Energetische Ertüchtigung und Schadstoffbeseitigung
Wer sich für Typensporthallen interessiert, wird in Berlin in
beiden Teilen der Stadt fündig. Im Westen ergänzten Anfang der
1970er-Jahre 13 baugleiche Hallen die großen Schul- und
Bildungszentren. Zwei von ihnen wurden bis Ende 2025 nach Plänen
von ZRS Architekten Ingenieure saniert. Das Projekt zeigt, wie sich
selbst komplexe Tragstrukturen der Nachkriegsmoderne erhalten
lassen.
Galerie
Die Typensporthalle in Buckow im Süden Berlins: Diese und eine weitere in der Gropiusstadt wurden von ZRS Architekten Ingenieure bis 2025 saniert.
Bild: Angela Elbing
01|31
Die beiden 1973 errichteten Hallen (hier Sporthalle in Buckow) verfügen über eine Doppelsporthalle im Erdgeschoss und eine Dreifelder-Sporthalle im Obergeschoss
Bild: Angela Elbing
02|31
Farbige Akzente an Fenstern und Eingangstüren machen die Gebäude als Sporthallen unterscheidbar: In der Gropiusstadt wurden die Fenster in Rotorange ausgeführt, in Buckow in Smaragdgrün.
Bild: Angela Elbing
03|31
Blick über den Schulcampus in der Gropiusstadt
Bild: Angela Elbing
04|31
Der niedrigere Gebäudeteil nimmt nimmt Umkleide-, Sanitär- und Technikräume auf.
Bild: Angela Elbing
05|31
n Summe sind die Gebäude knapp 13 m hoch, die Grundfläche misst 47 x 36 m.
Bild: Angela Elbing
06|31
Der Haupteingang befindet sich zwischen dem Umkleidetrakt (rechts) und den gestapelten Hallen (links).
Bild: Angela Elbing
07|31
Im Sockelbereich erhielten die Gebäude eine hinterlüftete Fassadenbekleidung aus Holzlatten.
Bild: Angela Elbing
08|31
Erdgeschoss in Buckow: Doppelsporthalle mit Zuschauergalerie
09|31
Obergeschoss in Buckow: Obere Dreifelder-Sporthalle
Bild: Angela Elbing
10|31
Umkleideraum
Bild: Angela Elbing
11|31
Sporthalle in Buckow vor der Sanierung
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
12|31
Sporthalle in der Gropiusstadt vor der Sanierung
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
13|31
Ursprünglich war lediglich eine Oberflächensanierung der Hallen geplant. Die Schadstoffbelastung erforderte schließlich jedoch eine Kernsanierung.
Bild: Angela Elbing
14|31
Beim Planungsprozess setzte man auf vielerorts auf Holzbauelemente und die kreislaufgerechte Schichtung von Bauteilen.
Bild: Angela Elbing
15|31
Den Bestandsfassaden aus Stahlbeton-Sandwich-Platten wurde ein WDVS vorgesetzt.
Bild: Angela Elbing
16|31
Das WDVS wurde erhielt einen mineralischen Oberputz.
Bild: Angela Elbing
17|31
Herstellung eines neuen Türdurchbruchs
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
18|31
Installation von Holz-Prallwänden in der Sporthalle
Bild: Angela Elbing
19|31
Lageplan Buckow
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
20|31
Lageplan Gropiusstadt
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
21|31
Grundriss Erdgeschoss
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
22|31
Grundriss Obergeschoss
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
23|31
Längsschnitt
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
24|31
Querschnitt
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
25|31
Ansicht Hallenseite
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
26|31
Ansicht Umkleidetrakt (links) und Halle (rechts)
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
27|31
Ansicht Umkleidetrakt
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
28|31
Ansicht Halle (links) und Umkleidetrakt (rechts)
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
29|31
Fassadenschnitte
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
30|31
Ökobilanzierung
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
31|31
Die beiden Hallen stammen aus dem Jahr 1973 und befinden sich in
Buckow und in der Gropiusstadt – heute Teile des Bezirks Neukölln.
In beiden Stadtteilen treffen Gebiete mit Einfamilienhäusern auf
Wohnanlagen mit bis zu 16 Geschossen. Mittendrin liegen die Cluster
von Schulen und Sportstätten, zu denen auch die Typensporthallen
gehören. Während die Schulgebäude aufgrund der vielen
asbesthaltigen Bauteile komplett zurückgebaut werden mussten,
blieben die Hallen erhalten. Gebäudehülle und technische
Gebäudeausrüstung wurden einfach gehalten. Entsprechend war die
Dämmung der Außenwände, Decken und Flachdächer unzureichend,
gemessen an heutigen Standards.
Zwischenzeitlich dienten beide Gebäude als
Geflüchtetenunterkünfte. Nach der Sanierung stehen sie wieder für
den Sportunterricht zur Verfügung. Darüber hinaus sind in der
Gropiusstadt mehrere Sportvereine aktiv, darunter ALBA Berlin sowie
Vereine für Rhönrad, Cheerleading und Badminton. Zwei
unterschiedlich große Hallen stapeln sich in den kompakten
Baukörpern: eine 600 m2 Doppelsporthalle im halb
eingegrabenen Erdgeschoss und eine 900 m2 große
Dreifelder-Sporthalle im Obergeschoss. In Summe sind die Gebäude
knapp 13 m hoch, die Grundfläche misst 47 x 36 m. Das Tragwerk
bildet ein Stahlskelett, das an Stahlbeton-Treppenhäusern
aufgehängt ist. Ein deutlich niedrigerer, zweigeschossiger
Seitentrakt nimmt Umkleide-, Sanitär- und Technikräume auf.
Galerie
Die Typensporthalle in Buckow im Süden Berlins: Diese und eine weitere in der Gropiusstadt wurden von ZRS Architekten Ingenieure bis 2025 saniert.
Bild: Angela Elbing
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Die beiden 1973 errichteten Hallen (hier Sporthalle in Buckow) verfügen über eine Doppelsporthalle im Erdgeschoss und eine Dreifelder-Sporthalle im Obergeschoss
Bild: Angela Elbing
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Farbige Akzente an Fenstern und Eingangstüren machen die Gebäude als Sporthallen unterscheidbar: In der Gropiusstadt wurden die Fenster in Rotorange ausgeführt, in Buckow in Smaragdgrün.
Bild: Angela Elbing
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Blick über den Schulcampus in der Gropiusstadt
Bild: Angela Elbing
04|31
Der niedrigere Gebäudeteil nimmt nimmt Umkleide-, Sanitär- und Technikräume auf.
Bild: Angela Elbing
05|31
n Summe sind die Gebäude knapp 13 m hoch, die Grundfläche misst 47 x 36 m.
Bild: Angela Elbing
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Der Haupteingang befindet sich zwischen dem Umkleidetrakt (rechts) und den gestapelten Hallen (links).
Bild: Angela Elbing
07|31
Im Sockelbereich erhielten die Gebäude eine hinterlüftete Fassadenbekleidung aus Holzlatten.
Bild: Angela Elbing
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Erdgeschoss in Buckow: Doppelsporthalle mit Zuschauergalerie
09|31
Obergeschoss in Buckow: Obere Dreifelder-Sporthalle
Bild: Angela Elbing
10|31
Umkleideraum
Bild: Angela Elbing
11|31
Sporthalle in Buckow vor der Sanierung
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
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Sporthalle in der Gropiusstadt vor der Sanierung
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
13|31
Ursprünglich war lediglich eine Oberflächensanierung der Hallen geplant. Die Schadstoffbelastung erforderte schließlich jedoch eine Kernsanierung.
Bild: Angela Elbing
14|31
Beim Planungsprozess setzte man auf vielerorts auf Holzbauelemente und die kreislaufgerechte Schichtung von Bauteilen.
Bild: Angela Elbing
15|31
Den Bestandsfassaden aus Stahlbeton-Sandwich-Platten wurde ein WDVS vorgesetzt.
Bild: Angela Elbing
16|31
Das WDVS wurde erhielt einen mineralischen Oberputz.
Bild: Angela Elbing
17|31
Herstellung eines neuen Türdurchbruchs
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
18|31
Installation von Holz-Prallwänden in der Sporthalle
Bild: Angela Elbing
19|31
Lageplan Buckow
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
20|31
Lageplan Gropiusstadt
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
21|31
Grundriss Erdgeschoss
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
22|31
Grundriss Obergeschoss
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
23|31
Längsschnitt
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
24|31
Querschnitt
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
25|31
Ansicht Hallenseite
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
26|31
Ansicht Umkleidetrakt (links) und Halle (rechts)
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
27|31
Ansicht Umkleidetrakt
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
28|31
Ansicht Halle (links) und Umkleidetrakt (rechts)
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
29|31
Fassadenschnitte
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
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Ökobilanzierung
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
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Erhalt statt Ersatz
Ursprünglich war eine reine Oberflächensanierung der Hallen
geplant, jedoch zeigte sich bei der Grundlagenermittlung, dass
insbesondere die starke Schadstoffbelastung eine Kernsanierung
erforderte. Unter anderem wurden in der Gebäudehülle und bei den
Innenausbauten Asbest und Kaliumhydrogendifluorid (KHF)
entdeckt. Um einen Abriss zu vermeiden, verglich das Team von ZRS
die Entkernung mit anschließender Sanierung und einen Rückbau mit
anschließendem Neubau. Im Ergebnis zeigte sich, dass eine Sanierung
nicht nur Ressourcen schont, sondern auch wirtschaftliche Vorteile
bietet. Auf dieser Grundlage planten die Architekt*innen weiter.
Dabei setzten sie auf Holzbauelemente und demontierbare
Bauteilverbindungen.
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Die Typensporthalle in Buckow im Süden Berlins: Diese und eine weitere in der Gropiusstadt wurden von ZRS Architekten Ingenieure bis 2025 saniert.
Bild: Angela Elbing
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Die beiden 1973 errichteten Hallen (hier Sporthalle in Buckow) verfügen über eine Doppelsporthalle im Erdgeschoss und eine Dreifelder-Sporthalle im Obergeschoss
Bild: Angela Elbing
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Farbige Akzente an Fenstern und Eingangstüren machen die Gebäude als Sporthallen unterscheidbar: In der Gropiusstadt wurden die Fenster in Rotorange ausgeführt, in Buckow in Smaragdgrün.
Bild: Angela Elbing
03|31
Blick über den Schulcampus in der Gropiusstadt
Bild: Angela Elbing
04|31
Der niedrigere Gebäudeteil nimmt nimmt Umkleide-, Sanitär- und Technikräume auf.
Bild: Angela Elbing
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n Summe sind die Gebäude knapp 13 m hoch, die Grundfläche misst 47 x 36 m.
Bild: Angela Elbing
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Der Haupteingang befindet sich zwischen dem Umkleidetrakt (rechts) und den gestapelten Hallen (links).
Bild: Angela Elbing
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Im Sockelbereich erhielten die Gebäude eine hinterlüftete Fassadenbekleidung aus Holzlatten.
Bild: Angela Elbing
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Erdgeschoss in Buckow: Doppelsporthalle mit Zuschauergalerie
09|31
Obergeschoss in Buckow: Obere Dreifelder-Sporthalle
Bild: Angela Elbing
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Umkleideraum
Bild: Angela Elbing
11|31
Sporthalle in Buckow vor der Sanierung
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
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Sporthalle in der Gropiusstadt vor der Sanierung
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
13|31
Ursprünglich war lediglich eine Oberflächensanierung der Hallen geplant. Die Schadstoffbelastung erforderte schließlich jedoch eine Kernsanierung.
Bild: Angela Elbing
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Beim Planungsprozess setzte man auf vielerorts auf Holzbauelemente und die kreislaufgerechte Schichtung von Bauteilen.
Bild: Angela Elbing
15|31
Den Bestandsfassaden aus Stahlbeton-Sandwich-Platten wurde ein WDVS vorgesetzt.
Bild: Angela Elbing
16|31
Das WDVS wurde erhielt einen mineralischen Oberputz.
Bild: Angela Elbing
17|31
Herstellung eines neuen Türdurchbruchs
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
18|31
Installation von Holz-Prallwänden in der Sporthalle
Bild: Angela Elbing
19|31
Lageplan Buckow
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
20|31
Lageplan Gropiusstadt
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
21|31
Grundriss Erdgeschoss
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
22|31
Grundriss Obergeschoss
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
23|31
Längsschnitt
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
24|31
Querschnitt
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
25|31
Ansicht Hallenseite
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
26|31
Ansicht Umkleidetrakt (links) und Halle (rechts)
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
27|31
Ansicht Umkleidetrakt
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
28|31
Ansicht Halle (links) und Umkleidetrakt (rechts)
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
29|31
Fassadenschnitte
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
30|31
Ökobilanzierung
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
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Tragwerksertüchtigung und Barrierefreiheit
Durch die neuen Dämmschichten und TGA-Komponenten veränderten
sich die Eigenlasten der Hüllflächen, sodass punktuelle statische
Nachweise und Verstärkungen an den Anschlussknoten des
Stahlskeletts nötig waren. Zusätzlich wurde die Zugänglichkeit der
gestapelten Hallenräume grundlegend überarbeitet. Die neuen
Aufzugsanlagen in den aussteifenden Stahlbetonkernen sowie die
schwellenlose Ausgestaltung sämtlicher Verkehrswege und
Sanitärräume machen das Gebäude barriereärmer, entsprechend den
Anforderungen der DIN 18040-1: Barrierefreies Bauen –
Planungsgrundlagen – Teil 1: Öffentlich zugängliche
Gebäude.
Für den Innenausbau verwendete man natürliche Baustoffe wie Holz
und Linoleum, die möglichst reversibel verbaut wurden. Die Wahl der
Materialien hat ökologisch wie atmosphärisch große Vorteile. Durch
den Einsatz von mineralischen Dämmstoffen mit verhältnismäßig
großer Masse anstelle von leichteren Dämmstoffen sind die
Temperaturbedingungen im Gebäude im Sommer sehr vorteilhaft, da
sich die Gebäude deutlich weniger aufheizen.
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Die Typensporthalle in Buckow im Süden Berlins: Diese und eine weitere in der Gropiusstadt wurden von ZRS Architekten Ingenieure bis 2025 saniert.
Bild: Angela Elbing
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Die beiden 1973 errichteten Hallen (hier Sporthalle in Buckow) verfügen über eine Doppelsporthalle im Erdgeschoss und eine Dreifelder-Sporthalle im Obergeschoss
Bild: Angela Elbing
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Farbige Akzente an Fenstern und Eingangstüren machen die Gebäude als Sporthallen unterscheidbar: In der Gropiusstadt wurden die Fenster in Rotorange ausgeführt, in Buckow in Smaragdgrün.
Bild: Angela Elbing
03|31
Blick über den Schulcampus in der Gropiusstadt
Bild: Angela Elbing
04|31
Der niedrigere Gebäudeteil nimmt nimmt Umkleide-, Sanitär- und Technikräume auf.
Bild: Angela Elbing
05|31
n Summe sind die Gebäude knapp 13 m hoch, die Grundfläche misst 47 x 36 m.
Bild: Angela Elbing
06|31
Der Haupteingang befindet sich zwischen dem Umkleidetrakt (rechts) und den gestapelten Hallen (links).
Bild: Angela Elbing
07|31
Im Sockelbereich erhielten die Gebäude eine hinterlüftete Fassadenbekleidung aus Holzlatten.
Bild: Angela Elbing
08|31
Erdgeschoss in Buckow: Doppelsporthalle mit Zuschauergalerie
09|31
Obergeschoss in Buckow: Obere Dreifelder-Sporthalle
Bild: Angela Elbing
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Umkleideraum
Bild: Angela Elbing
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Sporthalle in Buckow vor der Sanierung
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
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Sporthalle in der Gropiusstadt vor der Sanierung
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
13|31
Ursprünglich war lediglich eine Oberflächensanierung der Hallen geplant. Die Schadstoffbelastung erforderte schließlich jedoch eine Kernsanierung.
Bild: Angela Elbing
14|31
Beim Planungsprozess setzte man auf vielerorts auf Holzbauelemente und die kreislaufgerechte Schichtung von Bauteilen.
Bild: Angela Elbing
15|31
Den Bestandsfassaden aus Stahlbeton-Sandwich-Platten wurde ein WDVS vorgesetzt.
Bild: Angela Elbing
16|31
Das WDVS wurde erhielt einen mineralischen Oberputz.
Bild: Angela Elbing
17|31
Herstellung eines neuen Türdurchbruchs
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
18|31
Installation von Holz-Prallwänden in der Sporthalle
Die neue Fassade differenziert architektonisch wie
materialtechnisch klar zwischen Sockel- und Obergeschosszone. Im
Erdgeschoss erfolgte ein Rückbau der schwer geschädigten
Beton-Außenwände. An ihre Stelle traten Tafelbauwände, sprich
beidseitig beplankte, hochdämmend ausgefachte Holzständerwerke. Zum
Einsatz kamen 240 mm starke Holzfaserdämmmatten der Wärmeleitgruppe
(WLG) 036 in Kombination mit 40 mm starken Holzfaserdämmplatten der
WLG 040. Sockelzone und Treppenhaus erhielten eine hinterlüftete
Bekleidung aus Holzlatten.
Beim oberen Hallenkörper und beim Seitentrakt wurde ein 160 mm
starkes, mineralisches Wärmedämmverbundsystem (WDVS) vor die
bestehenden, 200 mm starken Sandwichpaneele geklebt. Mineralisch
ist auch der 20 mm starke Oberputz. Hingegen ist die neu
aufgebaute, weitgespannte Flachdachdämmung und -abdichtung
ausschließlich mechanisch befestigt. Die Grunddämmung ist 140 mm
stark, die Gefälledämmung 40 bis 170 mm. Bei beiden handelt
es sich um Mineralwolle mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,038 W/(mK). Durch den
Verzicht auf flächige Verklebungen oder Bitumenheißverklebungen
lassen sich Dämmstoffe, Dampfsperren und Abdichtungsbahnen bei
künftigen Rückbau- oder Instandhaltungsmaßnahmen sortenrein trennen
und wiederverwenden oder recyceln.
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Die Typensporthalle in Buckow im Süden Berlins: Diese und eine weitere in der Gropiusstadt wurden von ZRS Architekten Ingenieure bis 2025 saniert.
Bild: Angela Elbing
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Die beiden 1973 errichteten Hallen (hier Sporthalle in Buckow) verfügen über eine Doppelsporthalle im Erdgeschoss und eine Dreifelder-Sporthalle im Obergeschoss
Bild: Angela Elbing
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Farbige Akzente an Fenstern und Eingangstüren machen die Gebäude als Sporthallen unterscheidbar: In der Gropiusstadt wurden die Fenster in Rotorange ausgeführt, in Buckow in Smaragdgrün.
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Blick über den Schulcampus in der Gropiusstadt
Bild: Angela Elbing
04|31
Der niedrigere Gebäudeteil nimmt nimmt Umkleide-, Sanitär- und Technikräume auf.
Bild: Angela Elbing
05|31
n Summe sind die Gebäude knapp 13 m hoch, die Grundfläche misst 47 x 36 m.
Bild: Angela Elbing
06|31
Der Haupteingang befindet sich zwischen dem Umkleidetrakt (rechts) und den gestapelten Hallen (links).
Bild: Angela Elbing
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Im Sockelbereich erhielten die Gebäude eine hinterlüftete Fassadenbekleidung aus Holzlatten.
Bild: Angela Elbing
08|31
Erdgeschoss in Buckow: Doppelsporthalle mit Zuschauergalerie
09|31
Obergeschoss in Buckow: Obere Dreifelder-Sporthalle
Bild: Angela Elbing
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Umkleideraum
Bild: Angela Elbing
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Sporthalle in Buckow vor der Sanierung
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
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Sporthalle in der Gropiusstadt vor der Sanierung
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
13|31
Ursprünglich war lediglich eine Oberflächensanierung der Hallen geplant. Die Schadstoffbelastung erforderte schließlich jedoch eine Kernsanierung.
Bild: Angela Elbing
14|31
Beim Planungsprozess setzte man auf vielerorts auf Holzbauelemente und die kreislaufgerechte Schichtung von Bauteilen.
Bild: Angela Elbing
15|31
Den Bestandsfassaden aus Stahlbeton-Sandwich-Platten wurde ein WDVS vorgesetzt.
Bild: Angela Elbing
16|31
Das WDVS wurde erhielt einen mineralischen Oberputz.
Bild: Angela Elbing
17|31
Herstellung eines neuen Türdurchbruchs
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18|31
Installation von Holz-Prallwänden in der Sporthalle
Bild: Angela Elbing
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Lageplan Buckow
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
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Lageplan Gropiusstadt
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
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Grundriss Erdgeschoss
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
22|31
Grundriss Obergeschoss
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23|31
Längsschnitt
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
24|31
Querschnitt
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Ansicht Hallenseite
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
26|31
Ansicht Umkleidetrakt (links) und Halle (rechts)
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
27|31
Ansicht Umkleidetrakt
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
28|31
Ansicht Halle (links) und Umkleidetrakt (rechts)
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29|31
Fassadenschnitte
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
30|31
Ökobilanzierung
Bild: ZRS Architekten Ingenieure
31|31
Farbgestaltung
Das Farbkonzept wurde gemeinsam mit den Nutzenden im Einklang
mit der Campusplanung entwickelt. Akzente an Fenstern und
Eingangstüren machen die Gebäude erkennbar: In der Gropiusstadt
sind sie rotorange, in Buckow smaragdgrün. Im Innenraum wurde die
jeweilige Akzentfarbe an den Treppengeländern, Brüstungen und
Innentüren aufgegriffen. Zusätzlich erhielten die beiden
gestapelten Hallen einen Farbcode, um sie besser unterscheiden zu
können. Abgehängte Decken, Flurwände, aber auch Umkleide- und
Sanitärbereiche zeigen unregelmäßige Farbmuster, die die Flächen
gliedern und eine warme Atmosphäre erzeugen sollen.
Mit der Sanierung der beiden Typensporthallen zeigen ZRS, dass
sich der Gebäudebestand der 1970er-Jahre mit wenigen Eingriffen
reaktivieren und auf den aktuellen Stand bringen lässt. Die
Kombination aus präziser Schadstoffsanierung, dem gezielten Einsatz
von Holztafelwänden und kreislaufgerechten Fügetechniken macht das
Projekt zu einer Blaupause für die Transformation serieller
Bildungs- und Sportbauten der Nachkriegsmoderne.
Bautafel
Architekt*innen: ZRS Architekten Berlin Projektbeteiligte: ZRS Ingenieure, Berlin (Tragwerksplanung); IB Schimmel, Berlin (TGA-Planung); Henningsen & Larsen, Berlin (Landschaftsplanung Efeuweg); Weidinger Landschaftsarchitekten, Berlin (Landschaftsplanung Buckower Damm) Bauherrschaft: Bezirksamt Neukölln, Berlin Fertigstellung: 2025 Standorte: Buckower Damm 282, 12349 Berlin und Efeuweg 28, 12357 Berlin Bildnachweis: Angela Elbing (Fotos); ZRS Architekten Ingenieure (Pläne)
Die Typensporthalle in Buckow im Süden Berlins: Diese und eine weitere in der Gropiusstadt wurden von ZRS Architekten Ingenieure bis 2025 saniert.
Bild: Angela Elbing
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Bild: Dr. Krieger Architekten + Ingenieure, Velbert
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