Die Gemeinde Alfter nahe Bonn verfolgt große Pläne bei der
Neugestaltung ihres Ortskerns. Unter dem Namen Grüne Mitte
Alfter entwickelte sie ein Integriertes Städtebauliches
Entwicklungskonzept (IPEK) zur stufenweisen Belebung und Aufwertung
des Zentrums mit Grünflächen, Nahversorgungsangeboten sowie
Freizeitorten. Als Erstes wurde eine Kultur- und Sporthalle
umgesetzt – ein wesentlicher Baustein des Konzepts. Bei dem 2019
ausgeschriebenen Wettbewerb überzeugten Königs Architekten aus dem
nahen Köln in Zusammenarbeit mit Stern Landschaften.
Galerie
In Alfter bei Bonn entstand zwischen 2021 und Sommer 2024 eine neue Kultur- und Sporthalle.
Bild: Constantin Meyer
01|21
Einen architektonischen Clou stellt das begehbare, begrünte und farbig gestaltete Flachdach dar.
Bild: Constantin Meyer
02|21
Im Untergeschoss liegt die Sporthalle, im Erdgeschoss Foyer und Tribünen und auf dem Dach eine Ballspielfläche und andere Freizeitangebote.
Bild: Margot Gottschling
03|21
Die oberirdische Holzkonstruktion ruht auf einem Untergeschoss aus Stahlbeton.
Bild: Margot Gottschling
04|21
Die neue Kultur- und Sporthalle ist Teil des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (IPEK) und dient als öffentlichen Impulsgeber für den Alfterer Ortskern.
Bild: Margot Gottschling
05|21
Das Tragwerk basiert auf insgesamt 22 V-förmigen Stützen, die die 24 Meter überspannenden Fachwerkträger aus Baubuche und das Dach aus Brettsperrholzelementen tragen.
Bild: Constantin Meyer
06|21
Der Dachüberstand von rund zwei Metern schützt Holztragwerk und Glasfassaden.
Bild: Margot Gottschling
07|21
Die Dachfläche ist rund um die Uhr zugänglich und unabhängig von der Sporthalle nutzbar.
Bild: Margot Gottschling
08|21
Ergänzt wird das Ballsportfeld von einem Calisthenics-Park und verschiedenen Sitzmöbeln.
Bild: Margot Gottschling
09|21
Die Sport- und Eventhalle ist diese 3,40 Meter tief in den Boden eingelassen.
Bild: Margot Gottschling
10|21
Neben der Sportnutzung bietet der Raum Platz für Veranstaltungen mit bis zu 400 Personen.
Bild: Margot Gottschling
11|21
Montage der vorgefertigten Bauteile
Bild: Kölnigs Architekten
12|21
14 Fachwerkträger gehören zu Dachkonstruktion.
Bild: Königs Architekten
13|21
Lageplan
Bild: Königs Architekten
14|21
Grundriss Untergeschoss
Bild: Königs Architekten
15|21
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Königs Architekten
16|21
Grundriss Dachgeschoss
Bild: Königs Architekten
17|21
Längs- und Querschnitt
Bild: Königs Architekten
18|21
Querschnitt
Bild: Königs Architekten
19|21
Detailschnitt Flachdach mit Sportbelag
Bild: Königs Architekten
20|21
Detailschnitt Flachdach mit Hochbeet
Bild: Königs Architekten
21|21
Neues Konzept an altem Ort
Zuvor befanden sich eine Turnhalle aus den 1960er-Jahren und ein
Bolzplatz an dem Standort am Herrenwingert. Der Bestand konnte die
Nachfrage an außerschulischen Nutzungsmöglichkeiten nicht mehr
erfüllen, zudem war er unter ökonomischen Aspekten nicht
sanierungsfähig, sodass sich eine neue Mehrzweckhalle als sinnvoll
erwies. Diese wurde zwischen 2021 und 2024 errichtet. Bauherrschaft
und Planende verstehen den Neubau als Impulsgeber, da er nicht nur
vielfältige Nutzungsangebote für die Bürger*innen bietet, sondern
auch die Weiterentwicklung der benachbarten Grundschule
berücksichtigt.
Nutzungsmix mit Dach als „Joker“
Schon von außen ist sichtbar, wie sich das vielfältige Angebot
auf die drei Etagen verteilt: Im Untergeschoss befindet sich die
eigentliche Veranstaltungs- und Sporthalle. Der 7,00 Meter hohe
Raum wurde 3,40 Meter ins Gelände gegraben. Somit fügt sie sich
besser in die umgebende Bebauung ein, andererseits sind die
Aktivitäten vor Blicken von außen geschützt. An den Rändern liegen
Umkleiden, Geräte- und Technikräume. Das Sportfeld ist 17 x 34
Meter groß und bei Bedarf mittig teilbar. Bei Veranstaltungen
können hier bis zu 400 Stühle und eine Bühne platziert werden, die
vor Ort eingelagert sind. Belichtet wird die Halle durch die
umlaufenden Fensterflächen des Erdgeschosses. Dieses beherbergt das
Foyer, den Zugang zu den Tribünen und ein Quartierscafé, das als
nichtkommerzielle Einrichtung von Bürger*innen und Vereinen
betrieben wird und sich bei schönem Wetter auf den Vorplatz
ausdehnen kann.
Galerie
In Alfter bei Bonn entstand zwischen 2021 und Sommer 2024 eine neue Kultur- und Sporthalle.
Bild: Constantin Meyer
01|21
Einen architektonischen Clou stellt das begehbare, begrünte und farbig gestaltete Flachdach dar.
Bild: Constantin Meyer
02|21
Im Untergeschoss liegt die Sporthalle, im Erdgeschoss Foyer und Tribünen und auf dem Dach eine Ballspielfläche und andere Freizeitangebote.
Bild: Margot Gottschling
03|21
Die oberirdische Holzkonstruktion ruht auf einem Untergeschoss aus Stahlbeton.
Bild: Margot Gottschling
04|21
Die neue Kultur- und Sporthalle ist Teil des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (IPEK) und dient als öffentlichen Impulsgeber für den Alfterer Ortskern.
Bild: Margot Gottschling
05|21
Das Tragwerk basiert auf insgesamt 22 V-förmigen Stützen, die die 24 Meter überspannenden Fachwerkträger aus Baubuche und das Dach aus Brettsperrholzelementen tragen.
Bild: Constantin Meyer
06|21
Der Dachüberstand von rund zwei Metern schützt Holztragwerk und Glasfassaden.
Bild: Margot Gottschling
07|21
Die Dachfläche ist rund um die Uhr zugänglich und unabhängig von der Sporthalle nutzbar.
Bild: Margot Gottschling
08|21
Ergänzt wird das Ballsportfeld von einem Calisthenics-Park und verschiedenen Sitzmöbeln.
Bild: Margot Gottschling
09|21
Die Sport- und Eventhalle ist diese 3,40 Meter tief in den Boden eingelassen.
Bild: Margot Gottschling
10|21
Neben der Sportnutzung bietet der Raum Platz für Veranstaltungen mit bis zu 400 Personen.
Bild: Margot Gottschling
11|21
Montage der vorgefertigten Bauteile
Bild: Kölnigs Architekten
12|21
14 Fachwerkträger gehören zu Dachkonstruktion.
Bild: Königs Architekten
13|21
Lageplan
Bild: Königs Architekten
14|21
Grundriss Untergeschoss
Bild: Königs Architekten
15|21
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Königs Architekten
16|21
Grundriss Dachgeschoss
Bild: Königs Architekten
17|21
Längs- und Querschnitt
Bild: Königs Architekten
18|21
Querschnitt
Bild: Königs Architekten
19|21
Detailschnitt Flachdach mit Sportbelag
Bild: Königs Architekten
20|21
Detailschnitt Flachdach mit Hochbeet
Bild: Königs Architekten
21|21
Einen architektonischen Clou stellt das farbig gestaltete,
teilweise begrünte Flachdach dar. Hierhin verlegte man das
Außensportfeld mit Basketballkörben, ergänzt von einem
Calisthenics-Park und verschiedenen Sitzmöbeln. Teile der 1.300
Quadratmeter großen Fläche sind außerdem intensiv und extensiv mit
Hochbeeten begrünt, um Regenwasserretention und Stadtklima zu
verbessern. Die umlaufend auskragenden Dachränder bieten zum einen
Sonnen- und Regenschutz, zum anderen geben sie dem Gebäude zusammen
mit den Fensterfronten etwas Leichtigkeit.
Herausforderungen bei Statik, Brandschutz und
Erdbebensicherheit
Die Holzkonstruktion der oberirdischen Geschosse ruht auf dem
Stahlbetonsockel der Hallenebene. Das Tragwerk basiert auf
insgesamt 22 V-Stützen, die die 24 Meter überspannenden
Fachwerkträger aus Baubuche und das Dach aus
Brettsperrholzelementen tragen. Ausgesteift wird die
Skelettkonstruktion über innenliegende Stahlbetonkerne, die
Treppen, Fahrstuhl und Sanitärräume aufnehmen. Die
Pfosten-Riegel-Fassade wurde in Holz umgesetzt. Das Innere
charakterisieren neben Holz- und Sichtbetonflächen die Farbakzente
der Böden und Möbel.
Galerie
In Alfter bei Bonn entstand zwischen 2021 und Sommer 2024 eine neue Kultur- und Sporthalle.
Bild: Constantin Meyer
01|21
Einen architektonischen Clou stellt das begehbare, begrünte und farbig gestaltete Flachdach dar.
Bild: Constantin Meyer
02|21
Im Untergeschoss liegt die Sporthalle, im Erdgeschoss Foyer und Tribünen und auf dem Dach eine Ballspielfläche und andere Freizeitangebote.
Bild: Margot Gottschling
03|21
Die oberirdische Holzkonstruktion ruht auf einem Untergeschoss aus Stahlbeton.
Bild: Margot Gottschling
04|21
Die neue Kultur- und Sporthalle ist Teil des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (IPEK) und dient als öffentlichen Impulsgeber für den Alfterer Ortskern.
Bild: Margot Gottschling
05|21
Das Tragwerk basiert auf insgesamt 22 V-förmigen Stützen, die die 24 Meter überspannenden Fachwerkträger aus Baubuche und das Dach aus Brettsperrholzelementen tragen.
Bild: Constantin Meyer
06|21
Der Dachüberstand von rund zwei Metern schützt Holztragwerk und Glasfassaden.
Bild: Margot Gottschling
07|21
Die Dachfläche ist rund um die Uhr zugänglich und unabhängig von der Sporthalle nutzbar.
Bild: Margot Gottschling
08|21
Ergänzt wird das Ballsportfeld von einem Calisthenics-Park und verschiedenen Sitzmöbeln.
Bild: Margot Gottschling
09|21
Die Sport- und Eventhalle ist diese 3,40 Meter tief in den Boden eingelassen.
Bild: Margot Gottschling
10|21
Neben der Sportnutzung bietet der Raum Platz für Veranstaltungen mit bis zu 400 Personen.
Bild: Margot Gottschling
11|21
Montage der vorgefertigten Bauteile
Bild: Kölnigs Architekten
12|21
14 Fachwerkträger gehören zu Dachkonstruktion.
Bild: Königs Architekten
13|21
Lageplan
Bild: Königs Architekten
14|21
Grundriss Untergeschoss
Bild: Königs Architekten
15|21
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Königs Architekten
16|21
Grundriss Dachgeschoss
Bild: Königs Architekten
17|21
Längs- und Querschnitt
Bild: Königs Architekten
18|21
Querschnitt
Bild: Königs Architekten
19|21
Detailschnitt Flachdach mit Sportbelag
Bild: Königs Architekten
20|21
Detailschnitt Flachdach mit Hochbeet
Bild: Königs Architekten
21|21
Es handelt sich um die erste öffentliche Nutzung auf einem
Holzdach in Deutschland. Es ist permanent zugänglich und auch
unabhängig von der Halle nutzbar. Dadurch mussten neben den
üblichen Lasten auch die Belastungen durch bis zu 200 Personen
berücksichtigt werden. Hinzu kamen hohe Anforderungen an den
Brandschutz (F90) und die Erdbebensicherheit. Trotz dieser Vorgaben
wirkt die Konstruktion sehr filigran, was vor allem durch den
Einsatz von Baubuche (Buchen-Furnierschichtholz) ermöglicht wurde.
Die schlanken V-förmigen Stützen leiten Horizontalkräfte über
umlaufende Gurte in den Untergrund ab.
Das allseitig um ca. zwei Meter auskragende Dach schützt die
Holzbauteile und verschattet die Fensterflächen, die zudem
durchgehend dreifachverglast sind. Im Schwingboden der Halle ist
eine Fußbodenheizung integriert. Die Wärmeenergie liefert unter
anderem eine Sole/Wasser-Wärmepumpe. Während die Heizungstechnik im
Untergeschoss untergebracht ist, befindet sich die Lüftungsanlage
im Dachbereich.
Galerie
In Alfter bei Bonn entstand zwischen 2021 und Sommer 2024 eine neue Kultur- und Sporthalle.
Bild: Constantin Meyer
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Einen architektonischen Clou stellt das begehbare, begrünte und farbig gestaltete Flachdach dar.
Bild: Constantin Meyer
02|21
Im Untergeschoss liegt die Sporthalle, im Erdgeschoss Foyer und Tribünen und auf dem Dach eine Ballspielfläche und andere Freizeitangebote.
Bild: Margot Gottschling
03|21
Die oberirdische Holzkonstruktion ruht auf einem Untergeschoss aus Stahlbeton.
Bild: Margot Gottschling
04|21
Die neue Kultur- und Sporthalle ist Teil des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (IPEK) und dient als öffentlichen Impulsgeber für den Alfterer Ortskern.
Bild: Margot Gottschling
05|21
Das Tragwerk basiert auf insgesamt 22 V-förmigen Stützen, die die 24 Meter überspannenden Fachwerkträger aus Baubuche und das Dach aus Brettsperrholzelementen tragen.
Bild: Constantin Meyer
06|21
Der Dachüberstand von rund zwei Metern schützt Holztragwerk und Glasfassaden.
Bild: Margot Gottschling
07|21
Die Dachfläche ist rund um die Uhr zugänglich und unabhängig von der Sporthalle nutzbar.
Bild: Margot Gottschling
08|21
Ergänzt wird das Ballsportfeld von einem Calisthenics-Park und verschiedenen Sitzmöbeln.
Bild: Margot Gottschling
09|21
Die Sport- und Eventhalle ist diese 3,40 Meter tief in den Boden eingelassen.
Bild: Margot Gottschling
10|21
Neben der Sportnutzung bietet der Raum Platz für Veranstaltungen mit bis zu 400 Personen.
Bild: Margot Gottschling
11|21
Montage der vorgefertigten Bauteile
Bild: Kölnigs Architekten
12|21
14 Fachwerkträger gehören zu Dachkonstruktion.
Bild: Königs Architekten
13|21
Lageplan
Bild: Königs Architekten
14|21
Grundriss Untergeschoss
Bild: Königs Architekten
15|21
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Königs Architekten
16|21
Grundriss Dachgeschoss
Bild: Königs Architekten
17|21
Längs- und Querschnitt
Bild: Königs Architekten
18|21
Querschnitt
Bild: Königs Architekten
19|21
Detailschnitt Flachdach mit Sportbelag
Bild: Königs Architekten
20|21
Detailschnitt Flachdach mit Hochbeet
Bild: Königs Architekten
21|21
Holzwerkstoffe kombiniert
Besonders ist die Dachkonstruktion mit 14 Fachwerkträgern, die
verschiedene Holzwerkstoffe gezielt nach ihren jeweiligen Stärken
kombiniert: Baubuche für hoch belastete Druckelemente,
Brettschichtholz für weniger beanspruchte Diagonalstreben und
Brettsperrholz für Zugstäbe. Dadurch konnten die Träger bei einer
Spannweite von 24 Metern mit einer ungewöhnlich geringen Systemhöhe
von nur 1,30 Metern ausgeführt werden. Dazwischen spannen
Brettsperrholz-Platten, die zu einer aussteifenden Scheibe
verbunden wurden. Zusätzlich trägt eine spezielle, stufenförmige
Kontaktverbindung – der Treppenversatz – zur Stabilität bei.
Grundsätzlich verzichtete man auf Kompositbaustoffe und
Verklebungen. Stattdessen wurden größtenteils demontierbare
Verbindungen gewählt, zum Beispiel Verschraubungen. So lassen sich
die Holzbauteile sortenrein trennen und wiederverwerten. Der
Glasanteil der Fassade sowie alle (größtenteils verzinkten)
Stahlbauteile können eingeschmolzen und der Beton als Zuschlagstoff
recycelt werden.
Galerie
In Alfter bei Bonn entstand zwischen 2021 und Sommer 2024 eine neue Kultur- und Sporthalle.
Bild: Constantin Meyer
01|21
Einen architektonischen Clou stellt das begehbare, begrünte und farbig gestaltete Flachdach dar.
Bild: Constantin Meyer
02|21
Im Untergeschoss liegt die Sporthalle, im Erdgeschoss Foyer und Tribünen und auf dem Dach eine Ballspielfläche und andere Freizeitangebote.
Bild: Margot Gottschling
03|21
Die oberirdische Holzkonstruktion ruht auf einem Untergeschoss aus Stahlbeton.
Bild: Margot Gottschling
04|21
Die neue Kultur- und Sporthalle ist Teil des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (IPEK) und dient als öffentlichen Impulsgeber für den Alfterer Ortskern.
Bild: Margot Gottschling
05|21
Das Tragwerk basiert auf insgesamt 22 V-förmigen Stützen, die die 24 Meter überspannenden Fachwerkträger aus Baubuche und das Dach aus Brettsperrholzelementen tragen.
Bild: Constantin Meyer
06|21
Der Dachüberstand von rund zwei Metern schützt Holztragwerk und Glasfassaden.
Bild: Margot Gottschling
07|21
Die Dachfläche ist rund um die Uhr zugänglich und unabhängig von der Sporthalle nutzbar.
Bild: Margot Gottschling
08|21
Ergänzt wird das Ballsportfeld von einem Calisthenics-Park und verschiedenen Sitzmöbeln.
Bild: Margot Gottschling
09|21
Die Sport- und Eventhalle ist diese 3,40 Meter tief in den Boden eingelassen.
Bild: Margot Gottschling
10|21
Neben der Sportnutzung bietet der Raum Platz für Veranstaltungen mit bis zu 400 Personen.
Bild: Margot Gottschling
11|21
Montage der vorgefertigten Bauteile
Bild: Kölnigs Architekten
12|21
14 Fachwerkträger gehören zu Dachkonstruktion.
Bild: Königs Architekten
13|21
Lageplan
Bild: Königs Architekten
14|21
Grundriss Untergeschoss
Bild: Königs Architekten
15|21
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Königs Architekten
16|21
Grundriss Dachgeschoss
Bild: Königs Architekten
17|21
Längs- und Querschnitt
Bild: Königs Architekten
18|21
Querschnitt
Bild: Königs Architekten
19|21
Detailschnitt Flachdach mit Sportbelag
Bild: Königs Architekten
20|21
Detailschnitt Flachdach mit Hochbeet
Bild: Königs Architekten
21|21
Dämmung: Mineral- und PIR-Dämmplatten
Die Absenkung des Spielfeldes der Halle diente nicht nur der
städtebaulichen Integration, sondern auch der effizienten Schall-
und Wärmedämmung. Auf der 140 mm starken Brettsperrholzdecke des
Flachdachs folgt zunächst eine Schicht aus druckfesten
Mineraldämmplatten in 100 mm Dicke. Für die notwendige
Wärmedämmung sorgen zusätzlich PIR-Dämmplatten mit Gefälle. In
den Entwässerungsrinnen setzte man eine Dämmschicht aus PU ein. Über
der zweifachen Dämmschicht befinden sich Elastomerdachbahnen aus
Ethylen-Propylen-Dien-Monomeren (EPDM). Die übrige Wärmedämmung
wird über die Pfosten-Riegel-Fassade aus Holz und Aluminium
realisiert. Für den sommerlichen Hitzeschutz und für den
Blendschutz sind Raffstores installiert.
Für die beispielhafte Verbindung von architektonischer Qualität,
Multifunktionalität und zirkulärem Bauen im öffentlichen Sektor
erhielt das Gebäude bereits mehrere Auszeichnungen, darunter den
Holzbaupreis Eifel 2024, den Deutschen Holzbaupreis 2025 und den
Flachdachpreis 2025.
Begrünte Dächer sorgen im Winter wie im Sommer für einen angenehmen Temperaturausgleich und dämmen auch sehr gut gegen Schall.
Aufgrund ihrer geringen Neigung müssen Flachdächer vollflächig gegen Niederschläge abgedichtet werden.
Bild: Kati Türschmann, Hamburg
Dach
Flach- und flach geneigtes Dach
Die Dämmung von Flachdächern verbessert nicht nur den Wärmeschutz, sondern hilft auch bei der Herstellung eines dezenten Gefälles.
Verschiedene Ausführungen von PIR-Dämmplatten mit und ohne Kaschierung
Bild: Bauder, Stuttgart
Dämmstoffe
Polyisocyanurat-Hartschaum (PIR)
Polyisocyanurat (PIR) ist eine Variante des Dämmstoffs Polyurethan-Hartschaum (PUR), er zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit...
Von links: nach rechts Dämmplatten mit Alu-Deckschicht (oben) und Mineralvlies-Deckschicht (unten), PU-Blockschaum, Sandwichelement mit PU-Kern für ein Industrieleichtdach
Bild: IVPU, Stuttgart
Dämmstoffe
Polyurethan-Hartschaum (PU)
Die Norm DIN EN 13165 Wärmedämmstoffe für Gebäude - Werkmäßig hergestellte Produkte aus Polyurethan-Hartschaum (PU) -...
In Alfter bei Bonn entstand zwischen 2021 und Sommer 2024 eine neue Kultur- und Sporthalle.
Bild: Constantin Meyer
Sport/Freizeit
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Druckfeste Dämmungen für ein aktives Dach
Im schweizerischen Daillens erhielt die Sportanlage 2024 ein neues Umkleidehaus, nach Plänen von Localarchitecture.
Bild: Matthieu Gafsou / LOCALARCHITECTURE
Sport/Freizeit
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Holz und Stroh für neue Umkleiden
Tomáš Dvorak und Lenka Bažík von Ika.arhitekti errichteten eine Sauna in ihrem Garten, die fast ausschließlich aus gebrauchten Materialien besteht.
Bild: Tomáš Slavík
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Upcycled Sauna in Brünn
Gebaut aus Gebrauchtem
Für Forest School Camps (FSC) planten Mole Architects und Invisible Studio ein neues Lager- und Schulungsgebäude unweit von Haddenham.
Bild: David Butler
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Big Roof bei Cambridge
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Das Team von Estúdio Trópico plante die Arena Castanheiras in Santana de Parnaíba.
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Arena Castanheiras in Santana de Parnaíba
Gutes Klima für Sportfeld und Speisesaal
Umgeben von der Liegewiese sind die zwei Sommerbecken im Berliner Kombibad Seestraße. Dank einer Traglufthalle können sie auch zur kalten Jahreszeit wohltemperiert genutzt werden.
Bild: AHM Architekten, Berlin
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Traglufthalle Kombibad Seestraße in Berlin
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Hild und K Architekten haben in München das Gambino Hotel Werksviertel entworfen. Mit den Materialien Klinker und Beton gehen sie auf die industriell geprägte Umgebung ein.
Bild: Michael Heinrich, München
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Hotel im Werksviertel in München
Modulare, industriell vorgefertigte Fertigteilfassade aus Klinker und Beton
Seit über 35 Jahren bietet das Vitus Freizeitbad in Everswinkel den Badegästen verschiedene Becken sowie einen Außenbereich zum Schwimmen und Planschen
Bild: Rockwool, Gladbeck
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Vitus Freizeitbad in Everswinkel
Dachsanierung mit Steinwolledämmung
Die Höllentalangerhütte liegt auf 1.387 Meter Höhe in einem Taleinschnitt des Wettersteingebirges
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Dämmung aus extrudiertem Polysterol, Steinwolle und Holzfasern
Wasserseite des Kranhauses
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Bild: Wannenmacher+Möller, Bielefeld
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Zweifachsporthalle in Bielefeld
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Biohotel im Apfelgarten
Bild: Sebastian Schels
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Bio-Hotel in Hohenbercha
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Sport/Freizeit
Indoorspielhalle in Friedrichskoog
Sichtbare Holzskelettkonstruktion
Eingangsbereich des Allwetterbades
Bild: Dr. Krieger Architekten + Ingenieure, Velbert
Sport/Freizeit
Allwetterbad in Senden
Vom Hallen- zum Freibad: Auffahrbares Dach
Ökobilanz-Rechner
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