Das zwölfgeschossige Wohngebäude Valckensteyn ist das
erste Bauwerk in Massivholzbauweise in Rotterdam, das vollständig
dem geförderten, bezahlbaren Mietsegment vorbehalten ist. Mit einer
Höhe von 40 Metern setzt der Entwurf von Powerhouse Company in dem
von Nachkriegsbauten geprägten Stadtteil Pendrecht ein starkes
Zeichen für kreislauffähige und soziale Architektur im urbanen
Raum.
Galerie
Powerhouse Company planten das bis zu zwölfgeschossige Wohngebäude Valckensteyn in Massivholz auf einem Erdgeschoss aus Beton.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
01|23
Während der Sockel mit historisierendem Travertin verkleidet ist, schützen in den Obergeschossen demontierbare Faserzementplatten in Anthrazit- und Brauntönen das Holz vor der Witterung.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
02|23
Laubengänge dienen der Erschließung der Wohnungen.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
03|23
Die zweiflügelige Konzeption ist angelehnt an den Vorgängerbau.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
04|23
Massivholzbauten dieser Größenordnung erfordern eine präzise Abstimmung zwischen Architektur, Tragwerksplanung und Brandschutz.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
05|23
Das gesamte Erdgeschoss und der Erschließungskern sind massiv in Betonbauweise errichtet.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
06|23
Die ungeschützten Brettsperrholz-Elemente verfügen über ein nachgewiesenes Brandverhalten von REI 90.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
07|23
Bei einer Laubengang-Erschließung können Rauchgase im Brandfall direkt ins Freie abziehen, sodass die Fluchtwege weitgehend raucharm bleiben.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
08|23
Außentreppen ergänzen als 2. Rettungsweg die Sicherheitstrepppenräume im Inneren des Gebäudes.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
09|23
Die Westbalkone sind als knapp zwei Meter tiefe „Freiluftzimmer“ konzipiert.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
10|23
Mit 82 bezahlbaren Wohnungen für mittlere Einkommen führt das Projekt den sozialen Auftrag der Nachkriegsmoderne fort, übersetzt ihn jedoch in die Anforderungen des ökologischen Bauens der Gegenwart.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
11|23
Das Erdgeschoss wurde vollständig in Stahlbeton ausgeführt.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
12|23
Fahrradraum im Erdgeschoss
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
13|23
Luftbild des Wohnhochhauses und Einbindung ins Quartier
Bild: Koen Meershoek, Den Haag
14|23
Während der Bauarbeiten: Insgesamt wurden 61 Wohnungstrennwände als hochgradig vorgefertigte Elemente angeliefert.
Bild: Koen Meershoek, Den Haag
15|23
Ein kritischer Fokus des Brandschutzkonzepts lag auf den Fugen und Durchdringungen.
Bild: Koen Meershoek, Den Haag
16|23
Das ursprüngliche, 1971 fertiggestellte „Valckensteyn“-Wohnhochhaus des Architekten J. Kranendonk
Bild: Staatsarchiv Rotterdam
17|23
Lageplan
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
18|23
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
19|23
Grundriss Regelgeschoss
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
20|23
Schnitt
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
21|23
Perspektive Konstruktionssystem
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
22|23
Konzept-Axonometrie
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
23|23
Architektur und städtebaulicher Kontext
Der Stadtteil Pendrecht im Süden Rotterdams hat eine bedeutende
architektonische und soziale Vorgeschichte. Er entstand im Zuge des
Rotterdamer Wiederaufbaus nach Entwürfen der Architektin und
Stadtplanerin Lotte Stam-Beese. Ihr urbanes Konzept basierte auf
einer offenen Anordnung von Hoch- und Flachbauten um
gemeinschaftliche, großzügige Grünräume – eine Struktur, die
das Viertel bis heute prägt.
Auf dem Grundstück stand ursprünglich das 1971 fertiggestellte
„Valckensteyn“-Wohnhochhaus des Architekten J. Kranendonk. Es hatte
zwei gestaffelte Flügel mit zehn und vierzehn Geschossen und diente
zur Bekämpfung der akuten Wohnungsnot. Nach dem Abriss im Jahr 2012
blieben lediglich die Fundamente zurück. Der Neubau von
Powerhouse Company knüpft an diese Historie an: Er greift die
charakteristische, gestaffelte Silhouette des Vorgängers auf und
nutzt die alten Betonfundamente. Dies war aufgrund des geringen
Eigengewichtes der Massivholzkonstruktion möglich. So ließen sich
erhebliche CO₂-Emissionen einsparen und auf Material- und
Erdaushubarbeiten für eine Neugründung konnte verzichtet werden.
Mit 82 bezahlbaren Wohnungen für mittlere Einkommen führt das
Projekt den sozialen Auftrag der Nachkriegsmoderne fort, übersetzt
ihn jedoch in die Anforderungen des ökologischen Bauens der
Gegenwart.
Galerie
Powerhouse Company planten das bis zu zwölfgeschossige Wohngebäude Valckensteyn in Massivholz auf einem Erdgeschoss aus Beton.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Während der Sockel mit historisierendem Travertin verkleidet ist, schützen in den Obergeschossen demontierbare Faserzementplatten in Anthrazit- und Brauntönen das Holz vor der Witterung.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Laubengänge dienen der Erschließung der Wohnungen.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
03|23
Die zweiflügelige Konzeption ist angelehnt an den Vorgängerbau.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Massivholzbauten dieser Größenordnung erfordern eine präzise Abstimmung zwischen Architektur, Tragwerksplanung und Brandschutz.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
05|23
Das gesamte Erdgeschoss und der Erschließungskern sind massiv in Betonbauweise errichtet.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
06|23
Die ungeschützten Brettsperrholz-Elemente verfügen über ein nachgewiesenes Brandverhalten von REI 90.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
07|23
Bei einer Laubengang-Erschließung können Rauchgase im Brandfall direkt ins Freie abziehen, sodass die Fluchtwege weitgehend raucharm bleiben.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
08|23
Außentreppen ergänzen als 2. Rettungsweg die Sicherheitstrepppenräume im Inneren des Gebäudes.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
09|23
Die Westbalkone sind als knapp zwei Meter tiefe „Freiluftzimmer“ konzipiert.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
10|23
Mit 82 bezahlbaren Wohnungen für mittlere Einkommen führt das Projekt den sozialen Auftrag der Nachkriegsmoderne fort, übersetzt ihn jedoch in die Anforderungen des ökologischen Bauens der Gegenwart.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
11|23
Das Erdgeschoss wurde vollständig in Stahlbeton ausgeführt.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Fahrradraum im Erdgeschoss
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
13|23
Luftbild des Wohnhochhauses und Einbindung ins Quartier
Bild: Koen Meershoek, Den Haag
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Während der Bauarbeiten: Insgesamt wurden 61 Wohnungstrennwände als hochgradig vorgefertigte Elemente angeliefert.
Bild: Koen Meershoek, Den Haag
15|23
Ein kritischer Fokus des Brandschutzkonzepts lag auf den Fugen und Durchdringungen.
Bild: Koen Meershoek, Den Haag
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Das ursprüngliche, 1971 fertiggestellte „Valckensteyn“-Wohnhochhaus des Architekten J. Kranendonk
Bild: Staatsarchiv Rotterdam
17|23
Lageplan
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
18|23
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
19|23
Grundriss Regelgeschoss
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
20|23
Schnitt
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
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Perspektive Konstruktionssystem
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
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Konzept-Axonometrie
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
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Materialität, Vorfertigung und Freiraum
Bis auf das Erdgeschoss und den zentralen Aufzugs- und
Treppenhauskern besteht die gesamte Tragstruktur aus Massivholz.
Insgesamt wurden rund 1.500 Kubikmeter Brettsperrholz (CLT) und 250
Kubikmeter Brettschichtholz verbaut. Die Konstruktion basiert auf
einem rigiden 7,20-Meter-Raster, das exakt auf die
Wohnungsgrundrisse abgestimmt ist. Die Standardisierung minimierte
den Materialverschnitt und erlaubte einen extrem effizienten
Bauablauf mit hohem Vorfertigungsgrad.
An der Fassade bleibt die Konstruktion geschützt: Während der
Sockel mit historisierendem Travertin bekleidet ist, schützen in
den Obergeschossen demontierbare Faserzementplatten in Anthrazit-
und Brauntönen das Holz vor der Witterung. Die Platten lassen sich
im Sinne der Kreislaufwirtschaft zu Wartungszwecken einzeln
austauschen, ohne das dahinterliegende Tragwerk zu beschädigen. An
den Westbalkonen – konzipiert als knapp zwei Meter tiefe
„Freiluftzimmer“ – und an den östlichen Laubengängen
bleibt das Massivholz in Form von sichtbaren CLT-Unterseiten und
Leimbinder-Stützen erlebbar. Das Gebäude ist Teil einer
parkartigen Gartenanlage, in der Versickerungsflächen und
integrierte Nistkästen gezielt die urbane Biodiversität
fördern.
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Powerhouse Company planten das bis zu zwölfgeschossige Wohngebäude Valckensteyn in Massivholz auf einem Erdgeschoss aus Beton.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Während der Sockel mit historisierendem Travertin verkleidet ist, schützen in den Obergeschossen demontierbare Faserzementplatten in Anthrazit- und Brauntönen das Holz vor der Witterung.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Laubengänge dienen der Erschließung der Wohnungen.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Die zweiflügelige Konzeption ist angelehnt an den Vorgängerbau.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Massivholzbauten dieser Größenordnung erfordern eine präzise Abstimmung zwischen Architektur, Tragwerksplanung und Brandschutz.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
05|23
Das gesamte Erdgeschoss und der Erschließungskern sind massiv in Betonbauweise errichtet.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
06|23
Die ungeschützten Brettsperrholz-Elemente verfügen über ein nachgewiesenes Brandverhalten von REI 90.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
07|23
Bei einer Laubengang-Erschließung können Rauchgase im Brandfall direkt ins Freie abziehen, sodass die Fluchtwege weitgehend raucharm bleiben.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
08|23
Außentreppen ergänzen als 2. Rettungsweg die Sicherheitstrepppenräume im Inneren des Gebäudes.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
09|23
Die Westbalkone sind als knapp zwei Meter tiefe „Freiluftzimmer“ konzipiert.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Mit 82 bezahlbaren Wohnungen für mittlere Einkommen führt das Projekt den sozialen Auftrag der Nachkriegsmoderne fort, übersetzt ihn jedoch in die Anforderungen des ökologischen Bauens der Gegenwart.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Das Erdgeschoss wurde vollständig in Stahlbeton ausgeführt.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
12|23
Fahrradraum im Erdgeschoss
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Luftbild des Wohnhochhauses und Einbindung ins Quartier
Bild: Koen Meershoek, Den Haag
14|23
Während der Bauarbeiten: Insgesamt wurden 61 Wohnungstrennwände als hochgradig vorgefertigte Elemente angeliefert.
Bild: Koen Meershoek, Den Haag
15|23
Ein kritischer Fokus des Brandschutzkonzepts lag auf den Fugen und Durchdringungen.
Bild: Koen Meershoek, Den Haag
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Das ursprüngliche, 1971 fertiggestellte „Valckensteyn“-Wohnhochhaus des Architekten J. Kranendonk
Bild: Staatsarchiv Rotterdam
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Lageplan
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
18|23
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
19|23
Grundriss Regelgeschoss
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
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Schnitt
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
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Perspektive Konstruktionssystem
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
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Konzept-Axonometrie
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
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Brandschutzaspekte
Massivholzbauten dieser Größenordnung erfordern eine präzise
Abstimmung zwischen Architektur, Tragwerksplanung und Brandschutz;
die Ausarbeitung des Brandschutzkonzeptes erfolgte in enger
Abstimmung mit den Behörden.
Rechtlicher Rahmen des Brandschutzes in den Niederlanden
In den Niederlanden ist das Bauordnungsrecht zentralisiert
geregelt. Zum 1. Januar 2024 trat das neue „Besluit bouwwerken
leefomgeving“ (Bbl) in Kraft, welches das langjährige „Bouwbesluit
2012“ ablöste. Das Bbl definiert leistungsorientierte Schutzziele
unter anderem für die Tragfähigkeit im Brandfall, für Brand- und
Rauchabschnitte und für die Fluchtwege. Es lässt Planern über
sogenannte gleichwertige Lösungen jedoch einen gestalterischen
Spielraum für innovative Bauweisen wie den mehrgeschossigen
Holzbau.
Ein wesentliches Merkmal des niederländischen Rechts ist zudem
eine strikte, gesetzlich verankerte Sorgfaltspflicht für
Gebäudeeigentümer. Diese besagt, dass brandschutztechnische
Einrichtungen und Bauteilqualitäten nicht nur am Tag der
Bauabnahme, sondern über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes
hinweg voll funktionsfähig bleiben müssen. Der Brandschutz wird im
Bbl primär über europäische Normen wie die DIN EN 13501:
Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem
Brandverhalten – Teil 1: Klassifizierung mit den Ergebnissen aus
den Prüfungen zum Brandverhalten von Bauprodukten bzw. die
REI-Kriterien und spezifische niederländische Richtlinien wie die
NEN 6075 für die Rauchdurchlässigkeit gesteuert.
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Powerhouse Company planten das bis zu zwölfgeschossige Wohngebäude Valckensteyn in Massivholz auf einem Erdgeschoss aus Beton.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Während der Sockel mit historisierendem Travertin verkleidet ist, schützen in den Obergeschossen demontierbare Faserzementplatten in Anthrazit- und Brauntönen das Holz vor der Witterung.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Laubengänge dienen der Erschließung der Wohnungen.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
03|23
Die zweiflügelige Konzeption ist angelehnt an den Vorgängerbau.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Massivholzbauten dieser Größenordnung erfordern eine präzise Abstimmung zwischen Architektur, Tragwerksplanung und Brandschutz.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Das gesamte Erdgeschoss und der Erschließungskern sind massiv in Betonbauweise errichtet.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Die ungeschützten Brettsperrholz-Elemente verfügen über ein nachgewiesenes Brandverhalten von REI 90.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Bei einer Laubengang-Erschließung können Rauchgase im Brandfall direkt ins Freie abziehen, sodass die Fluchtwege weitgehend raucharm bleiben.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Außentreppen ergänzen als 2. Rettungsweg die Sicherheitstrepppenräume im Inneren des Gebäudes.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Die Westbalkone sind als knapp zwei Meter tiefe „Freiluftzimmer“ konzipiert.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Mit 82 bezahlbaren Wohnungen für mittlere Einkommen führt das Projekt den sozialen Auftrag der Nachkriegsmoderne fort, übersetzt ihn jedoch in die Anforderungen des ökologischen Bauens der Gegenwart.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Das Erdgeschoss wurde vollständig in Stahlbeton ausgeführt.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Fahrradraum im Erdgeschoss
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Luftbild des Wohnhochhauses und Einbindung ins Quartier
Bild: Koen Meershoek, Den Haag
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Während der Bauarbeiten: Insgesamt wurden 61 Wohnungstrennwände als hochgradig vorgefertigte Elemente angeliefert.
Bild: Koen Meershoek, Den Haag
15|23
Ein kritischer Fokus des Brandschutzkonzepts lag auf den Fugen und Durchdringungen.
Bild: Koen Meershoek, Den Haag
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Das ursprüngliche, 1971 fertiggestellte „Valckensteyn“-Wohnhochhaus des Architekten J. Kranendonk
Bild: Staatsarchiv Rotterdam
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Lageplan
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
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Grundriss Erdgeschoss
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
19|23
Grundriss Regelgeschoss
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
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Schnitt
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
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Perspektive Konstruktionssystem
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
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Konzept-Axonometrie
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
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Tragfähigkeit im Brandfall (REI 120)
Aufgrund der Einstufung als Hochhaus mit zwölf Geschossen und
rund 40 Metern Gesamthöhe lag die statische Anforderung an den
Feuerwiderstand der raumbildenden und tragenden Bauteile bei
REI 120
– also eine zweistündige Widerstandsdauer bezüglich
Tragfähigkeit, Raumabschluss und Wärmedämmung. Um eine sichere
Evakuierung und einen stabilen Brandabschnitt zu gewährleisten, sind sowohl das
Erdgeschoss als auch der zentrale Erschließungskern mit Treppenraum
und Aufzugsschacht massiv in Beton ausgeführt. Die ungeschützten
Brettsperrholz-Elemente verfügen über ein nachgewiesenes
Brandverhalten von REI 90. Die Erhöhung auf das geforderte Schutzziel
von 120 Minuten gelang durch eine Brandschutzbekleidung aus hochfeuerfesten
Gipsfaserplatten.
Bei der Brandschutzbeurteilung wurde ein additives Verfahren
ausgeschlossen, sodass die Bemessung stattdessen die zeitliche
Verzögerung der Hitzeeinwirkung durch die Gipsbeplankung
einkalkuliert. Erst nach deren partiellem Versagen wird das
berechenbare, schützende Verkohlungsverhalten des massiven Holzes
von etwa 0,65 Millimetern pro Minute zur rechnerischen Abdeckung
der restlichen Feuerwiderstandszeit herangezogen.
Vorfertigung und Detailpunkte
Ein kritischer Fokus des Brandschutzkonzepts lag auf den Fugen
und Durchdringungen: insgesamt wurden 61 Wohnungstrennwände als
hochgradig vorgefertigte Elemente angeliefert. Diese kamen bereits
ab Werk inklusive Dämmung, Gipsfaserbekleidung,
Elektroinstallationen und integrierten Brandschutzschaltern
beziehungsweise Brandschutzdosen direkt auf die Baustelle. Da der
Feuerwiderstand immer für das Gesamtsystem gilt, wurden sämtliche
Stoßfugen, Leitungsdurchführungen und die Übergänge zwischen den
Holz- und Betonbauteilen mit zertifizierten Brandschottungen und im
Brandfall quellfähigen Materialien ausgeführt. Dies verhindert im
Schadensfall effektiv den vertikalen und horizontalen Rauch- und
Brandübertrag in benachbarte Nutzungseinheiten.
Galerie
Powerhouse Company planten das bis zu zwölfgeschossige Wohngebäude Valckensteyn in Massivholz auf einem Erdgeschoss aus Beton.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Während der Sockel mit historisierendem Travertin verkleidet ist, schützen in den Obergeschossen demontierbare Faserzementplatten in Anthrazit- und Brauntönen das Holz vor der Witterung.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Laubengänge dienen der Erschließung der Wohnungen.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Die zweiflügelige Konzeption ist angelehnt an den Vorgängerbau.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
04|23
Massivholzbauten dieser Größenordnung erfordern eine präzise Abstimmung zwischen Architektur, Tragwerksplanung und Brandschutz.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
05|23
Das gesamte Erdgeschoss und der Erschließungskern sind massiv in Betonbauweise errichtet.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
06|23
Die ungeschützten Brettsperrholz-Elemente verfügen über ein nachgewiesenes Brandverhalten von REI 90.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Bei einer Laubengang-Erschließung können Rauchgase im Brandfall direkt ins Freie abziehen, sodass die Fluchtwege weitgehend raucharm bleiben.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
08|23
Außentreppen ergänzen als 2. Rettungsweg die Sicherheitstrepppenräume im Inneren des Gebäudes.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
09|23
Die Westbalkone sind als knapp zwei Meter tiefe „Freiluftzimmer“ konzipiert.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
10|23
Mit 82 bezahlbaren Wohnungen für mittlere Einkommen führt das Projekt den sozialen Auftrag der Nachkriegsmoderne fort, übersetzt ihn jedoch in die Anforderungen des ökologischen Bauens der Gegenwart.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
11|23
Das Erdgeschoss wurde vollständig in Stahlbeton ausgeführt.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
12|23
Fahrradraum im Erdgeschoss
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Luftbild des Wohnhochhauses und Einbindung ins Quartier
Bild: Koen Meershoek, Den Haag
14|23
Während der Bauarbeiten: Insgesamt wurden 61 Wohnungstrennwände als hochgradig vorgefertigte Elemente angeliefert.
Bild: Koen Meershoek, Den Haag
15|23
Ein kritischer Fokus des Brandschutzkonzepts lag auf den Fugen und Durchdringungen.
Bild: Koen Meershoek, Den Haag
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Das ursprüngliche, 1971 fertiggestellte „Valckensteyn“-Wohnhochhaus des Architekten J. Kranendonk
Bild: Staatsarchiv Rotterdam
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Lageplan
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
18|23
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
19|23
Grundriss Regelgeschoss
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
20|23
Schnitt
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
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Perspektive Konstruktionssystem
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
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Konzept-Axonometrie
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
23|23
Fassadenkonstruktion und Brandüberschlag
Elementarer Bestandteil des Sicherheitskonzepts bei einem 40
Meter hohen Massivholzbau ist der Schutz vor einem vertikalen
Brandüberschlag über die Außenhülle. Um zu verhindern, dass
Flammen, die im Ernstfall aus den Fenstern einer Nutzungseinheit schlagen, ungehindert auf die
darüberliegenden Geschosse übergreifen können, wurde die
hinterlüftete Fassade konstruktiv streng unterteilt. Die
demontierbaren Faserzementplatten leisten dazu einen entscheidenden
Beitrag, da dieses Bekleidungsmaterial als nichtbrennbar
klassifiziert ist und der Außenhaut eine hohe thermische
Widerstandskraft verleiht.
Da hinterlüftete Außenwandbekleidungen durch den sogenannten
Kamineffekt in den Hohlräumen eine schnelle Ausbreitung von Feuer
und Rauch begünstigen können, wurden in regelmäßigen Abständen
horizontale Brandsperren und Brandriegel aus Stahlblech oder mineralischen
Dämmstoffen mit einem Schmelzpunkt von über 1.000 Grad Celsius
integriert. Diese Barrieren begrenzen den vertikalen Luftstrom im
Brandfall und unterbrechen die Flammenweiterleitung innerhalb der
Fassadenkonstruktion.
Ergänzend dazu wirken die tiefen, horizontal auskragenden
Westbalkone konstruktiv als bauliche Schürzen. Durch ihre weite
Ausladung lenken sie die thermische Strömung sowie die Flammen im
Schadensfall effektiv vom Gebäude weg nach außen ab – und
verlängern den geometrischen Weg, den ein Brand nehmen müsste, um
die Fensterfront des nächsten Obergeschosses zu erreichen.
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Powerhouse Company planten das bis zu zwölfgeschossige Wohngebäude Valckensteyn in Massivholz auf einem Erdgeschoss aus Beton.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Während der Sockel mit historisierendem Travertin verkleidet ist, schützen in den Obergeschossen demontierbare Faserzementplatten in Anthrazit- und Brauntönen das Holz vor der Witterung.
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Laubengänge dienen der Erschließung der Wohnungen.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Die zweiflügelige Konzeption ist angelehnt an den Vorgängerbau.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
04|23
Massivholzbauten dieser Größenordnung erfordern eine präzise Abstimmung zwischen Architektur, Tragwerksplanung und Brandschutz.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
05|23
Das gesamte Erdgeschoss und der Erschließungskern sind massiv in Betonbauweise errichtet.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
06|23
Die ungeschützten Brettsperrholz-Elemente verfügen über ein nachgewiesenes Brandverhalten von REI 90.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Bei einer Laubengang-Erschließung können Rauchgase im Brandfall direkt ins Freie abziehen, sodass die Fluchtwege weitgehend raucharm bleiben.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
08|23
Außentreppen ergänzen als 2. Rettungsweg die Sicherheitstrepppenräume im Inneren des Gebäudes.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
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Die Westbalkone sind als knapp zwei Meter tiefe „Freiluftzimmer“ konzipiert.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
10|23
Mit 82 bezahlbaren Wohnungen für mittlere Einkommen führt das Projekt den sozialen Auftrag der Nachkriegsmoderne fort, übersetzt ihn jedoch in die Anforderungen des ökologischen Bauens der Gegenwart.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
11|23
Das Erdgeschoss wurde vollständig in Stahlbeton ausgeführt.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
12|23
Fahrradraum im Erdgeschoss
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
13|23
Luftbild des Wohnhochhauses und Einbindung ins Quartier
Bild: Koen Meershoek, Den Haag
14|23
Während der Bauarbeiten: Insgesamt wurden 61 Wohnungstrennwände als hochgradig vorgefertigte Elemente angeliefert.
Bild: Koen Meershoek, Den Haag
15|23
Ein kritischer Fokus des Brandschutzkonzepts lag auf den Fugen und Durchdringungen.
Bild: Koen Meershoek, Den Haag
16|23
Das ursprüngliche, 1971 fertiggestellte „Valckensteyn“-Wohnhochhaus des Architekten J. Kranendonk
Bild: Staatsarchiv Rotterdam
17|23
Lageplan
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
18|23
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
19|23
Grundriss Regelgeschoss
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
20|23
Schnitt
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
21|23
Perspektive Konstruktionssystem
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
22|23
Konzept-Axonometrie
Bild: Powerhouse Company, Rotterdam
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Fluchtwege und Abschottung
Die Erschließung der Wohnungen erfolgt im Sinne des
traditionellen niederländischen Wohnungsbaus über offene
Laubengänge. Einer der Vorteile ist, dass im Brandfall Rauchgase
aus einer Wohnung direkt ins Freie abziehen und die Fluchtwege
weitgehend raucharm bleiben. Ein zweiter, unabhängiger Rettungsweg wird über die großzügigen Westbalkone
im Zusammenspiel mit einer anleiterbaren Rettungszone im
Außenbereich – beziehungsweise über den zentralen, rauchfrei
gehaltenen Sicherheitstreppenraum – für alle Bewohner
lückenlos gewährleistet.
Bautafel
Architektur: Powerhouse Company, Rotterdam Projektbeteiligte: LAP Landscape & Urban Design, Rotterdam (Landschaftsarchitektur); Pieters Bouwtechniek, Rotterdam (Tragwerksplanung); Linkwood, Rotterdam (Holzbau-Beratung); Nieman Raadgevende Ingenieurs, Utrecht (Brandschutz); Buro Bouwfysica, Capelle aan den IJssel (Bauphysik) Bauherr/in: Wohnungsbaugesellschaft Woonstad Rotterdam, Rotterdam Standort: Pendrecht, 3085 Rotterdam Fertigstellung: 2025 Bildnachweis: Sebastian van Damme, Rotterdam; Koen Meershoek, Den Haag; Powerhouse Company, Rotterdam
Fachwissen zum Thema
Bei Hochhäusern muss die lichte Breite eines jeden Teils von Rettungswegen mindestens 1,20 m betragen.
Bild: Urte Schmidt
Flucht-/Rettungswege
Dimensionierung von Flucht- und Rettungswegen bei Sonderbauten
Je nach Art und Nutzung können kürzere Flucht- und Rettungswege erforderlich sein oder längere zugelassen werden: Eine Zusammenfassung der wichtigsten Maße.
Hochhäuser zählen gemäß MBO zu den Sonderbauten (im Bild: Barcode-Quartier in Oslo).
Bild: Baunetz (us), Berlin
Sonderbauten
Sonderbauten nach MBO § 2 (4)
Welche Gebäude und Nutzungsarten sind in der Musterbauordnung (MBO) unter Paragraph zwei, Absatz vier als Sonderbauten aufgeführt?
Bauwerke zum Thema
Tragwerk und Fassade des Wohnhauses sind aus Holz (Westansicht)
Bild: Arthur Schankula, München
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Achtgeschossiger Holzbau in Bad Aibling
Nordwestliche von Bad Aibling entsteht auf einem ehemaligen Gelände der US-Armee eine Nullenergiestadt. Auf dem ca. 70 Hektar...
Das HAUT Amsterdam bildet eine Landmarke am Ufer der Amstel.
Bild: Jannes Linders, Rotterdam
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Holz-Hybrid-Hochhaus HAUT in Amsterdam
Mit 73 Metern Höhe ist das Wohngebäude eine Landmarke an der Amstel. Angesichts des maximierten Holzanteils war die Brandschutzplanung herausfordernd.
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Bild: Bernd Borchardt, Berlin
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Mehrfamilienhaus E3 in Berlin
Die Architekten Kaden und Klingbeil realisierten im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg einen ungewöhnlichen Neubau: Ein...
Geplant haben das erste Schweizer Bürohochhaus aus Holz Burkhard Meyer Architekten aus Zürich.
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Suurstoffi 22 in Risch-Rotkreuz
Eigens entwickeltes Verbund-Tragsystem für das erste Holzhochhaus der Schweiz mit Brandschutzbekleidung, Sicherheitstreppenhäusern, Sprinkler- und Brandmeldeanlage.
Powerhouse Company planten das bis zu zwölfgeschossige Wohngebäude Valckensteyn in Massivholz auf einem Erdgeschoss aus Beton.
Bild: Sebastian van Damme, Rotterdam
Wohnbauten
Geschosswohnungsbau Valckensteyn in Rotterdam
Holzhochhaus auf dem Fundament eines Vorgängers
Das Haus an der Uferpromenade 11 in Überlingen wurde nach Plänen von Gaus Architekten umgebaut.
Bild: Nina Baisch, Konstanz
Wohnbauten
Wohn- und Geschäftshaus in Überlingen
Ertüchtigung eines jahrhundertealten Bestands
Hild und K planten das mehrgliedrige Gebäude mit einem Sockel aus Beton und Obergeschossen in Holzrahmenbauweise.
Bild: Michael Heinrich, München
Wohnbauten
Übernachtungsschutz Lotte-Branz-Straße in München
Ein Ort der Sicherheit und Würde
Zur Elsässerstraße gewandt ist der neue Kopfbau, welcher vorrangig der Stabilisierung dient (Ansicht Südost).
Bild: Philip Heckhausen, Zürich
Wohnbauten
Wohnen im ehemaligen Weinlager in Basel
Stahlgerüste und Holzstützen ergänzen Betonstruktur
Eine außenliegende Balkonanlage ermöglicht den Verzicht auf ein Sicherheitstreppenhaus mit Rauchschutzdruckanlage.
Bild: Célia Uhalde, Berlin
Wohnbauten
Nachverdichtung: Wohngebäude Kurti 50A in Leipzig
Anstelle eines kriegszerstörten Hauses im gründerzeitlichen Block
Das HAUT Amsterdam bildet eine Landmarke am Ufer der Amstel.
Bild: Jannes Linders, Rotterdam
Wohnbauten
Holz-Hybrid-Hochhaus HAUT in Amsterdam
Vorgefertigte Holzbauteile um einen Kern aus Stahlbeton
Das transformierte Bankgebäude wurde um zwei Etagen aufgestockt und mit umlaufenden Balkonen ergänzt.
Bild: Marcel van der Burg, Amsterdam
Wohnbauten
Wohnhochhaus De Voortuinen in Amsterdam
Metamorphose eines 1960er-Jahre Bankgebäudes
Im Rahmen eines großangelegten Programms werden in Barcelona einstige Industriebauten für kulturelle Zwecke umgestaltet.
Bild: Jordi Surroca, Barcelona
Wohnbauten
Fábrica de Creación in Barcelona
Neues Wohnen in alten Mauern
Die ehemalige Lagerhalle wurde um drei Geschosse in Holzbauweise aufgestockt. Mit der Fassade aus gewellten Faserzementplatten kontrastieren gelbe Fensterprofile (Südwestansicht).
Bild: BHSF Architekten, Zürich
Wohnbauten
Umwandlung eines Lagergebäudes zum Wohnen in Bern
Umnutzung und Aufstockung in Holzbauweise
Mittelpunkt der Studierendenwohnanlage Siegmunds Hof in Berlin ist das von Klaus Ernst geplante Hochhaus der Teamplayer.
Bild: Jan Bitter, Berlin
Wohnbauten
Hochhaus der Teamplayer in Berlin
Denkmalgerechte Sanierung
Eingangsfassade der Wohnbebauung an der Wiesbadener Landstraße.
Bild: Thomas Herrmann Photography, Stuttgart
Wohnbauten
Wohnungsbau in Wiesbaden
Vorbeugender Brandschutz im Geschosswohnungsbau
An der Fassadengestaltung des Studentenwohnheim Lutterterrasse in Göttingen lässt sich das Konzept der modularen Bauweise ablesen.
Bild: Brigida González, Stuttgart
Wohnbauten
Studentenwohnheim Lutterterrasse in Göttingen
Baulicher Brandschutz für Holz-Hybrid-Modulbau
Wohnturm und lang gestreckter, quaderförmiger Bestand formen ein L und akzentuieren das Quartier entlang der Hardturmstraße (Ostansicht)
Von Norden: Der strahlend weiße Turm gehört zu den höchsten Gebäuden der Stadt
Bild: Studio Farris Architects, Antwerpen
Wohnbauten
Wohnhochhaus Park Tower in Antwerpen
BMA für Gemeinschaftsbereiche, Druckbelüftungsanlagen in den Treppenhäusern
Nordansicht: Die hohen Baukörper entlang der Makebagasse und Stadlauer Straße schirmen den Hof ab
Bild: Image industry, Brunn am Gebirge
Wohnbauten
Wohnblock Star 22 in Wien
Druckbelüftungsanlagen und Feuerwehraufzüge in den Treppenhäusern
Mit seiner Fassade aus dunkelgrauen Faserzementtafeln bildet das Wohnhaus B26 einen starken Kontrast zu seinem weiß verputzten Nachbarn (Südostansicht)
Bild: Bernd Borchardt, Berlin
Wohnbauten
Baugruppenhaus B26 in Berlin-Mitte
Brandschutzkonzept für siebengeschossigen Holzbau
Der Skelettbau mit abgerücktem Treppenhaus unterscheidet sich deutlich von der Nachbarbebauung
Bild: Bernd Borchardt, Berlin
Wohnbauten
Mehrfamilienhaus E3 in Berlin
Spezielles Brandschutzkonzept für sieben Geschosse in Holzbauweise
Südseite: Eine Glasfassade verbindet zwei durchgängige Wohngeschosse und fünf siebengeschossige Türme
Bild: Luc Boegly
Wohnbauten
Wohnblocks in Nanterre
Fluchttreppenräume in regelmäßigen Abständen im 100-Meter-Block
Die durchlaufenden Balkone binden die unterschiedlichen Fensteröffnungen zu einer homogenen Fassade zusammen
Bild: Stefan Müller, Berlin
Wohnbauten
Wohnhaus der Baugruppe 3XGrün in Berlin
Innerstädtisches Wohnen im Holzsystembau
Tragwerk und Fassade des Wohnhauses sind aus Holz (Westansicht)
Bild: Arthur Schankula, München
Wohnbauten
Achtgeschossiger Holzbau in Bad Aibling
Feuerbeständige Holzkonstruktion
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