Mit steigenden Temperaturen wächst die Nachfrage nach Lösungen,
die öffentliche Räume wirksam vor Hitze schützen und dabei ohne
hohen Energieaufwand auskommen. Auf Governors Island in New York
hat das Büro Henning Larsen nun gemeinsam mit der University of
Pennsylvania und AIL Research einen Prototyp vorgestellt, der
zeigt, wie das gehen kann: KlimaKover ist ein modulares
Verschattungs- und Kühlsystem, das mit rund einem Zehntel des
Energiebedarfs konventioneller Klimaanlagen auskommt.
Galerie
Der Pavillon-Prototyp KlimaKover von Henning Larsen verschattet passiv und kühlt aktiv, ohne dabei an das Energienetz angeschlossen zu sein.
Bild: Chris Perez
01|16
Blick nach oben: Raster aus Holz, Textil und Strahlungspaneelen erzeugt ein lichtdurchflutetes, schattiges Raumgefühl.
Bild: Chris Perez
02|16
Textile Module kragen weit aus und sorgen für solare Verschattung.
Bild: Kabir Sahni
03|16
Detail Holzverbindung: Präzise gefügter Holzrahmen mit Zugseilen und Membranspannung – modular zerlegbar und leicht montierbar.
Bild: Kabir Sahni
04|16
Kombinierte Flächen aus Textil und Spiegelpaneel erzeugen Licht- und Schattenspiele.
Bild: Hanzhong Luo
05|16
Reflektierende Paneele: Verzerrte Spiegeloberflächen lenken Sonnenstrahlung ab und verstärken den Kühleffekt.
Bild: Chris Perez
06|16
Textile Verschattung: Weiße Membranen in Holzrahmen reduzieren direkte Einstrahlung und schaffen diffuses Licht.
Bild: Chris Perez
07|16
Thermografietest: Die Wärmebildkamera zeigt deutliche Temperaturunterschiede im Inneren des Pavillons.
Bild: Chris Perez
08|16
Zwei Besucherinnen ertasten die gekühlten Paneele des Prototyps.
Bild: Chris Perez
09|16
Transluzente Paneele: Netzverstärkte Kühlflächen verbinden Leichtigkeit mit struktureller Stabilität.
Bild: Chris Perez
10|16
Der Prototyp wird im kommenden Jahr in New York an verschiedenen Orten getestet, um unterschiedliche Einsatzkontexte zu erproben.
Bild: Chris Perez
11|16
Dachaufsicht
Bild: Henning Larsen
12|16
Grundrissdiagramm
Bild: Henning Larsen
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Schnittdiagramm
Bild: Henning Larsen
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Explosionszeichnung
Bild: Henning Larsen
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Modell
Bild: Henning Larsen
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Wie funktioniert Kühlung unter freiem Himmel?
Der erste Pavillon ist noch bis November 2025 öffentlich
zugänglich. Er besteht aus modularen 4x4-Fuß-Paneelen, die textile
Gewebe mit transparenten und halbopaken Strahlungspaneelen
kombinieren. Unter dem Raster aus Holzrahmen entsteht ein luftiger,
offener Raum, dessen Atmosphäre eher an ein urbanes Wohnzimmer
erinnert als an eine technische Versuchsanlage. Betonblöcke dienen
zugleich als Fundament und Sitzgelegenheit.
Die Funktionsweise beruht auf Strahlungskühlung: Durch feine
Mikroröhrchen in den Paneelen fließt gekühltes Wasser, das Wärme
direkt vom menschlichen Körper abführt. Eine infrarotdurchlässige
Membran
schützt das System vor Kondensation, was ein wesentlicher Punkt für
den Betrieb in feucht-heißen Sommern ist, wie sie in New York
üblich sind. Textilflächen spenden zusätzlichen Schatten und
lassen zugleich natürliche Luftzirkulation zu.
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Der Pavillon-Prototyp KlimaKover von Henning Larsen verschattet passiv und kühlt aktiv, ohne dabei an das Energienetz angeschlossen zu sein.
Bild: Chris Perez
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Blick nach oben: Raster aus Holz, Textil und Strahlungspaneelen erzeugt ein lichtdurchflutetes, schattiges Raumgefühl.
Bild: Chris Perez
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Textile Module kragen weit aus und sorgen für solare Verschattung.
Bild: Kabir Sahni
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Detail Holzverbindung: Präzise gefügter Holzrahmen mit Zugseilen und Membranspannung – modular zerlegbar und leicht montierbar.
Bild: Kabir Sahni
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Kombinierte Flächen aus Textil und Spiegelpaneel erzeugen Licht- und Schattenspiele.
Bild: Hanzhong Luo
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Reflektierende Paneele: Verzerrte Spiegeloberflächen lenken Sonnenstrahlung ab und verstärken den Kühleffekt.
Bild: Chris Perez
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Textile Verschattung: Weiße Membranen in Holzrahmen reduzieren direkte Einstrahlung und schaffen diffuses Licht.
Bild: Chris Perez
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Thermografietest: Die Wärmebildkamera zeigt deutliche Temperaturunterschiede im Inneren des Pavillons.
Bild: Chris Perez
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Zwei Besucherinnen ertasten die gekühlten Paneele des Prototyps.
Bild: Chris Perez
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Transluzente Paneele: Netzverstärkte Kühlflächen verbinden Leichtigkeit mit struktureller Stabilität.
Bild: Chris Perez
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Der Prototyp wird im kommenden Jahr in New York an verschiedenen Orten getestet, um unterschiedliche Einsatzkontexte zu erproben.
Bild: Chris Perez
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Dachaufsicht
Bild: Henning Larsen
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Grundrissdiagramm
Bild: Henning Larsen
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Schnittdiagramm
Bild: Henning Larsen
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Explosionszeichnung
Bild: Henning Larsen
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Modell
Bild: Henning Larsen
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Das Wasser wird über kleine Pumpen bewegt und zuvor in einem
geschlossenen Kreislauf auf Temperatur gebracht. Die nötige Energie
liefern integrierte Solarmodule, sodass das System autark
funktioniert. Es benötigt weder externe Stromanschlüsse noch
externe Wasserzufuhr. „Der Pavillon auf Governors Island ist nur
ein erster Schritt. Wir können uns KlimaKover auf Schulhöfen, an
Bushaltestellen, bei Straßenständen oder auf Baustellen vorstellen
und so zeigen, wie sich energiesparende Kühlung in Städten
skalieren lässt“, erklärt Jakob Strømann-Andersen, Director of
Innovation and Sustainability bei Henning Larsen.
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Der Pavillon-Prototyp KlimaKover von Henning Larsen verschattet passiv und kühlt aktiv, ohne dabei an das Energienetz angeschlossen zu sein.
Bild: Chris Perez
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Blick nach oben: Raster aus Holz, Textil und Strahlungspaneelen erzeugt ein lichtdurchflutetes, schattiges Raumgefühl.
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Textile Module kragen weit aus und sorgen für solare Verschattung.
Bild: Kabir Sahni
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Detail Holzverbindung: Präzise gefügter Holzrahmen mit Zugseilen und Membranspannung – modular zerlegbar und leicht montierbar.
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Kombinierte Flächen aus Textil und Spiegelpaneel erzeugen Licht- und Schattenspiele.
Bild: Hanzhong Luo
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Reflektierende Paneele: Verzerrte Spiegeloberflächen lenken Sonnenstrahlung ab und verstärken den Kühleffekt.
Bild: Chris Perez
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Textile Verschattung: Weiße Membranen in Holzrahmen reduzieren direkte Einstrahlung und schaffen diffuses Licht.
Bild: Chris Perez
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Thermografietest: Die Wärmebildkamera zeigt deutliche Temperaturunterschiede im Inneren des Pavillons.
Bild: Chris Perez
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Zwei Besucherinnen ertasten die gekühlten Paneele des Prototyps.
Bild: Chris Perez
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Transluzente Paneele: Netzverstärkte Kühlflächen verbinden Leichtigkeit mit struktureller Stabilität.
Bild: Chris Perez
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Der Prototyp wird im kommenden Jahr in New York an verschiedenen Orten getestet, um unterschiedliche Einsatzkontexte zu erproben.
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Dachaufsicht
Bild: Henning Larsen
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Grundrissdiagramm
Bild: Henning Larsen
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Schnittdiagramm
Bild: Henning Larsen
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Bild: Henning Larsen
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Modell
Bild: Henning Larsen
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Skalierbares Prinzip mit nachweisbarem Wirkungsgrad
Nutzungsstudien der University of Pennsylvania zeigen, dass sich
die kühlende Wirkung nach fünf bis sieben Minuten spürbar einstellt
und nach etwa 20 Minuten deutlich ausgeprägt ist. „KlimaKover wird
Besucher*innen aus New York und der ganzen Welt ermöglichen,
Kühlung im Freien zu erleben. Dies ist eine wichtige Demonstration,
die den Weg für die breite Einführung von energiesparender Kühlung
ebnet“, sagt Dorit Aviv, Architektin und Leiterin des Thermal
Architecture Lab an der Weitzman School of Design.
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Der Pavillon-Prototyp KlimaKover von Henning Larsen verschattet passiv und kühlt aktiv, ohne dabei an das Energienetz angeschlossen zu sein.
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Blick nach oben: Raster aus Holz, Textil und Strahlungspaneelen erzeugt ein lichtdurchflutetes, schattiges Raumgefühl.
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Textile Module kragen weit aus und sorgen für solare Verschattung.
Bild: Kabir Sahni
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Detail Holzverbindung: Präzise gefügter Holzrahmen mit Zugseilen und Membranspannung – modular zerlegbar und leicht montierbar.
Bild: Kabir Sahni
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Kombinierte Flächen aus Textil und Spiegelpaneel erzeugen Licht- und Schattenspiele.
Bild: Hanzhong Luo
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Reflektierende Paneele: Verzerrte Spiegeloberflächen lenken Sonnenstrahlung ab und verstärken den Kühleffekt.
Bild: Chris Perez
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Textile Verschattung: Weiße Membranen in Holzrahmen reduzieren direkte Einstrahlung und schaffen diffuses Licht.
Bild: Chris Perez
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Thermografietest: Die Wärmebildkamera zeigt deutliche Temperaturunterschiede im Inneren des Pavillons.
Bild: Chris Perez
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Zwei Besucherinnen ertasten die gekühlten Paneele des Prototyps.
Bild: Chris Perez
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Transluzente Paneele: Netzverstärkte Kühlflächen verbinden Leichtigkeit mit struktureller Stabilität.
Bild: Chris Perez
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Der Prototyp wird im kommenden Jahr in New York an verschiedenen Orten getestet, um unterschiedliche Einsatzkontexte zu erproben.
Bild: Chris Perez
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Dachaufsicht
Bild: Henning Larsen
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Grundrissdiagramm
Bild: Henning Larsen
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Schnittdiagramm
Bild: Henning Larsen
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Bild: Henning Larsen
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Modell
Bild: Henning Larsen
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Mit Herstellungskosten von rund 75 US-Dollar pro Quadratfuß (ca.
743 EUR/m²) ist das System auf Massenproduktion angelegt. Die
Konstruktion aus Holz, Textil und Paneelen lässt sich einfach
montieren und wieder zerlegen. Für die Holzkonstruktion kommt ein
Produkt namens Carbon Smart Wood zum Einsatz. Das ist ein massives
Vollholz aus sogenannten urbanen Holzabfällen, das thermisch
behandelt und dadurch besonders langlebig wird. Anstatt gefällt und
entsorgt zu werden, werden Bäume aus Abfallströmen wiederverwertet.
So bleibt der gebundene Kohlenstoff erhalten und die CO₂-Bilanz
fällt deutlich besser aus als bei herkömmlichen
Holzbauprodukten.
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Der Pavillon-Prototyp KlimaKover von Henning Larsen verschattet passiv und kühlt aktiv, ohne dabei an das Energienetz angeschlossen zu sein.
Bild: Chris Perez
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Blick nach oben: Raster aus Holz, Textil und Strahlungspaneelen erzeugt ein lichtdurchflutetes, schattiges Raumgefühl.
Bild: Chris Perez
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Textile Module kragen weit aus und sorgen für solare Verschattung.
Bild: Kabir Sahni
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Detail Holzverbindung: Präzise gefügter Holzrahmen mit Zugseilen und Membranspannung – modular zerlegbar und leicht montierbar.
Bild: Kabir Sahni
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Kombinierte Flächen aus Textil und Spiegelpaneel erzeugen Licht- und Schattenspiele.
Bild: Hanzhong Luo
05|16
Reflektierende Paneele: Verzerrte Spiegeloberflächen lenken Sonnenstrahlung ab und verstärken den Kühleffekt.
Bild: Chris Perez
06|16
Textile Verschattung: Weiße Membranen in Holzrahmen reduzieren direkte Einstrahlung und schaffen diffuses Licht.
Bild: Chris Perez
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Thermografietest: Die Wärmebildkamera zeigt deutliche Temperaturunterschiede im Inneren des Pavillons.
Bild: Chris Perez
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Zwei Besucherinnen ertasten die gekühlten Paneele des Prototyps.
Bild: Chris Perez
09|16
Transluzente Paneele: Netzverstärkte Kühlflächen verbinden Leichtigkeit mit struktureller Stabilität.
Bild: Chris Perez
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Der Prototyp wird im kommenden Jahr in New York an verschiedenen Orten getestet, um unterschiedliche Einsatzkontexte zu erproben.
Bild: Chris Perez
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Dachaufsicht
Bild: Henning Larsen
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Grundrissdiagramm
Bild: Henning Larsen
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Schnittdiagramm
Bild: Henning Larsen
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Explosionszeichnung
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Modell
Bild: Henning Larsen
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Der Prototyp wird im kommenden Jahr in New York an verschiedenen
Orten getestet, um unterschiedliche Einsatzkontexte zu erproben.
Denkbar ist der Einsatz an Schulhöfen, Bushaltestellen, Märkten
oder Baustellen, also genau dort, wo herkömmliche Klimatisierung
nicht verfügbar ist. -sr
KlimaKover von Henning Larsen; Partner:
University of Pennsylvania (Thermal Architecture Lab), AIL
Research; Finanzierung: Ramboll Foundation; Prototyp: Governors
Island, New York; Projektpartner u. a. Fast+Epp, Skanska, SITU,
Cambium, Mecho, Springs Window Fashions, Ontility, KM Associates,
Tectonic Engineering
Fachwissen zum Thema
Hitzeaktionspläne sollen helfen, die gesundheitlichen Gefahren zu minimieren, etwa durch Entsiegelung, Begrünung, Wasserflächen und Frischluftschneisen im Stadtraum.
Bild: Saskia Schabon, Berlin
Grundlagen
Hitzeaktionsplan
Der Maßnahmenkatalog enthält Hinweise zu Städten, Gebäuden und Warnsystemen und soll so die Risiken heißer Sommertage mildern.
Außen liegende Textilien müssen schwerentflammbar und witterungsbeständig sein.
Bild: Urte Schmidt, Berlin
Materialien
Textilien und Membranen
Kunststoffe, Metalle und pflanzliche Fasern können zu verschattenden oder reflektierenden Geweben, Netzen und Folien verarbeitet werden.
Aus dem Forschungsprojekt Solar Loops ging ein experimentelles, solaraktives Verschattungssystem hervor, das Sonnenschutz und Energiegewinnung im Stadtraum verbindet.
Bild: Timo Carl
Das experimentelle Verschattungssystem für hitzegeplagte Stadträume ist modular, leicht zu montieren und erzeugt außerdem Strom.
3D-Druck mit 3D-Gewebe
Im Forschungsprojekt 6dTEX wurden Kombinationen von 3D-Textilherstellung und 3D-Druck erkundet. Im Bild zu sehen ist der Sonnenschutz BOW, der als Studierendenprojekt entwickelt wurde.
Bild: Frankfurt UAS
Forschende und Studierende in Frankfurt und Aachen entwickelten mit Betondruck und Kunststofffasern Prototypen für Sonnenschutzelemente.
Bioinspirierter Sonnenschutz: Solar Gate in Freiburg
Das Verschattungssystem Solar Gate ist am Südfenster des Forschungsbaus livMatS Biomimetic Shell in Freiburg installiert.
Kiefernzapfen als Vorbild: Forschende entwickelten ein Sonnenschutzsystem, das selbstständig auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit reagiert.
Bionik in der Fassadenverschattung
Die Paradisvogelblume aus Südafrika
Bild: ITKE, Stuttgart
Nach dem Vorbild der Paradiesvogelblume haben Wissenschaftler ein Fassadensystem mit einem neuartigen Klappmechanismus entwickelt....
Bionisch inspirierter Sonnenschutz
Ein bionisch inspirierter, textiler Sonnenschutz wurde unter Leitung von Professor Stefan Schäfer von Wissenschaftlern der TU Darmstadt entwickelt.
Bild: TU Darmstadt / Sandra Junker
Inspiriert durch die Blütenblätter von Orchideen öffnet und schließt sich das textile Element auf Zug.
Forschungsprojekt Daylight in Sustainable Urban Design
Sonnenstrahlungskarte und Anzahl Sonnenstunden für die Stadt Wien
Bild: Victoria Soto Magán, ETH Zürich
Eine interdisziplinäre Forschungsgruppe der ETH Zürich untersucht die Zusammenhänge von Tageslicht, menschlichem Wohlbefinden und Städtebau.
Gebäudehülle als lebendiger Raum
Im Rahmen des Forschungsprojekts Ecolopes wird ein Entwurfsverfahren für Gebäudehüllen entwickelt, das biotische und abiotische Faktoren einbezieht.
Bild: Ecolopes
Ein Forschungsteam arbeitet daran ökologische und architektonische Daten für den Entwurfsprozess aufzubereiten, damit sich viele verschiedene Arten im späteren Bauwerk zuhause fühlen.
Gutachten zum sommerlichen Wärmeschutz
Im Auftrag der Repräsentanz Transparente Gebäudehülle (RTG) erstellte das Ingenieurbüro IBH ein Gutachten, das die Wirksamkeit von Sonnenschutz belegt.
Bild: Repräsentanz Transparente Gebäudehülle
Sonnenschutz statt Klimaanlage: Die Studie zeigt die Wirksamkeit von Verschattung im Sommer und großen Glasflächen im Winter.
KlimaKover von Henning Larsen
Der Pavillon-Prototyp KlimaKover von Henning Larsen verschattet passiv und kühlt aktiv, ohne dabei an das Energienetz angeschlossen zu sein.
Bild: Chris Perez
Dieser modulare Pavillon verbindet Sonnenschutz, Strahlungskühlung und Kreislaufwirtschaft – eine Oase in aufgeheizten Städten.
Neues Prüfverfahren für Sonnenschutztextilien
Das Lichtlabor der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF)
Bild: DITF
Der Abschirmwinkel gibt Auskunft, ab wann direkte Sonneneinstrahlung blockiert wird – ein wichtiges Indiz für den Blendschutz.
Online-Werkzeug DCR-Hitzetool
Das DCR-Hitzetool will dabei helfen zu ermitteln, wie sich Hausbewohner*innen besser vor drückender Sommerhitze schützen können.
Bild: H. Hensel/IÖR-Media
Das Computerprogramm hilft, individuelle Maßnahmen zur Hitzeminderung in Städten und Gebäuden zu finden und so effektiv der Sommerhitze zu trotzen.
Origami-Jalousie mit Photovoltaikanlage
Der australische Designer Ben Berwick hat mit seinem Startup Prevalent eine Photovoltaik-Jalousie entwickelt, die vor Sonne schützt, Licht lenkt und Strom erzeugt.
Bild: Prevalent, Potts Point
In dem komplexen Faltwerk wird das Sonnenlicht für eine effiziente Energiegewinnung mehrfach reflektiert.
Sonnenschutz aus Formgedächtnislegierungen
Der an der Kunsthochschule Weißensee entwickelte Prototyp Adaptex passt seinen Öffnungsgrad automatisch der Sonneneinstrahlung und Umgebungstemperatur an.
Bild: Janis Rozkalns, Stuttgart
Die von Forschenden entwickelten Prototypen nutzen Formgedächtnislegierungen, die auf Temperatur und Sonneneinstrahlung reagieren.
Sonnenschutz durch klima-adaptive Oberflächen
Prototyp der klima-adaptiven Oberfläche von Chao Chen
Bild: Chao Chen, London
Immer wieder beschäftigen sich Architekten, Ingenieure und Designer mit sogenannten klima-adaptiven Prinzipien und Oberflächen,...
Sonnenschutzdach Canopy Pavilion
Der Canopy Pavilion ist eine offene Ultraleichtkonstruktion, die einen kleinen Veranstaltungsplatz beschattet.
Das netzartige Sonnenschutzdach verbindet auxetische Strukturen mit algorithmischer Präzision und könnte damit neue Horizonte für zukünftige Architektur eröffnen.
Strom erzeugendes Sonnensegel
Solaren Energiegewinn und Verschattung produziert das futuristische Sonnensegel Solar Spline.
Bild: Markus Schein; Timo Carl
Wolkengleich: Eine Ultraleichtkonstruktion aus scheinbar frei schwebenden PV-Modulen verbindet Energiegewinnung und Verschattung.
Studie: Bereit für den Klimawandel?
Elf Parameter hat das Forschungsteam hinter der Studie herausgestellt, die thermische und visuelle Behaglichkeit beeinflussen.
Bild: Hochschule Luzern HSLU
Die Studie der Hochschule Luzern untersucht, was der Klimawandel für die Planung neuer Gebäude bedeutet und wie wichtig dabei der passive Wärmeschutz sein wird.
Wärmereflektierende Sonnenschutzfarbe
Farbe als Ersatz für Klimaanlage: Die Forscher Xiulin Ruan und Joseph Peoples von der Purdue University verwenden eine Infrarotkamera, um die Kühlleistung von weißen Farbproben auf einem Dach zu vergleichen.
Bild: Purdue University / Jared Pike
Farbe statt Klimaanlage? Eine weiße Farbe mit der Fähigkeit, Sonnenwärmeenergie zu reflektieren, bevor diese absorbiert werden kann, wollen Forscher der Purdue University entwickelt haben.
Zero Carbon Building Systems Lab
Auf dem Campus der ETH Zurich eröffnete 2023 das Zero Carbon Building Systems Lab (ZCBS).
Bild: Architecture and Building Systems, ETH Zurich, Emch+Berger ImmoConsult, Burckhardt+Partner. Foto: René Dürr
Das Labor der ETH Zürich ermöglicht Forschenden unter kontrollierten Bedingungen die Auswirkungen verschiedener klimatischer Bedingungen auf Baumaterialien und -systeme zu simulieren.
PowerView® 3 von MHZ
Mit dem Smart-Home-System von MHZ lassen sich Jalousien, Rollos, Plissees und Wabenplissees bequem per Fernbedienung oder App steuern.