Je nach Witterunsgbeständigkeit sind textile Wirkwaren,
Gestricke und Gewebe sowie Membranen und Folien als innen- oder
außenliegender Sonnenschutz geeignet. Die Robustheit und
Reflexionsfähigkeit lassen sich mit Beschichtungen und Bedampfungen
erhöhen.
Galerie
Außen liegende Textilien müssen schwerentflammbar und witterungsbeständig sein.
Bild: Urte Schmidt, Berlin
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Viele Textilien lassen sich bedrucken.
Bild: Sulafa Isa, Berlin
02|11
Bei Vorhängen wird zwischen Tageslichtware und Textilien mit Verdunklungsqualitäten unterschieden.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
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Außenliegender Vorhang am Ausbauhaus Südkreuz, Berlin
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
04|11
Die Gewebe von Faltstores, auch Plissees genannt, sind in regelmäßige Falten gelegt.
Bild: MHZ
05|11
Gewebestrukturen von Faltstores
Bild: MHZ
06|11
Unifarbene Markisenstoffe
Bild: MHZ
07|11
Für Fenstermarkisen interessant sind halbtransparente Acrylgewebe.
Bild: Roma, Burgau
08|11
Textilbahnen aus teflonbeschichtetem Stoff verschatten das Atrium des Berliner Sony Centers.
Bild: Julia Blöser, Berlin
09|11
Das Centre Pompidou in Metz überspannt ein mit PTFE (Polytetrafluorethylen/Teflon) beschichtetes Glasfasergewebe.
Bild: Urte Schmidt, Berlin
10|11
Polyestergewebe mit PVC-Beschichtung am City Cube Berlin.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
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Textilien
Für Vorhänge, die kaum Licht durchlassen, werden Baumwolle, Polyester und
Trevira CS sowie Samt und Brokat genutzt. Vorhänge aus dünnen
Textilien wie beispielsweise Seide, Leinen und Organza lassen viel
Helligkeit, aber auch Wärme durch. Plissees verfügen abhängig von
den Materialeigenschaften des Stoffes über mehr oder weniger
dauerhafte Falten. Dauerhaft plissieren lassen sich nur
thermofixierbare Stoffe, etwa erdölbasiertes Polyester oder Acetat,
ein Polymer aus pflanzlicher Zellulose.
Viele dieser Textilien lassen sich in zahlreichen Farben herstellen
und bedrucken. Zusätzliche Beschichtungen können die Lichtdurchlässigkeit verringern oder
wasserabweisend und antistatisch wirken. Reflektierende
Eigenschaften lassen sich erzeugen, indem die Stoffe metallisch
bedampft bzw. beschichtet werden oder dünne Metallfäden in den
Stoff eingewebt bzw. eingewirkt werden.
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Außen liegende Textilien müssen schwerentflammbar und witterungsbeständig sein.
Bild: Urte Schmidt, Berlin
01|11
Viele Textilien lassen sich bedrucken.
Bild: Sulafa Isa, Berlin
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Bei Vorhängen wird zwischen Tageslichtware und Textilien mit Verdunklungsqualitäten unterschieden.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
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Außenliegender Vorhang am Ausbauhaus Südkreuz, Berlin
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
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Die Gewebe von Faltstores, auch Plissees genannt, sind in regelmäßige Falten gelegt.
Bild: MHZ
05|11
Gewebestrukturen von Faltstores
Bild: MHZ
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Unifarbene Markisenstoffe
Bild: MHZ
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Für Fenstermarkisen interessant sind halbtransparente Acrylgewebe.
Bild: Roma, Burgau
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Textilbahnen aus teflonbeschichtetem Stoff verschatten das Atrium des Berliner Sony Centers.
Bild: Julia Blöser, Berlin
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Das Centre Pompidou in Metz überspannt ein mit PTFE (Polytetrafluorethylen/Teflon) beschichtetes Glasfasergewebe.
Bild: Urte Schmidt, Berlin
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Polyestergewebe mit PVC-Beschichtung am City Cube Berlin.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
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Auch Metalle selbst können wie Textilien wirken. So bilden
Drähte und Stäbe aus Edelstahl, Aluminium sowie
beschichteter Flussstahl witterungsbeständige Maschengeflechte,
Netze und Gitter. Im Außenbereich herrschen jedoch Kunststofffasern
vor: Bei Markisen etwa kommen hauptsächlich Gewebe aus
Polyacryl, Polyester und Glasfaser zum Einsatz sowie
PVC-Planengewebe. Polyesterfasern wie Trevira sind nicht nur leicht
und schwerentflammbar, sondern auch unempfindlich gegen UV-Licht.
Sie werden nicht nur für Markisen, sondern auch für
Vorhänge, Rollos, Faltstores, Segel und Schirme
verwendet.
Membranen
In der Architektur wird der Begriff Membran oft für
textile Gewebe oder Kunststofffolien verwendet. Ursprünglich stammt
der Begriff aus den Naturwissenschaften und bezeichnet dort eine
poröse, dünne Wand oder Haut, die Flüssigkeiten oder Gase trennt.
Kunststoffmembranen und -folien werden als Segel, Schirme,
Faltmembranen und pneumatisch ebenso wie mechanisch vorgespannte
Systeme verwendet. Zum Einsatz kommen beschichtete Gewebe aus
hochfestem Fasermaterial, unbeschichtete Gewebe, beispielsweise aus
Baumwollmischungen, Netze aus Draht, Kunstfaser und Stahlseilen
sowie Kunststofffolien wie PTFE und ETFE.
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Außen liegende Textilien müssen schwerentflammbar und witterungsbeständig sein.
Bild: Urte Schmidt, Berlin
01|11
Viele Textilien lassen sich bedrucken.
Bild: Sulafa Isa, Berlin
02|11
Bei Vorhängen wird zwischen Tageslichtware und Textilien mit Verdunklungsqualitäten unterschieden.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
03|11
Außenliegender Vorhang am Ausbauhaus Südkreuz, Berlin
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
04|11
Die Gewebe von Faltstores, auch Plissees genannt, sind in regelmäßige Falten gelegt.
Bild: MHZ
05|11
Gewebestrukturen von Faltstores
Bild: MHZ
06|11
Unifarbene Markisenstoffe
Bild: MHZ
07|11
Für Fenstermarkisen interessant sind halbtransparente Acrylgewebe.
Bild: Roma, Burgau
08|11
Textilbahnen aus teflonbeschichtetem Stoff verschatten das Atrium des Berliner Sony Centers.
Bild: Julia Blöser, Berlin
09|11
Das Centre Pompidou in Metz überspannt ein mit PTFE (Polytetrafluorethylen/Teflon) beschichtetes Glasfasergewebe.
Bild: Urte Schmidt, Berlin
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Polyestergewebe mit PVC-Beschichtung am City Cube Berlin.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
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Poly-Tetrafluorethylen (PTFE), auch bekannt als Teflon und
Gore-Tex, ist transluzent. ETFE, ein fluoriertes Kopolymer aus
Ethylen und Tetrafluorethylen, hingegen ist transparent. Diese
Membranen sind extrem leicht, weisen eine gute Lichtstreuung auf,
können UV-Licht filtern und sind recht dauerhaft.
Durch Beschichtungen wie Bedruckungen und Bearbeitungen wie
Perforationen lassen sich weitere Steigerungen der
bauphysikalischen Sonnenschutz-Werte erreichen. Auch flexible
Photovoltaik-Bahnen können in diese Gewebe integriert werden.
Darüber hinaus kann eine Kombination aus Gewebe und Membranen die
Robustheit erhöhen, wie bei dem PTFE-beschichteten Glasfasergewebe
des Centre Pompidou in Metz.
Fachwissen zum Thema
Faltstore, auch Plissees genannt, verfügen über einen textilen, regelmäßig gefalteten Behang.
Bild: MHZ
Textilien
Faltstore
Der innenliegende Sonnenschutz verfügt über einen gefalteten Behang, weshalb er auch als Plissee bekannt ist.
Das Rollo bietet je nach Behangstoff Sicht- , Sonnenschutz oder Verdunklung
Bild: MHZ
Textilien
Rollos
Unter einem Rollo versteht man in der Regel eine innen angebrachte Vorrichtung, mit der eine Öffnung oder eine Fläche durch einen...
Regendichtes Sonnenschutzsegel aus dem Textil Soltis W96 beim United Nations Recreation Center in Nairobi. Architektur: BAA Architects, Nairobi
Bild: Serge Ferrari, La Tour du Pin Cedex
Textilien
Sonnensegel
Große Spannweiten, vergleichsweise kostengünstige Installation, geringes Gewicht und große Formvielfalt - vieles spricht für das wohl älteste aller Sonnenschutzsysteme.
Unifarbene Markisenstoffe
Bild: MHZ
Markisen
Tuchbespannungen und Markisenstoffe
Eine Reihe von Kunststoffgeweben erfüllt die hohen Anforderungen an Markisentücher.
Allgemeines zu Materialien für Sonnenschutzelemente
Außenliegender Sonnenschutz in Form von Markisen werden mit textilen Geweben aus Kunststoff oder Naturstoff bespannt.
Bild: MHZ
Holz, Metall, Textil – genauso vielfältig wie die verschiedenen Sonnenschutzsysteme sind auch die dafür verwendeten Materialien.
Glas und Metall
Glaslamellen und Aluminiumraffstore verschatten die großen Glasflächen des Marie-Elisabeth-Lüders-Haus in Berlin. Architektur: Stephan Braunfels
Bild: Yvonne Kavermann
Die Werkstoffe Glas und Metall entfalten im Zusammenspiel mit Sonnenlicht spezielle physikalische Eigenschaften, die sie für bestimmte Sonnenschutz- und Lichtlenkfunktionen befähigen.
Holz
Seit langem ist Holz für Sonnenschutzelemente beliebt, wie dieser Maschrabiyya an einem Nasridenpalast der Alhambra in Granada zeigt.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
Außenliegende Sonnenschutzelemente aus dem natürlichen Baustoff benötigen eine schützende Behandlung.
Mineralische Baustoffe
Im Gegensatz zu additiven, beweglichen Verschattungssystemen wirken mineralische Sonnenschutzelemente meistens als konstruktiver, statischer Sonnenschutz. Im Bild: In die tragende Wand integrierte Cobogó an der Algarve, Portugal
Bild: Sophie Marie Schmidt, Berlin
Ob als Brise-Soleil oder perforierte Wand – Sonnenschutz aus Naturstein, Mauerwerk oder Beton prägt die Architektur in besonderer Weise.
Pflanzen für Fassadenbegrünungen
Fassadenbegrünungen können bodengebunden (wie hier im Bild) oder wandgebunden sein.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
Ob bodengebunden oder wandgebunden – die richtige Pflanzenauswahl ist wichtig für das Gedeihen einer grünen Fassade.
Sonnenschutzfolien
Glasdach mit leichtem Sonnenschutz
Bild: D. Haas-Arndt, Hannover
Ohne wirksame Sonnenschutzmaßnahmen sind die wenigsten Gebäude alltagstauglich. Ob es sich um Bürogebäude handelt oder um andere...
Textilien und Membranen
Außen liegende Textilien müssen schwerentflammbar und witterungsbeständig sein.
Bild: Urte Schmidt, Berlin
Kunststoffe, Metalle und pflanzliche Fasern können zu verschattenden oder reflektierenden Geweben, Netzen und Folien verarbeitet werden.
Transparente Wärmedämmung
Transparente Wärmedämmung wird auch in Profilbaugläsern integriert, um deren U-Werte zu verbessern.
Bild: Urte Schmidt, Berlin
Die mehrschichten Fassadensysteme helfen, solare Energie in Wärme umzuwandeln und zeitversetzt an das Gebäudeinnere abzugeben.
PowerView® 3 von MHZ
Mit dem Smart-Home-System von MHZ lassen sich Jalousien, Rollos, Plissees und Wabenplissees bequem per Fernbedienung oder App steuern.