Klimafreundlich Bauen 2026
Jahresmagazin für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in Neubau und Bestand
Das Jahresmagazin Klimafreundlich Bauen 2026 präsentiert Neues zu den Themen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit für Neubau und Bestand – wissenschaftlich fundiert und anwendungsorientiert. In der 21. Ausgabe geht es darum, was nachhaltiges Bauen trotz steigender Kosten und regulatorischer Hürden zu einem finanziellen Gewinn macht. Der Auffassung, dass Klimaschutzanforderungen Kostentreiber und Wettbewerbsnachteile darstellen, werden 25 Fachbeiträge entgegengestellt, die unterschiedliche Strategien vorstellen: vom ökologischen Dämmen über serielles Sanieren bis hin zu Smart-Home-Lösungen für die Energiewende.
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Gleich an mehreren Stellen werden Marktrisiken angesprochen, die sich für Immobilien ergeben, wenn sie nach 2045 nicht klimaneutral betrieben werden. Die Autor*innen betonen, dass insbesondere der sommerliche Wärmeschutz entscheidend für den Werterhalt von Immobilien ist: Gebäude, die nicht auf die Klimabedingungen von 2050 vorbereitet sind, riskieren, stark an Wert zu verlieren. Es wird vorgerechnet, warum Investitionen in die Zukunftsfähigkeit jetzt betriebswirtschaftlich sinnvoll sind und welche Chancen sie bieten.
Um langfristige Strategien geht es auch bei der Planung: Wie müssen Gebäude konzipiert sein, um dem prognostizierten Temperaturanstieg standzuhalten, ohne auf Klimaanlagen angewiesen zu sein? Im Fokus steht die Bedeutung der Wärmekapazität von Materialschichten. Holz und nachwachsende Dämmstoffe wie Zellulose oder Seegras beeinflussen durch ihre spezifischen Eigenschaften die Phasenverschiebung positiv und sorgen so für stabiliere Temperaturen im Innenraum.
Außerdem werden neue Dämmstoffe auf Pilzbasis vorgestellt, die wegen ihrer hohen Dichte Wärme effektiv speichern können. Sie halten aber nicht nur Hitze ab, sondern regulieren auch die Feuchtigkeit im Innenraum. Ergänzend werden 3D-textile Module und andere neuartige Sonnenschutzsysteme vorgestellt, die solare Erträge optimieren und dadurch die Energiebilanz des Gebäudes verbessern.
Insgesamt zeigt sich im aktuellen Magazin ein deutlicher Trend: Mit vereinfachter Bauweise, reduzierter Technik, Wiederverwendung und einer pragmatischen Umsetzung von Nachhaltigkeitskriterien sind Klimaschutzanforderungen durchaus kostengünstig erfüllbar.
Das 132 Seiten starke Heft ist als Printausgabe im Zeitschriftenhandel erhältlich oder kann über die Verlagswebseite bestellt werden, wie auch die digitale Ausgabe im PDF-Format (siehe Surftipps).
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