Saniertes Baudenkmal mit historischen und modernen Details
An der böhmisch-mährischen Grenze, rund 100 Kilometer südöstlich
von Prag, liegt die Stadt Jihlava. Im historischen Stadtzentrum, am
Masaryk-Platz, befindet sich das Silberne Haus – ein
Bauwerk, dessen Ursprünge bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen
und das heute unter Denkmalschutz steht. Das Brünner Planungsbüro
Atelier Štěpán revitalisierte das lange ungenutzte Gebäude mit
großer Sorgfalt und Respekt vor der historischen Substanz. Seit
2024 vereint es Ausstellungs- und Veranstaltungsräume, einen
Konzertsaal sowie Büroflächen unter einem Dach. Restaurierte
Elemente wie Gewölbedecken, Wandmalereien und Beschläge schaffen in
Kombination mit einer zeitgemäßen Ausstattung ein
vielschichtiges Raumerlebnis zwischen Geschichte und Gegenwart.
Galerie
Im tschechischen Jihlava revitalisierte das Brünner Planungsbüro Atelier Štepán das Silberne Haus – ein Bauwerk, dessen Ursprünge bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen und das heute unter Denkmalschutz steht.
Bild: Filip Šlapal
01|40
Der neue Entwurf sah neben der behutsamen Sanierung eine vollständig erneuerte Dachkonstruktion vor, ergänzt durch einen horizontalen Oberlichtschlitz knapp über dem Gesims.
Bild: Filip Šlapal
02|40
Traditionelle, doppelflügelige Holzkastenfenster, die durch einen Mittelpfosten, Sprossen und einen Kämpfer gegliedert sind und dekorativer Feston prägen die hellgrau gestrichene Fassade.
Bild: Filip Šlapal
03|40
Besucher*innen betreten das dreigeschossige Denkmal mit Dachausbau über eine doppelflügelige, zinnbeschichtete Rundbogentür mit historischen, silbern anmutenden Zierbeschlägen.
Bild: Filip Šlapal
04|40
Unter der Kreuzgewölbedecke im Erdgeschoss befindet sich ein Informationszentrum mit einem ovalen Empfangstresen aus Edelstahl – eine gestalterische Referenz an das silberne Erbe des Bauwerks.
Bild: Filip Šlapal
05|40
Ein weiterer Raum verbindet das Informationszentrum mit einem kubischen Anbau aus geschwärztem Beton und einer Hülle aus Edelstahlgewebe.
Bild: Filip Šlapal
06|40
Das Obergeschoss des Anbaus auf Erdgeschossniveau beherbergt ein Teehaus für Veranstaltungen sowie das Treppenhaus, das Alt- und Neubau miteinander verbindet.
Bild: Filip Šlapal
07|40
Eine hölzerne, historische Tür führt hinunter in den Kellerbereich.
Bild: Filip Šlapal
08|40
Hier befindet sich eine Ausstellung, in der archäologische Funde des Standorts präsentiert werden.
Bild: Filip Šlapal
09|40
Die Türen in den Obergeschossen sind hellgrau gefasst und greifen mit ihrer regelmäßig gerasterten Oberfläche und den metallischen Ziernieten die Gestaltung historischer, genieteter Türblätter auf.
Bild: Filip Šlapal
10|40
Ein silbrig schimmerndes Kastenschloss mit sichtbarer Schlüssellochplatte ergänzt die Neuinterpretation dieser traditionellen Handwerksform.
Bild: Filip Šlapal
11|40
Hinter einer der Türen befindet sich eine Raumfolge mit historischen Wand- und Deckenmalereien, die sich zusammensetzt aus einem großen Saal mit Keramikofen, ...
Bild: Filip Šlapal
12|40
...einer Küche...
Bild: Filip Šlapal
13|40
...und einer Stube.
Bild: Filip Šlapal
14|40
Eine Holztreppe führt in das erste Obergeschoss. Ihr Anstrich korrespondiert mit dort verlegten türkisfarbenen Bodenfliesen.
Bild: Filip Šlapal
15|40
Hinter der anderen Tür befindet sich ein ein Konzertsaal mit 50 Sitzplätzen.
Bild: Filip Šlapal
16|40
Wie schon im ersten Obergeschoss verschmelzen auch im zweiten die Holztreppe und die Bodenfliesen zu einer Einheit - dieses Mal in der Farbe Grün.
Bild: Filip Šlapal
17|40
Die Wände des Aufzugsschachts blieben unbehandelt und nur leicht pigmentiert, sodass während der Fahrt ein sichtbarer Querschnitt durch die verschiedenen Bauphasen des Hauses entsteht.
Bild: Filip Šlapal
18|40
Hinter der Tür in Richtung Masaryk-Platz öffnet sich ein weiterer kunstvoll bemalter Salon.
Bild: Filip Šlapal
19|40
Auch hier gibt es Keramiköfen.
Bild: Filip Šlapal
20|40
In allen Innenräumen lassen sich die Fenster mithilfe von klassischen Oliven öffnen und schließen.
Bild: Filip Šlapal
21|40
Ergänzt wird die Wohnung durch ein Schlaf- und ein Badezimmer.
Bild: Filip Šlapal
22|40
Letzteres wurde in einem gläsernen Kubus mit silbernem Mosaikboden untergebracht, um die restaurierten historischen Wandmalereien vor Feuchtigkeitsschäden zu schützen.
Bild: Filip Šlapal
23|40
Das wohl auffälligste silberne Merkmal in dem Gebäude ist die Treppe, die zum Dachboden führt.
Bild: Filip Šlapal
24|40
Sie hat eine selbsttragende Struktur, ist U-förmig geschwungen und ihre Stufen sind von oben und unten sichtbar.
Bild: Filip Šlapal
25|40
Im Dachgeschoss selbst befinden sich Räumlichkeiten für ortsansässige Initiativen und Vereine.
Bild: Filip Šlapal
26|40
Die ursprüngliche Dachform wurde beibehalten und nur leicht angehoben, wodurch das neue Dach visuell vom historischen Mauerwerk abgesetzt wird.
Bild: Filip Šlapal
27|40
Das Bandfenster wird durch dezent integrierte Dachfenster ergänzt, die flächenbündig in die silberne Stehfalzeindeckung eingearbeitet sind.
Bild: Filip Šlapal
28|40
Grundriss Untergeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
29|40
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
30|40
Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: Atelier Stepán, Brünn
31|40
Grundriss 2. Obergeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
32|40
Grundriss Dachgeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
33|40
Längsschnitt
Bild: Atelier Štepán, Brünn
34|40
Querschnitt
Bild: Atelier Štepán, Brünn
35|40
Detailschnitt Dachaufbau
Bild: Atelier Štepán, Brünn
36|40
Ansicht Nord (vorher und nachher)
Bild: Atelier Štepán, Brünn
37|40
Ansicht Ost
Bild: Atelier Štepán, Brünn
38|40
Querschnitt (vorher und nachher)
Bild: Atelier Štepán, Brünn
39|40
Sprengaxonometrie
Bild: Atelier Štepán, Brünn
40|40
Silbernes Leitmotiv
Jihlava zählt zu den ältesten mährischen Bergstädten, in denen
der Legende nach bereits im Jahr 799 Silber abgebaut wurde.
Dendrochronologische Untersuchungen datieren die Ursprünge des
Gebäudes in das 13. Jahrhundert – eine Epoche, die vom
Silberbergbau geprägt war und der Stadt zu historischer Bedeutung
verhalf. Bei archäologischen Ausgrabungen im Innenhof wurden
Werkzeuge zur Prägung von Silbermünzen aus der Zeit vor 1300
entdeckt. Der historische Silberbergbau findet daher nicht nur
im Namen des Projekts Ausdruck, sondern auch in Gestaltung und
Ausstattung, die das Motiv in unterschiedlichen Formen
aufnehmen.
Galerie
Im tschechischen Jihlava revitalisierte das Brünner Planungsbüro Atelier Štepán das Silberne Haus – ein Bauwerk, dessen Ursprünge bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen und das heute unter Denkmalschutz steht.
Bild: Filip Šlapal
01|40
Der neue Entwurf sah neben der behutsamen Sanierung eine vollständig erneuerte Dachkonstruktion vor, ergänzt durch einen horizontalen Oberlichtschlitz knapp über dem Gesims.
Bild: Filip Šlapal
02|40
Traditionelle, doppelflügelige Holzkastenfenster, die durch einen Mittelpfosten, Sprossen und einen Kämpfer gegliedert sind und dekorativer Feston prägen die hellgrau gestrichene Fassade.
Bild: Filip Šlapal
03|40
Besucher*innen betreten das dreigeschossige Denkmal mit Dachausbau über eine doppelflügelige, zinnbeschichtete Rundbogentür mit historischen, silbern anmutenden Zierbeschlägen.
Bild: Filip Šlapal
04|40
Unter der Kreuzgewölbedecke im Erdgeschoss befindet sich ein Informationszentrum mit einem ovalen Empfangstresen aus Edelstahl – eine gestalterische Referenz an das silberne Erbe des Bauwerks.
Bild: Filip Šlapal
05|40
Ein weiterer Raum verbindet das Informationszentrum mit einem kubischen Anbau aus geschwärztem Beton und einer Hülle aus Edelstahlgewebe.
Bild: Filip Šlapal
06|40
Das Obergeschoss des Anbaus auf Erdgeschossniveau beherbergt ein Teehaus für Veranstaltungen sowie das Treppenhaus, das Alt- und Neubau miteinander verbindet.
Bild: Filip Šlapal
07|40
Eine hölzerne, historische Tür führt hinunter in den Kellerbereich.
Bild: Filip Šlapal
08|40
Hier befindet sich eine Ausstellung, in der archäologische Funde des Standorts präsentiert werden.
Bild: Filip Šlapal
09|40
Die Türen in den Obergeschossen sind hellgrau gefasst und greifen mit ihrer regelmäßig gerasterten Oberfläche und den metallischen Ziernieten die Gestaltung historischer, genieteter Türblätter auf.
Bild: Filip Šlapal
10|40
Ein silbrig schimmerndes Kastenschloss mit sichtbarer Schlüssellochplatte ergänzt die Neuinterpretation dieser traditionellen Handwerksform.
Bild: Filip Šlapal
11|40
Hinter einer der Türen befindet sich eine Raumfolge mit historischen Wand- und Deckenmalereien, die sich zusammensetzt aus einem großen Saal mit Keramikofen, ...
Bild: Filip Šlapal
12|40
...einer Küche...
Bild: Filip Šlapal
13|40
...und einer Stube.
Bild: Filip Šlapal
14|40
Eine Holztreppe führt in das erste Obergeschoss. Ihr Anstrich korrespondiert mit dort verlegten türkisfarbenen Bodenfliesen.
Bild: Filip Šlapal
15|40
Hinter der anderen Tür befindet sich ein ein Konzertsaal mit 50 Sitzplätzen.
Bild: Filip Šlapal
16|40
Wie schon im ersten Obergeschoss verschmelzen auch im zweiten die Holztreppe und die Bodenfliesen zu einer Einheit - dieses Mal in der Farbe Grün.
Bild: Filip Šlapal
17|40
Die Wände des Aufzugsschachts blieben unbehandelt und nur leicht pigmentiert, sodass während der Fahrt ein sichtbarer Querschnitt durch die verschiedenen Bauphasen des Hauses entsteht.
Bild: Filip Šlapal
18|40
Hinter der Tür in Richtung Masaryk-Platz öffnet sich ein weiterer kunstvoll bemalter Salon.
Bild: Filip Šlapal
19|40
Auch hier gibt es Keramiköfen.
Bild: Filip Šlapal
20|40
In allen Innenräumen lassen sich die Fenster mithilfe von klassischen Oliven öffnen und schließen.
Bild: Filip Šlapal
21|40
Ergänzt wird die Wohnung durch ein Schlaf- und ein Badezimmer.
Bild: Filip Šlapal
22|40
Letzteres wurde in einem gläsernen Kubus mit silbernem Mosaikboden untergebracht, um die restaurierten historischen Wandmalereien vor Feuchtigkeitsschäden zu schützen.
Bild: Filip Šlapal
23|40
Das wohl auffälligste silberne Merkmal in dem Gebäude ist die Treppe, die zum Dachboden führt.
Bild: Filip Šlapal
24|40
Sie hat eine selbsttragende Struktur, ist U-förmig geschwungen und ihre Stufen sind von oben und unten sichtbar.
Bild: Filip Šlapal
25|40
Im Dachgeschoss selbst befinden sich Räumlichkeiten für ortsansässige Initiativen und Vereine.
Bild: Filip Šlapal
26|40
Die ursprüngliche Dachform wurde beibehalten und nur leicht angehoben, wodurch das neue Dach visuell vom historischen Mauerwerk abgesetzt wird.
Bild: Filip Šlapal
27|40
Das Bandfenster wird durch dezent integrierte Dachfenster ergänzt, die flächenbündig in die silberne Stehfalzeindeckung eingearbeitet sind.
Bild: Filip Šlapal
28|40
Grundriss Untergeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
29|40
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
30|40
Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: Atelier Stepán, Brünn
31|40
Grundriss 2. Obergeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
32|40
Grundriss Dachgeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
33|40
Längsschnitt
Bild: Atelier Štepán, Brünn
34|40
Querschnitt
Bild: Atelier Štepán, Brünn
35|40
Detailschnitt Dachaufbau
Bild: Atelier Štepán, Brünn
36|40
Ansicht Nord (vorher und nachher)
Bild: Atelier Štepán, Brünn
37|40
Ansicht Ost
Bild: Atelier Štepán, Brünn
38|40
Querschnitt (vorher und nachher)
Bild: Atelier Štepán, Brünn
39|40
Sprengaxonometrie
Bild: Atelier Štepán, Brünn
40|40
Im Aufzug durch die Epochen
Die Planenden beschreiben das Gebäude als ein „historisches
Sandwich“, bei dem jede Etage einer anderen Bauperiode zugeordnet
ist. Besucher*innen beginnen mit der Gotik im Keller und enden im
21. Jahrhundert auf dem Dachboden. Unter der Prämisse, die
ursprüngliche Raumkonfiguration erfahrbar zu machen, sind in jedem
Raum die Wände und Gewölbe in ihrem ursprünglichen Zustand belassen
und restauriert. Ein gläserner Aufzug wurde im Zentrum des Gebäudes
eingefügt und ermöglicht eine vollständig barrierefreie
Erschließung aller Ebenen. Die Wände des Aufzugsschachts blieben
unbehandelt und nur leicht pigmentiert, sodass während der Fahrt
ein sichtbarer Querschnitt durch die verschiedenen Bauphasen des
Hauses entsteht.
Galerie
Im tschechischen Jihlava revitalisierte das Brünner Planungsbüro Atelier Štepán das Silberne Haus – ein Bauwerk, dessen Ursprünge bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen und das heute unter Denkmalschutz steht.
Bild: Filip Šlapal
01|40
Der neue Entwurf sah neben der behutsamen Sanierung eine vollständig erneuerte Dachkonstruktion vor, ergänzt durch einen horizontalen Oberlichtschlitz knapp über dem Gesims.
Bild: Filip Šlapal
02|40
Traditionelle, doppelflügelige Holzkastenfenster, die durch einen Mittelpfosten, Sprossen und einen Kämpfer gegliedert sind und dekorativer Feston prägen die hellgrau gestrichene Fassade.
Bild: Filip Šlapal
03|40
Besucher*innen betreten das dreigeschossige Denkmal mit Dachausbau über eine doppelflügelige, zinnbeschichtete Rundbogentür mit historischen, silbern anmutenden Zierbeschlägen.
Bild: Filip Šlapal
04|40
Unter der Kreuzgewölbedecke im Erdgeschoss befindet sich ein Informationszentrum mit einem ovalen Empfangstresen aus Edelstahl – eine gestalterische Referenz an das silberne Erbe des Bauwerks.
Bild: Filip Šlapal
05|40
Ein weiterer Raum verbindet das Informationszentrum mit einem kubischen Anbau aus geschwärztem Beton und einer Hülle aus Edelstahlgewebe.
Bild: Filip Šlapal
06|40
Das Obergeschoss des Anbaus auf Erdgeschossniveau beherbergt ein Teehaus für Veranstaltungen sowie das Treppenhaus, das Alt- und Neubau miteinander verbindet.
Bild: Filip Šlapal
07|40
Eine hölzerne, historische Tür führt hinunter in den Kellerbereich.
Bild: Filip Šlapal
08|40
Hier befindet sich eine Ausstellung, in der archäologische Funde des Standorts präsentiert werden.
Bild: Filip Šlapal
09|40
Die Türen in den Obergeschossen sind hellgrau gefasst und greifen mit ihrer regelmäßig gerasterten Oberfläche und den metallischen Ziernieten die Gestaltung historischer, genieteter Türblätter auf.
Bild: Filip Šlapal
10|40
Ein silbrig schimmerndes Kastenschloss mit sichtbarer Schlüssellochplatte ergänzt die Neuinterpretation dieser traditionellen Handwerksform.
Bild: Filip Šlapal
11|40
Hinter einer der Türen befindet sich eine Raumfolge mit historischen Wand- und Deckenmalereien, die sich zusammensetzt aus einem großen Saal mit Keramikofen, ...
Bild: Filip Šlapal
12|40
...einer Küche...
Bild: Filip Šlapal
13|40
...und einer Stube.
Bild: Filip Šlapal
14|40
Eine Holztreppe führt in das erste Obergeschoss. Ihr Anstrich korrespondiert mit dort verlegten türkisfarbenen Bodenfliesen.
Bild: Filip Šlapal
15|40
Hinter der anderen Tür befindet sich ein ein Konzertsaal mit 50 Sitzplätzen.
Bild: Filip Šlapal
16|40
Wie schon im ersten Obergeschoss verschmelzen auch im zweiten die Holztreppe und die Bodenfliesen zu einer Einheit - dieses Mal in der Farbe Grün.
Bild: Filip Šlapal
17|40
Die Wände des Aufzugsschachts blieben unbehandelt und nur leicht pigmentiert, sodass während der Fahrt ein sichtbarer Querschnitt durch die verschiedenen Bauphasen des Hauses entsteht.
Bild: Filip Šlapal
18|40
Hinter der Tür in Richtung Masaryk-Platz öffnet sich ein weiterer kunstvoll bemalter Salon.
Bild: Filip Šlapal
19|40
Auch hier gibt es Keramiköfen.
Bild: Filip Šlapal
20|40
In allen Innenräumen lassen sich die Fenster mithilfe von klassischen Oliven öffnen und schließen.
Bild: Filip Šlapal
21|40
Ergänzt wird die Wohnung durch ein Schlaf- und ein Badezimmer.
Bild: Filip Šlapal
22|40
Letzteres wurde in einem gläsernen Kubus mit silbernem Mosaikboden untergebracht, um die restaurierten historischen Wandmalereien vor Feuchtigkeitsschäden zu schützen.
Bild: Filip Šlapal
23|40
Das wohl auffälligste silberne Merkmal in dem Gebäude ist die Treppe, die zum Dachboden führt.
Bild: Filip Šlapal
24|40
Sie hat eine selbsttragende Struktur, ist U-förmig geschwungen und ihre Stufen sind von oben und unten sichtbar.
Bild: Filip Šlapal
25|40
Im Dachgeschoss selbst befinden sich Räumlichkeiten für ortsansässige Initiativen und Vereine.
Bild: Filip Šlapal
26|40
Die ursprüngliche Dachform wurde beibehalten und nur leicht angehoben, wodurch das neue Dach visuell vom historischen Mauerwerk abgesetzt wird.
Bild: Filip Šlapal
27|40
Das Bandfenster wird durch dezent integrierte Dachfenster ergänzt, die flächenbündig in die silberne Stehfalzeindeckung eingearbeitet sind.
Bild: Filip Šlapal
28|40
Grundriss Untergeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
29|40
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
30|40
Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: Atelier Stepán, Brünn
31|40
Grundriss 2. Obergeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
32|40
Grundriss Dachgeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
33|40
Längsschnitt
Bild: Atelier Štepán, Brünn
34|40
Querschnitt
Bild: Atelier Štepán, Brünn
35|40
Detailschnitt Dachaufbau
Bild: Atelier Štepán, Brünn
36|40
Ansicht Nord (vorher und nachher)
Bild: Atelier Štepán, Brünn
37|40
Ansicht Ost
Bild: Atelier Štepán, Brünn
38|40
Querschnitt (vorher und nachher)
Bild: Atelier Štepán, Brünn
39|40
Sprengaxonometrie
Bild: Atelier Štepán, Brünn
40|40
Dekorative Fassade mit bauzeitlichen Details
Die historische Bedeutung des restaurierten Altbaus ist bereits
von außen sichtbar: traditionelle, doppelflügelige
Holzkastenfenster, die durch einen Mittelpfosten, Sprossen und
einen Kämpfer gegliedert sind und dekorativer Feston prägen die
hellgrau gestrichene Fassade. Besucher*innen betreten das
dreigeschossige Denkmal mit Dachausbau über eine doppelflügelige,
zinnbeschichtete Rundbogentür mit historischen, silbern anmutenden
Zierbeschlägen.
Galerie
Im tschechischen Jihlava revitalisierte das Brünner Planungsbüro Atelier Štepán das Silberne Haus – ein Bauwerk, dessen Ursprünge bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen und das heute unter Denkmalschutz steht.
Bild: Filip Šlapal
01|40
Der neue Entwurf sah neben der behutsamen Sanierung eine vollständig erneuerte Dachkonstruktion vor, ergänzt durch einen horizontalen Oberlichtschlitz knapp über dem Gesims.
Bild: Filip Šlapal
02|40
Traditionelle, doppelflügelige Holzkastenfenster, die durch einen Mittelpfosten, Sprossen und einen Kämpfer gegliedert sind und dekorativer Feston prägen die hellgrau gestrichene Fassade.
Bild: Filip Šlapal
03|40
Besucher*innen betreten das dreigeschossige Denkmal mit Dachausbau über eine doppelflügelige, zinnbeschichtete Rundbogentür mit historischen, silbern anmutenden Zierbeschlägen.
Bild: Filip Šlapal
04|40
Unter der Kreuzgewölbedecke im Erdgeschoss befindet sich ein Informationszentrum mit einem ovalen Empfangstresen aus Edelstahl – eine gestalterische Referenz an das silberne Erbe des Bauwerks.
Bild: Filip Šlapal
05|40
Ein weiterer Raum verbindet das Informationszentrum mit einem kubischen Anbau aus geschwärztem Beton und einer Hülle aus Edelstahlgewebe.
Bild: Filip Šlapal
06|40
Das Obergeschoss des Anbaus auf Erdgeschossniveau beherbergt ein Teehaus für Veranstaltungen sowie das Treppenhaus, das Alt- und Neubau miteinander verbindet.
Bild: Filip Šlapal
07|40
Eine hölzerne, historische Tür führt hinunter in den Kellerbereich.
Bild: Filip Šlapal
08|40
Hier befindet sich eine Ausstellung, in der archäologische Funde des Standorts präsentiert werden.
Bild: Filip Šlapal
09|40
Die Türen in den Obergeschossen sind hellgrau gefasst und greifen mit ihrer regelmäßig gerasterten Oberfläche und den metallischen Ziernieten die Gestaltung historischer, genieteter Türblätter auf.
Bild: Filip Šlapal
10|40
Ein silbrig schimmerndes Kastenschloss mit sichtbarer Schlüssellochplatte ergänzt die Neuinterpretation dieser traditionellen Handwerksform.
Bild: Filip Šlapal
11|40
Hinter einer der Türen befindet sich eine Raumfolge mit historischen Wand- und Deckenmalereien, die sich zusammensetzt aus einem großen Saal mit Keramikofen, ...
Bild: Filip Šlapal
12|40
...einer Küche...
Bild: Filip Šlapal
13|40
...und einer Stube.
Bild: Filip Šlapal
14|40
Eine Holztreppe führt in das erste Obergeschoss. Ihr Anstrich korrespondiert mit dort verlegten türkisfarbenen Bodenfliesen.
Bild: Filip Šlapal
15|40
Hinter der anderen Tür befindet sich ein ein Konzertsaal mit 50 Sitzplätzen.
Bild: Filip Šlapal
16|40
Wie schon im ersten Obergeschoss verschmelzen auch im zweiten die Holztreppe und die Bodenfliesen zu einer Einheit - dieses Mal in der Farbe Grün.
Bild: Filip Šlapal
17|40
Die Wände des Aufzugsschachts blieben unbehandelt und nur leicht pigmentiert, sodass während der Fahrt ein sichtbarer Querschnitt durch die verschiedenen Bauphasen des Hauses entsteht.
Bild: Filip Šlapal
18|40
Hinter der Tür in Richtung Masaryk-Platz öffnet sich ein weiterer kunstvoll bemalter Salon.
Bild: Filip Šlapal
19|40
Auch hier gibt es Keramiköfen.
Bild: Filip Šlapal
20|40
In allen Innenräumen lassen sich die Fenster mithilfe von klassischen Oliven öffnen und schließen.
Bild: Filip Šlapal
21|40
Ergänzt wird die Wohnung durch ein Schlaf- und ein Badezimmer.
Bild: Filip Šlapal
22|40
Letzteres wurde in einem gläsernen Kubus mit silbernem Mosaikboden untergebracht, um die restaurierten historischen Wandmalereien vor Feuchtigkeitsschäden zu schützen.
Bild: Filip Šlapal
23|40
Das wohl auffälligste silberne Merkmal in dem Gebäude ist die Treppe, die zum Dachboden führt.
Bild: Filip Šlapal
24|40
Sie hat eine selbsttragende Struktur, ist U-förmig geschwungen und ihre Stufen sind von oben und unten sichtbar.
Bild: Filip Šlapal
25|40
Im Dachgeschoss selbst befinden sich Räumlichkeiten für ortsansässige Initiativen und Vereine.
Bild: Filip Šlapal
26|40
Die ursprüngliche Dachform wurde beibehalten und nur leicht angehoben, wodurch das neue Dach visuell vom historischen Mauerwerk abgesetzt wird.
Bild: Filip Šlapal
27|40
Das Bandfenster wird durch dezent integrierte Dachfenster ergänzt, die flächenbündig in die silberne Stehfalzeindeckung eingearbeitet sind.
Bild: Filip Šlapal
28|40
Grundriss Untergeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
29|40
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
30|40
Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: Atelier Stepán, Brünn
31|40
Grundriss 2. Obergeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
32|40
Grundriss Dachgeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
33|40
Längsschnitt
Bild: Atelier Štepán, Brünn
34|40
Querschnitt
Bild: Atelier Štepán, Brünn
35|40
Detailschnitt Dachaufbau
Bild: Atelier Štepán, Brünn
36|40
Ansicht Nord (vorher und nachher)
Bild: Atelier Štepán, Brünn
37|40
Ansicht Ost
Bild: Atelier Štepán, Brünn
38|40
Querschnitt (vorher und nachher)
Bild: Atelier Štepán, Brünn
39|40
Sprengaxonometrie
Bild: Atelier Štepán, Brünn
40|40
Altbau mit Anbau
Im Kellergeschoss des Gebäudes befindet sich eine Ausstellung,
in der archäologische Funde des Standorts präsentiert werden.
Hinter dem unregelmäßig aufgetragenen Kalkputz zeichnet sich die
ursprüngliche Strohballendämmung im mittelalterlichen Gewölbe ab.
Unter der Kreuzgewölbedecke im Erdgeschoss befindet sich ein
Informationszentrum mit einem ovalen Empfangstresen aus Edelstahl –
eine gestalterische Referenz an das silberne Erbe des
Bauwerks.
Galerie
Im tschechischen Jihlava revitalisierte das Brünner Planungsbüro Atelier Štepán das Silberne Haus – ein Bauwerk, dessen Ursprünge bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen und das heute unter Denkmalschutz steht.
Bild: Filip Šlapal
01|40
Der neue Entwurf sah neben der behutsamen Sanierung eine vollständig erneuerte Dachkonstruktion vor, ergänzt durch einen horizontalen Oberlichtschlitz knapp über dem Gesims.
Bild: Filip Šlapal
02|40
Traditionelle, doppelflügelige Holzkastenfenster, die durch einen Mittelpfosten, Sprossen und einen Kämpfer gegliedert sind und dekorativer Feston prägen die hellgrau gestrichene Fassade.
Bild: Filip Šlapal
03|40
Besucher*innen betreten das dreigeschossige Denkmal mit Dachausbau über eine doppelflügelige, zinnbeschichtete Rundbogentür mit historischen, silbern anmutenden Zierbeschlägen.
Bild: Filip Šlapal
04|40
Unter der Kreuzgewölbedecke im Erdgeschoss befindet sich ein Informationszentrum mit einem ovalen Empfangstresen aus Edelstahl – eine gestalterische Referenz an das silberne Erbe des Bauwerks.
Bild: Filip Šlapal
05|40
Ein weiterer Raum verbindet das Informationszentrum mit einem kubischen Anbau aus geschwärztem Beton und einer Hülle aus Edelstahlgewebe.
Bild: Filip Šlapal
06|40
Das Obergeschoss des Anbaus auf Erdgeschossniveau beherbergt ein Teehaus für Veranstaltungen sowie das Treppenhaus, das Alt- und Neubau miteinander verbindet.
Bild: Filip Šlapal
07|40
Eine hölzerne, historische Tür führt hinunter in den Kellerbereich.
Bild: Filip Šlapal
08|40
Hier befindet sich eine Ausstellung, in der archäologische Funde des Standorts präsentiert werden.
Bild: Filip Šlapal
09|40
Die Türen in den Obergeschossen sind hellgrau gefasst und greifen mit ihrer regelmäßig gerasterten Oberfläche und den metallischen Ziernieten die Gestaltung historischer, genieteter Türblätter auf.
Bild: Filip Šlapal
10|40
Ein silbrig schimmerndes Kastenschloss mit sichtbarer Schlüssellochplatte ergänzt die Neuinterpretation dieser traditionellen Handwerksform.
Bild: Filip Šlapal
11|40
Hinter einer der Türen befindet sich eine Raumfolge mit historischen Wand- und Deckenmalereien, die sich zusammensetzt aus einem großen Saal mit Keramikofen, ...
Bild: Filip Šlapal
12|40
...einer Küche...
Bild: Filip Šlapal
13|40
...und einer Stube.
Bild: Filip Šlapal
14|40
Eine Holztreppe führt in das erste Obergeschoss. Ihr Anstrich korrespondiert mit dort verlegten türkisfarbenen Bodenfliesen.
Bild: Filip Šlapal
15|40
Hinter der anderen Tür befindet sich ein ein Konzertsaal mit 50 Sitzplätzen.
Bild: Filip Šlapal
16|40
Wie schon im ersten Obergeschoss verschmelzen auch im zweiten die Holztreppe und die Bodenfliesen zu einer Einheit - dieses Mal in der Farbe Grün.
Bild: Filip Šlapal
17|40
Die Wände des Aufzugsschachts blieben unbehandelt und nur leicht pigmentiert, sodass während der Fahrt ein sichtbarer Querschnitt durch die verschiedenen Bauphasen des Hauses entsteht.
Bild: Filip Šlapal
18|40
Hinter der Tür in Richtung Masaryk-Platz öffnet sich ein weiterer kunstvoll bemalter Salon.
Bild: Filip Šlapal
19|40
Auch hier gibt es Keramiköfen.
Bild: Filip Šlapal
20|40
In allen Innenräumen lassen sich die Fenster mithilfe von klassischen Oliven öffnen und schließen.
Bild: Filip Šlapal
21|40
Ergänzt wird die Wohnung durch ein Schlaf- und ein Badezimmer.
Bild: Filip Šlapal
22|40
Letzteres wurde in einem gläsernen Kubus mit silbernem Mosaikboden untergebracht, um die restaurierten historischen Wandmalereien vor Feuchtigkeitsschäden zu schützen.
Bild: Filip Šlapal
23|40
Das wohl auffälligste silberne Merkmal in dem Gebäude ist die Treppe, die zum Dachboden führt.
Bild: Filip Šlapal
24|40
Sie hat eine selbsttragende Struktur, ist U-förmig geschwungen und ihre Stufen sind von oben und unten sichtbar.
Bild: Filip Šlapal
25|40
Im Dachgeschoss selbst befinden sich Räumlichkeiten für ortsansässige Initiativen und Vereine.
Bild: Filip Šlapal
26|40
Die ursprüngliche Dachform wurde beibehalten und nur leicht angehoben, wodurch das neue Dach visuell vom historischen Mauerwerk abgesetzt wird.
Bild: Filip Šlapal
27|40
Das Bandfenster wird durch dezent integrierte Dachfenster ergänzt, die flächenbündig in die silberne Stehfalzeindeckung eingearbeitet sind.
Bild: Filip Šlapal
28|40
Grundriss Untergeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
29|40
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
30|40
Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: Atelier Stepán, Brünn
31|40
Grundriss 2. Obergeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
32|40
Grundriss Dachgeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
33|40
Längsschnitt
Bild: Atelier Štepán, Brünn
34|40
Querschnitt
Bild: Atelier Štepán, Brünn
35|40
Detailschnitt Dachaufbau
Bild: Atelier Štepán, Brünn
36|40
Ansicht Nord (vorher und nachher)
Bild: Atelier Štepán, Brünn
37|40
Ansicht Ost
Bild: Atelier Štepán, Brünn
38|40
Querschnitt (vorher und nachher)
Bild: Atelier Štepán, Brünn
39|40
Sprengaxonometrie
Bild: Atelier Štepán, Brünn
40|40
Hinter einer hölzernen, historischen Tür führt eine Treppe
hinunter in den Kellerbereich. Ein weiterer Raum verbindet das
Informationszentrum mit einem kubischen Anbau im Garten. Er besteht
aus geschwärztem Beton und ist von einem Schleier aus
Edelstahlgewebe umhüllt. Aufgrund des abfallenden Geländes liegen
die erforderlichen Serviceräume im Untergeschoss des Neubaus. Das
Obergeschoss liegt auf Erdgeschossniveau beherbergt Raum für
Veranstaltungen sowie das Treppenhaus, das Alt- und Neubau
miteinander verbindet.
Galerie
Im tschechischen Jihlava revitalisierte das Brünner Planungsbüro Atelier Štepán das Silberne Haus – ein Bauwerk, dessen Ursprünge bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen und das heute unter Denkmalschutz steht.
Bild: Filip Šlapal
01|40
Der neue Entwurf sah neben der behutsamen Sanierung eine vollständig erneuerte Dachkonstruktion vor, ergänzt durch einen horizontalen Oberlichtschlitz knapp über dem Gesims.
Bild: Filip Šlapal
02|40
Traditionelle, doppelflügelige Holzkastenfenster, die durch einen Mittelpfosten, Sprossen und einen Kämpfer gegliedert sind und dekorativer Feston prägen die hellgrau gestrichene Fassade.
Bild: Filip Šlapal
03|40
Besucher*innen betreten das dreigeschossige Denkmal mit Dachausbau über eine doppelflügelige, zinnbeschichtete Rundbogentür mit historischen, silbern anmutenden Zierbeschlägen.
Bild: Filip Šlapal
04|40
Unter der Kreuzgewölbedecke im Erdgeschoss befindet sich ein Informationszentrum mit einem ovalen Empfangstresen aus Edelstahl – eine gestalterische Referenz an das silberne Erbe des Bauwerks.
Bild: Filip Šlapal
05|40
Ein weiterer Raum verbindet das Informationszentrum mit einem kubischen Anbau aus geschwärztem Beton und einer Hülle aus Edelstahlgewebe.
Bild: Filip Šlapal
06|40
Das Obergeschoss des Anbaus auf Erdgeschossniveau beherbergt ein Teehaus für Veranstaltungen sowie das Treppenhaus, das Alt- und Neubau miteinander verbindet.
Bild: Filip Šlapal
07|40
Eine hölzerne, historische Tür führt hinunter in den Kellerbereich.
Bild: Filip Šlapal
08|40
Hier befindet sich eine Ausstellung, in der archäologische Funde des Standorts präsentiert werden.
Bild: Filip Šlapal
09|40
Die Türen in den Obergeschossen sind hellgrau gefasst und greifen mit ihrer regelmäßig gerasterten Oberfläche und den metallischen Ziernieten die Gestaltung historischer, genieteter Türblätter auf.
Bild: Filip Šlapal
10|40
Ein silbrig schimmerndes Kastenschloss mit sichtbarer Schlüssellochplatte ergänzt die Neuinterpretation dieser traditionellen Handwerksform.
Bild: Filip Šlapal
11|40
Hinter einer der Türen befindet sich eine Raumfolge mit historischen Wand- und Deckenmalereien, die sich zusammensetzt aus einem großen Saal mit Keramikofen, ...
Bild: Filip Šlapal
12|40
...einer Küche...
Bild: Filip Šlapal
13|40
...und einer Stube.
Bild: Filip Šlapal
14|40
Eine Holztreppe führt in das erste Obergeschoss. Ihr Anstrich korrespondiert mit dort verlegten türkisfarbenen Bodenfliesen.
Bild: Filip Šlapal
15|40
Hinter der anderen Tür befindet sich ein ein Konzertsaal mit 50 Sitzplätzen.
Bild: Filip Šlapal
16|40
Wie schon im ersten Obergeschoss verschmelzen auch im zweiten die Holztreppe und die Bodenfliesen zu einer Einheit - dieses Mal in der Farbe Grün.
Bild: Filip Šlapal
17|40
Die Wände des Aufzugsschachts blieben unbehandelt und nur leicht pigmentiert, sodass während der Fahrt ein sichtbarer Querschnitt durch die verschiedenen Bauphasen des Hauses entsteht.
Bild: Filip Šlapal
18|40
Hinter der Tür in Richtung Masaryk-Platz öffnet sich ein weiterer kunstvoll bemalter Salon.
Bild: Filip Šlapal
19|40
Auch hier gibt es Keramiköfen.
Bild: Filip Šlapal
20|40
In allen Innenräumen lassen sich die Fenster mithilfe von klassischen Oliven öffnen und schließen.
Bild: Filip Šlapal
21|40
Ergänzt wird die Wohnung durch ein Schlaf- und ein Badezimmer.
Bild: Filip Šlapal
22|40
Letzteres wurde in einem gläsernen Kubus mit silbernem Mosaikboden untergebracht, um die restaurierten historischen Wandmalereien vor Feuchtigkeitsschäden zu schützen.
Bild: Filip Šlapal
23|40
Das wohl auffälligste silberne Merkmal in dem Gebäude ist die Treppe, die zum Dachboden führt.
Bild: Filip Šlapal
24|40
Sie hat eine selbsttragende Struktur, ist U-förmig geschwungen und ihre Stufen sind von oben und unten sichtbar.
Bild: Filip Šlapal
25|40
Im Dachgeschoss selbst befinden sich Räumlichkeiten für ortsansässige Initiativen und Vereine.
Bild: Filip Šlapal
26|40
Die ursprüngliche Dachform wurde beibehalten und nur leicht angehoben, wodurch das neue Dach visuell vom historischen Mauerwerk abgesetzt wird.
Bild: Filip Šlapal
27|40
Das Bandfenster wird durch dezent integrierte Dachfenster ergänzt, die flächenbündig in die silberne Stehfalzeindeckung eingearbeitet sind.
Bild: Filip Šlapal
28|40
Grundriss Untergeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
29|40
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
30|40
Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: Atelier Stepán, Brünn
31|40
Grundriss 2. Obergeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
32|40
Grundriss Dachgeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
33|40
Längsschnitt
Bild: Atelier Štepán, Brünn
34|40
Querschnitt
Bild: Atelier Štepán, Brünn
35|40
Detailschnitt Dachaufbau
Bild: Atelier Štepán, Brünn
36|40
Ansicht Nord (vorher und nachher)
Bild: Atelier Štepán, Brünn
37|40
Ansicht Ost
Bild: Atelier Štepán, Brünn
38|40
Querschnitt (vorher und nachher)
Bild: Atelier Štepán, Brünn
39|40
Sprengaxonometrie
Bild: Atelier Štepán, Brünn
40|40
Von historischen Vorbildern inspiriert
Eine Holztreppe mit türkisfarbenem Anstrich führt in das erste
Obergeschoss und bildet einen fließenden Übergang zu den ebenfalls
türkis gehaltenen Bodenfliesen. Neben dem farblichen Akzent prägen
die Türen dieser Ebene das Erscheinungsbild: Sie sind
hellgrau gefasst und greifen mit ihrer regelmäßig gerasterten
Oberfläche und den metallischen Ziernieten die Gestaltung
historischer, genieteter Türblätter auf, wie sie insbesondere bei
mittelalterlichen Tor- und Wehrbauten oder auch Tresoren Verwendung
fanden. Ein silbrig schimmerndes Kastenschloss mit sichtbarer
Schlüssellochplatte ergänzt die Neuinterpretation
dieser traditionellen Handwerksform.
Galerie
Im tschechischen Jihlava revitalisierte das Brünner Planungsbüro Atelier Štepán das Silberne Haus – ein Bauwerk, dessen Ursprünge bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen und das heute unter Denkmalschutz steht.
Bild: Filip Šlapal
01|40
Der neue Entwurf sah neben der behutsamen Sanierung eine vollständig erneuerte Dachkonstruktion vor, ergänzt durch einen horizontalen Oberlichtschlitz knapp über dem Gesims.
Bild: Filip Šlapal
02|40
Traditionelle, doppelflügelige Holzkastenfenster, die durch einen Mittelpfosten, Sprossen und einen Kämpfer gegliedert sind und dekorativer Feston prägen die hellgrau gestrichene Fassade.
Bild: Filip Šlapal
03|40
Besucher*innen betreten das dreigeschossige Denkmal mit Dachausbau über eine doppelflügelige, zinnbeschichtete Rundbogentür mit historischen, silbern anmutenden Zierbeschlägen.
Bild: Filip Šlapal
04|40
Unter der Kreuzgewölbedecke im Erdgeschoss befindet sich ein Informationszentrum mit einem ovalen Empfangstresen aus Edelstahl – eine gestalterische Referenz an das silberne Erbe des Bauwerks.
Bild: Filip Šlapal
05|40
Ein weiterer Raum verbindet das Informationszentrum mit einem kubischen Anbau aus geschwärztem Beton und einer Hülle aus Edelstahlgewebe.
Bild: Filip Šlapal
06|40
Das Obergeschoss des Anbaus auf Erdgeschossniveau beherbergt ein Teehaus für Veranstaltungen sowie das Treppenhaus, das Alt- und Neubau miteinander verbindet.
Bild: Filip Šlapal
07|40
Eine hölzerne, historische Tür führt hinunter in den Kellerbereich.
Bild: Filip Šlapal
08|40
Hier befindet sich eine Ausstellung, in der archäologische Funde des Standorts präsentiert werden.
Bild: Filip Šlapal
09|40
Die Türen in den Obergeschossen sind hellgrau gefasst und greifen mit ihrer regelmäßig gerasterten Oberfläche und den metallischen Ziernieten die Gestaltung historischer, genieteter Türblätter auf.
Bild: Filip Šlapal
10|40
Ein silbrig schimmerndes Kastenschloss mit sichtbarer Schlüssellochplatte ergänzt die Neuinterpretation dieser traditionellen Handwerksform.
Bild: Filip Šlapal
11|40
Hinter einer der Türen befindet sich eine Raumfolge mit historischen Wand- und Deckenmalereien, die sich zusammensetzt aus einem großen Saal mit Keramikofen, ...
Bild: Filip Šlapal
12|40
...einer Küche...
Bild: Filip Šlapal
13|40
...und einer Stube.
Bild: Filip Šlapal
14|40
Eine Holztreppe führt in das erste Obergeschoss. Ihr Anstrich korrespondiert mit dort verlegten türkisfarbenen Bodenfliesen.
Bild: Filip Šlapal
15|40
Hinter der anderen Tür befindet sich ein ein Konzertsaal mit 50 Sitzplätzen.
Bild: Filip Šlapal
16|40
Wie schon im ersten Obergeschoss verschmelzen auch im zweiten die Holztreppe und die Bodenfliesen zu einer Einheit - dieses Mal in der Farbe Grün.
Bild: Filip Šlapal
17|40
Die Wände des Aufzugsschachts blieben unbehandelt und nur leicht pigmentiert, sodass während der Fahrt ein sichtbarer Querschnitt durch die verschiedenen Bauphasen des Hauses entsteht.
Bild: Filip Šlapal
18|40
Hinter der Tür in Richtung Masaryk-Platz öffnet sich ein weiterer kunstvoll bemalter Salon.
Bild: Filip Šlapal
19|40
Auch hier gibt es Keramiköfen.
Bild: Filip Šlapal
20|40
In allen Innenräumen lassen sich die Fenster mithilfe von klassischen Oliven öffnen und schließen.
Bild: Filip Šlapal
21|40
Ergänzt wird die Wohnung durch ein Schlaf- und ein Badezimmer.
Bild: Filip Šlapal
22|40
Letzteres wurde in einem gläsernen Kubus mit silbernem Mosaikboden untergebracht, um die restaurierten historischen Wandmalereien vor Feuchtigkeitsschäden zu schützen.
Bild: Filip Šlapal
23|40
Das wohl auffälligste silberne Merkmal in dem Gebäude ist die Treppe, die zum Dachboden führt.
Bild: Filip Šlapal
24|40
Sie hat eine selbsttragende Struktur, ist U-förmig geschwungen und ihre Stufen sind von oben und unten sichtbar.
Bild: Filip Šlapal
25|40
Im Dachgeschoss selbst befinden sich Räumlichkeiten für ortsansässige Initiativen und Vereine.
Bild: Filip Šlapal
26|40
Die ursprüngliche Dachform wurde beibehalten und nur leicht angehoben, wodurch das neue Dach visuell vom historischen Mauerwerk abgesetzt wird.
Bild: Filip Šlapal
27|40
Das Bandfenster wird durch dezent integrierte Dachfenster ergänzt, die flächenbündig in die silberne Stehfalzeindeckung eingearbeitet sind.
Bild: Filip Šlapal
28|40
Grundriss Untergeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
29|40
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
30|40
Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: Atelier Stepán, Brünn
31|40
Grundriss 2. Obergeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
32|40
Grundriss Dachgeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
33|40
Längsschnitt
Bild: Atelier Štepán, Brünn
34|40
Querschnitt
Bild: Atelier Štepán, Brünn
35|40
Detailschnitt Dachaufbau
Bild: Atelier Štepán, Brünn
36|40
Ansicht Nord (vorher und nachher)
Bild: Atelier Štepán, Brünn
37|40
Ansicht Ost
Bild: Atelier Štepán, Brünn
38|40
Querschnitt (vorher und nachher)
Bild: Atelier Štepán, Brünn
39|40
Sprengaxonometrie
Bild: Atelier Štepán, Brünn
40|40
Hinter zwei der drei Türen im Flur liegen ein Konzertsaal mit 50
Sitzplätzen sowie die Sanitärbereiche. Die dritte Tür in Richtung
Garten führt zu einer Raumfolge mit historischen Wand- und
Deckenmalereien, die sich aus einem großen Saal mit Keramikofen,
einer kleinen Küche und einer Stube zusammensetzt.
Galerie
Im tschechischen Jihlava revitalisierte das Brünner Planungsbüro Atelier Štepán das Silberne Haus – ein Bauwerk, dessen Ursprünge bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen und das heute unter Denkmalschutz steht.
Bild: Filip Šlapal
01|40
Der neue Entwurf sah neben der behutsamen Sanierung eine vollständig erneuerte Dachkonstruktion vor, ergänzt durch einen horizontalen Oberlichtschlitz knapp über dem Gesims.
Bild: Filip Šlapal
02|40
Traditionelle, doppelflügelige Holzkastenfenster, die durch einen Mittelpfosten, Sprossen und einen Kämpfer gegliedert sind und dekorativer Feston prägen die hellgrau gestrichene Fassade.
Bild: Filip Šlapal
03|40
Besucher*innen betreten das dreigeschossige Denkmal mit Dachausbau über eine doppelflügelige, zinnbeschichtete Rundbogentür mit historischen, silbern anmutenden Zierbeschlägen.
Bild: Filip Šlapal
04|40
Unter der Kreuzgewölbedecke im Erdgeschoss befindet sich ein Informationszentrum mit einem ovalen Empfangstresen aus Edelstahl – eine gestalterische Referenz an das silberne Erbe des Bauwerks.
Bild: Filip Šlapal
05|40
Ein weiterer Raum verbindet das Informationszentrum mit einem kubischen Anbau aus geschwärztem Beton und einer Hülle aus Edelstahlgewebe.
Bild: Filip Šlapal
06|40
Das Obergeschoss des Anbaus auf Erdgeschossniveau beherbergt ein Teehaus für Veranstaltungen sowie das Treppenhaus, das Alt- und Neubau miteinander verbindet.
Bild: Filip Šlapal
07|40
Eine hölzerne, historische Tür führt hinunter in den Kellerbereich.
Bild: Filip Šlapal
08|40
Hier befindet sich eine Ausstellung, in der archäologische Funde des Standorts präsentiert werden.
Bild: Filip Šlapal
09|40
Die Türen in den Obergeschossen sind hellgrau gefasst und greifen mit ihrer regelmäßig gerasterten Oberfläche und den metallischen Ziernieten die Gestaltung historischer, genieteter Türblätter auf.
Bild: Filip Šlapal
10|40
Ein silbrig schimmerndes Kastenschloss mit sichtbarer Schlüssellochplatte ergänzt die Neuinterpretation dieser traditionellen Handwerksform.
Bild: Filip Šlapal
11|40
Hinter einer der Türen befindet sich eine Raumfolge mit historischen Wand- und Deckenmalereien, die sich zusammensetzt aus einem großen Saal mit Keramikofen, ...
Bild: Filip Šlapal
12|40
...einer Küche...
Bild: Filip Šlapal
13|40
...und einer Stube.
Bild: Filip Šlapal
14|40
Eine Holztreppe führt in das erste Obergeschoss. Ihr Anstrich korrespondiert mit dort verlegten türkisfarbenen Bodenfliesen.
Bild: Filip Šlapal
15|40
Hinter der anderen Tür befindet sich ein ein Konzertsaal mit 50 Sitzplätzen.
Bild: Filip Šlapal
16|40
Wie schon im ersten Obergeschoss verschmelzen auch im zweiten die Holztreppe und die Bodenfliesen zu einer Einheit - dieses Mal in der Farbe Grün.
Bild: Filip Šlapal
17|40
Die Wände des Aufzugsschachts blieben unbehandelt und nur leicht pigmentiert, sodass während der Fahrt ein sichtbarer Querschnitt durch die verschiedenen Bauphasen des Hauses entsteht.
Bild: Filip Šlapal
18|40
Hinter der Tür in Richtung Masaryk-Platz öffnet sich ein weiterer kunstvoll bemalter Salon.
Bild: Filip Šlapal
19|40
Auch hier gibt es Keramiköfen.
Bild: Filip Šlapal
20|40
In allen Innenräumen lassen sich die Fenster mithilfe von klassischen Oliven öffnen und schließen.
Bild: Filip Šlapal
21|40
Ergänzt wird die Wohnung durch ein Schlaf- und ein Badezimmer.
Bild: Filip Šlapal
22|40
Letzteres wurde in einem gläsernen Kubus mit silbernem Mosaikboden untergebracht, um die restaurierten historischen Wandmalereien vor Feuchtigkeitsschäden zu schützen.
Bild: Filip Šlapal
23|40
Das wohl auffälligste silberne Merkmal in dem Gebäude ist die Treppe, die zum Dachboden führt.
Bild: Filip Šlapal
24|40
Sie hat eine selbsttragende Struktur, ist U-förmig geschwungen und ihre Stufen sind von oben und unten sichtbar.
Bild: Filip Šlapal
25|40
Im Dachgeschoss selbst befinden sich Räumlichkeiten für ortsansässige Initiativen und Vereine.
Bild: Filip Šlapal
26|40
Die ursprüngliche Dachform wurde beibehalten und nur leicht angehoben, wodurch das neue Dach visuell vom historischen Mauerwerk abgesetzt wird.
Bild: Filip Šlapal
27|40
Das Bandfenster wird durch dezent integrierte Dachfenster ergänzt, die flächenbündig in die silberne Stehfalzeindeckung eingearbeitet sind.
Bild: Filip Šlapal
28|40
Grundriss Untergeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
29|40
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
30|40
Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: Atelier Stepán, Brünn
31|40
Grundriss 2. Obergeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
32|40
Grundriss Dachgeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
33|40
Längsschnitt
Bild: Atelier Štepán, Brünn
34|40
Querschnitt
Bild: Atelier Štepán, Brünn
35|40
Detailschnitt Dachaufbau
Bild: Atelier Štepán, Brünn
36|40
Ansicht Nord (vorher und nachher)
Bild: Atelier Štepán, Brünn
37|40
Ansicht Ost
Bild: Atelier Štepán, Brünn
38|40
Querschnitt (vorher und nachher)
Bild: Atelier Štepán, Brünn
39|40
Sprengaxonometrie
Bild: Atelier Štepán, Brünn
40|40
Bad im gläsernen Kubus
Ähnlich wie im ersten Geschoss geht im zweiten Obergeschoss eine
grün gestrichene Treppe fließend in die grünen Bodenfliesen über.
Auch auf dieser Ebene finden sich die hellgrauen Türen mit
Nietenbesatz. Hinter der Tür in Richtung Masaryk-Platz öffnet sich
ein weiteres historisches Appartement mit Wandmalereien und
Keramiköfen. Ergänzt wird die Wohnung durch ein Schlaf- sowie ein
Badezimmer. Letzteres wurde in einem gläsernen Kubus mit silbernem
Mosaikboden untergebracht, um die restaurierten historischen
Wandmalereien vor Feuchtigkeitsschäden zu schützen. In allen
Innenräumen lassen sich die Fenster mithilfe von klassischen Oliven öffnen und
schließen.
Galerie
Im tschechischen Jihlava revitalisierte das Brünner Planungsbüro Atelier Štepán das Silberne Haus – ein Bauwerk, dessen Ursprünge bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen und das heute unter Denkmalschutz steht.
Bild: Filip Šlapal
01|40
Der neue Entwurf sah neben der behutsamen Sanierung eine vollständig erneuerte Dachkonstruktion vor, ergänzt durch einen horizontalen Oberlichtschlitz knapp über dem Gesims.
Bild: Filip Šlapal
02|40
Traditionelle, doppelflügelige Holzkastenfenster, die durch einen Mittelpfosten, Sprossen und einen Kämpfer gegliedert sind und dekorativer Feston prägen die hellgrau gestrichene Fassade.
Bild: Filip Šlapal
03|40
Besucher*innen betreten das dreigeschossige Denkmal mit Dachausbau über eine doppelflügelige, zinnbeschichtete Rundbogentür mit historischen, silbern anmutenden Zierbeschlägen.
Bild: Filip Šlapal
04|40
Unter der Kreuzgewölbedecke im Erdgeschoss befindet sich ein Informationszentrum mit einem ovalen Empfangstresen aus Edelstahl – eine gestalterische Referenz an das silberne Erbe des Bauwerks.
Bild: Filip Šlapal
05|40
Ein weiterer Raum verbindet das Informationszentrum mit einem kubischen Anbau aus geschwärztem Beton und einer Hülle aus Edelstahlgewebe.
Bild: Filip Šlapal
06|40
Das Obergeschoss des Anbaus auf Erdgeschossniveau beherbergt ein Teehaus für Veranstaltungen sowie das Treppenhaus, das Alt- und Neubau miteinander verbindet.
Bild: Filip Šlapal
07|40
Eine hölzerne, historische Tür führt hinunter in den Kellerbereich.
Bild: Filip Šlapal
08|40
Hier befindet sich eine Ausstellung, in der archäologische Funde des Standorts präsentiert werden.
Bild: Filip Šlapal
09|40
Die Türen in den Obergeschossen sind hellgrau gefasst und greifen mit ihrer regelmäßig gerasterten Oberfläche und den metallischen Ziernieten die Gestaltung historischer, genieteter Türblätter auf.
Bild: Filip Šlapal
10|40
Ein silbrig schimmerndes Kastenschloss mit sichtbarer Schlüssellochplatte ergänzt die Neuinterpretation dieser traditionellen Handwerksform.
Bild: Filip Šlapal
11|40
Hinter einer der Türen befindet sich eine Raumfolge mit historischen Wand- und Deckenmalereien, die sich zusammensetzt aus einem großen Saal mit Keramikofen, ...
Bild: Filip Šlapal
12|40
...einer Küche...
Bild: Filip Šlapal
13|40
...und einer Stube.
Bild: Filip Šlapal
14|40
Eine Holztreppe führt in das erste Obergeschoss. Ihr Anstrich korrespondiert mit dort verlegten türkisfarbenen Bodenfliesen.
Bild: Filip Šlapal
15|40
Hinter der anderen Tür befindet sich ein ein Konzertsaal mit 50 Sitzplätzen.
Bild: Filip Šlapal
16|40
Wie schon im ersten Obergeschoss verschmelzen auch im zweiten die Holztreppe und die Bodenfliesen zu einer Einheit - dieses Mal in der Farbe Grün.
Bild: Filip Šlapal
17|40
Die Wände des Aufzugsschachts blieben unbehandelt und nur leicht pigmentiert, sodass während der Fahrt ein sichtbarer Querschnitt durch die verschiedenen Bauphasen des Hauses entsteht.
Bild: Filip Šlapal
18|40
Hinter der Tür in Richtung Masaryk-Platz öffnet sich ein weiterer kunstvoll bemalter Salon.
Bild: Filip Šlapal
19|40
Auch hier gibt es Keramiköfen.
Bild: Filip Šlapal
20|40
In allen Innenräumen lassen sich die Fenster mithilfe von klassischen Oliven öffnen und schließen.
Bild: Filip Šlapal
21|40
Ergänzt wird die Wohnung durch ein Schlaf- und ein Badezimmer.
Bild: Filip Šlapal
22|40
Letzteres wurde in einem gläsernen Kubus mit silbernem Mosaikboden untergebracht, um die restaurierten historischen Wandmalereien vor Feuchtigkeitsschäden zu schützen.
Bild: Filip Šlapal
23|40
Das wohl auffälligste silberne Merkmal in dem Gebäude ist die Treppe, die zum Dachboden führt.
Bild: Filip Šlapal
24|40
Sie hat eine selbsttragende Struktur, ist U-förmig geschwungen und ihre Stufen sind von oben und unten sichtbar.
Bild: Filip Šlapal
25|40
Im Dachgeschoss selbst befinden sich Räumlichkeiten für ortsansässige Initiativen und Vereine.
Bild: Filip Šlapal
26|40
Die ursprüngliche Dachform wurde beibehalten und nur leicht angehoben, wodurch das neue Dach visuell vom historischen Mauerwerk abgesetzt wird.
Bild: Filip Šlapal
27|40
Das Bandfenster wird durch dezent integrierte Dachfenster ergänzt, die flächenbündig in die silberne Stehfalzeindeckung eingearbeitet sind.
Bild: Filip Šlapal
28|40
Grundriss Untergeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
29|40
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
30|40
Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: Atelier Stepán, Brünn
31|40
Grundriss 2. Obergeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
32|40
Grundriss Dachgeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
33|40
Längsschnitt
Bild: Atelier Štepán, Brünn
34|40
Querschnitt
Bild: Atelier Štepán, Brünn
35|40
Detailschnitt Dachaufbau
Bild: Atelier Štepán, Brünn
36|40
Ansicht Nord (vorher und nachher)
Bild: Atelier Štepán, Brünn
37|40
Ansicht Ost
Bild: Atelier Štepán, Brünn
38|40
Querschnitt (vorher und nachher)
Bild: Atelier Štepán, Brünn
39|40
Sprengaxonometrie
Bild: Atelier Štepán, Brünn
40|40
Silbrige Treppenskulptur und Dachgeschossausbau
Das wohl auffälligste Merkmal im Silber-Look ist die Treppe, die
zum Dachboden führt. Sie hat eine selbsttragende Struktur, ist
U-förmig geschwungen und ihre hölzernen Stufen sind von oben und
unten sichtbar. Im Dachgeschoss selbst befinden sich Räumlichkeiten
für ortsansässige Initiativen und Vereine. Das ursprüngliche
Dachtragwerk von 1893 war statisch unzureichend und leitete
horizontale Kräfte nur begrenzt in das Mauerwerk ab. Auch die
darunterliegende Decke befand sich in kritischem Zustand.
Galerie
Im tschechischen Jihlava revitalisierte das Brünner Planungsbüro Atelier Štepán das Silberne Haus – ein Bauwerk, dessen Ursprünge bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen und das heute unter Denkmalschutz steht.
Bild: Filip Šlapal
01|40
Der neue Entwurf sah neben der behutsamen Sanierung eine vollständig erneuerte Dachkonstruktion vor, ergänzt durch einen horizontalen Oberlichtschlitz knapp über dem Gesims.
Bild: Filip Šlapal
02|40
Traditionelle, doppelflügelige Holzkastenfenster, die durch einen Mittelpfosten, Sprossen und einen Kämpfer gegliedert sind und dekorativer Feston prägen die hellgrau gestrichene Fassade.
Bild: Filip Šlapal
03|40
Besucher*innen betreten das dreigeschossige Denkmal mit Dachausbau über eine doppelflügelige, zinnbeschichtete Rundbogentür mit historischen, silbern anmutenden Zierbeschlägen.
Bild: Filip Šlapal
04|40
Unter der Kreuzgewölbedecke im Erdgeschoss befindet sich ein Informationszentrum mit einem ovalen Empfangstresen aus Edelstahl – eine gestalterische Referenz an das silberne Erbe des Bauwerks.
Bild: Filip Šlapal
05|40
Ein weiterer Raum verbindet das Informationszentrum mit einem kubischen Anbau aus geschwärztem Beton und einer Hülle aus Edelstahlgewebe.
Bild: Filip Šlapal
06|40
Das Obergeschoss des Anbaus auf Erdgeschossniveau beherbergt ein Teehaus für Veranstaltungen sowie das Treppenhaus, das Alt- und Neubau miteinander verbindet.
Bild: Filip Šlapal
07|40
Eine hölzerne, historische Tür führt hinunter in den Kellerbereich.
Bild: Filip Šlapal
08|40
Hier befindet sich eine Ausstellung, in der archäologische Funde des Standorts präsentiert werden.
Bild: Filip Šlapal
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Die Türen in den Obergeschossen sind hellgrau gefasst und greifen mit ihrer regelmäßig gerasterten Oberfläche und den metallischen Ziernieten die Gestaltung historischer, genieteter Türblätter auf.
Bild: Filip Šlapal
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Ein silbrig schimmerndes Kastenschloss mit sichtbarer Schlüssellochplatte ergänzt die Neuinterpretation dieser traditionellen Handwerksform.
Bild: Filip Šlapal
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Hinter einer der Türen befindet sich eine Raumfolge mit historischen Wand- und Deckenmalereien, die sich zusammensetzt aus einem großen Saal mit Keramikofen, ...
Bild: Filip Šlapal
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...einer Küche...
Bild: Filip Šlapal
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...und einer Stube.
Bild: Filip Šlapal
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Eine Holztreppe führt in das erste Obergeschoss. Ihr Anstrich korrespondiert mit dort verlegten türkisfarbenen Bodenfliesen.
Bild: Filip Šlapal
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Hinter der anderen Tür befindet sich ein ein Konzertsaal mit 50 Sitzplätzen.
Bild: Filip Šlapal
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Wie schon im ersten Obergeschoss verschmelzen auch im zweiten die Holztreppe und die Bodenfliesen zu einer Einheit - dieses Mal in der Farbe Grün.
Bild: Filip Šlapal
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Die Wände des Aufzugsschachts blieben unbehandelt und nur leicht pigmentiert, sodass während der Fahrt ein sichtbarer Querschnitt durch die verschiedenen Bauphasen des Hauses entsteht.
Bild: Filip Šlapal
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Hinter der Tür in Richtung Masaryk-Platz öffnet sich ein weiterer kunstvoll bemalter Salon.
Bild: Filip Šlapal
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Auch hier gibt es Keramiköfen.
Bild: Filip Šlapal
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In allen Innenräumen lassen sich die Fenster mithilfe von klassischen Oliven öffnen und schließen.
Bild: Filip Šlapal
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Ergänzt wird die Wohnung durch ein Schlaf- und ein Badezimmer.
Bild: Filip Šlapal
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Letzteres wurde in einem gläsernen Kubus mit silbernem Mosaikboden untergebracht, um die restaurierten historischen Wandmalereien vor Feuchtigkeitsschäden zu schützen.
Bild: Filip Šlapal
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Das wohl auffälligste silberne Merkmal in dem Gebäude ist die Treppe, die zum Dachboden führt.
Bild: Filip Šlapal
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Sie hat eine selbsttragende Struktur, ist U-förmig geschwungen und ihre Stufen sind von oben und unten sichtbar.
Bild: Filip Šlapal
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Im Dachgeschoss selbst befinden sich Räumlichkeiten für ortsansässige Initiativen und Vereine.
Bild: Filip Šlapal
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Die ursprüngliche Dachform wurde beibehalten und nur leicht angehoben, wodurch das neue Dach visuell vom historischen Mauerwerk abgesetzt wird.
Bild: Filip Šlapal
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Das Bandfenster wird durch dezent integrierte Dachfenster ergänzt, die flächenbündig in die silberne Stehfalzeindeckung eingearbeitet sind.
Bild: Filip Šlapal
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Grundriss Untergeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
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Grundriss Erdgeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
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Grundriss 1. Obergeschoss
Bild: Atelier Stepán, Brünn
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Grundriss 2. Obergeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
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Grundriss Dachgeschoss
Bild: Atelier Štepán, Brünn
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Längsschnitt
Bild: Atelier Štepán, Brünn
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Querschnitt
Bild: Atelier Štepán, Brünn
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Detailschnitt Dachaufbau
Bild: Atelier Štepán, Brünn
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Ansicht Nord (vorher und nachher)
Bild: Atelier Štepán, Brünn
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Ansicht Ost
Bild: Atelier Štepán, Brünn
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Querschnitt (vorher und nachher)
Bild: Atelier Štepán, Brünn
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Sprengaxonometrie
Bild: Atelier Štepán, Brünn
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Der neue Entwurf sah eine vollständig erneuerte Dachkonstruktion
vor, ergänzt durch einen horizontalen Oberlichtschlitz knapp über
dem Gesims. Dieser entstand, indem die ursprüngliche Dachform
beibehalten, aber leicht angehoben wurde, was einen stimmigen
Übergang zwischen neuem Bauteil und historischem Mauerwerk erzeugt.
Das Bandfenster wird durch dezent integrierte Dachfenster ergänzt,
die flächenbündig in die Stehfalzeindeckung eingearbeitet sind.
Bautafel
Architektur: Atelier Štěpán, Brünn Projektbeteiligte: Miroslava Staneková, Hana Arletová, Vanda Štěpánová, Jiří Neubert, Lukáš Kružík, Jan Vodička (Projektteam); Bauherr*in: Die Stadt Jihlava Fertigstellung: 2024 Standort: Masarykovo náměstí 636/21, 58601 Jihlava, Tschechien Bildnachweis: Filip Šlapal (Fotos); Atelier Štěpán (Pläne)
Fachwissen zum Thema
Türgriff aus Edelstahl, matt und poliert
Bild: Eco Schulte, Menden
Materialien
Edelstahl
Beschläge aus Edelstahl werden aus Chrom-Nickel-Stahl gefertigt. Das Material ist widerstandsfähig gegen mechanische Einwirkungen,...
Beschläge hatten ursprünglich nur den Zweck, einer Tür, einem Tor oder einem Portal eine Halterung zu geben, durch die sie mit dem Mauerwerk, der Bauöffnung oder einem Holzrahmen verbunden wurden (Tür in einem Fachwerkhaus in Quedlinburg).
Bild: Baunetz (jb), Berlin
Grundlagen
Geschichtliche Entwicklung der Beschläge
Beschläge sollen bewegen, schließen und sichern. Aber auch Form, Schönheit und Ornamentik spielen seit jeher eine Rolle.
Die Fensterolive ist ein klassischer Drehgriff zur Betätigung von Fenstern und Fenstertüren. Im Bild: Fensterolive aus Messing ca. 1905
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
Fensterbeschläge
Oliven
Die kleinen Bauteile verdanken ihren Namen ihrer leicht ovalen Form, die an mediterrane Steinfrüchte erinnert.
Schmiedeeisen ist ein Material, das durch das Schmieden von Roheisen unter hohem Druck und Wärme entsteht.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
Materialien
Schmiedeeisen
Das robuste Material hat sich über Jahrhunderte bewährt und findet heute vor allem in historischen Bauwerken Anwendung.
Im tschechischen Jihlava revitalisierte das Brünner Planungsbüro Atelier Štepán das Silberne Haus – ein Bauwerk, dessen Ursprünge bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen und das heute unter Denkmalschutz steht.
Bild: Filip Šlapal
Kultur/Bildung
Silbernes Haus in Jihlava
Saniertes Baudenkmal mit historischen und modernen Details
Nördlich des Mailänder Stadtzentrums hat das Büro Studio Wok im Sockel eines Altbaus die Section 80Bar gestaltet, die Weinbar, Kino und Bibliothek in einem Erdgeschoss vereint.
Bild: Federico Villa
Kultur/Bildung
Section 80Bar in Mailand
Vom Stadtraum inspiriert
Am Rand der Lincoln-Siedlung in Darmstadt vereint der von Waechter + Waechter Architekten entworfene Bildungscampus seit 2021 eine Grundschule und eine Kindertagesstätte unter einem Dach.
Bild: Brigida González, Stuttgart
Kultur/Bildung
Bildungscampus Luise Büchner in Darmstadt
Grundschule und Kindertagesstätte auf ehemaligem Militärgelände
Im aufstrebenden Bremerhavener Quartier Havenwelten, östlich des Weserdeichs, befindet sich das von Andreas Heller Architects & Designers errichtete Deutsche Auswandererhaus.
Bild: Werner Huthmacher, Berlin
Kultur/Bildung
Zweite Erweiterung des Deutschen Auswandererhauses
Museumsensemble in Bremerhaven
Im Jahr 1931 gewannen die Architekten C. F. Møller, Kay Fisker und Povl Stegmann den Wettbewerb zur Gestaltung der Universität.
Bild: Julian Weyer, Aarhus
Kultur/Bildung
Universität Aarhus
Beschläge als Zeugnisse einer jahrzehntelangen Entstehungsgeschichte
Hinter einem schweren Metalltor und einer dicken Betonwand verbirgt sich die Kunstgalerie Atipografia.
Bild: Simone Bossi
Kultur/Bildung
Galerie Atipografia in Arzignano
Zeitgenössische Kunst in ehemaliger Druckerei
Die Copenhagen International School am Levantkaj des Nordhafens entstammt der Feder von C.F. Møller Architects.
Bild: Adam Mørk, Kopenhagen
Kultur/Bildung
Copenhagen International School
Containerschiff angedockt
Das VIA University College in der dänischen Hafenstadt Horsens ist Teil des Horsens Campus – einem Entwicklungsgebiet im Nordwesten der Stadt.
Bild: Adam Mørk
Kultur/Bildung
VIA University College in Horsens
Hochschule trifft Industrie
Als das veterinärmedizinische Lehr- und Forschungsinstitut für Mikroben, Klein- und Großtiere 2021 eröffnet wurde, war es der landesweit größte Bau im Bildungssektor.
Bild: Einar Aslaksen, Oslo
Kultur/Bildung
Veterinärmedizinisches Forschungsinstitut in Ås
Offen und abgeschottet zugleich
In seiner äußeren Gestalt erscheint der Ziegelbau von 1928 nahezu unangetastet.
Bild: Thilo Ross
Kultur/Bildung
Das zweite Leben des Heidelberger Tankturms
Umbau eines Industriedenkmals zum kulturellen Identifikationsort
Um genug Platz für die tägliche Verpflegung zu haben, ist die Ganztagsschule Am Heidberg in Hamburg um eine Mensa sowie zusätzliche Fachklassenräume erweitert worden – bei laufendem Schulbetrieb. Entworfen wurde der Neubau vom Büro BKS Architekten.
Bild: Ralf Buscher
Kultur/Bildung
Mensa Stadtteilschule Am Heidberg in Hamburg
Zickzackdach und viel Licht
In der wald- und seenreichen Gegend im dänischen Skanderborg bietet ein neuer Kindergarten, Børnehuset Dyrehaven, mehreren Gruppen viel Platz. Entworfen haben den Holzbau GinnerupArkitekter.
Bild: Ulrik Tofte Olesen
Kultur/Bildung
Kindergarten in Skanderborg
Licht, Wald und Spiel im Børnehuset Dyrehaven
An der Berliner Stadtgrenze ist in Neukölln der Neubau des Oberstufenzetrums Lise Meitner nach Plänen des Büros Numrich Albrecht Klumpp entstanden.
Bild: Marcus Ebener, Berlin
Kultur/Bildung
Oberstufenzentrum Lise Meitner in Berlin
Robuster Schulbau mit spektakulären Räumlichkeiten
Wo im Erdgeschoss einer fünfgeschossigen Wohnanlage in Hannover einst ein Café war, hat nun eine Kindertagesstätte ihre Räumlichkeiten.
Bild: Felix Rebers, Hannover
Kultur/Bildung
Umbau zur Kindertagesstätte in Hannover
Kinder statt Kaffee und Kuchen
Am Rande des Naherholungsgebiets Flora Westfalica in Rheda-Wiedenbrück ruht die Stadthalle, die nach dem Entwurf vom Planungsbüro Rohlinger errichtet worden ist.
Bild: Stefan Brückner, Bielefeld
Kultur/Bildung
Stadthalle in Rheda-Wiedenbrück
Flexibler Veranstaltungssaal
Mit dem Entwurf für einen Akademiebau der Deutschen Flugsicherung (DFS) im bayrischen Kaufbeuren beauftragt, lieferte das Büro Henn Architekten eine originelle Antwort.
Bild: Michael Heinrich, München
Kultur/Bildung
Akademie der Flugsicherung in Kaufbeuren
Zeitlos und modern
Das neue Institutsgebäude der Bergischen Universität Wuppertal wurde 2017 nach Plänen des Düsseldorfer Büros SOP Architekten fertiggestellt.
Bild: sop architekten, Foto: B+E Fotografie
Kultur/Bildung
Institutsgebäude der Bergischen Universität Wuppertal
Robuste Beschläge für überraschende Innenräume
Ursprünglich für einen anderen Standort vorgesehen, entstand die Bibliothek nach Plänen von Bolles+Wilson im Nordosten des Kirchberg-Plateaus.
Bild: Christian Richters, Berlin
Kultur/Bildung
Nationalbibliothek in Luxemburg
Brandschutztüren mit elektromotorischem Antrieb
Der skulpturale Bau, bestimmt durch Ziegel und Marmor, gestattet keine Einblicke.
Bild: Dan Glasser
Kultur/Bildung
Musée Yves Saint Laurent in Marrakesch
Traditionell und modern, robust und elegant
Das Ausstellungsgebäude befindet sich auf einem Eckgrundstück im norwegischen Trondheim
Bild: August Schmidt, Trondheim
Kultur/Bildung
Ausstellungsgebäude Rake in Trondheim
Fassade aus recycelten Fenstern in verschiedenen Größen
Steiff Museum mit außergewöhnlicher Formgebung
Bild: Geze, Leonberg
Kultur/Bildung
Steiff Museum in Giengen
Obentürschließer mit Gleitschiene
Frontansicht auf den Glaskubus
Bild: Hascher Jehle, Berlin
Kultur/Bildung
Kunstmuseum in Stuttgart
Glaskubus mit automatisch angetriebenen Schiebetüren
Außenansicht des Marie-Curie-Gymnasiums
Bild: Schüco
Kultur/Bildung
Marie-Curie-Gymnasium in Bad Berka
Flächenbündig eingebaute Türbeschläge
Zentrale Glaskuppeldecke des Museums
Bild: znt Institut München
Kultur/Bildung
Pinakothek der Moderne in München
Obertürenschließer und Fluchtüröffner
Ostfassade Neues Museum
Bild: Ute Zscharnt für David Chipperfield Architects