Deck Twenty One in Düsseldorf

Arbeitsoase mit Gartendach

Mit seinen geschwungenen Ecken, dem relingähnlichen Dachgeländer und dem markanten Namen ist die Inspiration leicht zu erkennen, die dem Entwurf des Bürogebäudes Deck Twenty One zugrunde liegt: Ein großes Rhein-Schiff stand Pate für den Neubau. Er entstand nach Plänen von Deilmann Architekten Stadtplaner im Düsseldorfer Stadtteil Rath und erstreckt sich über 123 Meter, seine Gesamtfläche beträgt rund 5.000 Quadratmeter. Herzstück der maritim anmutenden Arbeitsoase ist ein begehbares Gartendach mit Ausblick über die Reling.

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New Work

Im Fokus der Innenraumgestaltung stand das Konzept der New-Work, das Mitarbeiter*innen ermöglichen soll, selbstbestimmt und sinnerfüllt zu arbeiten. Die Nutzer*innen konnten im Vorfeld die Büroflächen frei einteilen und sich je nach Wunsch für geschlossene oder offene Räume entscheiden. Zu ihrem Wohlbefinden trägt die natürliche Belichtung bei: Großflächige Sonnenschutzverglasungen lassen viel Tageslicht herein, verhindern aber ein Aufheizen der Räume. Verglaste Treppenaufgänge erlauben Durchblicke in die anderen Geschosse und sorgen für optische Durchlässigkeit. Sie führen auf eine weitläufige Dachterrasse, die Raum für Meetings, Pausen oder mobile Arbeitsplätze bietet.

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Energiekonzept

Die Architekt*innen verfolgten ein Gebäudekonzept mit regenerativen Energieträgern. Geheizt und gekühlt wird über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Eine in die Decke integrierte Bauteilaktivierung verteilt die Wärme im Winter gleichmäßig und kühlt die Büroflächen in den Sommermonaten. Das Sonnenschutzglas trägt ebenfalls zur Regulierung der Raumtemperaturen bei.

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Gartendach

Auf rund 1.400 Quadratmetern erstreckt sich eine intensiv begrünte Dachfläche. Die Planenden wählten ein Gartendach-Systemaufbau mit Rasen, Sträuchern, Stauden und Gehölzen, kombiniert mit Pflanzengefäßen und Randelementen. Eine gepflasterte Terrasse, teils überdachte Bereiche und Lounge-Ecken bieten viel Platz zum Verweilen. Die üppige Intensivbegrünung reduziert Hitze und Lärm, filtert Feinstaub und verbessert das Mikroklima. Sie kommt nicht nur den arbeitenden Menschen zugute, sondern ist auch Lebensraum für Tiere. So wurde unter anderem ein Konzept entwickelt, das die Ansiedlung von Bienenstöcken vorsieht.

Bautafel

Architektur: Deilmann Architekten Stadtplaner, Düsseldorf
Projektbeteiligte: WKM Landschaftsarchitekten (Landschaftsarchitektur), Hunsrücker Glasveredelung Wagener (Metall- und Fassadenbau), Optigrün international (Gartendach)
Bauherr*in: Architekt Thomas Deilmann und Unternehmer Josef Rentmeister
Standort: Wahlerstraße 21, 40472 Düsseldorf
Fertigstellung: 2021
Bildnachweis: Optigrün international

Fachwissen zum Thema

Das Dach des Axel-Springer-Gebäudes in Berlin ist dank der intensiven Dachbegrünungslösung Gartendach von Optigrün besonders vielseitig nutzbar.

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Einführung: Intensive Dachbegrünung

Abhängig von Vegetation, Nutzung und Pflegeaufwand werden zwei Begrünungsarten von Dächern unterschieden: intensive und extensive Dachbegrünung.

Die Auswahl der Pflanzen für Intensivbegrünungen ist ähnlich vielfältig wie bei herkömmlichen Gartenanlagen auf Bodenebene.

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Pflanzenauswahl und Vegetationsaufbringung

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Kontakt Redaktion Baunetz Wissen: wissen@baunetz.de
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Optigrün international AG | Kontakt +49 7576 772-0 | www.optigruen.de
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