Österreichische Studie zur Kreislaufwirtschaft in der Holzbranche

Triple A Holz – Altholz Aufkommen Austria

Mit dem Thema Kreislaufwirtschaft in der Holzbranche, speziell einer vorausschauenden Einschätzung über die Menge Re-Use-fähigen Altholzes in Österreich beschäftigt sich die Studie Triple A Holz – Altholz Aufkommen Austria. Untersucht wurden die Möglichkeiten, Altholz als Sägeprodukt für neue Bauprodukte zu nutzen. Die Studie wurde im Auftrag des Fachverbands der Holzindustrie erstellt und im Rahmen des Programms Think.Wood der Österreichischen Holzinitiative durchgeführt, aus Mitteln des Waldfonds, einer Initiative des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft.

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Ein entscheidendes Ergebnis der Studie ist, dass es keine ausreichenden Informationen zu sägefähigem Altholz gibt, das für Bauprodukte wie Leimholz oder Konstruktionsholz genutzt werden könnte. Es existiert bisher kein System zur Erfassung von Altholzdaten. Es fehlt in den Unternehmen an Informationen über Altholzsortimente: Diese werden häufig in Bereichen bearbeitet, die sich ausschließlich mit Abfall befassen, und dort ist die Transparenz gering. Einigkeit herrscht darüber, dass die größten Mengen an Altholz in der Spanplattenproduktion verwendet werden – ein wichtiges Segment also. Abgesehen davon sind die Verwertungspotenziale für Altholz in Bauprodukten gering, mit einer Recyclingquote im niedrigen zweistelligen Prozentbereich.

Ein erklärtes Ziel ist der Aufbau einer Datenstruktur zur laufenden Erfassung des in Österreich verbauten Holzvorrats. Mittelfristig sollen die für den Re-Use relevanten Informationen wie Art, Qualität, Dimension, Einsatzort und voraussichtliche Verfügbarkeit der Holzbauprodukte abrufbar werden. Im Rahmen der Studie wurde versucht, diese Informationen systematisiert durch unmittelbaren Unternehmenskontakt aufzubauen und damit eine Grundlage für eine dynamisch weitergeführte Datenbank zu schaffen.

Die Studie steht auf der Webseite der Holzforschung Austria zum Download kostenfrei zur Verfügung: siehe Surftipps.

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Jährlich entstehen in Deutschland rund acht Millionen Tonnen Altholz.

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Mehrfamilienhaus in Potsdam nach Plänen der Berliner Scharabi Architekten: Weil die Konstruktion ohne Leim und Klebstoffe auskommt, ist sie komplett recyclebar. Auch viele andere Materialien, die im Haus verbaut sind, lassen sich wiederverwerten.

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Bei Gebäuden mit einer Höhe von über sieben Metern entsprechend den Gebäudeklassen (GK) 4 und 5 wird baurechtlich eine „hochfeuerhemmende“ (GK 4) bzw. „feuerbeständige“ (GK 5) Tragkonstruktion gefordert.

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An diesem kleinen Prototyp in der Urform eines Hauses werden schnell wachsende Baumaterialien wie der Blauglockenbaum (Paulownia) und das Riesenchinaschilf (Miscanthus x giganteus) erforscht.

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