Der spanische Kindermodenhersteller Mayoral aus Málaga
exportiert in mehr als 100 Länder. Viele der Kleidungsstücke werden
noch immer in Spanien gefertigt. Den ausgedehnten Firmencampus
ergänzt seit 2023 eine weitere Logisitkhalle, entworfen vom
ortsansässigen Büro System Arquitectura.
Galerie
In Malaga hat das Büro System Arquitectura für das Modeunternehmen Mayoral eine Logistikhalle geplant.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
01|22
2023 wurde die Halle fertiggestellt.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
02|22
Westlich benachbart ist eine denkmalgeschützte Shedhalle, die ebenfalls zum Modeunternehmen gehört.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
03|22
Die geschwungene Fassade wirkt wie ein Vorhang.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
04|22
Besonders abends scheint das Stahltragwerk durch die semitransparente Außenhaut durch.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
05|22
Sechs Laderampen sind in einem Bogen an der Nordseite angeordnet.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
06|22
Die Architekt*innen haben eine zweischichtige Hülle entwickelt.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
07|22
Die äußere Schicht besteht aus mikroperforiertem Zinkblechen.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
08|22
Das perforierte Blech wirkt als Lichtfilter.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
09|22
Zwischen beiden Fassadenschichten befindet sich eine Tragkonstruktion aus Gitterstützen und -trägern.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
10|22
Die innere Fassadenhaut besteht aus Polycarbonatpaneelen
Bild: Fernando Alda, Sevilla
11|22
Die Hallenkonstruktion besteht ebenfalls aus Stahlgitterträgern.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
12|22
Die Y-förmigen Stützenköpfe verweisen auf die Architektur der älteren Nachbarhalle.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
13|22
Eine Spindeltreppe führt aufs Dach.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
14|22
Lageplan
Bild: System Arquitectura, Malaga
15|22
Grundriss Erdgeschoss
Bild: System Arquitectura, Malaga
16|22
Grundriss Galerieebene
Bild: System Arquitectura, Malaga
17|22
Ansichten
Bild: System Arquitectura, Malaga
18|22
Querschnitt
Bild: System Arquitectura, Malaga
19|22
Schnittperspektive
Bild: System Arquitectura, Malaga
20|22
Detailschnitt Dachanschluss
Bild: System Arquitectura, Malaga
21|22
Detailschnitt Fassade
Bild: System Arquitectura, Malaga
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Alte Textilkathedrale
Das Areal, rund sieben Kilometer westlich vom historischen
Stadtzentrum und vom Hafen und nur zwei Kilometer nördlich des
Flughafens gelegen, hat eine traditionsreiche Vorgeschichte.
Zahlreiche Freiflächen und ein östlich angrenzendes Wohngebiet mit
dem Namen Intelhorce verweisen auf die ehemalige
„Textilkathedrale“ von Málaga: Industrias Textiles del
Guadalhorce, benannt nach dem bei Málaga ins
Mittelmeer mündenden Río Guadalhorce, wurde 1957 als
Staatsunternehmen gegründet, auf Initiative von Francisco Franco.
Nach der Privatisierung 1986 und dem Konkurs 1997 war das
Unternehmen von einem Teil der einst 3.200 Beschäftigten übernommen
und in verkleinerter Form bis 2004 weiterbetrieben worden.
2013 erwarb Mayoral nach jahrelangem Leerstand das Gelände. Eine
denkmalgeschützte, gut 210 Meter lange Halle mit Y-förmigen
Betonpfeilern, vorgefertigten Stahlbetonbindern und Bogensheddach
ist heute das einzige erhalten gebliebene Gebäude des früheren
Intelhorce-Fabrikkomplexes. Sie wurde 2018 ebenfalls vom Büro
System Arquitectura saniert und zu einem ersten Logistiklager
umgebaut. Im Inneren wurde die charakteristische Tragstruktur des
Ursprungsentwurfs von Ramón Vázquez Molezún (1922–1993), von dem
auch der spanische Pavillon der Expo Brüssel 1958 stammte,
herausgearbeitet. System Arquitectura entwarfen eine neue,
dynamisch-schräg gefaltete Fassade aus glasfaserverstärkten
Betonpaneelen, die an gefalteten Stoff erinnert und mit ihrem
Schattenwurf die Aufheizung durch die Sonneneinstrahlung
mindert.
Galerie
In Malaga hat das Büro System Arquitectura für das Modeunternehmen Mayoral eine Logistikhalle geplant.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
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2023 wurde die Halle fertiggestellt.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
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Westlich benachbart ist eine denkmalgeschützte Shedhalle, die ebenfalls zum Modeunternehmen gehört.
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Die geschwungene Fassade wirkt wie ein Vorhang.
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Besonders abends scheint das Stahltragwerk durch die semitransparente Außenhaut durch.
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05|22
Sechs Laderampen sind in einem Bogen an der Nordseite angeordnet.
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06|22
Die Architekt*innen haben eine zweischichtige Hülle entwickelt.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
07|22
Die äußere Schicht besteht aus mikroperforiertem Zinkblechen.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
08|22
Das perforierte Blech wirkt als Lichtfilter.
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09|22
Zwischen beiden Fassadenschichten befindet sich eine Tragkonstruktion aus Gitterstützen und -trägern.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
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Die innere Fassadenhaut besteht aus Polycarbonatpaneelen
Bild: Fernando Alda, Sevilla
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Die Hallenkonstruktion besteht ebenfalls aus Stahlgitterträgern.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
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Die Y-förmigen Stützenköpfe verweisen auf die Architektur der älteren Nachbarhalle.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
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Eine Spindeltreppe führt aufs Dach.
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Lageplan
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Grundriss Erdgeschoss
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Grundriss Galerieebene
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Ansichten
Bild: System Arquitectura, Malaga
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Querschnitt
Bild: System Arquitectura, Malaga
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Schnittperspektive
Bild: System Arquitectura, Malaga
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Detailschnitt Dachanschluss
Bild: System Arquitectura, Malaga
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Detailschnitt Fassade
Bild: System Arquitectura, Malaga
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Neue Textilkathedrale
Direkt östlich davon hat dasselbe Architekturbüro eine zweite
Logistiklagerhalle geplant, in der bis zu 12.000 Lager- und
Versandeinheiten pro Stunde bewegt werden können. Auch die neue
Halle sollte eine textile, vor allem aber leichte Anmutung
bekommen. Denn mit 15.000 Quadratmetern Grundfläche ist sie zwar
„nur“ halb so groß als die ältere Halle, aber mit 20 Metern Höhe
fast doppelt so hoch.
Um dem enormen Gebäudevolumen die Massivität zu nehmen, wurden
zwei Ideen verfolgt: Erstens wurden die Seiten in konkaven Bögen
nach innen gezogen, sodass die Grundrissform einem Kissen ähnelt.
Die Nordseite teilte man asymmetrisch in zwei Bögen. Zweitens wurde
eine semitransparente Hülle entwickelt, die wie ein Vorhang die
großen Fassadenkurven in eine Sequenz unterschiedlicher, kleinerer
Bögen gliedert und zugleich die Tragstruktur durchscheinen
lässt.
Die Konstruktion mit insgesamt 1.900 Tonnen Stahl überspannt
mehr als 25 Meter in Nord-Süd- und 32 Meter in Ost-West-Richtung.
Sie hat einen hohen Vorfertigungsgrad und setzt sich aus
unterschiedlichen Stahlrohrgitterträgern zusammen. An den Ost- und
Westfassaden sind Dreieck-Gitterstützen positioniert, im
Halleninneren Zwei-Punkt-Gitterstützen mit Y-förmigen Köpfen – als
Reminiszenz an die Betonpfeiler der von Vázquez Molezún entworfenen
Nachbarhalle.
Galerie
In Malaga hat das Büro System Arquitectura für das Modeunternehmen Mayoral eine Logistikhalle geplant.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
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2023 wurde die Halle fertiggestellt.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
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Westlich benachbart ist eine denkmalgeschützte Shedhalle, die ebenfalls zum Modeunternehmen gehört.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
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Die geschwungene Fassade wirkt wie ein Vorhang.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
04|22
Besonders abends scheint das Stahltragwerk durch die semitransparente Außenhaut durch.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
05|22
Sechs Laderampen sind in einem Bogen an der Nordseite angeordnet.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
06|22
Die Architekt*innen haben eine zweischichtige Hülle entwickelt.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
07|22
Die äußere Schicht besteht aus mikroperforiertem Zinkblechen.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
08|22
Das perforierte Blech wirkt als Lichtfilter.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
09|22
Zwischen beiden Fassadenschichten befindet sich eine Tragkonstruktion aus Gitterstützen und -trägern.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
10|22
Die innere Fassadenhaut besteht aus Polycarbonatpaneelen
Bild: Fernando Alda, Sevilla
11|22
Die Hallenkonstruktion besteht ebenfalls aus Stahlgitterträgern.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
12|22
Die Y-förmigen Stützenköpfe verweisen auf die Architektur der älteren Nachbarhalle.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
13|22
Eine Spindeltreppe führt aufs Dach.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
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Lageplan
Bild: System Arquitectura, Malaga
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Grundriss Erdgeschoss
Bild: System Arquitectura, Malaga
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Grundriss Galerieebene
Bild: System Arquitectura, Malaga
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Ansichten
Bild: System Arquitectura, Malaga
18|22
Querschnitt
Bild: System Arquitectura, Malaga
19|22
Schnittperspektive
Bild: System Arquitectura, Malaga
20|22
Detailschnitt Dachanschluss
Bild: System Arquitectura, Malaga
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Detailschnitt Fassade
Bild: System Arquitectura, Malaga
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Lager, Büro und Kantine
Im nördlichen Hallenfünftel ist über die gesamte Breite eine
4,50 Meter hohe Galerie mit 2.700 Quadratmetern Lagerfläche
eingezogen. Von dieser Ebene aus führt eine fast 15 Meter hohe
Spindeltreppe zu einem Dachausstieg. Entsprechend der Unterteilung
der Nordfassade ist der Raum unter der Galerie in zwei Bereiche
geteilt. Der größere, östliche Teil bildet die Lieferzone mit sechs
in den großen Fassadenbogen integrierten Laderampen. Im kleineren,
westlichen Teil sind Büros, Umkleiden, Sanitärräume und eine kleine
Kantine angeordnet. Der zugehörige Außenbereich ist als Vorgarten
mit Palmen gestaltet.
Für Fluggastaugen gestaltet
Nördlich der beiden Hallen befinden sich noch zehn Hektar
Brachfläche des ehemaligen Fabrikkomplexes, die Mayoral als
Reserveflächen für künftige Erweiterungen vorhält. So pragmatisch
wie poetisch wurde ihr Anblick aus den landenden Flugzeugen
inszeniert: Zwischen ein Netz aus geschwungenen Wegen breitet sich
farbig sortierter und unterschiedlich grob geschredderter Bauschutt
aus dem Intelhorce-Abriss aus. Das unregelmäßige, mehrfarbige
Wellenmuster korrespondiert mit den geschwungenen Seiten des
Neubaus. Vor der denkmalgeschützten Halle ist ein 70 Meter breiter
Mayoral-Schriftzug in den Boden integriert.
Galerie
In Malaga hat das Büro System Arquitectura für das Modeunternehmen Mayoral eine Logistikhalle geplant.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
01|22
2023 wurde die Halle fertiggestellt.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
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Westlich benachbart ist eine denkmalgeschützte Shedhalle, die ebenfalls zum Modeunternehmen gehört.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
03|22
Die geschwungene Fassade wirkt wie ein Vorhang.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
04|22
Besonders abends scheint das Stahltragwerk durch die semitransparente Außenhaut durch.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
05|22
Sechs Laderampen sind in einem Bogen an der Nordseite angeordnet.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
06|22
Die Architekt*innen haben eine zweischichtige Hülle entwickelt.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
07|22
Die äußere Schicht besteht aus mikroperforiertem Zinkblechen.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
08|22
Das perforierte Blech wirkt als Lichtfilter.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
09|22
Zwischen beiden Fassadenschichten befindet sich eine Tragkonstruktion aus Gitterstützen und -trägern.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
10|22
Die innere Fassadenhaut besteht aus Polycarbonatpaneelen
Bild: Fernando Alda, Sevilla
11|22
Die Hallenkonstruktion besteht ebenfalls aus Stahlgitterträgern.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
12|22
Die Y-förmigen Stützenköpfe verweisen auf die Architektur der älteren Nachbarhalle.
Bild: Fernando Alda, Sevilla
13|22
Eine Spindeltreppe führt aufs Dach.
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Lageplan
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Grundriss Erdgeschoss
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Grundriss Galerieebene
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17|22
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18|22
Querschnitt
Bild: System Arquitectura, Malaga
19|22
Schnittperspektive
Bild: System Arquitectura, Malaga
20|22
Detailschnitt Dachanschluss
Bild: System Arquitectura, Malaga
21|22
Detailschnitt Fassade
Bild: System Arquitectura, Malaga
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Fassade: außen Lochblech, innen Polycarbonat
Um die gewünschte, textil anmutende Leichtigkeit der großen
Fassadenflächen zu erreichen, entwickelten die Architekt*innen eine
zweischichtige Hülle. Die beiden Schichten haben einen Abstand von
etwa drei bis vier Metern, im Zwischenraum befindet sich eine
Tragstruktur mit Gitterstützen und -trägern aus
Stahlrohr.
Mikroperforierte, beidseitig lackierte und gesäumte
Zink-Profilbleche bilden die Außenhaut. Sie sind auf eine
Unterkonstruktion geschraubt, die aus horizontalen,
entsprechend den Bogenradien vorgebogenen und gelenkig mit der
Tragstruktur verbundenen Rechteckrohren besteht. Transluzente
Mehrkammer-Polycarbonatpaneele bilden die raumseitige Fassadenhaut.
Die 30 Millimeter starken und einen Meter breiten Paneele sind auf
eine Tertiärstruktur aus Aluminiumprofilen geschraubt, die von
einer Sekundärstruktur aus verzinkten und einbrennlackierten
Stahlrohren gehalten werden.
Die Polycarbonatschicht verbindet Langlebigkeit,
Schlagfestigkeit, Wärmedämmung, Regen- und UV-Schutz mit einer
gleichmäßigen Streuung des durch die perforierten Außenhaut
gefilterten Tageslichts. Diese wiederum schützt das Polycarbonat
vor direkter Sonneneinstrahlung und verringert den Wärmeeintrag ins
Gebäude.
Bautafel
Architektur: System Arquitectura, Málaga Projektbeteiligte: Rafael Urquiza (veranwortlicher Architekt bei System Arquitectura) Rafael Roa Hernández (kooperierender Architekt, Technik), Alberto Urquiza (Industrieingenieur), CEMOSA, Málaga (Bauingenieure), Grupo Empresarial sando, Málaga (Bauausführung), STC und PACISA, Madrid u.a. (Installationen) Bauherr*in: Mayoral Moda Infantil Fertigstellung: 2023 Standort: Avenida de José Ortega y Gasset, 453, Campanillas, 29006 Málaga, Spanien Bildnachweis: Fernando Alda, Sevilla (Fotos); System Arquitectura, Málaga (Pläne)
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Kontakt Redaktion Baunetz Wissen: wissen@baunetz.de Baunetz Wissen Fassade sponsored by: MHZ Hachtel GmbH & Co. KG Kontakt 0711 / 9751-0 | info@mhz.de
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Bild: Fischer Architekten AG, Zürich
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Bild: Andreas Koehler, Dachau
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Bild: Fernando Alda, Sevilla
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Bild: GRUNER&FRIENDS, Basel
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Bild: Lucas Peters, Zürich
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Bild: Luis Asín, Madrid
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Bild: Christina Häusler, Wien / querkraft architekten, Wien
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Bild: Pierre-Olivier Deschamps, Agence VU', Paris
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Bild: Oki Hiroyuki, Da Nang
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Bild: Ossip van Duivenbode, Rotterdam
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Bild: Fernando Guerra | FG+SG fotografia de arquitectura, Lissabon
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Bild: aib / Manuel Kubitza, Duisburg
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Gefaltete Fassadenelemente aus Glas und Alu
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Louis Vuitton Store in Tokio
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Bild: Baunetz (bo), Berlin
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Bauhaus Halensee in Berlin
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Bild: Nacása & Partners, Tokio
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Daikanyama T-Site in Tokio
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Das Firmengebäude ist gut sichtbar für Autofahrer und Bahnreisende an der A1 platziert
Bild: Roger Frei, Zürich
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Firmensitz für Sedorama in Schönbühl
Sandwichfassade mit Hülle aus perforiertem Aluminium-Trapezblech
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Bild: Günter Richard Wett, Innsbruck
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Holzschnitzerei in Pontives
Lärchenholzschindeln auf einem gefalteten Flächentragwerk
Weit auskragende farbige Scheiben betonen den Eingang auf der Westseite
Bild: emmanuelle moureaux architecture + design
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Bild: Kim Yong-kwan, Korea
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Einkaufszentrum in Cheonan/ROK
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Umnutzung eines Silos zum Veranstaltungsgebäude in Burgau
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Bild: MHZ
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Bild: Schollglas, Lommatzsch
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Erschließungstrakt des „Lilien-Carées” in Wiesbaden
Bedrucktes Sicherheitsglas
Ansicht von der Schleißheimer Straße
Bild: Dieter Leistner
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Gasübergabestation in Dachau
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MHZ Senkrechtmarkise
Die zip 6 ermöglicht eine Beschattung bis 6,00 m Breite und 3,50 m Höhe – bei einer zugleich schlanken 110er-Kassette.