Im ostenglischen Haddenham, in der Moorlandschaft der
Cambridgeshire Fens, steht ein neues Lager- und Schulungsgebäude
für die gemeinnützige Organisation Forest School Camps (FSC).
Geplant und realisiert wurde das Projekt mit dem Namen Big
Roof von Mole Architects aus Cambridge und Invisible Studio aus
Bath. Die beiden Teams schufen trotz begrenzter finanzieller Mittel
ein emissionsarmes und energiesparendes Gebäude, das den
Nutzungsanforderungen der Organisation gerecht wird und einen
geringen ökologischen Fußabdruck hinterlässt.
Galerie
Für Forest School Camps (FSC) planten Mole Architects und Invisible Studio ein neues Lager- und Schulungsgebäude unweit von Haddenham.
Bild: David Butler
01|24
Der Campus befindet sich im ländlichen Ostenegland.
Bild: David Butler
02|24
Das neue Mehrzweckgebäude ersetzt drei alte baufällige Bestandsbauten.
Bild: David Butler
03|24
Seit 1947 führt FSC Bildungscamps durch, an denen jährlich 1.200 Kinder und Jugendliche teilnehmen.
Bild: David Butler
04|24
Die Ausrüstung muss vor dem Einlagern gesäubert und ausgebessert werden.
Bild: David Butler
05|24
Big Roof erinnert an die landwirtschaftlichen Bauten der Gegend.
Bild: David Butler
06|24
An der östlichen Stirnseite des Pultdachs ist eine transluzente Wellplatte montiert,...
Bild: David Butler
07|24
...die westliche Stirnseite ist luftdurchlässig.
Bild: David Butler
08|24
Im Big Roof finden auch Workshops statt.
Bild: David Butler
09|24
Freiwillige helfen beim Ausbessern und Sortieren des Campingequipments.
Bild: David Butler
10|24
Unter dem markanten Pultdach befindet sich ein hallenartiger Raum.
Bild: David Butler
11|24
Lichtdurchlässige Türen und Oberlichter aus Glasfaser sorgen für natürlich Belichtung im Innern.
Bild: David Butler
12|24
Raum unter dem Pultdach ist sieben Meter hoch und dient dem Aufhängen und Trocknen der Zelte.
Bild: David Butler
13|24
Statt Stahlträger überspannen Fachwerkbinder von 15 Metern Länge die Struktur.
Bild: David Butler
14|24
Die natürlich belüftete Trocknungshalle ist mit Hebevorrichtungen ausgestattet, wie man sie aus Theatern kennt.
Bild: David Butler
15|24
Für zusätzliche Querlüftung können die Rolltore aufgeschoben werden.
Bild: David Butler
16|24
Alle Räume sind mit Estrich- oder Linoleumböden ausgestattet, während die Wände mit Holzplatten verkleidet sind.
Bild: David Butler
17|24
An großen Nähmaschinen werden die Zelte repariert.
Bild: David Butler
18|24
In der Lagerhalle ist alles zu finden, was man für die Zeltlager braucht.
Bild: David Butler
19|24
Auch einen Waschraum für die Schlafsäcke gibt es.
Bild: David Butler
20|24
Freiwillige sorgen für die Camps und den Erhalt der Infrastruktur.
Bild: David Butler
21|24
Skizze Ostseite
Bild: Invisible Studio
22|24
Skizze Westseite
Bild: Invisible Studio
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Schnittperspektive
Bild: Invisible Studio
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Bildungsarbeit für Kinder und Jugendliche
Das 745 m2 große, eingeschossige Mehrzweckgebäude
ersetzt drei alte baufällige Bestandsbauten, die in den letzten
vier Jahrzehnten von FSC genutzt wurden. Die Organisation bietet
seit 1947 Bildungscamps an, an denen mittlerweile jährlich 1.200
Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 17 Jahren
teilnehmen. Die FSC-Freiwilligen leiten sowohl zweiwöchige
Sommerlager als auch kürzere Wochenendaufenthalte, die vor allem
Sozialkompetenzen fördern sollen. Alljährlich schlagen die Gruppen
ihre Zelte in Cornwall, in Yorkshire oder auf den Hebriden auf, wo
sie spielen, lernen, Feuer machen und für die Lagergemeinschaft
kochen. Am Ende der Camps kehren sie schlammig und erschöpft, aber
glücklich, nach Hause zurück.
Die Ausrüstung – etwa schwere Zelte des
Verteidigungsministeriums aus dem Jahr 1945, Töpfe, verliehene
Regenkleidung und Schlafsäcke – muss gesäubert und ausgebessert
werden, bevor sie bis zum nächsten Camp einlagert wird. Das ganze
Equipment findet problemlos Platz im Big Roof. Das große Dach
beherbergt nicht nur Lager und Reparaturwerkstatt, sondern auch
Koch-, Ess- und Unterrichtsräume.
Galerie
Für Forest School Camps (FSC) planten Mole Architects und Invisible Studio ein neues Lager- und Schulungsgebäude unweit von Haddenham.
Bild: David Butler
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Der Campus befindet sich im ländlichen Ostenegland.
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Das neue Mehrzweckgebäude ersetzt drei alte baufällige Bestandsbauten.
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Seit 1947 führt FSC Bildungscamps durch, an denen jährlich 1.200 Kinder und Jugendliche teilnehmen.
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Die Ausrüstung muss vor dem Einlagern gesäubert und ausgebessert werden.
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Big Roof erinnert an die landwirtschaftlichen Bauten der Gegend.
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An der östlichen Stirnseite des Pultdachs ist eine transluzente Wellplatte montiert,...
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...die westliche Stirnseite ist luftdurchlässig.
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Im Big Roof finden auch Workshops statt.
Bild: David Butler
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Freiwillige helfen beim Ausbessern und Sortieren des Campingequipments.
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Unter dem markanten Pultdach befindet sich ein hallenartiger Raum.
Bild: David Butler
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Lichtdurchlässige Türen und Oberlichter aus Glasfaser sorgen für natürlich Belichtung im Innern.
Bild: David Butler
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Raum unter dem Pultdach ist sieben Meter hoch und dient dem Aufhängen und Trocknen der Zelte.
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Statt Stahlträger überspannen Fachwerkbinder von 15 Metern Länge die Struktur.
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Die natürlich belüftete Trocknungshalle ist mit Hebevorrichtungen ausgestattet, wie man sie aus Theatern kennt.
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Für zusätzliche Querlüftung können die Rolltore aufgeschoben werden.
Bild: David Butler
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Alle Räume sind mit Estrich- oder Linoleumböden ausgestattet, während die Wände mit Holzplatten verkleidet sind.
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An großen Nähmaschinen werden die Zelte repariert.
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In der Lagerhalle ist alles zu finden, was man für die Zeltlager braucht.
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Auch einen Waschraum für die Schlafsäcke gibt es.
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Freiwillige sorgen für die Camps und den Erhalt der Infrastruktur.
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Skizze Ostseite
Bild: Invisible Studio
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Skizze Westseite
Bild: Invisible Studio
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Schnittperspektive
Bild: Invisible Studio
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Reminiszenz an landwirtschaftliche Bauten
Natürliche Materialien und Einfachheit standen im Vordergrund
der Planung, zu der auch die FSC-Mitglieder beitrugen. Heraus kam
ein robustes und wartungsarmes Gebäude. Der Entwurf zeichnet sich
überdies durch seine Ressourceneffizienz aus: Für den Neubau wurden
nur wenige Bäume gefällt und die weitgehende Verwendung natürlicher
Materialien sorgte für Emissions- und Kosteneinsparungen.
Die langgestreckte Konstruktion verfügt über ein flach geneigtes
Dach und ist schwarz verkleidet und erinnert damit an die Scheunen
der umliegenden Fens, der Moor- und Marschlandschaft in Ostengland.
Anders als diese verfügt Big Roof aber über eine hohe, fast in der
Mitte angeordnete Pultdach-Konstruktion, die sich leicht über den
First erhebt und den Namen „Laterne“ erhielt. Außerdem wurden für
die Fassade statt der üblichen Holzlatten dunkle und
lichtdurchlässige Wellplatten verwendet.
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Der Campus befindet sich im ländlichen Ostenegland.
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Das neue Mehrzweckgebäude ersetzt drei alte baufällige Bestandsbauten.
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Seit 1947 führt FSC Bildungscamps durch, an denen jährlich 1.200 Kinder und Jugendliche teilnehmen.
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Die Ausrüstung muss vor dem Einlagern gesäubert und ausgebessert werden.
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Big Roof erinnert an die landwirtschaftlichen Bauten der Gegend.
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An der östlichen Stirnseite des Pultdachs ist eine transluzente Wellplatte montiert,...
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...die westliche Stirnseite ist luftdurchlässig.
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Im Big Roof finden auch Workshops statt.
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Freiwillige helfen beim Ausbessern und Sortieren des Campingequipments.
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Unter dem markanten Pultdach befindet sich ein hallenartiger Raum.
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Lichtdurchlässige Türen und Oberlichter aus Glasfaser sorgen für natürlich Belichtung im Innern.
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Raum unter dem Pultdach ist sieben Meter hoch und dient dem Aufhängen und Trocknen der Zelte.
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Statt Stahlträger überspannen Fachwerkbinder von 15 Metern Länge die Struktur.
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Die natürlich belüftete Trocknungshalle ist mit Hebevorrichtungen ausgestattet, wie man sie aus Theatern kennt.
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Für zusätzliche Querlüftung können die Rolltore aufgeschoben werden.
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Alle Räume sind mit Estrich- oder Linoleumböden ausgestattet, während die Wände mit Holzplatten verkleidet sind.
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An großen Nähmaschinen werden die Zelte repariert.
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In der Lagerhalle ist alles zu finden, was man für die Zeltlager braucht.
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Auch einen Waschraum für die Schlafsäcke gibt es.
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Freiwillige sorgen für die Camps und den Erhalt der Infrastruktur.
Bild: David Butler
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Skizze Ostseite
Bild: Invisible Studio
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Skizze Westseite
Bild: Invisible Studio
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Schnittperspektive
Bild: Invisible Studio
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Zentrum Trockenraum
Während an der östlichen Stirnseite des Pultdachs eine
transluzente Wellplatte angebracht ist, zeigt die westliche
Stirnseite Lammellen und Lüftungsschlitze. Sie sorgen für eine
natürliche Belüftung des hallenartigen, sieben Meter hohen Raums
unter dem Dach. Er bildet das Herzstück des Mehrzweckgebäudes und
ist mit Hebevorrichtungen ausgestattet, wie man sie für
Bühnenbilder in Theatern verwendet. Mit diesen lassen sich die
schweren Zelte aufhängen und trocknen. Um für zusätzliche Querlüftung zu sorgen, lassen sich die großen
Türblätter zur Seite rollen. Die Gemeinschaftsräume schließen sich
nördlich der Laterne an, während im südlichen Bereich
Reparaturräume sowie der große Lagerraum für Zelte, Geschirr,
Rucksäcke und Kajaks liegen.
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Der Campus befindet sich im ländlichen Ostenegland.
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Das neue Mehrzweckgebäude ersetzt drei alte baufällige Bestandsbauten.
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Seit 1947 führt FSC Bildungscamps durch, an denen jährlich 1.200 Kinder und Jugendliche teilnehmen.
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Die Ausrüstung muss vor dem Einlagern gesäubert und ausgebessert werden.
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Big Roof erinnert an die landwirtschaftlichen Bauten der Gegend.
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An der östlichen Stirnseite des Pultdachs ist eine transluzente Wellplatte montiert,...
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...die westliche Stirnseite ist luftdurchlässig.
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Im Big Roof finden auch Workshops statt.
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Unter dem markanten Pultdach befindet sich ein hallenartiger Raum.
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Lichtdurchlässige Türen und Oberlichter aus Glasfaser sorgen für natürlich Belichtung im Innern.
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Raum unter dem Pultdach ist sieben Meter hoch und dient dem Aufhängen und Trocknen der Zelte.
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Statt Stahlträger überspannen Fachwerkbinder von 15 Metern Länge die Struktur.
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Die natürlich belüftete Trocknungshalle ist mit Hebevorrichtungen ausgestattet, wie man sie aus Theatern kennt.
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Für zusätzliche Querlüftung können die Rolltore aufgeschoben werden.
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Alle Räume sind mit Estrich- oder Linoleumböden ausgestattet, während die Wände mit Holzplatten verkleidet sind.
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An großen Nähmaschinen werden die Zelte repariert.
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In der Lagerhalle ist alles zu finden, was man für die Zeltlager braucht.
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Auch einen Waschraum für die Schlafsäcke gibt es.
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Freiwillige sorgen für die Camps und den Erhalt der Infrastruktur.
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Skizze Ostseite
Bild: Invisible Studio
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Skizze Westseite
Bild: Invisible Studio
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Schnittperspektive
Bild: Invisible Studio
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Einfachheit als bauliches Charakteristikum
Der Holzrahmen des Gebäudes ruht über dem Boden auf einem
Betonbalken und einem Blockboden. Statt Stahlträgern überspannen 15
Meter lange Fachwerkbinder aus Holz die Struktur. Der
Materialwechsel sollte einerseits die CO2-Emissionen
senken, andererseits die Baukosten. Als Verkleidung wählte man
Wellplatten aus Faserzement, da dieser in der Regel nicht brennbar,
wasserfest, UV-beständig und langlebig ist. Die Wellplatten der
Schiebetüren und Dachfenster sind hingegen aus
lichtdurchlässigem Polycarbonat und senken so den Bedarf
an künstlicher Beleuchtung. Alle Räume sind mit Estrich- oder
Linoleumböden ausgestattet, während Holzplatten Wände und Decken
verkleiden.
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Bild: David Butler
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Der Campus befindet sich im ländlichen Ostenegland.
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Das neue Mehrzweckgebäude ersetzt drei alte baufällige Bestandsbauten.
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Seit 1947 führt FSC Bildungscamps durch, an denen jährlich 1.200 Kinder und Jugendliche teilnehmen.
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Die Ausrüstung muss vor dem Einlagern gesäubert und ausgebessert werden.
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Big Roof erinnert an die landwirtschaftlichen Bauten der Gegend.
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An der östlichen Stirnseite des Pultdachs ist eine transluzente Wellplatte montiert,...
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...die westliche Stirnseite ist luftdurchlässig.
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Im Big Roof finden auch Workshops statt.
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Unter dem markanten Pultdach befindet sich ein hallenartiger Raum.
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Lichtdurchlässige Türen und Oberlichter aus Glasfaser sorgen für natürlich Belichtung im Innern.
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Raum unter dem Pultdach ist sieben Meter hoch und dient dem Aufhängen und Trocknen der Zelte.
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13|24
Statt Stahlträger überspannen Fachwerkbinder von 15 Metern Länge die Struktur.
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Die natürlich belüftete Trocknungshalle ist mit Hebevorrichtungen ausgestattet, wie man sie aus Theatern kennt.
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Für zusätzliche Querlüftung können die Rolltore aufgeschoben werden.
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Alle Räume sind mit Estrich- oder Linoleumböden ausgestattet, während die Wände mit Holzplatten verkleidet sind.
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In der Lagerhalle ist alles zu finden, was man für die Zeltlager braucht.
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Freiwillige sorgen für die Camps und den Erhalt der Infrastruktur.
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Skizze Ostseite
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Skizze Westseite
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Schnittperspektive
Bild: Invisible Studio
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Dämmung: Zellulose aus Altpapier
Eine Besonderheit ist, dass die Bereiche, in denen sich
Menschen aufhalten, nur eine relativ geringe Zeit im Jahr genutzt
werden – in der Regel nur an einem Wochenende pro Monat.
Dementsprechend ist Big Roof als Gebäude mit geringem Energiebedarf
eingestuft. Daher musste man sich nicht an den Bauvorschriften für
dauerhaft genutzte bzw. bewohnte Gebäude orientieren, mit
Konsequenzen für den Grundriss sowie für Heizung und Dämmung.
Alle Bereiche, in denen sich Menschen länger aufhalten, wurden
in Gruppen eng beieinander angeordnet. Dazu gehören der
Schulungsbereich, die Küche, der Essbereich und Arbeitsbereiche für
Reparatur- und Wartungsarbeiten. Gedämmt wurde die Holzkonstruktion
mit Zellulose aus recyceltem Zeitungspapier. Die Leistung der
Dämmung in diesen Bereichen liegt etwa 30 Prozent über den
Basisanforderungen der britischen Bauvorschriften. Geheizt wird mit
elektrischen Flächenheizungen und Durchlauferhitzern, ergänzt um
einen Holzofen im Hauptraum. Auf dem Dach sind bereits erste
Solarzellen installiert, weitere sind geplant.
Bautafel
Architektur: Mole Architects, Cambridge; Invisible Studio, Bath Projektbeteiligte: Sherriff Tiplady (Vermessung); Built Engineers (Tragwerksplanung); Millcam (Bauunternehmung) Bauherr*in: Forest School Camps Fertigstellung: 2023 Standort: Hill Row Causeway, Haddenham, Ely CB6 3PA, Vereinigtes Königreich Bildnachweis: David Butler (Fotos); Invisible Studio und Mole Architects (Pläne)
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