Bei geneigten Dächern kann der Regen einfach abfließen und eine
sich schuppenartig überlappende Eindeckung ist ausreichend.
Flachdächer hingegen weisen eine sehr geringe Neigung von 0 bis 3°
auf. Daher müssen sie vollflächig gegen Niederschläge und
Stauwasser abgedichtet werden. Ebenso wichtig ist der
Wärmeschutz der Konstruktion, um temperaturbedingte Spannungen und
Bewegungen sowie Wärmebrücken auszuschließen.
Galerie
Aufgrund ihrer geringen Neigung müssen Flachdächer vollflächig gegen Niederschläge abgedichtet werden.
Bild: Kati Türschmann, Hamburg
01|08
Der Wärmeschutz des Flachdachs ist wichtig, um temperaturbedingte Spannungen und Bewegungen sowie Wärmebrücken auszuschließen.
Bild: Urte Schmidt
02|08
Steinwolle-Gefälledachdämmplatte
Bild: Rockwool, Gladbeck
03|08
Flachdachdämmung mit zwei Lagen Steinwolle
Bild: Rockwool, Gladbeck
04|08
Elastische, V-förmig klappbare Steinwolle-Streifen zur Einlage in Trapezprofilhohlräume
Bild: Rockwool, Gladbeck
05|08
Je nach Nutzung müssen Flachdachdämmungen sehr widerstandsfähig sein. Das Dach der Bundeskunsthalle in Bonn vereint gleich mehrere Nutzungen.
Bild: Urte Schmidt, Berlin
06|08
Flachdächer mit Photovoltaik-Anlagen
Bild: Urte Schmidt, Berlin
07|08
Flachdach mit extensiver Begrünung
Bild: Urte Schmidt, Berlin
08|08
Nutzung und Anforderungen von Flachdächern
Flachdächer können auf verschiedene Weise differenziert werde.
Eine Möglichkeit ist, die Dachflächen nach Art ihrer Nutzung zu
unterscheiden:
nicht genutzt
nur zu Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten begangen
genutzt
bepflanzt
Wird ein Flachdach genutzt, sind Art und Stärke der Beanspruchung
relevant:
hohe bzw. mäßige mechanische Belastungen
hohe bzw. mäßige Temperaturunterschiede
Es werden darüber hinaus zwei
Konstruktionsarten unterschieden:
nicht belüftete (einschalige) Flachdächer
belüftete (zweischalige) Flachdächer
Galerie
Aufgrund ihrer geringen Neigung müssen Flachdächer vollflächig gegen Niederschläge abgedichtet werden.
Bild: Kati Türschmann, Hamburg
01|08
Der Wärmeschutz des Flachdachs ist wichtig, um temperaturbedingte Spannungen und Bewegungen sowie Wärmebrücken auszuschließen.
Bild: Urte Schmidt
02|08
Steinwolle-Gefälledachdämmplatte
Bild: Rockwool, Gladbeck
03|08
Flachdachdämmung mit zwei Lagen Steinwolle
Bild: Rockwool, Gladbeck
04|08
Elastische, V-förmig klappbare Steinwolle-Streifen zur Einlage in Trapezprofilhohlräume
Bild: Rockwool, Gladbeck
05|08
Je nach Nutzung müssen Flachdachdämmungen sehr widerstandsfähig sein. Das Dach der Bundeskunsthalle in Bonn vereint gleich mehrere Nutzungen.
Bild: Urte Schmidt, Berlin
06|08
Flachdächer mit Photovoltaik-Anlagen
Bild: Urte Schmidt, Berlin
07|08
Flachdach mit extensiver Begrünung
Bild: Urte Schmidt, Berlin
08|08
Warmdach mit Gefälledämmung
Oft werden Warmdächer, also nicht belüftete, einschalige
Flachdächer, ausgeführt. Weil aber ohne Belüftung eindringende
Feuchtigkeit im Bauteil kaum abtrocknen kann, brauchen Warmdächer
korrekt und gut verlegte Dampfsperren oder Dampfbremsen und
Dachabdichtungen, sowie ein Gefälle, damit Oberflächenwasser gut
ablaufen können. Das sollte, laut Flachdachrichtlinie, mind. 2 %
betragen und lässt sich zum Beispiel durch die Verwendung von
Gefälledämmelementen herstellen. Dabei werden die Dämmelemente nach
genau berechneten Schnittlisten zugeschnitten und nach
Verlegeplänen und Elementlisten exakt geplant bzw.
ausgeführt.
Dachneigung, Gefälleverlauf und Dämmschichtdicke sind so zu
planen, dass der Regenablauf als tiefster Punkt des Dachs den
Mindestwärmeschutz nicht unterschreitet. Dieser ist in der DIN
4108 Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden festgelegt.
Die Dicke der Dämmplatten muss an dieser Stelle mindestens 80 mm
betragen. Erfordert das Gefälle eine Dämmstärke von mehr als 200
mm, ist es empfehlenswert, die Dämmung über die gesamte Dachfläche
zweilagig auszuführen. So lassen sich Stoßfugen überdämmen und der
Wärmeschutz verbessern.
Galerie
Aufgrund ihrer geringen Neigung müssen Flachdächer vollflächig gegen Niederschläge abgedichtet werden.
Bild: Kati Türschmann, Hamburg
01|08
Der Wärmeschutz des Flachdachs ist wichtig, um temperaturbedingte Spannungen und Bewegungen sowie Wärmebrücken auszuschließen.
Bild: Urte Schmidt
02|08
Steinwolle-Gefälledachdämmplatte
Bild: Rockwool, Gladbeck
03|08
Flachdachdämmung mit zwei Lagen Steinwolle
Bild: Rockwool, Gladbeck
04|08
Elastische, V-förmig klappbare Steinwolle-Streifen zur Einlage in Trapezprofilhohlräume
Bild: Rockwool, Gladbeck
05|08
Je nach Nutzung müssen Flachdachdämmungen sehr widerstandsfähig sein. Das Dach der Bundeskunsthalle in Bonn vereint gleich mehrere Nutzungen.
Bild: Urte Schmidt, Berlin
06|08
Flachdächer mit Photovoltaik-Anlagen
Bild: Urte Schmidt, Berlin
07|08
Flachdach mit extensiver Begrünung
Bild: Urte Schmidt, Berlin
08|08
Druckfeste Dämmstoffe
Die Dämmplatten müssen sowohl bei genutzten als auch bei
ungenutzten Flachdächern eine hohe Druckfestigkeit aufweisen. Denn
mechanische und thermische Belastungen treten auch bei
Wartungsarbeiten, Schneefall oder UV-Strahlung auf.
Derart widerstandsfähig sind Dämmplatten auf Polystyrol- oder
Polyurethan-Basis wie XPS, EPS, PU sowie aus Schaumglas
und Steinwolle. Sie sind trittfest sowie temperatur-
und formstabil. Außerdem sind sie wasserabweisend,
alterungsbeständig und langlebig und resistent gegen Verwitterung,
Verrottung, Ungeziefer und Pilzbefall. Schaumglas und Steinwolle
sind darüber hinaus nicht brennbar. Mit einem Schmelzpunkt von über
1.000 °C tragen sie zum vorbeugenden Brandschutz bei.
Galerie
Aufgrund ihrer geringen Neigung müssen Flachdächer vollflächig gegen Niederschläge abgedichtet werden.
Bild: Kati Türschmann, Hamburg
01|08
Der Wärmeschutz des Flachdachs ist wichtig, um temperaturbedingte Spannungen und Bewegungen sowie Wärmebrücken auszuschließen.
Bild: Urte Schmidt
02|08
Steinwolle-Gefälledachdämmplatte
Bild: Rockwool, Gladbeck
03|08
Flachdachdämmung mit zwei Lagen Steinwolle
Bild: Rockwool, Gladbeck
04|08
Elastische, V-förmig klappbare Steinwolle-Streifen zur Einlage in Trapezprofilhohlräume
Bild: Rockwool, Gladbeck
05|08
Je nach Nutzung müssen Flachdachdämmungen sehr widerstandsfähig sein. Das Dach der Bundeskunsthalle in Bonn vereint gleich mehrere Nutzungen.
Bild: Urte Schmidt, Berlin
06|08
Flachdächer mit Photovoltaik-Anlagen
Bild: Urte Schmidt, Berlin
07|08
Flachdach mit extensiver Begrünung
Bild: Urte Schmidt, Berlin
08|08
Besonderheiten von Metall- und Gründächer
Bei Stahltrapezdächern werden meist Dämmstoffe aus
druckbelastbaren PUR-Hartschaumdämmstoffen,
aus Mineralwolle oder Schaumglas verwendet. Bei begrünten
Dächern kommen vielfach Systemaufbauten zum Einsatz, mit oberhalb
der Abdichtung verlegten, wärmedämmenden Dränelementen aus
expandiertem Polystyrol (EPS). Dank ihrer Speicherfähigkeit
garantieren sie einerseits die Wasserversorgung der Pflanzen,
andererseits führen sie das Überschusswasser über ein unterseitiges
Kanalsystem ab. Solche EPS-Dränelemente dürfen gemäß Allgemeiner
bauaufsichtlicher Zulassung als zusätzliche Wärmedämmschicht
angerechnet werden.