Zwischen den U-Bahn-Haltestellen Görlitzer Bahnhof und
Kottbusser Tor entstand ein städtebaulicher Experimentierraum: das
200 Meter lange Testfeld Reallabor Radbahn. Unter dem
Hochbahnviadukt der U-Bahn-Linie 1 (U1) wirkt das Projekt als
Impulsgeber für Initiativen, die ungenutzte Stadträume
wiederbeleben. Für Planung und Umsetzung des Testprojekts
beauftragte der Bezirk das Berliner Landschaftsarchitekturbüro
Fabulism und das Wismarer Landschaftsarchitekturbüro Nuko.
Galerie
Das Testfeld Reallabor Radbahn unter dem Hochbahnviadukt der U1 in Berlin wurde von den Landschaftsarchitekturbüros nuko und fabulism entworfen.
Bild: Hanns Josten
01|25
Lineare Vegetationsflächen links und rechts vom Radweg.
Bild: Hanns Josten
02|25
Über 200 Meter verläuft das Testfeld Reallabor Radbahn entlang der Skalitzer Straße.
Bild: Hanns Josten
03|25
Heute ist die grundlegende Infrastruktur des Testfeldes weiterhin vorhanden: Der Radweg, die Grünflächen, Beleuchtungselemente und Sitzmöglichkeiten blieben erhalten.
Bild: Hanns Josten
04|25
Insgesamt wurden rund 90 Gehölze sowie mehr als 4.000 Stauden und Gräser gepflanzt, darunter zahlreiche klimaresistente und teilweise mediterrane Arten.
Bild: Hanns Josten
05|25
Der zentrale Asphaltstreifen wurde nicht vollständig erneuert, sondern lediglich mit einer Beschichtung und Markierungen aufgewertet.
Bild: Hanns Josten
06|25
Die rötlichen Betonpflastersteine der ehemaligen Parkplätze wurden ausgebaut und in den Inselbereichen erneut verlegt.
Bild: Hanns Josten
07|25
Pflasterung mit offenen Fugen, die eine bessere Versickerung von Regenwasser ermöglicht.
Bild: fabulism und nuko
08|25
Ausstattung der Inselbereiche mit interaktiven Elementen wie Sitzmöbel, Klanginstallationen, Informationssysteme sowie WLAN-Zugänge, die zur aktiven Nutzung des öffentlichen Raums anregen.
Bild: fabulism und nuko
09|25
Die Radinsel orientiert sich an den Bedürfnissen von Radfahrenden und stellt entsprechende Infrastrukturen bereit.
Bild: Hanns Josten
10|25
Kern der Entwurfsidee ist eine Abfolge thematischer Inseln, die den linearen, von Vegetation begleiteten Radweg räumlich gliedern und Aufenthaltsqualitäten schaffen.
Bild: Hanns Josten
11|25
Das Projekt wurde von umfangreichen Umfragen der Anwohner*innen begleitet.
Bild: Hanns Josten
12|25
Öffentliche Bänke als wichtiges Element der Gestaltung.
Bild: Hanns Josten
13|25
Eine detaillierte Untersuchung der unter dem Viadukt vorkommenden Vogel-, Säugetier- und Insektenarten floss in das Gestaltungskonzept ein, um deren Lebensräume zu erhalten und zu stärken.
Bild: Hanns Josten
14|25
Teil der Vision ist es, diesen Ort zu einem Treffpunkt für die Nachbarschaft zu machen.
Bild: Hanns Josten
15|25
Eine öffentlich einsehbare Evaluation aus Vor-Ort- und Online-Befragung, zeigte, dass eine überwiegende Mehrheit der Befragten von mehr als 80 Prozent das Fahren auf dem Testfeld viel angenehmer und sicherer fand, als auf den bestehenden Radwegen.
Bild: Hanns Josten
16|25
Vegetationsmatrix
Bild: fabulism
17|25
Elemente der Radbahn.
Bild: fabulism
18|25
Anteil der geplanten Gesamtstrecke der Radbahn.
Bild: fabulism
19|25
Einzelne Funktionsinseln der Radbahn.
Bild: fabulism
20|25
Wassermanagement.
Bild: fabulism
21|25
Aufnahme der Tierarten.
Bild: fabulism
22|25
Axonometrie Fahrradinsel.
Bild: fabulism
23|25
Axonometrie Pflanzenpuffer zwischen Funktionsinseln.
Bild: fabulism
24|25
Axonometrie Interaktionsinsel.
Bild: fabulism
25|25
Von der Nachbarschaftsidee zur städtischen Umsetzung
Vor dem Hintergrund der Verkehrswende und der Suche nach
klimaresilienten Mobilitätslösungen entstand ab 2014 im Rahmen des
Berliner Vereins "Paper Planes" die Idee, den Raum unter der
Hochbahn der U1 als durchgehende Radverbindung zu nutzen. Über
mehrere Jahre hinweg wurde dieses Konzept weiterentwickelt. Ab
2019 erhielt das Projekt institutionelle Unterstützung: zunächst
durch den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und den Berliner Senat,
später auch durch Fördermittel aus dem
Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“.
Geplant war langfristig ein insgesamt etwa neun Kilometer langer
Radweg. Er sollte teilweise unter und entlang der Hochbahn quer
durch Berlin führen. Der erste Teilabschnitt des Testfelds
Reallabor Radbahn wurde auf einer ehemals als Parkplatz genutzten
Fläche umgesetzt. Neben der Planung und Realisierung des Testfelds
umfasste das Projekt verschiedene Studien und wissenschaftliche
Untersuchungen sowie eine umfangreiche Beteiligungs- und
Öffentlichkeitsarbeit.
Galerie
Das Testfeld Reallabor Radbahn unter dem Hochbahnviadukt der U1 in Berlin wurde von den Landschaftsarchitekturbüros nuko und fabulism entworfen.
Bild: Hanns Josten
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Lineare Vegetationsflächen links und rechts vom Radweg.
Bild: Hanns Josten
02|25
Über 200 Meter verläuft das Testfeld Reallabor Radbahn entlang der Skalitzer Straße.
Bild: Hanns Josten
03|25
Heute ist die grundlegende Infrastruktur des Testfeldes weiterhin vorhanden: Der Radweg, die Grünflächen, Beleuchtungselemente und Sitzmöglichkeiten blieben erhalten.
Bild: Hanns Josten
04|25
Insgesamt wurden rund 90 Gehölze sowie mehr als 4.000 Stauden und Gräser gepflanzt, darunter zahlreiche klimaresistente und teilweise mediterrane Arten.
Bild: Hanns Josten
05|25
Der zentrale Asphaltstreifen wurde nicht vollständig erneuert, sondern lediglich mit einer Beschichtung und Markierungen aufgewertet.
Bild: Hanns Josten
06|25
Die rötlichen Betonpflastersteine der ehemaligen Parkplätze wurden ausgebaut und in den Inselbereichen erneut verlegt.
Bild: Hanns Josten
07|25
Pflasterung mit offenen Fugen, die eine bessere Versickerung von Regenwasser ermöglicht.
Bild: fabulism und nuko
08|25
Ausstattung der Inselbereiche mit interaktiven Elementen wie Sitzmöbel, Klanginstallationen, Informationssysteme sowie WLAN-Zugänge, die zur aktiven Nutzung des öffentlichen Raums anregen.
Bild: fabulism und nuko
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Die Radinsel orientiert sich an den Bedürfnissen von Radfahrenden und stellt entsprechende Infrastrukturen bereit.
Bild: Hanns Josten
10|25
Kern der Entwurfsidee ist eine Abfolge thematischer Inseln, die den linearen, von Vegetation begleiteten Radweg räumlich gliedern und Aufenthaltsqualitäten schaffen.
Bild: Hanns Josten
11|25
Das Projekt wurde von umfangreichen Umfragen der Anwohner*innen begleitet.
Bild: Hanns Josten
12|25
Öffentliche Bänke als wichtiges Element der Gestaltung.
Bild: Hanns Josten
13|25
Eine detaillierte Untersuchung der unter dem Viadukt vorkommenden Vogel-, Säugetier- und Insektenarten floss in das Gestaltungskonzept ein, um deren Lebensräume zu erhalten und zu stärken.
Bild: Hanns Josten
14|25
Teil der Vision ist es, diesen Ort zu einem Treffpunkt für die Nachbarschaft zu machen.
Bild: Hanns Josten
15|25
Eine öffentlich einsehbare Evaluation aus Vor-Ort- und Online-Befragung, zeigte, dass eine überwiegende Mehrheit der Befragten von mehr als 80 Prozent das Fahren auf dem Testfeld viel angenehmer und sicherer fand, als auf den bestehenden Radwegen.
Bild: Hanns Josten
16|25
Vegetationsmatrix
Bild: fabulism
17|25
Elemente der Radbahn.
Bild: fabulism
18|25
Anteil der geplanten Gesamtstrecke der Radbahn.
Bild: fabulism
19|25
Einzelne Funktionsinseln der Radbahn.
Bild: fabulism
20|25
Wassermanagement.
Bild: fabulism
21|25
Aufnahme der Tierarten.
Bild: fabulism
22|25
Axonometrie Fahrradinsel.
Bild: fabulism
23|25
Axonometrie Pflanzenpuffer zwischen Funktionsinseln.
Bild: fabulism
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Axonometrie Interaktionsinsel.
Bild: fabulism
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Inselkonzept als räumliches Leitmotiv
Aus einem umfassenden Beteiligungsprozess entwickelte sich die
gestalterische Grundlage. Gemeinsam mit den Anwohnenden
entwickelten die Büros ein übergeordnetes Leitbild, das sogenannte
„Inselkonzept“. Kern dieser Entwurfsidee ist eine Abfolge
thematischer Inseln, die den linearen, von Vegetation begleiteten
Radweg räumlich gliedern und Aufenthaltsqualitäten schaffen.
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Das Testfeld Reallabor Radbahn unter dem Hochbahnviadukt der U1 in Berlin wurde von den Landschaftsarchitekturbüros nuko und fabulism entworfen.
Bild: Hanns Josten
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Lineare Vegetationsflächen links und rechts vom Radweg.
Bild: Hanns Josten
02|25
Über 200 Meter verläuft das Testfeld Reallabor Radbahn entlang der Skalitzer Straße.
Bild: Hanns Josten
03|25
Heute ist die grundlegende Infrastruktur des Testfeldes weiterhin vorhanden: Der Radweg, die Grünflächen, Beleuchtungselemente und Sitzmöglichkeiten blieben erhalten.
Bild: Hanns Josten
04|25
Insgesamt wurden rund 90 Gehölze sowie mehr als 4.000 Stauden und Gräser gepflanzt, darunter zahlreiche klimaresistente und teilweise mediterrane Arten.
Bild: Hanns Josten
05|25
Der zentrale Asphaltstreifen wurde nicht vollständig erneuert, sondern lediglich mit einer Beschichtung und Markierungen aufgewertet.
Bild: Hanns Josten
06|25
Die rötlichen Betonpflastersteine der ehemaligen Parkplätze wurden ausgebaut und in den Inselbereichen erneut verlegt.
Bild: Hanns Josten
07|25
Pflasterung mit offenen Fugen, die eine bessere Versickerung von Regenwasser ermöglicht.
Bild: fabulism und nuko
08|25
Ausstattung der Inselbereiche mit interaktiven Elementen wie Sitzmöbel, Klanginstallationen, Informationssysteme sowie WLAN-Zugänge, die zur aktiven Nutzung des öffentlichen Raums anregen.
Bild: fabulism und nuko
09|25
Die Radinsel orientiert sich an den Bedürfnissen von Radfahrenden und stellt entsprechende Infrastrukturen bereit.
Bild: Hanns Josten
10|25
Kern der Entwurfsidee ist eine Abfolge thematischer Inseln, die den linearen, von Vegetation begleiteten Radweg räumlich gliedern und Aufenthaltsqualitäten schaffen.
Bild: Hanns Josten
11|25
Das Projekt wurde von umfangreichen Umfragen der Anwohner*innen begleitet.
Bild: Hanns Josten
12|25
Öffentliche Bänke als wichtiges Element der Gestaltung.
Bild: Hanns Josten
13|25
Eine detaillierte Untersuchung der unter dem Viadukt vorkommenden Vogel-, Säugetier- und Insektenarten floss in das Gestaltungskonzept ein, um deren Lebensräume zu erhalten und zu stärken.
Bild: Hanns Josten
14|25
Teil der Vision ist es, diesen Ort zu einem Treffpunkt für die Nachbarschaft zu machen.
Bild: Hanns Josten
15|25
Eine öffentlich einsehbare Evaluation aus Vor-Ort- und Online-Befragung, zeigte, dass eine überwiegende Mehrheit der Befragten von mehr als 80 Prozent das Fahren auf dem Testfeld viel angenehmer und sicherer fand, als auf den bestehenden Radwegen.
Bild: Hanns Josten
16|25
Vegetationsmatrix
Bild: fabulism
17|25
Elemente der Radbahn.
Bild: fabulism
18|25
Anteil der geplanten Gesamtstrecke der Radbahn.
Bild: fabulism
19|25
Einzelne Funktionsinseln der Radbahn.
Bild: fabulism
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Wassermanagement.
Bild: fabulism
21|25
Aufnahme der Tierarten.
Bild: fabulism
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Axonometrie Fahrradinsel.
Bild: fabulism
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Axonometrie Pflanzenpuffer zwischen Funktionsinseln.
Bild: fabulism
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Axonometrie Interaktionsinsel.
Bild: fabulism
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Beispielsweise fungiert die
"Interaktionsinsel" als sozialer Treffpunkt. Die "Radinsel"
hingegen orientiert sich stärker an den Bedürfnissen von
Radfahrenden und stellt entsprechende Infrastrukturen bereit.
Ergänzt werden diese Bereiche durch interaktive Elemente wie
Sitzmöbel, Klanginstallationen, Informationssysteme sowie
WLAN-Zugänge, die zur aktiven Nutzung des öffentlichen Raums
anregen.
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Das Testfeld Reallabor Radbahn unter dem Hochbahnviadukt der U1 in Berlin wurde von den Landschaftsarchitekturbüros nuko und fabulism entworfen.
Bild: Hanns Josten
01|25
Lineare Vegetationsflächen links und rechts vom Radweg.
Bild: Hanns Josten
02|25
Über 200 Meter verläuft das Testfeld Reallabor Radbahn entlang der Skalitzer Straße.
Bild: Hanns Josten
03|25
Heute ist die grundlegende Infrastruktur des Testfeldes weiterhin vorhanden: Der Radweg, die Grünflächen, Beleuchtungselemente und Sitzmöglichkeiten blieben erhalten.
Bild: Hanns Josten
04|25
Insgesamt wurden rund 90 Gehölze sowie mehr als 4.000 Stauden und Gräser gepflanzt, darunter zahlreiche klimaresistente und teilweise mediterrane Arten.
Bild: Hanns Josten
05|25
Der zentrale Asphaltstreifen wurde nicht vollständig erneuert, sondern lediglich mit einer Beschichtung und Markierungen aufgewertet.
Bild: Hanns Josten
06|25
Die rötlichen Betonpflastersteine der ehemaligen Parkplätze wurden ausgebaut und in den Inselbereichen erneut verlegt.
Bild: Hanns Josten
07|25
Pflasterung mit offenen Fugen, die eine bessere Versickerung von Regenwasser ermöglicht.
Bild: fabulism und nuko
08|25
Ausstattung der Inselbereiche mit interaktiven Elementen wie Sitzmöbel, Klanginstallationen, Informationssysteme sowie WLAN-Zugänge, die zur aktiven Nutzung des öffentlichen Raums anregen.
Bild: fabulism und nuko
09|25
Die Radinsel orientiert sich an den Bedürfnissen von Radfahrenden und stellt entsprechende Infrastrukturen bereit.
Bild: Hanns Josten
10|25
Kern der Entwurfsidee ist eine Abfolge thematischer Inseln, die den linearen, von Vegetation begleiteten Radweg räumlich gliedern und Aufenthaltsqualitäten schaffen.
Bild: Hanns Josten
11|25
Das Projekt wurde von umfangreichen Umfragen der Anwohner*innen begleitet.
Bild: Hanns Josten
12|25
Öffentliche Bänke als wichtiges Element der Gestaltung.
Bild: Hanns Josten
13|25
Eine detaillierte Untersuchung der unter dem Viadukt vorkommenden Vogel-, Säugetier- und Insektenarten floss in das Gestaltungskonzept ein, um deren Lebensräume zu erhalten und zu stärken.
Bild: Hanns Josten
14|25
Teil der Vision ist es, diesen Ort zu einem Treffpunkt für die Nachbarschaft zu machen.
Bild: Hanns Josten
15|25
Eine öffentlich einsehbare Evaluation aus Vor-Ort- und Online-Befragung, zeigte, dass eine überwiegende Mehrheit der Befragten von mehr als 80 Prozent das Fahren auf dem Testfeld viel angenehmer und sicherer fand, als auf den bestehenden Radwegen.
Bild: Hanns Josten
16|25
Vegetationsmatrix
Bild: fabulism
17|25
Elemente der Radbahn.
Bild: fabulism
18|25
Anteil der geplanten Gesamtstrecke der Radbahn.
Bild: fabulism
19|25
Einzelne Funktionsinseln der Radbahn.
Bild: fabulism
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Wassermanagement.
Bild: fabulism
21|25
Aufnahme der Tierarten.
Bild: fabulism
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Axonometrie Fahrradinsel.
Bild: fabulism
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Axonometrie Pflanzenpuffer zwischen Funktionsinseln.
Bild: fabulism
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Axonometrie Interaktionsinsel.
Bild: fabulism
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Vielfältiges Pflanzenmosaik
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Begrünung des Areals.
Insgesamt wurden rund 90 Gehölze sowie mehr als 4.000 Stauden und
Gräser gepflanzt, darunter zahlreiche klimaresistente und teilweise
mediterrane Arten. Ziel der Pflanzstrategie ist eine robuste
Vegetationsstruktur, die gemeinsam mit Bodenaufbau und
Regenwassermanagement langfristig widerstandsfähig gegenüber
zunehmenden Extremwetterereignissen sein soll.
Die Gestaltung reagiert auf unterschiedliche
Standortbedingungen: Vegetationsflächen variieren je nach
Ausrichtung sowie nach Höhe, Dichte und Struktur der Bepflanzung
und bilden so ein vielfältiges grünes Mosaik, das auf
Sonneneinstrahlung, Trockenheit, Luftbelastung, angrenzende
Verkehrsflächen und vorhandene Tierarten abgestimmt ist. Ergänzt
wird das Ensemble durch ein differenziertes Bodenkonzept mit acht
Varianten des Untergrundaufbaus – von Bodenaustausch über partielle
Erhaltung bis zu experimentellen Substratmischungen.
Galerie
Das Testfeld Reallabor Radbahn unter dem Hochbahnviadukt der U1 in Berlin wurde von den Landschaftsarchitekturbüros nuko und fabulism entworfen.
Bild: Hanns Josten
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Lineare Vegetationsflächen links und rechts vom Radweg.
Bild: Hanns Josten
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Über 200 Meter verläuft das Testfeld Reallabor Radbahn entlang der Skalitzer Straße.
Bild: Hanns Josten
03|25
Heute ist die grundlegende Infrastruktur des Testfeldes weiterhin vorhanden: Der Radweg, die Grünflächen, Beleuchtungselemente und Sitzmöglichkeiten blieben erhalten.
Bild: Hanns Josten
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Insgesamt wurden rund 90 Gehölze sowie mehr als 4.000 Stauden und Gräser gepflanzt, darunter zahlreiche klimaresistente und teilweise mediterrane Arten.
Bild: Hanns Josten
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Der zentrale Asphaltstreifen wurde nicht vollständig erneuert, sondern lediglich mit einer Beschichtung und Markierungen aufgewertet.
Bild: Hanns Josten
06|25
Die rötlichen Betonpflastersteine der ehemaligen Parkplätze wurden ausgebaut und in den Inselbereichen erneut verlegt.
Bild: Hanns Josten
07|25
Pflasterung mit offenen Fugen, die eine bessere Versickerung von Regenwasser ermöglicht.
Bild: fabulism und nuko
08|25
Ausstattung der Inselbereiche mit interaktiven Elementen wie Sitzmöbel, Klanginstallationen, Informationssysteme sowie WLAN-Zugänge, die zur aktiven Nutzung des öffentlichen Raums anregen.
Bild: fabulism und nuko
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Die Radinsel orientiert sich an den Bedürfnissen von Radfahrenden und stellt entsprechende Infrastrukturen bereit.
Bild: Hanns Josten
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Kern der Entwurfsidee ist eine Abfolge thematischer Inseln, die den linearen, von Vegetation begleiteten Radweg räumlich gliedern und Aufenthaltsqualitäten schaffen.
Bild: Hanns Josten
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Das Projekt wurde von umfangreichen Umfragen der Anwohner*innen begleitet.
Bild: Hanns Josten
12|25
Öffentliche Bänke als wichtiges Element der Gestaltung.
Bild: Hanns Josten
13|25
Eine detaillierte Untersuchung der unter dem Viadukt vorkommenden Vogel-, Säugetier- und Insektenarten floss in das Gestaltungskonzept ein, um deren Lebensräume zu erhalten und zu stärken.
Bild: Hanns Josten
14|25
Teil der Vision ist es, diesen Ort zu einem Treffpunkt für die Nachbarschaft zu machen.
Bild: Hanns Josten
15|25
Eine öffentlich einsehbare Evaluation aus Vor-Ort- und Online-Befragung, zeigte, dass eine überwiegende Mehrheit der Befragten von mehr als 80 Prozent das Fahren auf dem Testfeld viel angenehmer und sicherer fand, als auf den bestehenden Radwegen.
Bild: Hanns Josten
16|25
Vegetationsmatrix
Bild: fabulism
17|25
Elemente der Radbahn.
Bild: fabulism
18|25
Anteil der geplanten Gesamtstrecke der Radbahn.
Bild: fabulism
19|25
Einzelne Funktionsinseln der Radbahn.
Bild: fabulism
20|25
Wassermanagement.
Bild: fabulism
21|25
Aufnahme der Tierarten.
Bild: fabulism
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Axonometrie Fahrradinsel.
Bild: fabulism
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Axonometrie Pflanzenpuffer zwischen Funktionsinseln.
Bild: fabulism
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Axonometrie Interaktionsinsel.
Bild: fabulism
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Wasser und Tiere unter dem Viadukt
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Projekts ist das
Regenwassermanagement. Die Fläche wurde daher zunächst entsiegelt
und vorhandene Materialien wurden wiederverwendet. Damit
Regenwasser besser versickert, setzten die Planer
auf Pflaster mit offenen Fugen, während der zentrale
Asphaltstreifen unter dem Viadukt lediglich beschichtet und neu
markiert statt komplett erneuert wurde.
Die Pflanzflächen sind so gestaltet, dass sie Niederschläge
aufnehmen und speichern können, wodurch das Mikroklima verbessert
und die Vegetation in trockenen Perioden unterstützt wird. Da das
Viadukt wie ein Dach wirkt und die Flächen darunter besonders
trocken sind, wurde das Gelände leicht angepasst. So wird
Regenwasser gezielt in abgesenkte Bereiche geleitet.
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Das Testfeld Reallabor Radbahn unter dem Hochbahnviadukt der U1 in Berlin wurde von den Landschaftsarchitekturbüros nuko und fabulism entworfen.
Bild: Hanns Josten
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Lineare Vegetationsflächen links und rechts vom Radweg.
Bild: Hanns Josten
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Über 200 Meter verläuft das Testfeld Reallabor Radbahn entlang der Skalitzer Straße.
Bild: Hanns Josten
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Heute ist die grundlegende Infrastruktur des Testfeldes weiterhin vorhanden: Der Radweg, die Grünflächen, Beleuchtungselemente und Sitzmöglichkeiten blieben erhalten.
Bild: Hanns Josten
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Insgesamt wurden rund 90 Gehölze sowie mehr als 4.000 Stauden und Gräser gepflanzt, darunter zahlreiche klimaresistente und teilweise mediterrane Arten.
Bild: Hanns Josten
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Der zentrale Asphaltstreifen wurde nicht vollständig erneuert, sondern lediglich mit einer Beschichtung und Markierungen aufgewertet.
Bild: Hanns Josten
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Die rötlichen Betonpflastersteine der ehemaligen Parkplätze wurden ausgebaut und in den Inselbereichen erneut verlegt.
Bild: Hanns Josten
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Pflasterung mit offenen Fugen, die eine bessere Versickerung von Regenwasser ermöglicht.
Bild: fabulism und nuko
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Ausstattung der Inselbereiche mit interaktiven Elementen wie Sitzmöbel, Klanginstallationen, Informationssysteme sowie WLAN-Zugänge, die zur aktiven Nutzung des öffentlichen Raums anregen.
Bild: fabulism und nuko
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Die Radinsel orientiert sich an den Bedürfnissen von Radfahrenden und stellt entsprechende Infrastrukturen bereit.
Bild: Hanns Josten
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Kern der Entwurfsidee ist eine Abfolge thematischer Inseln, die den linearen, von Vegetation begleiteten Radweg räumlich gliedern und Aufenthaltsqualitäten schaffen.
Bild: Hanns Josten
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Das Projekt wurde von umfangreichen Umfragen der Anwohner*innen begleitet.
Bild: Hanns Josten
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Öffentliche Bänke als wichtiges Element der Gestaltung.
Bild: Hanns Josten
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Eine detaillierte Untersuchung der unter dem Viadukt vorkommenden Vogel-, Säugetier- und Insektenarten floss in das Gestaltungskonzept ein, um deren Lebensräume zu erhalten und zu stärken.
Bild: Hanns Josten
14|25
Teil der Vision ist es, diesen Ort zu einem Treffpunkt für die Nachbarschaft zu machen.
Bild: Hanns Josten
15|25
Eine öffentlich einsehbare Evaluation aus Vor-Ort- und Online-Befragung, zeigte, dass eine überwiegende Mehrheit der Befragten von mehr als 80 Prozent das Fahren auf dem Testfeld viel angenehmer und sicherer fand, als auf den bestehenden Radwegen.
Bild: Hanns Josten
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Vegetationsmatrix
Bild: fabulism
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Elemente der Radbahn.
Bild: fabulism
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Anteil der geplanten Gesamtstrecke der Radbahn.
Bild: fabulism
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Einzelne Funktionsinseln der Radbahn.
Bild: fabulism
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Wassermanagement.
Bild: fabulism
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Aufnahme der Tierarten.
Bild: fabulism
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Axonometrie Fahrradinsel.
Bild: fabulism
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Axonometrie Pflanzenpuffer zwischen Funktionsinseln.
Bild: fabulism
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Axonometrie Interaktionsinsel.
Bild: fabulism
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Auch die lokale Tierwelt wurde in die Planung einbezogen. Eine
detaillierte Untersuchung der unter dem Viadukt vorkommenden
Vogel-, Säugetier- und Insektenarten floss in das
Gestaltungskonzept ein, um deren Lebensräume zu erhalten und zu
stärken. Darüber hinaus wurden in Zusammenarbeit mit Expert*innen
verschiedene Maßnahmen zur tiergerechten Taubenabwehr getestet,
ohne die Tiere zu verletzen.
Kritik und aktueller Projektstand
Nach der Fertigstellung der Teststrecke und ihrer Testphase in
2024 wurde die Vision einer neun Kilometer Radbahn unter der U1
erstmal nicht weiterverfolgt. Grund dafür sind mangelnde
Finanzmittel und Personalkapazität. Ein zentraler Kritikpunkt der
Berliner*innen waren die Projektkosten.
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Das Testfeld Reallabor Radbahn unter dem Hochbahnviadukt der U1 in Berlin wurde von den Landschaftsarchitekturbüros nuko und fabulism entworfen.
Bild: Hanns Josten
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Lineare Vegetationsflächen links und rechts vom Radweg.
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Über 200 Meter verläuft das Testfeld Reallabor Radbahn entlang der Skalitzer Straße.
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Heute ist die grundlegende Infrastruktur des Testfeldes weiterhin vorhanden: Der Radweg, die Grünflächen, Beleuchtungselemente und Sitzmöglichkeiten blieben erhalten.
Bild: Hanns Josten
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Insgesamt wurden rund 90 Gehölze sowie mehr als 4.000 Stauden und Gräser gepflanzt, darunter zahlreiche klimaresistente und teilweise mediterrane Arten.
Bild: Hanns Josten
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Der zentrale Asphaltstreifen wurde nicht vollständig erneuert, sondern lediglich mit einer Beschichtung und Markierungen aufgewertet.
Bild: Hanns Josten
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Die rötlichen Betonpflastersteine der ehemaligen Parkplätze wurden ausgebaut und in den Inselbereichen erneut verlegt.
Bild: Hanns Josten
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Pflasterung mit offenen Fugen, die eine bessere Versickerung von Regenwasser ermöglicht.
Bild: fabulism und nuko
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Ausstattung der Inselbereiche mit interaktiven Elementen wie Sitzmöbel, Klanginstallationen, Informationssysteme sowie WLAN-Zugänge, die zur aktiven Nutzung des öffentlichen Raums anregen.
Bild: fabulism und nuko
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Die Radinsel orientiert sich an den Bedürfnissen von Radfahrenden und stellt entsprechende Infrastrukturen bereit.
Bild: Hanns Josten
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Kern der Entwurfsidee ist eine Abfolge thematischer Inseln, die den linearen, von Vegetation begleiteten Radweg räumlich gliedern und Aufenthaltsqualitäten schaffen.
Bild: Hanns Josten
11|25
Das Projekt wurde von umfangreichen Umfragen der Anwohner*innen begleitet.
Bild: Hanns Josten
12|25
Öffentliche Bänke als wichtiges Element der Gestaltung.
Bild: Hanns Josten
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Eine detaillierte Untersuchung der unter dem Viadukt vorkommenden Vogel-, Säugetier- und Insektenarten floss in das Gestaltungskonzept ein, um deren Lebensräume zu erhalten und zu stärken.
Bild: Hanns Josten
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Teil der Vision ist es, diesen Ort zu einem Treffpunkt für die Nachbarschaft zu machen.
Bild: Hanns Josten
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Eine öffentlich einsehbare Evaluation aus Vor-Ort- und Online-Befragung, zeigte, dass eine überwiegende Mehrheit der Befragten von mehr als 80 Prozent das Fahren auf dem Testfeld viel angenehmer und sicherer fand, als auf den bestehenden Radwegen.
Bild: Hanns Josten
16|25
Vegetationsmatrix
Bild: fabulism
17|25
Elemente der Radbahn.
Bild: fabulism
18|25
Anteil der geplanten Gesamtstrecke der Radbahn.
Bild: fabulism
19|25
Einzelne Funktionsinseln der Radbahn.
Bild: fabulism
20|25
Wassermanagement.
Bild: fabulism
21|25
Aufnahme der Tierarten.
Bild: fabulism
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Axonometrie Fahrradinsel.
Bild: fabulism
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Axonometrie Pflanzenpuffer zwischen Funktionsinseln.
Bild: fabulism
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Axonometrie Interaktionsinsel.
Bild: fabulism
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3,9 Millionen Euro kostete das Projekt dem Staat insgesamt,
finanziert zu zwei Dritteln vom Bund und zu einem Drittel vom Land
Berlin – viele meinen, das Geld hätte man anders ausgeben können.
Heute ist die grundlegende Infrastruktur des Testfeldes erhalten
geblieben: Radweg, Grünflächen, Beleuchtungselemente und
Sitzmöglichkeiten bestehen weiterhin, da externe Partner für den
Betrieb gewonnen werden konnten. Einige Bestandteile des Projekts
mussten jedoch wieder entfernt werden.
Bautafel
Architektur: fabulism office, Berlin Projektbeteiligte: paper planes, Berlin (Idee); nuko Landschaftsarchitektur, Wismar (Landschaftsarchitektur); Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen; Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Bundesministerium für Wohnen; Stadtentwicklung und Bauwesen; Bundesinstitut für Bau, Stadt und Raumforschung (Förderung) Bauherr*in: Reallabor Radbahn Fertigstellung: 2024 Standort: Skalitzer Straße 26-35, 10999, Berlin Bildrechte: Hanns Josten, fabulism, nuko (Fotos); fabulism (Pläne)
Fachwissen zum Thema
Urban Gardening umfasst verschiedene Formen der städtischen Nahrungsmittelproduktion.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
Urban Green
Urban Gardening – Teil 1
In Zeiten wirtschaftlicher Rezession entstand der urbane Gartenbau im 19. und 20. Jahrhundert vielerorts aus der Not heraus und prägt die Städte noch heute – vom Schrebergarten bis zur Gartenrevolution in Kuba.
Baumscheiben - der Begriff bezeichnet den unversiegelten Bereich um einen Baumstamm - werden häufig im Rahmen von Guerilla-Gardening-Aktionen gepflanzt.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Urban Green
Urban Gardening – Teil 2
Die gärtnerische Nutzung städtischer Flächen ist heute meist ein soziokulturelles Phänomen mit gemeinschaftlichem Arbeiten als zentralen Faktor – dabei reicht die Ausführung von bepflanzten Baumscheiben bis zum Gartendach.
Bauwerke zum Thema
Batlleiroigs Entwurf öffnet die Rambla de la Girada über ihre gesamte Breite für Fußgänger*innen und integriert eine neue blaugrüne Infrastruktur.
Bild: Del Rio Bani
Sport/Freizeit
Rambla de la Girada in Vilafranca del Penedès
Der Boulevard wurde in eine grüne Lunge transformiert, die das Regenwasser auffängt und dem Wärmeinseleffekt entgegenwirkt.
Das in Barcelona ansässige Architekturbüro 08014 (Adrià Guardiet, Sandra Torres) hat im Rahmen des Stadterneuerungs-Projekts "Grüne Achsen" in Barcelona eine Kreuzung in einen fußgängerfreundlichen Platz mit Garten verwandelt.
Bild: Pol Viladoms
Sport/Freizeit
Rocafort Square-Garden in Barcelona
Das Architekturbüro 08014 hat in der katalanischen Hauptstadt eine Kreuzung in einen fußgängerfreundlichen und begrünten Platz mit Garten verwandelt.
Das Testfeld Reallabor Radbahn unter dem Hochbahnviadukt der U1 in Berlin wurde von den Landschaftsarchitekturbüros nuko und fabulism entworfen.
Bild: Hanns Josten
Sport/Freizeit
Testfeld Reallabor Radbahn in Berlin
Begrünte Radbahn in Kreuzberg
Das Oversum Vital Resort in Winterberg wurde von form A Architekten realisiert und umfasst eine Stadthalle, Bäder, medizinische Einrichtungen sowie ein Vier-Sterne-Hotel.
Bild: Optigrün international
Sport/Freizeit
Oversum Vital Resort in Winterberg
Gesundheit, Freizeit und Hotel im „Ei“
Mit seinen denkmalgeschützten Bauten stellt der Olympiapark einen anspruchsvollen Baugrund dar: Der SAP Garden hat die Aufgabe, die architektonischen Qualitäten fortzuführen.
Bild: Rasmus Hjortshoj
Sport/Freizeit
SAP Garden in München
Stadion im Olympiapark von 3XN
Ab 2021 wurde der Stadtwald auf dem Narikala-Rücken von Tiflis neu bepflanzt. Die Aufforstung plante das Büro Ruderal.
Im Süden Jakartas entwarf das balinesische Architekturbüro RAD+ar einen begrünten Hühnerstall für den Stadtpark Urban Forest Cipete.
Bild: Mario Wibowo
Sport/Freizeit
Chicken Hero Pavilion in Jakarta
Ein Hühnerstall für die städtische Kreislaufwirtschaft
Das Büro WXCA für Architektur, Stadtplanung und Landschaftsgestaltung revitalisierte den Pole Mokotowskie Park in Warschau.
Bild: WXCA / A. Borun, Tomasz Wieteska
Sport/Freizeit
Pole Mokotowskie Park in Warschau
Revitalisierung einer innerstädtischen Grünanlage
Batlleiroigs Entwurf öffnet die Rambla de la Girada über ihre gesamte Breite für Fußgänger*innen und integriert eine neue blaugrüne Infrastruktur.
Bild: Del Rio Bani
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Rambla de la Girada in Vilafranca del Penedès
Vom Boulevard zum Park
Park Prado in seiner städtischen Umgebung
Bild: Isaac Ramírez, Connatural
Sport/Freizeit
Parque de Prado in Medellín
Ökologische und soziale Regenerierung zweier Viertel
Das in Barcelona ansässige Architekturbüro 08014 (Adrià Guardiet, Sandra Torres) hat im Rahmen des Stadterneuerungs-Projekts "Grüne Achsen" in Barcelona eine Kreuzung in einen fußgängerfreundlichen Platz mit Garten verwandelt.
Bild: Pol Viladoms
Sport/Freizeit
Rocafort Square-Garden in Barcelona
Umwandlung einer Kreuzung in einen Gartenplatz
Die fingerartigen Ökotons entlang des Flusses sind der Fauna vorbehalten, die städtische Seite ist zugänglich ist. Wege und Plätze sind dem Gelände angepasst, Pavillons bieten Schutz und Schatten.
Bild: Turenscape
Sport/Freizeit
Mangrove Park in Sanya
Schwammstadt statt ökologisches Chaos
Das Gründach fügt sich nahtlos in die Landschaft ein.
Bild: Trieu Chien
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The Park in Vinh
Begrünte Dachlandschaft für ein neues Stadtviertel
Nach der Erweiterung durch Kauffmann Theilig & Partner geht es über einen lang gestreckten Eingangsbau ins Schwimmbad.
Bild: Fildorado, Filderstadt
Sport/Freizeit
Sport- und Erlebnisbad Fildorado in Filderstadt
Badelandschaft mit extensiv begrünten Dachflächen
Außengehege und Elefantenhaus scheinen wie natürlich in der Landschaft gewachsen.
Bild: Zoologischer Garten Köln
Sport/Freizeit
Elefantenhaus im Kölner Zoo
Geschwungene Holzdachkonstruktion mit Extensivbegrünung
Grüne Architektur – für alle!
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