Die systematische Nutzung und Verbreitung von öffentlichen und
privaten Briefkästen begann im 17. Jahrhundert am Hofe des
Sonnenkönigs Ludwig XIV in Frankreich. Mit dem Ziel,
gewinnbringender zu wirtschaften, förderte er die Entwicklung und
Einführung von Manufakturen zur Beschleunigung von
Arbeitsprozessen. Die Kommunikation über schriftliche Nachrichten
war für ihn Bestandteil einer zeitgemäßen Gesellschaft.
Galerie
Die Abmessungen des Einwurfschlitzes und die Höhe der Anbringung sind in „DIN EN 13724: Postalische Dienstleistungen – Einwurföffnungen von Hausbriefkästen“ geregelt.
Bild: Susanne Junker, Berlin
01|06
Briefkästen sind ein wesentlicher Bestandteil des Hauseingangs und gehören zum Gesicht eines Gebäudes oder sind dessen Visitenkarte.
Bild: Susanne Junker, Berlin
02|06
Der Gestaltungsspielraum ergibt sich durch Material und Farbe des Briefkastens, die Wahl von Größe und Schrifttyp des Namensschilds sowie die Art des Kastens und dessen Anordnung.
Bild: Susanne Junker, Berlin
03|06
Briefkästen sollten sorgfältig gestaltet und proportioniert sein, ebenso ihre Anordnung vor oder in einem Entree.
Bild: Susanne Junker, Berlin
04|06
Als Materialen eignen sich aufgrund von Robustheit und Leichtigkeit Aluminium, Stahl, Edelstahl und Kunststoff.
Bild: Susanne Junker, Berlin
05|06
Mit Posthörnern, Postillons, Aufsätzen, Wappen und Ranken dekorierte Hausbriefkästen sind als nostalgische Retro-Nachempfindungen erhältlich.
Bild: Susanne Junker, Berlin
06|06
Bei der Neuorganisation der postalischen Kommunikation dienten
möglicherweise Sammelbehälter als Vorbild, die von Seefahrern für
das Überbringen von Nachrichten genutzt und gezielt verbessert
wurden. Kästen für das Senden und Empfangen von Post setzten sich
durch, da sie das Abholen, Zustellen und Beantworten von
Korrespondenz vereinfachten. Zuvor musste eine Nachricht vom
Absender persönlich an einen Boten übergeben und vom Empfänger bzw.
einer von ihm bevollmächtigten Person direkt entgegengenommen
werden. Je nach Entfernung waren auch weitere Boten, Posten oder
Reiter für das Überbringen der Nachricht erforderlich.
Damit diese historischen Briefkästen als solche erkannt,
verstanden und genutzt wurden, waren sie mit Symbolen geschmückt,
die sie als der Post zugehörig erkennbar machten. Beispielsweise
stellte ein Pferd mit uniformiertem Reiter einen sogenannten
Postillon dar, einen reitenden und damit schnellen Boten. Ähnliche
Zeichen waren eine Postkutsche, ein Posthorn sowie Namensschilder
und Wappen, die einzelnen Personen oder Familien zugeordnet werden
konnten. Im Zuge der Napoleonischen Kriege gelangte das effektive
und zudem kostengünstige System der Briefkästen ins damalige
Preußen und ersetzte kontinuierlich die Inanspruchnahme
persönlicher Boten.
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Die Abmessungen des Einwurfschlitzes und die Höhe der Anbringung sind in „DIN EN 13724: Postalische Dienstleistungen – Einwurföffnungen von Hausbriefkästen“ geregelt.
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Briefkästen sind ein wesentlicher Bestandteil des Hauseingangs und gehören zum Gesicht eines Gebäudes oder sind dessen Visitenkarte.
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Der Gestaltungsspielraum ergibt sich durch Material und Farbe des Briefkastens, die Wahl von Größe und Schrifttyp des Namensschilds sowie die Art des Kastens und dessen Anordnung.
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Briefkästen sollten sorgfältig gestaltet und proportioniert sein, ebenso ihre Anordnung vor oder in einem Entree.
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Als Materialen eignen sich aufgrund von Robustheit und Leichtigkeit Aluminium, Stahl, Edelstahl und Kunststoff.
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Mit Posthörnern, Postillons, Aufsätzen, Wappen und Ranken dekorierte Hausbriefkästen sind als nostalgische Retro-Nachempfindungen erhältlich.
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06|06
Genormte Komponenten
Das Prinzip der Briefkästen ist bis heute unverändert. Sie sind
in DIN EN
13724:Postalische Dienstleistungen – Einwurföffnungen von
Hausbriefkästen genormt. Gleichzeitig sind sie ein wesentlicher
Bestandteil des Hauseingangs und gehören somit – je
nach metaphorischer Interpretation – zum Gesicht bzw.
zur Visitenkarte eines Hauses. Über ihre reine Funktionsfähigkeit
hinaus verdienen sie eine sorgfältige Gestaltung und
Proportionierung mit durchdachter Anordnung vor oder in einem
Entree.
Die Norm definiert die Größe des Einwurfschlitzes und die Höhe
der Anbringung. Die Abmessungen für den Einwurfschlitz orientieren
sich an einem C4-Umschlag, der ebenfalls genormt ist. Damit ein
solcher Umschlag mit den Maßen 229 x 324 mm ohne Faltung, Knicke
oder ähnliche Beschädigungen eingeworfen werden kann, muss der
Schlitz zwischen 230 und 325 mm breit und etwa 30 bis 35 mm hoch
sein. Eine Klappe, die den Schlitz verdeckt, soll sowohl gegen
Witterung schützen als auch ein Hineingreifen und Herausfischen von
Briefen verhindern.
Darüber hinaus verlangt die Norm eine gute Zugänglichkeit für
den Briefzusteller, einen Witterungsschutz für die Briefe
respektive postalische Sendungen sowie deren diebstahlsichere
Verwahrung bis zum Entleeren des Kastens durch die Adressaten. Die
Diebstahlsicherung wird üblicherweise durch einen abschließbaren
Kasten gewährleistet, zu dem nur der jeweilige Adressat einen
Schlüssel hat.
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Die Abmessungen des Einwurfschlitzes und die Höhe der Anbringung sind in „DIN EN 13724: Postalische Dienstleistungen – Einwurföffnungen von Hausbriefkästen“ geregelt.
Bild: Susanne Junker, Berlin
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Briefkästen sind ein wesentlicher Bestandteil des Hauseingangs und gehören zum Gesicht eines Gebäudes oder sind dessen Visitenkarte.
Bild: Susanne Junker, Berlin
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Der Gestaltungsspielraum ergibt sich durch Material und Farbe des Briefkastens, die Wahl von Größe und Schrifttyp des Namensschilds sowie die Art des Kastens und dessen Anordnung.
Bild: Susanne Junker, Berlin
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Briefkästen sollten sorgfältig gestaltet und proportioniert sein, ebenso ihre Anordnung vor oder in einem Entree.
Bild: Susanne Junker, Berlin
04|06
Als Materialen eignen sich aufgrund von Robustheit und Leichtigkeit Aluminium, Stahl, Edelstahl und Kunststoff.
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05|06
Mit Posthörnern, Postillons, Aufsätzen, Wappen und Ranken dekorierte Hausbriefkästen sind als nostalgische Retro-Nachempfindungen erhältlich.
Bild: Susanne Junker, Berlin
06|06
Material, Farbe, Beschriftung
Der individuelle Gestaltungsspielraum ergibt sich durch Material
und Farbe von Schlitz und Kasten, die Wahl von Größe und Schrifttyp
des Namensschilds sowie durch die Art des Kastens und dessen
Anordnung. So kann beispielsweise der Kasten liegend oder stehend
befestigt werden, plastisch vor einer Wand hängen, als Halbrelief
oder bündig in eine Wand eingelassen oder – besonders bei Kästen im
Außenbereich vor einer Hauseingangstür – Teil einer
Aufständerung oder Stele bilden. In Einfamilienhäusern darf auf
einen Kasten verzichtet werden, hier kann die Post hinter der
Haustür zu Boden fallen. In Mehrfamilienhäusern und grundsätzlich
Gebäuden mit mehreren Adressaten werden die Kästen zu seriellen
Reihen gruppiert.
Als Material bieten sich aufgrund von Robustheit und geringem
Gewicht Aluminium, Stahl, Edelstahl und Kunststoff an. Die
Farbigkeit steht in direktem Zusammenhang mit Oberfläche und Farbe
der Hauseingangstür, der Wände, des Bodens und der Decke von
Windfang, Flur oder Diele, ebenso aber auch von weiteren Elementen
wie Leuchten, Treppengeländern sowie bei Institutionen und
Dienstleistungs-Unternehmen Hinweisschildern und Wegweisern bis zu
Pförtnerlogen.
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Die Abmessungen des Einwurfschlitzes und die Höhe der Anbringung sind in „DIN EN 13724: Postalische Dienstleistungen – Einwurföffnungen von Hausbriefkästen“ geregelt.
Bild: Susanne Junker, Berlin
01|06
Briefkästen sind ein wesentlicher Bestandteil des Hauseingangs und gehören zum Gesicht eines Gebäudes oder sind dessen Visitenkarte.
Bild: Susanne Junker, Berlin
02|06
Der Gestaltungsspielraum ergibt sich durch Material und Farbe des Briefkastens, die Wahl von Größe und Schrifttyp des Namensschilds sowie die Art des Kastens und dessen Anordnung.
Bild: Susanne Junker, Berlin
03|06
Briefkästen sollten sorgfältig gestaltet und proportioniert sein, ebenso ihre Anordnung vor oder in einem Entree.
Bild: Susanne Junker, Berlin
04|06
Als Materialen eignen sich aufgrund von Robustheit und Leichtigkeit Aluminium, Stahl, Edelstahl und Kunststoff.
Bild: Susanne Junker, Berlin
05|06
Mit Posthörnern, Postillons, Aufsätzen, Wappen und Ranken dekorierte Hausbriefkästen sind als nostalgische Retro-Nachempfindungen erhältlich.
Bild: Susanne Junker, Berlin
06|06
Nostalgie, Dekoration
Mit Posthörnern, reitenden und Uniform tragenden Postillons,
Aufsätzen, Wappen und Ranken dekorierte Hausbriefkästen werden als
nostalgische Retro-Nachempfindungen angeboten. Vergleichbare
dekorative Hausbriefkästen sind die US-amerikanischen Mailboxen mit
roten Fähnchen, die auf Stangen oder Pfählen an der
Grundstücksgrenze angebracht werden. Sie entsprechen zwar in
Deutschland nicht der Norm, eignen sich aber optimal für das
Zustellen von voluminöseren Tages- und Wochenzeitungen.
-sj
Fachwissen zum Thema
Er erfüllt Aufgaben der Kommunikation und Information und ist sicherheitsrelevant als Fluchtweg.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Zubehör
Bestandteile eines Hauseingangs
Ein Eingangsbereich ist die Visitenkarte eines Hauses, deshalb sollte er immer gepflegt, sauber und – falls möglich – auch...
Schlüsselboxen dienen der unpersönlichen Bereitstellung von Schlüsseln
Bild: Aline Busch, Lissabon
Zubehör
Schlüsselbox
Zur unpersönlichen Bereitstellung oder sicheren Verwahrung von Schlüsseln
Bauwerke zum Thema
Das Portal einschließlich der erhaltenen Außenwand eines ursprünglichen Mezzaningeschosses wurde als authentische Bausubstanz respektiert und als prägender Bestandteil des Ortes erkannt.
Bild: Marc Timo Berg, Berlin
Wohnen/MFH
Wohn- und Geschäftshaus Malplaquetstraße 19 in Berlin
Re-Use eines historischen Fabrik-Portals als wesentlicher und prägender Bestandteil eines Baugruppenhauses im Wedding.
Tipps zum Thema
Bücher
Beautiful Games – Roman Entrances
Dieses Buch bietet fotografische Einblicke in die Eingangsbereiche der Pallazzina-Häuser in Rom.
Bücher
Entryways of Milan – Ingressi di Milano
Hervorragende, großformatige Fotografien zeigen 144 Eingangsbereiche innerstädtischer Apartmentgebäude aus den 1920er bis 1970er-Jahren.
Die Begriffe Akroterion und Anthemion werden in der Bau- und Kunstgeschichte verwendet und haben ihren Ursprung in der antiken griechischen Architektur. Im Bild: Akroterion an der Kirche St. Nicolai in Potsdam
Bild: Susanne Junker, Berlin
Akanthus, Palmen und Lotus zieren als florale Ornamente nicht nur Säulenabschlüsse, sondern auch Giebel, Portale und Fensterlaibungen.
Bake
Im Bauwesen werden Baken eingesetzt, um an Baustellen vor Hindernissen und Absperrungen beispielsweise bei Eingängen, Zufahrten und vor Ecken zu warnen.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Offizielles Verkehrszeichen, das im Bauwesen vor Hindernissen und Absperrungen bei Eingängen, Zufahrten und vor Ecken warnt.
Bestandteile eines Hauseingangs
Er erfüllt Aufgaben der Kommunikation und Information und ist sicherheitsrelevant als Fluchtweg.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Ein Eingangsbereich ist die Visitenkarte eines Hauses, deshalb sollte er immer gepflegt, sauber und – falls möglich – auch...
Bukranion
Ein stilisierter oder naturalistisch geformter Rinderschädel wird als Bukranion bezeichnet.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Stilisierte oder naturalistisch geformte Rinderschädel an Hauseingängen, als Schlussstein eines Torbogens oder an markanten Gebäudeecken.
Durchsteckschloss
Der Schlossermeister Johannes Schweiger entwickelte 1912 ein besonderes Schloss mit zwei Schlüssellöchern und einem dazugehörigen Schlüssel mit zwei Bärten.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Schloss mit zwei Schlüssellöchern und einem dazugehörigen Schlüssel mit zwei Bärten.
Fensterkorb
Ein historischer Fensterkorb in einer großen Fensteröffnung an einer unsanierten Fassade
Bild: Tim van Beveren, Berlin
Bauchige Fenstergitter als Schutz vor unerwünschten Eindringlingen und für die vertikale Fassadenbegrünung zur Verbesserung des urbanen Mikroklimas.
Fensterläden
Klassische hölzerne Klappläden in Kontrastfarben lackiert an einem Sprossenfenster
Bild: Susanne Junker, Berlin
Sie gewährleisten Sichtschutz, Wind- und Wetterschutz einschließlich Sonne, Wärme und Kälte, aber auch Schutz von Privatsphäre und Einbruchsschutz.
Fenstersensoren
Fenstersensoren detektieren und signalisieren mechanische, physikalische oder chemische Veränderungen (im Bild: Glasbruch-Sensor).
Bild: Gealan Fenster-Systeme, Oberkotzau
Fenstersensoren detektieren und signalisieren mechanische, physikalische oder chemische Veränderungen. Sie können für die...
Feston
An Portalen, Eingangstüren und Fenstern der Bel Etage ist häufig eine Verzierung zu entdecken, bei der Blätter, Blumen, Blüten, Früchte und Bänder mit Schleifen eine Girlande bilden.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Der Fassadenschmuck aus Stuck und Stein setzt in Form von Blättern, Früchten und Blumen dekorative Akzente an Gebäuden.
Hausbriefkasten
Die Abmessungen des Einwurfschlitzes und die Höhe der Anbringung sind in „DIN EN 13724: Postalische Dienstleistungen – Einwurföffnungen von Hausbriefkästen“ geregelt.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Im 17. Jahrhundert am Hofe des Sonnenkönigs Ludwig XIV eingeführt, ist der Briefkasten heute fester Bestandteil des Hauseingangs und die Visitenkarte eines Gebäudes.
Hausnummer
Die kommunalen Verwaltungen entscheiden über den Straßennamen und vergeben die Hausnummern, um so öffentliche Sicherheit, Ordnung und Auffindbarkeit zu gewährleisten (im Bild: historisches Emailleschild an einem Eingangstor).
Bild: Susanne Junker, Berlin
Hausnummern sind in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben und sollten am Haupteingang angebracht sein. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind groß.
Insektenschutz
Insektenschutz und Fliegengitter für Türen
Bild: MHZ Hachtel
Mücken, Fliegen, Wespen und andere Insekten in Innenräumen sind lästig und halten uns vom Schlaf ab. Um sie aus Häusern und...
Jägerzaun
Ein Jägerzaun besteht aus diagonal überkreuzten Halbrundstäben mit einem Durchmesser um 5 cm, die mit einem horizontalen oberen und unteren Querriegel ausgesteift werden. Die oberen Enden der Halbrundstäbe sind zu Halbkegeln gesägt, die unteren Enden meist stumpf belassen. Pfosten in Abständen zwischen 1,50 m bis zu 2,50 m dienen als Verankerung im Boden sowie als Halterung für Türen und Tore.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Wie kaum ein anderes Element aus Architektur, Gartenbau und Landschaftsgestaltung hat dieser Zaun eine beispiellose und geradezu extreme symbolische Aufladung.
Jali
Das Wort Jali stammt aus dem Sanskrit. Es bedeutet Gitter oder Netz und bezeichnet perforierte Platten respektive Tafeln aus Stein oder Holz, die die Fensteröffnungen vollständig ausfüllen.
Bild: Ausschnitt Jali aus rotem Sandstein, Indien etwa 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts, Acc-No. 1993.67.1, The Metropolitan Museum of Art, New York, Public Domain
Das Wort Jali stammt aus dem Sanskrit. Es bedeutet Gitter oder Netz und bezeichnet perforierte Platten respektive Tafeln aus Stein oder Holz, die die Fensteröffnungen vollständig ausfüllen.
Keypad
Keypads sind vor allem an Hauseingangstüren zu Büros, Arztpraxen oder Beherbergungsbetrieben installiert.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Tastenfelder an Hauseingangstüren und sensiblen Gebäudebereichen für den schlüssellosen Zugang mittels Codes, Fingerabdruck- oder Iris-Scanner.
Mosaik und Intarsie
Halbiertes Mosaikfeld mit Hexagonen und Mäander
Bild: Susanne Junker, Berlin
Gestalterische Aufwertung und Personalisierung von Türbereichen, Schwellen und Eingängen
Muschelmotiv
Das Muschelmotiv an Fenstern und Türen kennzeichnet eine christliche Nutzung von Gebäuden.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Das religiöse Symbol stellt eine stilisierte Jakobsmuschel dar und findet sich an christlich genutzten Gebäuden wie Kirchen und Kapellen, Repräsentanzen, Schulen, Gästehäusern und Verwaltungsbauten.
Panoramaspiegel
An schwer einsehbaren Bereichen von Eingängen, Ein- und Ausfahrten von Garagen und sonstigen toten Winkeln sorgen oftmals Panoramaspiegel für eine bessere Übersicht und Orientierung.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Konvex gebogene Spiegel zur 360°-Sicht auf schwer einsehbare Bereiche von Eingängen, Ein- und Ausfahrten von Garagen und sonstigen toten Winkeln.
Pergola
Als Pergola (lateinisch pergula = Vor-, Anbau) wird eine Konstruktion bezeichnet, die einen seitlich und oben offenen Raum bilden, beispielsweise als Zentralraum wie ein Pavillon oder linear als Gang oder Galerie.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Raumbildend, aber offen, begrünte Gartenarchitektur
PKW-Drehbühne
Drehbühnen verändern in Winkeln bis zu 360 Grad die Richtung von PKWs. Im Bild: Einfahrt mit Drehbühne in Tokyo
Bild: Susanne Junker, Berlin
Platzsparende und sichere Lösung für enge, unübersichtliche Ein- und Ausfahrten.
Poller
Poller sind im Amtsdeutsch Sperrpfosten. Im Bild: Ein Poller als Kontroll- und Zugangssperre vor dem Eingang in ein Bürogebäude.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Dauerhafte oder temporäre Sperren aus robusten und witterungsbeständigen Materialien vor Ein- oder Ausfahrten und sicherheitssensiblen Eingängen.
Revisionsklappen
Revisionsklappen verschließen Öffnungen in Innenräumen und Fassaden.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Verdeckte Öffnung zur Wartung, Kontrolle, Steuerung oder Reinigung gebäudetechnischer Funktionselemente.
Rocaille
Ähnlich wie Festons, Bordüren, Mosaiken und Intarsien verzieren Rocaillen Eingangstüren und Portale. Im Bild: Neo-Rokokoportal, Bundesallee 57-58, Berlin
Bild: Susanne Junker, Berlin
Phantasievolle Ornamente aus dem Rokoko sind dekoratives Element oder geben die Kontur der Tür- und Fensterflügel mitsamt Aufbau der Laibungen vor.
Rolläden
Rollläden galten lange Zeit als hausbackene, graue und unansehnliche Übel für Erdgeschosswohnungen – natürlich zu Unrecht. Erstens...
Schlüsselbox
Schlüsselboxen dienen der unpersönlichen Bereitstellung von Schlüsseln
Bild: Aline Busch, Lissabon
Zur unpersönlichen Bereitstellung oder sicheren Verwahrung von Schlüsseln
Schmiedeeiserne Fenstergitter
Kunstvolle Fenstergitter erleben eine Renaissance als ehrliches Handwerk, zumal sie seit Jahrhunderten mehrere Aufgaben erfüllen. Im Bild: Ovales Fenstergitter in einem Rustika-Sockel, Berlin-Wilmersdorf
Bild: Susanne Junker, Berlin
Gitter an Fenstern und Oberlichtern dienen sowohl als Einbruchschutz als auch als dekoratives Element.
Sicherungsnetze
Sicherheitsnetze werden häufig über Fenster- und Türöffnungen gespannt, die potenzielle Gefahrenstellen darstellen. Im Bild die Sagrada Familia von Antoni Gaudi in Barcelona.
Bild: Aline Busch, Lissabon
Von Absturzsicherung bis Witterungsschutz – Sicherungsnetze können vielseitig eingesetzt werden.
Sichtschutzfolien
Sichtschutzfolien sind eine Alternative zu textilen Vorhängen, Rollos oder Faltstores.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Sichtbarriere auf Fenstern, Glastüren oder transparenten Raumteilern als Alternative zu Vorhängen, Rollos oder Faltstores.
Sockelblech
Der untere äußere Bereich von Hauseingangstüren ist oftmals besonders stark beansprucht. Sockelbleche schützen vor Beschädigungen (im Bild: hochglänzend poliertes Messing).
Bild: Susanne Junker, Berlin
Die im unteren äußeren Türbereich vorgesetzten dünnen Metallplatten schützenTüren vor Beschädigungen durch physische Einflüsse.
Sonnen- und Tageslichtblenden
Kombination aus Sonnen- und Tageslichtblenden mit Stromerzeugung am Zentrum für Photovoltaik und Erneuerbare Energien (ZPV) im Wissenschaftspark Adlershof, Architektur: Gunter Henn
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
Die Anforderungen an Fenster und Glasfassaden, Innenräume blendfrei mit Tageslicht zu versorgen und dabei gleichzeitig einen...
Spion
ein Türspion in einer Holztür
Bild: Susanne Junker, Berlin
Eine kleine Weitwinkellinse, ein Metallrohr und eine Sichtöffnung bieten eine visuelle Kontrollmöglichkeit bei geschlossener Tür.
Textiler Sonnenschutz - Arten und Bezeichnungen
Bei Kassettenmarkisen sind die Konstruktionsteile im eingefahrenen Zustand nicht zu sehen.
Bild: MHZ Hachtel
Sonnenschutzelemente aus textilen Geweben eignen sich je nach Material und Witterunsgbeständigkeit für den Innen- oder...
Türklopfer
Ein Türklopfer ist ein Beschlag an den Außenseiten von Haus- und Portaltüren und Pforten, der heute eher als Dekoration dient.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Vom akustischen Signalgeber zum dekorativen Element
Vordach
Ein Vordach ist ein auskragender Unterstand und als Bestandteil eines Hauseingangs äußerst praktisch. Es schützt sowohl die hinein- und herausgehenden Bewohner respektive Nutzer als auch die Tür mitsamt Eingangsbereich vor Witterung wie Regen und Schnee. Im Bild: Jugendstil-Vordach in Lissabon, Portugal
Bild: Susanne Junker, Berlin
Auskragende Unterstände sind als Bestandteile eines Hauseingangs äußerst praktisch: Sie schützen vor Witterung, erweitern den Übergang von innen und außen und tragen zur Gestaltung der Fassade bei.
Vorhängeschloss
Die auch Bügel-, Vorhang- oder Hangschloss genannte Sicherung besteht klassischerweise aus einem Korpus aus massivem Messing und einem u-förmig gebogenen Bügel aus rostfreiem Stahl.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Die mobilen und vor allem ortsunabhängig wiederverwendbaren Schlösser bestehen klassischerweise aus einem Korpus aus massivem Messing und einem u-förmig gebogenen Bügel aus rostfreiem Stahl.
Zierbeschlag
Ein Zierbeschlag mit floralen Ranken
Bild: Susanne Junker, Berlin
Die Beschläge von Fenstern und Türen haben vor allem die Funktion der Halterung des Bauelements und dessen Bewegung beim Öffnen...
Zunftzeichen
Zunftzeichen sind Schilder mit Symbolen im Sinne von zeichenhaften, bildlichen Verweisen auf eine Funktion oder Dienstleistung. Im Bild: Ausleger mit einem goldenen Teller als Symbol für einen Frisörsalon
Bild: Susanne Junker, Berlin
Von goldenen Brezeln und silbernen Tellern: Zunftzeichen im Straßenraum gelten als Vorläufer von Logos und Markenzeichen.
Vorgehängte Balkonfassaden
Für die Fassadensanierung: Modulare Komplett-Systeme von Solarlux schließen die Gebäudehülle energieeffizient und schallschützend!