Feuchteschutz bei Flachdächern in Holzbauweise
Merkblatt des Verbandes Gebäudehülle Schweiz
Der Anteil von Holz als Baumaterial ist insbesondere im Wohn- und Gewerbebau deutlich gestiegen; auch Flachdächer werden zunehmend in Holzbauweise realisiert. Fehlende Sachkenntnis in der Planung und Ausführung können jedoch zu Schäden führen. Ein Merkblatt der Technischen Komission Flachdach des Verbandes Gebäudehülle Schweiz ist im April 2024 in aktualisierter Fassung erschienen: Feuchteschutz bei Flachdächern in Holzbauweise.
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Vier Varianten eines Flachdach-Aufbaus sind auf jeweils einer Seite skizziert. Zu jedem Aufbau gibt es eine Beurteilung in Stichpunkten, Planungs- und Ausführungshinweise. Bei drei Varianten handelt es sich um nicht durchlüftete, in einem Fall um eine durchlüftete Konstruktion.
Zusätzlich sind Hinweise nach Schweizer Norm SIA 271: Abdichtungen von Hochbauten, Kapitel 5 aufgeführt, die sich auf Abdichtungen mit einem Gefälle unter 1,5% beziehen. In einem Fazit ist dargelegt, welche Flachdach-Typen feuchtetechnisch unproblematisch sind. Nicht durchlüftete Konstruktionen mit Wärmedämmung in der Tragwerksebene jedoch sind mit einem erhöhten Planungsaufwand und vermehrten Ausführungskontrollen verbunden. Eine umfassende feuchtetechnische Simulation im Vorfeld ist unabdingbar. Die Konstruktionsweise eignet sich nur für Nutzungen mit einer geringen Feuchtebelastung.
Die vorgestellten Bauweisen sichern bei fachgerechter Ausführung gemäß heutigem Stand der Technik ein nachhaltig funktionierendes Flachdach in Holzbauweise. Das achtseitige Merkblatt ist nach Registrierung auf der unten genannten Webseite der Gebäudehülle Schweiz (siehe Surftipps) als Download kostenfrei.
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