Als Ornamente für Akroterion, Anthemion und korinthische Kapitelle
Die Begriffe Akroterion und Anthemion werden in
der Bau- und Kunstgeschichte verwendet und haben ihren Ursprung in
der antiken griechischen Architektur. Ebenso wie das
korinthische Kapitell verweisen sie nicht nur mit ihrer
Wortherkunft auf den östlichen Mittelmeerraum, sondern haben
gemeinsam, dass sie Gestaltungselemente repräsentativer Bauten
beschreiben, die von ornamentalen Pflanzen geziert werden,
insbesondere der Pflanzengattung Akanthus.
Galerie
Die Begriffe Akroterion und Anthemion werden in der Bau- und Kunstgeschichte verwendet und haben ihren Ursprung in der antiken griechischen Architektur. Im Bild: Akroterion an der Kirche St. Nicolai in Potsdam
Bild: Susanne Junker, Berlin
01|09
Wie das korinthische Kapitell verweisen sie nicht nur mit ihrer Wortherkunft auf den östlichen Mittelmeerraum. Im Bild: Korinthisches Kapitell an der Kirche St. Nicolai in Potsdam
Bild: Susanne Junker, Berlin
02|09
Die Begriffe beschreiben Gestaltungselemente repräsentativer Bauten, die von Pflanzen geziert werden, insbesondere der Gattung Akanthus.
Bild: Hans Simon Holtzbecker, im Gottorfer Index, 1649-1659, SMK/National Gallery of Denmark, Kopenhagen, public domain
03|09
Acanthus mollis im Botanischen Garten Berlin
Bild: Botanischer Garten Berlin
04|09
Als florales Ornament ziert die Pflanze mit der charakteristischen Gestalt zahlreiche Gebäude.
Bild: Marmor-Akroterion mit Akanthus-Ranken, römisch, etwa 1. Hälfte 1. Jh. n. Chr., 70,8 x 82,5 cm, Acc.-No. 17.149.2a,b, The Metropolitan Museum of Art, New York, public domain
05|09
Eine Legende erzählt von der Entstehung des korinthischen Kapitells.
Bild: S. 107 aus "Les dix livres d'Architecture de Vitruve,...", Acc.-No.: 41.100.388, The Metropolitan Museum of Art, New York, public domain
06|09
Die Darstellung von Akanthus kann naturalistisch oder abstrahiert und stilisiert sein.
Bild: Kapitell mit Akanthus-Ranken, Frankreich, etwa 12. Jahrhundert Saint Denis/Ile de France, The Metropolitan Museum of Art, New York, public domain
07|09
Palmwedel bilden die Vorlage für sogenannte Palmetten, bei denen die symmetrische Spitze eines Blattes der Fächerpalme seitlich von anderen Pflanzen flankiert wird.
Bild: Terracotta-Fragment mit Palmen-Motiv, Griechenland etwa 440 bis 420 v. Chr., The Metropolitan Museum of Art, New York, public domain
08|09
Die Verzierungen mit architektonisch geprägten Pflanzen waren nach der klassischen Antike wieder in der Renaissance, im Barock, im Rokoko, in der Gotik und im Historismus beliebt.
Bild: Auszüge aus einem Skizzenbuch mit Zeichnungen von Palmetten, Johanna van Kamer (1890-1922), Rijksmuseum Amsterdam, public domain
09|09
Der Name dieser Distel stammt ebenfalls aus dem Griechischen und
bedeutet übersetzt etwa „der Dornige“. Akanthus, auch Acanthus
geschrieben, ist eine Distel aus der Familie der Acanthaceae
und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und dem Nahen Osten.
Eine dieser Arten ist bei uns unter dem Namen WahrerBärenklau bekannt. Die Blätter dieser Pflanze sind an den
Rändern gezackt, mit kleinen spitzen Dornen. Die Stiele kräuseln
oder rollen sich oft in kleinen Spiralen, womit sie Voluten ähneln,
einer anderen archetypischen Form.
Mit ihrer charakteristischen Gestalt krönt die Pflanze als
florales Ornament Fassaden, Giebel, die oberen Abschlüssen von
Säulen und Pilastern, Portale, Fensterlaibungen, Gesimse und
Konsolen. Die Darstellung kann dabei naturalistisch oder
abstrahiert und stilisiert sein.
Kapitelle, Friese, Dachreiter mit Pflanzenmotiven
Zur Entstehung des korinthischen Kapitells wird die
Legende erzählt, dass ein geflochtener Korb auf der Erde vor einem
Grab stehen gelassen und dann von Akanthusranken überwuchert wurde.
Dieser symbolische wie märchenhafte Bericht schildert die
Verschmelzung von Natur und Architektur und dessen gestalterische
Entdeckung durch Kallimachos, einen Bildhauer, der im 5.
Jahrhunderts vor Christus lebte. Er wurde im 1. Jahrhundert vor
Christus von Vitruv in seinen Zehn Bücher über Architektur
illustriert (Abb. 6: Seite 107 aus dem 4. Buch von „Les dix livres
d'Architecture de Vitruve, corrigez et traduits nouvellement en
François, avec notes & de figures“, Paris 1684; Marcus Pollio
Vitruvius, Rom, 1. Jh. v. Chr., übersetzt und kommentiert von
Claude Perrault, Frankreich, 1613–1688, Radierungen u.a. von Gérard
Edelinck, Niederlande, 1640–1707, Acc.-No.: 41.100.388, The
Metropolitan Museum of Art, New York, public domain
Galerie
Die Begriffe Akroterion und Anthemion werden in der Bau- und Kunstgeschichte verwendet und haben ihren Ursprung in der antiken griechischen Architektur. Im Bild: Akroterion an der Kirche St. Nicolai in Potsdam
Bild: Susanne Junker, Berlin
01|09
Wie das korinthische Kapitell verweisen sie nicht nur mit ihrer Wortherkunft auf den östlichen Mittelmeerraum. Im Bild: Korinthisches Kapitell an der Kirche St. Nicolai in Potsdam
Bild: Susanne Junker, Berlin
02|09
Die Begriffe beschreiben Gestaltungselemente repräsentativer Bauten, die von Pflanzen geziert werden, insbesondere der Gattung Akanthus.
Bild: Hans Simon Holtzbecker, im Gottorfer Index, 1649-1659, SMK/National Gallery of Denmark, Kopenhagen, public domain
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Acanthus mollis im Botanischen Garten Berlin
Bild: Botanischer Garten Berlin
04|09
Als florales Ornament ziert die Pflanze mit der charakteristischen Gestalt zahlreiche Gebäude.
Bild: Marmor-Akroterion mit Akanthus-Ranken, römisch, etwa 1. Hälfte 1. Jh. n. Chr., 70,8 x 82,5 cm, Acc.-No. 17.149.2a,b, The Metropolitan Museum of Art, New York, public domain
05|09
Eine Legende erzählt von der Entstehung des korinthischen Kapitells.
Bild: S. 107 aus "Les dix livres d'Architecture de Vitruve,...", Acc.-No.: 41.100.388, The Metropolitan Museum of Art, New York, public domain
06|09
Die Darstellung von Akanthus kann naturalistisch oder abstrahiert und stilisiert sein.
Bild: Kapitell mit Akanthus-Ranken, Frankreich, etwa 12. Jahrhundert Saint Denis/Ile de France, The Metropolitan Museum of Art, New York, public domain
07|09
Palmwedel bilden die Vorlage für sogenannte Palmetten, bei denen die symmetrische Spitze eines Blattes der Fächerpalme seitlich von anderen Pflanzen flankiert wird.
Bild: Terracotta-Fragment mit Palmen-Motiv, Griechenland etwa 440 bis 420 v. Chr., The Metropolitan Museum of Art, New York, public domain
08|09
Die Verzierungen mit architektonisch geprägten Pflanzen waren nach der klassischen Antike wieder in der Renaissance, im Barock, im Rokoko, in der Gotik und im Historismus beliebt.
Bild: Auszüge aus einem Skizzenbuch mit Zeichnungen von Palmetten, Johanna van Kamer (1890-1922), Rijksmuseum Amsterdam, public domain
09|09
Bei einem Anthemion handelt es sich um ein Fries, also
ein meist waagerechtes Band aus Blättern, Ranken, Blüten und
Knospen, in das neben Akanthus auch andere Pflanzen wie
beispielsweise Palmwedel eingearbeitet sein können. Ein Fries ist
als lineare Verzierung vergleichbar mit einem Geschenkband, das um
eine Schachtel gewickelt wird, um visuell wie sinnbildlich die
Bedeutung eines Geschenks zu steigern. Ein Fries schmückt nicht nur
ein Gebäude, sondern soll dessen Bedeutung symbolisch ausdrücken.
Palmwedel bilden auch die Vorlage für sogenannte Palmetten,
bei denen die symmetrische Spitze eines Blatts der Fächerpalme
seitlich von anderen Pflanzen wie beispielsweise Akanthus, Lotus
oder Lilien flankiert wird. Ein Akroterion ist ein
trapezartiger Aufsatz als Dachreiter auf dem First und den Ecken
eines Giebels und häufig eine dreidimensional gefaltete Variante
einer Palmette.
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Die Begriffe Akroterion und Anthemion werden in der Bau- und Kunstgeschichte verwendet und haben ihren Ursprung in der antiken griechischen Architektur. Im Bild: Akroterion an der Kirche St. Nicolai in Potsdam
Bild: Susanne Junker, Berlin
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Wie das korinthische Kapitell verweisen sie nicht nur mit ihrer Wortherkunft auf den östlichen Mittelmeerraum. Im Bild: Korinthisches Kapitell an der Kirche St. Nicolai in Potsdam
Bild: Susanne Junker, Berlin
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Die Begriffe beschreiben Gestaltungselemente repräsentativer Bauten, die von Pflanzen geziert werden, insbesondere der Gattung Akanthus.
Bild: Hans Simon Holtzbecker, im Gottorfer Index, 1649-1659, SMK/National Gallery of Denmark, Kopenhagen, public domain
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Acanthus mollis im Botanischen Garten Berlin
Bild: Botanischer Garten Berlin
04|09
Als florales Ornament ziert die Pflanze mit der charakteristischen Gestalt zahlreiche Gebäude.
Bild: Marmor-Akroterion mit Akanthus-Ranken, römisch, etwa 1. Hälfte 1. Jh. n. Chr., 70,8 x 82,5 cm, Acc.-No. 17.149.2a,b, The Metropolitan Museum of Art, New York, public domain
05|09
Eine Legende erzählt von der Entstehung des korinthischen Kapitells.
Bild: S. 107 aus "Les dix livres d'Architecture de Vitruve,...", Acc.-No.: 41.100.388, The Metropolitan Museum of Art, New York, public domain
06|09
Die Darstellung von Akanthus kann naturalistisch oder abstrahiert und stilisiert sein.
Bild: Kapitell mit Akanthus-Ranken, Frankreich, etwa 12. Jahrhundert Saint Denis/Ile de France, The Metropolitan Museum of Art, New York, public domain
07|09
Palmwedel bilden die Vorlage für sogenannte Palmetten, bei denen die symmetrische Spitze eines Blattes der Fächerpalme seitlich von anderen Pflanzen flankiert wird.
Bild: Terracotta-Fragment mit Palmen-Motiv, Griechenland etwa 440 bis 420 v. Chr., The Metropolitan Museum of Art, New York, public domain
08|09
Die Verzierungen mit architektonisch geprägten Pflanzen waren nach der klassischen Antike wieder in der Renaissance, im Barock, im Rokoko, in der Gotik und im Historismus beliebt.
Bild: Auszüge aus einem Skizzenbuch mit Zeichnungen von Palmetten, Johanna van Kamer (1890-1922), Rijksmuseum Amsterdam, public domain
09|09
Die Verzierungen mit architektonisch geprägten Pflanzen wie
Akanthus, Palmen oder Lotus waren nach der klassischen Antike
wieder in der Renaissance, im Barock, im Rokoko, in der Gotik und
besonders im Historismus beliebt. Die floralen Schmuckformen wurden
dabei allerdings oft mit fantastischen Tieren und Gesichtern wie
Greifen, Sphingen, schmetterlingsartigen Feen oder Blattgesichtern
wie Maskarons ergänzt. Auch Vögel, Libellen oder Putti, nackte
dralle Kindergestalten, lassen sich finden. Als Material für die
Nachbildung der Pflanzen und skulpturalen Elemente wurde Stein,
Stuck, Terracotta oder Holz genutzt. In Innenräumen sind auch
Fresken, also Malereien an Wänden, und Mosaike, Bilder aus kleinen
Steinen, zu finden, beispielsweise bei den Ausgrabungen in Pompeji
die Akanthus-Bilder in der Casa del Menandro.
Galerie
Die Begriffe Akroterion und Anthemion werden in der Bau- und Kunstgeschichte verwendet und haben ihren Ursprung in der antiken griechischen Architektur. Im Bild: Akroterion an der Kirche St. Nicolai in Potsdam
Bild: Susanne Junker, Berlin
01|09
Wie das korinthische Kapitell verweisen sie nicht nur mit ihrer Wortherkunft auf den östlichen Mittelmeerraum. Im Bild: Korinthisches Kapitell an der Kirche St. Nicolai in Potsdam
Bild: Susanne Junker, Berlin
02|09
Die Begriffe beschreiben Gestaltungselemente repräsentativer Bauten, die von Pflanzen geziert werden, insbesondere der Gattung Akanthus.
Bild: Hans Simon Holtzbecker, im Gottorfer Index, 1649-1659, SMK/National Gallery of Denmark, Kopenhagen, public domain
03|09
Acanthus mollis im Botanischen Garten Berlin
Bild: Botanischer Garten Berlin
04|09
Als florales Ornament ziert die Pflanze mit der charakteristischen Gestalt zahlreiche Gebäude.
Bild: Marmor-Akroterion mit Akanthus-Ranken, römisch, etwa 1. Hälfte 1. Jh. n. Chr., 70,8 x 82,5 cm, Acc.-No. 17.149.2a,b, The Metropolitan Museum of Art, New York, public domain
05|09
Eine Legende erzählt von der Entstehung des korinthischen Kapitells.
Bild: S. 107 aus "Les dix livres d'Architecture de Vitruve,...", Acc.-No.: 41.100.388, The Metropolitan Museum of Art, New York, public domain
06|09
Die Darstellung von Akanthus kann naturalistisch oder abstrahiert und stilisiert sein.
Bild: Kapitell mit Akanthus-Ranken, Frankreich, etwa 12. Jahrhundert Saint Denis/Ile de France, The Metropolitan Museum of Art, New York, public domain
07|09
Palmwedel bilden die Vorlage für sogenannte Palmetten, bei denen die symmetrische Spitze eines Blattes der Fächerpalme seitlich von anderen Pflanzen flankiert wird.
Bild: Terracotta-Fragment mit Palmen-Motiv, Griechenland etwa 440 bis 420 v. Chr., The Metropolitan Museum of Art, New York, public domain
08|09
Die Verzierungen mit architektonisch geprägten Pflanzen waren nach der klassischen Antike wieder in der Renaissance, im Barock, im Rokoko, in der Gotik und im Historismus beliebt.
Bild: Auszüge aus einem Skizzenbuch mit Zeichnungen von Palmetten, Johanna van Kamer (1890-1922), Rijksmuseum Amsterdam, public domain
09|09
Girlanden, Bordüren, Gehänge
Auch heute noch werden zu bestimmten feierlichen Anlässen und
Zeremonien Gebäude, Portale und Eingangstüren mit Girlanden,
Bordüren oder ähnlichen Gehängen aus Pflanzen geschmückt. Dieser
Brauch zeigt sich beispielsweise zur Weihnachtszeit an Fassaden von
öffentlichen Gebäuden und Geschäften mit Girlanden aus
Tannenzweigen, Sternen und Lichterketten. Vergleichbar sind
Dekorationen an Kirchenportalen mit geflochtenen Bordüren aus
weissen oder farbigen Blüten zu Hochzeiten, Taufen oder ähnlichen
Anlässen.
Möglicherweise haben florale Zierelemente wie Palmette,
Akroterion und Anthemion ihren Ursprung in dem Wunsch, derartigen
Pflanzenschmuck nicht verwelken oder vertrocknen zu lassen, sondern
unvergänglich und damit bleibend zu erhalten. -sj
Fachwissen zum Thema
Kartusche mit Segensspruch, Zunftzeichen und stilisiertem Löwenkopf, unten Ranken aus Eichenlaub und Akanthus. Vermutlich hatten auch die nun leeren Flächen auf den Säulenköpfen ursprünglich Reliefs mit symbolischer Darstellung.
Die Begriffe Akroterion und Anthemion werden in der Bau- und Kunstgeschichte verwendet und haben ihren Ursprung in der antiken griechischen Architektur. Im Bild: Akroterion an der Kirche St. Nicolai in Potsdam
Bild: Susanne Junker, Berlin
Akanthus, Palmen und Lotus zieren als florale Ornamente nicht nur Säulenabschlüsse, sondern auch Giebel, Portale und Fensterlaibungen.
Bake
Im Bauwesen werden Baken eingesetzt, um an Baustellen vor Hindernissen und Absperrungen beispielsweise bei Eingängen, Zufahrten und vor Ecken zu warnen.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Offizielles Verkehrszeichen, das im Bauwesen vor Hindernissen und Absperrungen bei Eingängen, Zufahrten und vor Ecken warnt.
Bestandteile eines Hauseingangs
Er erfüllt Aufgaben der Kommunikation und Information und ist sicherheitsrelevant als Fluchtweg.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Ein Eingangsbereich ist die Visitenkarte eines Hauses, deshalb sollte er immer gepflegt, sauber und – falls möglich – auch...
Bukranion
Ein stilisierter oder naturalistisch geformter Rinderschädel wird als Bukranion bezeichnet.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Stilisierte oder naturalistisch geformte Rinderschädel an Hauseingängen, als Schlussstein eines Torbogens oder an markanten Gebäudeecken.
Durchsteckschloss
Der Schlossermeister Johannes Schweiger entwickelte 1912 ein besonderes Schloss mit zwei Schlüssellöchern und einem dazugehörigen Schlüssel mit zwei Bärten.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Schloss mit zwei Schlüssellöchern und einem dazugehörigen Schlüssel mit zwei Bärten.
Fensterkorb
Ein historischer Fensterkorb in einer großen Fensteröffnung an einer unsanierten Fassade
Bild: Tim van Beveren, Berlin
Bauchige Fenstergitter als Schutz vor unerwünschten Eindringlingen und für die vertikale Fassadenbegrünung zur Verbesserung des urbanen Mikroklimas.
Fensterläden
Klassische hölzerne Klappläden in Kontrastfarben lackiert an einem Sprossenfenster
Bild: Susanne Junker, Berlin
Sie gewährleisten Sichtschutz, Wind- und Wetterschutz einschließlich Sonne, Wärme und Kälte, aber auch Schutz von Privatsphäre und Einbruchsschutz.
Fenstersensoren
Fenstersensoren detektieren und signalisieren mechanische, physikalische oder chemische Veränderungen (im Bild: Glasbruch-Sensor).
Bild: Gealan Fenster-Systeme, Oberkotzau
Fenstersensoren detektieren und signalisieren mechanische, physikalische oder chemische Veränderungen. Sie können für die...
Feston
An Portalen, Eingangstüren und Fenstern der Bel Etage ist häufig eine Verzierung zu entdecken, bei der Blätter, Blumen, Blüten, Früchte und Bänder mit Schleifen eine Girlande bilden.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Der Fassadenschmuck aus Stuck und Stein setzt in Form von Blättern, Früchten und Blumen dekorative Akzente an Gebäuden.
Hausbriefkasten
Die Abmessungen des Einwurfschlitzes und die Höhe der Anbringung sind in „DIN EN 13724: Postalische Dienstleistungen – Einwurföffnungen von Hausbriefkästen“ geregelt.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Im 17. Jahrhundert am Hofe des Sonnenkönigs Ludwig XIV eingeführt, ist der Briefkasten heute fester Bestandteil des Hauseingangs und die Visitenkarte eines Gebäudes.
Hausnummer
Die kommunalen Verwaltungen entscheiden über den Straßennamen und vergeben die Hausnummern, um so öffentliche Sicherheit, Ordnung und Auffindbarkeit zu gewährleisten (im Bild: historisches Emailleschild an einem Eingangstor).
Bild: Susanne Junker, Berlin
Hausnummern sind in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben und sollten am Haupteingang angebracht sein. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind groß.
Insektenschutz
Insektenschutz und Fliegengitter für Türen
Bild: MHZ Hachtel
Mücken, Fliegen, Wespen und andere Insekten in Innenräumen sind lästig und halten uns vom Schlaf ab. Um sie aus Häusern und...
Jägerzaun
Ein Jägerzaun besteht aus diagonal überkreuzten Halbrundstäben mit einem Durchmesser um 5 cm, die mit einem horizontalen oberen und unteren Querriegel ausgesteift werden. Die oberen Enden der Halbrundstäbe sind zu Halbkegeln gesägt, die unteren Enden meist stumpf belassen. Pfosten in Abständen zwischen 1,50 m bis zu 2,50 m dienen als Verankerung im Boden sowie als Halterung für Türen und Tore.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Wie kaum ein anderes Element aus Architektur, Gartenbau und Landschaftsgestaltung hat dieser Zaun eine beispiellose und geradezu extreme symbolische Aufladung.
Jali
Das Wort Jali stammt aus dem Sanskrit. Es bedeutet Gitter oder Netz und bezeichnet perforierte Platten respektive Tafeln aus Stein oder Holz, die die Fensteröffnungen vollständig ausfüllen.
Bild: Ausschnitt Jali aus rotem Sandstein, Indien etwa 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts, Acc-No. 1993.67.1, The Metropolitan Museum of Art, New York, Public Domain
Das Wort Jali stammt aus dem Sanskrit. Es bedeutet Gitter oder Netz und bezeichnet perforierte Platten respektive Tafeln aus Stein oder Holz, die die Fensteröffnungen vollständig ausfüllen.
Keypad
Keypads sind vor allem an Hauseingangstüren zu Büros, Arztpraxen oder Beherbergungsbetrieben installiert.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Tastenfelder an Hauseingangstüren und sensiblen Gebäudebereichen für den schlüssellosen Zugang mittels Codes, Fingerabdruck- oder Iris-Scanner.
Mosaik und Intarsie
Halbiertes Mosaikfeld mit Hexagonen und Mäander
Bild: Susanne Junker, Berlin
Gestalterische Aufwertung und Personalisierung von Türbereichen, Schwellen und Eingängen
Muschelmotiv
Das Muschelmotiv an Fenstern und Türen kennzeichnet eine christliche Nutzung von Gebäuden.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Das religiöse Symbol stellt eine stilisierte Jakobsmuschel dar und findet sich an christlich genutzten Gebäuden wie Kirchen und Kapellen, Repräsentanzen, Schulen, Gästehäusern und Verwaltungsbauten.
Panoramaspiegel
An schwer einsehbaren Bereichen von Eingängen, Ein- und Ausfahrten von Garagen und sonstigen toten Winkeln sorgen oftmals Panoramaspiegel für eine bessere Übersicht und Orientierung.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Konvex gebogene Spiegel zur 360°-Sicht auf schwer einsehbare Bereiche von Eingängen, Ein- und Ausfahrten von Garagen und sonstigen toten Winkeln.
Pergola
Als Pergola (lateinisch pergula = Vor-, Anbau) wird eine Konstruktion bezeichnet, die einen seitlich und oben offenen Raum bilden, beispielsweise als Zentralraum wie ein Pavillon oder linear als Gang oder Galerie.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Raumbildend, aber offen, begrünte Gartenarchitektur
PKW-Drehbühne
Drehbühnen verändern in Winkeln bis zu 360 Grad die Richtung von PKWs. Im Bild: Einfahrt mit Drehbühne in Tokyo
Bild: Susanne Junker, Berlin
Platzsparende und sichere Lösung für enge, unübersichtliche Ein- und Ausfahrten.
Poller
Poller sind im Amtsdeutsch Sperrpfosten. Im Bild: Ein Poller als Kontroll- und Zugangssperre vor dem Eingang in ein Bürogebäude.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Dauerhafte oder temporäre Sperren aus robusten und witterungsbeständigen Materialien vor Ein- oder Ausfahrten und sicherheitssensiblen Eingängen.
Revisionsklappen
Revisionsklappen verschließen Öffnungen in Innenräumen und Fassaden.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Verdeckte Öffnung zur Wartung, Kontrolle, Steuerung oder Reinigung gebäudetechnischer Funktionselemente.
Rocaille
Ähnlich wie Festons, Bordüren, Mosaiken und Intarsien verzieren Rocaillen Eingangstüren und Portale. Im Bild: Neo-Rokokoportal, Bundesallee 57-58, Berlin
Bild: Susanne Junker, Berlin
Phantasievolle Ornamente aus dem Rokoko sind dekoratives Element oder geben die Kontur der Tür- und Fensterflügel mitsamt Aufbau der Laibungen vor.
Rolläden
Rollläden galten lange Zeit als hausbackene, graue und unansehnliche Übel für Erdgeschosswohnungen – natürlich zu Unrecht. Erstens...
Schlüsselbox
Schlüsselboxen dienen der unpersönlichen Bereitstellung von Schlüsseln
Bild: Aline Busch, Lissabon
Zur unpersönlichen Bereitstellung oder sicheren Verwahrung von Schlüsseln
Schmiedeeiserne Fenstergitter
Kunstvolle Fenstergitter erleben eine Renaissance als ehrliches Handwerk, zumal sie seit Jahrhunderten mehrere Aufgaben erfüllen. Im Bild: Ovales Fenstergitter in einem Rustika-Sockel, Berlin-Wilmersdorf
Bild: Susanne Junker, Berlin
Gitter an Fenstern und Oberlichtern dienen sowohl als Einbruchschutz als auch als dekoratives Element.
Sicherungsnetze
Sicherheitsnetze werden häufig über Fenster- und Türöffnungen gespannt, die potenzielle Gefahrenstellen darstellen. Im Bild die Sagrada Familia von Antoni Gaudi in Barcelona.
Bild: Aline Busch, Lissabon
Von Absturzsicherung bis Witterungsschutz – Sicherungsnetze können vielseitig eingesetzt werden.
Sichtschutzfolien
Sichtschutzfolien sind eine Alternative zu textilen Vorhängen, Rollos oder Faltstores.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Sichtbarriere auf Fenstern, Glastüren oder transparenten Raumteilern als Alternative zu Vorhängen, Rollos oder Faltstores.
Sockelblech
Der untere äußere Bereich von Hauseingangstüren ist oftmals besonders stark beansprucht. Sockelbleche schützen vor Beschädigungen (im Bild: hochglänzend poliertes Messing).
Bild: Susanne Junker, Berlin
Die im unteren äußeren Türbereich vorgesetzten dünnen Metallplatten schützenTüren vor Beschädigungen durch physische Einflüsse.
Sonnen- und Tageslichtblenden
Kombination aus Sonnen- und Tageslichtblenden mit Stromerzeugung am Zentrum für Photovoltaik und Erneuerbare Energien (ZPV) im Wissenschaftspark Adlershof, Architektur: Gunter Henn
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
Die Anforderungen an Fenster und Glasfassaden, Innenräume blendfrei mit Tageslicht zu versorgen und dabei gleichzeitig einen...
Spion
ein Türspion in einer Holztür
Bild: Susanne Junker, Berlin
Eine kleine Weitwinkellinse, ein Metallrohr und eine Sichtöffnung bieten eine visuelle Kontrollmöglichkeit bei geschlossener Tür.
Textiler Sonnenschutz - Arten und Bezeichnungen
Bei Kassettenmarkisen sind die Konstruktionsteile im eingefahrenen Zustand nicht zu sehen.
Bild: MHZ Hachtel
Sonnenschutzelemente aus textilen Geweben eignen sich je nach Material und Witterunsgbeständigkeit für den Innen- oder...
Türklopfer
Ein Türklopfer ist ein Beschlag an den Außenseiten von Haus- und Portaltüren und Pforten, der heute eher als Dekoration dient.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Vom akustischen Signalgeber zum dekorativen Element
Vordach
Ein Vordach ist ein auskragender Unterstand und als Bestandteil eines Hauseingangs äußerst praktisch. Es schützt sowohl die hinein- und herausgehenden Bewohner respektive Nutzer als auch die Tür mitsamt Eingangsbereich vor Witterung wie Regen und Schnee. Im Bild: Jugendstil-Vordach in Lissabon, Portugal
Bild: Susanne Junker, Berlin
Auskragende Unterstände sind als Bestandteile eines Hauseingangs äußerst praktisch: Sie schützen vor Witterung, erweitern den Übergang von innen und außen und tragen zur Gestaltung der Fassade bei.
Vorhängeschloss
Die auch Bügel-, Vorhang- oder Hangschloss genannte Sicherung besteht klassischerweise aus einem Korpus aus massivem Messing und einem u-förmig gebogenen Bügel aus rostfreiem Stahl.
Bild: Susanne Junker, Berlin
Die mobilen und vor allem ortsunabhängig wiederverwendbaren Schlösser bestehen klassischerweise aus einem Korpus aus massivem Messing und einem u-förmig gebogenen Bügel aus rostfreiem Stahl.
Zierbeschlag
Ein Zierbeschlag mit floralen Ranken
Bild: Susanne Junker, Berlin
Die Beschläge von Fenstern und Türen haben vor allem die Funktion der Halterung des Bauelements und dessen Bewegung beim Öffnen...
Zunftzeichen
Zunftzeichen sind Schilder mit Symbolen im Sinne von zeichenhaften, bildlichen Verweisen auf eine Funktion oder Dienstleistung. Im Bild: Ausleger mit einem goldenen Teller als Symbol für einen Frisörsalon
Bild: Susanne Junker, Berlin
Von goldenen Brezeln und silbernen Tellern: Zunftzeichen im Straßenraum gelten als Vorläufer von Logos und Markenzeichen.
Vorgehängte Balkonfassaden
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