Symbolische, historische und zeitgenössische Formen umgrenzter Gartenräume
Hortus conclusus ist ein lateinischer Ausdruck und
bedeutet übersetzt geschlossener oder vielmehr verschlossener
Garten. Trotz der wörtlichen Übersetzung handelt es sich nicht
um einen physischen Garten, sondern um ein religiöses Symbol.
Hortus conclusus basiert auf dem Katholizismus mit Maria als der
jungfräulichen Mutter von Jesus Christus. Im Mittelalter und vor
allem in der Gotik wurde diese Vorstellung mit metaphorischen
Bildern interpretiert. Eine junge Frau sitzt, in warmes Licht
getaucht, in einem blühenden und damit fruchtbaren Garten, der von
einem Zaun, einer Mauer oder einer ähnlichen Abgrenzung umgeben
ist. Dadurch wird sie sinnbildlich sowohl geschützt als auch
unerreichbar. Die Bilder enthalten allegorische Anspielungen auf
das verlorene Paradies, den Garten Eden und das Elysium. Ein
sanftes weißes Einhorn, das sich an Maria schmiegt, ergänzt
manchmal die Szenerie. Das Einhorn verkörpert als magisches
Fabeltier Reinheit und Keuschheit, verstärkt also die Bedeutung von
Maria – und ist deshalb nicht zu verwechseln mit dem rosa Einhorn
aus Disney-Produktionen oder rosa Kuscheltieren mit Glitzer-Mähne.
Galerie
Hortus conclusus ist ein lateinischer Ausdruck und bedeutet übersetzt geschlossener oder vielmehr verschlossener Garten. Trotz der wörtlichen Übersetzung handelt es sich nicht um einen physischen Garten sondern um ein religiöses Symbol.
Bild: Madonna im Rosenhag, Martin Schongauer, 1473, Gemälde 200 x 115 cm, Colmar/Franreich, Base Palissy PM68000050, als digitale Reproduktion Public Domain
01|07
Ein sanftes weißes Einhorn, das sich an Maria schmiegt, ergänzt manchmal die Szenerie. Das Einhorn verkörpert als magisches Fabeltier Reinheit und Keuschheit, verstärkt also die Bedeutung von Maria.
Bild: Fragmente einer Einhorn-Tapisserie, Frankreich (Karton), Niederlande (Gewebe) etwa 1495-1505, Objekt-Nr. 38.51.1, The Metropolitan Museum of Art, New York, Public Domain
02|07
Die Bilder enthalten allegorische Anspielungen auf das verlorene Paradies, den Garten Eden und das Elysium.
Bild: Geistiger Baumgarten, etwa 1630-1650, Druck 408 x 535 mm, Objekt-Nr. RP-P-OB-81.671, Rijksmuseum Amsterdam, Public Domain
03|07
Ein Garten in einem Hosh, wie der Innenhof beispielsweise in Damaskus genannt wird, ist mit umlaufenden Arkadengänge überwiegend achsensymmetrisch um ein Wasserbecken angelegt. Neben schattenspendenden Pflanzen spielen Blüh- und Duftpflanzen wie Rosen, Jasmin und Zitrusbäume eine wichtige Rolle.
Bild: Rendering Hamdan Abo Assaf, Berlin
04|07
Eine Art Walled Garden sind auch Pocket Parks, übersetzbar als Hosentaschen- oder Westentaschengarten. Diese kleinen bis winzigen urbanen Gärten befinden sich beispielsweise in Baulücken, auf Verkehrsinseln, an Seitenstreifen oder auf sonstigen Restflächen.
Bild: Susanne Junker, Berlin
05|07
Die Gärten selbst können dabei sehr individuell gestaltet sein mit unterschiedlichen Konzepten und Ideen, von professionellen Landschaftarchitekt*innen und Gärtner*innen bis zu DIY-Selbstbau.
Bild: Susanne Junker, Berlin
06|07
Als Schutz vor Vandalismus, Missbrauch und diversen Straftaten sowie auch zur regelmäßigen Pflege und Instandhaltung sind sie meist mit hohen Zäunen umgeben. Schwarze Bretter an den Eingangstoren informieren über Öffnungszeiten und gemeinschaftliche Aktivitäten.
Bild: Susanne Junker, Berlin
07|07
Walled Garden
Ummauerte Gärten wie beispielsweise Kreuzgänge, Küchen-,
Kräuter-, Apotheker- und Kloster- sowie grundsätzlich
Innenhof-Gärten ähneln häufig den religiösen Bildern eines Hortus
conclusus, sind jedoch oftmals sehr viel ältere Anlagen. Die
Einfriedung und Abgrenzung eines Gartens mit einer Mauer zu einem
Walled Garden hat praktische Gründe wie Schutz vor Wind, vor
unerwünschten Eindringlingen und vor wilden Tieren bis zu
thermischen Faktoren wie der Speicherung der Sonnenwärme. Der
Garten kann somit kontrolliert werden und zwar insbesondere bei
einem Nutzgarten mit essbaren Pflanzen und einem Brunnen mit
sauberem Trinkwasser. Die Abgrenzung zur sonstigen Umgebung wie
einer lauten Straße schafft zusätzlich Ruhe und Frieden für
Kontemplation und innere Einkehr.
Galerie
Hortus conclusus ist ein lateinischer Ausdruck und bedeutet übersetzt geschlossener oder vielmehr verschlossener Garten. Trotz der wörtlichen Übersetzung handelt es sich nicht um einen physischen Garten sondern um ein religiöses Symbol.
Bild: Madonna im Rosenhag, Martin Schongauer, 1473, Gemälde 200 x 115 cm, Colmar/Franreich, Base Palissy PM68000050, als digitale Reproduktion Public Domain
01|07
Ein sanftes weißes Einhorn, das sich an Maria schmiegt, ergänzt manchmal die Szenerie. Das Einhorn verkörpert als magisches Fabeltier Reinheit und Keuschheit, verstärkt also die Bedeutung von Maria.
Bild: Fragmente einer Einhorn-Tapisserie, Frankreich (Karton), Niederlande (Gewebe) etwa 1495-1505, Objekt-Nr. 38.51.1, The Metropolitan Museum of Art, New York, Public Domain
02|07
Die Bilder enthalten allegorische Anspielungen auf das verlorene Paradies, den Garten Eden und das Elysium.
Bild: Geistiger Baumgarten, etwa 1630-1650, Druck 408 x 535 mm, Objekt-Nr. RP-P-OB-81.671, Rijksmuseum Amsterdam, Public Domain
03|07
Ein Garten in einem Hosh, wie der Innenhof beispielsweise in Damaskus genannt wird, ist mit umlaufenden Arkadengänge überwiegend achsensymmetrisch um ein Wasserbecken angelegt. Neben schattenspendenden Pflanzen spielen Blüh- und Duftpflanzen wie Rosen, Jasmin und Zitrusbäume eine wichtige Rolle.
Bild: Rendering Hamdan Abo Assaf, Berlin
04|07
Eine Art Walled Garden sind auch Pocket Parks, übersetzbar als Hosentaschen- oder Westentaschengarten. Diese kleinen bis winzigen urbanen Gärten befinden sich beispielsweise in Baulücken, auf Verkehrsinseln, an Seitenstreifen oder auf sonstigen Restflächen.
Bild: Susanne Junker, Berlin
05|07
Die Gärten selbst können dabei sehr individuell gestaltet sein mit unterschiedlichen Konzepten und Ideen, von professionellen Landschaftarchitekt*innen und Gärtner*innen bis zu DIY-Selbstbau.
Bild: Susanne Junker, Berlin
06|07
Als Schutz vor Vandalismus, Missbrauch und diversen Straftaten sowie auch zur regelmäßigen Pflege und Instandhaltung sind sie meist mit hohen Zäunen umgeben. Schwarze Bretter an den Eingangstoren informieren über Öffnungszeiten und gemeinschaftliche Aktivitäten.
Bild: Susanne Junker, Berlin
07|07
Giardino Segreto
Giardino Segreto oder Secret Garden, geheime
Gärten, kamen in der Renaissance auf. Sie sind mit hohen Mauern
umgeben und nur über eine Pforte oder durch einen Hausflur
zugänglich, typologisch wie bei einem Atrium oder einem Innenhof.
Da sie von außen nicht einsehbar sind, bieten sie ein Maximum an
Privatsphäre – daher der Namenszusatz, der auf den verborgenen und
versteckten Raum verweist. Als sogenannte grüne Zimmer sind die
Mauern innenseitig oft mit Rank- und Kletterpflanzen bedeckt.
Besondere oder auch seltene Pflanzen, Skulpturen, Wasserbecken,
Springbrunnen und bühnenartige Terrassen
mit Tischen und Sitzgelegenheiten vervollständigen diese grünen
Zimmer mit einer meist hohen Aufenthaltsqualität. Weitere
Bezeichnungen lauten daher Kabinettsgarten, salles vertes
(grüner Saal) oder auch salles de verdure
(Pflanzensaal).
Mit temporären Dächern wie Sonnensegeln, Toldos, Regenplanen
oder verschiebbaren Abdeckungen können Secret Gardens wie frühe
Formen von „indoor gardens“ und Wintergärten wirken.
Galerie
Hortus conclusus ist ein lateinischer Ausdruck und bedeutet übersetzt geschlossener oder vielmehr verschlossener Garten. Trotz der wörtlichen Übersetzung handelt es sich nicht um einen physischen Garten sondern um ein religiöses Symbol.
Bild: Madonna im Rosenhag, Martin Schongauer, 1473, Gemälde 200 x 115 cm, Colmar/Franreich, Base Palissy PM68000050, als digitale Reproduktion Public Domain
01|07
Ein sanftes weißes Einhorn, das sich an Maria schmiegt, ergänzt manchmal die Szenerie. Das Einhorn verkörpert als magisches Fabeltier Reinheit und Keuschheit, verstärkt also die Bedeutung von Maria.
Bild: Fragmente einer Einhorn-Tapisserie, Frankreich (Karton), Niederlande (Gewebe) etwa 1495-1505, Objekt-Nr. 38.51.1, The Metropolitan Museum of Art, New York, Public Domain
02|07
Die Bilder enthalten allegorische Anspielungen auf das verlorene Paradies, den Garten Eden und das Elysium.
Bild: Geistiger Baumgarten, etwa 1630-1650, Druck 408 x 535 mm, Objekt-Nr. RP-P-OB-81.671, Rijksmuseum Amsterdam, Public Domain
03|07
Ein Garten in einem Hosh, wie der Innenhof beispielsweise in Damaskus genannt wird, ist mit umlaufenden Arkadengänge überwiegend achsensymmetrisch um ein Wasserbecken angelegt. Neben schattenspendenden Pflanzen spielen Blüh- und Duftpflanzen wie Rosen, Jasmin und Zitrusbäume eine wichtige Rolle.
Bild: Rendering Hamdan Abo Assaf, Berlin
04|07
Eine Art Walled Garden sind auch Pocket Parks, übersetzbar als Hosentaschen- oder Westentaschengarten. Diese kleinen bis winzigen urbanen Gärten befinden sich beispielsweise in Baulücken, auf Verkehrsinseln, an Seitenstreifen oder auf sonstigen Restflächen.
Bild: Susanne Junker, Berlin
05|07
Die Gärten selbst können dabei sehr individuell gestaltet sein mit unterschiedlichen Konzepten und Ideen, von professionellen Landschaftarchitekt*innen und Gärtner*innen bis zu DIY-Selbstbau.
Bild: Susanne Junker, Berlin
06|07
Als Schutz vor Vandalismus, Missbrauch und diversen Straftaten sowie auch zur regelmäßigen Pflege und Instandhaltung sind sie meist mit hohen Zäunen umgeben. Schwarze Bretter an den Eingangstoren informieren über Öffnungszeiten und gemeinschaftliche Aktivitäten.
Bild: Susanne Junker, Berlin
07|07
Arabischer Innenhofgarten
In der arabischen Kultur finden sich mit dem traditionellen
Prinzip des Ard al-Diyar (Ard = Erde, Diyar bzw. Dar = Haus,
arabisch أرض الديار) Hofhäuser mit Innenhofkomplexen, die als
private Räume unter offenem Himmel genutzt werden. Ein Garten in
einem Hosh, wie der Innenhof beispielsweise in Damaskus
genannt wird, ist mit umlaufenden Arkadengänge überwiegend
achsensymmetrisch um ein Wasserbecken angelegt. Neben
schattenspendenden Pflanzen spielen Blüh- und Duftpflanzen wie
Rosen, Jasmin und Zitrusbäume eine wichtige Rolle, in dem sie für
einen angenehmen Duft sorgen. Da sich alle Innenräume des Hauses zu
diesem Garten öffnen, versorgt er sie mit Licht und frischer Luft.
Als zentraler Raum hat er gesellschaftliche Funktionen als
Treffpunkt der Familie und als Empfangsraum für Gäste und
verschiedenste Feierlichkeiten.
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Hortus conclusus ist ein lateinischer Ausdruck und bedeutet übersetzt geschlossener oder vielmehr verschlossener Garten. Trotz der wörtlichen Übersetzung handelt es sich nicht um einen physischen Garten sondern um ein religiöses Symbol.
Bild: Madonna im Rosenhag, Martin Schongauer, 1473, Gemälde 200 x 115 cm, Colmar/Franreich, Base Palissy PM68000050, als digitale Reproduktion Public Domain
01|07
Ein sanftes weißes Einhorn, das sich an Maria schmiegt, ergänzt manchmal die Szenerie. Das Einhorn verkörpert als magisches Fabeltier Reinheit und Keuschheit, verstärkt also die Bedeutung von Maria.
Bild: Fragmente einer Einhorn-Tapisserie, Frankreich (Karton), Niederlande (Gewebe) etwa 1495-1505, Objekt-Nr. 38.51.1, The Metropolitan Museum of Art, New York, Public Domain
02|07
Die Bilder enthalten allegorische Anspielungen auf das verlorene Paradies, den Garten Eden und das Elysium.
Bild: Geistiger Baumgarten, etwa 1630-1650, Druck 408 x 535 mm, Objekt-Nr. RP-P-OB-81.671, Rijksmuseum Amsterdam, Public Domain
03|07
Ein Garten in einem Hosh, wie der Innenhof beispielsweise in Damaskus genannt wird, ist mit umlaufenden Arkadengänge überwiegend achsensymmetrisch um ein Wasserbecken angelegt. Neben schattenspendenden Pflanzen spielen Blüh- und Duftpflanzen wie Rosen, Jasmin und Zitrusbäume eine wichtige Rolle.
Bild: Rendering Hamdan Abo Assaf, Berlin
04|07
Eine Art Walled Garden sind auch Pocket Parks, übersetzbar als Hosentaschen- oder Westentaschengarten. Diese kleinen bis winzigen urbanen Gärten befinden sich beispielsweise in Baulücken, auf Verkehrsinseln, an Seitenstreifen oder auf sonstigen Restflächen.
Bild: Susanne Junker, Berlin
05|07
Die Gärten selbst können dabei sehr individuell gestaltet sein mit unterschiedlichen Konzepten und Ideen, von professionellen Landschaftarchitekt*innen und Gärtner*innen bis zu DIY-Selbstbau.
Bild: Susanne Junker, Berlin
06|07
Als Schutz vor Vandalismus, Missbrauch und diversen Straftaten sowie auch zur regelmäßigen Pflege und Instandhaltung sind sie meist mit hohen Zäunen umgeben. Schwarze Bretter an den Eingangstoren informieren über Öffnungszeiten und gemeinschaftliche Aktivitäten.
Bild: Susanne Junker, Berlin
07|07
Pocket Park
Eine Art Walled Garden sind auch Pocket Parks,
übersetzbar als Hosentaschen- oder Westentaschengarten. Diese
kleinen bis winzigen urbanen Gärten befinden sich beispielsweise in
Baulücken, auf Verkehrsinseln, an Seitenstreifen oder auf sonstigen
Restflächen. Zusammen mit dem Prinzip des Guerilla Gardening
entwickelten sich Pocket Parks als grüne Interventionen vor allem
in Metropolen wie New York. Allein in New York sind bisher
– je nach Definition und Zählweise – etwa 140 bis 500 Pocket
Parks entstanden.
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Hortus conclusus ist ein lateinischer Ausdruck und bedeutet übersetzt geschlossener oder vielmehr verschlossener Garten. Trotz der wörtlichen Übersetzung handelt es sich nicht um einen physischen Garten sondern um ein religiöses Symbol.
Bild: Madonna im Rosenhag, Martin Schongauer, 1473, Gemälde 200 x 115 cm, Colmar/Franreich, Base Palissy PM68000050, als digitale Reproduktion Public Domain
01|07
Ein sanftes weißes Einhorn, das sich an Maria schmiegt, ergänzt manchmal die Szenerie. Das Einhorn verkörpert als magisches Fabeltier Reinheit und Keuschheit, verstärkt also die Bedeutung von Maria.
Bild: Fragmente einer Einhorn-Tapisserie, Frankreich (Karton), Niederlande (Gewebe) etwa 1495-1505, Objekt-Nr. 38.51.1, The Metropolitan Museum of Art, New York, Public Domain
02|07
Die Bilder enthalten allegorische Anspielungen auf das verlorene Paradies, den Garten Eden und das Elysium.
Bild: Geistiger Baumgarten, etwa 1630-1650, Druck 408 x 535 mm, Objekt-Nr. RP-P-OB-81.671, Rijksmuseum Amsterdam, Public Domain
03|07
Ein Garten in einem Hosh, wie der Innenhof beispielsweise in Damaskus genannt wird, ist mit umlaufenden Arkadengänge überwiegend achsensymmetrisch um ein Wasserbecken angelegt. Neben schattenspendenden Pflanzen spielen Blüh- und Duftpflanzen wie Rosen, Jasmin und Zitrusbäume eine wichtige Rolle.
Bild: Rendering Hamdan Abo Assaf, Berlin
04|07
Eine Art Walled Garden sind auch Pocket Parks, übersetzbar als Hosentaschen- oder Westentaschengarten. Diese kleinen bis winzigen urbanen Gärten befinden sich beispielsweise in Baulücken, auf Verkehrsinseln, an Seitenstreifen oder auf sonstigen Restflächen.
Bild: Susanne Junker, Berlin
05|07
Die Gärten selbst können dabei sehr individuell gestaltet sein mit unterschiedlichen Konzepten und Ideen, von professionellen Landschaftarchitekt*innen und Gärtner*innen bis zu DIY-Selbstbau.
Bild: Susanne Junker, Berlin
06|07
Als Schutz vor Vandalismus, Missbrauch und diversen Straftaten sowie auch zur regelmäßigen Pflege und Instandhaltung sind sie meist mit hohen Zäunen umgeben. Schwarze Bretter an den Eingangstoren informieren über Öffnungszeiten und gemeinschaftliche Aktivitäten.
Bild: Susanne Junker, Berlin
07|07
Die zuvor brachliegenden Flächen werden von engagierten
Nachbarschaftsinitiativen, unterschiedlich organisierten Gruppen
sowie Firmen als Mäzenen in Eigenregie, mit amtlicher Unterstützung
oder im Sinne von Privately Owned Public Spaces (POPS) zu
gemeinschaftlichen Gärten gewandelt. Die Gärten selbst können dabei
sehr individuell gestaltet sein mit unterschiedlichen Konzepten und
Ideen, von professionellen Landschaftsarchitekt*innen und
Gärtner*innen bis zu DIY-Selbstbau. Als Schutz vor Vandalismus,
Missbrauch und diversen Straftaten sowie auch zur regelmäßigen
Pflege und Instandhaltung sind sie meist von hohen Zäunen umgeben.
Schwarze Bretter an den Eingangstoren informieren über
Öffnungszeiten und gemeinschaftliche Aktivitäten. -sj
Hinweis: Dieser Beitrag entstand bei der
Erläuterung arabischer Innenhof-Gärten mit der Expertise von Hamdan
Abo Assaf an der BHT Berlin.
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Hortus conclusus ist ein lateinischer Ausdruck und bedeutet übersetzt geschlossener oder vielmehr verschlossener Garten. Trotz der wörtlichen Übersetzung handelt es sich nicht um einen physischen Garten sondern um ein religiöses Symbol.
Bild: Madonna im Rosenhag, Martin Schongauer, 1473, Gemälde 200 x 115 cm, Colmar/Franreich, Base Palissy PM68000050, als digitale Reproduktion Public Domain
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