Preise für solare Architektur

Architekturpreis Gebäudeintegrierte Solartechnik 2022 und Solar Decathlon Europe 21/22

Im Dezember 2022 wurden die Gewinner des Architekturpreises Gebäudeintegrierte Solartechnik 2022 ausgezeichnet. Zum neunten Mal verlieh der Solarenergieförderverein Bayern (SeV) den mit insgesamt 27.000 Euro dotierten Preis. Gesucht wurden herausragende Beiträge für die Planung und Gestaltung gebäudeintegrierter Solaranlagen. Auf den Aufruf folgten 121 Einreichungen aus 19 Ländern, 12 davon waren an Hochschulen entstanden. Die Ergebnisse dokumentiert eine ausleihbare Wanderausstellung und ein gesonderter Bereich auf der Webseite der Fördervereins (siehe Surftipps).

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Die Jury zeigte sich beeindruckt von der Qualität der eingereichten Projekte. Den Vorsitz hatte Lydia Haack inne, die nicht nur Präsidentin der Bayrischen Architektenkammer ist, sondern auch Partnerin von Haack + Höpfner ist und Professorin für Entwerfen und Konstruieren an der Hochschule Konstanz. An der Auswahl beteiligt waren unter anderem auch die emeritierte Städtebau-Professorin Sophie Wolfrum, der emeritierte Bauklimatik- und Haustechnik-Professor Gerhard Hausladen und Architekt Julian Weyer, Partner von C.F. Møller Architects.

Ein erster und fünf zweite Preise

Den mit 15.00 Euro dotierten, ersten Platz belegte das Amt für Umwelt und Energie in Basel. Die Jury prämierte die außergewöhnliche Fassade des Gebäudes. Jessenvollenweider Architektur fanden in Zusammenarbeit mit Fachplaner*innen und dem Hersteller Megasol Energie einen neuartigen, gestalterischen Ausdruck für die Solartechnik, der durch die Bearbeitung der Frontscheibe der PV-Module ermöglicht wurde.

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Gleich fünf zweite Preise, dotiert mit je 2.000 Euro, vergab die Jury:

  • Sanierung des Gare Maritime in Brüssel (Neutelings Riedijk Architects; Nextensa)
  • Winter-Plusenergiehaus Sol'CH im schweizerischen Poschiavo (Nadia Vontobel Architekten)
  • Bürogebäude Portalen im norwegischen Drammen (Lund + Slaatto Arkitekter)
  • Sanierung des Coop-Hauptsitzes in Basel (Burckhardt)
  • Children's Surgical Hospital in Entebbe, Uganda (Renzo Piano Building Workshop und studio TAMassociati).
Den Studentischen Preis und 2.000 Euro erhielt das Teams coLLab der Hochschule für Technik Stuttgart für seinen Solar Decathlon Europe-Beitrag.

Darüber hinaus wurden acht nicht-dotierte Anerkennungen ausgesprochen:

  • solare Medienfassade des Novartis Pavillons in Basel (ASCA)
  • Volksschule Manuel, Bern (dad-architekten)
  • PTT Binnenrotte, Rotterdam (orange architects)
  • Terra Hub, Ursprung (furoris X art architekten)
  • Sanierung eines Wohngebäudes in Tübingen (GWG Tübingen, Stadtwerke Tübingen, Orth Architektur, Tübingen)
  • SOLAR.shell-Transfer (Hochschule für Technik und Wirtschaft Leipzig)
  • Solar Decathlon Europe 21/22-Beitrag des Teams RoofKIT (Karlsruher Institut für Technologie)
  • Solar Decathlon Europe 21/22-Beitrag des Teams MIMO (Hochschule Düsseldorf)

Drei Beiträge des Solar Decathlons ausgezeichnet

Mit Roofkit, coLLab und MIMO sind gleich drei Beiträge des Solar Decathlons Europe 21/22 unter den Preisträgern und Anerkennungen vertreten. Der studentische Ideenwettbewerb fand zu seinem zwanzigjährigen Jubiläum in Wuppertal und damit erstmals in Deutschland statt. Das Besondere: An den Austragungsorten entstehen keine Modelle, sondern funktionstüchtige Gebäude, die einen Blick in eine klimasensiblere Zukunft der Städte weisen sollen.

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Das Team coLLab der Hochschule für Technik Stuttgart errang im Bereich Gebäudetechnik und Bauphysik den zweiten Platz. Die Studierenden entwickelten ein Aufstockungs- und Sanierungskonzept für Bau 5 auf dem innerstädtischen Campus der Hochschule. Einerseits wollten sie damit Raum für studentisches Wohnen schaffen, andererseits soll ihr Entwurf auf andere Gebäude übertragbar sein. Geplant ist eine große Holzstruktur, das GRID, die das gesamte Gebäude umgibt und es nach oben hin um drei Geschosse erweitert. In das Gerüst sind Seile eingespannt, an denen rautenförmigen Photovoltaikmodule hängen sowie Pflanzen hinaufranken können.

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Das Team MIMO von der Hochschule Düsseldorf belegte ebenfalls einen zweiten Platz beim Solar Decathlon, in der Kategorie Realisierbarkeit und sozial-ökonomischer Kontext. Gegenstand des Projekts war die behutsame Sanierung und Aufstockung eines Wuppertaler Lagerhauses aus dem Jahr 1905, das vom Café ADA genutzt wird. Die Studierenden entwarfen eine Pfosten-Riegel-Fassade mit unterschiedlichen Füllungen: Aluminiumflächen, Fenster, gläserne Brüstungen und horizontale Lamellen bestimmen das Bild. Je nach Jahreszeit können die mit Photovoltaikzellen versehenen Lamellen geöffnet oder geschlossen werden. Die Zellen erzeugen nicht nur Energie, sondern sorgen auch für Verschattung.

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Auch das Team RoofKIT, Gesamtsieger des Solar Decathlons, beschäftigte sich mit dem Café ADA. Das Team entwarf eine dreigeschossige Aufstockung in Holzmodulbauweise. Zum Entwurf gehören zwei neue, über dem Café angeordnete Wohngeschosse. Prägend ist der Gedanke der Kreislaufwirtschaft: Zum Einsatz kamen Fenster aus dem Lager eines Fensterbaubetriebs, eine Fassadenbekleidung aus Altholz sowie Wandverkleidungen aus recycelten Joghurtbechern.

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Das Projekt MIMO (für: Minimal Impact – Maximal Output) des Teams der Hochschule Düsseldorf ist eigentlich als Aufstockung des nicht weit vom Wettbewerbsgelände entfernten Cafés Ada geplant.

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Platzgestaltung mit Sonnenschirm

Durch die Installation von sieben puristisch geformten Teleskopschirmen in Schwarz werteten Topotek1 einen Platz in Appenrade auf.

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Schwarze Teleskopschirme mit integrierter Straßenbeleuchtung werten einen Platz in der dänischen Kleinstadt Appenrade auf.

Preise für solare Architektur

Erster Platz beim Architekturpreis Gebäudeintegrierte Solartechnik 2022: das Amt für Umwelt und Energie in Basel

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Sonne einfangen, vor Sonne schützen – bei zwei Preisverleihungen wurden Ideen für den Umgang mit solarer Energie ausgezeichnet.

Pretty in Yellow

Gelbe Markisen prägen die Fassade der Kurt-Masur-Schule in Leipzig.

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Sonnengelbe Markisen geben der Leipziger Kurt-Masur-Schule außen Charakter und erzeugen innen eine freundliche Lichtsstimmung.

Schaltbare Flüssigkristall-Sonnenschutzgläser

Die schaltbaren Flüssigkristall-Sonnenschutzgläser Eyrise S350 des Herstellers Merck sorgen bei der Firmenzentrale der FC-Gruppe für gutes Raumklima.

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Durch die aus Flachbildschirmen bekannte Flüssigkristalltechnologie (LCD) lässt sich die Verglasung des Bürobaus bei Karlsruhe schnell und stufenlos verdunkeln.

Schattenspiele gegen Hitze

Die Installation „Flight into Shadow“ zeigte während der Architekturbiennale 2025 in Venedig, wie myzelbasierte Objekte als Schattenspender eingesetzt werden können.

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Während der 19. Architekturbiennale in Venedig machte diese Installation erfahrbar, wie schattenspendende Installationen und myzelbasierte Materialien Stadträume lebenswerter machen könnten. 

Schutzschild auf Schienen

Immer der Sonne entgegen: Die Tarek Bin Ziad School in Doha hat der Hersteller Colt International mit einem autark arbeitenden beweglichen Sonnenschutzschild ausgestattet.

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Der Sonne entgegen positioniert sich der dank Photovoltaik autark um die Fassade gleitende Schutzschild einer Schule in Doha.

Serpentine Pavillon 2023

Den Serpentine Pavillon 2023 entwarf die in Paris lebende Architektin Lina Ghotmeh.

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In diesem Sommer werden die Besucher*innen der Kunstgalerie unter einem luftigen Holzdach zu Tisch gebeten.

Situationen des Seins

Der Pavillon "Situationen des Seins" nutzt gegen die Hitze der mexikanischen Mittagssonne ein Gestell mit gelb leuchtendem Sonnenschutztextil.

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Einfache Mittel wendet dieser Sonnenschutzpavillon an, um in der mexikanischen Wüste für Schatten zu sorgen.

Sonnendach auf dem Liebling-Haus in Tel Aviv

Das Flachdach des historischen Liebling-Hauses in Tel Aviv wird durch eine temporäre Installation von Jakub Szcesny und Hadas Tuval beschattet.

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Der Hybrid aus Zelt und Segel besteht aus recycelten Industrieprodukten und soll die Gemeinschaft fördern.

Sonnenschutz und künstliche Intelligenz

Das Glashochhaus Cube in Berlin wird als Europas modernstes Bürogebäude bezeichnet.

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Als Sonnenschutz im modernsten Bürogebäude Europas dienen Sonnenschutzglas und Raffstore. Letztere sind mit der smarten Gebäudetechnik verbunden, die aus dem Nutzerverhalten lernt. 

Tanzen unter maßgeschneiderten Zeltdächern

Eine Sandkastenüberdachung der besonderen Art haben die Planer von Stoffdach für den INA Kindergarten in Berlin realisiert.

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Inspiriert durch die zeitlosen Leichtbaukonstruktionen von Frei Otto kreieren zwei Bildhauer aus Berlin und Leipzig textile Überdachungen nach Maß.

Überdachung der Bahnstation Elifelet in Tel Aviv

Die von Kolker Kolker Epstein entworfene Bahnstation Elifelet in Tel Aviv verfügt über ein Dach aus 38 gespannten Membrantüchern.

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Bei Tag dienen die 38 Membran-Segel einer neuen Bahnstation in Tel Aviv der Verschattung, abends werden sie zur indirekten Lichtquelle.

Unterricht im Zelt

Das Team von Zaha Hadid Architects hat ein Zelt entwickelt, das sich unter anderem für Schulen und Kliniken eignet.

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Module aus Aluminiumbögen und Membranen sollen Zeltstädte von Geflüchteten um Schulen und Arztstationen ergänzen.

Vielfach geneigte Fassadenmarkisen

Die Fassade des Helvetia-Versicherungen-Erweiterungsbaus in St.Gallen von Herzog & de Meuron spielt mit der Wahrnehmung der Betrachter

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Jede neue Fassade ist für das Architekturbüro Herzog & de Meuron ein Experiment, denn für jedes Projekt, so die Baseler...

Wien fördert außen liegenden Sonnenschutz

Nachträglich installierte Sonnenschutzanlagen werden in Wien gefördert.

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Im Zuge einer Verschattungsoffensive wird in der österreichischen Hauptstadt die Nachrüstung von Sonnenschutzanlagen bezuschusst.

Zeit für den Frühjahrsputz

Mindestens einmal pro Jahr sollten Sonnenschutzanlagen gründlich gereinigt werden.

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So bleibt der Sonnenschutz lange schön: Mit den Tipps des BVRS lassen sich Markisen, Rollläden & Co. sanft reinigen und auf die warme Jahreszeit vorbereiten.

Zuschüsse für sommerlichen Wärmeschutz

BEG-Anträge werden beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle eingereicht.

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Die Bundesförderung für effiziente Gebäude kann einen Teil der Kosten übernehmen, wenn die Energieeffizienz verbessert wird.

PowerView® 3 von MHZ

Mit dem Smart-Home-System von MHZ lassen sich Jalousien, Rollos, Plissees und Wabenplissees bequem per Fernbedienung oder App steuern.

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