Messenachbericht Cersaie 2024
Trotz Krise zeigt die Fliesenbranche ihre Innovationskraft
Wie kein anderes Material spiegelt Travertin den derzeitigen Trend auf der Weltleitmesse Cersaie für keramische Fliesen wider. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Hersteller, die eine keramische Interpretation des hellbraunen, porösen Kalksteins in Bologna zeigten noch einmal gestiegen. Wahrscheinlich liegtseine Beliebtheit darin begründet, dass er gleich mehrere Aspekte in sich vereint, die im Trend sind: helle, warme Farbtöne, eine dezente Musterung und eine ansprechende, edle Haptik aufgrund seiner typischen Lochstruktur.
Galerie
Willkommen zu den Cersaie-Fliesenneuheiten: Materialpräsentation im neu gestalteten Fiandre-Showroom.
Bild: Michael Spohr
01|90
Gut besuchte Messestände: Wie hier zur ABK-Gruppe strömten die Besucherscharen fast wie in alten Zeiten.
Bild: Michael Spohr
02|90
Der Materialtrend: Gleich vier neue Kollektionen mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen in Travertinoptik zeigte Porcelanosa an seinem Cersaie-Messestand.
Bild: Michael Spohr
03|90
Von Travertin inspirierte neue Kollektion „Lugano“: ProConcept, eine neue spanische Marke, stellte erstmals auf der Cersaie aus.
Bild: Michael Spohr
04|90
Modestein: Der brasilianische Quarzit Breccia Imperiale erfreut sich bei den Flieseninterpreten großer Beliebtheit – hier die Version von Sigma Lab.
Bild: Michael Spohr
05|90
Porcelanosa ahmt diesen Naturstein ebenfalls nach – bei der Messepräsentation allerdings um einiges fulminanter.
Bild: Michael Spohr
06|90
Porcelanosa ahmt diesen Naturstein ebenfalls nach – bei der Messepräsentation allerdings um einiges fulminanter.
Bild: Michael Spohr
07|90
Dem Naturvorbild Breccia Imperiale nachempfunden: Mineralienstreifungen und materielle Überlappungen, die sich unaufhörlich abwechseln, lockern bei der gleichnamigen Fiandre-Interpretation die dynamische Textur auf. Die Ausführung Natural Plus gibt der Oberfläche ein mattes Aussehen mit regelmäßiger Struktur und verleiht den Räumen Tiefe.
Bild: Fiandre Architectural Surfaces, Castellarano
08|90
Seit 25 Jahren Familienunternehmen in der Glasmosaik-Herstellung: Zu hundert Prozent spanisches Recyclingglas setzt Onix für seine spektakulären Mosaikschöpfungen in Fliesenoptik ein.
Bild: Michael Spohr
09|90
Einer der Verantwortlichen für die neuesten Glasurtechnologien: Die Esmalglass-Itaca-Gruppe versorgt etliche Fliesenhersteller mit Fritten, Glasuren, Farben, Additiven und weiteren Rohstoffen, die erst Innovationen bei den Oberflächenausführungen ermöglichen.
Bild: Michael Spohr
10|90
Get together der Branche: Die Messestände – hier der Empfangsbereich zu dem des italienischen Anbieters Cerdomus – fungierten während der Cersaie einmal mehr als zwanglose Treffpunkte des Publikums.
Bild: Michael Spohr
11|90
Musiktheater-Foyer: Die Iris Ceramica-Gruppe inszenierte eine Sinfonie aus Neuheiten in ihren Showräumen – der Messestand bildete die Empfangshalle.
Bild: Michael Spohr
12|90
Gelbgrün und Blaugrün: Refin stellte seine neue plakative Kollektion „Upside“ in angesagten Farbstellungen vor, eine Weiterentwicklung der von Massimiliano Adami im Jahre 2011 entworfenen Kollektion „Beside“.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
13|90
Dem Designer über die Schulter geschaut: Massimiliano Adami legt letzte Hand an seine Fliesenkreation an.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
14|90
Forschungsfortschritt: Erste Skizze einer kommenden Mosaikkollektion, hier ein Farbentwurf aus der „Beside“-Kollektion des italienischen Herstellers Ceramiche Refin.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
15|90
Unterschiedliche Formate, durchlaufende Linienführung: Am Moodboard zu der neuen „Upside“-Serie von Refin erkennt man ein zentrales Element der Kollektionsentwicklung.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
16|90
A walk into color: Die italienische Quintessenza Ceramiche stellte gleich drei neue farbenfrohe Kleinfliesen-Kollektionen vor.
Bild: Michael Spohr
17|90
Zwei Kollektionen von Quintessenza, die entwickelt wurden, um miteinander kombiniert zu werden und ein perfektes Boden-Wand-Belagspaar zu bilden: Die „Fluid“-Kollektion mit organischen ‚Pigmentflüssen‘ und die „Colors“-Kollektion mit 24 zum Mischen gedachten Streifen in sechs Farbfamilien– eine Einladung, mit gewagten oder Ton-in-Ton-Farbkombinationen zu experimentieren.
Bild: Michael Spohr
18|90
Rillen sind derzeit ein Must-have in der Fliesenindustrie: Vives-Exportleiter Pepe Miralles sieht das Rillendekor der neuen Terrazzooptik „Micra“ aber weniger auf dem deutschen Markt, weil die deutschen Kunden bei derartigen dreidimensionalen Fliesen immer Probleme beim Bohren und bei Anschlüssen sehen würden.
Bild: Michael Spohr
19|90
Terracotta neu interpretiert: „Ca’n Terra“ heißt das Kompendium handgefertigter Tonelemente – wie „Landscape“ (Wand rechts), Landscape mit „Baldosa 3D“ (Wand links) und „Osadia“ (Thekenverkleidung) des spanischen Anbieters ITT Ceramic.
Bild: Michael Spohr
20|90
Ermöglicht plastische Gestaltungen: Die dekorativen „Osadia“-Halbsäulen im Format 90 x 12,5 x 5,5 cm stellte ITT in drei Farbstellungen vor.
Bild: Michael Spohr
21|90
Vorreiter bei ausgefallenen Formen: Porcelanosa präsentierte wieder einmal neuartige Mosaike – beispielsweise in Diamantenform oder mit speziellen Hoch-Tief-Strukturen.
Bild: Michael Spohr
22|90
Fiktive Natursteinoptik mit Breccia-typischen Mineraleinschlüssen: die neue „Estro“-Serie von Porcelaingres
Bild: Michael Spohr
23|90
Ohne sichtbare Übergänge: Bei der neuen „Trencadís“-Kollektion des auf Kleinformate spezialisierten spanischen Fliesendesignstudios Wow werden Fliesenfragmente zu dekorativen Kompositionen verarbeitet, bei denen nach der Verlegung nicht mehr zu erkennen ist, wo die Fliese verfugt wurde.
Bild: Michael Spohr
24|90
Afrikanisch angehauchte Lehmbodenoptik: Zu der erdfarbenen neuen Fliesenserie „Nok“ des italienischen Herstellers 41zero42 gibt es unter anderem das unregelmäßige Mosaik „Boogie“, hier in der Farbe Terra.
Bild: Michael Spohr
25|90
Kleinteilig, vielfältig und dunkelgrün: Die neue HD digital glasierte „Dandy“-Kollektion von 41zero42 kombiniert zeitlose Marmoreleganz mit klassischen Geometrien.
Bild: Michael Spohr
26|90
Auf den Punkt gebracht: Kleinteilige Wandfliesen-Kreation „Reverse“ von Optificio Ceramico aus Italien
Bild: Michael Spohr
27|90
Die neue von Francisco Segarra designte Peronda-Kollektion „Brush“ vereint japanischen Minimalismus mit skandinavischen Einflüssen.
Bild: Michael Spohr
28|90
Weniger ist mehr: Die „Brush“-Kollektion von Peronda ermöglicht vielfältige Gestaltungsvarianten – bei nur zwei Grundelementen.
Bild: Michael Spohr
29|90
Blau (Farbe Oltremare) und Grün (Farbe Ottanio) sind zwei häufig gezeigte Farbkombinationen: „Wind“ heißt die neue Kollektion mit den beiden Relieftypen Onde und Dune von Ceramica Vogue aus der Bardelli-Gruppe. Das Onde-Oberflächenrelief des glasierten Feinsteinzeugs soll an den Welleneffekt erinnern, den der Wind auf hoher See erzeugt.
Bild: Michael Spohr
30|90
Währenddessen soll das Dune-Relief die Formen des Windes auf dem Sand in der Wüste nachbilden. Ceramica Vogue unterteilt seine Kollektion absichtlich farblich sowie strukturell in einen geschwungenen, weichen und einen klaren, definierten Teil.
Bild: Michael Spohr
31|90
Mix & Match: Wie die Bardelli-Gruppe an ihrem Cersaie-Messestand unter dem Motto „Welcome to Eden“ zeigten viele Fliesenhersteller passende Kombinationsmöglichkeiten ihrer Neuheiten auf Storyboards.
Bild: Michael Spohr
32|90
Naturtöne in fünf Nuancen: Die neue Kollektion „Surround“ von Panaria Ceramica verbindet gekonnt fossile Elemente und die typischen Details von Kalkstein und Juramarmor
Bild: Panaria Ceramica, Finale Emilia
33|90
Trendfarbton Gelbgrün: Wie beim Messeauftritt des zur spanischen Arcana-Gruppe gehörenden Anbieters Vives stachen immer wieder die Farben Gelb und Grün ins Auge.
Bild: Michael Spohr
34|90
Kundenspezifische Fliesenfarben und Fliesendesigns selbst in kleinen Auflagen: Cevica Lab Colors und Cevica Lab Design ermöglichen die Umsetzung individueller Gestaltungsideen.
Bild: Michael Spohr
35|90
Farbenpracht im Fliesenatelier: Kaum ein Anbieter schwelgt so in Farbe wie der spanische Hersteller dekorativer Kleinfliesen Cevica.
Bild: Michael Spohr
36|90
Tutti Frutti: Mithilfe von 3D-Technik in der eigenen Entwicklungsabteilung entstanden sind die Tutti-Frutti-Grafikdekore der neuen „Spuma“-Serie von Arcana, die es – kaum mehr verwunderlich – auch im angesagten Format 120 x 120 cm gibt.
Bild: Michael Spohr
37|90
Zehn Farben mit ineinander fließenden Glasurströmen: Die „Spuma“-Kollektion von Arcana enthält auch Elemente mit erhabenen Strukturen (links im Bild zu erkennen).
Bild: Michael Spohr
38|90
Attraktive Gravuren: Natursteinhersteller Trame di Pietra präsentiert neuerdings auch eigene Feinsteinzeuglinien – mit selbst gestalteten Mustern auf den unifarbenen Grundfliesen.
Bild: Michael Spohr
39|90
Rattanmuster von Trame di Pietra: Die elfenbeinfarbene Grundfliese kommt hierbei aus der Balance-Kollektion der Iris Ceramica-Gruppe, die Rattantextur von TWS.
Bild: Michael Spohr
40|90
Asiatisch anmutender Messestand: Der spanische Hersteller Exagres präsentierte hier in erster Linie seine Spezialität: eine große Bandbreite an Treppenstufen-Variationen, hat aber auch das Fliesenformat 120 x 120 cm im Programm.
Bild: Michael Spohr
41|90
Lappato-Oberfläche mit R10-Rutschhemmung: Das rutschhemmende Finish der neuen Apavisa-Kollektion „Sisu“ soll den Schaum der Wellen simulieren, die sich an Marmorstein brechen.
Bild: Michael Spohr
42|90
Für Wände in 120 x 280 cm und für Böden in 120 x 120 cm: Neue Apavisa-Metalloptik „Reggia“ in der Farbe Gold mit patinierter Oberfläche.
Bild: Michael Spohr
43|90
Interpretation des Negresco-Steins, einer brasilianischen Brekzie: Artech nennt sich die neue 3D-Technologie von Azuvi, mit Hilfe derer die einzigartige Textur der Natursteininterpretation – in diesem Fall „Neeko Black“ – hervorgehoben wird und die charakteristischen weißen und schwarzen Adern als Unterscheidungselement hervortreten.
Bild: Michael Spohr
44|90
Kombination aus traditioneller Handwerkskunst und modernem Design sowie neuer Technologie: Die Kollektion „Neeko“ der zur spanischen Argenta-Gruppe gehörenden Firma Azuvi wird in drei Formaten – unter anderem 120 x 120 cm – und vier Farben präsentiert.
Bild: Michael Spohr
45|90
Wirkung von Polygonalplatten am Messestand: ermesaurelia präsentierte seine neue Betonoptik-Feinsteinzeugserie „Dom.ino“ in zwei warmen und zwei kalten Farbtönen (Rauch, Asche, Kalk, Sand), als Doppelausführung für den Innen- und den Außenbereich (dann in 20 mm Stärke).
Bild: Michael Spohr
46|90
Zurückhaltende ruhige Betonanmutung: Der für seine farbopulenten Großkeramiken bekannte italienische Hersteller Energieker zeigte in diesem Jahr auf der Cersaie, dass er auch ganz anders kann.
Bild: Michael Spohr
47|90
Beton und Terracotta vereint: Arcana präsentierte mit „Parallax“ eine vielseitige neue Kollektion in den Formaten 120 x 120, 80 x 80, 60 x 60, 10 x 59,3, 8 x 31,5, 60 x 120 cm und in Mosaikform, die verschiedenen Stilen und Geschmäckern gerecht werden soll.
Bild: Michael Spohr
48|90
Erinnern an die Herkunft der keramischen Fliesen: Am Del Conca-Messestand verwiesen zahlreiche Tongefäße auf den natürlichen Hauptbestandteil der ausgestellten Produkte.
Bild: Michael Spohr
49|90
: Interpretation der Pisé-Technik, auch Stampflehmbau genannt: Neue Boden- und Wandfliesenkollektion aus Feinsteinzeug „Bioterre“ von Ceramica del Conca mit urtümlicher, warmer, schlichter Optik von natürlicher Erde.
Bild: Michael Spohr
50|90
Simulieren die Wirkung von Tapeten: Die Feinsteinzeug-Dekorationen der „Universal“-Kollektion von Ceramica Il Cavallino im Format 61 x 122,2 cm (rechts im Bild). Links daneben Muster der Holzoptik-Kollektion „Natura“ in fünf Holzsorten-Nachbildungen
Bild: Cersaie, Bologna
51|90
Neue Retromarke Sodai – gegründet als High-Fashion-Atelier: Bruyèreholz-Optik, leuchtende Farben und Platten mit Seideneffekt erzählen von einer bürgerlichen Welt mit eleganter, kultivierter Atmosphäre, aber ohne jegliche Spur von Nostalgie.
Bild: Michael Spohr
52|90
Neue Retromarke Sodai – gegründet als High-Fashion-Atelier: Bruyèreholz-Optik, leuchtende Farben und Platten mit Seideneffekt erzählen von einer bürgerlichen Welt mit eleganter, kultivierter Atmosphäre, aber ohne jegliche Spur von Nostalgie.
Bild: Michael Spohr
53|90
Golfball-Dekor und Travertininterpretation: Vives ist sich sicher, dass der Travertintrend sich weiter fortsetzt und ergänzte seine Anmutung dieses Natursteins um eine neue Farbe und ein neues Format; interessant auch das an aufgeschnittene Golfbälle erinnernde Dekor am Messestand-Tisch links im Bild.
Bild: Michael Spohr
54|90
Florim-Keramik trifft Falper-Design: „Elitique“ ist ein Co-Branding-Projekt beider Firmen, das werkseitig tiefgezogene Keramikfliesen in Badezimmermöbel integriert.
Bild: Florim Ceramiche, Fiorano Modenese
55|90
Verstärkt die Keramik um das Fünf- bis Zehnfache: xslab-Sandwich aus rückseitig laminierter Armierung und sechs Millimeter Fliese von Granitech
Bild: Michael Spohr
56|90
Neue Küchenarbeitsplattenmarke: „Venux“, die neue Marke der spanischen STN-Gruppe soll luxuriöse Arbeitsplatten für jedermann erschwinglich machen. Auf der Cersaie stellte sich die Marke erstmalig der Fachöffentlichkeit vor.
Bild: Michael Spohr
57|90
Arbeitsplatte in Travertinoptik: Auch bei ITT fand sich eine Variante der allgegenwärtigen Travertinnachbildungen.
Bild: Michael Spohr
58|90
Zwei neue Großkeramik-Farben von FMG: „Brown Fusion“ an der Wand und „Onice Rosa“ am Boden sowie als Standwaschtisch-Verkleidung.
Bild: Michael Spohr
59|90
3D.Fit-Technologie: Living Ceramics präsentierte mit „Oda“ eine neue Kollektion, bei der die Grafik und das Relief des Stücks perfekt aufeinander abgestimmt sind, genau wie beim Naturstein-Vorbild.
Bild: Michael Spohr
60|90
Neue Farben und neue Technologie für „Gubi“, die Mikrozement-Optik von Living Ceramics: Die Kollektion hat vier neue Farben erhalten, die ein Gleichgewicht zwischen Zeitlosigkeit und Modernität schaffen sollen, mit Farbtönen, die die Räume mit Licht durchfluten. Dank der digitalen 3D.Fit-Relieftechnologie passen die Grafiken und das Relief jetzt perfekt zusammen, und es wird ein Finish erreicht, das dem Mikrozement so getreu wie möglich ist.
Bild: Michael Spohr
61|90
Keramiktische: Energieker präsentierte auf der Cersaie eine große Auswahl an Beistelltischen sowie anderen Tischformen in verschiedenen Optiken.
Bild: Michael Spohr
62|90
Trendfarbe Gelb-Grün: Als Highlight an seinem Messestand hatte Energieker einen überdimensionalen schrägen Monolithen aus seiner Marmoroptik „Emerald Paris“ aufgestellt, neue Farbe der „Ekxtreme“-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
63|90
Raumtrennsystem im modernen Terracotta-Stil: „Landscape“ nennt sich das Element aus der Ca’n Terra-Kollektion von ITT.
Bild: Michael Spohr
64|90
ITT-Setzkasten: Füllt man die farbigen „Baldosa“ 3D-Dekore in die Landscape-Elemente, so ergibt sich eine gänzlich neue Optik.
Bild: Michael Spohr
65|90
Extravagante Onyx-Optik von Tagina: Ein Technologie-Update ermöglicht dem Hersteller, feine Glassplitter quasi in die Oberfläche einzuschweißen und dem Material damit eine zusätzliche Tiefe sowie einen eleganten Glitzereffekt zu verleihen.
Bild: Michael Spohr
66|90
Ein längerer Brand macht’s möglich: Tagina wertet seine Onyx-Optiken mit den in der Glasur verteilten Glitzersternchen auf.
Bild: Michael Spohr
67|90
Luxustaschen-Präsentation vor Fantasiedekor im Marmorstil von Tagina: Der eigentlich für seine Retro-Optiken bekannte italienische Hersteller überraschte mit sehr auffälligen Marmor- und Onyx-Anmutungen.
Bild: Michael Spohr
68|90
Transparente Großkeramik als offenes Buch: Der italienische Natursteinhändler Bonotti hat nun auch eine Keramikserie im Programm. Bonottis Vorteil: Der Anbieter kann selbst einzelne Unmaßtafeln der weltweit schönsten und gefragtesten Natursteine besorgen, die Oberflächen scannen und mit den hochauflösenden Dateien unempfindliche Keramikplatten bedrucken.
Bild: Michael Spohr
69|90
Weiterentwicklung der DYS-Technologie (Design Your Slabs): Die Marken der Iris Ceramica-Gruppe können individuelle Kundenwünsche ab einer einzelnen Fliese seit diesem Herbst auch haptisch erfüllen; so lassen sich bei diesem Bild etwa die Rillen der Blätter ertasten.
Bild: Michael Spohr
70|90
Rainforest Brown: Imola Ceramica wagte sich an die Keramikinterpretation dieses indischen Serpentinits heran. Die Gesteinsbezeichnung stammt vom Wort Schlange, da das gitterförmige Muster an eine Schlangenhaut erinnert.
Bild: Michael Spohr
71|90
Marmorfliesenserie um fantasievolle neue Dekore ergänzt: Der italienische Hersteller Imola fügte seiner Kollektion „The Room“ einige Farben hinzu, die keine Natursteine imitieren, sondern frei erfunden sind – wie etwa die gelbgrüne Optik „Parrot“ (Papagei), links im Bild.
Bild: Michael Spohr
72|90
Hostessen in der diesjährigen Trendfarbe: Der türkische Hersteller NG-Kütahya präsentierte eine Vielzahl an XXL-Natursteinoptiken, darunter jeweils eine Keramikversion des italienischen Marmors Breccia Capraia (links) und des besonders stark geäderten Travertins Capriche (rechts). An diesem Messestand übrigens liefen gefühlt ebenso viele schillernd grün gekleidete Hostessen herum wie Keramikfliesen präsentiert wurden.
Bild: Michael Spohr
73|90
In & Out: Der spanische Hersteller Rocersa stellt alle seine Serien für Wand, Boden und als Zwei-Zentimeter-Material für den Außenbereich zur Verfügung, so auch die neue Serie „Kaori“, was im Japanischen Duft bedeutet.
Bild: Michael Spohr
74|90
„Highlands“ soll an die raue Schönheit der schottischen Landschaft erinnern: Rocersa lässt im Design der neuen Kollektion Konglomeratsteine zu einem reichhaltigen, strukturierten Hintergrund verschmelzen.
Bild: Michael Spohr
75|90
Keramikfliese mit außergewöhnlichen grafischen Effekten: Die neue Patagonia-Serie wurde vom gleichnamigen Quarzit inspiriert, einem exotischen Gestein aus Brasilien. Der spanische Hersteller Roca stattet die Kollektion mit einer matten Oberfläche und einem Druck in sehr hoher Auflösung aus. Das Highlight hierbei ist die Mineral-Lab-Technologie, die Reliefs mit überraschenden Effekten aus der Verschmelzung edler Mineralien erzeugt, die millimetergenau auf die Adern aufgetragen werden.
Bild: Michael Spohr
76|90
Technologischer Industriestein: Für die neue Kollektion „Attitude“ verteilte der italienische Hersteller Leonardo Körnungen und Gesteinssplitter zufällig auf der Oberfläche zu einem ausgewogenen Größen- und Farbenmix.
Bild: Michael Spohr
77|90
Feinsteinzeug in Zementoptik von Refin: Zu vier der sechs Farbtöne der neuen minimalistischen Kollektion „Grayn“ – im Bild die Farbe Clay – gibt es als Wanddekoration ein Tweed-Muster mit entsprechender Struktur wie beim gleichnamigen Gewebe.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
78|90
Zwei der Neuheiten von La Fenice in einem Bild: die Eichenholz-Reproduktion „Briccole“ in der ruhigsten Variante „Elegante“ (daneben gibt es noch zwei lebhaftere Holzoptiken) und die florale Wandfliesen-Kollektion „LifesTile“, angefertigt mit der DG-Shape-Technologie, die der Keramikoberfläche Hoch-Tief-Effekte verleiht, genau synchronisiert mit der hochauflösenden grafischen Textur der Fliesen.
Bild: Michael Spohr
79|90
Holzoptik-Kollektionen gehören nach wie vor zum Repertoire der Keramikhersteller, nehmen aber nur mehr einen kleinen Teil der Neuheiten ein: Sant‘ Agostino präsentierte „Yorkwood“, kombiniert in der Anwendung mit der neuen Cross-Cut-Travertinkollektion „Invictus Cross“ an der Wand links sowie der Putzoptik-Kollektion „Iro“ in der Farbe ‚Navy“ und einem „Bit“-Mosaik an der Stirnwand.
Bild: Michael Spohr
80|90
Eine von zwei neuen Terrazzooptik-Kollektionen von Sant‘ Agostino: „Iro“, hier in der Farbe „Rose“ kombiniert Putzanmutung und Terrazzomuster.
Bild: Michael Spohr
81|90
Gewagte Kombination: Eine sehr spezielle Wohnzimmer-Atmosphäre schuf Sant‘ Agostino mit den geradlinig verfugten schmalen Bodenfliesen und den grünen mit scheinbaren Hoch-Tief-Noppen versehenen Fliesen.
Bild: Michael Spohr
82|90
Wie immer einer der Cersaie-Messestände mit den besten Ambientepräsentationen seiner Serien: Sant‘ Agostino vermittelte den Besuchern Raumwirkung, hier allerdings stärker geprägt von den auffälligen Teddyplüsch-Sesseln als von den ausgestellten Keramikfliesen.
Bild: Michael Spohr
83|90
„Saperlipopette“ sollten die Besucher beim Betreten des Messestand des französische Keramikfabrikanten Novoceram ausrufen: Der Begriff bezeichnet einen umgangssprachlichen und scherzhaften Ausruf, der Verwunderung signalisiert.
Bild: Michael Spohr
84|90
Liebevoll kitschig in Szene gesetzt: „Oaka“, eine Holzeffekt-Kollektion von Novoceram, die ein minimalistisches Eichenholz nachbildet.
Bild: Michael Spohr
85|90
Einladung in die Mountain Lodge: Gigacer lud seine Messegäste ein, die neue Steinkollektion „in einer Atmosphäre zu entdecken, die Sie buchstäblich höher bringen wird“. Inmitten der majestätischen Berggipfel hatten die Standbesucher die Möglichkeit, innovative Keramiklösungen der Marke Gigacer zu erkunden.
Bild: Michael Spohr
87|90
Goldfarbener Standwaschtisch mit passender Illumination: Die Cersaie ist nicht nur die bedeutendste Fliesenmesse, sondern auch eine internationale Fachveranstaltung für Badezimmerausstattungen.
Bild: Cersaie, Bologna
88|90
Der Naturstein wird traditionell in verschiedenen Oberflächenbearbeitungen angeboten, was sich die Fliesenindustrie abgeschaut hat. So bietet sie Fliesen in Travertinoptik gebürstet, gerillt, getrommelt oder geschliffen an. Der spanische Hersteller Porcelanosa präsentierte gleich vier neue Travertin-Kollektionen mit jeweils vier Oberflächenvarianten. Ob die Serien Aura, Santorini, Navona und Saddle aber auf den Markt kommen, hängt von den Kund*innen ab. Viele Hersteller testen sowohl auf der Cersaie in Italien als auch auf dem spanischen Messependant, der Cevisama, mögliche neue Produkte auf ihre Marktgängigkeit, bevor sie sich zur Produktion entschließen.
Der zweite Natursteinliebling
Ein weiterer perfekt nachgebildeter Naturstein ist der brasilianische Quarzit Breccia Imperiale, der auf der Cersaie mehrfach entdeckt werden konnte. Der grobkörnige braune Stein mit seiner gewolkten Struktur passt ebenfalls gut zu den warmen Erdtönen, die das Wohnambiente derzeit prägen. Zudem können die Hersteller hier mit den Struktureffekten ihrer neuesten 3D-Ink-Technologie glänzen, bei der passend zur Zusammensetzung des Steins Teilbereiche der Fliese erhaben, rau oder anpoliert sind und sich so haptisch vom Rest der Fliese unterscheiden.
Galerie
Willkommen zu den Cersaie-Fliesenneuheiten: Materialpräsentation im neu gestalteten Fiandre-Showroom.
Bild: Michael Spohr
01|90
Gut besuchte Messestände: Wie hier zur ABK-Gruppe strömten die Besucherscharen fast wie in alten Zeiten.
Bild: Michael Spohr
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Der Materialtrend: Gleich vier neue Kollektionen mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen in Travertinoptik zeigte Porcelanosa an seinem Cersaie-Messestand.
Bild: Michael Spohr
03|90
Von Travertin inspirierte neue Kollektion „Lugano“: ProConcept, eine neue spanische Marke, stellte erstmals auf der Cersaie aus.
Bild: Michael Spohr
04|90
Modestein: Der brasilianische Quarzit Breccia Imperiale erfreut sich bei den Flieseninterpreten großer Beliebtheit – hier die Version von Sigma Lab.
Bild: Michael Spohr
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Porcelanosa ahmt diesen Naturstein ebenfalls nach – bei der Messepräsentation allerdings um einiges fulminanter.
Bild: Michael Spohr
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Porcelanosa ahmt diesen Naturstein ebenfalls nach – bei der Messepräsentation allerdings um einiges fulminanter.
Bild: Michael Spohr
07|90
Dem Naturvorbild Breccia Imperiale nachempfunden: Mineralienstreifungen und materielle Überlappungen, die sich unaufhörlich abwechseln, lockern bei der gleichnamigen Fiandre-Interpretation die dynamische Textur auf. Die Ausführung Natural Plus gibt der Oberfläche ein mattes Aussehen mit regelmäßiger Struktur und verleiht den Räumen Tiefe.
Bild: Fiandre Architectural Surfaces, Castellarano
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Seit 25 Jahren Familienunternehmen in der Glasmosaik-Herstellung: Zu hundert Prozent spanisches Recyclingglas setzt Onix für seine spektakulären Mosaikschöpfungen in Fliesenoptik ein.
Bild: Michael Spohr
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Einer der Verantwortlichen für die neuesten Glasurtechnologien: Die Esmalglass-Itaca-Gruppe versorgt etliche Fliesenhersteller mit Fritten, Glasuren, Farben, Additiven und weiteren Rohstoffen, die erst Innovationen bei den Oberflächenausführungen ermöglichen.
Bild: Michael Spohr
10|90
Get together der Branche: Die Messestände – hier der Empfangsbereich zu dem des italienischen Anbieters Cerdomus – fungierten während der Cersaie einmal mehr als zwanglose Treffpunkte des Publikums.
Bild: Michael Spohr
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Musiktheater-Foyer: Die Iris Ceramica-Gruppe inszenierte eine Sinfonie aus Neuheiten in ihren Showräumen – der Messestand bildete die Empfangshalle.
Bild: Michael Spohr
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Gelbgrün und Blaugrün: Refin stellte seine neue plakative Kollektion „Upside“ in angesagten Farbstellungen vor, eine Weiterentwicklung der von Massimiliano Adami im Jahre 2011 entworfenen Kollektion „Beside“.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
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Dem Designer über die Schulter geschaut: Massimiliano Adami legt letzte Hand an seine Fliesenkreation an.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
14|90
Forschungsfortschritt: Erste Skizze einer kommenden Mosaikkollektion, hier ein Farbentwurf aus der „Beside“-Kollektion des italienischen Herstellers Ceramiche Refin.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
15|90
Unterschiedliche Formate, durchlaufende Linienführung: Am Moodboard zu der neuen „Upside“-Serie von Refin erkennt man ein zentrales Element der Kollektionsentwicklung.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
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A walk into color: Die italienische Quintessenza Ceramiche stellte gleich drei neue farbenfrohe Kleinfliesen-Kollektionen vor.
Bild: Michael Spohr
17|90
Zwei Kollektionen von Quintessenza, die entwickelt wurden, um miteinander kombiniert zu werden und ein perfektes Boden-Wand-Belagspaar zu bilden: Die „Fluid“-Kollektion mit organischen ‚Pigmentflüssen‘ und die „Colors“-Kollektion mit 24 zum Mischen gedachten Streifen in sechs Farbfamilien– eine Einladung, mit gewagten oder Ton-in-Ton-Farbkombinationen zu experimentieren.
Bild: Michael Spohr
18|90
Rillen sind derzeit ein Must-have in der Fliesenindustrie: Vives-Exportleiter Pepe Miralles sieht das Rillendekor der neuen Terrazzooptik „Micra“ aber weniger auf dem deutschen Markt, weil die deutschen Kunden bei derartigen dreidimensionalen Fliesen immer Probleme beim Bohren und bei Anschlüssen sehen würden.
Bild: Michael Spohr
19|90
Terracotta neu interpretiert: „Ca’n Terra“ heißt das Kompendium handgefertigter Tonelemente – wie „Landscape“ (Wand rechts), Landscape mit „Baldosa 3D“ (Wand links) und „Osadia“ (Thekenverkleidung) des spanischen Anbieters ITT Ceramic.
Bild: Michael Spohr
20|90
Ermöglicht plastische Gestaltungen: Die dekorativen „Osadia“-Halbsäulen im Format 90 x 12,5 x 5,5 cm stellte ITT in drei Farbstellungen vor.
Bild: Michael Spohr
21|90
Vorreiter bei ausgefallenen Formen: Porcelanosa präsentierte wieder einmal neuartige Mosaike – beispielsweise in Diamantenform oder mit speziellen Hoch-Tief-Strukturen.
Bild: Michael Spohr
22|90
Fiktive Natursteinoptik mit Breccia-typischen Mineraleinschlüssen: die neue „Estro“-Serie von Porcelaingres
Bild: Michael Spohr
23|90
Ohne sichtbare Übergänge: Bei der neuen „Trencadís“-Kollektion des auf Kleinformate spezialisierten spanischen Fliesendesignstudios Wow werden Fliesenfragmente zu dekorativen Kompositionen verarbeitet, bei denen nach der Verlegung nicht mehr zu erkennen ist, wo die Fliese verfugt wurde.
Bild: Michael Spohr
24|90
Afrikanisch angehauchte Lehmbodenoptik: Zu der erdfarbenen neuen Fliesenserie „Nok“ des italienischen Herstellers 41zero42 gibt es unter anderem das unregelmäßige Mosaik „Boogie“, hier in der Farbe Terra.
Bild: Michael Spohr
25|90
Kleinteilig, vielfältig und dunkelgrün: Die neue HD digital glasierte „Dandy“-Kollektion von 41zero42 kombiniert zeitlose Marmoreleganz mit klassischen Geometrien.
Bild: Michael Spohr
26|90
Auf den Punkt gebracht: Kleinteilige Wandfliesen-Kreation „Reverse“ von Optificio Ceramico aus Italien
Bild: Michael Spohr
27|90
Die neue von Francisco Segarra designte Peronda-Kollektion „Brush“ vereint japanischen Minimalismus mit skandinavischen Einflüssen.
Bild: Michael Spohr
28|90
Weniger ist mehr: Die „Brush“-Kollektion von Peronda ermöglicht vielfältige Gestaltungsvarianten – bei nur zwei Grundelementen.
Bild: Michael Spohr
29|90
Blau (Farbe Oltremare) und Grün (Farbe Ottanio) sind zwei häufig gezeigte Farbkombinationen: „Wind“ heißt die neue Kollektion mit den beiden Relieftypen Onde und Dune von Ceramica Vogue aus der Bardelli-Gruppe. Das Onde-Oberflächenrelief des glasierten Feinsteinzeugs soll an den Welleneffekt erinnern, den der Wind auf hoher See erzeugt.
Bild: Michael Spohr
30|90
Währenddessen soll das Dune-Relief die Formen des Windes auf dem Sand in der Wüste nachbilden. Ceramica Vogue unterteilt seine Kollektion absichtlich farblich sowie strukturell in einen geschwungenen, weichen und einen klaren, definierten Teil.
Bild: Michael Spohr
31|90
Mix & Match: Wie die Bardelli-Gruppe an ihrem Cersaie-Messestand unter dem Motto „Welcome to Eden“ zeigten viele Fliesenhersteller passende Kombinationsmöglichkeiten ihrer Neuheiten auf Storyboards.
Bild: Michael Spohr
32|90
Naturtöne in fünf Nuancen: Die neue Kollektion „Surround“ von Panaria Ceramica verbindet gekonnt fossile Elemente und die typischen Details von Kalkstein und Juramarmor
Bild: Panaria Ceramica, Finale Emilia
33|90
Trendfarbton Gelbgrün: Wie beim Messeauftritt des zur spanischen Arcana-Gruppe gehörenden Anbieters Vives stachen immer wieder die Farben Gelb und Grün ins Auge.
Bild: Michael Spohr
34|90
Kundenspezifische Fliesenfarben und Fliesendesigns selbst in kleinen Auflagen: Cevica Lab Colors und Cevica Lab Design ermöglichen die Umsetzung individueller Gestaltungsideen.
Bild: Michael Spohr
35|90
Farbenpracht im Fliesenatelier: Kaum ein Anbieter schwelgt so in Farbe wie der spanische Hersteller dekorativer Kleinfliesen Cevica.
Bild: Michael Spohr
36|90
Tutti Frutti: Mithilfe von 3D-Technik in der eigenen Entwicklungsabteilung entstanden sind die Tutti-Frutti-Grafikdekore der neuen „Spuma“-Serie von Arcana, die es – kaum mehr verwunderlich – auch im angesagten Format 120 x 120 cm gibt.
Bild: Michael Spohr
37|90
Zehn Farben mit ineinander fließenden Glasurströmen: Die „Spuma“-Kollektion von Arcana enthält auch Elemente mit erhabenen Strukturen (links im Bild zu erkennen).
Bild: Michael Spohr
38|90
Attraktive Gravuren: Natursteinhersteller Trame di Pietra präsentiert neuerdings auch eigene Feinsteinzeuglinien – mit selbst gestalteten Mustern auf den unifarbenen Grundfliesen.
Bild: Michael Spohr
39|90
Rattanmuster von Trame di Pietra: Die elfenbeinfarbene Grundfliese kommt hierbei aus der Balance-Kollektion der Iris Ceramica-Gruppe, die Rattantextur von TWS.
Bild: Michael Spohr
40|90
Asiatisch anmutender Messestand: Der spanische Hersteller Exagres präsentierte hier in erster Linie seine Spezialität: eine große Bandbreite an Treppenstufen-Variationen, hat aber auch das Fliesenformat 120 x 120 cm im Programm.
Bild: Michael Spohr
41|90
Lappato-Oberfläche mit R10-Rutschhemmung: Das rutschhemmende Finish der neuen Apavisa-Kollektion „Sisu“ soll den Schaum der Wellen simulieren, die sich an Marmorstein brechen.
Bild: Michael Spohr
42|90
Für Wände in 120 x 280 cm und für Böden in 120 x 120 cm: Neue Apavisa-Metalloptik „Reggia“ in der Farbe Gold mit patinierter Oberfläche.
Bild: Michael Spohr
43|90
Interpretation des Negresco-Steins, einer brasilianischen Brekzie: Artech nennt sich die neue 3D-Technologie von Azuvi, mit Hilfe derer die einzigartige Textur der Natursteininterpretation – in diesem Fall „Neeko Black“ – hervorgehoben wird und die charakteristischen weißen und schwarzen Adern als Unterscheidungselement hervortreten.
Bild: Michael Spohr
44|90
Kombination aus traditioneller Handwerkskunst und modernem Design sowie neuer Technologie: Die Kollektion „Neeko“ der zur spanischen Argenta-Gruppe gehörenden Firma Azuvi wird in drei Formaten – unter anderem 120 x 120 cm – und vier Farben präsentiert.
Bild: Michael Spohr
45|90
Wirkung von Polygonalplatten am Messestand: ermesaurelia präsentierte seine neue Betonoptik-Feinsteinzeugserie „Dom.ino“ in zwei warmen und zwei kalten Farbtönen (Rauch, Asche, Kalk, Sand), als Doppelausführung für den Innen- und den Außenbereich (dann in 20 mm Stärke).
Bild: Michael Spohr
46|90
Zurückhaltende ruhige Betonanmutung: Der für seine farbopulenten Großkeramiken bekannte italienische Hersteller Energieker zeigte in diesem Jahr auf der Cersaie, dass er auch ganz anders kann.
Bild: Michael Spohr
47|90
Beton und Terracotta vereint: Arcana präsentierte mit „Parallax“ eine vielseitige neue Kollektion in den Formaten 120 x 120, 80 x 80, 60 x 60, 10 x 59,3, 8 x 31,5, 60 x 120 cm und in Mosaikform, die verschiedenen Stilen und Geschmäckern gerecht werden soll.
Bild: Michael Spohr
48|90
Erinnern an die Herkunft der keramischen Fliesen: Am Del Conca-Messestand verwiesen zahlreiche Tongefäße auf den natürlichen Hauptbestandteil der ausgestellten Produkte.
Bild: Michael Spohr
49|90
: Interpretation der Pisé-Technik, auch Stampflehmbau genannt: Neue Boden- und Wandfliesenkollektion aus Feinsteinzeug „Bioterre“ von Ceramica del Conca mit urtümlicher, warmer, schlichter Optik von natürlicher Erde.
Bild: Michael Spohr
50|90
Simulieren die Wirkung von Tapeten: Die Feinsteinzeug-Dekorationen der „Universal“-Kollektion von Ceramica Il Cavallino im Format 61 x 122,2 cm (rechts im Bild). Links daneben Muster der Holzoptik-Kollektion „Natura“ in fünf Holzsorten-Nachbildungen
Bild: Cersaie, Bologna
51|90
Neue Retromarke Sodai – gegründet als High-Fashion-Atelier: Bruyèreholz-Optik, leuchtende Farben und Platten mit Seideneffekt erzählen von einer bürgerlichen Welt mit eleganter, kultivierter Atmosphäre, aber ohne jegliche Spur von Nostalgie.
Bild: Michael Spohr
52|90
Neue Retromarke Sodai – gegründet als High-Fashion-Atelier: Bruyèreholz-Optik, leuchtende Farben und Platten mit Seideneffekt erzählen von einer bürgerlichen Welt mit eleganter, kultivierter Atmosphäre, aber ohne jegliche Spur von Nostalgie.
Bild: Michael Spohr
53|90
Golfball-Dekor und Travertininterpretation: Vives ist sich sicher, dass der Travertintrend sich weiter fortsetzt und ergänzte seine Anmutung dieses Natursteins um eine neue Farbe und ein neues Format; interessant auch das an aufgeschnittene Golfbälle erinnernde Dekor am Messestand-Tisch links im Bild.
Bild: Michael Spohr
54|90
Florim-Keramik trifft Falper-Design: „Elitique“ ist ein Co-Branding-Projekt beider Firmen, das werkseitig tiefgezogene Keramikfliesen in Badezimmermöbel integriert.
Bild: Florim Ceramiche, Fiorano Modenese
55|90
Verstärkt die Keramik um das Fünf- bis Zehnfache: xslab-Sandwich aus rückseitig laminierter Armierung und sechs Millimeter Fliese von Granitech
Bild: Michael Spohr
56|90
Neue Küchenarbeitsplattenmarke: „Venux“, die neue Marke der spanischen STN-Gruppe soll luxuriöse Arbeitsplatten für jedermann erschwinglich machen. Auf der Cersaie stellte sich die Marke erstmalig der Fachöffentlichkeit vor.
Bild: Michael Spohr
57|90
Arbeitsplatte in Travertinoptik: Auch bei ITT fand sich eine Variante der allgegenwärtigen Travertinnachbildungen.
Bild: Michael Spohr
58|90
Zwei neue Großkeramik-Farben von FMG: „Brown Fusion“ an der Wand und „Onice Rosa“ am Boden sowie als Standwaschtisch-Verkleidung.
Bild: Michael Spohr
59|90
3D.Fit-Technologie: Living Ceramics präsentierte mit „Oda“ eine neue Kollektion, bei der die Grafik und das Relief des Stücks perfekt aufeinander abgestimmt sind, genau wie beim Naturstein-Vorbild.
Bild: Michael Spohr
60|90
Neue Farben und neue Technologie für „Gubi“, die Mikrozement-Optik von Living Ceramics: Die Kollektion hat vier neue Farben erhalten, die ein Gleichgewicht zwischen Zeitlosigkeit und Modernität schaffen sollen, mit Farbtönen, die die Räume mit Licht durchfluten. Dank der digitalen 3D.Fit-Relieftechnologie passen die Grafiken und das Relief jetzt perfekt zusammen, und es wird ein Finish erreicht, das dem Mikrozement so getreu wie möglich ist.
Bild: Michael Spohr
61|90
Keramiktische: Energieker präsentierte auf der Cersaie eine große Auswahl an Beistelltischen sowie anderen Tischformen in verschiedenen Optiken.
Bild: Michael Spohr
62|90
Trendfarbe Gelb-Grün: Als Highlight an seinem Messestand hatte Energieker einen überdimensionalen schrägen Monolithen aus seiner Marmoroptik „Emerald Paris“ aufgestellt, neue Farbe der „Ekxtreme“-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
63|90
Raumtrennsystem im modernen Terracotta-Stil: „Landscape“ nennt sich das Element aus der Ca’n Terra-Kollektion von ITT.
Bild: Michael Spohr
64|90
ITT-Setzkasten: Füllt man die farbigen „Baldosa“ 3D-Dekore in die Landscape-Elemente, so ergibt sich eine gänzlich neue Optik.
Bild: Michael Spohr
65|90
Extravagante Onyx-Optik von Tagina: Ein Technologie-Update ermöglicht dem Hersteller, feine Glassplitter quasi in die Oberfläche einzuschweißen und dem Material damit eine zusätzliche Tiefe sowie einen eleganten Glitzereffekt zu verleihen.
Bild: Michael Spohr
66|90
Ein längerer Brand macht’s möglich: Tagina wertet seine Onyx-Optiken mit den in der Glasur verteilten Glitzersternchen auf.
Bild: Michael Spohr
67|90
Luxustaschen-Präsentation vor Fantasiedekor im Marmorstil von Tagina: Der eigentlich für seine Retro-Optiken bekannte italienische Hersteller überraschte mit sehr auffälligen Marmor- und Onyx-Anmutungen.
Bild: Michael Spohr
68|90
Transparente Großkeramik als offenes Buch: Der italienische Natursteinhändler Bonotti hat nun auch eine Keramikserie im Programm. Bonottis Vorteil: Der Anbieter kann selbst einzelne Unmaßtafeln der weltweit schönsten und gefragtesten Natursteine besorgen, die Oberflächen scannen und mit den hochauflösenden Dateien unempfindliche Keramikplatten bedrucken.
Bild: Michael Spohr
69|90
Weiterentwicklung der DYS-Technologie (Design Your Slabs): Die Marken der Iris Ceramica-Gruppe können individuelle Kundenwünsche ab einer einzelnen Fliese seit diesem Herbst auch haptisch erfüllen; so lassen sich bei diesem Bild etwa die Rillen der Blätter ertasten.
Bild: Michael Spohr
70|90
Rainforest Brown: Imola Ceramica wagte sich an die Keramikinterpretation dieses indischen Serpentinits heran. Die Gesteinsbezeichnung stammt vom Wort Schlange, da das gitterförmige Muster an eine Schlangenhaut erinnert.
Bild: Michael Spohr
71|90
Marmorfliesenserie um fantasievolle neue Dekore ergänzt: Der italienische Hersteller Imola fügte seiner Kollektion „The Room“ einige Farben hinzu, die keine Natursteine imitieren, sondern frei erfunden sind – wie etwa die gelbgrüne Optik „Parrot“ (Papagei), links im Bild.
Bild: Michael Spohr
72|90
Hostessen in der diesjährigen Trendfarbe: Der türkische Hersteller NG-Kütahya präsentierte eine Vielzahl an XXL-Natursteinoptiken, darunter jeweils eine Keramikversion des italienischen Marmors Breccia Capraia (links) und des besonders stark geäderten Travertins Capriche (rechts). An diesem Messestand übrigens liefen gefühlt ebenso viele schillernd grün gekleidete Hostessen herum wie Keramikfliesen präsentiert wurden.
Bild: Michael Spohr
73|90
In & Out: Der spanische Hersteller Rocersa stellt alle seine Serien für Wand, Boden und als Zwei-Zentimeter-Material für den Außenbereich zur Verfügung, so auch die neue Serie „Kaori“, was im Japanischen Duft bedeutet.
Bild: Michael Spohr
74|90
„Highlands“ soll an die raue Schönheit der schottischen Landschaft erinnern: Rocersa lässt im Design der neuen Kollektion Konglomeratsteine zu einem reichhaltigen, strukturierten Hintergrund verschmelzen.
Bild: Michael Spohr
75|90
Keramikfliese mit außergewöhnlichen grafischen Effekten: Die neue Patagonia-Serie wurde vom gleichnamigen Quarzit inspiriert, einem exotischen Gestein aus Brasilien. Der spanische Hersteller Roca stattet die Kollektion mit einer matten Oberfläche und einem Druck in sehr hoher Auflösung aus. Das Highlight hierbei ist die Mineral-Lab-Technologie, die Reliefs mit überraschenden Effekten aus der Verschmelzung edler Mineralien erzeugt, die millimetergenau auf die Adern aufgetragen werden.
Bild: Michael Spohr
76|90
Technologischer Industriestein: Für die neue Kollektion „Attitude“ verteilte der italienische Hersteller Leonardo Körnungen und Gesteinssplitter zufällig auf der Oberfläche zu einem ausgewogenen Größen- und Farbenmix.
Bild: Michael Spohr
77|90
Feinsteinzeug in Zementoptik von Refin: Zu vier der sechs Farbtöne der neuen minimalistischen Kollektion „Grayn“ – im Bild die Farbe Clay – gibt es als Wanddekoration ein Tweed-Muster mit entsprechender Struktur wie beim gleichnamigen Gewebe.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
78|90
Zwei der Neuheiten von La Fenice in einem Bild: die Eichenholz-Reproduktion „Briccole“ in der ruhigsten Variante „Elegante“ (daneben gibt es noch zwei lebhaftere Holzoptiken) und die florale Wandfliesen-Kollektion „LifesTile“, angefertigt mit der DG-Shape-Technologie, die der Keramikoberfläche Hoch-Tief-Effekte verleiht, genau synchronisiert mit der hochauflösenden grafischen Textur der Fliesen.
Bild: Michael Spohr
79|90
Holzoptik-Kollektionen gehören nach wie vor zum Repertoire der Keramikhersteller, nehmen aber nur mehr einen kleinen Teil der Neuheiten ein: Sant‘ Agostino präsentierte „Yorkwood“, kombiniert in der Anwendung mit der neuen Cross-Cut-Travertinkollektion „Invictus Cross“ an der Wand links sowie der Putzoptik-Kollektion „Iro“ in der Farbe ‚Navy“ und einem „Bit“-Mosaik an der Stirnwand.
Bild: Michael Spohr
80|90
Eine von zwei neuen Terrazzooptik-Kollektionen von Sant‘ Agostino: „Iro“, hier in der Farbe „Rose“ kombiniert Putzanmutung und Terrazzomuster.
Bild: Michael Spohr
81|90
Gewagte Kombination: Eine sehr spezielle Wohnzimmer-Atmosphäre schuf Sant‘ Agostino mit den geradlinig verfugten schmalen Bodenfliesen und den grünen mit scheinbaren Hoch-Tief-Noppen versehenen Fliesen.
Bild: Michael Spohr
82|90
Wie immer einer der Cersaie-Messestände mit den besten Ambientepräsentationen seiner Serien: Sant‘ Agostino vermittelte den Besuchern Raumwirkung, hier allerdings stärker geprägt von den auffälligen Teddyplüsch-Sesseln als von den ausgestellten Keramikfliesen.
Bild: Michael Spohr
83|90
„Saperlipopette“ sollten die Besucher beim Betreten des Messestand des französische Keramikfabrikanten Novoceram ausrufen: Der Begriff bezeichnet einen umgangssprachlichen und scherzhaften Ausruf, der Verwunderung signalisiert.
Bild: Michael Spohr
84|90
Liebevoll kitschig in Szene gesetzt: „Oaka“, eine Holzeffekt-Kollektion von Novoceram, die ein minimalistisches Eichenholz nachbildet.
Bild: Michael Spohr
85|90
Einladung in die Mountain Lodge: Gigacer lud seine Messegäste ein, die neue Steinkollektion „in einer Atmosphäre zu entdecken, die Sie buchstäblich höher bringen wird“. Inmitten der majestätischen Berggipfel hatten die Standbesucher die Möglichkeit, innovative Keramiklösungen der Marke Gigacer zu erkunden.
Bild: Michael Spohr
87|90
Goldfarbener Standwaschtisch mit passender Illumination: Die Cersaie ist nicht nur die bedeutendste Fliesenmesse, sondern auch eine internationale Fachveranstaltung für Badezimmerausstattungen.
Bild: Cersaie, Bologna
88|90
Mosaikrenaissance und gleich mehrere Krisen
Nach wie vor nehmen Natursteinnachbildungen den größten Teil der Fliesenneuheiten ein. Beton-, Holz- und Terrazzo-Optiken sind nicht verschwunden, reihen sich aber immer weiter hinten ein. Stattdessen haben authentische Keramiken Konjunktur, oft uni in gedeckten Farben und mit einfallsreichen Strukturen – allerdings gilt das nur für größere Formate. Je kleiner die Fliesen werden, desto bunter werden diese und desto lebhafter wird ihr Dekor. Außerdem wächst der Formenreichtum aus der Wand heraus – zu dreidimensionalen glasierten Tonscherben.
Nach einer fast vollständigen Abwesenheit im letzten Jahr kehrten Mosaike auf die Cersaie zurück. Kleinformate mit 5 x 5 cm sind wieder beliebt – allerdings nicht mehr in bunten Glasfarben, sondern ebenfalls in warmen, terrakottaähnlichen Tönen. Der spanische Glasmosaikhersteller Onix stellte seine sechs Farbtöne umfassende neue Terra-Kollektion aus spanischem Recyclingglas sowie vier weitere neue Mosaikkollektionen vor.
Galerie
Willkommen zu den Cersaie-Fliesenneuheiten: Materialpräsentation im neu gestalteten Fiandre-Showroom.
Bild: Michael Spohr
01|90
Gut besuchte Messestände: Wie hier zur ABK-Gruppe strömten die Besucherscharen fast wie in alten Zeiten.
Bild: Michael Spohr
02|90
Der Materialtrend: Gleich vier neue Kollektionen mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen in Travertinoptik zeigte Porcelanosa an seinem Cersaie-Messestand.
Bild: Michael Spohr
03|90
Von Travertin inspirierte neue Kollektion „Lugano“: ProConcept, eine neue spanische Marke, stellte erstmals auf der Cersaie aus.
Bild: Michael Spohr
04|90
Modestein: Der brasilianische Quarzit Breccia Imperiale erfreut sich bei den Flieseninterpreten großer Beliebtheit – hier die Version von Sigma Lab.
Bild: Michael Spohr
05|90
Porcelanosa ahmt diesen Naturstein ebenfalls nach – bei der Messepräsentation allerdings um einiges fulminanter.
Bild: Michael Spohr
06|90
Porcelanosa ahmt diesen Naturstein ebenfalls nach – bei der Messepräsentation allerdings um einiges fulminanter.
Bild: Michael Spohr
07|90
Dem Naturvorbild Breccia Imperiale nachempfunden: Mineralienstreifungen und materielle Überlappungen, die sich unaufhörlich abwechseln, lockern bei der gleichnamigen Fiandre-Interpretation die dynamische Textur auf. Die Ausführung Natural Plus gibt der Oberfläche ein mattes Aussehen mit regelmäßiger Struktur und verleiht den Räumen Tiefe.
Bild: Fiandre Architectural Surfaces, Castellarano
08|90
Seit 25 Jahren Familienunternehmen in der Glasmosaik-Herstellung: Zu hundert Prozent spanisches Recyclingglas setzt Onix für seine spektakulären Mosaikschöpfungen in Fliesenoptik ein.
Bild: Michael Spohr
09|90
Einer der Verantwortlichen für die neuesten Glasurtechnologien: Die Esmalglass-Itaca-Gruppe versorgt etliche Fliesenhersteller mit Fritten, Glasuren, Farben, Additiven und weiteren Rohstoffen, die erst Innovationen bei den Oberflächenausführungen ermöglichen.
Bild: Michael Spohr
10|90
Get together der Branche: Die Messestände – hier der Empfangsbereich zu dem des italienischen Anbieters Cerdomus – fungierten während der Cersaie einmal mehr als zwanglose Treffpunkte des Publikums.
Bild: Michael Spohr
11|90
Musiktheater-Foyer: Die Iris Ceramica-Gruppe inszenierte eine Sinfonie aus Neuheiten in ihren Showräumen – der Messestand bildete die Empfangshalle.
Bild: Michael Spohr
12|90
Gelbgrün und Blaugrün: Refin stellte seine neue plakative Kollektion „Upside“ in angesagten Farbstellungen vor, eine Weiterentwicklung der von Massimiliano Adami im Jahre 2011 entworfenen Kollektion „Beside“.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
13|90
Dem Designer über die Schulter geschaut: Massimiliano Adami legt letzte Hand an seine Fliesenkreation an.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
14|90
Forschungsfortschritt: Erste Skizze einer kommenden Mosaikkollektion, hier ein Farbentwurf aus der „Beside“-Kollektion des italienischen Herstellers Ceramiche Refin.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
15|90
Unterschiedliche Formate, durchlaufende Linienführung: Am Moodboard zu der neuen „Upside“-Serie von Refin erkennt man ein zentrales Element der Kollektionsentwicklung.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
16|90
A walk into color: Die italienische Quintessenza Ceramiche stellte gleich drei neue farbenfrohe Kleinfliesen-Kollektionen vor.
Bild: Michael Spohr
17|90
Zwei Kollektionen von Quintessenza, die entwickelt wurden, um miteinander kombiniert zu werden und ein perfektes Boden-Wand-Belagspaar zu bilden: Die „Fluid“-Kollektion mit organischen ‚Pigmentflüssen‘ und die „Colors“-Kollektion mit 24 zum Mischen gedachten Streifen in sechs Farbfamilien– eine Einladung, mit gewagten oder Ton-in-Ton-Farbkombinationen zu experimentieren.
Bild: Michael Spohr
18|90
Rillen sind derzeit ein Must-have in der Fliesenindustrie: Vives-Exportleiter Pepe Miralles sieht das Rillendekor der neuen Terrazzooptik „Micra“ aber weniger auf dem deutschen Markt, weil die deutschen Kunden bei derartigen dreidimensionalen Fliesen immer Probleme beim Bohren und bei Anschlüssen sehen würden.
Bild: Michael Spohr
19|90
Terracotta neu interpretiert: „Ca’n Terra“ heißt das Kompendium handgefertigter Tonelemente – wie „Landscape“ (Wand rechts), Landscape mit „Baldosa 3D“ (Wand links) und „Osadia“ (Thekenverkleidung) des spanischen Anbieters ITT Ceramic.
Bild: Michael Spohr
20|90
Ermöglicht plastische Gestaltungen: Die dekorativen „Osadia“-Halbsäulen im Format 90 x 12,5 x 5,5 cm stellte ITT in drei Farbstellungen vor.
Bild: Michael Spohr
21|90
Vorreiter bei ausgefallenen Formen: Porcelanosa präsentierte wieder einmal neuartige Mosaike – beispielsweise in Diamantenform oder mit speziellen Hoch-Tief-Strukturen.
Bild: Michael Spohr
22|90
Fiktive Natursteinoptik mit Breccia-typischen Mineraleinschlüssen: die neue „Estro“-Serie von Porcelaingres
Bild: Michael Spohr
23|90
Ohne sichtbare Übergänge: Bei der neuen „Trencadís“-Kollektion des auf Kleinformate spezialisierten spanischen Fliesendesignstudios Wow werden Fliesenfragmente zu dekorativen Kompositionen verarbeitet, bei denen nach der Verlegung nicht mehr zu erkennen ist, wo die Fliese verfugt wurde.
Bild: Michael Spohr
24|90
Afrikanisch angehauchte Lehmbodenoptik: Zu der erdfarbenen neuen Fliesenserie „Nok“ des italienischen Herstellers 41zero42 gibt es unter anderem das unregelmäßige Mosaik „Boogie“, hier in der Farbe Terra.
Bild: Michael Spohr
25|90
Kleinteilig, vielfältig und dunkelgrün: Die neue HD digital glasierte „Dandy“-Kollektion von 41zero42 kombiniert zeitlose Marmoreleganz mit klassischen Geometrien.
Bild: Michael Spohr
26|90
Auf den Punkt gebracht: Kleinteilige Wandfliesen-Kreation „Reverse“ von Optificio Ceramico aus Italien
Bild: Michael Spohr
27|90
Die neue von Francisco Segarra designte Peronda-Kollektion „Brush“ vereint japanischen Minimalismus mit skandinavischen Einflüssen.
Bild: Michael Spohr
28|90
Weniger ist mehr: Die „Brush“-Kollektion von Peronda ermöglicht vielfältige Gestaltungsvarianten – bei nur zwei Grundelementen.
Bild: Michael Spohr
29|90
Blau (Farbe Oltremare) und Grün (Farbe Ottanio) sind zwei häufig gezeigte Farbkombinationen: „Wind“ heißt die neue Kollektion mit den beiden Relieftypen Onde und Dune von Ceramica Vogue aus der Bardelli-Gruppe. Das Onde-Oberflächenrelief des glasierten Feinsteinzeugs soll an den Welleneffekt erinnern, den der Wind auf hoher See erzeugt.
Bild: Michael Spohr
30|90
Währenddessen soll das Dune-Relief die Formen des Windes auf dem Sand in der Wüste nachbilden. Ceramica Vogue unterteilt seine Kollektion absichtlich farblich sowie strukturell in einen geschwungenen, weichen und einen klaren, definierten Teil.
Bild: Michael Spohr
31|90
Mix & Match: Wie die Bardelli-Gruppe an ihrem Cersaie-Messestand unter dem Motto „Welcome to Eden“ zeigten viele Fliesenhersteller passende Kombinationsmöglichkeiten ihrer Neuheiten auf Storyboards.
Bild: Michael Spohr
32|90
Naturtöne in fünf Nuancen: Die neue Kollektion „Surround“ von Panaria Ceramica verbindet gekonnt fossile Elemente und die typischen Details von Kalkstein und Juramarmor
Bild: Panaria Ceramica, Finale Emilia
33|90
Trendfarbton Gelbgrün: Wie beim Messeauftritt des zur spanischen Arcana-Gruppe gehörenden Anbieters Vives stachen immer wieder die Farben Gelb und Grün ins Auge.
Bild: Michael Spohr
34|90
Kundenspezifische Fliesenfarben und Fliesendesigns selbst in kleinen Auflagen: Cevica Lab Colors und Cevica Lab Design ermöglichen die Umsetzung individueller Gestaltungsideen.
Bild: Michael Spohr
35|90
Farbenpracht im Fliesenatelier: Kaum ein Anbieter schwelgt so in Farbe wie der spanische Hersteller dekorativer Kleinfliesen Cevica.
Bild: Michael Spohr
36|90
Tutti Frutti: Mithilfe von 3D-Technik in der eigenen Entwicklungsabteilung entstanden sind die Tutti-Frutti-Grafikdekore der neuen „Spuma“-Serie von Arcana, die es – kaum mehr verwunderlich – auch im angesagten Format 120 x 120 cm gibt.
Bild: Michael Spohr
37|90
Zehn Farben mit ineinander fließenden Glasurströmen: Die „Spuma“-Kollektion von Arcana enthält auch Elemente mit erhabenen Strukturen (links im Bild zu erkennen).
Bild: Michael Spohr
38|90
Attraktive Gravuren: Natursteinhersteller Trame di Pietra präsentiert neuerdings auch eigene Feinsteinzeuglinien – mit selbst gestalteten Mustern auf den unifarbenen Grundfliesen.
Bild: Michael Spohr
39|90
Rattanmuster von Trame di Pietra: Die elfenbeinfarbene Grundfliese kommt hierbei aus der Balance-Kollektion der Iris Ceramica-Gruppe, die Rattantextur von TWS.
Bild: Michael Spohr
40|90
Asiatisch anmutender Messestand: Der spanische Hersteller Exagres präsentierte hier in erster Linie seine Spezialität: eine große Bandbreite an Treppenstufen-Variationen, hat aber auch das Fliesenformat 120 x 120 cm im Programm.
Bild: Michael Spohr
41|90
Lappato-Oberfläche mit R10-Rutschhemmung: Das rutschhemmende Finish der neuen Apavisa-Kollektion „Sisu“ soll den Schaum der Wellen simulieren, die sich an Marmorstein brechen.
Bild: Michael Spohr
42|90
Für Wände in 120 x 280 cm und für Böden in 120 x 120 cm: Neue Apavisa-Metalloptik „Reggia“ in der Farbe Gold mit patinierter Oberfläche.
Bild: Michael Spohr
43|90
Interpretation des Negresco-Steins, einer brasilianischen Brekzie: Artech nennt sich die neue 3D-Technologie von Azuvi, mit Hilfe derer die einzigartige Textur der Natursteininterpretation – in diesem Fall „Neeko Black“ – hervorgehoben wird und die charakteristischen weißen und schwarzen Adern als Unterscheidungselement hervortreten.
Bild: Michael Spohr
44|90
Kombination aus traditioneller Handwerkskunst und modernem Design sowie neuer Technologie: Die Kollektion „Neeko“ der zur spanischen Argenta-Gruppe gehörenden Firma Azuvi wird in drei Formaten – unter anderem 120 x 120 cm – und vier Farben präsentiert.
Bild: Michael Spohr
45|90
Wirkung von Polygonalplatten am Messestand: ermesaurelia präsentierte seine neue Betonoptik-Feinsteinzeugserie „Dom.ino“ in zwei warmen und zwei kalten Farbtönen (Rauch, Asche, Kalk, Sand), als Doppelausführung für den Innen- und den Außenbereich (dann in 20 mm Stärke).
Bild: Michael Spohr
46|90
Zurückhaltende ruhige Betonanmutung: Der für seine farbopulenten Großkeramiken bekannte italienische Hersteller Energieker zeigte in diesem Jahr auf der Cersaie, dass er auch ganz anders kann.
Bild: Michael Spohr
47|90
Beton und Terracotta vereint: Arcana präsentierte mit „Parallax“ eine vielseitige neue Kollektion in den Formaten 120 x 120, 80 x 80, 60 x 60, 10 x 59,3, 8 x 31,5, 60 x 120 cm und in Mosaikform, die verschiedenen Stilen und Geschmäckern gerecht werden soll.
Bild: Michael Spohr
48|90
Erinnern an die Herkunft der keramischen Fliesen: Am Del Conca-Messestand verwiesen zahlreiche Tongefäße auf den natürlichen Hauptbestandteil der ausgestellten Produkte.
Bild: Michael Spohr
49|90
: Interpretation der Pisé-Technik, auch Stampflehmbau genannt: Neue Boden- und Wandfliesenkollektion aus Feinsteinzeug „Bioterre“ von Ceramica del Conca mit urtümlicher, warmer, schlichter Optik von natürlicher Erde.
Bild: Michael Spohr
50|90
Simulieren die Wirkung von Tapeten: Die Feinsteinzeug-Dekorationen der „Universal“-Kollektion von Ceramica Il Cavallino im Format 61 x 122,2 cm (rechts im Bild). Links daneben Muster der Holzoptik-Kollektion „Natura“ in fünf Holzsorten-Nachbildungen
Bild: Cersaie, Bologna
51|90
Neue Retromarke Sodai – gegründet als High-Fashion-Atelier: Bruyèreholz-Optik, leuchtende Farben und Platten mit Seideneffekt erzählen von einer bürgerlichen Welt mit eleganter, kultivierter Atmosphäre, aber ohne jegliche Spur von Nostalgie.
Bild: Michael Spohr
52|90
Neue Retromarke Sodai – gegründet als High-Fashion-Atelier: Bruyèreholz-Optik, leuchtende Farben und Platten mit Seideneffekt erzählen von einer bürgerlichen Welt mit eleganter, kultivierter Atmosphäre, aber ohne jegliche Spur von Nostalgie.
Bild: Michael Spohr
53|90
Golfball-Dekor und Travertininterpretation: Vives ist sich sicher, dass der Travertintrend sich weiter fortsetzt und ergänzte seine Anmutung dieses Natursteins um eine neue Farbe und ein neues Format; interessant auch das an aufgeschnittene Golfbälle erinnernde Dekor am Messestand-Tisch links im Bild.
Bild: Michael Spohr
54|90
Florim-Keramik trifft Falper-Design: „Elitique“ ist ein Co-Branding-Projekt beider Firmen, das werkseitig tiefgezogene Keramikfliesen in Badezimmermöbel integriert.
Bild: Florim Ceramiche, Fiorano Modenese
55|90
Verstärkt die Keramik um das Fünf- bis Zehnfache: xslab-Sandwich aus rückseitig laminierter Armierung und sechs Millimeter Fliese von Granitech
Bild: Michael Spohr
56|90
Neue Küchenarbeitsplattenmarke: „Venux“, die neue Marke der spanischen STN-Gruppe soll luxuriöse Arbeitsplatten für jedermann erschwinglich machen. Auf der Cersaie stellte sich die Marke erstmalig der Fachöffentlichkeit vor.
Bild: Michael Spohr
57|90
Arbeitsplatte in Travertinoptik: Auch bei ITT fand sich eine Variante der allgegenwärtigen Travertinnachbildungen.
Bild: Michael Spohr
58|90
Zwei neue Großkeramik-Farben von FMG: „Brown Fusion“ an der Wand und „Onice Rosa“ am Boden sowie als Standwaschtisch-Verkleidung.
Bild: Michael Spohr
59|90
3D.Fit-Technologie: Living Ceramics präsentierte mit „Oda“ eine neue Kollektion, bei der die Grafik und das Relief des Stücks perfekt aufeinander abgestimmt sind, genau wie beim Naturstein-Vorbild.
Bild: Michael Spohr
60|90
Neue Farben und neue Technologie für „Gubi“, die Mikrozement-Optik von Living Ceramics: Die Kollektion hat vier neue Farben erhalten, die ein Gleichgewicht zwischen Zeitlosigkeit und Modernität schaffen sollen, mit Farbtönen, die die Räume mit Licht durchfluten. Dank der digitalen 3D.Fit-Relieftechnologie passen die Grafiken und das Relief jetzt perfekt zusammen, und es wird ein Finish erreicht, das dem Mikrozement so getreu wie möglich ist.
Bild: Michael Spohr
61|90
Keramiktische: Energieker präsentierte auf der Cersaie eine große Auswahl an Beistelltischen sowie anderen Tischformen in verschiedenen Optiken.
Bild: Michael Spohr
62|90
Trendfarbe Gelb-Grün: Als Highlight an seinem Messestand hatte Energieker einen überdimensionalen schrägen Monolithen aus seiner Marmoroptik „Emerald Paris“ aufgestellt, neue Farbe der „Ekxtreme“-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
63|90
Raumtrennsystem im modernen Terracotta-Stil: „Landscape“ nennt sich das Element aus der Ca’n Terra-Kollektion von ITT.
Bild: Michael Spohr
64|90
ITT-Setzkasten: Füllt man die farbigen „Baldosa“ 3D-Dekore in die Landscape-Elemente, so ergibt sich eine gänzlich neue Optik.
Bild: Michael Spohr
65|90
Extravagante Onyx-Optik von Tagina: Ein Technologie-Update ermöglicht dem Hersteller, feine Glassplitter quasi in die Oberfläche einzuschweißen und dem Material damit eine zusätzliche Tiefe sowie einen eleganten Glitzereffekt zu verleihen.
Bild: Michael Spohr
66|90
Ein längerer Brand macht’s möglich: Tagina wertet seine Onyx-Optiken mit den in der Glasur verteilten Glitzersternchen auf.
Bild: Michael Spohr
67|90
Luxustaschen-Präsentation vor Fantasiedekor im Marmorstil von Tagina: Der eigentlich für seine Retro-Optiken bekannte italienische Hersteller überraschte mit sehr auffälligen Marmor- und Onyx-Anmutungen.
Bild: Michael Spohr
68|90
Transparente Großkeramik als offenes Buch: Der italienische Natursteinhändler Bonotti hat nun auch eine Keramikserie im Programm. Bonottis Vorteil: Der Anbieter kann selbst einzelne Unmaßtafeln der weltweit schönsten und gefragtesten Natursteine besorgen, die Oberflächen scannen und mit den hochauflösenden Dateien unempfindliche Keramikplatten bedrucken.
Bild: Michael Spohr
69|90
Weiterentwicklung der DYS-Technologie (Design Your Slabs): Die Marken der Iris Ceramica-Gruppe können individuelle Kundenwünsche ab einer einzelnen Fliese seit diesem Herbst auch haptisch erfüllen; so lassen sich bei diesem Bild etwa die Rillen der Blätter ertasten.
Bild: Michael Spohr
70|90
Rainforest Brown: Imola Ceramica wagte sich an die Keramikinterpretation dieses indischen Serpentinits heran. Die Gesteinsbezeichnung stammt vom Wort Schlange, da das gitterförmige Muster an eine Schlangenhaut erinnert.
Bild: Michael Spohr
71|90
Marmorfliesenserie um fantasievolle neue Dekore ergänzt: Der italienische Hersteller Imola fügte seiner Kollektion „The Room“ einige Farben hinzu, die keine Natursteine imitieren, sondern frei erfunden sind – wie etwa die gelbgrüne Optik „Parrot“ (Papagei), links im Bild.
Bild: Michael Spohr
72|90
Hostessen in der diesjährigen Trendfarbe: Der türkische Hersteller NG-Kütahya präsentierte eine Vielzahl an XXL-Natursteinoptiken, darunter jeweils eine Keramikversion des italienischen Marmors Breccia Capraia (links) und des besonders stark geäderten Travertins Capriche (rechts). An diesem Messestand übrigens liefen gefühlt ebenso viele schillernd grün gekleidete Hostessen herum wie Keramikfliesen präsentiert wurden.
Bild: Michael Spohr
73|90
In & Out: Der spanische Hersteller Rocersa stellt alle seine Serien für Wand, Boden und als Zwei-Zentimeter-Material für den Außenbereich zur Verfügung, so auch die neue Serie „Kaori“, was im Japanischen Duft bedeutet.
Bild: Michael Spohr
74|90
„Highlands“ soll an die raue Schönheit der schottischen Landschaft erinnern: Rocersa lässt im Design der neuen Kollektion Konglomeratsteine zu einem reichhaltigen, strukturierten Hintergrund verschmelzen.
Bild: Michael Spohr
75|90
Keramikfliese mit außergewöhnlichen grafischen Effekten: Die neue Patagonia-Serie wurde vom gleichnamigen Quarzit inspiriert, einem exotischen Gestein aus Brasilien. Der spanische Hersteller Roca stattet die Kollektion mit einer matten Oberfläche und einem Druck in sehr hoher Auflösung aus. Das Highlight hierbei ist die Mineral-Lab-Technologie, die Reliefs mit überraschenden Effekten aus der Verschmelzung edler Mineralien erzeugt, die millimetergenau auf die Adern aufgetragen werden.
Bild: Michael Spohr
76|90
Technologischer Industriestein: Für die neue Kollektion „Attitude“ verteilte der italienische Hersteller Leonardo Körnungen und Gesteinssplitter zufällig auf der Oberfläche zu einem ausgewogenen Größen- und Farbenmix.
Bild: Michael Spohr
77|90
Feinsteinzeug in Zementoptik von Refin: Zu vier der sechs Farbtöne der neuen minimalistischen Kollektion „Grayn“ – im Bild die Farbe Clay – gibt es als Wanddekoration ein Tweed-Muster mit entsprechender Struktur wie beim gleichnamigen Gewebe.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
78|90
Zwei der Neuheiten von La Fenice in einem Bild: die Eichenholz-Reproduktion „Briccole“ in der ruhigsten Variante „Elegante“ (daneben gibt es noch zwei lebhaftere Holzoptiken) und die florale Wandfliesen-Kollektion „LifesTile“, angefertigt mit der DG-Shape-Technologie, die der Keramikoberfläche Hoch-Tief-Effekte verleiht, genau synchronisiert mit der hochauflösenden grafischen Textur der Fliesen.
Bild: Michael Spohr
79|90
Holzoptik-Kollektionen gehören nach wie vor zum Repertoire der Keramikhersteller, nehmen aber nur mehr einen kleinen Teil der Neuheiten ein: Sant‘ Agostino präsentierte „Yorkwood“, kombiniert in der Anwendung mit der neuen Cross-Cut-Travertinkollektion „Invictus Cross“ an der Wand links sowie der Putzoptik-Kollektion „Iro“ in der Farbe ‚Navy“ und einem „Bit“-Mosaik an der Stirnwand.
Bild: Michael Spohr
80|90
Eine von zwei neuen Terrazzooptik-Kollektionen von Sant‘ Agostino: „Iro“, hier in der Farbe „Rose“ kombiniert Putzanmutung und Terrazzomuster.
Bild: Michael Spohr
81|90
Gewagte Kombination: Eine sehr spezielle Wohnzimmer-Atmosphäre schuf Sant‘ Agostino mit den geradlinig verfugten schmalen Bodenfliesen und den grünen mit scheinbaren Hoch-Tief-Noppen versehenen Fliesen.
Bild: Michael Spohr
82|90
Wie immer einer der Cersaie-Messestände mit den besten Ambientepräsentationen seiner Serien: Sant‘ Agostino vermittelte den Besuchern Raumwirkung, hier allerdings stärker geprägt von den auffälligen Teddyplüsch-Sesseln als von den ausgestellten Keramikfliesen.
Bild: Michael Spohr
83|90
„Saperlipopette“ sollten die Besucher beim Betreten des Messestand des französische Keramikfabrikanten Novoceram ausrufen: Der Begriff bezeichnet einen umgangssprachlichen und scherzhaften Ausruf, der Verwunderung signalisiert.
Bild: Michael Spohr
84|90
Liebevoll kitschig in Szene gesetzt: „Oaka“, eine Holzeffekt-Kollektion von Novoceram, die ein minimalistisches Eichenholz nachbildet.
Bild: Michael Spohr
85|90
Einladung in die Mountain Lodge: Gigacer lud seine Messegäste ein, die neue Steinkollektion „in einer Atmosphäre zu entdecken, die Sie buchstäblich höher bringen wird“. Inmitten der majestätischen Berggipfel hatten die Standbesucher die Möglichkeit, innovative Keramiklösungen der Marke Gigacer zu erkunden.
Bild: Michael Spohr
87|90
Goldfarbener Standwaschtisch mit passender Illumination: Die Cersaie ist nicht nur die bedeutendste Fliesenmesse, sondern auch eine internationale Fachveranstaltung für Badezimmerausstattungen.
Bild: Cersaie, Bologna
88|90
Auch die Konkurrenz aus Tonscherben setzt auf Kleinformate – mal mit unregelmäßigen Kanten, mal kombiniert mit größeren Formaten und mit immer wieder neuen Oberflächen sowie Oberflächeneffekten. Neue Glasurtechniken erweitern die Gestaltungsmöglichkeiten zusätzlich. Vorlieferanten wie die spanische Esmalglass-Itaka-Gruppe spielen dabei eine entscheidende Rolle: Sie bieten eine breite Palette an Fritten, Glasuren, Pigmenten, Tinten, keramischen Zusatzstoffen und digitalen Technologien an und unterstützen die Hersteller bei der Entwicklung innovativer Produkte – doch dazu später mehr.
Fest im Griff der Krise
Francisco Pedrero, Sales Brand Manager von Esmalglass, wies darauf hin, dass die Rohstoffkrise, ausgelöst durch den Krieg in der Ukraine, die Branche fest im Griff hat. Der weltweit beste, besonders plastische weiße Ton stammt aus dem umkämpften Donbass-Becken – was bedeutet, dass die Fliesenhersteller schlechtere Qualitäten, längere Lieferwege sowie höhere Beschaffungskosten in Kauf nehmen müssen. Dies wiederum führt bei einigen Anbietern zu Qualitätsproblemen und Schwierigkeiten, bestimmte Optiken zu erzielen.
Neben der Rohstoffknappheit belasten auch die wirtschaftlichen Probleme der Bauwirtschaft in Europa die Branche. Besonders der deutsche Markt, einer der wichtigsten für viele Hersteller, ist betroffen. Produktionsrückgänge und Umsatzeinbußen in energieintensiven Industrien sowie in der Auto- und Maschinenbauindustrie tragen zur Unsicherheit bei. Somit ist nachvollziehbar, warum viele Keramikfliesen-Hersteller derzeit massiv auf der Investitionsbremse stehen.
Galerie
Willkommen zu den Cersaie-Fliesenneuheiten: Materialpräsentation im neu gestalteten Fiandre-Showroom.
Bild: Michael Spohr
01|90
Gut besuchte Messestände: Wie hier zur ABK-Gruppe strömten die Besucherscharen fast wie in alten Zeiten.
Bild: Michael Spohr
02|90
Der Materialtrend: Gleich vier neue Kollektionen mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen in Travertinoptik zeigte Porcelanosa an seinem Cersaie-Messestand.
Bild: Michael Spohr
03|90
Von Travertin inspirierte neue Kollektion „Lugano“: ProConcept, eine neue spanische Marke, stellte erstmals auf der Cersaie aus.
Bild: Michael Spohr
04|90
Modestein: Der brasilianische Quarzit Breccia Imperiale erfreut sich bei den Flieseninterpreten großer Beliebtheit – hier die Version von Sigma Lab.
Bild: Michael Spohr
05|90
Porcelanosa ahmt diesen Naturstein ebenfalls nach – bei der Messepräsentation allerdings um einiges fulminanter.
Bild: Michael Spohr
06|90
Porcelanosa ahmt diesen Naturstein ebenfalls nach – bei der Messepräsentation allerdings um einiges fulminanter.
Bild: Michael Spohr
07|90
Dem Naturvorbild Breccia Imperiale nachempfunden: Mineralienstreifungen und materielle Überlappungen, die sich unaufhörlich abwechseln, lockern bei der gleichnamigen Fiandre-Interpretation die dynamische Textur auf. Die Ausführung Natural Plus gibt der Oberfläche ein mattes Aussehen mit regelmäßiger Struktur und verleiht den Räumen Tiefe.
Bild: Fiandre Architectural Surfaces, Castellarano
08|90
Seit 25 Jahren Familienunternehmen in der Glasmosaik-Herstellung: Zu hundert Prozent spanisches Recyclingglas setzt Onix für seine spektakulären Mosaikschöpfungen in Fliesenoptik ein.
Bild: Michael Spohr
09|90
Einer der Verantwortlichen für die neuesten Glasurtechnologien: Die Esmalglass-Itaca-Gruppe versorgt etliche Fliesenhersteller mit Fritten, Glasuren, Farben, Additiven und weiteren Rohstoffen, die erst Innovationen bei den Oberflächenausführungen ermöglichen.
Bild: Michael Spohr
10|90
Get together der Branche: Die Messestände – hier der Empfangsbereich zu dem des italienischen Anbieters Cerdomus – fungierten während der Cersaie einmal mehr als zwanglose Treffpunkte des Publikums.
Bild: Michael Spohr
11|90
Musiktheater-Foyer: Die Iris Ceramica-Gruppe inszenierte eine Sinfonie aus Neuheiten in ihren Showräumen – der Messestand bildete die Empfangshalle.
Bild: Michael Spohr
12|90
Gelbgrün und Blaugrün: Refin stellte seine neue plakative Kollektion „Upside“ in angesagten Farbstellungen vor, eine Weiterentwicklung der von Massimiliano Adami im Jahre 2011 entworfenen Kollektion „Beside“.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
13|90
Dem Designer über die Schulter geschaut: Massimiliano Adami legt letzte Hand an seine Fliesenkreation an.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
14|90
Forschungsfortschritt: Erste Skizze einer kommenden Mosaikkollektion, hier ein Farbentwurf aus der „Beside“-Kollektion des italienischen Herstellers Ceramiche Refin.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
15|90
Unterschiedliche Formate, durchlaufende Linienführung: Am Moodboard zu der neuen „Upside“-Serie von Refin erkennt man ein zentrales Element der Kollektionsentwicklung.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
16|90
A walk into color: Die italienische Quintessenza Ceramiche stellte gleich drei neue farbenfrohe Kleinfliesen-Kollektionen vor.
Bild: Michael Spohr
17|90
Zwei Kollektionen von Quintessenza, die entwickelt wurden, um miteinander kombiniert zu werden und ein perfektes Boden-Wand-Belagspaar zu bilden: Die „Fluid“-Kollektion mit organischen ‚Pigmentflüssen‘ und die „Colors“-Kollektion mit 24 zum Mischen gedachten Streifen in sechs Farbfamilien– eine Einladung, mit gewagten oder Ton-in-Ton-Farbkombinationen zu experimentieren.
Bild: Michael Spohr
18|90
Rillen sind derzeit ein Must-have in der Fliesenindustrie: Vives-Exportleiter Pepe Miralles sieht das Rillendekor der neuen Terrazzooptik „Micra“ aber weniger auf dem deutschen Markt, weil die deutschen Kunden bei derartigen dreidimensionalen Fliesen immer Probleme beim Bohren und bei Anschlüssen sehen würden.
Bild: Michael Spohr
19|90
Terracotta neu interpretiert: „Ca’n Terra“ heißt das Kompendium handgefertigter Tonelemente – wie „Landscape“ (Wand rechts), Landscape mit „Baldosa 3D“ (Wand links) und „Osadia“ (Thekenverkleidung) des spanischen Anbieters ITT Ceramic.
Bild: Michael Spohr
20|90
Ermöglicht plastische Gestaltungen: Die dekorativen „Osadia“-Halbsäulen im Format 90 x 12,5 x 5,5 cm stellte ITT in drei Farbstellungen vor.
Bild: Michael Spohr
21|90
Vorreiter bei ausgefallenen Formen: Porcelanosa präsentierte wieder einmal neuartige Mosaike – beispielsweise in Diamantenform oder mit speziellen Hoch-Tief-Strukturen.
Bild: Michael Spohr
22|90
Fiktive Natursteinoptik mit Breccia-typischen Mineraleinschlüssen: die neue „Estro“-Serie von Porcelaingres
Bild: Michael Spohr
23|90
Ohne sichtbare Übergänge: Bei der neuen „Trencadís“-Kollektion des auf Kleinformate spezialisierten spanischen Fliesendesignstudios Wow werden Fliesenfragmente zu dekorativen Kompositionen verarbeitet, bei denen nach der Verlegung nicht mehr zu erkennen ist, wo die Fliese verfugt wurde.
Bild: Michael Spohr
24|90
Afrikanisch angehauchte Lehmbodenoptik: Zu der erdfarbenen neuen Fliesenserie „Nok“ des italienischen Herstellers 41zero42 gibt es unter anderem das unregelmäßige Mosaik „Boogie“, hier in der Farbe Terra.
Bild: Michael Spohr
25|90
Kleinteilig, vielfältig und dunkelgrün: Die neue HD digital glasierte „Dandy“-Kollektion von 41zero42 kombiniert zeitlose Marmoreleganz mit klassischen Geometrien.
Bild: Michael Spohr
26|90
Auf den Punkt gebracht: Kleinteilige Wandfliesen-Kreation „Reverse“ von Optificio Ceramico aus Italien
Bild: Michael Spohr
27|90
Die neue von Francisco Segarra designte Peronda-Kollektion „Brush“ vereint japanischen Minimalismus mit skandinavischen Einflüssen.
Bild: Michael Spohr
28|90
Weniger ist mehr: Die „Brush“-Kollektion von Peronda ermöglicht vielfältige Gestaltungsvarianten – bei nur zwei Grundelementen.
Bild: Michael Spohr
29|90
Blau (Farbe Oltremare) und Grün (Farbe Ottanio) sind zwei häufig gezeigte Farbkombinationen: „Wind“ heißt die neue Kollektion mit den beiden Relieftypen Onde und Dune von Ceramica Vogue aus der Bardelli-Gruppe. Das Onde-Oberflächenrelief des glasierten Feinsteinzeugs soll an den Welleneffekt erinnern, den der Wind auf hoher See erzeugt.
Bild: Michael Spohr
30|90
Währenddessen soll das Dune-Relief die Formen des Windes auf dem Sand in der Wüste nachbilden. Ceramica Vogue unterteilt seine Kollektion absichtlich farblich sowie strukturell in einen geschwungenen, weichen und einen klaren, definierten Teil.
Bild: Michael Spohr
31|90
Mix & Match: Wie die Bardelli-Gruppe an ihrem Cersaie-Messestand unter dem Motto „Welcome to Eden“ zeigten viele Fliesenhersteller passende Kombinationsmöglichkeiten ihrer Neuheiten auf Storyboards.
Bild: Michael Spohr
32|90
Naturtöne in fünf Nuancen: Die neue Kollektion „Surround“ von Panaria Ceramica verbindet gekonnt fossile Elemente und die typischen Details von Kalkstein und Juramarmor
Bild: Panaria Ceramica, Finale Emilia
33|90
Trendfarbton Gelbgrün: Wie beim Messeauftritt des zur spanischen Arcana-Gruppe gehörenden Anbieters Vives stachen immer wieder die Farben Gelb und Grün ins Auge.
Bild: Michael Spohr
34|90
Kundenspezifische Fliesenfarben und Fliesendesigns selbst in kleinen Auflagen: Cevica Lab Colors und Cevica Lab Design ermöglichen die Umsetzung individueller Gestaltungsideen.
Bild: Michael Spohr
35|90
Farbenpracht im Fliesenatelier: Kaum ein Anbieter schwelgt so in Farbe wie der spanische Hersteller dekorativer Kleinfliesen Cevica.
Bild: Michael Spohr
36|90
Tutti Frutti: Mithilfe von 3D-Technik in der eigenen Entwicklungsabteilung entstanden sind die Tutti-Frutti-Grafikdekore der neuen „Spuma“-Serie von Arcana, die es – kaum mehr verwunderlich – auch im angesagten Format 120 x 120 cm gibt.
Bild: Michael Spohr
37|90
Zehn Farben mit ineinander fließenden Glasurströmen: Die „Spuma“-Kollektion von Arcana enthält auch Elemente mit erhabenen Strukturen (links im Bild zu erkennen).
Bild: Michael Spohr
38|90
Attraktive Gravuren: Natursteinhersteller Trame di Pietra präsentiert neuerdings auch eigene Feinsteinzeuglinien – mit selbst gestalteten Mustern auf den unifarbenen Grundfliesen.
Bild: Michael Spohr
39|90
Rattanmuster von Trame di Pietra: Die elfenbeinfarbene Grundfliese kommt hierbei aus der Balance-Kollektion der Iris Ceramica-Gruppe, die Rattantextur von TWS.
Bild: Michael Spohr
40|90
Asiatisch anmutender Messestand: Der spanische Hersteller Exagres präsentierte hier in erster Linie seine Spezialität: eine große Bandbreite an Treppenstufen-Variationen, hat aber auch das Fliesenformat 120 x 120 cm im Programm.
Bild: Michael Spohr
41|90
Lappato-Oberfläche mit R10-Rutschhemmung: Das rutschhemmende Finish der neuen Apavisa-Kollektion „Sisu“ soll den Schaum der Wellen simulieren, die sich an Marmorstein brechen.
Bild: Michael Spohr
42|90
Für Wände in 120 x 280 cm und für Böden in 120 x 120 cm: Neue Apavisa-Metalloptik „Reggia“ in der Farbe Gold mit patinierter Oberfläche.
Bild: Michael Spohr
43|90
Interpretation des Negresco-Steins, einer brasilianischen Brekzie: Artech nennt sich die neue 3D-Technologie von Azuvi, mit Hilfe derer die einzigartige Textur der Natursteininterpretation – in diesem Fall „Neeko Black“ – hervorgehoben wird und die charakteristischen weißen und schwarzen Adern als Unterscheidungselement hervortreten.
Bild: Michael Spohr
44|90
Kombination aus traditioneller Handwerkskunst und modernem Design sowie neuer Technologie: Die Kollektion „Neeko“ der zur spanischen Argenta-Gruppe gehörenden Firma Azuvi wird in drei Formaten – unter anderem 120 x 120 cm – und vier Farben präsentiert.
Bild: Michael Spohr
45|90
Wirkung von Polygonalplatten am Messestand: ermesaurelia präsentierte seine neue Betonoptik-Feinsteinzeugserie „Dom.ino“ in zwei warmen und zwei kalten Farbtönen (Rauch, Asche, Kalk, Sand), als Doppelausführung für den Innen- und den Außenbereich (dann in 20 mm Stärke).
Bild: Michael Spohr
46|90
Zurückhaltende ruhige Betonanmutung: Der für seine farbopulenten Großkeramiken bekannte italienische Hersteller Energieker zeigte in diesem Jahr auf der Cersaie, dass er auch ganz anders kann.
Bild: Michael Spohr
47|90
Beton und Terracotta vereint: Arcana präsentierte mit „Parallax“ eine vielseitige neue Kollektion in den Formaten 120 x 120, 80 x 80, 60 x 60, 10 x 59,3, 8 x 31,5, 60 x 120 cm und in Mosaikform, die verschiedenen Stilen und Geschmäckern gerecht werden soll.
Bild: Michael Spohr
48|90
Erinnern an die Herkunft der keramischen Fliesen: Am Del Conca-Messestand verwiesen zahlreiche Tongefäße auf den natürlichen Hauptbestandteil der ausgestellten Produkte.
Bild: Michael Spohr
49|90
: Interpretation der Pisé-Technik, auch Stampflehmbau genannt: Neue Boden- und Wandfliesenkollektion aus Feinsteinzeug „Bioterre“ von Ceramica del Conca mit urtümlicher, warmer, schlichter Optik von natürlicher Erde.
Bild: Michael Spohr
50|90
Simulieren die Wirkung von Tapeten: Die Feinsteinzeug-Dekorationen der „Universal“-Kollektion von Ceramica Il Cavallino im Format 61 x 122,2 cm (rechts im Bild). Links daneben Muster der Holzoptik-Kollektion „Natura“ in fünf Holzsorten-Nachbildungen
Bild: Cersaie, Bologna
51|90
Neue Retromarke Sodai – gegründet als High-Fashion-Atelier: Bruyèreholz-Optik, leuchtende Farben und Platten mit Seideneffekt erzählen von einer bürgerlichen Welt mit eleganter, kultivierter Atmosphäre, aber ohne jegliche Spur von Nostalgie.
Bild: Michael Spohr
52|90
Neue Retromarke Sodai – gegründet als High-Fashion-Atelier: Bruyèreholz-Optik, leuchtende Farben und Platten mit Seideneffekt erzählen von einer bürgerlichen Welt mit eleganter, kultivierter Atmosphäre, aber ohne jegliche Spur von Nostalgie.
Bild: Michael Spohr
53|90
Golfball-Dekor und Travertininterpretation: Vives ist sich sicher, dass der Travertintrend sich weiter fortsetzt und ergänzte seine Anmutung dieses Natursteins um eine neue Farbe und ein neues Format; interessant auch das an aufgeschnittene Golfbälle erinnernde Dekor am Messestand-Tisch links im Bild.
Bild: Michael Spohr
54|90
Florim-Keramik trifft Falper-Design: „Elitique“ ist ein Co-Branding-Projekt beider Firmen, das werkseitig tiefgezogene Keramikfliesen in Badezimmermöbel integriert.
Bild: Florim Ceramiche, Fiorano Modenese
55|90
Verstärkt die Keramik um das Fünf- bis Zehnfache: xslab-Sandwich aus rückseitig laminierter Armierung und sechs Millimeter Fliese von Granitech
Bild: Michael Spohr
56|90
Neue Küchenarbeitsplattenmarke: „Venux“, die neue Marke der spanischen STN-Gruppe soll luxuriöse Arbeitsplatten für jedermann erschwinglich machen. Auf der Cersaie stellte sich die Marke erstmalig der Fachöffentlichkeit vor.
Bild: Michael Spohr
57|90
Arbeitsplatte in Travertinoptik: Auch bei ITT fand sich eine Variante der allgegenwärtigen Travertinnachbildungen.
Bild: Michael Spohr
58|90
Zwei neue Großkeramik-Farben von FMG: „Brown Fusion“ an der Wand und „Onice Rosa“ am Boden sowie als Standwaschtisch-Verkleidung.
Bild: Michael Spohr
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3D.Fit-Technologie: Living Ceramics präsentierte mit „Oda“ eine neue Kollektion, bei der die Grafik und das Relief des Stücks perfekt aufeinander abgestimmt sind, genau wie beim Naturstein-Vorbild.
Bild: Michael Spohr
60|90
Neue Farben und neue Technologie für „Gubi“, die Mikrozement-Optik von Living Ceramics: Die Kollektion hat vier neue Farben erhalten, die ein Gleichgewicht zwischen Zeitlosigkeit und Modernität schaffen sollen, mit Farbtönen, die die Räume mit Licht durchfluten. Dank der digitalen 3D.Fit-Relieftechnologie passen die Grafiken und das Relief jetzt perfekt zusammen, und es wird ein Finish erreicht, das dem Mikrozement so getreu wie möglich ist.
Bild: Michael Spohr
61|90
Keramiktische: Energieker präsentierte auf der Cersaie eine große Auswahl an Beistelltischen sowie anderen Tischformen in verschiedenen Optiken.
Bild: Michael Spohr
62|90
Trendfarbe Gelb-Grün: Als Highlight an seinem Messestand hatte Energieker einen überdimensionalen schrägen Monolithen aus seiner Marmoroptik „Emerald Paris“ aufgestellt, neue Farbe der „Ekxtreme“-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
63|90
Raumtrennsystem im modernen Terracotta-Stil: „Landscape“ nennt sich das Element aus der Ca’n Terra-Kollektion von ITT.
Bild: Michael Spohr
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ITT-Setzkasten: Füllt man die farbigen „Baldosa“ 3D-Dekore in die Landscape-Elemente, so ergibt sich eine gänzlich neue Optik.
Bild: Michael Spohr
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Extravagante Onyx-Optik von Tagina: Ein Technologie-Update ermöglicht dem Hersteller, feine Glassplitter quasi in die Oberfläche einzuschweißen und dem Material damit eine zusätzliche Tiefe sowie einen eleganten Glitzereffekt zu verleihen.
Bild: Michael Spohr
66|90
Ein längerer Brand macht’s möglich: Tagina wertet seine Onyx-Optiken mit den in der Glasur verteilten Glitzersternchen auf.
Bild: Michael Spohr
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Luxustaschen-Präsentation vor Fantasiedekor im Marmorstil von Tagina: Der eigentlich für seine Retro-Optiken bekannte italienische Hersteller überraschte mit sehr auffälligen Marmor- und Onyx-Anmutungen.
Bild: Michael Spohr
68|90
Transparente Großkeramik als offenes Buch: Der italienische Natursteinhändler Bonotti hat nun auch eine Keramikserie im Programm. Bonottis Vorteil: Der Anbieter kann selbst einzelne Unmaßtafeln der weltweit schönsten und gefragtesten Natursteine besorgen, die Oberflächen scannen und mit den hochauflösenden Dateien unempfindliche Keramikplatten bedrucken.
Bild: Michael Spohr
69|90
Weiterentwicklung der DYS-Technologie (Design Your Slabs): Die Marken der Iris Ceramica-Gruppe können individuelle Kundenwünsche ab einer einzelnen Fliese seit diesem Herbst auch haptisch erfüllen; so lassen sich bei diesem Bild etwa die Rillen der Blätter ertasten.
Bild: Michael Spohr
70|90
Rainforest Brown: Imola Ceramica wagte sich an die Keramikinterpretation dieses indischen Serpentinits heran. Die Gesteinsbezeichnung stammt vom Wort Schlange, da das gitterförmige Muster an eine Schlangenhaut erinnert.
Bild: Michael Spohr
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Marmorfliesenserie um fantasievolle neue Dekore ergänzt: Der italienische Hersteller Imola fügte seiner Kollektion „The Room“ einige Farben hinzu, die keine Natursteine imitieren, sondern frei erfunden sind – wie etwa die gelbgrüne Optik „Parrot“ (Papagei), links im Bild.
Bild: Michael Spohr
72|90
Hostessen in der diesjährigen Trendfarbe: Der türkische Hersteller NG-Kütahya präsentierte eine Vielzahl an XXL-Natursteinoptiken, darunter jeweils eine Keramikversion des italienischen Marmors Breccia Capraia (links) und des besonders stark geäderten Travertins Capriche (rechts). An diesem Messestand übrigens liefen gefühlt ebenso viele schillernd grün gekleidete Hostessen herum wie Keramikfliesen präsentiert wurden.
Bild: Michael Spohr
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In & Out: Der spanische Hersteller Rocersa stellt alle seine Serien für Wand, Boden und als Zwei-Zentimeter-Material für den Außenbereich zur Verfügung, so auch die neue Serie „Kaori“, was im Japanischen Duft bedeutet.
Bild: Michael Spohr
74|90
„Highlands“ soll an die raue Schönheit der schottischen Landschaft erinnern: Rocersa lässt im Design der neuen Kollektion Konglomeratsteine zu einem reichhaltigen, strukturierten Hintergrund verschmelzen.
Bild: Michael Spohr
75|90
Keramikfliese mit außergewöhnlichen grafischen Effekten: Die neue Patagonia-Serie wurde vom gleichnamigen Quarzit inspiriert, einem exotischen Gestein aus Brasilien. Der spanische Hersteller Roca stattet die Kollektion mit einer matten Oberfläche und einem Druck in sehr hoher Auflösung aus. Das Highlight hierbei ist die Mineral-Lab-Technologie, die Reliefs mit überraschenden Effekten aus der Verschmelzung edler Mineralien erzeugt, die millimetergenau auf die Adern aufgetragen werden.
Bild: Michael Spohr
76|90
Technologischer Industriestein: Für die neue Kollektion „Attitude“ verteilte der italienische Hersteller Leonardo Körnungen und Gesteinssplitter zufällig auf der Oberfläche zu einem ausgewogenen Größen- und Farbenmix.
Bild: Michael Spohr
77|90
Feinsteinzeug in Zementoptik von Refin: Zu vier der sechs Farbtöne der neuen minimalistischen Kollektion „Grayn“ – im Bild die Farbe Clay – gibt es als Wanddekoration ein Tweed-Muster mit entsprechender Struktur wie beim gleichnamigen Gewebe.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
78|90
Zwei der Neuheiten von La Fenice in einem Bild: die Eichenholz-Reproduktion „Briccole“ in der ruhigsten Variante „Elegante“ (daneben gibt es noch zwei lebhaftere Holzoptiken) und die florale Wandfliesen-Kollektion „LifesTile“, angefertigt mit der DG-Shape-Technologie, die der Keramikoberfläche Hoch-Tief-Effekte verleiht, genau synchronisiert mit der hochauflösenden grafischen Textur der Fliesen.
Bild: Michael Spohr
79|90
Holzoptik-Kollektionen gehören nach wie vor zum Repertoire der Keramikhersteller, nehmen aber nur mehr einen kleinen Teil der Neuheiten ein: Sant‘ Agostino präsentierte „Yorkwood“, kombiniert in der Anwendung mit der neuen Cross-Cut-Travertinkollektion „Invictus Cross“ an der Wand links sowie der Putzoptik-Kollektion „Iro“ in der Farbe ‚Navy“ und einem „Bit“-Mosaik an der Stirnwand.
Bild: Michael Spohr
80|90
Eine von zwei neuen Terrazzooptik-Kollektionen von Sant‘ Agostino: „Iro“, hier in der Farbe „Rose“ kombiniert Putzanmutung und Terrazzomuster.
Bild: Michael Spohr
81|90
Gewagte Kombination: Eine sehr spezielle Wohnzimmer-Atmosphäre schuf Sant‘ Agostino mit den geradlinig verfugten schmalen Bodenfliesen und den grünen mit scheinbaren Hoch-Tief-Noppen versehenen Fliesen.
Bild: Michael Spohr
82|90
Wie immer einer der Cersaie-Messestände mit den besten Ambientepräsentationen seiner Serien: Sant‘ Agostino vermittelte den Besuchern Raumwirkung, hier allerdings stärker geprägt von den auffälligen Teddyplüsch-Sesseln als von den ausgestellten Keramikfliesen.
Bild: Michael Spohr
83|90
„Saperlipopette“ sollten die Besucher beim Betreten des Messestand des französische Keramikfabrikanten Novoceram ausrufen: Der Begriff bezeichnet einen umgangssprachlichen und scherzhaften Ausruf, der Verwunderung signalisiert.
Bild: Michael Spohr
84|90
Liebevoll kitschig in Szene gesetzt: „Oaka“, eine Holzeffekt-Kollektion von Novoceram, die ein minimalistisches Eichenholz nachbildet.
Bild: Michael Spohr
85|90
Einladung in die Mountain Lodge: Gigacer lud seine Messegäste ein, die neue Steinkollektion „in einer Atmosphäre zu entdecken, die Sie buchstäblich höher bringen wird“. Inmitten der majestätischen Berggipfel hatten die Standbesucher die Möglichkeit, innovative Keramiklösungen der Marke Gigacer zu erkunden.
Bild: Michael Spohr
87|90
Goldfarbener Standwaschtisch mit passender Illumination: Die Cersaie ist nicht nur die bedeutendste Fliesenmesse, sondern auch eine internationale Fachveranstaltung für Badezimmerausstattungen.
Bild: Cersaie, Bologna
88|90
Die Cersaie ist wieder und immer noch eine Reise wert
Die Anfahrt mit dem Auto am ersten Messetag erinnerte an die Vor-Corona-Zeit: Sowohl an der Mautstelle der Messeabfahrt als auch an der Einfahrt ins Messeparkhaus war der Verkehr genauso chaotisch und zähflüssig wie früher. Ein unglücklicherweise parallel ausgerufener Taxifahrer- und Flughafenarbeiterstreik erschwerte die Situation zusätzlich und sorgte für unerfreuliche Erlebnisse bei vielen ausländischen Besucher*innen an den beiden ersten Messetagen.
Dabei sorgte gerade die hohe Zahl von Besucher*innen aus dem Ausland (47.095 – ein Minus von nur 1 % gegenüber 2023), dass die diesjährige Cersaie fast die gleiche Besucherzahl wie im Vorjahr vermelden konnte: 95.321. Bei den italienischen Besucher*innen hingegen musste die Messe einen 6,7-prozentigen Rückgang hinnehmen (48.226 gegenüber 51.685 in 2023). Auffällig war die große Anzahl an asiatischen Gästen – vornehmlich aus Indien und China – sowie aus Australien, den USA und Kanada.
Die Besucher*innen trafen auf 606 Aussteller – davon 230 nicht aus Italien (38 %) – in 15 vollbesetzten Hallen. Dies darf getrost als Erfolg gewertet werden, warb doch etwa der weltweit größte Fliesenhersteller Marazzi einen ganzen Teil der Gäste mit seiner parallel veranstalteten Tile Week ab. Und auch die ebenfalls bedeutende Florim-Gruppe lud ihre Gäste während der Messezeit in ihr Werk in Fiorano Modenese ein. Wenn man bedenkt, dass die Werke der italienischen Hersteller nur eine knappe Autofahrstunde vom Messegelände in Bologna entfernt liegen, wird verständlich, welche Auswirkungen diese Parallel-Events haben.
Galerie
Willkommen zu den Cersaie-Fliesenneuheiten: Materialpräsentation im neu gestalteten Fiandre-Showroom.
Bild: Michael Spohr
01|90
Gut besuchte Messestände: Wie hier zur ABK-Gruppe strömten die Besucherscharen fast wie in alten Zeiten.
Bild: Michael Spohr
02|90
Der Materialtrend: Gleich vier neue Kollektionen mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen in Travertinoptik zeigte Porcelanosa an seinem Cersaie-Messestand.
Bild: Michael Spohr
03|90
Von Travertin inspirierte neue Kollektion „Lugano“: ProConcept, eine neue spanische Marke, stellte erstmals auf der Cersaie aus.
Bild: Michael Spohr
04|90
Modestein: Der brasilianische Quarzit Breccia Imperiale erfreut sich bei den Flieseninterpreten großer Beliebtheit – hier die Version von Sigma Lab.
Bild: Michael Spohr
05|90
Porcelanosa ahmt diesen Naturstein ebenfalls nach – bei der Messepräsentation allerdings um einiges fulminanter.
Bild: Michael Spohr
06|90
Porcelanosa ahmt diesen Naturstein ebenfalls nach – bei der Messepräsentation allerdings um einiges fulminanter.
Bild: Michael Spohr
07|90
Dem Naturvorbild Breccia Imperiale nachempfunden: Mineralienstreifungen und materielle Überlappungen, die sich unaufhörlich abwechseln, lockern bei der gleichnamigen Fiandre-Interpretation die dynamische Textur auf. Die Ausführung Natural Plus gibt der Oberfläche ein mattes Aussehen mit regelmäßiger Struktur und verleiht den Räumen Tiefe.
Bild: Fiandre Architectural Surfaces, Castellarano
08|90
Seit 25 Jahren Familienunternehmen in der Glasmosaik-Herstellung: Zu hundert Prozent spanisches Recyclingglas setzt Onix für seine spektakulären Mosaikschöpfungen in Fliesenoptik ein.
Bild: Michael Spohr
09|90
Einer der Verantwortlichen für die neuesten Glasurtechnologien: Die Esmalglass-Itaca-Gruppe versorgt etliche Fliesenhersteller mit Fritten, Glasuren, Farben, Additiven und weiteren Rohstoffen, die erst Innovationen bei den Oberflächenausführungen ermöglichen.
Bild: Michael Spohr
10|90
Get together der Branche: Die Messestände – hier der Empfangsbereich zu dem des italienischen Anbieters Cerdomus – fungierten während der Cersaie einmal mehr als zwanglose Treffpunkte des Publikums.
Bild: Michael Spohr
11|90
Musiktheater-Foyer: Die Iris Ceramica-Gruppe inszenierte eine Sinfonie aus Neuheiten in ihren Showräumen – der Messestand bildete die Empfangshalle.
Bild: Michael Spohr
12|90
Gelbgrün und Blaugrün: Refin stellte seine neue plakative Kollektion „Upside“ in angesagten Farbstellungen vor, eine Weiterentwicklung der von Massimiliano Adami im Jahre 2011 entworfenen Kollektion „Beside“.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
13|90
Dem Designer über die Schulter geschaut: Massimiliano Adami legt letzte Hand an seine Fliesenkreation an.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
14|90
Forschungsfortschritt: Erste Skizze einer kommenden Mosaikkollektion, hier ein Farbentwurf aus der „Beside“-Kollektion des italienischen Herstellers Ceramiche Refin.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
15|90
Unterschiedliche Formate, durchlaufende Linienführung: Am Moodboard zu der neuen „Upside“-Serie von Refin erkennt man ein zentrales Element der Kollektionsentwicklung.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
16|90
A walk into color: Die italienische Quintessenza Ceramiche stellte gleich drei neue farbenfrohe Kleinfliesen-Kollektionen vor.
Bild: Michael Spohr
17|90
Zwei Kollektionen von Quintessenza, die entwickelt wurden, um miteinander kombiniert zu werden und ein perfektes Boden-Wand-Belagspaar zu bilden: Die „Fluid“-Kollektion mit organischen ‚Pigmentflüssen‘ und die „Colors“-Kollektion mit 24 zum Mischen gedachten Streifen in sechs Farbfamilien– eine Einladung, mit gewagten oder Ton-in-Ton-Farbkombinationen zu experimentieren.
Bild: Michael Spohr
18|90
Rillen sind derzeit ein Must-have in der Fliesenindustrie: Vives-Exportleiter Pepe Miralles sieht das Rillendekor der neuen Terrazzooptik „Micra“ aber weniger auf dem deutschen Markt, weil die deutschen Kunden bei derartigen dreidimensionalen Fliesen immer Probleme beim Bohren und bei Anschlüssen sehen würden.
Bild: Michael Spohr
19|90
Terracotta neu interpretiert: „Ca’n Terra“ heißt das Kompendium handgefertigter Tonelemente – wie „Landscape“ (Wand rechts), Landscape mit „Baldosa 3D“ (Wand links) und „Osadia“ (Thekenverkleidung) des spanischen Anbieters ITT Ceramic.
Bild: Michael Spohr
20|90
Ermöglicht plastische Gestaltungen: Die dekorativen „Osadia“-Halbsäulen im Format 90 x 12,5 x 5,5 cm stellte ITT in drei Farbstellungen vor.
Bild: Michael Spohr
21|90
Vorreiter bei ausgefallenen Formen: Porcelanosa präsentierte wieder einmal neuartige Mosaike – beispielsweise in Diamantenform oder mit speziellen Hoch-Tief-Strukturen.
Bild: Michael Spohr
22|90
Fiktive Natursteinoptik mit Breccia-typischen Mineraleinschlüssen: die neue „Estro“-Serie von Porcelaingres
Bild: Michael Spohr
23|90
Ohne sichtbare Übergänge: Bei der neuen „Trencadís“-Kollektion des auf Kleinformate spezialisierten spanischen Fliesendesignstudios Wow werden Fliesenfragmente zu dekorativen Kompositionen verarbeitet, bei denen nach der Verlegung nicht mehr zu erkennen ist, wo die Fliese verfugt wurde.
Bild: Michael Spohr
24|90
Afrikanisch angehauchte Lehmbodenoptik: Zu der erdfarbenen neuen Fliesenserie „Nok“ des italienischen Herstellers 41zero42 gibt es unter anderem das unregelmäßige Mosaik „Boogie“, hier in der Farbe Terra.
Bild: Michael Spohr
25|90
Kleinteilig, vielfältig und dunkelgrün: Die neue HD digital glasierte „Dandy“-Kollektion von 41zero42 kombiniert zeitlose Marmoreleganz mit klassischen Geometrien.
Bild: Michael Spohr
26|90
Auf den Punkt gebracht: Kleinteilige Wandfliesen-Kreation „Reverse“ von Optificio Ceramico aus Italien
Bild: Michael Spohr
27|90
Die neue von Francisco Segarra designte Peronda-Kollektion „Brush“ vereint japanischen Minimalismus mit skandinavischen Einflüssen.
Bild: Michael Spohr
28|90
Weniger ist mehr: Die „Brush“-Kollektion von Peronda ermöglicht vielfältige Gestaltungsvarianten – bei nur zwei Grundelementen.
Bild: Michael Spohr
29|90
Blau (Farbe Oltremare) und Grün (Farbe Ottanio) sind zwei häufig gezeigte Farbkombinationen: „Wind“ heißt die neue Kollektion mit den beiden Relieftypen Onde und Dune von Ceramica Vogue aus der Bardelli-Gruppe. Das Onde-Oberflächenrelief des glasierten Feinsteinzeugs soll an den Welleneffekt erinnern, den der Wind auf hoher See erzeugt.
Bild: Michael Spohr
30|90
Währenddessen soll das Dune-Relief die Formen des Windes auf dem Sand in der Wüste nachbilden. Ceramica Vogue unterteilt seine Kollektion absichtlich farblich sowie strukturell in einen geschwungenen, weichen und einen klaren, definierten Teil.
Bild: Michael Spohr
31|90
Mix & Match: Wie die Bardelli-Gruppe an ihrem Cersaie-Messestand unter dem Motto „Welcome to Eden“ zeigten viele Fliesenhersteller passende Kombinationsmöglichkeiten ihrer Neuheiten auf Storyboards.
Bild: Michael Spohr
32|90
Naturtöne in fünf Nuancen: Die neue Kollektion „Surround“ von Panaria Ceramica verbindet gekonnt fossile Elemente und die typischen Details von Kalkstein und Juramarmor
Bild: Panaria Ceramica, Finale Emilia
33|90
Trendfarbton Gelbgrün: Wie beim Messeauftritt des zur spanischen Arcana-Gruppe gehörenden Anbieters Vives stachen immer wieder die Farben Gelb und Grün ins Auge.
Bild: Michael Spohr
34|90
Kundenspezifische Fliesenfarben und Fliesendesigns selbst in kleinen Auflagen: Cevica Lab Colors und Cevica Lab Design ermöglichen die Umsetzung individueller Gestaltungsideen.
Bild: Michael Spohr
35|90
Farbenpracht im Fliesenatelier: Kaum ein Anbieter schwelgt so in Farbe wie der spanische Hersteller dekorativer Kleinfliesen Cevica.
Bild: Michael Spohr
36|90
Tutti Frutti: Mithilfe von 3D-Technik in der eigenen Entwicklungsabteilung entstanden sind die Tutti-Frutti-Grafikdekore der neuen „Spuma“-Serie von Arcana, die es – kaum mehr verwunderlich – auch im angesagten Format 120 x 120 cm gibt.
Bild: Michael Spohr
37|90
Zehn Farben mit ineinander fließenden Glasurströmen: Die „Spuma“-Kollektion von Arcana enthält auch Elemente mit erhabenen Strukturen (links im Bild zu erkennen).
Bild: Michael Spohr
38|90
Attraktive Gravuren: Natursteinhersteller Trame di Pietra präsentiert neuerdings auch eigene Feinsteinzeuglinien – mit selbst gestalteten Mustern auf den unifarbenen Grundfliesen.
Bild: Michael Spohr
39|90
Rattanmuster von Trame di Pietra: Die elfenbeinfarbene Grundfliese kommt hierbei aus der Balance-Kollektion der Iris Ceramica-Gruppe, die Rattantextur von TWS.
Bild: Michael Spohr
40|90
Asiatisch anmutender Messestand: Der spanische Hersteller Exagres präsentierte hier in erster Linie seine Spezialität: eine große Bandbreite an Treppenstufen-Variationen, hat aber auch das Fliesenformat 120 x 120 cm im Programm.
Bild: Michael Spohr
41|90
Lappato-Oberfläche mit R10-Rutschhemmung: Das rutschhemmende Finish der neuen Apavisa-Kollektion „Sisu“ soll den Schaum der Wellen simulieren, die sich an Marmorstein brechen.
Bild: Michael Spohr
42|90
Für Wände in 120 x 280 cm und für Böden in 120 x 120 cm: Neue Apavisa-Metalloptik „Reggia“ in der Farbe Gold mit patinierter Oberfläche.
Bild: Michael Spohr
43|90
Interpretation des Negresco-Steins, einer brasilianischen Brekzie: Artech nennt sich die neue 3D-Technologie von Azuvi, mit Hilfe derer die einzigartige Textur der Natursteininterpretation – in diesem Fall „Neeko Black“ – hervorgehoben wird und die charakteristischen weißen und schwarzen Adern als Unterscheidungselement hervortreten.
Bild: Michael Spohr
44|90
Kombination aus traditioneller Handwerkskunst und modernem Design sowie neuer Technologie: Die Kollektion „Neeko“ der zur spanischen Argenta-Gruppe gehörenden Firma Azuvi wird in drei Formaten – unter anderem 120 x 120 cm – und vier Farben präsentiert.
Bild: Michael Spohr
45|90
Wirkung von Polygonalplatten am Messestand: ermesaurelia präsentierte seine neue Betonoptik-Feinsteinzeugserie „Dom.ino“ in zwei warmen und zwei kalten Farbtönen (Rauch, Asche, Kalk, Sand), als Doppelausführung für den Innen- und den Außenbereich (dann in 20 mm Stärke).
Bild: Michael Spohr
46|90
Zurückhaltende ruhige Betonanmutung: Der für seine farbopulenten Großkeramiken bekannte italienische Hersteller Energieker zeigte in diesem Jahr auf der Cersaie, dass er auch ganz anders kann.
Bild: Michael Spohr
47|90
Beton und Terracotta vereint: Arcana präsentierte mit „Parallax“ eine vielseitige neue Kollektion in den Formaten 120 x 120, 80 x 80, 60 x 60, 10 x 59,3, 8 x 31,5, 60 x 120 cm und in Mosaikform, die verschiedenen Stilen und Geschmäckern gerecht werden soll.
Bild: Michael Spohr
48|90
Erinnern an die Herkunft der keramischen Fliesen: Am Del Conca-Messestand verwiesen zahlreiche Tongefäße auf den natürlichen Hauptbestandteil der ausgestellten Produkte.
Bild: Michael Spohr
49|90
: Interpretation der Pisé-Technik, auch Stampflehmbau genannt: Neue Boden- und Wandfliesenkollektion aus Feinsteinzeug „Bioterre“ von Ceramica del Conca mit urtümlicher, warmer, schlichter Optik von natürlicher Erde.
Bild: Michael Spohr
50|90
Simulieren die Wirkung von Tapeten: Die Feinsteinzeug-Dekorationen der „Universal“-Kollektion von Ceramica Il Cavallino im Format 61 x 122,2 cm (rechts im Bild). Links daneben Muster der Holzoptik-Kollektion „Natura“ in fünf Holzsorten-Nachbildungen
Bild: Cersaie, Bologna
51|90
Neue Retromarke Sodai – gegründet als High-Fashion-Atelier: Bruyèreholz-Optik, leuchtende Farben und Platten mit Seideneffekt erzählen von einer bürgerlichen Welt mit eleganter, kultivierter Atmosphäre, aber ohne jegliche Spur von Nostalgie.
Bild: Michael Spohr
52|90
Neue Retromarke Sodai – gegründet als High-Fashion-Atelier: Bruyèreholz-Optik, leuchtende Farben und Platten mit Seideneffekt erzählen von einer bürgerlichen Welt mit eleganter, kultivierter Atmosphäre, aber ohne jegliche Spur von Nostalgie.
Bild: Michael Spohr
53|90
Golfball-Dekor und Travertininterpretation: Vives ist sich sicher, dass der Travertintrend sich weiter fortsetzt und ergänzte seine Anmutung dieses Natursteins um eine neue Farbe und ein neues Format; interessant auch das an aufgeschnittene Golfbälle erinnernde Dekor am Messestand-Tisch links im Bild.
Bild: Michael Spohr
54|90
Florim-Keramik trifft Falper-Design: „Elitique“ ist ein Co-Branding-Projekt beider Firmen, das werkseitig tiefgezogene Keramikfliesen in Badezimmermöbel integriert.
Bild: Florim Ceramiche, Fiorano Modenese
55|90
Verstärkt die Keramik um das Fünf- bis Zehnfache: xslab-Sandwich aus rückseitig laminierter Armierung und sechs Millimeter Fliese von Granitech
Bild: Michael Spohr
56|90
Neue Küchenarbeitsplattenmarke: „Venux“, die neue Marke der spanischen STN-Gruppe soll luxuriöse Arbeitsplatten für jedermann erschwinglich machen. Auf der Cersaie stellte sich die Marke erstmalig der Fachöffentlichkeit vor.
Bild: Michael Spohr
57|90
Arbeitsplatte in Travertinoptik: Auch bei ITT fand sich eine Variante der allgegenwärtigen Travertinnachbildungen.
Bild: Michael Spohr
58|90
Zwei neue Großkeramik-Farben von FMG: „Brown Fusion“ an der Wand und „Onice Rosa“ am Boden sowie als Standwaschtisch-Verkleidung.
Bild: Michael Spohr
59|90
3D.Fit-Technologie: Living Ceramics präsentierte mit „Oda“ eine neue Kollektion, bei der die Grafik und das Relief des Stücks perfekt aufeinander abgestimmt sind, genau wie beim Naturstein-Vorbild.
Bild: Michael Spohr
60|90
Neue Farben und neue Technologie für „Gubi“, die Mikrozement-Optik von Living Ceramics: Die Kollektion hat vier neue Farben erhalten, die ein Gleichgewicht zwischen Zeitlosigkeit und Modernität schaffen sollen, mit Farbtönen, die die Räume mit Licht durchfluten. Dank der digitalen 3D.Fit-Relieftechnologie passen die Grafiken und das Relief jetzt perfekt zusammen, und es wird ein Finish erreicht, das dem Mikrozement so getreu wie möglich ist.
Bild: Michael Spohr
61|90
Keramiktische: Energieker präsentierte auf der Cersaie eine große Auswahl an Beistelltischen sowie anderen Tischformen in verschiedenen Optiken.
Bild: Michael Spohr
62|90
Trendfarbe Gelb-Grün: Als Highlight an seinem Messestand hatte Energieker einen überdimensionalen schrägen Monolithen aus seiner Marmoroptik „Emerald Paris“ aufgestellt, neue Farbe der „Ekxtreme“-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
63|90
Raumtrennsystem im modernen Terracotta-Stil: „Landscape“ nennt sich das Element aus der Ca’n Terra-Kollektion von ITT.
Bild: Michael Spohr
64|90
ITT-Setzkasten: Füllt man die farbigen „Baldosa“ 3D-Dekore in die Landscape-Elemente, so ergibt sich eine gänzlich neue Optik.
Bild: Michael Spohr
65|90
Extravagante Onyx-Optik von Tagina: Ein Technologie-Update ermöglicht dem Hersteller, feine Glassplitter quasi in die Oberfläche einzuschweißen und dem Material damit eine zusätzliche Tiefe sowie einen eleganten Glitzereffekt zu verleihen.
Bild: Michael Spohr
66|90
Ein längerer Brand macht’s möglich: Tagina wertet seine Onyx-Optiken mit den in der Glasur verteilten Glitzersternchen auf.
Bild: Michael Spohr
67|90
Luxustaschen-Präsentation vor Fantasiedekor im Marmorstil von Tagina: Der eigentlich für seine Retro-Optiken bekannte italienische Hersteller überraschte mit sehr auffälligen Marmor- und Onyx-Anmutungen.
Bild: Michael Spohr
68|90
Transparente Großkeramik als offenes Buch: Der italienische Natursteinhändler Bonotti hat nun auch eine Keramikserie im Programm. Bonottis Vorteil: Der Anbieter kann selbst einzelne Unmaßtafeln der weltweit schönsten und gefragtesten Natursteine besorgen, die Oberflächen scannen und mit den hochauflösenden Dateien unempfindliche Keramikplatten bedrucken.
Bild: Michael Spohr
69|90
Weiterentwicklung der DYS-Technologie (Design Your Slabs): Die Marken der Iris Ceramica-Gruppe können individuelle Kundenwünsche ab einer einzelnen Fliese seit diesem Herbst auch haptisch erfüllen; so lassen sich bei diesem Bild etwa die Rillen der Blätter ertasten.
Bild: Michael Spohr
70|90
Rainforest Brown: Imola Ceramica wagte sich an die Keramikinterpretation dieses indischen Serpentinits heran. Die Gesteinsbezeichnung stammt vom Wort Schlange, da das gitterförmige Muster an eine Schlangenhaut erinnert.
Bild: Michael Spohr
71|90
Marmorfliesenserie um fantasievolle neue Dekore ergänzt: Der italienische Hersteller Imola fügte seiner Kollektion „The Room“ einige Farben hinzu, die keine Natursteine imitieren, sondern frei erfunden sind – wie etwa die gelbgrüne Optik „Parrot“ (Papagei), links im Bild.
Bild: Michael Spohr
72|90
Hostessen in der diesjährigen Trendfarbe: Der türkische Hersteller NG-Kütahya präsentierte eine Vielzahl an XXL-Natursteinoptiken, darunter jeweils eine Keramikversion des italienischen Marmors Breccia Capraia (links) und des besonders stark geäderten Travertins Capriche (rechts). An diesem Messestand übrigens liefen gefühlt ebenso viele schillernd grün gekleidete Hostessen herum wie Keramikfliesen präsentiert wurden.
Bild: Michael Spohr
73|90
In & Out: Der spanische Hersteller Rocersa stellt alle seine Serien für Wand, Boden und als Zwei-Zentimeter-Material für den Außenbereich zur Verfügung, so auch die neue Serie „Kaori“, was im Japanischen Duft bedeutet.
Bild: Michael Spohr
74|90
„Highlands“ soll an die raue Schönheit der schottischen Landschaft erinnern: Rocersa lässt im Design der neuen Kollektion Konglomeratsteine zu einem reichhaltigen, strukturierten Hintergrund verschmelzen.
Bild: Michael Spohr
75|90
Keramikfliese mit außergewöhnlichen grafischen Effekten: Die neue Patagonia-Serie wurde vom gleichnamigen Quarzit inspiriert, einem exotischen Gestein aus Brasilien. Der spanische Hersteller Roca stattet die Kollektion mit einer matten Oberfläche und einem Druck in sehr hoher Auflösung aus. Das Highlight hierbei ist die Mineral-Lab-Technologie, die Reliefs mit überraschenden Effekten aus der Verschmelzung edler Mineralien erzeugt, die millimetergenau auf die Adern aufgetragen werden.
Bild: Michael Spohr
76|90
Technologischer Industriestein: Für die neue Kollektion „Attitude“ verteilte der italienische Hersteller Leonardo Körnungen und Gesteinssplitter zufällig auf der Oberfläche zu einem ausgewogenen Größen- und Farbenmix.
Bild: Michael Spohr
77|90
Feinsteinzeug in Zementoptik von Refin: Zu vier der sechs Farbtöne der neuen minimalistischen Kollektion „Grayn“ – im Bild die Farbe Clay – gibt es als Wanddekoration ein Tweed-Muster mit entsprechender Struktur wie beim gleichnamigen Gewebe.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
78|90
Zwei der Neuheiten von La Fenice in einem Bild: die Eichenholz-Reproduktion „Briccole“ in der ruhigsten Variante „Elegante“ (daneben gibt es noch zwei lebhaftere Holzoptiken) und die florale Wandfliesen-Kollektion „LifesTile“, angefertigt mit der DG-Shape-Technologie, die der Keramikoberfläche Hoch-Tief-Effekte verleiht, genau synchronisiert mit der hochauflösenden grafischen Textur der Fliesen.
Bild: Michael Spohr
79|90
Holzoptik-Kollektionen gehören nach wie vor zum Repertoire der Keramikhersteller, nehmen aber nur mehr einen kleinen Teil der Neuheiten ein: Sant‘ Agostino präsentierte „Yorkwood“, kombiniert in der Anwendung mit der neuen Cross-Cut-Travertinkollektion „Invictus Cross“ an der Wand links sowie der Putzoptik-Kollektion „Iro“ in der Farbe ‚Navy“ und einem „Bit“-Mosaik an der Stirnwand.
Bild: Michael Spohr
80|90
Eine von zwei neuen Terrazzooptik-Kollektionen von Sant‘ Agostino: „Iro“, hier in der Farbe „Rose“ kombiniert Putzanmutung und Terrazzomuster.
Bild: Michael Spohr
81|90
Gewagte Kombination: Eine sehr spezielle Wohnzimmer-Atmosphäre schuf Sant‘ Agostino mit den geradlinig verfugten schmalen Bodenfliesen und den grünen mit scheinbaren Hoch-Tief-Noppen versehenen Fliesen.
Bild: Michael Spohr
82|90
Wie immer einer der Cersaie-Messestände mit den besten Ambientepräsentationen seiner Serien: Sant‘ Agostino vermittelte den Besuchern Raumwirkung, hier allerdings stärker geprägt von den auffälligen Teddyplüsch-Sesseln als von den ausgestellten Keramikfliesen.
Bild: Michael Spohr
83|90
„Saperlipopette“ sollten die Besucher beim Betreten des Messestand des französische Keramikfabrikanten Novoceram ausrufen: Der Begriff bezeichnet einen umgangssprachlichen und scherzhaften Ausruf, der Verwunderung signalisiert.
Bild: Michael Spohr
84|90
Liebevoll kitschig in Szene gesetzt: „Oaka“, eine Holzeffekt-Kollektion von Novoceram, die ein minimalistisches Eichenholz nachbildet.
Bild: Michael Spohr
85|90
Einladung in die Mountain Lodge: Gigacer lud seine Messegäste ein, die neue Steinkollektion „in einer Atmosphäre zu entdecken, die Sie buchstäblich höher bringen wird“. Inmitten der majestätischen Berggipfel hatten die Standbesucher die Möglichkeit, innovative Keramiklösungen der Marke Gigacer zu erkunden.
Bild: Michael Spohr
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Goldfarbener Standwaschtisch mit passender Illumination: Die Cersaie ist nicht nur die bedeutendste Fliesenmesse, sondern auch eine internationale Fachveranstaltung für Badezimmerausstattungen.
Bild: Cersaie, Bologna
88|90
Die großen Marken dominieren
Dabei zeigte die Iris Ceramica-Gruppe mit ihrem Sinfonia-Konzept wieder einmal, wie man Messepräsenz und Werksveranstaltung geschickt unter einen Hut bekommen kann. Die Gruppe präsentierte sich am Messestand als großes Musiktheater-Foyer, von wo aus man per Bustransfer zu den vier „Sinfoniekonzerten“ (an jedem Messetag eines) der einzelnen Marken gelangen konnte. Die Mitarbeitenden stellen das Orchester dar, die Produkte die Instrumente; und die Sinfonie kann nur erklingen, wenn alle im Gleichklang musizieren – was auch einen Teambuilding-Effekt unter den Mitarbeitenden der einzelnen Marken innerhalb der Gruppe hatte.
Wie auch in 2023 drückten insbesodnere italienische und spanische Firmengruppen der Messe ihren Stempel auf: Allen voran die Italcer-Gruppe, die Atlas Concorde-Gruppe, die Panaria-Gruppe, die ABK-Gruppe, die Italgraniti-Gruppe, die Fincibec-Gruppe, die Pamesa-Gruppe sowie die STN-Gruppe. Diese und weitere waren mit jeweils mehreren, zum Teil groß angelegten Messeständen ihrer einzelnen Marken vertreten. Jeweils zwei Hallen waren wie stets der Badezimmerausstattung (21 und 22) sowie Werkzeug plus Bauchemie und Zubehör vorbehalten (31 und 32). Während die Halle 33 erneut die Rohstoff-Hersteller sowie sonstige Vorlieferanten beherbergte und in Halle 28 die Showroom-Ausstatter ausstellten.
Haptik vor Farbe
Im letzten Jahr hatten wir bei den glasierten Wandfliesen-Kollektionen auffällig häufig einen blaugrünen Farbton ausgemacht. Dieser Trendfarbton hat sich ein Jahr später leicht ins Gelbgrüne verschoben. Nach wie vor aber stehen ausdrucksstarke Farben bei der Keramik für die Wand hoch im Kurs. Der italienische Hersteller Quintessenza Ceramiche beispielsweise lud auf seinem Messetand zu einem Walk into Color ein, wo er drei neue Kollektionen präsentierte, die das Konzept der chromatischen Überschneidung und Fluidität verkörpern sollen.
Ansonsten gibt die Haptik den Ton an – Oberflächen sollen sich möglichst natürlich anfühlen. Und sie müssen Rillen haben: Gerillte Wanddekorationen fanden sich nahezu bei allen Herstellern.
Galerie
Willkommen zu den Cersaie-Fliesenneuheiten: Materialpräsentation im neu gestalteten Fiandre-Showroom.
Bild: Michael Spohr
01|90
Gut besuchte Messestände: Wie hier zur ABK-Gruppe strömten die Besucherscharen fast wie in alten Zeiten.
Bild: Michael Spohr
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Der Materialtrend: Gleich vier neue Kollektionen mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen in Travertinoptik zeigte Porcelanosa an seinem Cersaie-Messestand.
Bild: Michael Spohr
03|90
Von Travertin inspirierte neue Kollektion „Lugano“: ProConcept, eine neue spanische Marke, stellte erstmals auf der Cersaie aus.
Bild: Michael Spohr
04|90
Modestein: Der brasilianische Quarzit Breccia Imperiale erfreut sich bei den Flieseninterpreten großer Beliebtheit – hier die Version von Sigma Lab.
Bild: Michael Spohr
05|90
Porcelanosa ahmt diesen Naturstein ebenfalls nach – bei der Messepräsentation allerdings um einiges fulminanter.
Bild: Michael Spohr
06|90
Porcelanosa ahmt diesen Naturstein ebenfalls nach – bei der Messepräsentation allerdings um einiges fulminanter.
Bild: Michael Spohr
07|90
Dem Naturvorbild Breccia Imperiale nachempfunden: Mineralienstreifungen und materielle Überlappungen, die sich unaufhörlich abwechseln, lockern bei der gleichnamigen Fiandre-Interpretation die dynamische Textur auf. Die Ausführung Natural Plus gibt der Oberfläche ein mattes Aussehen mit regelmäßiger Struktur und verleiht den Räumen Tiefe.
Bild: Fiandre Architectural Surfaces, Castellarano
08|90
Seit 25 Jahren Familienunternehmen in der Glasmosaik-Herstellung: Zu hundert Prozent spanisches Recyclingglas setzt Onix für seine spektakulären Mosaikschöpfungen in Fliesenoptik ein.
Bild: Michael Spohr
09|90
Einer der Verantwortlichen für die neuesten Glasurtechnologien: Die Esmalglass-Itaca-Gruppe versorgt etliche Fliesenhersteller mit Fritten, Glasuren, Farben, Additiven und weiteren Rohstoffen, die erst Innovationen bei den Oberflächenausführungen ermöglichen.
Bild: Michael Spohr
10|90
Get together der Branche: Die Messestände – hier der Empfangsbereich zu dem des italienischen Anbieters Cerdomus – fungierten während der Cersaie einmal mehr als zwanglose Treffpunkte des Publikums.
Bild: Michael Spohr
11|90
Musiktheater-Foyer: Die Iris Ceramica-Gruppe inszenierte eine Sinfonie aus Neuheiten in ihren Showräumen – der Messestand bildete die Empfangshalle.
Bild: Michael Spohr
12|90
Gelbgrün und Blaugrün: Refin stellte seine neue plakative Kollektion „Upside“ in angesagten Farbstellungen vor, eine Weiterentwicklung der von Massimiliano Adami im Jahre 2011 entworfenen Kollektion „Beside“.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
13|90
Dem Designer über die Schulter geschaut: Massimiliano Adami legt letzte Hand an seine Fliesenkreation an.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
14|90
Forschungsfortschritt: Erste Skizze einer kommenden Mosaikkollektion, hier ein Farbentwurf aus der „Beside“-Kollektion des italienischen Herstellers Ceramiche Refin.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
15|90
Unterschiedliche Formate, durchlaufende Linienführung: Am Moodboard zu der neuen „Upside“-Serie von Refin erkennt man ein zentrales Element der Kollektionsentwicklung.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
16|90
A walk into color: Die italienische Quintessenza Ceramiche stellte gleich drei neue farbenfrohe Kleinfliesen-Kollektionen vor.
Bild: Michael Spohr
17|90
Zwei Kollektionen von Quintessenza, die entwickelt wurden, um miteinander kombiniert zu werden und ein perfektes Boden-Wand-Belagspaar zu bilden: Die „Fluid“-Kollektion mit organischen ‚Pigmentflüssen‘ und die „Colors“-Kollektion mit 24 zum Mischen gedachten Streifen in sechs Farbfamilien– eine Einladung, mit gewagten oder Ton-in-Ton-Farbkombinationen zu experimentieren.
Bild: Michael Spohr
18|90
Rillen sind derzeit ein Must-have in der Fliesenindustrie: Vives-Exportleiter Pepe Miralles sieht das Rillendekor der neuen Terrazzooptik „Micra“ aber weniger auf dem deutschen Markt, weil die deutschen Kunden bei derartigen dreidimensionalen Fliesen immer Probleme beim Bohren und bei Anschlüssen sehen würden.
Bild: Michael Spohr
19|90
Terracotta neu interpretiert: „Ca’n Terra“ heißt das Kompendium handgefertigter Tonelemente – wie „Landscape“ (Wand rechts), Landscape mit „Baldosa 3D“ (Wand links) und „Osadia“ (Thekenverkleidung) des spanischen Anbieters ITT Ceramic.
Bild: Michael Spohr
20|90
Ermöglicht plastische Gestaltungen: Die dekorativen „Osadia“-Halbsäulen im Format 90 x 12,5 x 5,5 cm stellte ITT in drei Farbstellungen vor.
Bild: Michael Spohr
21|90
Vorreiter bei ausgefallenen Formen: Porcelanosa präsentierte wieder einmal neuartige Mosaike – beispielsweise in Diamantenform oder mit speziellen Hoch-Tief-Strukturen.
Bild: Michael Spohr
22|90
Fiktive Natursteinoptik mit Breccia-typischen Mineraleinschlüssen: die neue „Estro“-Serie von Porcelaingres
Bild: Michael Spohr
23|90
Ohne sichtbare Übergänge: Bei der neuen „Trencadís“-Kollektion des auf Kleinformate spezialisierten spanischen Fliesendesignstudios Wow werden Fliesenfragmente zu dekorativen Kompositionen verarbeitet, bei denen nach der Verlegung nicht mehr zu erkennen ist, wo die Fliese verfugt wurde.
Bild: Michael Spohr
24|90
Afrikanisch angehauchte Lehmbodenoptik: Zu der erdfarbenen neuen Fliesenserie „Nok“ des italienischen Herstellers 41zero42 gibt es unter anderem das unregelmäßige Mosaik „Boogie“, hier in der Farbe Terra.
Bild: Michael Spohr
25|90
Kleinteilig, vielfältig und dunkelgrün: Die neue HD digital glasierte „Dandy“-Kollektion von 41zero42 kombiniert zeitlose Marmoreleganz mit klassischen Geometrien.
Bild: Michael Spohr
26|90
Auf den Punkt gebracht: Kleinteilige Wandfliesen-Kreation „Reverse“ von Optificio Ceramico aus Italien
Bild: Michael Spohr
27|90
Die neue von Francisco Segarra designte Peronda-Kollektion „Brush“ vereint japanischen Minimalismus mit skandinavischen Einflüssen.
Bild: Michael Spohr
28|90
Weniger ist mehr: Die „Brush“-Kollektion von Peronda ermöglicht vielfältige Gestaltungsvarianten – bei nur zwei Grundelementen.
Bild: Michael Spohr
29|90
Blau (Farbe Oltremare) und Grün (Farbe Ottanio) sind zwei häufig gezeigte Farbkombinationen: „Wind“ heißt die neue Kollektion mit den beiden Relieftypen Onde und Dune von Ceramica Vogue aus der Bardelli-Gruppe. Das Onde-Oberflächenrelief des glasierten Feinsteinzeugs soll an den Welleneffekt erinnern, den der Wind auf hoher See erzeugt.
Bild: Michael Spohr
30|90
Währenddessen soll das Dune-Relief die Formen des Windes auf dem Sand in der Wüste nachbilden. Ceramica Vogue unterteilt seine Kollektion absichtlich farblich sowie strukturell in einen geschwungenen, weichen und einen klaren, definierten Teil.
Bild: Michael Spohr
31|90
Mix & Match: Wie die Bardelli-Gruppe an ihrem Cersaie-Messestand unter dem Motto „Welcome to Eden“ zeigten viele Fliesenhersteller passende Kombinationsmöglichkeiten ihrer Neuheiten auf Storyboards.
Bild: Michael Spohr
32|90
Naturtöne in fünf Nuancen: Die neue Kollektion „Surround“ von Panaria Ceramica verbindet gekonnt fossile Elemente und die typischen Details von Kalkstein und Juramarmor
Bild: Panaria Ceramica, Finale Emilia
33|90
Trendfarbton Gelbgrün: Wie beim Messeauftritt des zur spanischen Arcana-Gruppe gehörenden Anbieters Vives stachen immer wieder die Farben Gelb und Grün ins Auge.
Bild: Michael Spohr
34|90
Kundenspezifische Fliesenfarben und Fliesendesigns selbst in kleinen Auflagen: Cevica Lab Colors und Cevica Lab Design ermöglichen die Umsetzung individueller Gestaltungsideen.
Bild: Michael Spohr
35|90
Farbenpracht im Fliesenatelier: Kaum ein Anbieter schwelgt so in Farbe wie der spanische Hersteller dekorativer Kleinfliesen Cevica.
Bild: Michael Spohr
36|90
Tutti Frutti: Mithilfe von 3D-Technik in der eigenen Entwicklungsabteilung entstanden sind die Tutti-Frutti-Grafikdekore der neuen „Spuma“-Serie von Arcana, die es – kaum mehr verwunderlich – auch im angesagten Format 120 x 120 cm gibt.
Bild: Michael Spohr
37|90
Zehn Farben mit ineinander fließenden Glasurströmen: Die „Spuma“-Kollektion von Arcana enthält auch Elemente mit erhabenen Strukturen (links im Bild zu erkennen).
Bild: Michael Spohr
38|90
Attraktive Gravuren: Natursteinhersteller Trame di Pietra präsentiert neuerdings auch eigene Feinsteinzeuglinien – mit selbst gestalteten Mustern auf den unifarbenen Grundfliesen.
Bild: Michael Spohr
39|90
Rattanmuster von Trame di Pietra: Die elfenbeinfarbene Grundfliese kommt hierbei aus der Balance-Kollektion der Iris Ceramica-Gruppe, die Rattantextur von TWS.
Bild: Michael Spohr
40|90
Asiatisch anmutender Messestand: Der spanische Hersteller Exagres präsentierte hier in erster Linie seine Spezialität: eine große Bandbreite an Treppenstufen-Variationen, hat aber auch das Fliesenformat 120 x 120 cm im Programm.
Bild: Michael Spohr
41|90
Lappato-Oberfläche mit R10-Rutschhemmung: Das rutschhemmende Finish der neuen Apavisa-Kollektion „Sisu“ soll den Schaum der Wellen simulieren, die sich an Marmorstein brechen.
Bild: Michael Spohr
42|90
Für Wände in 120 x 280 cm und für Böden in 120 x 120 cm: Neue Apavisa-Metalloptik „Reggia“ in der Farbe Gold mit patinierter Oberfläche.
Bild: Michael Spohr
43|90
Interpretation des Negresco-Steins, einer brasilianischen Brekzie: Artech nennt sich die neue 3D-Technologie von Azuvi, mit Hilfe derer die einzigartige Textur der Natursteininterpretation – in diesem Fall „Neeko Black“ – hervorgehoben wird und die charakteristischen weißen und schwarzen Adern als Unterscheidungselement hervortreten.
Bild: Michael Spohr
44|90
Kombination aus traditioneller Handwerkskunst und modernem Design sowie neuer Technologie: Die Kollektion „Neeko“ der zur spanischen Argenta-Gruppe gehörenden Firma Azuvi wird in drei Formaten – unter anderem 120 x 120 cm – und vier Farben präsentiert.
Bild: Michael Spohr
45|90
Wirkung von Polygonalplatten am Messestand: ermesaurelia präsentierte seine neue Betonoptik-Feinsteinzeugserie „Dom.ino“ in zwei warmen und zwei kalten Farbtönen (Rauch, Asche, Kalk, Sand), als Doppelausführung für den Innen- und den Außenbereich (dann in 20 mm Stärke).
Bild: Michael Spohr
46|90
Zurückhaltende ruhige Betonanmutung: Der für seine farbopulenten Großkeramiken bekannte italienische Hersteller Energieker zeigte in diesem Jahr auf der Cersaie, dass er auch ganz anders kann.
Bild: Michael Spohr
47|90
Beton und Terracotta vereint: Arcana präsentierte mit „Parallax“ eine vielseitige neue Kollektion in den Formaten 120 x 120, 80 x 80, 60 x 60, 10 x 59,3, 8 x 31,5, 60 x 120 cm und in Mosaikform, die verschiedenen Stilen und Geschmäckern gerecht werden soll.
Bild: Michael Spohr
48|90
Erinnern an die Herkunft der keramischen Fliesen: Am Del Conca-Messestand verwiesen zahlreiche Tongefäße auf den natürlichen Hauptbestandteil der ausgestellten Produkte.
Bild: Michael Spohr
49|90
: Interpretation der Pisé-Technik, auch Stampflehmbau genannt: Neue Boden- und Wandfliesenkollektion aus Feinsteinzeug „Bioterre“ von Ceramica del Conca mit urtümlicher, warmer, schlichter Optik von natürlicher Erde.
Bild: Michael Spohr
50|90
Simulieren die Wirkung von Tapeten: Die Feinsteinzeug-Dekorationen der „Universal“-Kollektion von Ceramica Il Cavallino im Format 61 x 122,2 cm (rechts im Bild). Links daneben Muster der Holzoptik-Kollektion „Natura“ in fünf Holzsorten-Nachbildungen
Bild: Cersaie, Bologna
51|90
Neue Retromarke Sodai – gegründet als High-Fashion-Atelier: Bruyèreholz-Optik, leuchtende Farben und Platten mit Seideneffekt erzählen von einer bürgerlichen Welt mit eleganter, kultivierter Atmosphäre, aber ohne jegliche Spur von Nostalgie.
Bild: Michael Spohr
52|90
Neue Retromarke Sodai – gegründet als High-Fashion-Atelier: Bruyèreholz-Optik, leuchtende Farben und Platten mit Seideneffekt erzählen von einer bürgerlichen Welt mit eleganter, kultivierter Atmosphäre, aber ohne jegliche Spur von Nostalgie.
Bild: Michael Spohr
53|90
Golfball-Dekor und Travertininterpretation: Vives ist sich sicher, dass der Travertintrend sich weiter fortsetzt und ergänzte seine Anmutung dieses Natursteins um eine neue Farbe und ein neues Format; interessant auch das an aufgeschnittene Golfbälle erinnernde Dekor am Messestand-Tisch links im Bild.
Bild: Michael Spohr
54|90
Florim-Keramik trifft Falper-Design: „Elitique“ ist ein Co-Branding-Projekt beider Firmen, das werkseitig tiefgezogene Keramikfliesen in Badezimmermöbel integriert.
Bild: Florim Ceramiche, Fiorano Modenese
55|90
Verstärkt die Keramik um das Fünf- bis Zehnfache: xslab-Sandwich aus rückseitig laminierter Armierung und sechs Millimeter Fliese von Granitech
Bild: Michael Spohr
56|90
Neue Küchenarbeitsplattenmarke: „Venux“, die neue Marke der spanischen STN-Gruppe soll luxuriöse Arbeitsplatten für jedermann erschwinglich machen. Auf der Cersaie stellte sich die Marke erstmalig der Fachöffentlichkeit vor.
Bild: Michael Spohr
57|90
Arbeitsplatte in Travertinoptik: Auch bei ITT fand sich eine Variante der allgegenwärtigen Travertinnachbildungen.
Bild: Michael Spohr
58|90
Zwei neue Großkeramik-Farben von FMG: „Brown Fusion“ an der Wand und „Onice Rosa“ am Boden sowie als Standwaschtisch-Verkleidung.
Bild: Michael Spohr
59|90
3D.Fit-Technologie: Living Ceramics präsentierte mit „Oda“ eine neue Kollektion, bei der die Grafik und das Relief des Stücks perfekt aufeinander abgestimmt sind, genau wie beim Naturstein-Vorbild.
Bild: Michael Spohr
60|90
Neue Farben und neue Technologie für „Gubi“, die Mikrozement-Optik von Living Ceramics: Die Kollektion hat vier neue Farben erhalten, die ein Gleichgewicht zwischen Zeitlosigkeit und Modernität schaffen sollen, mit Farbtönen, die die Räume mit Licht durchfluten. Dank der digitalen 3D.Fit-Relieftechnologie passen die Grafiken und das Relief jetzt perfekt zusammen, und es wird ein Finish erreicht, das dem Mikrozement so getreu wie möglich ist.
Bild: Michael Spohr
61|90
Keramiktische: Energieker präsentierte auf der Cersaie eine große Auswahl an Beistelltischen sowie anderen Tischformen in verschiedenen Optiken.
Bild: Michael Spohr
62|90
Trendfarbe Gelb-Grün: Als Highlight an seinem Messestand hatte Energieker einen überdimensionalen schrägen Monolithen aus seiner Marmoroptik „Emerald Paris“ aufgestellt, neue Farbe der „Ekxtreme“-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
63|90
Raumtrennsystem im modernen Terracotta-Stil: „Landscape“ nennt sich das Element aus der Ca’n Terra-Kollektion von ITT.
Bild: Michael Spohr
64|90
ITT-Setzkasten: Füllt man die farbigen „Baldosa“ 3D-Dekore in die Landscape-Elemente, so ergibt sich eine gänzlich neue Optik.
Bild: Michael Spohr
65|90
Extravagante Onyx-Optik von Tagina: Ein Technologie-Update ermöglicht dem Hersteller, feine Glassplitter quasi in die Oberfläche einzuschweißen und dem Material damit eine zusätzliche Tiefe sowie einen eleganten Glitzereffekt zu verleihen.
Bild: Michael Spohr
66|90
Ein längerer Brand macht’s möglich: Tagina wertet seine Onyx-Optiken mit den in der Glasur verteilten Glitzersternchen auf.
Bild: Michael Spohr
67|90
Luxustaschen-Präsentation vor Fantasiedekor im Marmorstil von Tagina: Der eigentlich für seine Retro-Optiken bekannte italienische Hersteller überraschte mit sehr auffälligen Marmor- und Onyx-Anmutungen.
Bild: Michael Spohr
68|90
Transparente Großkeramik als offenes Buch: Der italienische Natursteinhändler Bonotti hat nun auch eine Keramikserie im Programm. Bonottis Vorteil: Der Anbieter kann selbst einzelne Unmaßtafeln der weltweit schönsten und gefragtesten Natursteine besorgen, die Oberflächen scannen und mit den hochauflösenden Dateien unempfindliche Keramikplatten bedrucken.
Bild: Michael Spohr
69|90
Weiterentwicklung der DYS-Technologie (Design Your Slabs): Die Marken der Iris Ceramica-Gruppe können individuelle Kundenwünsche ab einer einzelnen Fliese seit diesem Herbst auch haptisch erfüllen; so lassen sich bei diesem Bild etwa die Rillen der Blätter ertasten.
Bild: Michael Spohr
70|90
Rainforest Brown: Imola Ceramica wagte sich an die Keramikinterpretation dieses indischen Serpentinits heran. Die Gesteinsbezeichnung stammt vom Wort Schlange, da das gitterförmige Muster an eine Schlangenhaut erinnert.
Bild: Michael Spohr
71|90
Marmorfliesenserie um fantasievolle neue Dekore ergänzt: Der italienische Hersteller Imola fügte seiner Kollektion „The Room“ einige Farben hinzu, die keine Natursteine imitieren, sondern frei erfunden sind – wie etwa die gelbgrüne Optik „Parrot“ (Papagei), links im Bild.
Bild: Michael Spohr
72|90
Hostessen in der diesjährigen Trendfarbe: Der türkische Hersteller NG-Kütahya präsentierte eine Vielzahl an XXL-Natursteinoptiken, darunter jeweils eine Keramikversion des italienischen Marmors Breccia Capraia (links) und des besonders stark geäderten Travertins Capriche (rechts). An diesem Messestand übrigens liefen gefühlt ebenso viele schillernd grün gekleidete Hostessen herum wie Keramikfliesen präsentiert wurden.
Bild: Michael Spohr
73|90
In & Out: Der spanische Hersteller Rocersa stellt alle seine Serien für Wand, Boden und als Zwei-Zentimeter-Material für den Außenbereich zur Verfügung, so auch die neue Serie „Kaori“, was im Japanischen Duft bedeutet.
Bild: Michael Spohr
74|90
„Highlands“ soll an die raue Schönheit der schottischen Landschaft erinnern: Rocersa lässt im Design der neuen Kollektion Konglomeratsteine zu einem reichhaltigen, strukturierten Hintergrund verschmelzen.
Bild: Michael Spohr
75|90
Keramikfliese mit außergewöhnlichen grafischen Effekten: Die neue Patagonia-Serie wurde vom gleichnamigen Quarzit inspiriert, einem exotischen Gestein aus Brasilien. Der spanische Hersteller Roca stattet die Kollektion mit einer matten Oberfläche und einem Druck in sehr hoher Auflösung aus. Das Highlight hierbei ist die Mineral-Lab-Technologie, die Reliefs mit überraschenden Effekten aus der Verschmelzung edler Mineralien erzeugt, die millimetergenau auf die Adern aufgetragen werden.
Bild: Michael Spohr
76|90
Technologischer Industriestein: Für die neue Kollektion „Attitude“ verteilte der italienische Hersteller Leonardo Körnungen und Gesteinssplitter zufällig auf der Oberfläche zu einem ausgewogenen Größen- und Farbenmix.
Bild: Michael Spohr
77|90
Feinsteinzeug in Zementoptik von Refin: Zu vier der sechs Farbtöne der neuen minimalistischen Kollektion „Grayn“ – im Bild die Farbe Clay – gibt es als Wanddekoration ein Tweed-Muster mit entsprechender Struktur wie beim gleichnamigen Gewebe.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
78|90
Zwei der Neuheiten von La Fenice in einem Bild: die Eichenholz-Reproduktion „Briccole“ in der ruhigsten Variante „Elegante“ (daneben gibt es noch zwei lebhaftere Holzoptiken) und die florale Wandfliesen-Kollektion „LifesTile“, angefertigt mit der DG-Shape-Technologie, die der Keramikoberfläche Hoch-Tief-Effekte verleiht, genau synchronisiert mit der hochauflösenden grafischen Textur der Fliesen.
Bild: Michael Spohr
79|90
Holzoptik-Kollektionen gehören nach wie vor zum Repertoire der Keramikhersteller, nehmen aber nur mehr einen kleinen Teil der Neuheiten ein: Sant‘ Agostino präsentierte „Yorkwood“, kombiniert in der Anwendung mit der neuen Cross-Cut-Travertinkollektion „Invictus Cross“ an der Wand links sowie der Putzoptik-Kollektion „Iro“ in der Farbe ‚Navy“ und einem „Bit“-Mosaik an der Stirnwand.
Bild: Michael Spohr
80|90
Eine von zwei neuen Terrazzooptik-Kollektionen von Sant‘ Agostino: „Iro“, hier in der Farbe „Rose“ kombiniert Putzanmutung und Terrazzomuster.
Bild: Michael Spohr
81|90
Gewagte Kombination: Eine sehr spezielle Wohnzimmer-Atmosphäre schuf Sant‘ Agostino mit den geradlinig verfugten schmalen Bodenfliesen und den grünen mit scheinbaren Hoch-Tief-Noppen versehenen Fliesen.
Bild: Michael Spohr
82|90
Wie immer einer der Cersaie-Messestände mit den besten Ambientepräsentationen seiner Serien: Sant‘ Agostino vermittelte den Besuchern Raumwirkung, hier allerdings stärker geprägt von den auffälligen Teddyplüsch-Sesseln als von den ausgestellten Keramikfliesen.
Bild: Michael Spohr
83|90
„Saperlipopette“ sollten die Besucher beim Betreten des Messestand des französische Keramikfabrikanten Novoceram ausrufen: Der Begriff bezeichnet einen umgangssprachlichen und scherzhaften Ausruf, der Verwunderung signalisiert.
Bild: Michael Spohr
84|90
Liebevoll kitschig in Szene gesetzt: „Oaka“, eine Holzeffekt-Kollektion von Novoceram, die ein minimalistisches Eichenholz nachbildet.
Bild: Michael Spohr
85|90
Einladung in die Mountain Lodge: Gigacer lud seine Messegäste ein, die neue Steinkollektion „in einer Atmosphäre zu entdecken, die Sie buchstäblich höher bringen wird“. Inmitten der majestätischen Berggipfel hatten die Standbesucher die Möglichkeit, innovative Keramiklösungen der Marke Gigacer zu erkunden.
Bild: Michael Spohr
87|90
Goldfarbener Standwaschtisch mit passender Illumination: Die Cersaie ist nicht nur die bedeutendste Fliesenmesse, sondern auch eine internationale Fachveranstaltung für Badezimmerausstattungen.
Bild: Cersaie, Bologna
88|90
Das Leitformat 120 x 120 Zentimeter
Während bei der Wandkeramik die Menge der vorgestellten Formate keinen klaren Favoriten erkennen lässt, kann bei den Bodenfliesen ganz klar das Format 120 x 120 Zentimeter herausgehoben werden: Selbst Hersteller, die bislang gar nicht über derart große Fliesen verfügten, haben diese nun im Sortiment.
Erstaunliche Techniknews
Auf Messen gehören technische Neuerungen zu den Publikumsmagneten – bei einer jährlich stattfindenden Veranstaltung ist es allerdings schwierig, immer wieder neue Erfindungen aus dem Hut zu zaubern. Dennoch gelang es auch in diesem Jahr: Laminam präsentierte eine nur zwei Millimeter dünne Fliese mit dem Namen two, die speziell als Möbelverkleidung gedacht ist. Eine verkürzte Brennphase und damit ein geringerer Energieverbrauch sowie weniger Rohstoffbedarf verhelfen dem Produkt zu einer verbesserten Nachhaltigkeit. Die Florim-Gruppe begnügt sich unter der Bezeichnung Florim Skin mit einem neuen, drei Millimeter dünnen, glasfaserverstärkten Feinsteinzeug im Format 120 x 300 Zentimeter.
Galerie
Willkommen zu den Cersaie-Fliesenneuheiten: Materialpräsentation im neu gestalteten Fiandre-Showroom.
Bild: Michael Spohr
01|90
Gut besuchte Messestände: Wie hier zur ABK-Gruppe strömten die Besucherscharen fast wie in alten Zeiten.
Bild: Michael Spohr
02|90
Der Materialtrend: Gleich vier neue Kollektionen mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen in Travertinoptik zeigte Porcelanosa an seinem Cersaie-Messestand.
Bild: Michael Spohr
03|90
Von Travertin inspirierte neue Kollektion „Lugano“: ProConcept, eine neue spanische Marke, stellte erstmals auf der Cersaie aus.
Bild: Michael Spohr
04|90
Modestein: Der brasilianische Quarzit Breccia Imperiale erfreut sich bei den Flieseninterpreten großer Beliebtheit – hier die Version von Sigma Lab.
Bild: Michael Spohr
05|90
Porcelanosa ahmt diesen Naturstein ebenfalls nach – bei der Messepräsentation allerdings um einiges fulminanter.
Bild: Michael Spohr
06|90
Porcelanosa ahmt diesen Naturstein ebenfalls nach – bei der Messepräsentation allerdings um einiges fulminanter.
Bild: Michael Spohr
07|90
Dem Naturvorbild Breccia Imperiale nachempfunden: Mineralienstreifungen und materielle Überlappungen, die sich unaufhörlich abwechseln, lockern bei der gleichnamigen Fiandre-Interpretation die dynamische Textur auf. Die Ausführung Natural Plus gibt der Oberfläche ein mattes Aussehen mit regelmäßiger Struktur und verleiht den Räumen Tiefe.
Bild: Fiandre Architectural Surfaces, Castellarano
08|90
Seit 25 Jahren Familienunternehmen in der Glasmosaik-Herstellung: Zu hundert Prozent spanisches Recyclingglas setzt Onix für seine spektakulären Mosaikschöpfungen in Fliesenoptik ein.
Bild: Michael Spohr
09|90
Einer der Verantwortlichen für die neuesten Glasurtechnologien: Die Esmalglass-Itaca-Gruppe versorgt etliche Fliesenhersteller mit Fritten, Glasuren, Farben, Additiven und weiteren Rohstoffen, die erst Innovationen bei den Oberflächenausführungen ermöglichen.
Bild: Michael Spohr
10|90
Get together der Branche: Die Messestände – hier der Empfangsbereich zu dem des italienischen Anbieters Cerdomus – fungierten während der Cersaie einmal mehr als zwanglose Treffpunkte des Publikums.
Bild: Michael Spohr
11|90
Musiktheater-Foyer: Die Iris Ceramica-Gruppe inszenierte eine Sinfonie aus Neuheiten in ihren Showräumen – der Messestand bildete die Empfangshalle.
Bild: Michael Spohr
12|90
Gelbgrün und Blaugrün: Refin stellte seine neue plakative Kollektion „Upside“ in angesagten Farbstellungen vor, eine Weiterentwicklung der von Massimiliano Adami im Jahre 2011 entworfenen Kollektion „Beside“.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
13|90
Dem Designer über die Schulter geschaut: Massimiliano Adami legt letzte Hand an seine Fliesenkreation an.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
14|90
Forschungsfortschritt: Erste Skizze einer kommenden Mosaikkollektion, hier ein Farbentwurf aus der „Beside“-Kollektion des italienischen Herstellers Ceramiche Refin.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
15|90
Unterschiedliche Formate, durchlaufende Linienführung: Am Moodboard zu der neuen „Upside“-Serie von Refin erkennt man ein zentrales Element der Kollektionsentwicklung.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
16|90
A walk into color: Die italienische Quintessenza Ceramiche stellte gleich drei neue farbenfrohe Kleinfliesen-Kollektionen vor.
Bild: Michael Spohr
17|90
Zwei Kollektionen von Quintessenza, die entwickelt wurden, um miteinander kombiniert zu werden und ein perfektes Boden-Wand-Belagspaar zu bilden: Die „Fluid“-Kollektion mit organischen ‚Pigmentflüssen‘ und die „Colors“-Kollektion mit 24 zum Mischen gedachten Streifen in sechs Farbfamilien– eine Einladung, mit gewagten oder Ton-in-Ton-Farbkombinationen zu experimentieren.
Bild: Michael Spohr
18|90
Rillen sind derzeit ein Must-have in der Fliesenindustrie: Vives-Exportleiter Pepe Miralles sieht das Rillendekor der neuen Terrazzooptik „Micra“ aber weniger auf dem deutschen Markt, weil die deutschen Kunden bei derartigen dreidimensionalen Fliesen immer Probleme beim Bohren und bei Anschlüssen sehen würden.
Bild: Michael Spohr
19|90
Terracotta neu interpretiert: „Ca’n Terra“ heißt das Kompendium handgefertigter Tonelemente – wie „Landscape“ (Wand rechts), Landscape mit „Baldosa 3D“ (Wand links) und „Osadia“ (Thekenverkleidung) des spanischen Anbieters ITT Ceramic.
Bild: Michael Spohr
20|90
Ermöglicht plastische Gestaltungen: Die dekorativen „Osadia“-Halbsäulen im Format 90 x 12,5 x 5,5 cm stellte ITT in drei Farbstellungen vor.
Bild: Michael Spohr
21|90
Vorreiter bei ausgefallenen Formen: Porcelanosa präsentierte wieder einmal neuartige Mosaike – beispielsweise in Diamantenform oder mit speziellen Hoch-Tief-Strukturen.
Bild: Michael Spohr
22|90
Fiktive Natursteinoptik mit Breccia-typischen Mineraleinschlüssen: die neue „Estro“-Serie von Porcelaingres
Bild: Michael Spohr
23|90
Ohne sichtbare Übergänge: Bei der neuen „Trencadís“-Kollektion des auf Kleinformate spezialisierten spanischen Fliesendesignstudios Wow werden Fliesenfragmente zu dekorativen Kompositionen verarbeitet, bei denen nach der Verlegung nicht mehr zu erkennen ist, wo die Fliese verfugt wurde.
Bild: Michael Spohr
24|90
Afrikanisch angehauchte Lehmbodenoptik: Zu der erdfarbenen neuen Fliesenserie „Nok“ des italienischen Herstellers 41zero42 gibt es unter anderem das unregelmäßige Mosaik „Boogie“, hier in der Farbe Terra.
Bild: Michael Spohr
25|90
Kleinteilig, vielfältig und dunkelgrün: Die neue HD digital glasierte „Dandy“-Kollektion von 41zero42 kombiniert zeitlose Marmoreleganz mit klassischen Geometrien.
Bild: Michael Spohr
26|90
Auf den Punkt gebracht: Kleinteilige Wandfliesen-Kreation „Reverse“ von Optificio Ceramico aus Italien
Bild: Michael Spohr
27|90
Die neue von Francisco Segarra designte Peronda-Kollektion „Brush“ vereint japanischen Minimalismus mit skandinavischen Einflüssen.
Bild: Michael Spohr
28|90
Weniger ist mehr: Die „Brush“-Kollektion von Peronda ermöglicht vielfältige Gestaltungsvarianten – bei nur zwei Grundelementen.
Bild: Michael Spohr
29|90
Blau (Farbe Oltremare) und Grün (Farbe Ottanio) sind zwei häufig gezeigte Farbkombinationen: „Wind“ heißt die neue Kollektion mit den beiden Relieftypen Onde und Dune von Ceramica Vogue aus der Bardelli-Gruppe. Das Onde-Oberflächenrelief des glasierten Feinsteinzeugs soll an den Welleneffekt erinnern, den der Wind auf hoher See erzeugt.
Bild: Michael Spohr
30|90
Währenddessen soll das Dune-Relief die Formen des Windes auf dem Sand in der Wüste nachbilden. Ceramica Vogue unterteilt seine Kollektion absichtlich farblich sowie strukturell in einen geschwungenen, weichen und einen klaren, definierten Teil.
Bild: Michael Spohr
31|90
Mix & Match: Wie die Bardelli-Gruppe an ihrem Cersaie-Messestand unter dem Motto „Welcome to Eden“ zeigten viele Fliesenhersteller passende Kombinationsmöglichkeiten ihrer Neuheiten auf Storyboards.
Bild: Michael Spohr
32|90
Naturtöne in fünf Nuancen: Die neue Kollektion „Surround“ von Panaria Ceramica verbindet gekonnt fossile Elemente und die typischen Details von Kalkstein und Juramarmor
Bild: Panaria Ceramica, Finale Emilia
33|90
Trendfarbton Gelbgrün: Wie beim Messeauftritt des zur spanischen Arcana-Gruppe gehörenden Anbieters Vives stachen immer wieder die Farben Gelb und Grün ins Auge.
Bild: Michael Spohr
34|90
Kundenspezifische Fliesenfarben und Fliesendesigns selbst in kleinen Auflagen: Cevica Lab Colors und Cevica Lab Design ermöglichen die Umsetzung individueller Gestaltungsideen.
Bild: Michael Spohr
35|90
Farbenpracht im Fliesenatelier: Kaum ein Anbieter schwelgt so in Farbe wie der spanische Hersteller dekorativer Kleinfliesen Cevica.
Bild: Michael Spohr
36|90
Tutti Frutti: Mithilfe von 3D-Technik in der eigenen Entwicklungsabteilung entstanden sind die Tutti-Frutti-Grafikdekore der neuen „Spuma“-Serie von Arcana, die es – kaum mehr verwunderlich – auch im angesagten Format 120 x 120 cm gibt.
Bild: Michael Spohr
37|90
Zehn Farben mit ineinander fließenden Glasurströmen: Die „Spuma“-Kollektion von Arcana enthält auch Elemente mit erhabenen Strukturen (links im Bild zu erkennen).
Bild: Michael Spohr
38|90
Attraktive Gravuren: Natursteinhersteller Trame di Pietra präsentiert neuerdings auch eigene Feinsteinzeuglinien – mit selbst gestalteten Mustern auf den unifarbenen Grundfliesen.
Bild: Michael Spohr
39|90
Rattanmuster von Trame di Pietra: Die elfenbeinfarbene Grundfliese kommt hierbei aus der Balance-Kollektion der Iris Ceramica-Gruppe, die Rattantextur von TWS.
Bild: Michael Spohr
40|90
Asiatisch anmutender Messestand: Der spanische Hersteller Exagres präsentierte hier in erster Linie seine Spezialität: eine große Bandbreite an Treppenstufen-Variationen, hat aber auch das Fliesenformat 120 x 120 cm im Programm.
Bild: Michael Spohr
41|90
Lappato-Oberfläche mit R10-Rutschhemmung: Das rutschhemmende Finish der neuen Apavisa-Kollektion „Sisu“ soll den Schaum der Wellen simulieren, die sich an Marmorstein brechen.
Bild: Michael Spohr
42|90
Für Wände in 120 x 280 cm und für Böden in 120 x 120 cm: Neue Apavisa-Metalloptik „Reggia“ in der Farbe Gold mit patinierter Oberfläche.
Bild: Michael Spohr
43|90
Interpretation des Negresco-Steins, einer brasilianischen Brekzie: Artech nennt sich die neue 3D-Technologie von Azuvi, mit Hilfe derer die einzigartige Textur der Natursteininterpretation – in diesem Fall „Neeko Black“ – hervorgehoben wird und die charakteristischen weißen und schwarzen Adern als Unterscheidungselement hervortreten.
Bild: Michael Spohr
44|90
Kombination aus traditioneller Handwerkskunst und modernem Design sowie neuer Technologie: Die Kollektion „Neeko“ der zur spanischen Argenta-Gruppe gehörenden Firma Azuvi wird in drei Formaten – unter anderem 120 x 120 cm – und vier Farben präsentiert.
Bild: Michael Spohr
45|90
Wirkung von Polygonalplatten am Messestand: ermesaurelia präsentierte seine neue Betonoptik-Feinsteinzeugserie „Dom.ino“ in zwei warmen und zwei kalten Farbtönen (Rauch, Asche, Kalk, Sand), als Doppelausführung für den Innen- und den Außenbereich (dann in 20 mm Stärke).
Bild: Michael Spohr
46|90
Zurückhaltende ruhige Betonanmutung: Der für seine farbopulenten Großkeramiken bekannte italienische Hersteller Energieker zeigte in diesem Jahr auf der Cersaie, dass er auch ganz anders kann.
Bild: Michael Spohr
47|90
Beton und Terracotta vereint: Arcana präsentierte mit „Parallax“ eine vielseitige neue Kollektion in den Formaten 120 x 120, 80 x 80, 60 x 60, 10 x 59,3, 8 x 31,5, 60 x 120 cm und in Mosaikform, die verschiedenen Stilen und Geschmäckern gerecht werden soll.
Bild: Michael Spohr
48|90
Erinnern an die Herkunft der keramischen Fliesen: Am Del Conca-Messestand verwiesen zahlreiche Tongefäße auf den natürlichen Hauptbestandteil der ausgestellten Produkte.
Bild: Michael Spohr
49|90
: Interpretation der Pisé-Technik, auch Stampflehmbau genannt: Neue Boden- und Wandfliesenkollektion aus Feinsteinzeug „Bioterre“ von Ceramica del Conca mit urtümlicher, warmer, schlichter Optik von natürlicher Erde.
Bild: Michael Spohr
50|90
Simulieren die Wirkung von Tapeten: Die Feinsteinzeug-Dekorationen der „Universal“-Kollektion von Ceramica Il Cavallino im Format 61 x 122,2 cm (rechts im Bild). Links daneben Muster der Holzoptik-Kollektion „Natura“ in fünf Holzsorten-Nachbildungen
Bild: Cersaie, Bologna
51|90
Neue Retromarke Sodai – gegründet als High-Fashion-Atelier: Bruyèreholz-Optik, leuchtende Farben und Platten mit Seideneffekt erzählen von einer bürgerlichen Welt mit eleganter, kultivierter Atmosphäre, aber ohne jegliche Spur von Nostalgie.
Bild: Michael Spohr
52|90
Neue Retromarke Sodai – gegründet als High-Fashion-Atelier: Bruyèreholz-Optik, leuchtende Farben und Platten mit Seideneffekt erzählen von einer bürgerlichen Welt mit eleganter, kultivierter Atmosphäre, aber ohne jegliche Spur von Nostalgie.
Bild: Michael Spohr
53|90
Golfball-Dekor und Travertininterpretation: Vives ist sich sicher, dass der Travertintrend sich weiter fortsetzt und ergänzte seine Anmutung dieses Natursteins um eine neue Farbe und ein neues Format; interessant auch das an aufgeschnittene Golfbälle erinnernde Dekor am Messestand-Tisch links im Bild.
Bild: Michael Spohr
54|90
Florim-Keramik trifft Falper-Design: „Elitique“ ist ein Co-Branding-Projekt beider Firmen, das werkseitig tiefgezogene Keramikfliesen in Badezimmermöbel integriert.
Bild: Florim Ceramiche, Fiorano Modenese
55|90
Verstärkt die Keramik um das Fünf- bis Zehnfache: xslab-Sandwich aus rückseitig laminierter Armierung und sechs Millimeter Fliese von Granitech
Bild: Michael Spohr
56|90
Neue Küchenarbeitsplattenmarke: „Venux“, die neue Marke der spanischen STN-Gruppe soll luxuriöse Arbeitsplatten für jedermann erschwinglich machen. Auf der Cersaie stellte sich die Marke erstmalig der Fachöffentlichkeit vor.
Bild: Michael Spohr
57|90
Arbeitsplatte in Travertinoptik: Auch bei ITT fand sich eine Variante der allgegenwärtigen Travertinnachbildungen.
Bild: Michael Spohr
58|90
Zwei neue Großkeramik-Farben von FMG: „Brown Fusion“ an der Wand und „Onice Rosa“ am Boden sowie als Standwaschtisch-Verkleidung.
Bild: Michael Spohr
59|90
3D.Fit-Technologie: Living Ceramics präsentierte mit „Oda“ eine neue Kollektion, bei der die Grafik und das Relief des Stücks perfekt aufeinander abgestimmt sind, genau wie beim Naturstein-Vorbild.
Bild: Michael Spohr
60|90
Neue Farben und neue Technologie für „Gubi“, die Mikrozement-Optik von Living Ceramics: Die Kollektion hat vier neue Farben erhalten, die ein Gleichgewicht zwischen Zeitlosigkeit und Modernität schaffen sollen, mit Farbtönen, die die Räume mit Licht durchfluten. Dank der digitalen 3D.Fit-Relieftechnologie passen die Grafiken und das Relief jetzt perfekt zusammen, und es wird ein Finish erreicht, das dem Mikrozement so getreu wie möglich ist.
Bild: Michael Spohr
61|90
Keramiktische: Energieker präsentierte auf der Cersaie eine große Auswahl an Beistelltischen sowie anderen Tischformen in verschiedenen Optiken.
Bild: Michael Spohr
62|90
Trendfarbe Gelb-Grün: Als Highlight an seinem Messestand hatte Energieker einen überdimensionalen schrägen Monolithen aus seiner Marmoroptik „Emerald Paris“ aufgestellt, neue Farbe der „Ekxtreme“-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
63|90
Raumtrennsystem im modernen Terracotta-Stil: „Landscape“ nennt sich das Element aus der Ca’n Terra-Kollektion von ITT.
Bild: Michael Spohr
64|90
ITT-Setzkasten: Füllt man die farbigen „Baldosa“ 3D-Dekore in die Landscape-Elemente, so ergibt sich eine gänzlich neue Optik.
Bild: Michael Spohr
65|90
Extravagante Onyx-Optik von Tagina: Ein Technologie-Update ermöglicht dem Hersteller, feine Glassplitter quasi in die Oberfläche einzuschweißen und dem Material damit eine zusätzliche Tiefe sowie einen eleganten Glitzereffekt zu verleihen.
Bild: Michael Spohr
66|90
Ein längerer Brand macht’s möglich: Tagina wertet seine Onyx-Optiken mit den in der Glasur verteilten Glitzersternchen auf.
Bild: Michael Spohr
67|90
Luxustaschen-Präsentation vor Fantasiedekor im Marmorstil von Tagina: Der eigentlich für seine Retro-Optiken bekannte italienische Hersteller überraschte mit sehr auffälligen Marmor- und Onyx-Anmutungen.
Bild: Michael Spohr
68|90
Transparente Großkeramik als offenes Buch: Der italienische Natursteinhändler Bonotti hat nun auch eine Keramikserie im Programm. Bonottis Vorteil: Der Anbieter kann selbst einzelne Unmaßtafeln der weltweit schönsten und gefragtesten Natursteine besorgen, die Oberflächen scannen und mit den hochauflösenden Dateien unempfindliche Keramikplatten bedrucken.
Bild: Michael Spohr
69|90
Weiterentwicklung der DYS-Technologie (Design Your Slabs): Die Marken der Iris Ceramica-Gruppe können individuelle Kundenwünsche ab einer einzelnen Fliese seit diesem Herbst auch haptisch erfüllen; so lassen sich bei diesem Bild etwa die Rillen der Blätter ertasten.
Bild: Michael Spohr
70|90
Rainforest Brown: Imola Ceramica wagte sich an die Keramikinterpretation dieses indischen Serpentinits heran. Die Gesteinsbezeichnung stammt vom Wort Schlange, da das gitterförmige Muster an eine Schlangenhaut erinnert.
Bild: Michael Spohr
71|90
Marmorfliesenserie um fantasievolle neue Dekore ergänzt: Der italienische Hersteller Imola fügte seiner Kollektion „The Room“ einige Farben hinzu, die keine Natursteine imitieren, sondern frei erfunden sind – wie etwa die gelbgrüne Optik „Parrot“ (Papagei), links im Bild.
Bild: Michael Spohr
72|90
Hostessen in der diesjährigen Trendfarbe: Der türkische Hersteller NG-Kütahya präsentierte eine Vielzahl an XXL-Natursteinoptiken, darunter jeweils eine Keramikversion des italienischen Marmors Breccia Capraia (links) und des besonders stark geäderten Travertins Capriche (rechts). An diesem Messestand übrigens liefen gefühlt ebenso viele schillernd grün gekleidete Hostessen herum wie Keramikfliesen präsentiert wurden.
Bild: Michael Spohr
73|90
In & Out: Der spanische Hersteller Rocersa stellt alle seine Serien für Wand, Boden und als Zwei-Zentimeter-Material für den Außenbereich zur Verfügung, so auch die neue Serie „Kaori“, was im Japanischen Duft bedeutet.
Bild: Michael Spohr
74|90
„Highlands“ soll an die raue Schönheit der schottischen Landschaft erinnern: Rocersa lässt im Design der neuen Kollektion Konglomeratsteine zu einem reichhaltigen, strukturierten Hintergrund verschmelzen.
Bild: Michael Spohr
75|90
Keramikfliese mit außergewöhnlichen grafischen Effekten: Die neue Patagonia-Serie wurde vom gleichnamigen Quarzit inspiriert, einem exotischen Gestein aus Brasilien. Der spanische Hersteller Roca stattet die Kollektion mit einer matten Oberfläche und einem Druck in sehr hoher Auflösung aus. Das Highlight hierbei ist die Mineral-Lab-Technologie, die Reliefs mit überraschenden Effekten aus der Verschmelzung edler Mineralien erzeugt, die millimetergenau auf die Adern aufgetragen werden.
Bild: Michael Spohr
76|90
Technologischer Industriestein: Für die neue Kollektion „Attitude“ verteilte der italienische Hersteller Leonardo Körnungen und Gesteinssplitter zufällig auf der Oberfläche zu einem ausgewogenen Größen- und Farbenmix.
Bild: Michael Spohr
77|90
Feinsteinzeug in Zementoptik von Refin: Zu vier der sechs Farbtöne der neuen minimalistischen Kollektion „Grayn“ – im Bild die Farbe Clay – gibt es als Wanddekoration ein Tweed-Muster mit entsprechender Struktur wie beim gleichnamigen Gewebe.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
78|90
Zwei der Neuheiten von La Fenice in einem Bild: die Eichenholz-Reproduktion „Briccole“ in der ruhigsten Variante „Elegante“ (daneben gibt es noch zwei lebhaftere Holzoptiken) und die florale Wandfliesen-Kollektion „LifesTile“, angefertigt mit der DG-Shape-Technologie, die der Keramikoberfläche Hoch-Tief-Effekte verleiht, genau synchronisiert mit der hochauflösenden grafischen Textur der Fliesen.
Bild: Michael Spohr
79|90
Holzoptik-Kollektionen gehören nach wie vor zum Repertoire der Keramikhersteller, nehmen aber nur mehr einen kleinen Teil der Neuheiten ein: Sant‘ Agostino präsentierte „Yorkwood“, kombiniert in der Anwendung mit der neuen Cross-Cut-Travertinkollektion „Invictus Cross“ an der Wand links sowie der Putzoptik-Kollektion „Iro“ in der Farbe ‚Navy“ und einem „Bit“-Mosaik an der Stirnwand.
Bild: Michael Spohr
80|90
Eine von zwei neuen Terrazzooptik-Kollektionen von Sant‘ Agostino: „Iro“, hier in der Farbe „Rose“ kombiniert Putzanmutung und Terrazzomuster.
Bild: Michael Spohr
81|90
Gewagte Kombination: Eine sehr spezielle Wohnzimmer-Atmosphäre schuf Sant‘ Agostino mit den geradlinig verfugten schmalen Bodenfliesen und den grünen mit scheinbaren Hoch-Tief-Noppen versehenen Fliesen.
Bild: Michael Spohr
82|90
Wie immer einer der Cersaie-Messestände mit den besten Ambientepräsentationen seiner Serien: Sant‘ Agostino vermittelte den Besuchern Raumwirkung, hier allerdings stärker geprägt von den auffälligen Teddyplüsch-Sesseln als von den ausgestellten Keramikfliesen.
Bild: Michael Spohr
83|90
„Saperlipopette“ sollten die Besucher beim Betreten des Messestand des französische Keramikfabrikanten Novoceram ausrufen: Der Begriff bezeichnet einen umgangssprachlichen und scherzhaften Ausruf, der Verwunderung signalisiert.
Bild: Michael Spohr
84|90
Liebevoll kitschig in Szene gesetzt: „Oaka“, eine Holzeffekt-Kollektion von Novoceram, die ein minimalistisches Eichenholz nachbildet.
Bild: Michael Spohr
85|90
Einladung in die Mountain Lodge: Gigacer lud seine Messegäste ein, die neue Steinkollektion „in einer Atmosphäre zu entdecken, die Sie buchstäblich höher bringen wird“. Inmitten der majestätischen Berggipfel hatten die Standbesucher die Möglichkeit, innovative Keramiklösungen der Marke Gigacer zu erkunden.
Bild: Michael Spohr
87|90
Goldfarbener Standwaschtisch mit passender Illumination: Die Cersaie ist nicht nur die bedeutendste Fliesenmesse, sondern auch eine internationale Fachveranstaltung für Badezimmerausstattungen.
Bild: Cersaie, Bologna
88|90
Was die Bruchgefahr angeht, die bei immer dünneren keramischen Materialien enorm zunimmt, gab es gleich zwei Innovationen. Zum einen ermöglichen rückseitig aufgeklebte 0,7 Millimeter dünne Bleche komplexe Ausklinkungen an den Platten, ohne dass diese beim Transport oder bei der Montage reißen. Zum anderen hat die zur Iris Ceramica-Gruppe gehörende Firma Granitech mit xslab gleich zwei Varianten einer rückseitigen Plattenstabilisierung entwickelt: Bei der einen Variante wird die Platte mit einem ein bis zwei Millimeter dünnen, hochbeständigen Mineralstoff armiert – das rund acht Millimeter dicke Komposit-Sandwich eignet sich dann etwa als Fassadenplatte. Soll die Großkeramik am Boden eingesetzt werden, kommt die andere Variante zum Einsatz, die mit einer rückseitigen Armierung in Gitterstruktur versehen ist. Laut Granitech-Angaben verstärkt xslab die sechs Millimeter dünnen Großkeramikplatten der Firmengruppe um das Fünf- bis Zehnfache. Außerdem werde ihre Biegefestigkeit im Vergleich mit den Standardwerten der unverstärkten Platten verdreifacht.
Als technische Neuerung darf auch die Keramikheizung von Mirage betrachtet werden. Elektrische Heizkörper mit einer Oberfläche aus Keramikfliesen sind eigentlich nichts Neues – bei Mirage allerdings können diese nun farblich und in der Textur passend zum Wand- oder Bodenbelag ausgewählt werden.
Technisch neu ist auch das Tiefziehen von keramischen Fliesen. Beim Projekt Elitique, das die Florim-Gruppe exklusiv mit Badmöbel-Hersteller Falper gestartet hat, werden Waschtische aus Keramik hergestellt, die zuvor im Werk des Fliesenherstellers ins Gefälle gebogen wurden.
Galerie
Willkommen zu den Cersaie-Fliesenneuheiten: Materialpräsentation im neu gestalteten Fiandre-Showroom.
Bild: Michael Spohr
01|90
Gut besuchte Messestände: Wie hier zur ABK-Gruppe strömten die Besucherscharen fast wie in alten Zeiten.
Bild: Michael Spohr
02|90
Der Materialtrend: Gleich vier neue Kollektionen mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen in Travertinoptik zeigte Porcelanosa an seinem Cersaie-Messestand.
Bild: Michael Spohr
03|90
Von Travertin inspirierte neue Kollektion „Lugano“: ProConcept, eine neue spanische Marke, stellte erstmals auf der Cersaie aus.
Bild: Michael Spohr
04|90
Modestein: Der brasilianische Quarzit Breccia Imperiale erfreut sich bei den Flieseninterpreten großer Beliebtheit – hier die Version von Sigma Lab.
Bild: Michael Spohr
05|90
Porcelanosa ahmt diesen Naturstein ebenfalls nach – bei der Messepräsentation allerdings um einiges fulminanter.
Bild: Michael Spohr
06|90
Porcelanosa ahmt diesen Naturstein ebenfalls nach – bei der Messepräsentation allerdings um einiges fulminanter.
Bild: Michael Spohr
07|90
Dem Naturvorbild Breccia Imperiale nachempfunden: Mineralienstreifungen und materielle Überlappungen, die sich unaufhörlich abwechseln, lockern bei der gleichnamigen Fiandre-Interpretation die dynamische Textur auf. Die Ausführung Natural Plus gibt der Oberfläche ein mattes Aussehen mit regelmäßiger Struktur und verleiht den Räumen Tiefe.
Bild: Fiandre Architectural Surfaces, Castellarano
08|90
Seit 25 Jahren Familienunternehmen in der Glasmosaik-Herstellung: Zu hundert Prozent spanisches Recyclingglas setzt Onix für seine spektakulären Mosaikschöpfungen in Fliesenoptik ein.
Bild: Michael Spohr
09|90
Einer der Verantwortlichen für die neuesten Glasurtechnologien: Die Esmalglass-Itaca-Gruppe versorgt etliche Fliesenhersteller mit Fritten, Glasuren, Farben, Additiven und weiteren Rohstoffen, die erst Innovationen bei den Oberflächenausführungen ermöglichen.
Bild: Michael Spohr
10|90
Get together der Branche: Die Messestände – hier der Empfangsbereich zu dem des italienischen Anbieters Cerdomus – fungierten während der Cersaie einmal mehr als zwanglose Treffpunkte des Publikums.
Bild: Michael Spohr
11|90
Musiktheater-Foyer: Die Iris Ceramica-Gruppe inszenierte eine Sinfonie aus Neuheiten in ihren Showräumen – der Messestand bildete die Empfangshalle.
Bild: Michael Spohr
12|90
Gelbgrün und Blaugrün: Refin stellte seine neue plakative Kollektion „Upside“ in angesagten Farbstellungen vor, eine Weiterentwicklung der von Massimiliano Adami im Jahre 2011 entworfenen Kollektion „Beside“.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
13|90
Dem Designer über die Schulter geschaut: Massimiliano Adami legt letzte Hand an seine Fliesenkreation an.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
14|90
Forschungsfortschritt: Erste Skizze einer kommenden Mosaikkollektion, hier ein Farbentwurf aus der „Beside“-Kollektion des italienischen Herstellers Ceramiche Refin.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
15|90
Unterschiedliche Formate, durchlaufende Linienführung: Am Moodboard zu der neuen „Upside“-Serie von Refin erkennt man ein zentrales Element der Kollektionsentwicklung.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
16|90
A walk into color: Die italienische Quintessenza Ceramiche stellte gleich drei neue farbenfrohe Kleinfliesen-Kollektionen vor.
Bild: Michael Spohr
17|90
Zwei Kollektionen von Quintessenza, die entwickelt wurden, um miteinander kombiniert zu werden und ein perfektes Boden-Wand-Belagspaar zu bilden: Die „Fluid“-Kollektion mit organischen ‚Pigmentflüssen‘ und die „Colors“-Kollektion mit 24 zum Mischen gedachten Streifen in sechs Farbfamilien– eine Einladung, mit gewagten oder Ton-in-Ton-Farbkombinationen zu experimentieren.
Bild: Michael Spohr
18|90
Rillen sind derzeit ein Must-have in der Fliesenindustrie: Vives-Exportleiter Pepe Miralles sieht das Rillendekor der neuen Terrazzooptik „Micra“ aber weniger auf dem deutschen Markt, weil die deutschen Kunden bei derartigen dreidimensionalen Fliesen immer Probleme beim Bohren und bei Anschlüssen sehen würden.
Bild: Michael Spohr
19|90
Terracotta neu interpretiert: „Ca’n Terra“ heißt das Kompendium handgefertigter Tonelemente – wie „Landscape“ (Wand rechts), Landscape mit „Baldosa 3D“ (Wand links) und „Osadia“ (Thekenverkleidung) des spanischen Anbieters ITT Ceramic.
Bild: Michael Spohr
20|90
Ermöglicht plastische Gestaltungen: Die dekorativen „Osadia“-Halbsäulen im Format 90 x 12,5 x 5,5 cm stellte ITT in drei Farbstellungen vor.
Bild: Michael Spohr
21|90
Vorreiter bei ausgefallenen Formen: Porcelanosa präsentierte wieder einmal neuartige Mosaike – beispielsweise in Diamantenform oder mit speziellen Hoch-Tief-Strukturen.
Bild: Michael Spohr
22|90
Fiktive Natursteinoptik mit Breccia-typischen Mineraleinschlüssen: die neue „Estro“-Serie von Porcelaingres
Bild: Michael Spohr
23|90
Ohne sichtbare Übergänge: Bei der neuen „Trencadís“-Kollektion des auf Kleinformate spezialisierten spanischen Fliesendesignstudios Wow werden Fliesenfragmente zu dekorativen Kompositionen verarbeitet, bei denen nach der Verlegung nicht mehr zu erkennen ist, wo die Fliese verfugt wurde.
Bild: Michael Spohr
24|90
Afrikanisch angehauchte Lehmbodenoptik: Zu der erdfarbenen neuen Fliesenserie „Nok“ des italienischen Herstellers 41zero42 gibt es unter anderem das unregelmäßige Mosaik „Boogie“, hier in der Farbe Terra.
Bild: Michael Spohr
25|90
Kleinteilig, vielfältig und dunkelgrün: Die neue HD digital glasierte „Dandy“-Kollektion von 41zero42 kombiniert zeitlose Marmoreleganz mit klassischen Geometrien.
Bild: Michael Spohr
26|90
Auf den Punkt gebracht: Kleinteilige Wandfliesen-Kreation „Reverse“ von Optificio Ceramico aus Italien
Bild: Michael Spohr
27|90
Die neue von Francisco Segarra designte Peronda-Kollektion „Brush“ vereint japanischen Minimalismus mit skandinavischen Einflüssen.
Bild: Michael Spohr
28|90
Weniger ist mehr: Die „Brush“-Kollektion von Peronda ermöglicht vielfältige Gestaltungsvarianten – bei nur zwei Grundelementen.
Bild: Michael Spohr
29|90
Blau (Farbe Oltremare) und Grün (Farbe Ottanio) sind zwei häufig gezeigte Farbkombinationen: „Wind“ heißt die neue Kollektion mit den beiden Relieftypen Onde und Dune von Ceramica Vogue aus der Bardelli-Gruppe. Das Onde-Oberflächenrelief des glasierten Feinsteinzeugs soll an den Welleneffekt erinnern, den der Wind auf hoher See erzeugt.
Bild: Michael Spohr
30|90
Währenddessen soll das Dune-Relief die Formen des Windes auf dem Sand in der Wüste nachbilden. Ceramica Vogue unterteilt seine Kollektion absichtlich farblich sowie strukturell in einen geschwungenen, weichen und einen klaren, definierten Teil.
Bild: Michael Spohr
31|90
Mix & Match: Wie die Bardelli-Gruppe an ihrem Cersaie-Messestand unter dem Motto „Welcome to Eden“ zeigten viele Fliesenhersteller passende Kombinationsmöglichkeiten ihrer Neuheiten auf Storyboards.
Bild: Michael Spohr
32|90
Naturtöne in fünf Nuancen: Die neue Kollektion „Surround“ von Panaria Ceramica verbindet gekonnt fossile Elemente und die typischen Details von Kalkstein und Juramarmor
Bild: Panaria Ceramica, Finale Emilia
33|90
Trendfarbton Gelbgrün: Wie beim Messeauftritt des zur spanischen Arcana-Gruppe gehörenden Anbieters Vives stachen immer wieder die Farben Gelb und Grün ins Auge.
Bild: Michael Spohr
34|90
Kundenspezifische Fliesenfarben und Fliesendesigns selbst in kleinen Auflagen: Cevica Lab Colors und Cevica Lab Design ermöglichen die Umsetzung individueller Gestaltungsideen.
Bild: Michael Spohr
35|90
Farbenpracht im Fliesenatelier: Kaum ein Anbieter schwelgt so in Farbe wie der spanische Hersteller dekorativer Kleinfliesen Cevica.
Bild: Michael Spohr
36|90
Tutti Frutti: Mithilfe von 3D-Technik in der eigenen Entwicklungsabteilung entstanden sind die Tutti-Frutti-Grafikdekore der neuen „Spuma“-Serie von Arcana, die es – kaum mehr verwunderlich – auch im angesagten Format 120 x 120 cm gibt.
Bild: Michael Spohr
37|90
Zehn Farben mit ineinander fließenden Glasurströmen: Die „Spuma“-Kollektion von Arcana enthält auch Elemente mit erhabenen Strukturen (links im Bild zu erkennen).
Bild: Michael Spohr
38|90
Attraktive Gravuren: Natursteinhersteller Trame di Pietra präsentiert neuerdings auch eigene Feinsteinzeuglinien – mit selbst gestalteten Mustern auf den unifarbenen Grundfliesen.
Bild: Michael Spohr
39|90
Rattanmuster von Trame di Pietra: Die elfenbeinfarbene Grundfliese kommt hierbei aus der Balance-Kollektion der Iris Ceramica-Gruppe, die Rattantextur von TWS.
Bild: Michael Spohr
40|90
Asiatisch anmutender Messestand: Der spanische Hersteller Exagres präsentierte hier in erster Linie seine Spezialität: eine große Bandbreite an Treppenstufen-Variationen, hat aber auch das Fliesenformat 120 x 120 cm im Programm.
Bild: Michael Spohr
41|90
Lappato-Oberfläche mit R10-Rutschhemmung: Das rutschhemmende Finish der neuen Apavisa-Kollektion „Sisu“ soll den Schaum der Wellen simulieren, die sich an Marmorstein brechen.
Bild: Michael Spohr
42|90
Für Wände in 120 x 280 cm und für Böden in 120 x 120 cm: Neue Apavisa-Metalloptik „Reggia“ in der Farbe Gold mit patinierter Oberfläche.
Bild: Michael Spohr
43|90
Interpretation des Negresco-Steins, einer brasilianischen Brekzie: Artech nennt sich die neue 3D-Technologie von Azuvi, mit Hilfe derer die einzigartige Textur der Natursteininterpretation – in diesem Fall „Neeko Black“ – hervorgehoben wird und die charakteristischen weißen und schwarzen Adern als Unterscheidungselement hervortreten.
Bild: Michael Spohr
44|90
Kombination aus traditioneller Handwerkskunst und modernem Design sowie neuer Technologie: Die Kollektion „Neeko“ der zur spanischen Argenta-Gruppe gehörenden Firma Azuvi wird in drei Formaten – unter anderem 120 x 120 cm – und vier Farben präsentiert.
Bild: Michael Spohr
45|90
Wirkung von Polygonalplatten am Messestand: ermesaurelia präsentierte seine neue Betonoptik-Feinsteinzeugserie „Dom.ino“ in zwei warmen und zwei kalten Farbtönen (Rauch, Asche, Kalk, Sand), als Doppelausführung für den Innen- und den Außenbereich (dann in 20 mm Stärke).
Bild: Michael Spohr
46|90
Zurückhaltende ruhige Betonanmutung: Der für seine farbopulenten Großkeramiken bekannte italienische Hersteller Energieker zeigte in diesem Jahr auf der Cersaie, dass er auch ganz anders kann.
Bild: Michael Spohr
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Beton und Terracotta vereint: Arcana präsentierte mit „Parallax“ eine vielseitige neue Kollektion in den Formaten 120 x 120, 80 x 80, 60 x 60, 10 x 59,3, 8 x 31,5, 60 x 120 cm und in Mosaikform, die verschiedenen Stilen und Geschmäckern gerecht werden soll.
Bild: Michael Spohr
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Erinnern an die Herkunft der keramischen Fliesen: Am Del Conca-Messestand verwiesen zahlreiche Tongefäße auf den natürlichen Hauptbestandteil der ausgestellten Produkte.
Bild: Michael Spohr
49|90
: Interpretation der Pisé-Technik, auch Stampflehmbau genannt: Neue Boden- und Wandfliesenkollektion aus Feinsteinzeug „Bioterre“ von Ceramica del Conca mit urtümlicher, warmer, schlichter Optik von natürlicher Erde.
Bild: Michael Spohr
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Simulieren die Wirkung von Tapeten: Die Feinsteinzeug-Dekorationen der „Universal“-Kollektion von Ceramica Il Cavallino im Format 61 x 122,2 cm (rechts im Bild). Links daneben Muster der Holzoptik-Kollektion „Natura“ in fünf Holzsorten-Nachbildungen
Bild: Cersaie, Bologna
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Neue Retromarke Sodai – gegründet als High-Fashion-Atelier: Bruyèreholz-Optik, leuchtende Farben und Platten mit Seideneffekt erzählen von einer bürgerlichen Welt mit eleganter, kultivierter Atmosphäre, aber ohne jegliche Spur von Nostalgie.
Bild: Michael Spohr
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Neue Retromarke Sodai – gegründet als High-Fashion-Atelier: Bruyèreholz-Optik, leuchtende Farben und Platten mit Seideneffekt erzählen von einer bürgerlichen Welt mit eleganter, kultivierter Atmosphäre, aber ohne jegliche Spur von Nostalgie.
Bild: Michael Spohr
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Golfball-Dekor und Travertininterpretation: Vives ist sich sicher, dass der Travertintrend sich weiter fortsetzt und ergänzte seine Anmutung dieses Natursteins um eine neue Farbe und ein neues Format; interessant auch das an aufgeschnittene Golfbälle erinnernde Dekor am Messestand-Tisch links im Bild.
Bild: Michael Spohr
54|90
Florim-Keramik trifft Falper-Design: „Elitique“ ist ein Co-Branding-Projekt beider Firmen, das werkseitig tiefgezogene Keramikfliesen in Badezimmermöbel integriert.
Bild: Florim Ceramiche, Fiorano Modenese
55|90
Verstärkt die Keramik um das Fünf- bis Zehnfache: xslab-Sandwich aus rückseitig laminierter Armierung und sechs Millimeter Fliese von Granitech
Bild: Michael Spohr
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Neue Küchenarbeitsplattenmarke: „Venux“, die neue Marke der spanischen STN-Gruppe soll luxuriöse Arbeitsplatten für jedermann erschwinglich machen. Auf der Cersaie stellte sich die Marke erstmalig der Fachöffentlichkeit vor.
Bild: Michael Spohr
57|90
Arbeitsplatte in Travertinoptik: Auch bei ITT fand sich eine Variante der allgegenwärtigen Travertinnachbildungen.
Bild: Michael Spohr
58|90
Zwei neue Großkeramik-Farben von FMG: „Brown Fusion“ an der Wand und „Onice Rosa“ am Boden sowie als Standwaschtisch-Verkleidung.
Bild: Michael Spohr
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3D.Fit-Technologie: Living Ceramics präsentierte mit „Oda“ eine neue Kollektion, bei der die Grafik und das Relief des Stücks perfekt aufeinander abgestimmt sind, genau wie beim Naturstein-Vorbild.
Bild: Michael Spohr
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Neue Farben und neue Technologie für „Gubi“, die Mikrozement-Optik von Living Ceramics: Die Kollektion hat vier neue Farben erhalten, die ein Gleichgewicht zwischen Zeitlosigkeit und Modernität schaffen sollen, mit Farbtönen, die die Räume mit Licht durchfluten. Dank der digitalen 3D.Fit-Relieftechnologie passen die Grafiken und das Relief jetzt perfekt zusammen, und es wird ein Finish erreicht, das dem Mikrozement so getreu wie möglich ist.
Bild: Michael Spohr
61|90
Keramiktische: Energieker präsentierte auf der Cersaie eine große Auswahl an Beistelltischen sowie anderen Tischformen in verschiedenen Optiken.
Bild: Michael Spohr
62|90
Trendfarbe Gelb-Grün: Als Highlight an seinem Messestand hatte Energieker einen überdimensionalen schrägen Monolithen aus seiner Marmoroptik „Emerald Paris“ aufgestellt, neue Farbe der „Ekxtreme“-Kollektion.
Bild: Michael Spohr
63|90
Raumtrennsystem im modernen Terracotta-Stil: „Landscape“ nennt sich das Element aus der Ca’n Terra-Kollektion von ITT.
Bild: Michael Spohr
64|90
ITT-Setzkasten: Füllt man die farbigen „Baldosa“ 3D-Dekore in die Landscape-Elemente, so ergibt sich eine gänzlich neue Optik.
Bild: Michael Spohr
65|90
Extravagante Onyx-Optik von Tagina: Ein Technologie-Update ermöglicht dem Hersteller, feine Glassplitter quasi in die Oberfläche einzuschweißen und dem Material damit eine zusätzliche Tiefe sowie einen eleganten Glitzereffekt zu verleihen.
Bild: Michael Spohr
66|90
Ein längerer Brand macht’s möglich: Tagina wertet seine Onyx-Optiken mit den in der Glasur verteilten Glitzersternchen auf.
Bild: Michael Spohr
67|90
Luxustaschen-Präsentation vor Fantasiedekor im Marmorstil von Tagina: Der eigentlich für seine Retro-Optiken bekannte italienische Hersteller überraschte mit sehr auffälligen Marmor- und Onyx-Anmutungen.
Bild: Michael Spohr
68|90
Transparente Großkeramik als offenes Buch: Der italienische Natursteinhändler Bonotti hat nun auch eine Keramikserie im Programm. Bonottis Vorteil: Der Anbieter kann selbst einzelne Unmaßtafeln der weltweit schönsten und gefragtesten Natursteine besorgen, die Oberflächen scannen und mit den hochauflösenden Dateien unempfindliche Keramikplatten bedrucken.
Bild: Michael Spohr
69|90
Weiterentwicklung der DYS-Technologie (Design Your Slabs): Die Marken der Iris Ceramica-Gruppe können individuelle Kundenwünsche ab einer einzelnen Fliese seit diesem Herbst auch haptisch erfüllen; so lassen sich bei diesem Bild etwa die Rillen der Blätter ertasten.
Bild: Michael Spohr
70|90
Rainforest Brown: Imola Ceramica wagte sich an die Keramikinterpretation dieses indischen Serpentinits heran. Die Gesteinsbezeichnung stammt vom Wort Schlange, da das gitterförmige Muster an eine Schlangenhaut erinnert.
Bild: Michael Spohr
71|90
Marmorfliesenserie um fantasievolle neue Dekore ergänzt: Der italienische Hersteller Imola fügte seiner Kollektion „The Room“ einige Farben hinzu, die keine Natursteine imitieren, sondern frei erfunden sind – wie etwa die gelbgrüne Optik „Parrot“ (Papagei), links im Bild.
Bild: Michael Spohr
72|90
Hostessen in der diesjährigen Trendfarbe: Der türkische Hersteller NG-Kütahya präsentierte eine Vielzahl an XXL-Natursteinoptiken, darunter jeweils eine Keramikversion des italienischen Marmors Breccia Capraia (links) und des besonders stark geäderten Travertins Capriche (rechts). An diesem Messestand übrigens liefen gefühlt ebenso viele schillernd grün gekleidete Hostessen herum wie Keramikfliesen präsentiert wurden.
Bild: Michael Spohr
73|90
In & Out: Der spanische Hersteller Rocersa stellt alle seine Serien für Wand, Boden und als Zwei-Zentimeter-Material für den Außenbereich zur Verfügung, so auch die neue Serie „Kaori“, was im Japanischen Duft bedeutet.
Bild: Michael Spohr
74|90
„Highlands“ soll an die raue Schönheit der schottischen Landschaft erinnern: Rocersa lässt im Design der neuen Kollektion Konglomeratsteine zu einem reichhaltigen, strukturierten Hintergrund verschmelzen.
Bild: Michael Spohr
75|90
Keramikfliese mit außergewöhnlichen grafischen Effekten: Die neue Patagonia-Serie wurde vom gleichnamigen Quarzit inspiriert, einem exotischen Gestein aus Brasilien. Der spanische Hersteller Roca stattet die Kollektion mit einer matten Oberfläche und einem Druck in sehr hoher Auflösung aus. Das Highlight hierbei ist die Mineral-Lab-Technologie, die Reliefs mit überraschenden Effekten aus der Verschmelzung edler Mineralien erzeugt, die millimetergenau auf die Adern aufgetragen werden.
Bild: Michael Spohr
76|90
Technologischer Industriestein: Für die neue Kollektion „Attitude“ verteilte der italienische Hersteller Leonardo Körnungen und Gesteinssplitter zufällig auf der Oberfläche zu einem ausgewogenen Größen- und Farbenmix.
Bild: Michael Spohr
77|90
Feinsteinzeug in Zementoptik von Refin: Zu vier der sechs Farbtöne der neuen minimalistischen Kollektion „Grayn“ – im Bild die Farbe Clay – gibt es als Wanddekoration ein Tweed-Muster mit entsprechender Struktur wie beim gleichnamigen Gewebe.
Bild: Ceramiche Refin Spa, Salvaterra
78|90
Zwei der Neuheiten von La Fenice in einem Bild: die Eichenholz-Reproduktion „Briccole“ in der ruhigsten Variante „Elegante“ (daneben gibt es noch zwei lebhaftere Holzoptiken) und die florale Wandfliesen-Kollektion „LifesTile“, angefertigt mit der DG-Shape-Technologie, die der Keramikoberfläche Hoch-Tief-Effekte verleiht, genau synchronisiert mit der hochauflösenden grafischen Textur der Fliesen.
Bild: Michael Spohr
79|90
Holzoptik-Kollektionen gehören nach wie vor zum Repertoire der Keramikhersteller, nehmen aber nur mehr einen kleinen Teil der Neuheiten ein: Sant‘ Agostino präsentierte „Yorkwood“, kombiniert in der Anwendung mit der neuen Cross-Cut-Travertinkollektion „Invictus Cross“ an der Wand links sowie der Putzoptik-Kollektion „Iro“ in der Farbe ‚Navy“ und einem „Bit“-Mosaik an der Stirnwand.
Bild: Michael Spohr
80|90
Eine von zwei neuen Terrazzooptik-Kollektionen von Sant‘ Agostino: „Iro“, hier in der Farbe „Rose“ kombiniert Putzanmutung und Terrazzomuster.
Bild: Michael Spohr
81|90
Gewagte Kombination: Eine sehr spezielle Wohnzimmer-Atmosphäre schuf Sant‘ Agostino mit den geradlinig verfugten schmalen Bodenfliesen und den grünen mit scheinbaren Hoch-Tief-Noppen versehenen Fliesen.
Bild: Michael Spohr
82|90
Wie immer einer der Cersaie-Messestände mit den besten Ambientepräsentationen seiner Serien: Sant‘ Agostino vermittelte den Besuchern Raumwirkung, hier allerdings stärker geprägt von den auffälligen Teddyplüsch-Sesseln als von den ausgestellten Keramikfliesen.
Bild: Michael Spohr
83|90
„Saperlipopette“ sollten die Besucher beim Betreten des Messestand des französische Keramikfabrikanten Novoceram ausrufen: Der Begriff bezeichnet einen umgangssprachlichen und scherzhaften Ausruf, der Verwunderung signalisiert.
Bild: Michael Spohr
84|90
Liebevoll kitschig in Szene gesetzt: „Oaka“, eine Holzeffekt-Kollektion von Novoceram, die ein minimalistisches Eichenholz nachbildet.
Bild: Michael Spohr
85|90
Einladung in die Mountain Lodge: Gigacer lud seine Messegäste ein, die neue Steinkollektion „in einer Atmosphäre zu entdecken, die Sie buchstäblich höher bringen wird“. Inmitten der majestätischen Berggipfel hatten die Standbesucher die Möglichkeit, innovative Keramiklösungen der Marke Gigacer zu erkunden.
Bild: Michael Spohr
87|90
Goldfarbener Standwaschtisch mit passender Illumination: Die Cersaie ist nicht nur die bedeutendste Fliesenmesse, sondern auch eine internationale Fachveranstaltung für Badezimmerausstattungen.
Bild: Cersaie, Bologna
88|90
Der Dauerbrenner: R10 B
Nicht mehr so ganz neu, aber Pflicht für alle Werke, die den deutschen Markt mit Bodenfliesen versorgen möchten, sind leicht zu reinigende und weich wirkende, aber dennoch rutschhemmende Oberflächen. R10 B scheint die magische Formel zu sein, die alle Aussteller verinnerlicht haben. Wird man als Deutscher auf einem Messestand identifiziert, so beeilt sich das Standpersonal stets darauf hinzuweisen, dass „diese neue Fliesenkollektion selbstverständlich R10 B“ habe. Softtouch, Softtec, Antislip oder non-slip heißen die Oberflächen, die idealerweise erst im nassen Zustand stumpf werden.
Die Glasur macht den Effekt
Und schließlich müssen hier noch die oben bereits angesprochenen, neuen Glasurtechniken erwähnt werden, zu denen auch Verfahren zählen, die den Fliesen zu einer erhöhten Rutschhemmung verhelfen – ohne sie wie früher massiv aufzurauen. In den letzten Jahren wurden zahlreiche neue Verfahren und Technologien entwickelt, bei denen Glasuren entweder trocken aufgetragen oder mit speziell optimierten Digitaldruckköpfen aufgesprüht werden. Dadurch entstand eine beeindruckende Vielfalt an haptischen und optischen Effekten für keramische Fliesen. Natursteinanmutungen sowie Maserungen und Aderungen ohne Wiederholungseffekt etwa entstehen mit Hilfe glasartiger Keramikfritten, spezieller Granulate, Engoben oder Mikrokugeln.
Eine weitere Innovation ist ein zusätzlicher dritter Brennvorgang, der bei Temperaturen von nur etwa 800 Grad Celsius und einer Dauer von rund 30 Minuten durchgeführt wird. Dabei können Materialien in die Oberfläche integriert werden, die kurze Brennzyklen und niedrige Temperaturen erfordern, wie Glimmer, Lüsterfarben, Gold- und Silberfarben oder bunte Siebdruckfarben.
