Messenachbericht Cersaie 2023
Allen Widrigkeiten zum Trotz gelungen
Nach den Erfahrungen der Cersaie 2022 (wir berichteten an dieser Stelle, siehe Tipps zum Thema) und in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen hatten wir der Keramikmesse in diesem Jahr wenig zugetraut: Sie belehrte uns eines Besseren. Vermutlich, weil wir aus deutscher Sicht schauen, die Cersaie aber eine internationale Veranstaltung ist, wo sich Ukrainekrieg, Zinsentwicklung, Rohstoffkrise und Energiepreissteigerungen weniger stark in der wirtschaftlichen Stimmung niederschlagen. Denn obgleich in diesem Jahr noch mehr Aussteller – insbesondere aus Deutschland und Spanien – der Messe fernblieben, war es den Edi.Cer-Organisatoren gelungen, die 145.000 Quadratmeter der 15 geöffneten Messehallen auszuverkaufen.
Galerie
Herausforderung für die Hersteller: Jedes Jahr aufs Neue Innovationen zu präsentieren. Hier drei neue Marmoroptik-Farben von Fiandre: Palissandro White vorn, Breccia Sarda Wand links hinten und Camouflage Wand rechts sowie Bodenfeld
Bild: Michael Spohr, Essen
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Ein Feuerwerk an neuen Serien: Die Italcer-Gruppe, hier mit einer Agata Blu-Interpretation ihrer Luxusmarke Bottega, präsentierte eine besonders große Auswahl an neuen Kollektionen bei den verschiedenen Marken unter dem Dach der Firmengruppe.
Bild: Italcer, Rubiera
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Kochen unter der Arbeitsplatte: Am Stand von ABK-Stone spielte die Musik – mit Kochvorführungen auf unsichtbaren Induktionskochfeldern.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Der Materialtrend: Travertinanmutungen wie die Serie Pietra Tiburtina von Casalgrande Padana fanden sich überall auf der Cersaie.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Und selbst wer wie Ragno gar nicht auf der Messe selbst, sondern nur parallel im eigenen Showroom präsentierte, kam an der Travertinoptik nicht vorbei: Realstone Travertino.
Bild: Ragno by Marazzi Group, Sassuolo
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ABK bewirbt seine Travertino Navona-Optik mit der Serienbezeichnung Sensi Roma als exklusives Konzept einer Nachgestaltung aus Feinsteinzeug des Natursteins, der im Laufe der Jahrhunderte viele Gebäude der ewigen Stadt charakterisiert hat.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Gerillte 3D-Oberfläche: Mit der Wave-Ausführung – hier in der Farbe Cream – verfügt Sensi Roma von ABK über eine haptisch ansprechende Variante.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
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Relief mit Wirkung: Die Kollektion Alchemy von Peronda orientiert sich an hellen, warmen Kalk-Sandsteinen und ergänzt diese um weißscherbige Wandfliesen mit einer plastisch wirkenden 3D-Oberfläche.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Rotscherbige Fliesen in gemütlichem Ambiente vorgestellt: Seine FS-Kollektion hatte Peronda in einem separaten Bistro untergebracht, wo man für eine Weile der Messehektik entkommen konnte.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Fünf Texturen als Ergänzung zu einer Kollektion mit sechs Farben in typisch mediterraner Terrakottaoptik: Chili & Green aus der Neuheit Aromas von Gigacer.
Bild: Gigacer, Faenza
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Architektonische Strenge gekonnt präsentiert: Revigres stellte seine Cromatica-Sammlung in den Mittelpunkt des Messeauftritts.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Bis zum Format 60 x 120 cm: Neu sind bei Cromatica die Druckdekore in allen 30 Farben.
Bild: Revigres, Barrô - Águeda
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Filigrane Wirkung: Dank der fingerdünnen Rippen wirken die 11,5 x 23 cm großen Wandfliesen der neuen Karatsu-Kollektion von Estudio Ceramico plastisch und grazil zugleich.
Bild: Estudio Ceramico, Sant Joan de Moró, Castellón
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Verschiedenste Kleinformate in jeder Farbe: Das Cevica Lab in Spanien steht Kunden für individuelle Farbwünsche zur Verfügung.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Glasierte kleinteilige Wandfliesen erleben eine Renaissance: Wie etwa am Messestand von Cinca aus Spanien dominierten häufig die kleinen farbigen Formate.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Keine Fliese, aber von WOW aus Spanien selbst entwickeltes Keramikelement: Die Raumtrennwand Icon überzeugt durch ihre imposante Geometrie bei minimalistischem Charakter.
Bild: WOW, Cabanes
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3D-Tiefenwirkung vom Settecentostudio: Beim Konzept Aguas von Diego Vencanto bringt eine feine Linienführung Leben auf die Wand.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Jenseits der Oberfläche: Bei Up, der einbrandigen Wandfliesenserie von La Fabbrica / Ava mit drei verschiedenen Strukturen im Format 5×25 cm erhältlich, ergänzt durch das klassische Format 10×10 cm in zwei Strukturen, formt Licht die schlichte Palette aus sieben Farben zu geschwungenen geometrischen Effekten.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Viel Effekt bei wenig Varianz: Wie stark die Wirkung der Up-Wandfliesen ist, zeigt sich etwa bei der Struktur Lingotto (oben im Bild) im direkten Vergleich mit der unstrukturierten Fliesenvariante (unten im Bild).
Bild: Michael Spohr, Essen
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Trendfarbe Blaugrün: Die Farbstellungen Jade und Teal – kombiniert mit dem Naturfarbton Bone – aus der minimalistischen Kollektion Cromatica 3.0 von Revigres stehen exemplarisch hierfür.
Bild: Michael Spohr, Essen
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So authentisch wie möglich: Bei der kanadischen Marke Anatolia unterscheiden sich die beiden Seiten eines Bookmatch-Dekors ebenso wie beim Naturstein-Vorbild.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Der Export der Anlagentechnologie in alle Welt macht es möglich: Die Bildauflösung und Tiefenwirkung der Fliesendrucke wird immer besser; ein Beispiel dafür ist Vasta Stone aus Vietnam.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Alien oder Motiv aus dem Rohrschach-Test? EnergieKer präsentierte besonders extreme Bookmatch-Dekore wie dieses Motiv in der Farbstellung Thunder: Clang aus der Kollektion Ekxtreme.
Bild: EnergieKer by Gold Art Ceramica, Pavullo nel Frignano
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Treasures and Gems: Die italienische Marke EnergieKer der Firma Gold Art Ceramica zeichnet sich dadurch aus, ihre Mitbewerber an Opulenz noch zu übertreffen, insbesondere bei der Auswahl der Natursteinnachbildungen
Bild: Michael Spohr, Essen
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Soll Eindruck machen, kommt aber dem Greenwashing schon bedenklich nahe: Eines von zahlreichen auf der Messe aufgehängten Nachhaltigkeitsschaubildern ohne konkreten Inhalt
Bild: Michael Spohr, Essen
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Die Keramik, die das Coronavirus sowie Bakterien bekämpft und nebenbei noch NOx aus der Luft holt: Italcer bewarb seine optional erhältliche Advance-Beschichtung auf mehreren Messeständen.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Mit der Universität Mailand entwickelt und mit Patenten geschützt: Die Active-Oberflächen der Iris Ceramica-Gruppe verfügen über antibakterielle, antivirale, Schadstoffe abbauende, geruchshemmende und easy-to-clean-Eigenschaften.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Null Grad im Iglu: Mit seiner eigenwilligen Messestand-Gestaltung machte der spanische Anbieter Magnifica auf die drohende Klimakatastrophe aufmerksam.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Im Zentrum des Iris Ceramica-Messeauftritts: Das revolutionäre neue Magnetverlegesystem Attract der Gruppenmarke Granitech, einsetzbar in sämtlichen Kollektionen der Firmengruppe
Bild: Michael Spohr, Essen
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Laut Italgraniti-Gruppe ein echter Evolutionssprung beim Realismus der Feinsteinzeugoberflächen: Mit der neuen RealUp-Technologie erreicht der italienische Hersteller eine einzigartige Tiefe und Detailgenauigkeit im Material.
Bild: Italgraniti Group, Formigine
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Einziger verbliebener deutscher Hersteller auf der Cersaie: Im 160. Jahr des Firmenbestehens setzte Meissen auf Biophilic Design – mit einem Mix aus Kollektionsvorschlägen und neuen Serien für den Handel.
Bild: Meissen Keramik, Meißen
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Einer der Preisträger des diesjährigen ADI-Award für die beste Keramikoberfläche: Die Kollektion Iridea von Marca Corona überzeugte die Juroren mit ihren Farbverschiebungen bei den pudrigen Pastelltönen der neuen Serie.
Bild: Ceramiche Marca Corona, Sassulo
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Preis für den besten Messestand unter den italienischen Herstellern: Badkeramik- und Armaturenanbieter Flaminia arrangierte zehn kubische Pavillons mit Materialarrangements um den zentralen Messeauftritt.
Bild: Cersaie, Bologna
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Gewinner des diesjährigen German Design Award: Badmöbel-Serie Astra am preisgekrönten Flaminia-Messestand.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Zeitreise durch die vergangenen 40 Cersaie-Jahre: Mit der Route 40 hatte die Messe Bologna einen Ausstellungsparcours mit Statements zu Highlights der jeweiligen Präsentationsjahre errichtet.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Diamanten von Zaha Hadid-Architekten: Dass Mosaik nicht out ist, bewies Atlas Concorde mit der neuen Marmoranmutung Marvel Meraviglia, entwickelt in Zusammenarbeit mit dem berühmten britischen Architekturbüro.
Bild: Ceramiche Atlas Concorde, Spezzano di Fiorano
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Storyboard mit den Messetrends: Caesar stellte zwar jeweils eine von Schiefer und eine von Travertin inspirierte neue Kollektion in den Mittelpunkt seines Cersaie-Auftritts, arrangierte dazu aber weitere Naturtöne, florale Motive und Holzoptiken.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
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Als Holzboden-Kollektion mit keramischen Verunreinigungen bezeichnet Pininfarina seine für den größten Holzhändler Italiens Corà entwickelte Kollektion Miraggio.
Bild: Pininfarina, Cambiano
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Keramische Lösungen für den Pool: Der spanische Hersteller Cerámica Mayor hat sich – unter anderem mit exklusiven Anti-Rutsch-Systemen – ganz auf die keramische Verkleidung von Terrassen und Schwimmbecken, auch innerhalb des Pools eingestellt.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Unvergleichliche Oberflächen: Naturstein-Verarbeiter Petra Antiqua zeigte wie stets auf der Cersaie seine neuesten Kreationen mit faszinierenden Ideen zur Oberflächengestaltung.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Die Keramikmesse ist auch interessant für Natursteinanbieter: A.A.T.C. Marmi e Graniti stellt seit Jahren lieber in Bologna aus als auf der nahezu parallel stattfindenden Natursteinmesse Marmomac in Verona – in diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf Dünnstein-Massivoptikarbeiten auf Aluwabenplatten.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Hinterleuchtetes Glas: Mille 997 hat sich auf maßgeschneidertes Interior Design spezialisiert und zeigte verschiedene individualisierte Kombinationsmöglichkeiten.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Material-Mix in einheitlicher Optik: Glas, Tapete und keramische Fliese nebeneinander präsentierte die italienische Designschmiede Mille997.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Holz und Green Building: Garbelotto stellte sein neues nachhaltiges Clip-up-Parkettsystem vor.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Geschnittene Kieselsteine: Neben Mosaik aus recyceltem Glas zeigte Mosaikanbieter Mosavit in diesem Jahr auch sehr spezielle Naturstein-Kompositionen.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Zeitlose Naturschönheiten: Aus Trani, der mittelalterlichen weißen Stadt in Apulien, kommt der berühmte Kalkstein, den Hersteller Puglia als Bodenbelag und als Sanitärelement auf der Cersaie präsentierte.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Kein Naturstein, aber nahe dran: ABK Stone hat seine Fullbody3D-Technologie am Standort Solignano weiter perfektioniert, bei der nicht nur die Oberfläche, sondern der gesamte Materialkörper dem Natursteinvorbild nachgestellt wird und damit simuliert, was die Natur über die Jahrtausende erzeugt hat.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Betonoptiken auf dem Rückzug: Mit Con.Crete präsentierte Sichenia zwar eine neue Fliesenkollektion in Zementanmutung ...
Bild: Michael Spohr, Essen
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... konzentrierte sich aber auf die neue P_arkett-Kollektion mit sehr authentisch wirkenden vier Holzoptiken mit den Namen Graz, Linz, Thun und Tirol sowie dazu passende blumige Dekore.
Bild: Sichenia Gruppo Ceramiche, Sassuolo
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Noch vereinzelt im Neuheitenreigen: Gardenia Orchidea ergänzte sein Sortiment in diesem Jahr um eine Ceppo di Gre-Interpretation, wie sie im vergangenen Jahr bei vielen Anbietern ins Programm aufgenommen worden war.
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
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Unsichtbare Kochfelder: Wie auch andere Hersteller integriert ABK STONE Induktionsheizplatten unter dem keramischen Material, auf denen dann gekocht und gebacken werden kann.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
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Qualitätsunterschiede bleiben bemerkbar: Bei manchen Herstellern, die in diesem Beitrag nicht namentlich erwähnt werden, lassen sich auch heute noch massive Unterschiede in puncto Material- und Gestaltungsgüte ausmachen; nicht immer sind diese jedoch auf den ersten Blick erkennbar.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Maritime Symbolik: Versace, ein Anbieter besonders opulenter Keramikoberflächen, brachte mit seinen Dekorfliesen, hier Manifesto Tresor de la Mer Seesterne und Muscheln an die Wand.
Bild: Versace Ceramics by Ceramiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
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Jane Birkin lässt grüßen: Mit dem berühmten Liedtitel inszenierte Rondine seine Canova-Farbe Labradorite in einem Fashionstore. Wahrscheinlich stehen in der Auslage nicht von ungefähr Keramik-Taschen, die allerdings für eine Birkin-Bag die falsche Form haben.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Auf der Cersaie nicht zu finden: Der inzwischen zum US-amerikanischen Konzern Mohawk gehörende größte Fliesenhersteller Marazzi veranstaltete seine eigene TileWeek am Stammsitz in Sassuolo, präsentierte dort den Kunden seine Neuheiten wie die Wandfliesenserie Crogiolo Luz und zog damit Besucher von der Cersaie ab.
Bild: Marazzi Group, Sassuolo
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Fantasievolle Fliesenpräsentation: Der spanische Hersteller La Platera installierte auf seinem Messestand ein Pferdekarussell mit Neuheiten.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Mauerwerk fürs Interieur aus Keramik: Mit Brick Generation zeigte Rondine eine neue Feinsteinzeugserie in Ziegeloptik, die an Gebäudehüllen von Bauten in London, Bristol und New York erinnern soll.
Bild: Ceramica Rondine Italcer, Rubiera
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„Willkommen im Farbenland“ titelte FAP zu Cersaie 2023, auch wenn die abgebildete Farbe der neuen Kollektion Nobu mehr durch ihre raffinierten Struktureffekte auffällt als durch ihre Kolorierung. Die vier anderen neuen Kollektionen ebenso wie die komplette Serie Nobu hatten aber durchaus Farbe zu bieten.
Bild: FAP Ceramiche, Fiorano Modenese
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Handfertigung am Messestand: Kurz nach der Übernahme der Target-Gruppe mit den Designmarken Fuoriformato und 14 Ore Italiana durch die ABK-Gruppe stellten Mitarbeiterinnen der beiden Firmen bereits ihre Kunstfertigkeit bei der individuellen Oberflächengestaltung der Keramikscherben am Gemeinschaftsmessestand der ABK-Gruppe unter Beweis.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Die Kunst, eine Gruppe zu sein: Mit einem überdimensionalen Kunstwerk der Digitalkünstlerin Becha auf Keramikslabs, die die drei Unternehmenssäulen Innovation, Schönheit und Nachhaltigkeit symbolisieren sollen, präsentierte sich die Iris Ceramica-Gruppe auf der Cersaie. Dabei waren nicht nur die abnehmbaren runden Musterstücke, sondern der gesamte Messestand mit dem wiederverwendbaren Magnetverlegesystem Attract erstellt.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Seltener geworden, aber nicht verschwunden: Alfalux reihte sich in diesem Jahr mit der neuen Serie Venexia in die Anbieter von keramischen Terrazzoanmutungen ein, hier in den zwei von insgesamt sechs Farbstellungen Giudecca (rechts) und Contarini (links).
Bild: Michael Spohr, Essen
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Soll nach den Worten von Vertriebsleiter Samuel Scognamiglio ein Zugpferd für 2024 werden: Die breit angelegte Steinoptik-Serie Noble Stone von La Fabbrica Ava, bei der es mit 3D Satin eine technologisch neue weiche Oberfläche gibt, auf der Aderungen reliefartig sichtbar und fühlbar sind.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Intensive, leuchtende Farben mit raffinierten Oberflächeneffekten: Settecento präsentierte eine ganze Reihe neuer glasierter Wandfliesen-Kollektionen – im Vordergrund Vibrant mit einer Struktur aus vertikalen unregelmäßigen Balken in einer sich wiederholenden, aber immer anderen Geometrie, die mit dem Licht und seine Reflexionen spielt.
Bild: Michael Spohr, Essen
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3D-Technologie bei ABK ermöglicht ein breites Spektrum von Produktanwendungen: Die Platten werden nach der Oberflächendekoration einem zweiten Brand unterzogen. Die wie hier bei Sensi Fantasy erzielten Effekte entstehen durch den Auftrag von Keramikfarben in einem heißen Vierfarben-Digitalverfahren.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Möbelbau als Geschäftsfeld mit hohen Zuwachsraten: Tische und Küchenarbeitsplatten inklusive Spritzschutz wie im Bild bei Rondine gehören zu den häufigsten Anwendungen bei Fertigarbeiten.
Bild: Ceramica Rondine Italcer, Rubiera
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Marmor- und Natursteinanmutungen aus Arabien: RAK Ceramics setzt voll auf große Slabs in den Dimensionen 120 x 240, 260 und 280 cm, wie am Empfangstresen auf der Cersaie zu sehen in den Optiken Fantastic Green und Milano Stone aus der Maximus-Reihe.
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Bei der Iris Ceramica-Gruppe erhielten die drei Leitmarken Fiandre, Ariostea und FMG jeweils eigene Optiken, FMG beispielsweise die besonders prägnante Farbe Brown Fusion.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Luxus pur: Am Messestand der zu einer Firma zusammengelegten Marken La Fabbrica und Ava stellte auch die Untermarke Tonino Lamborghini aus: Hier die 120 x 280 cm großen Platten aus der Kollektion Magma mit besonders luxuriösen Dekorfliesen.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Natursteinanmutungen mit floralen Dekorationen: Wie am Messestand von La Fabbrica Ava fanden sich vielfach Gräser, Blätter und Blüten als zusätzlicher Digitaldruck auf den Steinnachbildungen.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Fiktive Natursteinkreationen made in China bei Marco Polo: Mittels Digitaldruck lässt sich dem Naturvorbild farblich und texturell auf die Sprünge helfen, was für den europäischen Geschmack vielleicht eher etwas zu viel des Guten ist.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Große Keramikslabs im Fitness-Studio: Da die Fitnessbranche nach der Corona-Pandemie wachsende Mitgliedszahlen in ihren Studios meldete, widmen sich die Keramikhersteller auch diesem Geschäftsfeld mit speziellen Arrangements.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Zum 40-jährigen Jubiläum strömten fast 100.000 Besucher auf das Bologneser Messegelände, fast schon wieder so viele wie in Vor-Corona-Zeiten (rd. 112.000 in 2018 und 2019). Sie sahen zwar nur 633 Messestände (in 2018 waren es noch 869 gewesen) – darunter 354 Unternehmen aus dem Segment der keramischen Fliesen, 96 Badeinrichter sowie 183 aus den Bereichen Installation, Rohstoffe, neue Oberflächen und Dienstleistungen – auf diesen war die Stimmung aber durchweg gut, die Gespräche freundlich entspannt und die Frequenz fast wieder so wie in den „guten alten Tagen“.
Wie mittlerweile schon die Regel, glänzten auch mehrere der großen italienischen Fliesenhersteller durch Abwesenheit und hatten ihre Kunden zu eigenen Parallelevents in ihre Werke eingeladen; wieder andere konzentrierten ihre Markenpräsenz auf einem Gruppen-Messestand und schütteten das Füllhorn ihrer Neuerungen in den Firmenshowräumen aus. Wir hatten erwartet, dass die Messe darunter leiden würde, aber: weit gefehlt. Andere Hersteller sprangen in die Bresche, erweiterten ihre Ausstellungsflächen und nutzten die Abwesenheit der Arrivierten. Allen voran ist hier die Italcer-Gruppe zu nennen, ein erst 2017 vom chinesischen Private Equity Fonds Mindful Capital Partners (zuvor Mandarin Capital Partners) gegründeter Zusammenschluss, entstanden durch den Aufkauf mittelständischer Keramikhersteller. Da die Gruppe mittlerweile über zahlreiche Marken verfügt, prangte das Italcer-Logo allgegenwärtig auf der diesjährigen Cersaie.
Aber auch die Atlas Concorde-Gruppe, die Panaria-Gruppe und die ABK-Gruppe waren jeweils mit einer Anzahl von großen Markenständen vertreten. Zu sehen gab es hier wie auch auf den vielen kleinen und mittelgroßen Messeständen wie immer eine breite Palette rund um die Keramik – vom kleinsten Mosaik bis zur mehr als drei Meter großen Megaformat-Platte. In Anbetracht der Fülle der Eindrücke fällt es schwer, sich auf klare Trends sowie Tendenzen festzulegen und das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen. Dennoch im Folgenden einige Eindrücke:
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Herausforderung für die Hersteller: Jedes Jahr aufs Neue Innovationen zu präsentieren. Hier drei neue Marmoroptik-Farben von Fiandre: Palissandro White vorn, Breccia Sarda Wand links hinten und Camouflage Wand rechts sowie Bodenfeld
Bild: Michael Spohr, Essen
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Ein Feuerwerk an neuen Serien: Die Italcer-Gruppe, hier mit einer Agata Blu-Interpretation ihrer Luxusmarke Bottega, präsentierte eine besonders große Auswahl an neuen Kollektionen bei den verschiedenen Marken unter dem Dach der Firmengruppe.
Bild: Italcer, Rubiera
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Kochen unter der Arbeitsplatte: Am Stand von ABK-Stone spielte die Musik – mit Kochvorführungen auf unsichtbaren Induktionskochfeldern.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Der Materialtrend: Travertinanmutungen wie die Serie Pietra Tiburtina von Casalgrande Padana fanden sich überall auf der Cersaie.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Und selbst wer wie Ragno gar nicht auf der Messe selbst, sondern nur parallel im eigenen Showroom präsentierte, kam an der Travertinoptik nicht vorbei: Realstone Travertino.
Bild: Ragno by Marazzi Group, Sassuolo
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ABK bewirbt seine Travertino Navona-Optik mit der Serienbezeichnung Sensi Roma als exklusives Konzept einer Nachgestaltung aus Feinsteinzeug des Natursteins, der im Laufe der Jahrhunderte viele Gebäude der ewigen Stadt charakterisiert hat.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Gerillte 3D-Oberfläche: Mit der Wave-Ausführung – hier in der Farbe Cream – verfügt Sensi Roma von ABK über eine haptisch ansprechende Variante.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
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Relief mit Wirkung: Die Kollektion Alchemy von Peronda orientiert sich an hellen, warmen Kalk-Sandsteinen und ergänzt diese um weißscherbige Wandfliesen mit einer plastisch wirkenden 3D-Oberfläche.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Rotscherbige Fliesen in gemütlichem Ambiente vorgestellt: Seine FS-Kollektion hatte Peronda in einem separaten Bistro untergebracht, wo man für eine Weile der Messehektik entkommen konnte.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Fünf Texturen als Ergänzung zu einer Kollektion mit sechs Farben in typisch mediterraner Terrakottaoptik: Chili & Green aus der Neuheit Aromas von Gigacer.
Bild: Gigacer, Faenza
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Architektonische Strenge gekonnt präsentiert: Revigres stellte seine Cromatica-Sammlung in den Mittelpunkt des Messeauftritts.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Bis zum Format 60 x 120 cm: Neu sind bei Cromatica die Druckdekore in allen 30 Farben.
Bild: Revigres, Barrô - Águeda
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Filigrane Wirkung: Dank der fingerdünnen Rippen wirken die 11,5 x 23 cm großen Wandfliesen der neuen Karatsu-Kollektion von Estudio Ceramico plastisch und grazil zugleich.
Bild: Estudio Ceramico, Sant Joan de Moró, Castellón
13|73
Verschiedenste Kleinformate in jeder Farbe: Das Cevica Lab in Spanien steht Kunden für individuelle Farbwünsche zur Verfügung.
Bild: Michael Spohr, Essen
14|73
Glasierte kleinteilige Wandfliesen erleben eine Renaissance: Wie etwa am Messestand von Cinca aus Spanien dominierten häufig die kleinen farbigen Formate.
Bild: Michael Spohr, Essen
15|73
Keine Fliese, aber von WOW aus Spanien selbst entwickeltes Keramikelement: Die Raumtrennwand Icon überzeugt durch ihre imposante Geometrie bei minimalistischem Charakter.
Bild: WOW, Cabanes
16|73
3D-Tiefenwirkung vom Settecentostudio: Beim Konzept Aguas von Diego Vencanto bringt eine feine Linienführung Leben auf die Wand.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Jenseits der Oberfläche: Bei Up, der einbrandigen Wandfliesenserie von La Fabbrica / Ava mit drei verschiedenen Strukturen im Format 5×25 cm erhältlich, ergänzt durch das klassische Format 10×10 cm in zwei Strukturen, formt Licht die schlichte Palette aus sieben Farben zu geschwungenen geometrischen Effekten.
Bild: Michael Spohr, Essen
18|73
Viel Effekt bei wenig Varianz: Wie stark die Wirkung der Up-Wandfliesen ist, zeigt sich etwa bei der Struktur Lingotto (oben im Bild) im direkten Vergleich mit der unstrukturierten Fliesenvariante (unten im Bild).
Bild: Michael Spohr, Essen
19|73
Trendfarbe Blaugrün: Die Farbstellungen Jade und Teal – kombiniert mit dem Naturfarbton Bone – aus der minimalistischen Kollektion Cromatica 3.0 von Revigres stehen exemplarisch hierfür.
Bild: Michael Spohr, Essen
20|73
So authentisch wie möglich: Bei der kanadischen Marke Anatolia unterscheiden sich die beiden Seiten eines Bookmatch-Dekors ebenso wie beim Naturstein-Vorbild.
Bild: Michael Spohr, Essen
21|73
Der Export der Anlagentechnologie in alle Welt macht es möglich: Die Bildauflösung und Tiefenwirkung der Fliesendrucke wird immer besser; ein Beispiel dafür ist Vasta Stone aus Vietnam.
Bild: Michael Spohr, Essen
22|73
Alien oder Motiv aus dem Rohrschach-Test? EnergieKer präsentierte besonders extreme Bookmatch-Dekore wie dieses Motiv in der Farbstellung Thunder: Clang aus der Kollektion Ekxtreme.
Bild: EnergieKer by Gold Art Ceramica, Pavullo nel Frignano
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Treasures and Gems: Die italienische Marke EnergieKer der Firma Gold Art Ceramica zeichnet sich dadurch aus, ihre Mitbewerber an Opulenz noch zu übertreffen, insbesondere bei der Auswahl der Natursteinnachbildungen
Bild: Michael Spohr, Essen
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Soll Eindruck machen, kommt aber dem Greenwashing schon bedenklich nahe: Eines von zahlreichen auf der Messe aufgehängten Nachhaltigkeitsschaubildern ohne konkreten Inhalt
Bild: Michael Spohr, Essen
25|73
Die Keramik, die das Coronavirus sowie Bakterien bekämpft und nebenbei noch NOx aus der Luft holt: Italcer bewarb seine optional erhältliche Advance-Beschichtung auf mehreren Messeständen.
Bild: Michael Spohr, Essen
26|73
Mit der Universität Mailand entwickelt und mit Patenten geschützt: Die Active-Oberflächen der Iris Ceramica-Gruppe verfügen über antibakterielle, antivirale, Schadstoffe abbauende, geruchshemmende und easy-to-clean-Eigenschaften.
Bild: Michael Spohr, Essen
27|73
Null Grad im Iglu: Mit seiner eigenwilligen Messestand-Gestaltung machte der spanische Anbieter Magnifica auf die drohende Klimakatastrophe aufmerksam.
Bild: Michael Spohr, Essen
28|73
Im Zentrum des Iris Ceramica-Messeauftritts: Das revolutionäre neue Magnetverlegesystem Attract der Gruppenmarke Granitech, einsetzbar in sämtlichen Kollektionen der Firmengruppe
Bild: Michael Spohr, Essen
29|73
Laut Italgraniti-Gruppe ein echter Evolutionssprung beim Realismus der Feinsteinzeugoberflächen: Mit der neuen RealUp-Technologie erreicht der italienische Hersteller eine einzigartige Tiefe und Detailgenauigkeit im Material.
Bild: Italgraniti Group, Formigine
30|73
Einziger verbliebener deutscher Hersteller auf der Cersaie: Im 160. Jahr des Firmenbestehens setzte Meissen auf Biophilic Design – mit einem Mix aus Kollektionsvorschlägen und neuen Serien für den Handel.
Bild: Meissen Keramik, Meißen
31|73
Einer der Preisträger des diesjährigen ADI-Award für die beste Keramikoberfläche: Die Kollektion Iridea von Marca Corona überzeugte die Juroren mit ihren Farbverschiebungen bei den pudrigen Pastelltönen der neuen Serie.
Bild: Ceramiche Marca Corona, Sassulo
32|73
Preis für den besten Messestand unter den italienischen Herstellern: Badkeramik- und Armaturenanbieter Flaminia arrangierte zehn kubische Pavillons mit Materialarrangements um den zentralen Messeauftritt.
Bild: Cersaie, Bologna
33|73
Gewinner des diesjährigen German Design Award: Badmöbel-Serie Astra am preisgekrönten Flaminia-Messestand.
Bild: Michael Spohr, Essen
34|73
Zeitreise durch die vergangenen 40 Cersaie-Jahre: Mit der Route 40 hatte die Messe Bologna einen Ausstellungsparcours mit Statements zu Highlights der jeweiligen Präsentationsjahre errichtet.
Bild: Michael Spohr, Essen
35|73
Diamanten von Zaha Hadid-Architekten: Dass Mosaik nicht out ist, bewies Atlas Concorde mit der neuen Marmoranmutung Marvel Meraviglia, entwickelt in Zusammenarbeit mit dem berühmten britischen Architekturbüro.
Bild: Ceramiche Atlas Concorde, Spezzano di Fiorano
36|73
Storyboard mit den Messetrends: Caesar stellte zwar jeweils eine von Schiefer und eine von Travertin inspirierte neue Kollektion in den Mittelpunkt seines Cersaie-Auftritts, arrangierte dazu aber weitere Naturtöne, florale Motive und Holzoptiken.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
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Als Holzboden-Kollektion mit keramischen Verunreinigungen bezeichnet Pininfarina seine für den größten Holzhändler Italiens Corà entwickelte Kollektion Miraggio.
Bild: Pininfarina, Cambiano
38|73
Keramische Lösungen für den Pool: Der spanische Hersteller Cerámica Mayor hat sich – unter anderem mit exklusiven Anti-Rutsch-Systemen – ganz auf die keramische Verkleidung von Terrassen und Schwimmbecken, auch innerhalb des Pools eingestellt.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Unvergleichliche Oberflächen: Naturstein-Verarbeiter Petra Antiqua zeigte wie stets auf der Cersaie seine neuesten Kreationen mit faszinierenden Ideen zur Oberflächengestaltung.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Die Keramikmesse ist auch interessant für Natursteinanbieter: A.A.T.C. Marmi e Graniti stellt seit Jahren lieber in Bologna aus als auf der nahezu parallel stattfindenden Natursteinmesse Marmomac in Verona – in diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf Dünnstein-Massivoptikarbeiten auf Aluwabenplatten.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Hinterleuchtetes Glas: Mille 997 hat sich auf maßgeschneidertes Interior Design spezialisiert und zeigte verschiedene individualisierte Kombinationsmöglichkeiten.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Material-Mix in einheitlicher Optik: Glas, Tapete und keramische Fliese nebeneinander präsentierte die italienische Designschmiede Mille997.
Bild: Michael Spohr, Essen
43|73
Holz und Green Building: Garbelotto stellte sein neues nachhaltiges Clip-up-Parkettsystem vor.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Geschnittene Kieselsteine: Neben Mosaik aus recyceltem Glas zeigte Mosaikanbieter Mosavit in diesem Jahr auch sehr spezielle Naturstein-Kompositionen.
Bild: Michael Spohr, Essen
45|73
Zeitlose Naturschönheiten: Aus Trani, der mittelalterlichen weißen Stadt in Apulien, kommt der berühmte Kalkstein, den Hersteller Puglia als Bodenbelag und als Sanitärelement auf der Cersaie präsentierte.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Kein Naturstein, aber nahe dran: ABK Stone hat seine Fullbody3D-Technologie am Standort Solignano weiter perfektioniert, bei der nicht nur die Oberfläche, sondern der gesamte Materialkörper dem Natursteinvorbild nachgestellt wird und damit simuliert, was die Natur über die Jahrtausende erzeugt hat.
Bild: Michael Spohr, Essen
47|73
Betonoptiken auf dem Rückzug: Mit Con.Crete präsentierte Sichenia zwar eine neue Fliesenkollektion in Zementanmutung ...
Bild: Michael Spohr, Essen
48|73
... konzentrierte sich aber auf die neue P_arkett-Kollektion mit sehr authentisch wirkenden vier Holzoptiken mit den Namen Graz, Linz, Thun und Tirol sowie dazu passende blumige Dekore.
Bild: Sichenia Gruppo Ceramiche, Sassuolo
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Noch vereinzelt im Neuheitenreigen: Gardenia Orchidea ergänzte sein Sortiment in diesem Jahr um eine Ceppo di Gre-Interpretation, wie sie im vergangenen Jahr bei vielen Anbietern ins Programm aufgenommen worden war.
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
50|73
Unsichtbare Kochfelder: Wie auch andere Hersteller integriert ABK STONE Induktionsheizplatten unter dem keramischen Material, auf denen dann gekocht und gebacken werden kann.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
51|73
Qualitätsunterschiede bleiben bemerkbar: Bei manchen Herstellern, die in diesem Beitrag nicht namentlich erwähnt werden, lassen sich auch heute noch massive Unterschiede in puncto Material- und Gestaltungsgüte ausmachen; nicht immer sind diese jedoch auf den ersten Blick erkennbar.
Bild: Michael Spohr, Essen
52|73
Maritime Symbolik: Versace, ein Anbieter besonders opulenter Keramikoberflächen, brachte mit seinen Dekorfliesen, hier Manifesto Tresor de la Mer Seesterne und Muscheln an die Wand.
Bild: Versace Ceramics by Ceramiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
53|73
Jane Birkin lässt grüßen: Mit dem berühmten Liedtitel inszenierte Rondine seine Canova-Farbe Labradorite in einem Fashionstore. Wahrscheinlich stehen in der Auslage nicht von ungefähr Keramik-Taschen, die allerdings für eine Birkin-Bag die falsche Form haben.
Bild: Michael Spohr, Essen
54|73
Auf der Cersaie nicht zu finden: Der inzwischen zum US-amerikanischen Konzern Mohawk gehörende größte Fliesenhersteller Marazzi veranstaltete seine eigene TileWeek am Stammsitz in Sassuolo, präsentierte dort den Kunden seine Neuheiten wie die Wandfliesenserie Crogiolo Luz und zog damit Besucher von der Cersaie ab.
Bild: Marazzi Group, Sassuolo
55|73
Fantasievolle Fliesenpräsentation: Der spanische Hersteller La Platera installierte auf seinem Messestand ein Pferdekarussell mit Neuheiten.
Bild: Michael Spohr, Essen
56|73
Mauerwerk fürs Interieur aus Keramik: Mit Brick Generation zeigte Rondine eine neue Feinsteinzeugserie in Ziegeloptik, die an Gebäudehüllen von Bauten in London, Bristol und New York erinnern soll.
Bild: Ceramica Rondine Italcer, Rubiera
57|73
„Willkommen im Farbenland“ titelte FAP zu Cersaie 2023, auch wenn die abgebildete Farbe der neuen Kollektion Nobu mehr durch ihre raffinierten Struktureffekte auffällt als durch ihre Kolorierung. Die vier anderen neuen Kollektionen ebenso wie die komplette Serie Nobu hatten aber durchaus Farbe zu bieten.
Bild: FAP Ceramiche, Fiorano Modenese
58|73
Handfertigung am Messestand: Kurz nach der Übernahme der Target-Gruppe mit den Designmarken Fuoriformato und 14 Ore Italiana durch die ABK-Gruppe stellten Mitarbeiterinnen der beiden Firmen bereits ihre Kunstfertigkeit bei der individuellen Oberflächengestaltung der Keramikscherben am Gemeinschaftsmessestand der ABK-Gruppe unter Beweis.
Bild: Michael Spohr, Essen
59|73
Die Kunst, eine Gruppe zu sein: Mit einem überdimensionalen Kunstwerk der Digitalkünstlerin Becha auf Keramikslabs, die die drei Unternehmenssäulen Innovation, Schönheit und Nachhaltigkeit symbolisieren sollen, präsentierte sich die Iris Ceramica-Gruppe auf der Cersaie. Dabei waren nicht nur die abnehmbaren runden Musterstücke, sondern der gesamte Messestand mit dem wiederverwendbaren Magnetverlegesystem Attract erstellt.
Bild: Michael Spohr, Essen
60|73
Seltener geworden, aber nicht verschwunden: Alfalux reihte sich in diesem Jahr mit der neuen Serie Venexia in die Anbieter von keramischen Terrazzoanmutungen ein, hier in den zwei von insgesamt sechs Farbstellungen Giudecca (rechts) und Contarini (links).
Bild: Michael Spohr, Essen
61|73
Soll nach den Worten von Vertriebsleiter Samuel Scognamiglio ein Zugpferd für 2024 werden: Die breit angelegte Steinoptik-Serie Noble Stone von La Fabbrica Ava, bei der es mit 3D Satin eine technologisch neue weiche Oberfläche gibt, auf der Aderungen reliefartig sichtbar und fühlbar sind.
Bild: Michael Spohr, Essen
62|73
Intensive, leuchtende Farben mit raffinierten Oberflächeneffekten: Settecento präsentierte eine ganze Reihe neuer glasierter Wandfliesen-Kollektionen – im Vordergrund Vibrant mit einer Struktur aus vertikalen unregelmäßigen Balken in einer sich wiederholenden, aber immer anderen Geometrie, die mit dem Licht und seine Reflexionen spielt.
Bild: Michael Spohr, Essen
63|73
3D-Technologie bei ABK ermöglicht ein breites Spektrum von Produktanwendungen: Die Platten werden nach der Oberflächendekoration einem zweiten Brand unterzogen. Die wie hier bei Sensi Fantasy erzielten Effekte entstehen durch den Auftrag von Keramikfarben in einem heißen Vierfarben-Digitalverfahren.
Bild: Michael Spohr, Essen
64|73
Möbelbau als Geschäftsfeld mit hohen Zuwachsraten: Tische und Küchenarbeitsplatten inklusive Spritzschutz wie im Bild bei Rondine gehören zu den häufigsten Anwendungen bei Fertigarbeiten.
Bild: Ceramica Rondine Italcer, Rubiera
65|73
Marmor- und Natursteinanmutungen aus Arabien: RAK Ceramics setzt voll auf große Slabs in den Dimensionen 120 x 240, 260 und 280 cm, wie am Empfangstresen auf der Cersaie zu sehen in den Optiken Fantastic Green und Milano Stone aus der Maximus-Reihe.
66|73
Bei der Iris Ceramica-Gruppe erhielten die drei Leitmarken Fiandre, Ariostea und FMG jeweils eigene Optiken, FMG beispielsweise die besonders prägnante Farbe Brown Fusion.
Bild: Michael Spohr, Essen
67|73
Luxus pur: Am Messestand der zu einer Firma zusammengelegten Marken La Fabbrica und Ava stellte auch die Untermarke Tonino Lamborghini aus: Hier die 120 x 280 cm großen Platten aus der Kollektion Magma mit besonders luxuriösen Dekorfliesen.
Bild: Michael Spohr, Essen
68|73
Natursteinanmutungen mit floralen Dekorationen: Wie am Messestand von La Fabbrica Ava fanden sich vielfach Gräser, Blätter und Blüten als zusätzlicher Digitaldruck auf den Steinnachbildungen.
Bild: Michael Spohr, Essen
69|73
Fiktive Natursteinkreationen made in China bei Marco Polo: Mittels Digitaldruck lässt sich dem Naturvorbild farblich und texturell auf die Sprünge helfen, was für den europäischen Geschmack vielleicht eher etwas zu viel des Guten ist.
Bild: Michael Spohr, Essen
70|73
Große Keramikslabs im Fitness-Studio: Da die Fitnessbranche nach der Corona-Pandemie wachsende Mitgliedszahlen in ihren Studios meldete, widmen sich die Keramikhersteller auch diesem Geschäftsfeld mit speziellen Arrangements.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Die Natur im Blick
Im letzten Jahr hatten wir schon einen Naturtrend ausgemacht, der in diesem Jahr nun voll durchgeschlagen ist. Kaum ein Hersteller, der nicht Fliesen in gedeckten Erdtönen präsentierte. Erstaunlich hingegen, dass die erwartete Terrakotta-Welle ausblieb. Dafür hat sich Travertin zum Interpretationsobjekt allererster Wahl gemausert. Bei dreißig Travertinoptiken haben wir auf usnerem Messerundgang aufgehört zu zählen. Was nicht heißt, dass die Produkte nicht gekonnt in Szene gesetzt, der Travertin nicht naturidentisch umgesetzt und die Oberflächen nicht haptisch gelungen wären. Die neue Serie Pietra Tiburtina von Casalgrande Padana etwa interpretiert in vier Farbgebungen (Aventino, Campidoglio, Celio und Palatino), drei Stärken (6, 9 und 20 mm) und fünf Formaten von 30 x 60 cm bis 120 x 278 cm den erdfarbenen Naturstein in verschiedenen Oberflächen-Ausführungen sowohl im Gegenschnitt (Veincut) als auch im Kreuzschnitt (Crosscut). Dennoch wird es schnell langweilig, an jedem zweiten Messestand Travertinimitationen zu sehen.
Spannend wurde es hingegen überall dort, wo Reliefs ins Spiel kommen. Die Alchemy-Kollektion von Peronda beispielsweise orientiert sich an hellen, warmen Kalk-Sandsteinen und ergänzt diese um weißscherbige Wandfliesen mit einer plastisch wirkenden 3D-Oberfläche. Gleiches gilt für die neue Serie Aromas von Gigacer: Hier wurden die typisch mediterranen Terrakottaböden auf eine zeitgenössische minimalistische Oberfläche reduziert. Die sechs verwaschenen Erdfarbtöne werden um fünf – mit Glasuren erhaben gestalteten – Texturen ergänzt und in neun Formaten angeboten. Einige davon sind absolut ungewöhnlich wie Origami mit einer fehlenden Ecke, Large Pentagon als ungleichseitiges Fünfeck oder Tangram als ungleichseitiges Viereck.
Dank passender Terrassenplatten können Bodenflächen farb- und texturgleich nur mit unterschiedlichen Strukturen für die Rutschhemmung von innen nach außen fortgeführt werden. Da Gigacer das heute aktuelle Format 120 x 120 cm als erster Hersteller eingeführt und um daraus geschnittene kleinere Formate ergänzt hat, findet sich diese modulare Formatkombination auch in der neuen Kollektion – ergänzt um ein Megaformat von 120 x 250 cm sowie um eine gehämmert wirkende neue Oberfläche namens Bocciardato. Bei Gigacer überraschten zudem die neuen, glasierten Bamboo-Wandfliesen positiv, wobei wir bei den besonders kleinteiligen Fliesen wären. Im Fall von Bamboo handelt es sich um 15 x 15 cm große glasierte Majolika-Wandfliesen mit dreidimensionalem Bambusstab-Effekt in zwanzig zum Teil intensiven Farbstellungen.
Galerie
Herausforderung für die Hersteller: Jedes Jahr aufs Neue Innovationen zu präsentieren. Hier drei neue Marmoroptik-Farben von Fiandre: Palissandro White vorn, Breccia Sarda Wand links hinten und Camouflage Wand rechts sowie Bodenfeld
Bild: Michael Spohr, Essen
01|73
Ein Feuerwerk an neuen Serien: Die Italcer-Gruppe, hier mit einer Agata Blu-Interpretation ihrer Luxusmarke Bottega, präsentierte eine besonders große Auswahl an neuen Kollektionen bei den verschiedenen Marken unter dem Dach der Firmengruppe.
Bild: Italcer, Rubiera
02|73
Kochen unter der Arbeitsplatte: Am Stand von ABK-Stone spielte die Musik – mit Kochvorführungen auf unsichtbaren Induktionskochfeldern.
Bild: Michael Spohr, Essen
03|73
Der Materialtrend: Travertinanmutungen wie die Serie Pietra Tiburtina von Casalgrande Padana fanden sich überall auf der Cersaie.
Bild: Michael Spohr, Essen
04|73
Und selbst wer wie Ragno gar nicht auf der Messe selbst, sondern nur parallel im eigenen Showroom präsentierte, kam an der Travertinoptik nicht vorbei: Realstone Travertino.
Bild: Ragno by Marazzi Group, Sassuolo
05|73
ABK bewirbt seine Travertino Navona-Optik mit der Serienbezeichnung Sensi Roma als exklusives Konzept einer Nachgestaltung aus Feinsteinzeug des Natursteins, der im Laufe der Jahrhunderte viele Gebäude der ewigen Stadt charakterisiert hat.
Bild: Michael Spohr, Essen
06|73
Gerillte 3D-Oberfläche: Mit der Wave-Ausführung – hier in der Farbe Cream – verfügt Sensi Roma von ABK über eine haptisch ansprechende Variante.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
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Relief mit Wirkung: Die Kollektion Alchemy von Peronda orientiert sich an hellen, warmen Kalk-Sandsteinen und ergänzt diese um weißscherbige Wandfliesen mit einer plastisch wirkenden 3D-Oberfläche.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Rotscherbige Fliesen in gemütlichem Ambiente vorgestellt: Seine FS-Kollektion hatte Peronda in einem separaten Bistro untergebracht, wo man für eine Weile der Messehektik entkommen konnte.
Bild: Michael Spohr, Essen
09|73
Fünf Texturen als Ergänzung zu einer Kollektion mit sechs Farben in typisch mediterraner Terrakottaoptik: Chili & Green aus der Neuheit Aromas von Gigacer.
Bild: Gigacer, Faenza
10|73
Architektonische Strenge gekonnt präsentiert: Revigres stellte seine Cromatica-Sammlung in den Mittelpunkt des Messeauftritts.
Bild: Michael Spohr, Essen
11|73
Bis zum Format 60 x 120 cm: Neu sind bei Cromatica die Druckdekore in allen 30 Farben.
Bild: Revigres, Barrô - Águeda
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Filigrane Wirkung: Dank der fingerdünnen Rippen wirken die 11,5 x 23 cm großen Wandfliesen der neuen Karatsu-Kollektion von Estudio Ceramico plastisch und grazil zugleich.
Bild: Estudio Ceramico, Sant Joan de Moró, Castellón
13|73
Verschiedenste Kleinformate in jeder Farbe: Das Cevica Lab in Spanien steht Kunden für individuelle Farbwünsche zur Verfügung.
Bild: Michael Spohr, Essen
14|73
Glasierte kleinteilige Wandfliesen erleben eine Renaissance: Wie etwa am Messestand von Cinca aus Spanien dominierten häufig die kleinen farbigen Formate.
Bild: Michael Spohr, Essen
15|73
Keine Fliese, aber von WOW aus Spanien selbst entwickeltes Keramikelement: Die Raumtrennwand Icon überzeugt durch ihre imposante Geometrie bei minimalistischem Charakter.
Bild: WOW, Cabanes
16|73
3D-Tiefenwirkung vom Settecentostudio: Beim Konzept Aguas von Diego Vencanto bringt eine feine Linienführung Leben auf die Wand.
Bild: Michael Spohr, Essen
17|73
Jenseits der Oberfläche: Bei Up, der einbrandigen Wandfliesenserie von La Fabbrica / Ava mit drei verschiedenen Strukturen im Format 5×25 cm erhältlich, ergänzt durch das klassische Format 10×10 cm in zwei Strukturen, formt Licht die schlichte Palette aus sieben Farben zu geschwungenen geometrischen Effekten.
Bild: Michael Spohr, Essen
18|73
Viel Effekt bei wenig Varianz: Wie stark die Wirkung der Up-Wandfliesen ist, zeigt sich etwa bei der Struktur Lingotto (oben im Bild) im direkten Vergleich mit der unstrukturierten Fliesenvariante (unten im Bild).
Bild: Michael Spohr, Essen
19|73
Trendfarbe Blaugrün: Die Farbstellungen Jade und Teal – kombiniert mit dem Naturfarbton Bone – aus der minimalistischen Kollektion Cromatica 3.0 von Revigres stehen exemplarisch hierfür.
Bild: Michael Spohr, Essen
20|73
So authentisch wie möglich: Bei der kanadischen Marke Anatolia unterscheiden sich die beiden Seiten eines Bookmatch-Dekors ebenso wie beim Naturstein-Vorbild.
Bild: Michael Spohr, Essen
21|73
Der Export der Anlagentechnologie in alle Welt macht es möglich: Die Bildauflösung und Tiefenwirkung der Fliesendrucke wird immer besser; ein Beispiel dafür ist Vasta Stone aus Vietnam.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Alien oder Motiv aus dem Rohrschach-Test? EnergieKer präsentierte besonders extreme Bookmatch-Dekore wie dieses Motiv in der Farbstellung Thunder: Clang aus der Kollektion Ekxtreme.
Bild: EnergieKer by Gold Art Ceramica, Pavullo nel Frignano
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Treasures and Gems: Die italienische Marke EnergieKer der Firma Gold Art Ceramica zeichnet sich dadurch aus, ihre Mitbewerber an Opulenz noch zu übertreffen, insbesondere bei der Auswahl der Natursteinnachbildungen
Bild: Michael Spohr, Essen
24|73
Soll Eindruck machen, kommt aber dem Greenwashing schon bedenklich nahe: Eines von zahlreichen auf der Messe aufgehängten Nachhaltigkeitsschaubildern ohne konkreten Inhalt
Bild: Michael Spohr, Essen
25|73
Die Keramik, die das Coronavirus sowie Bakterien bekämpft und nebenbei noch NOx aus der Luft holt: Italcer bewarb seine optional erhältliche Advance-Beschichtung auf mehreren Messeständen.
Bild: Michael Spohr, Essen
26|73
Mit der Universität Mailand entwickelt und mit Patenten geschützt: Die Active-Oberflächen der Iris Ceramica-Gruppe verfügen über antibakterielle, antivirale, Schadstoffe abbauende, geruchshemmende und easy-to-clean-Eigenschaften.
Bild: Michael Spohr, Essen
27|73
Null Grad im Iglu: Mit seiner eigenwilligen Messestand-Gestaltung machte der spanische Anbieter Magnifica auf die drohende Klimakatastrophe aufmerksam.
Bild: Michael Spohr, Essen
28|73
Im Zentrum des Iris Ceramica-Messeauftritts: Das revolutionäre neue Magnetverlegesystem Attract der Gruppenmarke Granitech, einsetzbar in sämtlichen Kollektionen der Firmengruppe
Bild: Michael Spohr, Essen
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Laut Italgraniti-Gruppe ein echter Evolutionssprung beim Realismus der Feinsteinzeugoberflächen: Mit der neuen RealUp-Technologie erreicht der italienische Hersteller eine einzigartige Tiefe und Detailgenauigkeit im Material.
Bild: Italgraniti Group, Formigine
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Einziger verbliebener deutscher Hersteller auf der Cersaie: Im 160. Jahr des Firmenbestehens setzte Meissen auf Biophilic Design – mit einem Mix aus Kollektionsvorschlägen und neuen Serien für den Handel.
Bild: Meissen Keramik, Meißen
31|73
Einer der Preisträger des diesjährigen ADI-Award für die beste Keramikoberfläche: Die Kollektion Iridea von Marca Corona überzeugte die Juroren mit ihren Farbverschiebungen bei den pudrigen Pastelltönen der neuen Serie.
Bild: Ceramiche Marca Corona, Sassulo
32|73
Preis für den besten Messestand unter den italienischen Herstellern: Badkeramik- und Armaturenanbieter Flaminia arrangierte zehn kubische Pavillons mit Materialarrangements um den zentralen Messeauftritt.
Bild: Cersaie, Bologna
33|73
Gewinner des diesjährigen German Design Award: Badmöbel-Serie Astra am preisgekrönten Flaminia-Messestand.
Bild: Michael Spohr, Essen
34|73
Zeitreise durch die vergangenen 40 Cersaie-Jahre: Mit der Route 40 hatte die Messe Bologna einen Ausstellungsparcours mit Statements zu Highlights der jeweiligen Präsentationsjahre errichtet.
Bild: Michael Spohr, Essen
35|73
Diamanten von Zaha Hadid-Architekten: Dass Mosaik nicht out ist, bewies Atlas Concorde mit der neuen Marmoranmutung Marvel Meraviglia, entwickelt in Zusammenarbeit mit dem berühmten britischen Architekturbüro.
Bild: Ceramiche Atlas Concorde, Spezzano di Fiorano
36|73
Storyboard mit den Messetrends: Caesar stellte zwar jeweils eine von Schiefer und eine von Travertin inspirierte neue Kollektion in den Mittelpunkt seines Cersaie-Auftritts, arrangierte dazu aber weitere Naturtöne, florale Motive und Holzoptiken.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
37|73
Als Holzboden-Kollektion mit keramischen Verunreinigungen bezeichnet Pininfarina seine für den größten Holzhändler Italiens Corà entwickelte Kollektion Miraggio.
Bild: Pininfarina, Cambiano
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Keramische Lösungen für den Pool: Der spanische Hersteller Cerámica Mayor hat sich – unter anderem mit exklusiven Anti-Rutsch-Systemen – ganz auf die keramische Verkleidung von Terrassen und Schwimmbecken, auch innerhalb des Pools eingestellt.
Bild: Michael Spohr, Essen
39|73
Unvergleichliche Oberflächen: Naturstein-Verarbeiter Petra Antiqua zeigte wie stets auf der Cersaie seine neuesten Kreationen mit faszinierenden Ideen zur Oberflächengestaltung.
Bild: Michael Spohr, Essen
40|73
Die Keramikmesse ist auch interessant für Natursteinanbieter: A.A.T.C. Marmi e Graniti stellt seit Jahren lieber in Bologna aus als auf der nahezu parallel stattfindenden Natursteinmesse Marmomac in Verona – in diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf Dünnstein-Massivoptikarbeiten auf Aluwabenplatten.
Bild: Michael Spohr, Essen
41|73
Hinterleuchtetes Glas: Mille 997 hat sich auf maßgeschneidertes Interior Design spezialisiert und zeigte verschiedene individualisierte Kombinationsmöglichkeiten.
Bild: Michael Spohr, Essen
42|73
Material-Mix in einheitlicher Optik: Glas, Tapete und keramische Fliese nebeneinander präsentierte die italienische Designschmiede Mille997.
Bild: Michael Spohr, Essen
43|73
Holz und Green Building: Garbelotto stellte sein neues nachhaltiges Clip-up-Parkettsystem vor.
Bild: Michael Spohr, Essen
44|73
Geschnittene Kieselsteine: Neben Mosaik aus recyceltem Glas zeigte Mosaikanbieter Mosavit in diesem Jahr auch sehr spezielle Naturstein-Kompositionen.
Bild: Michael Spohr, Essen
45|73
Zeitlose Naturschönheiten: Aus Trani, der mittelalterlichen weißen Stadt in Apulien, kommt der berühmte Kalkstein, den Hersteller Puglia als Bodenbelag und als Sanitärelement auf der Cersaie präsentierte.
Bild: Michael Spohr, Essen
46|73
Kein Naturstein, aber nahe dran: ABK Stone hat seine Fullbody3D-Technologie am Standort Solignano weiter perfektioniert, bei der nicht nur die Oberfläche, sondern der gesamte Materialkörper dem Natursteinvorbild nachgestellt wird und damit simuliert, was die Natur über die Jahrtausende erzeugt hat.
Bild: Michael Spohr, Essen
47|73
Betonoptiken auf dem Rückzug: Mit Con.Crete präsentierte Sichenia zwar eine neue Fliesenkollektion in Zementanmutung ...
Bild: Michael Spohr, Essen
48|73
... konzentrierte sich aber auf die neue P_arkett-Kollektion mit sehr authentisch wirkenden vier Holzoptiken mit den Namen Graz, Linz, Thun und Tirol sowie dazu passende blumige Dekore.
Bild: Sichenia Gruppo Ceramiche, Sassuolo
49|73
Noch vereinzelt im Neuheitenreigen: Gardenia Orchidea ergänzte sein Sortiment in diesem Jahr um eine Ceppo di Gre-Interpretation, wie sie im vergangenen Jahr bei vielen Anbietern ins Programm aufgenommen worden war.
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
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Unsichtbare Kochfelder: Wie auch andere Hersteller integriert ABK STONE Induktionsheizplatten unter dem keramischen Material, auf denen dann gekocht und gebacken werden kann.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
51|73
Qualitätsunterschiede bleiben bemerkbar: Bei manchen Herstellern, die in diesem Beitrag nicht namentlich erwähnt werden, lassen sich auch heute noch massive Unterschiede in puncto Material- und Gestaltungsgüte ausmachen; nicht immer sind diese jedoch auf den ersten Blick erkennbar.
Bild: Michael Spohr, Essen
52|73
Maritime Symbolik: Versace, ein Anbieter besonders opulenter Keramikoberflächen, brachte mit seinen Dekorfliesen, hier Manifesto Tresor de la Mer Seesterne und Muscheln an die Wand.
Bild: Versace Ceramics by Ceramiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
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Jane Birkin lässt grüßen: Mit dem berühmten Liedtitel inszenierte Rondine seine Canova-Farbe Labradorite in einem Fashionstore. Wahrscheinlich stehen in der Auslage nicht von ungefähr Keramik-Taschen, die allerdings für eine Birkin-Bag die falsche Form haben.
Bild: Michael Spohr, Essen
54|73
Auf der Cersaie nicht zu finden: Der inzwischen zum US-amerikanischen Konzern Mohawk gehörende größte Fliesenhersteller Marazzi veranstaltete seine eigene TileWeek am Stammsitz in Sassuolo, präsentierte dort den Kunden seine Neuheiten wie die Wandfliesenserie Crogiolo Luz und zog damit Besucher von der Cersaie ab.
Bild: Marazzi Group, Sassuolo
55|73
Fantasievolle Fliesenpräsentation: Der spanische Hersteller La Platera installierte auf seinem Messestand ein Pferdekarussell mit Neuheiten.
Bild: Michael Spohr, Essen
56|73
Mauerwerk fürs Interieur aus Keramik: Mit Brick Generation zeigte Rondine eine neue Feinsteinzeugserie in Ziegeloptik, die an Gebäudehüllen von Bauten in London, Bristol und New York erinnern soll.
Bild: Ceramica Rondine Italcer, Rubiera
57|73
„Willkommen im Farbenland“ titelte FAP zu Cersaie 2023, auch wenn die abgebildete Farbe der neuen Kollektion Nobu mehr durch ihre raffinierten Struktureffekte auffällt als durch ihre Kolorierung. Die vier anderen neuen Kollektionen ebenso wie die komplette Serie Nobu hatten aber durchaus Farbe zu bieten.
Bild: FAP Ceramiche, Fiorano Modenese
58|73
Handfertigung am Messestand: Kurz nach der Übernahme der Target-Gruppe mit den Designmarken Fuoriformato und 14 Ore Italiana durch die ABK-Gruppe stellten Mitarbeiterinnen der beiden Firmen bereits ihre Kunstfertigkeit bei der individuellen Oberflächengestaltung der Keramikscherben am Gemeinschaftsmessestand der ABK-Gruppe unter Beweis.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Die Kunst, eine Gruppe zu sein: Mit einem überdimensionalen Kunstwerk der Digitalkünstlerin Becha auf Keramikslabs, die die drei Unternehmenssäulen Innovation, Schönheit und Nachhaltigkeit symbolisieren sollen, präsentierte sich die Iris Ceramica-Gruppe auf der Cersaie. Dabei waren nicht nur die abnehmbaren runden Musterstücke, sondern der gesamte Messestand mit dem wiederverwendbaren Magnetverlegesystem Attract erstellt.
Bild: Michael Spohr, Essen
60|73
Seltener geworden, aber nicht verschwunden: Alfalux reihte sich in diesem Jahr mit der neuen Serie Venexia in die Anbieter von keramischen Terrazzoanmutungen ein, hier in den zwei von insgesamt sechs Farbstellungen Giudecca (rechts) und Contarini (links).
Bild: Michael Spohr, Essen
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Soll nach den Worten von Vertriebsleiter Samuel Scognamiglio ein Zugpferd für 2024 werden: Die breit angelegte Steinoptik-Serie Noble Stone von La Fabbrica Ava, bei der es mit 3D Satin eine technologisch neue weiche Oberfläche gibt, auf der Aderungen reliefartig sichtbar und fühlbar sind.
Bild: Michael Spohr, Essen
62|73
Intensive, leuchtende Farben mit raffinierten Oberflächeneffekten: Settecento präsentierte eine ganze Reihe neuer glasierter Wandfliesen-Kollektionen – im Vordergrund Vibrant mit einer Struktur aus vertikalen unregelmäßigen Balken in einer sich wiederholenden, aber immer anderen Geometrie, die mit dem Licht und seine Reflexionen spielt.
Bild: Michael Spohr, Essen
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3D-Technologie bei ABK ermöglicht ein breites Spektrum von Produktanwendungen: Die Platten werden nach der Oberflächendekoration einem zweiten Brand unterzogen. Die wie hier bei Sensi Fantasy erzielten Effekte entstehen durch den Auftrag von Keramikfarben in einem heißen Vierfarben-Digitalverfahren.
Bild: Michael Spohr, Essen
64|73
Möbelbau als Geschäftsfeld mit hohen Zuwachsraten: Tische und Küchenarbeitsplatten inklusive Spritzschutz wie im Bild bei Rondine gehören zu den häufigsten Anwendungen bei Fertigarbeiten.
Bild: Ceramica Rondine Italcer, Rubiera
65|73
Marmor- und Natursteinanmutungen aus Arabien: RAK Ceramics setzt voll auf große Slabs in den Dimensionen 120 x 240, 260 und 280 cm, wie am Empfangstresen auf der Cersaie zu sehen in den Optiken Fantastic Green und Milano Stone aus der Maximus-Reihe.
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Bei der Iris Ceramica-Gruppe erhielten die drei Leitmarken Fiandre, Ariostea und FMG jeweils eigene Optiken, FMG beispielsweise die besonders prägnante Farbe Brown Fusion.
Bild: Michael Spohr, Essen
67|73
Luxus pur: Am Messestand der zu einer Firma zusammengelegten Marken La Fabbrica und Ava stellte auch die Untermarke Tonino Lamborghini aus: Hier die 120 x 280 cm großen Platten aus der Kollektion Magma mit besonders luxuriösen Dekorfliesen.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Natursteinanmutungen mit floralen Dekorationen: Wie am Messestand von La Fabbrica Ava fanden sich vielfach Gräser, Blätter und Blüten als zusätzlicher Digitaldruck auf den Steinnachbildungen.
Bild: Michael Spohr, Essen
69|73
Fiktive Natursteinkreationen made in China bei Marco Polo: Mittels Digitaldruck lässt sich dem Naturvorbild farblich und texturell auf die Sprünge helfen, was für den europäischen Geschmack vielleicht eher etwas zu viel des Guten ist.
Bild: Michael Spohr, Essen
70|73
Große Keramikslabs im Fitness-Studio: Da die Fitnessbranche nach der Corona-Pandemie wachsende Mitgliedszahlen in ihren Studios meldete, widmen sich die Keramikhersteller auch diesem Geschäftsfeld mit speziellen Arrangements.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Von winzig bis riesig
Gerade die Fliesenhersteller von der iberischen Halbinsel widmen sich zunehmend wieder den kleinteiligen Fliesen. Sie zeigten dabei einen bunten Reigen von Farben, Formaten und Oberflächen. Bei Revigres aus Portugal etwa weichen neue Druckdekore die strenge architektonische Klarheit der Cromatica-Reihe auf, und zwar in allen dreißig verfügbaren Farben. Revigres dürfte der einzige Hersteller sein, der farbintensive Unis in einem Formatspektrum von 10 x 10 cm bis zu 60 x 120 cm offeriert.
Die spanischen Mitbewerber Cinca, Cevica, Estudio Ceramico und WOW bieten dafür eine noch größere Farb- und Formatpalette auf. Weitere Besonderheiten sind die Kleinstmengen-Sonderproduktion – bei Cevica ab dreißig Quadratmetern in jeder gewünschten Farbe nach RAL-, Pantone- oder NCS-Farbfächer sowie die fingerdünnen (11,5 x 23 cm) Wandfliesen der neuen Karatsu-Kollektion von Estudio Ceramico. Bei WOW hingegen überzeugen Jahr für Jahr die aufwändigen Glasuren. Die Hauptattraktion auf dieser Cersaie aber war das komplett selbst entwickelte Raumtrennsystem Icon, welches bereits mehrere Designpreise abgeräumt hat. Es besteht aus I-Träger-förmigen Cottoelementen (sowie Halbelementen), die über- und nebeneinander gestapelt werden und so luftige Raumtrennungen bewirken.
Auch italienische Produzenten widmeten sich in diesem Jahr den farbstarken Kleinfliesen mit 3D-Tiefenwirkung. Aussagekräftige Beispiele hierfür sind Settecento und La Fabbrica Ava. So strukturiert die Kollektion Aguas von Settecentostudio nach dem Konzept von Diego Vencanto Wände mit feiner Linienführung fast wie Stuck. Die leicht wellige Form der zugehörigen Boden-Grundfliese erzielt zusammen mit den in der Oberfläche enthaltenen Glimmerpunkten ebenfalls einen besonderen Effekt. Ob die an die 60er-Jahre erinnernden punktförmigen Dekore ebenfalls Anklang finden werden, bleibt abzuwarten.
Galerie
Herausforderung für die Hersteller: Jedes Jahr aufs Neue Innovationen zu präsentieren. Hier drei neue Marmoroptik-Farben von Fiandre: Palissandro White vorn, Breccia Sarda Wand links hinten und Camouflage Wand rechts sowie Bodenfeld
Bild: Michael Spohr, Essen
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Ein Feuerwerk an neuen Serien: Die Italcer-Gruppe, hier mit einer Agata Blu-Interpretation ihrer Luxusmarke Bottega, präsentierte eine besonders große Auswahl an neuen Kollektionen bei den verschiedenen Marken unter dem Dach der Firmengruppe.
Bild: Italcer, Rubiera
02|73
Kochen unter der Arbeitsplatte: Am Stand von ABK-Stone spielte die Musik – mit Kochvorführungen auf unsichtbaren Induktionskochfeldern.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Der Materialtrend: Travertinanmutungen wie die Serie Pietra Tiburtina von Casalgrande Padana fanden sich überall auf der Cersaie.
Bild: Michael Spohr, Essen
04|73
Und selbst wer wie Ragno gar nicht auf der Messe selbst, sondern nur parallel im eigenen Showroom präsentierte, kam an der Travertinoptik nicht vorbei: Realstone Travertino.
Bild: Ragno by Marazzi Group, Sassuolo
05|73
ABK bewirbt seine Travertino Navona-Optik mit der Serienbezeichnung Sensi Roma als exklusives Konzept einer Nachgestaltung aus Feinsteinzeug des Natursteins, der im Laufe der Jahrhunderte viele Gebäude der ewigen Stadt charakterisiert hat.
Bild: Michael Spohr, Essen
06|73
Gerillte 3D-Oberfläche: Mit der Wave-Ausführung – hier in der Farbe Cream – verfügt Sensi Roma von ABK über eine haptisch ansprechende Variante.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
07|73
Relief mit Wirkung: Die Kollektion Alchemy von Peronda orientiert sich an hellen, warmen Kalk-Sandsteinen und ergänzt diese um weißscherbige Wandfliesen mit einer plastisch wirkenden 3D-Oberfläche.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Rotscherbige Fliesen in gemütlichem Ambiente vorgestellt: Seine FS-Kollektion hatte Peronda in einem separaten Bistro untergebracht, wo man für eine Weile der Messehektik entkommen konnte.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Fünf Texturen als Ergänzung zu einer Kollektion mit sechs Farben in typisch mediterraner Terrakottaoptik: Chili & Green aus der Neuheit Aromas von Gigacer.
Bild: Gigacer, Faenza
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Architektonische Strenge gekonnt präsentiert: Revigres stellte seine Cromatica-Sammlung in den Mittelpunkt des Messeauftritts.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Bis zum Format 60 x 120 cm: Neu sind bei Cromatica die Druckdekore in allen 30 Farben.
Bild: Revigres, Barrô - Águeda
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Filigrane Wirkung: Dank der fingerdünnen Rippen wirken die 11,5 x 23 cm großen Wandfliesen der neuen Karatsu-Kollektion von Estudio Ceramico plastisch und grazil zugleich.
Bild: Estudio Ceramico, Sant Joan de Moró, Castellón
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Verschiedenste Kleinformate in jeder Farbe: Das Cevica Lab in Spanien steht Kunden für individuelle Farbwünsche zur Verfügung.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Glasierte kleinteilige Wandfliesen erleben eine Renaissance: Wie etwa am Messestand von Cinca aus Spanien dominierten häufig die kleinen farbigen Formate.
Bild: Michael Spohr, Essen
15|73
Keine Fliese, aber von WOW aus Spanien selbst entwickeltes Keramikelement: Die Raumtrennwand Icon überzeugt durch ihre imposante Geometrie bei minimalistischem Charakter.
Bild: WOW, Cabanes
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3D-Tiefenwirkung vom Settecentostudio: Beim Konzept Aguas von Diego Vencanto bringt eine feine Linienführung Leben auf die Wand.
Bild: Michael Spohr, Essen
17|73
Jenseits der Oberfläche: Bei Up, der einbrandigen Wandfliesenserie von La Fabbrica / Ava mit drei verschiedenen Strukturen im Format 5×25 cm erhältlich, ergänzt durch das klassische Format 10×10 cm in zwei Strukturen, formt Licht die schlichte Palette aus sieben Farben zu geschwungenen geometrischen Effekten.
Bild: Michael Spohr, Essen
18|73
Viel Effekt bei wenig Varianz: Wie stark die Wirkung der Up-Wandfliesen ist, zeigt sich etwa bei der Struktur Lingotto (oben im Bild) im direkten Vergleich mit der unstrukturierten Fliesenvariante (unten im Bild).
Bild: Michael Spohr, Essen
19|73
Trendfarbe Blaugrün: Die Farbstellungen Jade und Teal – kombiniert mit dem Naturfarbton Bone – aus der minimalistischen Kollektion Cromatica 3.0 von Revigres stehen exemplarisch hierfür.
Bild: Michael Spohr, Essen
20|73
So authentisch wie möglich: Bei der kanadischen Marke Anatolia unterscheiden sich die beiden Seiten eines Bookmatch-Dekors ebenso wie beim Naturstein-Vorbild.
Bild: Michael Spohr, Essen
21|73
Der Export der Anlagentechnologie in alle Welt macht es möglich: Die Bildauflösung und Tiefenwirkung der Fliesendrucke wird immer besser; ein Beispiel dafür ist Vasta Stone aus Vietnam.
Bild: Michael Spohr, Essen
22|73
Alien oder Motiv aus dem Rohrschach-Test? EnergieKer präsentierte besonders extreme Bookmatch-Dekore wie dieses Motiv in der Farbstellung Thunder: Clang aus der Kollektion Ekxtreme.
Bild: EnergieKer by Gold Art Ceramica, Pavullo nel Frignano
23|73
Treasures and Gems: Die italienische Marke EnergieKer der Firma Gold Art Ceramica zeichnet sich dadurch aus, ihre Mitbewerber an Opulenz noch zu übertreffen, insbesondere bei der Auswahl der Natursteinnachbildungen
Bild: Michael Spohr, Essen
24|73
Soll Eindruck machen, kommt aber dem Greenwashing schon bedenklich nahe: Eines von zahlreichen auf der Messe aufgehängten Nachhaltigkeitsschaubildern ohne konkreten Inhalt
Bild: Michael Spohr, Essen
25|73
Die Keramik, die das Coronavirus sowie Bakterien bekämpft und nebenbei noch NOx aus der Luft holt: Italcer bewarb seine optional erhältliche Advance-Beschichtung auf mehreren Messeständen.
Bild: Michael Spohr, Essen
26|73
Mit der Universität Mailand entwickelt und mit Patenten geschützt: Die Active-Oberflächen der Iris Ceramica-Gruppe verfügen über antibakterielle, antivirale, Schadstoffe abbauende, geruchshemmende und easy-to-clean-Eigenschaften.
Bild: Michael Spohr, Essen
27|73
Null Grad im Iglu: Mit seiner eigenwilligen Messestand-Gestaltung machte der spanische Anbieter Magnifica auf die drohende Klimakatastrophe aufmerksam.
Bild: Michael Spohr, Essen
28|73
Im Zentrum des Iris Ceramica-Messeauftritts: Das revolutionäre neue Magnetverlegesystem Attract der Gruppenmarke Granitech, einsetzbar in sämtlichen Kollektionen der Firmengruppe
Bild: Michael Spohr, Essen
29|73
Laut Italgraniti-Gruppe ein echter Evolutionssprung beim Realismus der Feinsteinzeugoberflächen: Mit der neuen RealUp-Technologie erreicht der italienische Hersteller eine einzigartige Tiefe und Detailgenauigkeit im Material.
Bild: Italgraniti Group, Formigine
30|73
Einziger verbliebener deutscher Hersteller auf der Cersaie: Im 160. Jahr des Firmenbestehens setzte Meissen auf Biophilic Design – mit einem Mix aus Kollektionsvorschlägen und neuen Serien für den Handel.
Bild: Meissen Keramik, Meißen
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Einer der Preisträger des diesjährigen ADI-Award für die beste Keramikoberfläche: Die Kollektion Iridea von Marca Corona überzeugte die Juroren mit ihren Farbverschiebungen bei den pudrigen Pastelltönen der neuen Serie.
Bild: Ceramiche Marca Corona, Sassulo
32|73
Preis für den besten Messestand unter den italienischen Herstellern: Badkeramik- und Armaturenanbieter Flaminia arrangierte zehn kubische Pavillons mit Materialarrangements um den zentralen Messeauftritt.
Bild: Cersaie, Bologna
33|73
Gewinner des diesjährigen German Design Award: Badmöbel-Serie Astra am preisgekrönten Flaminia-Messestand.
Bild: Michael Spohr, Essen
34|73
Zeitreise durch die vergangenen 40 Cersaie-Jahre: Mit der Route 40 hatte die Messe Bologna einen Ausstellungsparcours mit Statements zu Highlights der jeweiligen Präsentationsjahre errichtet.
Bild: Michael Spohr, Essen
35|73
Diamanten von Zaha Hadid-Architekten: Dass Mosaik nicht out ist, bewies Atlas Concorde mit der neuen Marmoranmutung Marvel Meraviglia, entwickelt in Zusammenarbeit mit dem berühmten britischen Architekturbüro.
Bild: Ceramiche Atlas Concorde, Spezzano di Fiorano
36|73
Storyboard mit den Messetrends: Caesar stellte zwar jeweils eine von Schiefer und eine von Travertin inspirierte neue Kollektion in den Mittelpunkt seines Cersaie-Auftritts, arrangierte dazu aber weitere Naturtöne, florale Motive und Holzoptiken.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
37|73
Als Holzboden-Kollektion mit keramischen Verunreinigungen bezeichnet Pininfarina seine für den größten Holzhändler Italiens Corà entwickelte Kollektion Miraggio.
Bild: Pininfarina, Cambiano
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Keramische Lösungen für den Pool: Der spanische Hersteller Cerámica Mayor hat sich – unter anderem mit exklusiven Anti-Rutsch-Systemen – ganz auf die keramische Verkleidung von Terrassen und Schwimmbecken, auch innerhalb des Pools eingestellt.
Bild: Michael Spohr, Essen
39|73
Unvergleichliche Oberflächen: Naturstein-Verarbeiter Petra Antiqua zeigte wie stets auf der Cersaie seine neuesten Kreationen mit faszinierenden Ideen zur Oberflächengestaltung.
Bild: Michael Spohr, Essen
40|73
Die Keramikmesse ist auch interessant für Natursteinanbieter: A.A.T.C. Marmi e Graniti stellt seit Jahren lieber in Bologna aus als auf der nahezu parallel stattfindenden Natursteinmesse Marmomac in Verona – in diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf Dünnstein-Massivoptikarbeiten auf Aluwabenplatten.
Bild: Michael Spohr, Essen
41|73
Hinterleuchtetes Glas: Mille 997 hat sich auf maßgeschneidertes Interior Design spezialisiert und zeigte verschiedene individualisierte Kombinationsmöglichkeiten.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Material-Mix in einheitlicher Optik: Glas, Tapete und keramische Fliese nebeneinander präsentierte die italienische Designschmiede Mille997.
Bild: Michael Spohr, Essen
43|73
Holz und Green Building: Garbelotto stellte sein neues nachhaltiges Clip-up-Parkettsystem vor.
Bild: Michael Spohr, Essen
44|73
Geschnittene Kieselsteine: Neben Mosaik aus recyceltem Glas zeigte Mosaikanbieter Mosavit in diesem Jahr auch sehr spezielle Naturstein-Kompositionen.
Bild: Michael Spohr, Essen
45|73
Zeitlose Naturschönheiten: Aus Trani, der mittelalterlichen weißen Stadt in Apulien, kommt der berühmte Kalkstein, den Hersteller Puglia als Bodenbelag und als Sanitärelement auf der Cersaie präsentierte.
Bild: Michael Spohr, Essen
46|73
Kein Naturstein, aber nahe dran: ABK Stone hat seine Fullbody3D-Technologie am Standort Solignano weiter perfektioniert, bei der nicht nur die Oberfläche, sondern der gesamte Materialkörper dem Natursteinvorbild nachgestellt wird und damit simuliert, was die Natur über die Jahrtausende erzeugt hat.
Bild: Michael Spohr, Essen
47|73
Betonoptiken auf dem Rückzug: Mit Con.Crete präsentierte Sichenia zwar eine neue Fliesenkollektion in Zementanmutung ...
Bild: Michael Spohr, Essen
48|73
... konzentrierte sich aber auf die neue P_arkett-Kollektion mit sehr authentisch wirkenden vier Holzoptiken mit den Namen Graz, Linz, Thun und Tirol sowie dazu passende blumige Dekore.
Bild: Sichenia Gruppo Ceramiche, Sassuolo
49|73
Noch vereinzelt im Neuheitenreigen: Gardenia Orchidea ergänzte sein Sortiment in diesem Jahr um eine Ceppo di Gre-Interpretation, wie sie im vergangenen Jahr bei vielen Anbietern ins Programm aufgenommen worden war.
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
50|73
Unsichtbare Kochfelder: Wie auch andere Hersteller integriert ABK STONE Induktionsheizplatten unter dem keramischen Material, auf denen dann gekocht und gebacken werden kann.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
51|73
Qualitätsunterschiede bleiben bemerkbar: Bei manchen Herstellern, die in diesem Beitrag nicht namentlich erwähnt werden, lassen sich auch heute noch massive Unterschiede in puncto Material- und Gestaltungsgüte ausmachen; nicht immer sind diese jedoch auf den ersten Blick erkennbar.
Bild: Michael Spohr, Essen
52|73
Maritime Symbolik: Versace, ein Anbieter besonders opulenter Keramikoberflächen, brachte mit seinen Dekorfliesen, hier Manifesto Tresor de la Mer Seesterne und Muscheln an die Wand.
Bild: Versace Ceramics by Ceramiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
53|73
Jane Birkin lässt grüßen: Mit dem berühmten Liedtitel inszenierte Rondine seine Canova-Farbe Labradorite in einem Fashionstore. Wahrscheinlich stehen in der Auslage nicht von ungefähr Keramik-Taschen, die allerdings für eine Birkin-Bag die falsche Form haben.
Bild: Michael Spohr, Essen
54|73
Auf der Cersaie nicht zu finden: Der inzwischen zum US-amerikanischen Konzern Mohawk gehörende größte Fliesenhersteller Marazzi veranstaltete seine eigene TileWeek am Stammsitz in Sassuolo, präsentierte dort den Kunden seine Neuheiten wie die Wandfliesenserie Crogiolo Luz und zog damit Besucher von der Cersaie ab.
Bild: Marazzi Group, Sassuolo
55|73
Fantasievolle Fliesenpräsentation: Der spanische Hersteller La Platera installierte auf seinem Messestand ein Pferdekarussell mit Neuheiten.
Bild: Michael Spohr, Essen
56|73
Mauerwerk fürs Interieur aus Keramik: Mit Brick Generation zeigte Rondine eine neue Feinsteinzeugserie in Ziegeloptik, die an Gebäudehüllen von Bauten in London, Bristol und New York erinnern soll.
Bild: Ceramica Rondine Italcer, Rubiera
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„Willkommen im Farbenland“ titelte FAP zu Cersaie 2023, auch wenn die abgebildete Farbe der neuen Kollektion Nobu mehr durch ihre raffinierten Struktureffekte auffällt als durch ihre Kolorierung. Die vier anderen neuen Kollektionen ebenso wie die komplette Serie Nobu hatten aber durchaus Farbe zu bieten.
Bild: FAP Ceramiche, Fiorano Modenese
58|73
Handfertigung am Messestand: Kurz nach der Übernahme der Target-Gruppe mit den Designmarken Fuoriformato und 14 Ore Italiana durch die ABK-Gruppe stellten Mitarbeiterinnen der beiden Firmen bereits ihre Kunstfertigkeit bei der individuellen Oberflächengestaltung der Keramikscherben am Gemeinschaftsmessestand der ABK-Gruppe unter Beweis.
Bild: Michael Spohr, Essen
59|73
Die Kunst, eine Gruppe zu sein: Mit einem überdimensionalen Kunstwerk der Digitalkünstlerin Becha auf Keramikslabs, die die drei Unternehmenssäulen Innovation, Schönheit und Nachhaltigkeit symbolisieren sollen, präsentierte sich die Iris Ceramica-Gruppe auf der Cersaie. Dabei waren nicht nur die abnehmbaren runden Musterstücke, sondern der gesamte Messestand mit dem wiederverwendbaren Magnetverlegesystem Attract erstellt.
Bild: Michael Spohr, Essen
60|73
Seltener geworden, aber nicht verschwunden: Alfalux reihte sich in diesem Jahr mit der neuen Serie Venexia in die Anbieter von keramischen Terrazzoanmutungen ein, hier in den zwei von insgesamt sechs Farbstellungen Giudecca (rechts) und Contarini (links).
Bild: Michael Spohr, Essen
61|73
Soll nach den Worten von Vertriebsleiter Samuel Scognamiglio ein Zugpferd für 2024 werden: Die breit angelegte Steinoptik-Serie Noble Stone von La Fabbrica Ava, bei der es mit 3D Satin eine technologisch neue weiche Oberfläche gibt, auf der Aderungen reliefartig sichtbar und fühlbar sind.
Bild: Michael Spohr, Essen
62|73
Intensive, leuchtende Farben mit raffinierten Oberflächeneffekten: Settecento präsentierte eine ganze Reihe neuer glasierter Wandfliesen-Kollektionen – im Vordergrund Vibrant mit einer Struktur aus vertikalen unregelmäßigen Balken in einer sich wiederholenden, aber immer anderen Geometrie, die mit dem Licht und seine Reflexionen spielt.
Bild: Michael Spohr, Essen
63|73
3D-Technologie bei ABK ermöglicht ein breites Spektrum von Produktanwendungen: Die Platten werden nach der Oberflächendekoration einem zweiten Brand unterzogen. Die wie hier bei Sensi Fantasy erzielten Effekte entstehen durch den Auftrag von Keramikfarben in einem heißen Vierfarben-Digitalverfahren.
Bild: Michael Spohr, Essen
64|73
Möbelbau als Geschäftsfeld mit hohen Zuwachsraten: Tische und Küchenarbeitsplatten inklusive Spritzschutz wie im Bild bei Rondine gehören zu den häufigsten Anwendungen bei Fertigarbeiten.
Bild: Ceramica Rondine Italcer, Rubiera
65|73
Marmor- und Natursteinanmutungen aus Arabien: RAK Ceramics setzt voll auf große Slabs in den Dimensionen 120 x 240, 260 und 280 cm, wie am Empfangstresen auf der Cersaie zu sehen in den Optiken Fantastic Green und Milano Stone aus der Maximus-Reihe.
66|73
Bei der Iris Ceramica-Gruppe erhielten die drei Leitmarken Fiandre, Ariostea und FMG jeweils eigene Optiken, FMG beispielsweise die besonders prägnante Farbe Brown Fusion.
Bild: Michael Spohr, Essen
67|73
Luxus pur: Am Messestand der zu einer Firma zusammengelegten Marken La Fabbrica und Ava stellte auch die Untermarke Tonino Lamborghini aus: Hier die 120 x 280 cm großen Platten aus der Kollektion Magma mit besonders luxuriösen Dekorfliesen.
Bild: Michael Spohr, Essen
68|73
Natursteinanmutungen mit floralen Dekorationen: Wie am Messestand von La Fabbrica Ava fanden sich vielfach Gräser, Blätter und Blüten als zusätzlicher Digitaldruck auf den Steinnachbildungen.
Bild: Michael Spohr, Essen
69|73
Fiktive Natursteinkreationen made in China bei Marco Polo: Mittels Digitaldruck lässt sich dem Naturvorbild farblich und texturell auf die Sprünge helfen, was für den europäischen Geschmack vielleicht eher etwas zu viel des Guten ist.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Große Keramikslabs im Fitness-Studio: Da die Fitnessbranche nach der Corona-Pandemie wachsende Mitgliedszahlen in ihren Studios meldete, widmen sich die Keramikhersteller auch diesem Geschäftsfeld mit speziellen Arrangements.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Bei La Fabbrica Ava stach das Wandfliesen-Sortiment UP ins Auge, mit sieben Farbtönen in drei Kleinformaten mit ungewöhnlichen dreidimensionalen Oberflächen. Auffällig bei nahezu allen glasierten Wandfliesen-Garnituren: Ein blaugrüner Farbton ist immer dabei. Neben den Naturfarbtönen kann daher Blaugrün als Trendfarbton konstatiert werden.
Diese Farbe findet sich auch bei den Gegenstücken zu den Kleinformaten, den megagroßen Slabs, im italienischen Lastre genannt. Diese kommen zwar noch vorwiegend aus Italien und Spanien; dank der in alle Welt exportierten Anlagentechnik erzielen aber auch Hersteller aus Ländern, die einem in diesem Zusammenhang nicht als erstes einfallen würden, immer bessere Qualitäten. Zwei Beispiele hierfür: Anatolia aus Kanada und Vasta Stone aus Vietnam. Während das kanadische Unternehmen mit türkischen Wurzeln besonders prägnante unbunte Bookmatch-Arrangements präsentierte, haben sich die Vietnamesen auf möglichst authentische Naturstein-Reproduktionen verlegt.
Wie uns Andrew Ardila, Senior Business Development Manager von Anatolia erklärte, rührt die authentische Wirkung der Bookmatch-Prints seines Unternehmens daher, dass man nicht einfach eine Platte gespiegelt daneben verlege. Die aus dem Rohblock aufgeschnittenen Natursteinplatten würden hingegen beide fotografiert und als Keramik nachgestellt. So blieben feine Unterschiede erhalten, und die Gesamtkomposition wirke lebendiger. Ähnlich verhält es sich mit der Ansicht menschlicher Gesichter: Schneidet man auf einem Foto die eine Gesichtshälfte ab und ersetzt diesen Teil des Fotos mit dem Spiegelbild der anderen Gesichtshälfte, dann verliert das Gesicht an Ausdruck.
Wie wir schon im letztjährigen Bericht vermerkt hatten, werden die auch „offenes Buch“ genannten Schmetterlingsdekore der Riesenfliesen immer extremer – in Farbkomposition wie in der Textur. Das 12-Millimeter-Sortiment des italienischen Anbieters EnergieKer heißt sogar Ekxtreme. Hier wie auch in der Serie Treasures and Gems finden sich Bookmatch-Dekore, die einem psychedelischen Science-Fiction-Film entlehnt sein könnten.
Galerie
Herausforderung für die Hersteller: Jedes Jahr aufs Neue Innovationen zu präsentieren. Hier drei neue Marmoroptik-Farben von Fiandre: Palissandro White vorn, Breccia Sarda Wand links hinten und Camouflage Wand rechts sowie Bodenfeld
Bild: Michael Spohr, Essen
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Ein Feuerwerk an neuen Serien: Die Italcer-Gruppe, hier mit einer Agata Blu-Interpretation ihrer Luxusmarke Bottega, präsentierte eine besonders große Auswahl an neuen Kollektionen bei den verschiedenen Marken unter dem Dach der Firmengruppe.
Bild: Italcer, Rubiera
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Kochen unter der Arbeitsplatte: Am Stand von ABK-Stone spielte die Musik – mit Kochvorführungen auf unsichtbaren Induktionskochfeldern.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Der Materialtrend: Travertinanmutungen wie die Serie Pietra Tiburtina von Casalgrande Padana fanden sich überall auf der Cersaie.
Bild: Michael Spohr, Essen
04|73
Und selbst wer wie Ragno gar nicht auf der Messe selbst, sondern nur parallel im eigenen Showroom präsentierte, kam an der Travertinoptik nicht vorbei: Realstone Travertino.
Bild: Ragno by Marazzi Group, Sassuolo
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ABK bewirbt seine Travertino Navona-Optik mit der Serienbezeichnung Sensi Roma als exklusives Konzept einer Nachgestaltung aus Feinsteinzeug des Natursteins, der im Laufe der Jahrhunderte viele Gebäude der ewigen Stadt charakterisiert hat.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Gerillte 3D-Oberfläche: Mit der Wave-Ausführung – hier in der Farbe Cream – verfügt Sensi Roma von ABK über eine haptisch ansprechende Variante.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
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Relief mit Wirkung: Die Kollektion Alchemy von Peronda orientiert sich an hellen, warmen Kalk-Sandsteinen und ergänzt diese um weißscherbige Wandfliesen mit einer plastisch wirkenden 3D-Oberfläche.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Rotscherbige Fliesen in gemütlichem Ambiente vorgestellt: Seine FS-Kollektion hatte Peronda in einem separaten Bistro untergebracht, wo man für eine Weile der Messehektik entkommen konnte.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Fünf Texturen als Ergänzung zu einer Kollektion mit sechs Farben in typisch mediterraner Terrakottaoptik: Chili & Green aus der Neuheit Aromas von Gigacer.
Bild: Gigacer, Faenza
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Architektonische Strenge gekonnt präsentiert: Revigres stellte seine Cromatica-Sammlung in den Mittelpunkt des Messeauftritts.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Bis zum Format 60 x 120 cm: Neu sind bei Cromatica die Druckdekore in allen 30 Farben.
Bild: Revigres, Barrô - Águeda
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Filigrane Wirkung: Dank der fingerdünnen Rippen wirken die 11,5 x 23 cm großen Wandfliesen der neuen Karatsu-Kollektion von Estudio Ceramico plastisch und grazil zugleich.
Bild: Estudio Ceramico, Sant Joan de Moró, Castellón
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Verschiedenste Kleinformate in jeder Farbe: Das Cevica Lab in Spanien steht Kunden für individuelle Farbwünsche zur Verfügung.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Glasierte kleinteilige Wandfliesen erleben eine Renaissance: Wie etwa am Messestand von Cinca aus Spanien dominierten häufig die kleinen farbigen Formate.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Keine Fliese, aber von WOW aus Spanien selbst entwickeltes Keramikelement: Die Raumtrennwand Icon überzeugt durch ihre imposante Geometrie bei minimalistischem Charakter.
Bild: WOW, Cabanes
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3D-Tiefenwirkung vom Settecentostudio: Beim Konzept Aguas von Diego Vencanto bringt eine feine Linienführung Leben auf die Wand.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Jenseits der Oberfläche: Bei Up, der einbrandigen Wandfliesenserie von La Fabbrica / Ava mit drei verschiedenen Strukturen im Format 5×25 cm erhältlich, ergänzt durch das klassische Format 10×10 cm in zwei Strukturen, formt Licht die schlichte Palette aus sieben Farben zu geschwungenen geometrischen Effekten.
Bild: Michael Spohr, Essen
18|73
Viel Effekt bei wenig Varianz: Wie stark die Wirkung der Up-Wandfliesen ist, zeigt sich etwa bei der Struktur Lingotto (oben im Bild) im direkten Vergleich mit der unstrukturierten Fliesenvariante (unten im Bild).
Bild: Michael Spohr, Essen
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Trendfarbe Blaugrün: Die Farbstellungen Jade und Teal – kombiniert mit dem Naturfarbton Bone – aus der minimalistischen Kollektion Cromatica 3.0 von Revigres stehen exemplarisch hierfür.
Bild: Michael Spohr, Essen
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So authentisch wie möglich: Bei der kanadischen Marke Anatolia unterscheiden sich die beiden Seiten eines Bookmatch-Dekors ebenso wie beim Naturstein-Vorbild.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Der Export der Anlagentechnologie in alle Welt macht es möglich: Die Bildauflösung und Tiefenwirkung der Fliesendrucke wird immer besser; ein Beispiel dafür ist Vasta Stone aus Vietnam.
Bild: Michael Spohr, Essen
22|73
Alien oder Motiv aus dem Rohrschach-Test? EnergieKer präsentierte besonders extreme Bookmatch-Dekore wie dieses Motiv in der Farbstellung Thunder: Clang aus der Kollektion Ekxtreme.
Bild: EnergieKer by Gold Art Ceramica, Pavullo nel Frignano
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Treasures and Gems: Die italienische Marke EnergieKer der Firma Gold Art Ceramica zeichnet sich dadurch aus, ihre Mitbewerber an Opulenz noch zu übertreffen, insbesondere bei der Auswahl der Natursteinnachbildungen
Bild: Michael Spohr, Essen
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Soll Eindruck machen, kommt aber dem Greenwashing schon bedenklich nahe: Eines von zahlreichen auf der Messe aufgehängten Nachhaltigkeitsschaubildern ohne konkreten Inhalt
Bild: Michael Spohr, Essen
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Die Keramik, die das Coronavirus sowie Bakterien bekämpft und nebenbei noch NOx aus der Luft holt: Italcer bewarb seine optional erhältliche Advance-Beschichtung auf mehreren Messeständen.
Bild: Michael Spohr, Essen
26|73
Mit der Universität Mailand entwickelt und mit Patenten geschützt: Die Active-Oberflächen der Iris Ceramica-Gruppe verfügen über antibakterielle, antivirale, Schadstoffe abbauende, geruchshemmende und easy-to-clean-Eigenschaften.
Bild: Michael Spohr, Essen
27|73
Null Grad im Iglu: Mit seiner eigenwilligen Messestand-Gestaltung machte der spanische Anbieter Magnifica auf die drohende Klimakatastrophe aufmerksam.
Bild: Michael Spohr, Essen
28|73
Im Zentrum des Iris Ceramica-Messeauftritts: Das revolutionäre neue Magnetverlegesystem Attract der Gruppenmarke Granitech, einsetzbar in sämtlichen Kollektionen der Firmengruppe
Bild: Michael Spohr, Essen
29|73
Laut Italgraniti-Gruppe ein echter Evolutionssprung beim Realismus der Feinsteinzeugoberflächen: Mit der neuen RealUp-Technologie erreicht der italienische Hersteller eine einzigartige Tiefe und Detailgenauigkeit im Material.
Bild: Italgraniti Group, Formigine
30|73
Einziger verbliebener deutscher Hersteller auf der Cersaie: Im 160. Jahr des Firmenbestehens setzte Meissen auf Biophilic Design – mit einem Mix aus Kollektionsvorschlägen und neuen Serien für den Handel.
Bild: Meissen Keramik, Meißen
31|73
Einer der Preisträger des diesjährigen ADI-Award für die beste Keramikoberfläche: Die Kollektion Iridea von Marca Corona überzeugte die Juroren mit ihren Farbverschiebungen bei den pudrigen Pastelltönen der neuen Serie.
Bild: Ceramiche Marca Corona, Sassulo
32|73
Preis für den besten Messestand unter den italienischen Herstellern: Badkeramik- und Armaturenanbieter Flaminia arrangierte zehn kubische Pavillons mit Materialarrangements um den zentralen Messeauftritt.
Bild: Cersaie, Bologna
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Gewinner des diesjährigen German Design Award: Badmöbel-Serie Astra am preisgekrönten Flaminia-Messestand.
Bild: Michael Spohr, Essen
34|73
Zeitreise durch die vergangenen 40 Cersaie-Jahre: Mit der Route 40 hatte die Messe Bologna einen Ausstellungsparcours mit Statements zu Highlights der jeweiligen Präsentationsjahre errichtet.
Bild: Michael Spohr, Essen
35|73
Diamanten von Zaha Hadid-Architekten: Dass Mosaik nicht out ist, bewies Atlas Concorde mit der neuen Marmoranmutung Marvel Meraviglia, entwickelt in Zusammenarbeit mit dem berühmten britischen Architekturbüro.
Bild: Ceramiche Atlas Concorde, Spezzano di Fiorano
36|73
Storyboard mit den Messetrends: Caesar stellte zwar jeweils eine von Schiefer und eine von Travertin inspirierte neue Kollektion in den Mittelpunkt seines Cersaie-Auftritts, arrangierte dazu aber weitere Naturtöne, florale Motive und Holzoptiken.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
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Als Holzboden-Kollektion mit keramischen Verunreinigungen bezeichnet Pininfarina seine für den größten Holzhändler Italiens Corà entwickelte Kollektion Miraggio.
Bild: Pininfarina, Cambiano
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Keramische Lösungen für den Pool: Der spanische Hersteller Cerámica Mayor hat sich – unter anderem mit exklusiven Anti-Rutsch-Systemen – ganz auf die keramische Verkleidung von Terrassen und Schwimmbecken, auch innerhalb des Pools eingestellt.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Unvergleichliche Oberflächen: Naturstein-Verarbeiter Petra Antiqua zeigte wie stets auf der Cersaie seine neuesten Kreationen mit faszinierenden Ideen zur Oberflächengestaltung.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Die Keramikmesse ist auch interessant für Natursteinanbieter: A.A.T.C. Marmi e Graniti stellt seit Jahren lieber in Bologna aus als auf der nahezu parallel stattfindenden Natursteinmesse Marmomac in Verona – in diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf Dünnstein-Massivoptikarbeiten auf Aluwabenplatten.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Hinterleuchtetes Glas: Mille 997 hat sich auf maßgeschneidertes Interior Design spezialisiert und zeigte verschiedene individualisierte Kombinationsmöglichkeiten.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Material-Mix in einheitlicher Optik: Glas, Tapete und keramische Fliese nebeneinander präsentierte die italienische Designschmiede Mille997.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Holz und Green Building: Garbelotto stellte sein neues nachhaltiges Clip-up-Parkettsystem vor.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Geschnittene Kieselsteine: Neben Mosaik aus recyceltem Glas zeigte Mosaikanbieter Mosavit in diesem Jahr auch sehr spezielle Naturstein-Kompositionen.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Zeitlose Naturschönheiten: Aus Trani, der mittelalterlichen weißen Stadt in Apulien, kommt der berühmte Kalkstein, den Hersteller Puglia als Bodenbelag und als Sanitärelement auf der Cersaie präsentierte.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Kein Naturstein, aber nahe dran: ABK Stone hat seine Fullbody3D-Technologie am Standort Solignano weiter perfektioniert, bei der nicht nur die Oberfläche, sondern der gesamte Materialkörper dem Natursteinvorbild nachgestellt wird und damit simuliert, was die Natur über die Jahrtausende erzeugt hat.
Bild: Michael Spohr, Essen
47|73
Betonoptiken auf dem Rückzug: Mit Con.Crete präsentierte Sichenia zwar eine neue Fliesenkollektion in Zementanmutung ...
Bild: Michael Spohr, Essen
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... konzentrierte sich aber auf die neue P_arkett-Kollektion mit sehr authentisch wirkenden vier Holzoptiken mit den Namen Graz, Linz, Thun und Tirol sowie dazu passende blumige Dekore.
Bild: Sichenia Gruppo Ceramiche, Sassuolo
49|73
Noch vereinzelt im Neuheitenreigen: Gardenia Orchidea ergänzte sein Sortiment in diesem Jahr um eine Ceppo di Gre-Interpretation, wie sie im vergangenen Jahr bei vielen Anbietern ins Programm aufgenommen worden war.
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
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Unsichtbare Kochfelder: Wie auch andere Hersteller integriert ABK STONE Induktionsheizplatten unter dem keramischen Material, auf denen dann gekocht und gebacken werden kann.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
51|73
Qualitätsunterschiede bleiben bemerkbar: Bei manchen Herstellern, die in diesem Beitrag nicht namentlich erwähnt werden, lassen sich auch heute noch massive Unterschiede in puncto Material- und Gestaltungsgüte ausmachen; nicht immer sind diese jedoch auf den ersten Blick erkennbar.
Bild: Michael Spohr, Essen
52|73
Maritime Symbolik: Versace, ein Anbieter besonders opulenter Keramikoberflächen, brachte mit seinen Dekorfliesen, hier Manifesto Tresor de la Mer Seesterne und Muscheln an die Wand.
Bild: Versace Ceramics by Ceramiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
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Jane Birkin lässt grüßen: Mit dem berühmten Liedtitel inszenierte Rondine seine Canova-Farbe Labradorite in einem Fashionstore. Wahrscheinlich stehen in der Auslage nicht von ungefähr Keramik-Taschen, die allerdings für eine Birkin-Bag die falsche Form haben.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Auf der Cersaie nicht zu finden: Der inzwischen zum US-amerikanischen Konzern Mohawk gehörende größte Fliesenhersteller Marazzi veranstaltete seine eigene TileWeek am Stammsitz in Sassuolo, präsentierte dort den Kunden seine Neuheiten wie die Wandfliesenserie Crogiolo Luz und zog damit Besucher von der Cersaie ab.
Bild: Marazzi Group, Sassuolo
55|73
Fantasievolle Fliesenpräsentation: Der spanische Hersteller La Platera installierte auf seinem Messestand ein Pferdekarussell mit Neuheiten.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Mauerwerk fürs Interieur aus Keramik: Mit Brick Generation zeigte Rondine eine neue Feinsteinzeugserie in Ziegeloptik, die an Gebäudehüllen von Bauten in London, Bristol und New York erinnern soll.
Bild: Ceramica Rondine Italcer, Rubiera
57|73
„Willkommen im Farbenland“ titelte FAP zu Cersaie 2023, auch wenn die abgebildete Farbe der neuen Kollektion Nobu mehr durch ihre raffinierten Struktureffekte auffällt als durch ihre Kolorierung. Die vier anderen neuen Kollektionen ebenso wie die komplette Serie Nobu hatten aber durchaus Farbe zu bieten.
Bild: FAP Ceramiche, Fiorano Modenese
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Handfertigung am Messestand: Kurz nach der Übernahme der Target-Gruppe mit den Designmarken Fuoriformato und 14 Ore Italiana durch die ABK-Gruppe stellten Mitarbeiterinnen der beiden Firmen bereits ihre Kunstfertigkeit bei der individuellen Oberflächengestaltung der Keramikscherben am Gemeinschaftsmessestand der ABK-Gruppe unter Beweis.
Bild: Michael Spohr, Essen
59|73
Die Kunst, eine Gruppe zu sein: Mit einem überdimensionalen Kunstwerk der Digitalkünstlerin Becha auf Keramikslabs, die die drei Unternehmenssäulen Innovation, Schönheit und Nachhaltigkeit symbolisieren sollen, präsentierte sich die Iris Ceramica-Gruppe auf der Cersaie. Dabei waren nicht nur die abnehmbaren runden Musterstücke, sondern der gesamte Messestand mit dem wiederverwendbaren Magnetverlegesystem Attract erstellt.
Bild: Michael Spohr, Essen
60|73
Seltener geworden, aber nicht verschwunden: Alfalux reihte sich in diesem Jahr mit der neuen Serie Venexia in die Anbieter von keramischen Terrazzoanmutungen ein, hier in den zwei von insgesamt sechs Farbstellungen Giudecca (rechts) und Contarini (links).
Bild: Michael Spohr, Essen
61|73
Soll nach den Worten von Vertriebsleiter Samuel Scognamiglio ein Zugpferd für 2024 werden: Die breit angelegte Steinoptik-Serie Noble Stone von La Fabbrica Ava, bei der es mit 3D Satin eine technologisch neue weiche Oberfläche gibt, auf der Aderungen reliefartig sichtbar und fühlbar sind.
Bild: Michael Spohr, Essen
62|73
Intensive, leuchtende Farben mit raffinierten Oberflächeneffekten: Settecento präsentierte eine ganze Reihe neuer glasierter Wandfliesen-Kollektionen – im Vordergrund Vibrant mit einer Struktur aus vertikalen unregelmäßigen Balken in einer sich wiederholenden, aber immer anderen Geometrie, die mit dem Licht und seine Reflexionen spielt.
Bild: Michael Spohr, Essen
63|73
3D-Technologie bei ABK ermöglicht ein breites Spektrum von Produktanwendungen: Die Platten werden nach der Oberflächendekoration einem zweiten Brand unterzogen. Die wie hier bei Sensi Fantasy erzielten Effekte entstehen durch den Auftrag von Keramikfarben in einem heißen Vierfarben-Digitalverfahren.
Bild: Michael Spohr, Essen
64|73
Möbelbau als Geschäftsfeld mit hohen Zuwachsraten: Tische und Küchenarbeitsplatten inklusive Spritzschutz wie im Bild bei Rondine gehören zu den häufigsten Anwendungen bei Fertigarbeiten.
Bild: Ceramica Rondine Italcer, Rubiera
65|73
Marmor- und Natursteinanmutungen aus Arabien: RAK Ceramics setzt voll auf große Slabs in den Dimensionen 120 x 240, 260 und 280 cm, wie am Empfangstresen auf der Cersaie zu sehen in den Optiken Fantastic Green und Milano Stone aus der Maximus-Reihe.
66|73
Bei der Iris Ceramica-Gruppe erhielten die drei Leitmarken Fiandre, Ariostea und FMG jeweils eigene Optiken, FMG beispielsweise die besonders prägnante Farbe Brown Fusion.
Bild: Michael Spohr, Essen
67|73
Luxus pur: Am Messestand der zu einer Firma zusammengelegten Marken La Fabbrica und Ava stellte auch die Untermarke Tonino Lamborghini aus: Hier die 120 x 280 cm großen Platten aus der Kollektion Magma mit besonders luxuriösen Dekorfliesen.
Bild: Michael Spohr, Essen
68|73
Natursteinanmutungen mit floralen Dekorationen: Wie am Messestand von La Fabbrica Ava fanden sich vielfach Gräser, Blätter und Blüten als zusätzlicher Digitaldruck auf den Steinnachbildungen.
Bild: Michael Spohr, Essen
69|73
Fiktive Natursteinkreationen made in China bei Marco Polo: Mittels Digitaldruck lässt sich dem Naturvorbild farblich und texturell auf die Sprünge helfen, was für den europäischen Geschmack vielleicht eher etwas zu viel des Guten ist.
Bild: Michael Spohr, Essen
70|73
Große Keramikslabs im Fitness-Studio: Da die Fitnessbranche nach der Corona-Pandemie wachsende Mitgliedszahlen in ihren Studios meldete, widmen sich die Keramikhersteller auch diesem Geschäftsfeld mit speziellen Arrangements.
Bild: Michael Spohr, Essen
71|73
Hinsichtlich der aktuellen Entwicklung bei den Texturen stehen Marmor- und andere Natursteinkopien nach wie vor am höchsten im Kurs, gefolgt von authentischen Fliesenoberflächen, dabei oft uni oder floral dekoriert. Holz- und Betonoptiken hingegen sind ebenso rückläufig wie Terrazzo- und Terrakotta-Interpretationen. Was nicht heißt, dass es nicht Unternehmen gibt, die gegen den Trend arbeiten. Novabell etwa richtete seinen Messeauftritt ganz auf die Präsentation des neuen Holzoptik-Formats 30 x 240 cm aus – einmal als Ergänzung einer Kollektion des Vorjahrs und in der neuen Kollektion Le Briccole. Und Sichenia setzte sogar auf Holz- sowie Betonoptik-Fliesen. Aber die allgemeine Tendenz geht eher in Richtung aller Arten von Steinen.
Echte und vermeintliche Nachhaltigkeit
Wie schon im vergangenen Jahr meinen die meisten Hersteller, um das Thema Nachhaltigkeit nicht mehr herumzukommen. Sie bemühen daher Grafiken, Schaubilder und grüne Schlagworte, präsentieren die ganze Vielfalt der verfügbaren Umweltzeichen sowie Signets und beteiligen sich an mehr oder weniger zweifelhaften Nachhaltigkeitswettbewerben um anschließend stolz die jeweiligen Awards zu präsentieren. Vielleicht tut man hier dem einen oder anderen Unrecht, wenn man all das komplett als Greenwashing abtut. In Deutschland jedenfalls ist der DGNB das Maß aller Dinge in punkto Nachhaltigkeit und weltweit die Cradle-to-Cradle-Zertifizierung. Letzte können lediglich die Iris-Ceramica-Gruppe und der niederländische Hersteller Royal Mosa aufweisen; bei der DGNB-Zertifizierung kommt die Deutsche Steinzeug mit dem Produkt Drytile hinzu. Und das war es auch schon an echter Nachhaltigkeit. Was schon deshalb besonders schade ist, weil keramische Fliesen generell ein vergleichsweise umweltschonendes Bauprodukt mit guten Nachhaltigkeitswerten sind.
Einige Hersteller versuchten zudem, sich hinsichtlich Umweltaspekten mit photokatalytischen Oberflächen von ihren Mitbewerbern abzuheben. Bei der Italcer-Gruppe heißen die entsprechend beschichteten Fliesen Advance, bei Casalgrande Padana Bios Self Cleaning, bei Marazzi Puro und bei Laminam sowie Grespania Hydrotect, so die Originalbezeichnung des japanischen Unternehmens und Patenthalters Toto, bei dem die Keramikhersteller Lizenzen für ihre Produkte erworben haben.
Neue Technologien
Wirklich bemerkenswert ist die komplett neue Technologie der Iris Ceramica-Gruppe: Granitech, eine der Gruppenmarken, die sich bisher vorwiegend Fassaden- und Doppelboden-Systemen widmete, präsentierte für die kompletten Sortimente aller anderen Gruppenmarken ein Magnetverlegesystem. Bei dem bereits lieferbaren Attract-System werden die Fliesen und Slabs mit einer rückseitig applizierten Magnetfolie sowie – bis zum Format 120 x 120 cm – rundum mit einer Fertigfuge ausgeliefert. Hinzu kommt eine weitere Folie als Gegenstück, die auf die plane Wand oder den Boden aufgebracht werden muss. Die Magnetfliesen können dann einfach aufgelegt werden. Der Clou dabei: Mit Saughebern lassen sie sich jederzeit wieder abnehmen und anderswo wiederverwenden. Dieser Gedanke der Wiederverwendung steht im Fokus der Neuentwicklung bei der Iris Ceramica-Gruppe. So sollen alle Attract-Produkte wieder zurückgeführt werden können. Diese werden vorzugsweise wiederverwendet, in jedem Fall aber wiederverwertet und in den Produktionszyklus neu eingebunden, so dass keinerlei Abfall mehr entsteht. Gleiches soll mit den Magnetfolien und dem Fugenmaterial geschehen. Der gesamte Cersaie-Gruppenmessestand war bereits im Attract -System gefertigt – mit dem Versprechen, dass er bis ins kleinste Detail wiederverwendet werde. Was nicht beworben wurde, aber ein Zusatzargument darstellen könnte: Mit dem System beschleunigen sich Fliesenverlegungen, die weitestgehend ohne Staub- und Lärmentwicklung vonstattengehen können. Interessant zudem, dass das System in Zusammenarbeit mit einem Klebstoffhersteller, nämlich Mapei entwickelt wurde.
Galerie
Herausforderung für die Hersteller: Jedes Jahr aufs Neue Innovationen zu präsentieren. Hier drei neue Marmoroptik-Farben von Fiandre: Palissandro White vorn, Breccia Sarda Wand links hinten und Camouflage Wand rechts sowie Bodenfeld
Bild: Michael Spohr, Essen
01|73
Ein Feuerwerk an neuen Serien: Die Italcer-Gruppe, hier mit einer Agata Blu-Interpretation ihrer Luxusmarke Bottega, präsentierte eine besonders große Auswahl an neuen Kollektionen bei den verschiedenen Marken unter dem Dach der Firmengruppe.
Bild: Italcer, Rubiera
02|73
Kochen unter der Arbeitsplatte: Am Stand von ABK-Stone spielte die Musik – mit Kochvorführungen auf unsichtbaren Induktionskochfeldern.
Bild: Michael Spohr, Essen
03|73
Der Materialtrend: Travertinanmutungen wie die Serie Pietra Tiburtina von Casalgrande Padana fanden sich überall auf der Cersaie.
Bild: Michael Spohr, Essen
04|73
Und selbst wer wie Ragno gar nicht auf der Messe selbst, sondern nur parallel im eigenen Showroom präsentierte, kam an der Travertinoptik nicht vorbei: Realstone Travertino.
Bild: Ragno by Marazzi Group, Sassuolo
05|73
ABK bewirbt seine Travertino Navona-Optik mit der Serienbezeichnung Sensi Roma als exklusives Konzept einer Nachgestaltung aus Feinsteinzeug des Natursteins, der im Laufe der Jahrhunderte viele Gebäude der ewigen Stadt charakterisiert hat.
Bild: Michael Spohr, Essen
06|73
Gerillte 3D-Oberfläche: Mit der Wave-Ausführung – hier in der Farbe Cream – verfügt Sensi Roma von ABK über eine haptisch ansprechende Variante.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
07|73
Relief mit Wirkung: Die Kollektion Alchemy von Peronda orientiert sich an hellen, warmen Kalk-Sandsteinen und ergänzt diese um weißscherbige Wandfliesen mit einer plastisch wirkenden 3D-Oberfläche.
Bild: Michael Spohr, Essen
08|73
Rotscherbige Fliesen in gemütlichem Ambiente vorgestellt: Seine FS-Kollektion hatte Peronda in einem separaten Bistro untergebracht, wo man für eine Weile der Messehektik entkommen konnte.
Bild: Michael Spohr, Essen
09|73
Fünf Texturen als Ergänzung zu einer Kollektion mit sechs Farben in typisch mediterraner Terrakottaoptik: Chili & Green aus der Neuheit Aromas von Gigacer.
Bild: Gigacer, Faenza
10|73
Architektonische Strenge gekonnt präsentiert: Revigres stellte seine Cromatica-Sammlung in den Mittelpunkt des Messeauftritts.
Bild: Michael Spohr, Essen
11|73
Bis zum Format 60 x 120 cm: Neu sind bei Cromatica die Druckdekore in allen 30 Farben.
Bild: Revigres, Barrô - Águeda
12|73
Filigrane Wirkung: Dank der fingerdünnen Rippen wirken die 11,5 x 23 cm großen Wandfliesen der neuen Karatsu-Kollektion von Estudio Ceramico plastisch und grazil zugleich.
Bild: Estudio Ceramico, Sant Joan de Moró, Castellón
13|73
Verschiedenste Kleinformate in jeder Farbe: Das Cevica Lab in Spanien steht Kunden für individuelle Farbwünsche zur Verfügung.
Bild: Michael Spohr, Essen
14|73
Glasierte kleinteilige Wandfliesen erleben eine Renaissance: Wie etwa am Messestand von Cinca aus Spanien dominierten häufig die kleinen farbigen Formate.
Bild: Michael Spohr, Essen
15|73
Keine Fliese, aber von WOW aus Spanien selbst entwickeltes Keramikelement: Die Raumtrennwand Icon überzeugt durch ihre imposante Geometrie bei minimalistischem Charakter.
Bild: WOW, Cabanes
16|73
3D-Tiefenwirkung vom Settecentostudio: Beim Konzept Aguas von Diego Vencanto bringt eine feine Linienführung Leben auf die Wand.
Bild: Michael Spohr, Essen
17|73
Jenseits der Oberfläche: Bei Up, der einbrandigen Wandfliesenserie von La Fabbrica / Ava mit drei verschiedenen Strukturen im Format 5×25 cm erhältlich, ergänzt durch das klassische Format 10×10 cm in zwei Strukturen, formt Licht die schlichte Palette aus sieben Farben zu geschwungenen geometrischen Effekten.
Bild: Michael Spohr, Essen
18|73
Viel Effekt bei wenig Varianz: Wie stark die Wirkung der Up-Wandfliesen ist, zeigt sich etwa bei der Struktur Lingotto (oben im Bild) im direkten Vergleich mit der unstrukturierten Fliesenvariante (unten im Bild).
Bild: Michael Spohr, Essen
19|73
Trendfarbe Blaugrün: Die Farbstellungen Jade und Teal – kombiniert mit dem Naturfarbton Bone – aus der minimalistischen Kollektion Cromatica 3.0 von Revigres stehen exemplarisch hierfür.
Bild: Michael Spohr, Essen
20|73
So authentisch wie möglich: Bei der kanadischen Marke Anatolia unterscheiden sich die beiden Seiten eines Bookmatch-Dekors ebenso wie beim Naturstein-Vorbild.
Bild: Michael Spohr, Essen
21|73
Der Export der Anlagentechnologie in alle Welt macht es möglich: Die Bildauflösung und Tiefenwirkung der Fliesendrucke wird immer besser; ein Beispiel dafür ist Vasta Stone aus Vietnam.
Bild: Michael Spohr, Essen
22|73
Alien oder Motiv aus dem Rohrschach-Test? EnergieKer präsentierte besonders extreme Bookmatch-Dekore wie dieses Motiv in der Farbstellung Thunder: Clang aus der Kollektion Ekxtreme.
Bild: EnergieKer by Gold Art Ceramica, Pavullo nel Frignano
23|73
Treasures and Gems: Die italienische Marke EnergieKer der Firma Gold Art Ceramica zeichnet sich dadurch aus, ihre Mitbewerber an Opulenz noch zu übertreffen, insbesondere bei der Auswahl der Natursteinnachbildungen
Bild: Michael Spohr, Essen
24|73
Soll Eindruck machen, kommt aber dem Greenwashing schon bedenklich nahe: Eines von zahlreichen auf der Messe aufgehängten Nachhaltigkeitsschaubildern ohne konkreten Inhalt
Bild: Michael Spohr, Essen
25|73
Die Keramik, die das Coronavirus sowie Bakterien bekämpft und nebenbei noch NOx aus der Luft holt: Italcer bewarb seine optional erhältliche Advance-Beschichtung auf mehreren Messeständen.
Bild: Michael Spohr, Essen
26|73
Mit der Universität Mailand entwickelt und mit Patenten geschützt: Die Active-Oberflächen der Iris Ceramica-Gruppe verfügen über antibakterielle, antivirale, Schadstoffe abbauende, geruchshemmende und easy-to-clean-Eigenschaften.
Bild: Michael Spohr, Essen
27|73
Null Grad im Iglu: Mit seiner eigenwilligen Messestand-Gestaltung machte der spanische Anbieter Magnifica auf die drohende Klimakatastrophe aufmerksam.
Bild: Michael Spohr, Essen
28|73
Im Zentrum des Iris Ceramica-Messeauftritts: Das revolutionäre neue Magnetverlegesystem Attract der Gruppenmarke Granitech, einsetzbar in sämtlichen Kollektionen der Firmengruppe
Bild: Michael Spohr, Essen
29|73
Laut Italgraniti-Gruppe ein echter Evolutionssprung beim Realismus der Feinsteinzeugoberflächen: Mit der neuen RealUp-Technologie erreicht der italienische Hersteller eine einzigartige Tiefe und Detailgenauigkeit im Material.
Bild: Italgraniti Group, Formigine
30|73
Einziger verbliebener deutscher Hersteller auf der Cersaie: Im 160. Jahr des Firmenbestehens setzte Meissen auf Biophilic Design – mit einem Mix aus Kollektionsvorschlägen und neuen Serien für den Handel.
Bild: Meissen Keramik, Meißen
31|73
Einer der Preisträger des diesjährigen ADI-Award für die beste Keramikoberfläche: Die Kollektion Iridea von Marca Corona überzeugte die Juroren mit ihren Farbverschiebungen bei den pudrigen Pastelltönen der neuen Serie.
Bild: Ceramiche Marca Corona, Sassulo
32|73
Preis für den besten Messestand unter den italienischen Herstellern: Badkeramik- und Armaturenanbieter Flaminia arrangierte zehn kubische Pavillons mit Materialarrangements um den zentralen Messeauftritt.
Bild: Cersaie, Bologna
33|73
Gewinner des diesjährigen German Design Award: Badmöbel-Serie Astra am preisgekrönten Flaminia-Messestand.
Bild: Michael Spohr, Essen
34|73
Zeitreise durch die vergangenen 40 Cersaie-Jahre: Mit der Route 40 hatte die Messe Bologna einen Ausstellungsparcours mit Statements zu Highlights der jeweiligen Präsentationsjahre errichtet.
Bild: Michael Spohr, Essen
35|73
Diamanten von Zaha Hadid-Architekten: Dass Mosaik nicht out ist, bewies Atlas Concorde mit der neuen Marmoranmutung Marvel Meraviglia, entwickelt in Zusammenarbeit mit dem berühmten britischen Architekturbüro.
Bild: Ceramiche Atlas Concorde, Spezzano di Fiorano
36|73
Storyboard mit den Messetrends: Caesar stellte zwar jeweils eine von Schiefer und eine von Travertin inspirierte neue Kollektion in den Mittelpunkt seines Cersaie-Auftritts, arrangierte dazu aber weitere Naturtöne, florale Motive und Holzoptiken.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
37|73
Als Holzboden-Kollektion mit keramischen Verunreinigungen bezeichnet Pininfarina seine für den größten Holzhändler Italiens Corà entwickelte Kollektion Miraggio.
Bild: Pininfarina, Cambiano
38|73
Keramische Lösungen für den Pool: Der spanische Hersteller Cerámica Mayor hat sich – unter anderem mit exklusiven Anti-Rutsch-Systemen – ganz auf die keramische Verkleidung von Terrassen und Schwimmbecken, auch innerhalb des Pools eingestellt.
Bild: Michael Spohr, Essen
39|73
Unvergleichliche Oberflächen: Naturstein-Verarbeiter Petra Antiqua zeigte wie stets auf der Cersaie seine neuesten Kreationen mit faszinierenden Ideen zur Oberflächengestaltung.
Bild: Michael Spohr, Essen
40|73
Die Keramikmesse ist auch interessant für Natursteinanbieter: A.A.T.C. Marmi e Graniti stellt seit Jahren lieber in Bologna aus als auf der nahezu parallel stattfindenden Natursteinmesse Marmomac in Verona – in diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf Dünnstein-Massivoptikarbeiten auf Aluwabenplatten.
Bild: Michael Spohr, Essen
41|73
Hinterleuchtetes Glas: Mille 997 hat sich auf maßgeschneidertes Interior Design spezialisiert und zeigte verschiedene individualisierte Kombinationsmöglichkeiten.
Bild: Michael Spohr, Essen
42|73
Material-Mix in einheitlicher Optik: Glas, Tapete und keramische Fliese nebeneinander präsentierte die italienische Designschmiede Mille997.
Bild: Michael Spohr, Essen
43|73
Holz und Green Building: Garbelotto stellte sein neues nachhaltiges Clip-up-Parkettsystem vor.
Bild: Michael Spohr, Essen
44|73
Geschnittene Kieselsteine: Neben Mosaik aus recyceltem Glas zeigte Mosaikanbieter Mosavit in diesem Jahr auch sehr spezielle Naturstein-Kompositionen.
Bild: Michael Spohr, Essen
45|73
Zeitlose Naturschönheiten: Aus Trani, der mittelalterlichen weißen Stadt in Apulien, kommt der berühmte Kalkstein, den Hersteller Puglia als Bodenbelag und als Sanitärelement auf der Cersaie präsentierte.
Bild: Michael Spohr, Essen
46|73
Kein Naturstein, aber nahe dran: ABK Stone hat seine Fullbody3D-Technologie am Standort Solignano weiter perfektioniert, bei der nicht nur die Oberfläche, sondern der gesamte Materialkörper dem Natursteinvorbild nachgestellt wird und damit simuliert, was die Natur über die Jahrtausende erzeugt hat.
Bild: Michael Spohr, Essen
47|73
Betonoptiken auf dem Rückzug: Mit Con.Crete präsentierte Sichenia zwar eine neue Fliesenkollektion in Zementanmutung ...
Bild: Michael Spohr, Essen
48|73
... konzentrierte sich aber auf die neue P_arkett-Kollektion mit sehr authentisch wirkenden vier Holzoptiken mit den Namen Graz, Linz, Thun und Tirol sowie dazu passende blumige Dekore.
Bild: Sichenia Gruppo Ceramiche, Sassuolo
49|73
Noch vereinzelt im Neuheitenreigen: Gardenia Orchidea ergänzte sein Sortiment in diesem Jahr um eine Ceppo di Gre-Interpretation, wie sie im vergangenen Jahr bei vielen Anbietern ins Programm aufgenommen worden war.
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
50|73
Unsichtbare Kochfelder: Wie auch andere Hersteller integriert ABK STONE Induktionsheizplatten unter dem keramischen Material, auf denen dann gekocht und gebacken werden kann.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
51|73
Qualitätsunterschiede bleiben bemerkbar: Bei manchen Herstellern, die in diesem Beitrag nicht namentlich erwähnt werden, lassen sich auch heute noch massive Unterschiede in puncto Material- und Gestaltungsgüte ausmachen; nicht immer sind diese jedoch auf den ersten Blick erkennbar.
Bild: Michael Spohr, Essen
52|73
Maritime Symbolik: Versace, ein Anbieter besonders opulenter Keramikoberflächen, brachte mit seinen Dekorfliesen, hier Manifesto Tresor de la Mer Seesterne und Muscheln an die Wand.
Bild: Versace Ceramics by Ceramiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
53|73
Jane Birkin lässt grüßen: Mit dem berühmten Liedtitel inszenierte Rondine seine Canova-Farbe Labradorite in einem Fashionstore. Wahrscheinlich stehen in der Auslage nicht von ungefähr Keramik-Taschen, die allerdings für eine Birkin-Bag die falsche Form haben.
Bild: Michael Spohr, Essen
54|73
Auf der Cersaie nicht zu finden: Der inzwischen zum US-amerikanischen Konzern Mohawk gehörende größte Fliesenhersteller Marazzi veranstaltete seine eigene TileWeek am Stammsitz in Sassuolo, präsentierte dort den Kunden seine Neuheiten wie die Wandfliesenserie Crogiolo Luz und zog damit Besucher von der Cersaie ab.
Bild: Marazzi Group, Sassuolo
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Fantasievolle Fliesenpräsentation: Der spanische Hersteller La Platera installierte auf seinem Messestand ein Pferdekarussell mit Neuheiten.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Mauerwerk fürs Interieur aus Keramik: Mit Brick Generation zeigte Rondine eine neue Feinsteinzeugserie in Ziegeloptik, die an Gebäudehüllen von Bauten in London, Bristol und New York erinnern soll.
Bild: Ceramica Rondine Italcer, Rubiera
57|73
„Willkommen im Farbenland“ titelte FAP zu Cersaie 2023, auch wenn die abgebildete Farbe der neuen Kollektion Nobu mehr durch ihre raffinierten Struktureffekte auffällt als durch ihre Kolorierung. Die vier anderen neuen Kollektionen ebenso wie die komplette Serie Nobu hatten aber durchaus Farbe zu bieten.
Bild: FAP Ceramiche, Fiorano Modenese
58|73
Handfertigung am Messestand: Kurz nach der Übernahme der Target-Gruppe mit den Designmarken Fuoriformato und 14 Ore Italiana durch die ABK-Gruppe stellten Mitarbeiterinnen der beiden Firmen bereits ihre Kunstfertigkeit bei der individuellen Oberflächengestaltung der Keramikscherben am Gemeinschaftsmessestand der ABK-Gruppe unter Beweis.
Bild: Michael Spohr, Essen
59|73
Die Kunst, eine Gruppe zu sein: Mit einem überdimensionalen Kunstwerk der Digitalkünstlerin Becha auf Keramikslabs, die die drei Unternehmenssäulen Innovation, Schönheit und Nachhaltigkeit symbolisieren sollen, präsentierte sich die Iris Ceramica-Gruppe auf der Cersaie. Dabei waren nicht nur die abnehmbaren runden Musterstücke, sondern der gesamte Messestand mit dem wiederverwendbaren Magnetverlegesystem Attract erstellt.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Seltener geworden, aber nicht verschwunden: Alfalux reihte sich in diesem Jahr mit der neuen Serie Venexia in die Anbieter von keramischen Terrazzoanmutungen ein, hier in den zwei von insgesamt sechs Farbstellungen Giudecca (rechts) und Contarini (links).
Bild: Michael Spohr, Essen
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Soll nach den Worten von Vertriebsleiter Samuel Scognamiglio ein Zugpferd für 2024 werden: Die breit angelegte Steinoptik-Serie Noble Stone von La Fabbrica Ava, bei der es mit 3D Satin eine technologisch neue weiche Oberfläche gibt, auf der Aderungen reliefartig sichtbar und fühlbar sind.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Intensive, leuchtende Farben mit raffinierten Oberflächeneffekten: Settecento präsentierte eine ganze Reihe neuer glasierter Wandfliesen-Kollektionen – im Vordergrund Vibrant mit einer Struktur aus vertikalen unregelmäßigen Balken in einer sich wiederholenden, aber immer anderen Geometrie, die mit dem Licht und seine Reflexionen spielt.
Bild: Michael Spohr, Essen
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3D-Technologie bei ABK ermöglicht ein breites Spektrum von Produktanwendungen: Die Platten werden nach der Oberflächendekoration einem zweiten Brand unterzogen. Die wie hier bei Sensi Fantasy erzielten Effekte entstehen durch den Auftrag von Keramikfarben in einem heißen Vierfarben-Digitalverfahren.
Bild: Michael Spohr, Essen
64|73
Möbelbau als Geschäftsfeld mit hohen Zuwachsraten: Tische und Küchenarbeitsplatten inklusive Spritzschutz wie im Bild bei Rondine gehören zu den häufigsten Anwendungen bei Fertigarbeiten.
Bild: Ceramica Rondine Italcer, Rubiera
65|73
Marmor- und Natursteinanmutungen aus Arabien: RAK Ceramics setzt voll auf große Slabs in den Dimensionen 120 x 240, 260 und 280 cm, wie am Empfangstresen auf der Cersaie zu sehen in den Optiken Fantastic Green und Milano Stone aus der Maximus-Reihe.
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Bei der Iris Ceramica-Gruppe erhielten die drei Leitmarken Fiandre, Ariostea und FMG jeweils eigene Optiken, FMG beispielsweise die besonders prägnante Farbe Brown Fusion.
Bild: Michael Spohr, Essen
67|73
Luxus pur: Am Messestand der zu einer Firma zusammengelegten Marken La Fabbrica und Ava stellte auch die Untermarke Tonino Lamborghini aus: Hier die 120 x 280 cm großen Platten aus der Kollektion Magma mit besonders luxuriösen Dekorfliesen.
Bild: Michael Spohr, Essen
68|73
Natursteinanmutungen mit floralen Dekorationen: Wie am Messestand von La Fabbrica Ava fanden sich vielfach Gräser, Blätter und Blüten als zusätzlicher Digitaldruck auf den Steinnachbildungen.
Bild: Michael Spohr, Essen
69|73
Fiktive Natursteinkreationen made in China bei Marco Polo: Mittels Digitaldruck lässt sich dem Naturvorbild farblich und texturell auf die Sprünge helfen, was für den europäischen Geschmack vielleicht eher etwas zu viel des Guten ist.
Bild: Michael Spohr, Essen
70|73
Große Keramikslabs im Fitness-Studio: Da die Fitnessbranche nach der Corona-Pandemie wachsende Mitgliedszahlen in ihren Studios meldete, widmen sich die Keramikhersteller auch diesem Geschäftsfeld mit speziellen Arrangements.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Eine weitere hochinteressante neue Technologie stellte die Italgraniti-Gruppe mit RealUp für ihre Marken vor. Laut Herstellerangaben ermöglicht dieses neue Verfahren „dem Realismus der Feinsteinzeugoberflächen einen echten Evolutionssprung, der durch die perfekte Abstimmung der vierfarbigen Grafik und der Materialstruktur in sehr hoher Auflösung ermöglicht wird“. RealUp kombiniert dabei die Wirkung von zwei digitalen Dekormaschinen, die der gepressten Masse Dreidimensionalität verleihen und sie mit grafischen Texturen versehen. Auf diese Weise fallen Farb- und Texturdaten ohne Spielraum für Fehler zusammen, was der keramischen Oberfläche eine einzigartige Tiefe und Detailgenauigkeit verleiht. Zudem soll es mit RealUp keine Wiederholfrequenz mehr geben, die ansonsten jeder serielle Produktionsprozess mit sich bringt und die bisher auch symptomatisch für die Herstellung von keramischen Fliesen ist.
Aus deutscher Sicht
Wäre nicht Meissen Keramik – nach der Premiere vom letzten Jahr – erneut angereist, man hätte keinen deutschen Hersteller in Bologna mehr antreffen können. Deutsche Messebesucher, häufig Vertreter der Handelsunternehmen hingegen waren überall zu sehen. Ihr Haupt-Gesprächsthema: Die Insolvenz der Steuler-Fliesengruppe in Zusammenhang mit der Baukrise hierzulande sowie die geplante Übernahme eines Werkes sowie der Steuler-Marken durch die italienische Panaria-Gruppe, da diese Neuigkeit während der Messe durchsickerte.
ADI Design Awards
Wenn wir jedes Jahr die Gewinner des ADI Design Awards für Keramik und für Bäder vorstellen, so sollte man im Hinterkopf behalten, dass die Preise italienischen Unternehmen vorbehalten sind – zudem gewinnen stets nur Marken, die dem italienischen Herstellerverband angeschlossen sind – was die Auswahl weiter eingrenzt.
In diesem Jahr landeten folgende Keramikoberflächen auf dem Podest: Iridea von Marca Corona, Miss von Grandinetti und G-Tech von der Gambini-Gruppe. Im Fall von Iridea – eine Kollektion aus pudrigen Pastelltönen mit Farbverschiebung über die Fläche im Format 50 x 120 cm – waren der besondere ästhetische Vorschlag mit dem Effekt einer gewebten Tapete, die verschiedenen Verlegemethoden mit umhüllenden Farbtönen in allmählichem Übergang und die dahinter stehende avantgardistische Inspiration ausschlaggebend für die Entscheidung.
Mit Miss gewann zudem eine der wenigen Terrazzo-Neuinterpretationen, die die Fuge als dekoratives Element einbezieht. G-Tech schließlich erhielt den Award für eine neue Technik, die Materialeffekte hervorbringt, welche über die bloße Nachahmung von Stein hinausgehen und vielfältige Interpretationen ermöglichen.
Galerie
Herausforderung für die Hersteller: Jedes Jahr aufs Neue Innovationen zu präsentieren. Hier drei neue Marmoroptik-Farben von Fiandre: Palissandro White vorn, Breccia Sarda Wand links hinten und Camouflage Wand rechts sowie Bodenfeld
Bild: Michael Spohr, Essen
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Ein Feuerwerk an neuen Serien: Die Italcer-Gruppe, hier mit einer Agata Blu-Interpretation ihrer Luxusmarke Bottega, präsentierte eine besonders große Auswahl an neuen Kollektionen bei den verschiedenen Marken unter dem Dach der Firmengruppe.
Bild: Italcer, Rubiera
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Kochen unter der Arbeitsplatte: Am Stand von ABK-Stone spielte die Musik – mit Kochvorführungen auf unsichtbaren Induktionskochfeldern.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Der Materialtrend: Travertinanmutungen wie die Serie Pietra Tiburtina von Casalgrande Padana fanden sich überall auf der Cersaie.
Bild: Michael Spohr, Essen
04|73
Und selbst wer wie Ragno gar nicht auf der Messe selbst, sondern nur parallel im eigenen Showroom präsentierte, kam an der Travertinoptik nicht vorbei: Realstone Travertino.
Bild: Ragno by Marazzi Group, Sassuolo
05|73
ABK bewirbt seine Travertino Navona-Optik mit der Serienbezeichnung Sensi Roma als exklusives Konzept einer Nachgestaltung aus Feinsteinzeug des Natursteins, der im Laufe der Jahrhunderte viele Gebäude der ewigen Stadt charakterisiert hat.
Bild: Michael Spohr, Essen
06|73
Gerillte 3D-Oberfläche: Mit der Wave-Ausführung – hier in der Farbe Cream – verfügt Sensi Roma von ABK über eine haptisch ansprechende Variante.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
07|73
Relief mit Wirkung: Die Kollektion Alchemy von Peronda orientiert sich an hellen, warmen Kalk-Sandsteinen und ergänzt diese um weißscherbige Wandfliesen mit einer plastisch wirkenden 3D-Oberfläche.
Bild: Michael Spohr, Essen
08|73
Rotscherbige Fliesen in gemütlichem Ambiente vorgestellt: Seine FS-Kollektion hatte Peronda in einem separaten Bistro untergebracht, wo man für eine Weile der Messehektik entkommen konnte.
Bild: Michael Spohr, Essen
09|73
Fünf Texturen als Ergänzung zu einer Kollektion mit sechs Farben in typisch mediterraner Terrakottaoptik: Chili & Green aus der Neuheit Aromas von Gigacer.
Bild: Gigacer, Faenza
10|73
Architektonische Strenge gekonnt präsentiert: Revigres stellte seine Cromatica-Sammlung in den Mittelpunkt des Messeauftritts.
Bild: Michael Spohr, Essen
11|73
Bis zum Format 60 x 120 cm: Neu sind bei Cromatica die Druckdekore in allen 30 Farben.
Bild: Revigres, Barrô - Águeda
12|73
Filigrane Wirkung: Dank der fingerdünnen Rippen wirken die 11,5 x 23 cm großen Wandfliesen der neuen Karatsu-Kollektion von Estudio Ceramico plastisch und grazil zugleich.
Bild: Estudio Ceramico, Sant Joan de Moró, Castellón
13|73
Verschiedenste Kleinformate in jeder Farbe: Das Cevica Lab in Spanien steht Kunden für individuelle Farbwünsche zur Verfügung.
Bild: Michael Spohr, Essen
14|73
Glasierte kleinteilige Wandfliesen erleben eine Renaissance: Wie etwa am Messestand von Cinca aus Spanien dominierten häufig die kleinen farbigen Formate.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Keine Fliese, aber von WOW aus Spanien selbst entwickeltes Keramikelement: Die Raumtrennwand Icon überzeugt durch ihre imposante Geometrie bei minimalistischem Charakter.
Bild: WOW, Cabanes
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3D-Tiefenwirkung vom Settecentostudio: Beim Konzept Aguas von Diego Vencanto bringt eine feine Linienführung Leben auf die Wand.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Jenseits der Oberfläche: Bei Up, der einbrandigen Wandfliesenserie von La Fabbrica / Ava mit drei verschiedenen Strukturen im Format 5×25 cm erhältlich, ergänzt durch das klassische Format 10×10 cm in zwei Strukturen, formt Licht die schlichte Palette aus sieben Farben zu geschwungenen geometrischen Effekten.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Viel Effekt bei wenig Varianz: Wie stark die Wirkung der Up-Wandfliesen ist, zeigt sich etwa bei der Struktur Lingotto (oben im Bild) im direkten Vergleich mit der unstrukturierten Fliesenvariante (unten im Bild).
Bild: Michael Spohr, Essen
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Trendfarbe Blaugrün: Die Farbstellungen Jade und Teal – kombiniert mit dem Naturfarbton Bone – aus der minimalistischen Kollektion Cromatica 3.0 von Revigres stehen exemplarisch hierfür.
Bild: Michael Spohr, Essen
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So authentisch wie möglich: Bei der kanadischen Marke Anatolia unterscheiden sich die beiden Seiten eines Bookmatch-Dekors ebenso wie beim Naturstein-Vorbild.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Der Export der Anlagentechnologie in alle Welt macht es möglich: Die Bildauflösung und Tiefenwirkung der Fliesendrucke wird immer besser; ein Beispiel dafür ist Vasta Stone aus Vietnam.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Alien oder Motiv aus dem Rohrschach-Test? EnergieKer präsentierte besonders extreme Bookmatch-Dekore wie dieses Motiv in der Farbstellung Thunder: Clang aus der Kollektion Ekxtreme.
Bild: EnergieKer by Gold Art Ceramica, Pavullo nel Frignano
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Treasures and Gems: Die italienische Marke EnergieKer der Firma Gold Art Ceramica zeichnet sich dadurch aus, ihre Mitbewerber an Opulenz noch zu übertreffen, insbesondere bei der Auswahl der Natursteinnachbildungen
Bild: Michael Spohr, Essen
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Soll Eindruck machen, kommt aber dem Greenwashing schon bedenklich nahe: Eines von zahlreichen auf der Messe aufgehängten Nachhaltigkeitsschaubildern ohne konkreten Inhalt
Bild: Michael Spohr, Essen
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Die Keramik, die das Coronavirus sowie Bakterien bekämpft und nebenbei noch NOx aus der Luft holt: Italcer bewarb seine optional erhältliche Advance-Beschichtung auf mehreren Messeständen.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Mit der Universität Mailand entwickelt und mit Patenten geschützt: Die Active-Oberflächen der Iris Ceramica-Gruppe verfügen über antibakterielle, antivirale, Schadstoffe abbauende, geruchshemmende und easy-to-clean-Eigenschaften.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Null Grad im Iglu: Mit seiner eigenwilligen Messestand-Gestaltung machte der spanische Anbieter Magnifica auf die drohende Klimakatastrophe aufmerksam.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Im Zentrum des Iris Ceramica-Messeauftritts: Das revolutionäre neue Magnetverlegesystem Attract der Gruppenmarke Granitech, einsetzbar in sämtlichen Kollektionen der Firmengruppe
Bild: Michael Spohr, Essen
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Laut Italgraniti-Gruppe ein echter Evolutionssprung beim Realismus der Feinsteinzeugoberflächen: Mit der neuen RealUp-Technologie erreicht der italienische Hersteller eine einzigartige Tiefe und Detailgenauigkeit im Material.
Bild: Italgraniti Group, Formigine
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Einziger verbliebener deutscher Hersteller auf der Cersaie: Im 160. Jahr des Firmenbestehens setzte Meissen auf Biophilic Design – mit einem Mix aus Kollektionsvorschlägen und neuen Serien für den Handel.
Bild: Meissen Keramik, Meißen
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Einer der Preisträger des diesjährigen ADI-Award für die beste Keramikoberfläche: Die Kollektion Iridea von Marca Corona überzeugte die Juroren mit ihren Farbverschiebungen bei den pudrigen Pastelltönen der neuen Serie.
Bild: Ceramiche Marca Corona, Sassulo
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Preis für den besten Messestand unter den italienischen Herstellern: Badkeramik- und Armaturenanbieter Flaminia arrangierte zehn kubische Pavillons mit Materialarrangements um den zentralen Messeauftritt.
Bild: Cersaie, Bologna
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Gewinner des diesjährigen German Design Award: Badmöbel-Serie Astra am preisgekrönten Flaminia-Messestand.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Zeitreise durch die vergangenen 40 Cersaie-Jahre: Mit der Route 40 hatte die Messe Bologna einen Ausstellungsparcours mit Statements zu Highlights der jeweiligen Präsentationsjahre errichtet.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Diamanten von Zaha Hadid-Architekten: Dass Mosaik nicht out ist, bewies Atlas Concorde mit der neuen Marmoranmutung Marvel Meraviglia, entwickelt in Zusammenarbeit mit dem berühmten britischen Architekturbüro.
Bild: Ceramiche Atlas Concorde, Spezzano di Fiorano
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Storyboard mit den Messetrends: Caesar stellte zwar jeweils eine von Schiefer und eine von Travertin inspirierte neue Kollektion in den Mittelpunkt seines Cersaie-Auftritts, arrangierte dazu aber weitere Naturtöne, florale Motive und Holzoptiken.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
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Als Holzboden-Kollektion mit keramischen Verunreinigungen bezeichnet Pininfarina seine für den größten Holzhändler Italiens Corà entwickelte Kollektion Miraggio.
Bild: Pininfarina, Cambiano
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Keramische Lösungen für den Pool: Der spanische Hersteller Cerámica Mayor hat sich – unter anderem mit exklusiven Anti-Rutsch-Systemen – ganz auf die keramische Verkleidung von Terrassen und Schwimmbecken, auch innerhalb des Pools eingestellt.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Unvergleichliche Oberflächen: Naturstein-Verarbeiter Petra Antiqua zeigte wie stets auf der Cersaie seine neuesten Kreationen mit faszinierenden Ideen zur Oberflächengestaltung.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Die Keramikmesse ist auch interessant für Natursteinanbieter: A.A.T.C. Marmi e Graniti stellt seit Jahren lieber in Bologna aus als auf der nahezu parallel stattfindenden Natursteinmesse Marmomac in Verona – in diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf Dünnstein-Massivoptikarbeiten auf Aluwabenplatten.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Hinterleuchtetes Glas: Mille 997 hat sich auf maßgeschneidertes Interior Design spezialisiert und zeigte verschiedene individualisierte Kombinationsmöglichkeiten.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Material-Mix in einheitlicher Optik: Glas, Tapete und keramische Fliese nebeneinander präsentierte die italienische Designschmiede Mille997.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Holz und Green Building: Garbelotto stellte sein neues nachhaltiges Clip-up-Parkettsystem vor.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Geschnittene Kieselsteine: Neben Mosaik aus recyceltem Glas zeigte Mosaikanbieter Mosavit in diesem Jahr auch sehr spezielle Naturstein-Kompositionen.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Zeitlose Naturschönheiten: Aus Trani, der mittelalterlichen weißen Stadt in Apulien, kommt der berühmte Kalkstein, den Hersteller Puglia als Bodenbelag und als Sanitärelement auf der Cersaie präsentierte.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Kein Naturstein, aber nahe dran: ABK Stone hat seine Fullbody3D-Technologie am Standort Solignano weiter perfektioniert, bei der nicht nur die Oberfläche, sondern der gesamte Materialkörper dem Natursteinvorbild nachgestellt wird und damit simuliert, was die Natur über die Jahrtausende erzeugt hat.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Betonoptiken auf dem Rückzug: Mit Con.Crete präsentierte Sichenia zwar eine neue Fliesenkollektion in Zementanmutung ...
Bild: Michael Spohr, Essen
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... konzentrierte sich aber auf die neue P_arkett-Kollektion mit sehr authentisch wirkenden vier Holzoptiken mit den Namen Graz, Linz, Thun und Tirol sowie dazu passende blumige Dekore.
Bild: Sichenia Gruppo Ceramiche, Sassuolo
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Noch vereinzelt im Neuheitenreigen: Gardenia Orchidea ergänzte sein Sortiment in diesem Jahr um eine Ceppo di Gre-Interpretation, wie sie im vergangenen Jahr bei vielen Anbietern ins Programm aufgenommen worden war.
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
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Unsichtbare Kochfelder: Wie auch andere Hersteller integriert ABK STONE Induktionsheizplatten unter dem keramischen Material, auf denen dann gekocht und gebacken werden kann.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
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Qualitätsunterschiede bleiben bemerkbar: Bei manchen Herstellern, die in diesem Beitrag nicht namentlich erwähnt werden, lassen sich auch heute noch massive Unterschiede in puncto Material- und Gestaltungsgüte ausmachen; nicht immer sind diese jedoch auf den ersten Blick erkennbar.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Maritime Symbolik: Versace, ein Anbieter besonders opulenter Keramikoberflächen, brachte mit seinen Dekorfliesen, hier Manifesto Tresor de la Mer Seesterne und Muscheln an die Wand.
Bild: Versace Ceramics by Ceramiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
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Jane Birkin lässt grüßen: Mit dem berühmten Liedtitel inszenierte Rondine seine Canova-Farbe Labradorite in einem Fashionstore. Wahrscheinlich stehen in der Auslage nicht von ungefähr Keramik-Taschen, die allerdings für eine Birkin-Bag die falsche Form haben.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Auf der Cersaie nicht zu finden: Der inzwischen zum US-amerikanischen Konzern Mohawk gehörende größte Fliesenhersteller Marazzi veranstaltete seine eigene TileWeek am Stammsitz in Sassuolo, präsentierte dort den Kunden seine Neuheiten wie die Wandfliesenserie Crogiolo Luz und zog damit Besucher von der Cersaie ab.
Bild: Marazzi Group, Sassuolo
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Fantasievolle Fliesenpräsentation: Der spanische Hersteller La Platera installierte auf seinem Messestand ein Pferdekarussell mit Neuheiten.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Mauerwerk fürs Interieur aus Keramik: Mit Brick Generation zeigte Rondine eine neue Feinsteinzeugserie in Ziegeloptik, die an Gebäudehüllen von Bauten in London, Bristol und New York erinnern soll.
Bild: Ceramica Rondine Italcer, Rubiera
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„Willkommen im Farbenland“ titelte FAP zu Cersaie 2023, auch wenn die abgebildete Farbe der neuen Kollektion Nobu mehr durch ihre raffinierten Struktureffekte auffällt als durch ihre Kolorierung. Die vier anderen neuen Kollektionen ebenso wie die komplette Serie Nobu hatten aber durchaus Farbe zu bieten.
Bild: FAP Ceramiche, Fiorano Modenese
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Handfertigung am Messestand: Kurz nach der Übernahme der Target-Gruppe mit den Designmarken Fuoriformato und 14 Ore Italiana durch die ABK-Gruppe stellten Mitarbeiterinnen der beiden Firmen bereits ihre Kunstfertigkeit bei der individuellen Oberflächengestaltung der Keramikscherben am Gemeinschaftsmessestand der ABK-Gruppe unter Beweis.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Die Kunst, eine Gruppe zu sein: Mit einem überdimensionalen Kunstwerk der Digitalkünstlerin Becha auf Keramikslabs, die die drei Unternehmenssäulen Innovation, Schönheit und Nachhaltigkeit symbolisieren sollen, präsentierte sich die Iris Ceramica-Gruppe auf der Cersaie. Dabei waren nicht nur die abnehmbaren runden Musterstücke, sondern der gesamte Messestand mit dem wiederverwendbaren Magnetverlegesystem Attract erstellt.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Seltener geworden, aber nicht verschwunden: Alfalux reihte sich in diesem Jahr mit der neuen Serie Venexia in die Anbieter von keramischen Terrazzoanmutungen ein, hier in den zwei von insgesamt sechs Farbstellungen Giudecca (rechts) und Contarini (links).
Bild: Michael Spohr, Essen
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Soll nach den Worten von Vertriebsleiter Samuel Scognamiglio ein Zugpferd für 2024 werden: Die breit angelegte Steinoptik-Serie Noble Stone von La Fabbrica Ava, bei der es mit 3D Satin eine technologisch neue weiche Oberfläche gibt, auf der Aderungen reliefartig sichtbar und fühlbar sind.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Intensive, leuchtende Farben mit raffinierten Oberflächeneffekten: Settecento präsentierte eine ganze Reihe neuer glasierter Wandfliesen-Kollektionen – im Vordergrund Vibrant mit einer Struktur aus vertikalen unregelmäßigen Balken in einer sich wiederholenden, aber immer anderen Geometrie, die mit dem Licht und seine Reflexionen spielt.
Bild: Michael Spohr, Essen
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3D-Technologie bei ABK ermöglicht ein breites Spektrum von Produktanwendungen: Die Platten werden nach der Oberflächendekoration einem zweiten Brand unterzogen. Die wie hier bei Sensi Fantasy erzielten Effekte entstehen durch den Auftrag von Keramikfarben in einem heißen Vierfarben-Digitalverfahren.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Möbelbau als Geschäftsfeld mit hohen Zuwachsraten: Tische und Küchenarbeitsplatten inklusive Spritzschutz wie im Bild bei Rondine gehören zu den häufigsten Anwendungen bei Fertigarbeiten.
Bild: Ceramica Rondine Italcer, Rubiera
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Marmor- und Natursteinanmutungen aus Arabien: RAK Ceramics setzt voll auf große Slabs in den Dimensionen 120 x 240, 260 und 280 cm, wie am Empfangstresen auf der Cersaie zu sehen in den Optiken Fantastic Green und Milano Stone aus der Maximus-Reihe.
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Bei der Iris Ceramica-Gruppe erhielten die drei Leitmarken Fiandre, Ariostea und FMG jeweils eigene Optiken, FMG beispielsweise die besonders prägnante Farbe Brown Fusion.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Luxus pur: Am Messestand der zu einer Firma zusammengelegten Marken La Fabbrica und Ava stellte auch die Untermarke Tonino Lamborghini aus: Hier die 120 x 280 cm großen Platten aus der Kollektion Magma mit besonders luxuriösen Dekorfliesen.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Natursteinanmutungen mit floralen Dekorationen: Wie am Messestand von La Fabbrica Ava fanden sich vielfach Gräser, Blätter und Blüten als zusätzlicher Digitaldruck auf den Steinnachbildungen.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Fiktive Natursteinkreationen made in China bei Marco Polo: Mittels Digitaldruck lässt sich dem Naturvorbild farblich und texturell auf die Sprünge helfen, was für den europäischen Geschmack vielleicht eher etwas zu viel des Guten ist.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Große Keramikslabs im Fitness-Studio: Da die Fitnessbranche nach der Corona-Pandemie wachsende Mitgliedszahlen in ihren Studios meldete, widmen sich die Keramikhersteller auch diesem Geschäftsfeld mit speziellen Arrangements.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Bei der vierten Auflage des Preises für den besten Messestand überzeugten die Juror*innen die Auftritte von Treemme rubinetterie, Ermes Aurelia, Azuvi und Flaminia. Wirklich erstaunlich hierbei war die Auszeichnung von Treemme rubinetterie dafür, die Messebesucher in die Fabrik zu fahren, um ihnen hier den Produktionsprozess vorzuführen. Damit forciert die Messe selbst den Trend, Kunden vom Messegelände wegzulotsen. Hinsichtlich der weiteren Preisträger konnten wir nur die Entscheidung für den Badkeramik- und Armaturenanbieter Flaminia nachvollziehen, der zehn unterschiedliche Kuben mit Badinstallationen in verschiedenen Farbkompositionen um das Messestand-Zentrum herum arrangierte. Ein strenges und reduziertes Design stellte die jeweiligen Produkte in allen zehn Rauminstallationen beinahe museal in den Mittelpunkt der Präsentation.
An diese Stelle sei darauf hingewiesen, dass es sich bei der Cersaie um keine reine Fliesenmesse handelt. Mehrere Hallen und Ausstellungsbereiche waren wie immer der Badezimmer-Ausstattung, der Bauchemie, den Werkzeugen und den Vorlieferanten der Keramikhersteller vorbehalten.
Selbst in den Fliesenhallen fanden sich – wie seit Jahren – nicht nur Keramikhersteller, sondern auch Anbieter von Holz, Glas, Naturstein, Tapete, Quarz-Komposit-Werkstoff und Materialkompositionen. Und schließlich hatte die Messegesellschaft anlässlich des 40-jährigen Jubiläums mit der Route 40 einen Parcours durch die Geschichte der Veranstaltung, angefangen 1983 bis heute angelegt – jeweils mit besonderen Highlights der einzelnen Präsentationsjahre.
