Keine Corona-Einschränkungen mehr, persönliche Kontakte ohne
Maske – und doch keine Cersaie „as usual“. Unser Autor Michael
Spohr war in Bologna unterwegs und berichtet von einer Cersaie, auf
die Rohstoff-Knappheit, massiv gestiegene Energiepreise und der
Ukrainekrieg ihre Schatten warfen.
Galerie
Gedeckte Farben und Erdtöne: Der Naturtrend war auf der Cersaie 2022 unübersehbar, wie hier bei der Kollektion Terra von Gigacer, die einen der begehrten ADI Design Awards gewann.
Bild: Gigacer, Faenza
01|47
Mehrere Hersteller versuchen sich an durchgehenden Aderungen wie beim Naturstein: Am Messestand von Versace und Gardenia Orchidea fotografierte Kante einer 12 mm-Platte mit der ABK-Technologie FullVein3D.
Bild: Michael Spohr, Essen
02|47
Terrakotta-Farbtöne sind zurück: Ein Beispiel hierfür ist die Farbstellung Terracotta der neuen Laminam-Kollektion Calce – hier in der Outdoor-Version.
Bild: Laminam, Fiorano Modenese
03|47
Terrakotta als neutrale, warme Farbe passt sich vielen Stilrichtungen an: Hier die Serie Mand von Mirage mit einer einfallsreichen Strukturgebung.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
04|47
Vielfältiges Mashup erdiger Farbtöne: Die Kollektion Cotto del Campiano von Cir setzt ebenfalls wieder eine keramische Terrakottaoptik in Szene.
Bild: Cir / Gruppo Romani, Casalgrande
05|47
Anlehnung an den traditionellen marokkanischen Kalkputz: Die dementsprechend Tadelakt genannte Serie von Cir interpretiert diesen derzeit im Trend liegenden Glanzputz in Keramik.
Bild: Cir / Gruppo Romani, Casalgrande
06|47
Reproduktion von Marmor, Stein und Metall: Die Slabs-Kollektion von Gardenia Orchidea mit Platten im Format 160 x 320 cm eignet sich auch für den Möbelbau.
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
07|47
Meist nachgebildeter Naturstein: Ceppo di Gres Verde von Cercom ist eine von vielen Neuheiten in der Optik des italienischen Konglomerats.
Bild: Cercom / Gruppo Romani, Casalgrande
08|47
Keramiktapeten im botanic style: Die Kollektion Papier von Mirage kombiniert eine Abfolge von Motiven aus der Blumen- und Pflanzenwelt mit zeitgenössischem Akzent.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
09|47
Je nach Blickwinkel und Betrachtungsabstand wechselnder optischer Eindruck: Die vom Designer Kensaku Oshiro erdachte Kollektion Nuer von Living Ceramics.
Bild: Michael Spohr, Essen
10|47
Möglichst exakte Kopie natürlicher Materialien, jedoch mit den technischen Eigenschaften von Feinsteinzeug: Das New Yorker Architekturbüro KPF schuf für Casalgrande Padana die Kollektion The City.
Bild: Casalgrande Padana, Casalgrande
11|47
Strukturen ändern die optische Wirkung: Die Riffelung verleiht dieser sonst kühlen Marmoroptik von Mirage einen warmen, wohnlichen Charakter.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
12|47
Über Dinge unterschiedlich denken: Mirage präsentierte zur Cersaie mit Oudh eine neue elegante Eichenholzoptik-Serie im breiten Dielenformat – mit der Tendenz des Biophilic Designs.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
13|47
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken: Dieses Goethe-Zitat ziert ein Motiv dreier Farben der Caesar-Kollektion Alchemy mit der neuen Lux-Oberfläche, die Metall auf ungewöhnliche und daher noch originellere Weise erkunden möchte.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
14|47
Living Ceramics hat die Marke Ceramic Lab ins Leben gerufen um mit Farben, Formen und Formaten experimentieren zu können: In Bologna präsentierte das Unternehmen in diesem Jahr seine ersten fertigen Kollektionen und deren Kombinationsmöglichkeiten.
Bild: Michael Spohr, Essen
15|47
Mix and match Marmor mit oxidiertem Metall: Kombination der Kollektionen Oxide, La Geoteca und La Marmoteca von Gardenia Orchidea
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
16|47
Häufig genutztes Eyecatcher-Stilmittel der keramischen Natursteinimitate, hier Patagonia Emerald von Gardenia Orchidea: Beim Effekt des offenen Buches – auch Schmetterling genannt – werden zwei hintereinander aus einem Block gesägte und geschliffene Tafeln im Spiegelschnitt nebeneinander angeordnet.
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
17|47
Fliesen und passendes Mosaik: Kollektion Gemstone von La Fabbrica in der Farbe Ocean, inspiriert von dem charakteristischen Hellblau der Höhlen des chilenischen Carrera-Sees.
Bild: La Fabbrica, Castel Bolognese
18|47
Neue Form der Strukturierung mit teilpolierten Oberflächen: Alaska White (hier mit anderen Cersaie-Neuheiten kombiniert) aus der Graniti-Maximum-Serie von Fiandre zeigt, dass technologische Innovationen weiterhin möglich sind.
Bild: Michael Spohr, Essen
19|47
Von sechs über zwölf bis zu zwanzig Millimetern: Fiandre präsentierte neben den eigenen Neuheiten auch die der Schwesterfirma Sapienstone, insbesondere die Platten mit komplett durch den Fliesenkörper gehender Maserung (rechts im Bild).
Bild: Michael Spohr, Essen
20|47
Glimmer in der Oberfläche beim neuen Glint Finish: Was bisher dem Naturstein vorbehalten war, hat die Iris Ceramica-Gruppe nun geschafft in die Oberfläche ihrer XXL-Fliesen zu integrieren, hier in der Farbe Labradorite.
Bild: Michael Spohr, Essen
21|47
Kochen auf unsichtbaren Induktionskochfeldern: Die ABK-Gruppe veranstaltete während der Messe Kochvorführungen um die raffinierte Technik vorzuführen.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
22|47
Offenes Buch und poetisches Holz: Abkstone kombiniert bei diesem Rendering die neue Marmoroptik-Farbe Calacatta Oyster als Schmetterling mit einer neuen Patina-Holzdielenoptik namens Poetry Wood.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
23|47
Küchenstudios tragen zum Erfolg der großformatigen Keramik bei: Diese Sahara Noir-Anmutung von Avastone in Massivoptik erfüllt den Wunsch nach Natursteinoptik bei gleichzeitiger Strapazierfähigkeit.
Bild: Avastone / La Fabbrica, Castel Bolognese
24|47
Eigene Waschtisch-Kollektionen gehören zum Angebot von immer mehr Keramikherstellern: hier der Waschtischtyp Joy von Mirage mit Platten der neuen Papier-Kollektion.
Bild: Michael Spohr, Essen
25|47
Goldakzente und Mosaikanklänge: Infinity, die Atlas Concorde-Küchenplattenmarke präsentierte mit Holos eine neue Kollektion, die geometrische Strukturen in dreidimensionalen Reliefs an die Wand bringt.
Bild: Michael Spohr, Essen
26|47
Handgefertigt wirkende Kleinteiligkeit: La Fabbrica nennt seine neue große Welt des kleinen Formates in Aquarell-Optik bewusst Small.
Bild: La Fabbrica, Castel Bolognese
27|47
Aquarelleffekte und ausgeprägte Farbtonvariationen: Die Palette von Poetry Colours aus dem Hause ABK enthält unter anderem leuchtende Blautöne.
Bild: Michael Spohr, Essen
28|47
Erinnern an unregelmäßige handgefertigte Majolika: Die kleinen ABK-Wandfliesen – hier ein Pastellgrün – ergänzen im Poetry-House-Konzept der ABK die bereits vorhandenen Keramikfliesenserien.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
29|47
Exakt abgestimmt auf die neuen und arrivierten Marmoroptiken: Bei Balance handelt es sich um eine 14 Unifarben in Putzstruktur umfassende Kollektion der Iris Ceramica-Gruppe, die sich perfekt eignet, um Marmorlook-Akzente zu ergänzen und in Szene zu setzen.
Bild: Michael Spohr, Essen
30|47
Mut zur Farbe: 41zero42 präsentierte sich mit einem der buntesten Messestände – wobei die einzelnen Farben beispielsweise der neuen Kollektion Kappa dank ihrer regelmäßigen Rasterung durchaus einen ruhigen Eindruck vermitteln können.
Bild: Michael Spohr, Essen
31|47
Grafische Motive mit neuen Dekorationsideen: Die ABK-Kollektion Wide&Style Mini Vol. 2 besteht aus 60 x 120 cm großen Fliesen, die an der Wand eine tapetenartige Anmutung erzeugen.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
32|47
Grafische Motive mit neuen Dekorationsideen: Die ABK-Kollektion Wide&Style Mini Vol. 2 besteht aus 60 x 120 cm großen Fliesen, die an der Wand eine tapetenartige Anmutung erzeugen.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
33|47
Lavaanmutung mit Teilglasur: Die rotscherbige Fliesenkollektion Lava der Marke Iris Ceramica fällt durch intensiv leuchtende Farben auf.
Bild: Michael Spohr, Essen
34|47
Komplett neues Wandfliesenprogramm: Iris Ceramica präsentierte zur Cersaie mit Bottega d’Arte ein breites Fliesensortiment, das sich auf althergebrachtes Know-how in Verbindung mit dem traditionellen Naturmaterial besinnt.
Bild: Michael Spohr, Essen
35|47
Erinnert an Bleistiftzeichnungen und erzielt optisch ein fast textiles Muster: Die neue Holzoptikkollektion Oasis von Isla Tiles, hier in der Farbe Beige Tortora.
Bild: Isla Tiles / Gruppo Romani, Casalgrande
36|47
Florale Herbststimmung: Im Tapetenlook präsentierte Caesar seine neue Kollektion Deco Solutions, hier mit dem Dekor Gold Willow.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
37|47
Ergänzung für die Wand zu den wichtigsten Feinsteinzeugkollektionen des Unternehmens: Caesar stellte mit Deco Solutions eine ganze Reihe von Naturmotiven vor.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
38|47
Die neue Eichenholzoptik-Kollektion von Caesar heißt nicht von ungefähr Cocoon.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
39|47
Spiegeleffekte, die auf eine alte Tradition des achtzehnten Jahrhunderts verweisen: Mirage erhielt für seine Kollektion Reflet einen der ADI Design Awards.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
40|47
Ebenfalls mit einem ADI Design Award geehrt: Die von Storagemilano entworfene neue Listello-Kollektion Volume von Ceramica Bardelli, die sich durch eine Dreidimensionalität mit interessanten Licht- und Schattenspielen auszeichnet.
Bild: Ceramica Bardelli / Gruppo Bardelli, Vittuone
41|47
Große Sortimentstiefe: Die neue Stile-Kollektion von Casalgrande Padana besteht aus sechs Farben in sieben Oberflächen mit acht Formaten.
Bild: Casalgrande Padana, Casalgrande
42|47
Spannende Oberflächenvielfalt: Stile, welches sich an belgischen Blaustein anlehnt, gibt es beispielsweise in einer diagonal geriffelten Oberfläche.
Bild: Casalgrande Padana, Casalgrande
43|47
Wirkungsvolle Präsentation des keramischen Produktes bereits bei der Außenwand-Realisierung, deren plastische Ausgestaltung vielen Messebesuchern zu einer willkommenen Sitzgelegenheit während der ermüdenden Laufarbeit durch die Hallen verhalf: Vives gewann einen der ADI Awards für das beste Messestand-Design.
Bild: Michael Spohr, Essen
44|47
Raffiniertes Spiel aus Form und Struktur: Bei diesem Wandbelag-Mosaik handelt es sich allerdings nicht um Keramik, sondern um Beton.
Bild: Michael Spohr, Essen
45|47
Heizkörper aus Marmormehl: Das italienische Start-Up-Unternehmen Maarmo setzt auf eine komplett nachhaltige Produktion seiner patentierten Produkte.
Bild: Michael Spohr, Essen
46|47
Gewann für seine Ceppo di Gre-Interpretation den Red Dot Design Award: Der polnische Hersteller Cerrad mit seiner neuen Kollektion Ceppo Nuovo
Bild: Cerrad, Starachowice
47|47
Wichtige, hauptsächlich italienische Fliesenhersteller hatten
sich zudem entschieden, der Messe komplett fern zu bleiben – wie
etwa Marazzi sowie die Florim- und die Emil-Gruppe. Diese luden
ihre Besucher zu Events in die eigenen Showräume ein, ohne – wie
bisher üblich – wenigstens mit einem Gruppenmessestand in Bologna
vertreten zu sein. Dass die 39. Cersaie dennoch mehr als 90.000
Besucher zählen konnte, die die Messestände von 624 Ausstellern
aufsuchten (237 davon aus dem Ausland) kann vor diesem Hintergrund
als Erfolg gewertet werden. Vielleicht half dabei auch ein offener
Brief der AG Fliese im Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel,
in dem die Unterzeichner zur Messeteilnahme aufriefen.
Knapp 50 Prozent der Besucher kamen in diesem Jahr aus dem
Ausland in die 15 Hallen, die mit 140.000 Quadratmetern
Ausstellungsfläche noch nicht wieder soweit gefüllt waren wie 2019.
Sie erlebten eine ambivalente Branche zwischen Aufbruchsstimmung
und Durchhalteparolen: Zum einen berichteten die meisten Hersteller
von einer zufriedenstellenden Auftragslage und guten Geschäften in
den ersten drei Quartalen, zum anderen war aber auch die Sorge
hinsichtlich steigender Zinsen, ausgebuchter Handwerker sowie der
problematischen Rohstoff- und Energieversorgung spürbar. Hinzu
kommen die gestiegenen Kosten für den Fliesentransport, die
Holzverpackungen, Folien und Zusatzprodukte weiterer Zulieferer.
Die energieintensive Fliesenindustrie reagiert auf all das bereits
jetzt mit Kurzarbeit, vorübergehenden Entlassungen, dem
Herunterfahren von Öfen und natürlich mit massiven
Preissteigerungen, sowohl direkt als auch mittelbar über
Energiekosten-Zuschläge.
Krisen und Probleme wirken aber oft auch katalysatorisch. So
steht das Thema Nachhaltigkeit angesichts zunehmender
Schwierigkeiten bei der Rohstoff-Versorgung plötzlich nicht mehr
nur in den Marketingabteilungen auf der Tagesordnung. Und auch die
zutage getretene Abhängigkeit vom Erdgas als wichtigstem Brennstoff
bei der Fliesenherstellung bewegt die Hersteller, sich ernsthaft
nach neuen Energiequellen umzuschauen. So schauen viele Produzenten
neidvoll auf das erste, mit grünem Wasserstoff betriebene
Keramikwerk der Iris Ceramica-Gruppe, welches das Unternehmen
zeitnah unabhängig von russischem Erdgas machen wird.
Die langjährige Konzentration auf ESG-Prinzipien (Environmental
Social Governance), zu der auch die Wasserstoffproduktion gehört
und die der Gruppe zudem die begehrte Cradle to
Cradle-Zertifizierung einbracht hat, trägt in der jetzigen
angespannten Situation besonders Früchte. Mit der Atlas
Concorde-Gruppe kündigte ein weiterer der großen Player in der
Keramikfliesenwelt an, bei seiner aktuell anstehenden
Werkserweiterung ebenfalls eine Wasserstoff-Fabrikation aufbauen zu
wollen.
Andere Produzenten hingegen, die noch alte Öfen mit hohem
Gasverbrauch betreiben und zunehmend Schwierigkeiten bekommen, das
Geld für erforderliche Modernisierungen aufzubringen, zeigten zwar
auf der Cersaie auch Neuheiten; ob diese jemals vom Band laufen
werden, hängt indes von Abnahmegarantien der Kunden ab. Auf der
anderen Seite war auch auf der Besucherseite – insbesondere beim
Handel – das Bestreben deutlich erkennbar, die mittel- bis
langfristige Lieferfähigkeit der Hersteller abzusichern. Je
günstiger die Produkte und je dicker die Fliesen sind,
desto mehr macht sich die Unsicherheit bemerkbar. Schließlich
verschlingt die Produktion von zwei Zentimeter dicken Fliesen ein
Vielfaches an Energie und Rohstoffen im Unterschied etwa zu sechs
Millimeter dünnen Platten. Zudem erreicht jede Krise zuerst
diejenigen Käufer mit dem niedrigsten Budget.
Dementsprechend hielt sich das Neuheitengewitter auf der Cersaie
– mit wenigen die Regel bestätigenden Ausnahmen – in diesem Jahr in
Grenzen. Hinter vorgehaltener Hand war darüber hinaus vielerorts zu
erfahren, dass es sich bei den Messexponaten zunächst um
Produktionsmuster handele, deren Marktstart noch keineswegs sicher
sei. Denn in Zeiten teurer Energie und knapper Rohstoffe kann nur
mehr produziert werden, was auch konkret nachgefragt wird.
Galerie
Gedeckte Farben und Erdtöne: Der Naturtrend war auf der Cersaie 2022 unübersehbar, wie hier bei der Kollektion Terra von Gigacer, die einen der begehrten ADI Design Awards gewann.
Bild: Gigacer, Faenza
01|47
Mehrere Hersteller versuchen sich an durchgehenden Aderungen wie beim Naturstein: Am Messestand von Versace und Gardenia Orchidea fotografierte Kante einer 12 mm-Platte mit der ABK-Technologie FullVein3D.
Bild: Michael Spohr, Essen
02|47
Terrakotta-Farbtöne sind zurück: Ein Beispiel hierfür ist die Farbstellung Terracotta der neuen Laminam-Kollektion Calce – hier in der Outdoor-Version.
Bild: Laminam, Fiorano Modenese
03|47
Terrakotta als neutrale, warme Farbe passt sich vielen Stilrichtungen an: Hier die Serie Mand von Mirage mit einer einfallsreichen Strukturgebung.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
04|47
Vielfältiges Mashup erdiger Farbtöne: Die Kollektion Cotto del Campiano von Cir setzt ebenfalls wieder eine keramische Terrakottaoptik in Szene.
Bild: Cir / Gruppo Romani, Casalgrande
05|47
Anlehnung an den traditionellen marokkanischen Kalkputz: Die dementsprechend Tadelakt genannte Serie von Cir interpretiert diesen derzeit im Trend liegenden Glanzputz in Keramik.
Bild: Cir / Gruppo Romani, Casalgrande
06|47
Reproduktion von Marmor, Stein und Metall: Die Slabs-Kollektion von Gardenia Orchidea mit Platten im Format 160 x 320 cm eignet sich auch für den Möbelbau.
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
07|47
Meist nachgebildeter Naturstein: Ceppo di Gres Verde von Cercom ist eine von vielen Neuheiten in der Optik des italienischen Konglomerats.
Bild: Cercom / Gruppo Romani, Casalgrande
08|47
Keramiktapeten im botanic style: Die Kollektion Papier von Mirage kombiniert eine Abfolge von Motiven aus der Blumen- und Pflanzenwelt mit zeitgenössischem Akzent.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
09|47
Je nach Blickwinkel und Betrachtungsabstand wechselnder optischer Eindruck: Die vom Designer Kensaku Oshiro erdachte Kollektion Nuer von Living Ceramics.
Bild: Michael Spohr, Essen
10|47
Möglichst exakte Kopie natürlicher Materialien, jedoch mit den technischen Eigenschaften von Feinsteinzeug: Das New Yorker Architekturbüro KPF schuf für Casalgrande Padana die Kollektion The City.
Bild: Casalgrande Padana, Casalgrande
11|47
Strukturen ändern die optische Wirkung: Die Riffelung verleiht dieser sonst kühlen Marmoroptik von Mirage einen warmen, wohnlichen Charakter.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
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Über Dinge unterschiedlich denken: Mirage präsentierte zur Cersaie mit Oudh eine neue elegante Eichenholzoptik-Serie im breiten Dielenformat – mit der Tendenz des Biophilic Designs.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
13|47
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken: Dieses Goethe-Zitat ziert ein Motiv dreier Farben der Caesar-Kollektion Alchemy mit der neuen Lux-Oberfläche, die Metall auf ungewöhnliche und daher noch originellere Weise erkunden möchte.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
14|47
Living Ceramics hat die Marke Ceramic Lab ins Leben gerufen um mit Farben, Formen und Formaten experimentieren zu können: In Bologna präsentierte das Unternehmen in diesem Jahr seine ersten fertigen Kollektionen und deren Kombinationsmöglichkeiten.
Bild: Michael Spohr, Essen
15|47
Mix and match Marmor mit oxidiertem Metall: Kombination der Kollektionen Oxide, La Geoteca und La Marmoteca von Gardenia Orchidea
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
16|47
Häufig genutztes Eyecatcher-Stilmittel der keramischen Natursteinimitate, hier Patagonia Emerald von Gardenia Orchidea: Beim Effekt des offenen Buches – auch Schmetterling genannt – werden zwei hintereinander aus einem Block gesägte und geschliffene Tafeln im Spiegelschnitt nebeneinander angeordnet.
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
17|47
Fliesen und passendes Mosaik: Kollektion Gemstone von La Fabbrica in der Farbe Ocean, inspiriert von dem charakteristischen Hellblau der Höhlen des chilenischen Carrera-Sees.
Bild: La Fabbrica, Castel Bolognese
18|47
Neue Form der Strukturierung mit teilpolierten Oberflächen: Alaska White (hier mit anderen Cersaie-Neuheiten kombiniert) aus der Graniti-Maximum-Serie von Fiandre zeigt, dass technologische Innovationen weiterhin möglich sind.
Bild: Michael Spohr, Essen
19|47
Von sechs über zwölf bis zu zwanzig Millimetern: Fiandre präsentierte neben den eigenen Neuheiten auch die der Schwesterfirma Sapienstone, insbesondere die Platten mit komplett durch den Fliesenkörper gehender Maserung (rechts im Bild).
Bild: Michael Spohr, Essen
20|47
Glimmer in der Oberfläche beim neuen Glint Finish: Was bisher dem Naturstein vorbehalten war, hat die Iris Ceramica-Gruppe nun geschafft in die Oberfläche ihrer XXL-Fliesen zu integrieren, hier in der Farbe Labradorite.
Bild: Michael Spohr, Essen
21|47
Kochen auf unsichtbaren Induktionskochfeldern: Die ABK-Gruppe veranstaltete während der Messe Kochvorführungen um die raffinierte Technik vorzuführen.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
22|47
Offenes Buch und poetisches Holz: Abkstone kombiniert bei diesem Rendering die neue Marmoroptik-Farbe Calacatta Oyster als Schmetterling mit einer neuen Patina-Holzdielenoptik namens Poetry Wood.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
23|47
Küchenstudios tragen zum Erfolg der großformatigen Keramik bei: Diese Sahara Noir-Anmutung von Avastone in Massivoptik erfüllt den Wunsch nach Natursteinoptik bei gleichzeitiger Strapazierfähigkeit.
Bild: Avastone / La Fabbrica, Castel Bolognese
24|47
Eigene Waschtisch-Kollektionen gehören zum Angebot von immer mehr Keramikherstellern: hier der Waschtischtyp Joy von Mirage mit Platten der neuen Papier-Kollektion.
Bild: Michael Spohr, Essen
25|47
Goldakzente und Mosaikanklänge: Infinity, die Atlas Concorde-Küchenplattenmarke präsentierte mit Holos eine neue Kollektion, die geometrische Strukturen in dreidimensionalen Reliefs an die Wand bringt.
Bild: Michael Spohr, Essen
26|47
Handgefertigt wirkende Kleinteiligkeit: La Fabbrica nennt seine neue große Welt des kleinen Formates in Aquarell-Optik bewusst Small.
Bild: La Fabbrica, Castel Bolognese
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Aquarelleffekte und ausgeprägte Farbtonvariationen: Die Palette von Poetry Colours aus dem Hause ABK enthält unter anderem leuchtende Blautöne.
Bild: Michael Spohr, Essen
28|47
Erinnern an unregelmäßige handgefertigte Majolika: Die kleinen ABK-Wandfliesen – hier ein Pastellgrün – ergänzen im Poetry-House-Konzept der ABK die bereits vorhandenen Keramikfliesenserien.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
29|47
Exakt abgestimmt auf die neuen und arrivierten Marmoroptiken: Bei Balance handelt es sich um eine 14 Unifarben in Putzstruktur umfassende Kollektion der Iris Ceramica-Gruppe, die sich perfekt eignet, um Marmorlook-Akzente zu ergänzen und in Szene zu setzen.
Bild: Michael Spohr, Essen
30|47
Mut zur Farbe: 41zero42 präsentierte sich mit einem der buntesten Messestände – wobei die einzelnen Farben beispielsweise der neuen Kollektion Kappa dank ihrer regelmäßigen Rasterung durchaus einen ruhigen Eindruck vermitteln können.
Bild: Michael Spohr, Essen
31|47
Grafische Motive mit neuen Dekorationsideen: Die ABK-Kollektion Wide&Style Mini Vol. 2 besteht aus 60 x 120 cm großen Fliesen, die an der Wand eine tapetenartige Anmutung erzeugen.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
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Grafische Motive mit neuen Dekorationsideen: Die ABK-Kollektion Wide&Style Mini Vol. 2 besteht aus 60 x 120 cm großen Fliesen, die an der Wand eine tapetenartige Anmutung erzeugen.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
33|47
Lavaanmutung mit Teilglasur: Die rotscherbige Fliesenkollektion Lava der Marke Iris Ceramica fällt durch intensiv leuchtende Farben auf.
Bild: Michael Spohr, Essen
34|47
Komplett neues Wandfliesenprogramm: Iris Ceramica präsentierte zur Cersaie mit Bottega d’Arte ein breites Fliesensortiment, das sich auf althergebrachtes Know-how in Verbindung mit dem traditionellen Naturmaterial besinnt.
Bild: Michael Spohr, Essen
35|47
Erinnert an Bleistiftzeichnungen und erzielt optisch ein fast textiles Muster: Die neue Holzoptikkollektion Oasis von Isla Tiles, hier in der Farbe Beige Tortora.
Bild: Isla Tiles / Gruppo Romani, Casalgrande
36|47
Florale Herbststimmung: Im Tapetenlook präsentierte Caesar seine neue Kollektion Deco Solutions, hier mit dem Dekor Gold Willow.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
37|47
Ergänzung für die Wand zu den wichtigsten Feinsteinzeugkollektionen des Unternehmens: Caesar stellte mit Deco Solutions eine ganze Reihe von Naturmotiven vor.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
38|47
Die neue Eichenholzoptik-Kollektion von Caesar heißt nicht von ungefähr Cocoon.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
39|47
Spiegeleffekte, die auf eine alte Tradition des achtzehnten Jahrhunderts verweisen: Mirage erhielt für seine Kollektion Reflet einen der ADI Design Awards.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
40|47
Ebenfalls mit einem ADI Design Award geehrt: Die von Storagemilano entworfene neue Listello-Kollektion Volume von Ceramica Bardelli, die sich durch eine Dreidimensionalität mit interessanten Licht- und Schattenspielen auszeichnet.
Bild: Ceramica Bardelli / Gruppo Bardelli, Vittuone
41|47
Große Sortimentstiefe: Die neue Stile-Kollektion von Casalgrande Padana besteht aus sechs Farben in sieben Oberflächen mit acht Formaten.
Bild: Casalgrande Padana, Casalgrande
42|47
Spannende Oberflächenvielfalt: Stile, welches sich an belgischen Blaustein anlehnt, gibt es beispielsweise in einer diagonal geriffelten Oberfläche.
Bild: Casalgrande Padana, Casalgrande
43|47
Wirkungsvolle Präsentation des keramischen Produktes bereits bei der Außenwand-Realisierung, deren plastische Ausgestaltung vielen Messebesuchern zu einer willkommenen Sitzgelegenheit während der ermüdenden Laufarbeit durch die Hallen verhalf: Vives gewann einen der ADI Awards für das beste Messestand-Design.
Bild: Michael Spohr, Essen
44|47
Raffiniertes Spiel aus Form und Struktur: Bei diesem Wandbelag-Mosaik handelt es sich allerdings nicht um Keramik, sondern um Beton.
Bild: Michael Spohr, Essen
45|47
Heizkörper aus Marmormehl: Das italienische Start-Up-Unternehmen Maarmo setzt auf eine komplett nachhaltige Produktion seiner patentierten Produkte.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Gewann für seine Ceppo di Gre-Interpretation den Red Dot Design Award: Der polnische Hersteller Cerrad mit seiner neuen Kollektion Ceppo Nuovo
Bild: Cerrad, Starachowice
47|47
Dem Naturstein immer
näher
Seit Jahren schreibt der Autor dieser Zeilen im
Cersaie-Nachbericht, dass die Fliesenhersteller versuchen,
Naturstein nicht nur oberflächlich, sondern im Ganzen nachzubilden.
In diesem Jahr nun sind gleich vier Firmen mit ernstzunehmenden
Ergebnissen angetreten – drei davon präsentierten ihre Innovationen
auf der Cersaie: die Iris Ceramica- und die ABK-Gruppe sowie Living
Ceramics. Der vierte, Lapitec war nur am Breton-Messestand auf der
Marmomac vertreten.
Bei der Iris Ceramica-Gruppe entstehen die 12 und 20 Millimeter
starken Feinsteinzeugplatten mit der Full-Body-Technology im neuen
Wasserstoff-Werk, wobei der Wasserstoff ausschließlich aus
erneuerbaren Energien mittels Elektrolyse gewonnen wird. Dieser
„grüne“ Wasserstoff gilt als die einzige umweltfreundliche,
klimaneutrale Möglichkeit der Wasserstoffgewinnung. Daher spricht
das Unternehmen bei den 160 x 320 Zentimeter großen Platten der
Marke Sapienstone von 4D-Keramik: Die mittels
elektromagnetischer Schichtung mögliche technische Neuerung der
drei räumlichen Dimensionen verbindet sich mit der nachhaltigen
Technologie und führt das keramische Material in eine neue
Dimension.
Industriell gefertigte Produkte, die aus denselben Grundstoffen
auf die gleiche Art wie Naturstein – nur vergleichsweise wie mit
Lichtgeschwindigkeit – entstehen, schienen lange Zeit undenkbar.
Und doch hat es auch die ABK-Gruppe mit ihrer Fullvein
3D-Technik geschafft, ihre 6, 12 und 20 Millimeter dicken 163 x
323 Zentimeter großen Slabs im kompletten Körper zu dekorieren. Die
unter der Marke Abkstone angebotenen Platten waren zudem am
Messestand von Versace und Gardenia Orchidea (2021 von der
ABK-Gruppe übernommen) zu sehen. Wie Export Area Managerin Irene
Monti mitteilte, hätten bereits Natursteinhändler nachgefragt, weil
sie das Material für Küchenarbeitsplatten und Möbelbau anbieten
wollen.
Bei Lithotech, der auf den Küchenmarkt zielenden Marke von
Living Ceramics war auf einer Hauptinsel in der Mitte des Standes
eine Einheit des italienischen Möbelherstellers von Molteni&C
mit einer Marmoroptik-Arbeitsplatte in der neuen Corelith
Veining-Technologie des Unternehmens mit durchgehender Aderung zu
sehen. Und Lapitec schließlich, das als erstes Unternehmen
durchgefärbtes Material auf den Markt gebracht hatte, zeigte am
Breton-Messestand auf der parallel stattfindenden Marmomac in
Verona nunmehr auch durchgehende Aderungen und Maserungen von
Natursteinnachbildungen.
Trend Natur
Wie weiter oben bereits angesprochen, beeinflusste das Thema
Nachhaltigkeit den wichtigsten auf der Messe erkennbaren Trend:
Natur. Dies bestätigte etwa Christina Faedi, die Werbeleiterin des
italienischen Fliesenverbandes, der Confindustria Ceramica bei
ihrem Cersaie-Resümee. Die durchgängig bespielten Leitmotive
Nachhaltigkeit und Natur wirken sich auf Farben und Dekorationen
gleichermaßen aus wie auf Oberflächen und Formate: Warme,
natürliche Erdfarben standen im Fokus, weiche Texturen, florale
Motive, naturnahe, künstlich gealterte Oberflächen, naturbelassene
Holzreplikate und zeitgenössisch interpretierte Varianten von
Natursteinen.
Galerie
Gedeckte Farben und Erdtöne: Der Naturtrend war auf der Cersaie 2022 unübersehbar, wie hier bei der Kollektion Terra von Gigacer, die einen der begehrten ADI Design Awards gewann.
Bild: Gigacer, Faenza
01|47
Mehrere Hersteller versuchen sich an durchgehenden Aderungen wie beim Naturstein: Am Messestand von Versace und Gardenia Orchidea fotografierte Kante einer 12 mm-Platte mit der ABK-Technologie FullVein3D.
Bild: Michael Spohr, Essen
02|47
Terrakotta-Farbtöne sind zurück: Ein Beispiel hierfür ist die Farbstellung Terracotta der neuen Laminam-Kollektion Calce – hier in der Outdoor-Version.
Bild: Laminam, Fiorano Modenese
03|47
Terrakotta als neutrale, warme Farbe passt sich vielen Stilrichtungen an: Hier die Serie Mand von Mirage mit einer einfallsreichen Strukturgebung.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
04|47
Vielfältiges Mashup erdiger Farbtöne: Die Kollektion Cotto del Campiano von Cir setzt ebenfalls wieder eine keramische Terrakottaoptik in Szene.
Bild: Cir / Gruppo Romani, Casalgrande
05|47
Anlehnung an den traditionellen marokkanischen Kalkputz: Die dementsprechend Tadelakt genannte Serie von Cir interpretiert diesen derzeit im Trend liegenden Glanzputz in Keramik.
Bild: Cir / Gruppo Romani, Casalgrande
06|47
Reproduktion von Marmor, Stein und Metall: Die Slabs-Kollektion von Gardenia Orchidea mit Platten im Format 160 x 320 cm eignet sich auch für den Möbelbau.
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
07|47
Meist nachgebildeter Naturstein: Ceppo di Gres Verde von Cercom ist eine von vielen Neuheiten in der Optik des italienischen Konglomerats.
Bild: Cercom / Gruppo Romani, Casalgrande
08|47
Keramiktapeten im botanic style: Die Kollektion Papier von Mirage kombiniert eine Abfolge von Motiven aus der Blumen- und Pflanzenwelt mit zeitgenössischem Akzent.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
09|47
Je nach Blickwinkel und Betrachtungsabstand wechselnder optischer Eindruck: Die vom Designer Kensaku Oshiro erdachte Kollektion Nuer von Living Ceramics.
Bild: Michael Spohr, Essen
10|47
Möglichst exakte Kopie natürlicher Materialien, jedoch mit den technischen Eigenschaften von Feinsteinzeug: Das New Yorker Architekturbüro KPF schuf für Casalgrande Padana die Kollektion The City.
Bild: Casalgrande Padana, Casalgrande
11|47
Strukturen ändern die optische Wirkung: Die Riffelung verleiht dieser sonst kühlen Marmoroptik von Mirage einen warmen, wohnlichen Charakter.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
12|47
Über Dinge unterschiedlich denken: Mirage präsentierte zur Cersaie mit Oudh eine neue elegante Eichenholzoptik-Serie im breiten Dielenformat – mit der Tendenz des Biophilic Designs.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
13|47
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken: Dieses Goethe-Zitat ziert ein Motiv dreier Farben der Caesar-Kollektion Alchemy mit der neuen Lux-Oberfläche, die Metall auf ungewöhnliche und daher noch originellere Weise erkunden möchte.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
14|47
Living Ceramics hat die Marke Ceramic Lab ins Leben gerufen um mit Farben, Formen und Formaten experimentieren zu können: In Bologna präsentierte das Unternehmen in diesem Jahr seine ersten fertigen Kollektionen und deren Kombinationsmöglichkeiten.
Bild: Michael Spohr, Essen
15|47
Mix and match Marmor mit oxidiertem Metall: Kombination der Kollektionen Oxide, La Geoteca und La Marmoteca von Gardenia Orchidea
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
16|47
Häufig genutztes Eyecatcher-Stilmittel der keramischen Natursteinimitate, hier Patagonia Emerald von Gardenia Orchidea: Beim Effekt des offenen Buches – auch Schmetterling genannt – werden zwei hintereinander aus einem Block gesägte und geschliffene Tafeln im Spiegelschnitt nebeneinander angeordnet.
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
17|47
Fliesen und passendes Mosaik: Kollektion Gemstone von La Fabbrica in der Farbe Ocean, inspiriert von dem charakteristischen Hellblau der Höhlen des chilenischen Carrera-Sees.
Bild: La Fabbrica, Castel Bolognese
18|47
Neue Form der Strukturierung mit teilpolierten Oberflächen: Alaska White (hier mit anderen Cersaie-Neuheiten kombiniert) aus der Graniti-Maximum-Serie von Fiandre zeigt, dass technologische Innovationen weiterhin möglich sind.
Bild: Michael Spohr, Essen
19|47
Von sechs über zwölf bis zu zwanzig Millimetern: Fiandre präsentierte neben den eigenen Neuheiten auch die der Schwesterfirma Sapienstone, insbesondere die Platten mit komplett durch den Fliesenkörper gehender Maserung (rechts im Bild).
Bild: Michael Spohr, Essen
20|47
Glimmer in der Oberfläche beim neuen Glint Finish: Was bisher dem Naturstein vorbehalten war, hat die Iris Ceramica-Gruppe nun geschafft in die Oberfläche ihrer XXL-Fliesen zu integrieren, hier in der Farbe Labradorite.
Bild: Michael Spohr, Essen
21|47
Kochen auf unsichtbaren Induktionskochfeldern: Die ABK-Gruppe veranstaltete während der Messe Kochvorführungen um die raffinierte Technik vorzuführen.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
22|47
Offenes Buch und poetisches Holz: Abkstone kombiniert bei diesem Rendering die neue Marmoroptik-Farbe Calacatta Oyster als Schmetterling mit einer neuen Patina-Holzdielenoptik namens Poetry Wood.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
23|47
Küchenstudios tragen zum Erfolg der großformatigen Keramik bei: Diese Sahara Noir-Anmutung von Avastone in Massivoptik erfüllt den Wunsch nach Natursteinoptik bei gleichzeitiger Strapazierfähigkeit.
Bild: Avastone / La Fabbrica, Castel Bolognese
24|47
Eigene Waschtisch-Kollektionen gehören zum Angebot von immer mehr Keramikherstellern: hier der Waschtischtyp Joy von Mirage mit Platten der neuen Papier-Kollektion.
Bild: Michael Spohr, Essen
25|47
Goldakzente und Mosaikanklänge: Infinity, die Atlas Concorde-Küchenplattenmarke präsentierte mit Holos eine neue Kollektion, die geometrische Strukturen in dreidimensionalen Reliefs an die Wand bringt.
Bild: Michael Spohr, Essen
26|47
Handgefertigt wirkende Kleinteiligkeit: La Fabbrica nennt seine neue große Welt des kleinen Formates in Aquarell-Optik bewusst Small.
Bild: La Fabbrica, Castel Bolognese
27|47
Aquarelleffekte und ausgeprägte Farbtonvariationen: Die Palette von Poetry Colours aus dem Hause ABK enthält unter anderem leuchtende Blautöne.
Bild: Michael Spohr, Essen
28|47
Erinnern an unregelmäßige handgefertigte Majolika: Die kleinen ABK-Wandfliesen – hier ein Pastellgrün – ergänzen im Poetry-House-Konzept der ABK die bereits vorhandenen Keramikfliesenserien.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
29|47
Exakt abgestimmt auf die neuen und arrivierten Marmoroptiken: Bei Balance handelt es sich um eine 14 Unifarben in Putzstruktur umfassende Kollektion der Iris Ceramica-Gruppe, die sich perfekt eignet, um Marmorlook-Akzente zu ergänzen und in Szene zu setzen.
Bild: Michael Spohr, Essen
30|47
Mut zur Farbe: 41zero42 präsentierte sich mit einem der buntesten Messestände – wobei die einzelnen Farben beispielsweise der neuen Kollektion Kappa dank ihrer regelmäßigen Rasterung durchaus einen ruhigen Eindruck vermitteln können.
Bild: Michael Spohr, Essen
31|47
Grafische Motive mit neuen Dekorationsideen: Die ABK-Kollektion Wide&Style Mini Vol. 2 besteht aus 60 x 120 cm großen Fliesen, die an der Wand eine tapetenartige Anmutung erzeugen.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
32|47
Grafische Motive mit neuen Dekorationsideen: Die ABK-Kollektion Wide&Style Mini Vol. 2 besteht aus 60 x 120 cm großen Fliesen, die an der Wand eine tapetenartige Anmutung erzeugen.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
33|47
Lavaanmutung mit Teilglasur: Die rotscherbige Fliesenkollektion Lava der Marke Iris Ceramica fällt durch intensiv leuchtende Farben auf.
Bild: Michael Spohr, Essen
34|47
Komplett neues Wandfliesenprogramm: Iris Ceramica präsentierte zur Cersaie mit Bottega d’Arte ein breites Fliesensortiment, das sich auf althergebrachtes Know-how in Verbindung mit dem traditionellen Naturmaterial besinnt.
Bild: Michael Spohr, Essen
35|47
Erinnert an Bleistiftzeichnungen und erzielt optisch ein fast textiles Muster: Die neue Holzoptikkollektion Oasis von Isla Tiles, hier in der Farbe Beige Tortora.
Bild: Isla Tiles / Gruppo Romani, Casalgrande
36|47
Florale Herbststimmung: Im Tapetenlook präsentierte Caesar seine neue Kollektion Deco Solutions, hier mit dem Dekor Gold Willow.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
37|47
Ergänzung für die Wand zu den wichtigsten Feinsteinzeugkollektionen des Unternehmens: Caesar stellte mit Deco Solutions eine ganze Reihe von Naturmotiven vor.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
38|47
Die neue Eichenholzoptik-Kollektion von Caesar heißt nicht von ungefähr Cocoon.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
39|47
Spiegeleffekte, die auf eine alte Tradition des achtzehnten Jahrhunderts verweisen: Mirage erhielt für seine Kollektion Reflet einen der ADI Design Awards.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
40|47
Ebenfalls mit einem ADI Design Award geehrt: Die von Storagemilano entworfene neue Listello-Kollektion Volume von Ceramica Bardelli, die sich durch eine Dreidimensionalität mit interessanten Licht- und Schattenspielen auszeichnet.
Bild: Ceramica Bardelli / Gruppo Bardelli, Vittuone
41|47
Große Sortimentstiefe: Die neue Stile-Kollektion von Casalgrande Padana besteht aus sechs Farben in sieben Oberflächen mit acht Formaten.
Bild: Casalgrande Padana, Casalgrande
42|47
Spannende Oberflächenvielfalt: Stile, welches sich an belgischen Blaustein anlehnt, gibt es beispielsweise in einer diagonal geriffelten Oberfläche.
Bild: Casalgrande Padana, Casalgrande
43|47
Wirkungsvolle Präsentation des keramischen Produktes bereits bei der Außenwand-Realisierung, deren plastische Ausgestaltung vielen Messebesuchern zu einer willkommenen Sitzgelegenheit während der ermüdenden Laufarbeit durch die Hallen verhalf: Vives gewann einen der ADI Awards für das beste Messestand-Design.
Bild: Michael Spohr, Essen
44|47
Raffiniertes Spiel aus Form und Struktur: Bei diesem Wandbelag-Mosaik handelt es sich allerdings nicht um Keramik, sondern um Beton.
Bild: Michael Spohr, Essen
45|47
Heizkörper aus Marmormehl: Das italienische Start-Up-Unternehmen Maarmo setzt auf eine komplett nachhaltige Produktion seiner patentierten Produkte.
Bild: Michael Spohr, Essen
46|47
Gewann für seine Ceppo di Gre-Interpretation den Red Dot Design Award: Der polnische Hersteller Cerrad mit seiner neuen Kollektion Ceppo Nuovo
Bild: Cerrad, Starachowice
47|47
Und dennoch gilt Violett als die Farbe des Jahres, sind helle,
glänzende Farben gefragt, spielen goldene Akzente eine wichtige
Rolle und zeigen sich immer mehr farbintensive, luxuriöse
Marmoranmutungen. Faedi spricht in dem Zusammenhang von einer
Dichotomie. Die Faszination der Gegensätze führe dazu, dass
möglichst unterschiedliche Produkte so häufig wie möglich gemischt
würden. Selbst innerhalb des Materials komme es zu Kontaminationen
wie beispielsweise Beton- in Holz- oder Glasur in
Steinoptik. Der Trend zum Kontrast ist laut der Vertreterin des
Fliesenverbandes auch auf die Vielschichtigkeit der Konsumenten
zurückzuführen, die unterschiedlichen Generationen von den Baby
Boomern bis zu den Post-Millennials mit gegensätzlichen Konsum- und
Informationsvorstellungen angehören.
Die Fortsetzung der Terrazzowelle, die Rückkehr des Cotto,
moderne Travertin-Interpretationen und zahlreiche Lehmputz- sowie
Tonerde-Haptiken holen Natürlichkeit ins Haus – nicht mehr wie in
Coronazeiten im Sinne eines „Ich bleibe zu Hause“, sondern als
Schutzfunktion im Sinne eines „Ich komme nach Hause zurück“.
Zum am häufigsten nachgestellten Naturstein hat sich das
italienische Konglomerat Ceppo di Gre entwickelt. Der polnische
Hersteller Cerrad gewann mit seiner Nachbildung dieses
Sedimentgesteins Ceppo Nuovo sogar den Red Dot Design Award.
Ähnliche Optiken präsentierten beispielsweise auch Cercom und
Mirage neu und haben zudem Italgraniti, Marazzi, Inalco sowie viele
weitere Anbieter im Programm.
Galerie
Gedeckte Farben und Erdtöne: Der Naturtrend war auf der Cersaie 2022 unübersehbar, wie hier bei der Kollektion Terra von Gigacer, die einen der begehrten ADI Design Awards gewann.
Bild: Gigacer, Faenza
01|47
Mehrere Hersteller versuchen sich an durchgehenden Aderungen wie beim Naturstein: Am Messestand von Versace und Gardenia Orchidea fotografierte Kante einer 12 mm-Platte mit der ABK-Technologie FullVein3D.
Bild: Michael Spohr, Essen
02|47
Terrakotta-Farbtöne sind zurück: Ein Beispiel hierfür ist die Farbstellung Terracotta der neuen Laminam-Kollektion Calce – hier in der Outdoor-Version.
Bild: Laminam, Fiorano Modenese
03|47
Terrakotta als neutrale, warme Farbe passt sich vielen Stilrichtungen an: Hier die Serie Mand von Mirage mit einer einfallsreichen Strukturgebung.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
04|47
Vielfältiges Mashup erdiger Farbtöne: Die Kollektion Cotto del Campiano von Cir setzt ebenfalls wieder eine keramische Terrakottaoptik in Szene.
Bild: Cir / Gruppo Romani, Casalgrande
05|47
Anlehnung an den traditionellen marokkanischen Kalkputz: Die dementsprechend Tadelakt genannte Serie von Cir interpretiert diesen derzeit im Trend liegenden Glanzputz in Keramik.
Bild: Cir / Gruppo Romani, Casalgrande
06|47
Reproduktion von Marmor, Stein und Metall: Die Slabs-Kollektion von Gardenia Orchidea mit Platten im Format 160 x 320 cm eignet sich auch für den Möbelbau.
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
07|47
Meist nachgebildeter Naturstein: Ceppo di Gres Verde von Cercom ist eine von vielen Neuheiten in der Optik des italienischen Konglomerats.
Bild: Cercom / Gruppo Romani, Casalgrande
08|47
Keramiktapeten im botanic style: Die Kollektion Papier von Mirage kombiniert eine Abfolge von Motiven aus der Blumen- und Pflanzenwelt mit zeitgenössischem Akzent.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
09|47
Je nach Blickwinkel und Betrachtungsabstand wechselnder optischer Eindruck: Die vom Designer Kensaku Oshiro erdachte Kollektion Nuer von Living Ceramics.
Bild: Michael Spohr, Essen
10|47
Möglichst exakte Kopie natürlicher Materialien, jedoch mit den technischen Eigenschaften von Feinsteinzeug: Das New Yorker Architekturbüro KPF schuf für Casalgrande Padana die Kollektion The City.
Bild: Casalgrande Padana, Casalgrande
11|47
Strukturen ändern die optische Wirkung: Die Riffelung verleiht dieser sonst kühlen Marmoroptik von Mirage einen warmen, wohnlichen Charakter.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
12|47
Über Dinge unterschiedlich denken: Mirage präsentierte zur Cersaie mit Oudh eine neue elegante Eichenholzoptik-Serie im breiten Dielenformat – mit der Tendenz des Biophilic Designs.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
13|47
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken: Dieses Goethe-Zitat ziert ein Motiv dreier Farben der Caesar-Kollektion Alchemy mit der neuen Lux-Oberfläche, die Metall auf ungewöhnliche und daher noch originellere Weise erkunden möchte.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
14|47
Living Ceramics hat die Marke Ceramic Lab ins Leben gerufen um mit Farben, Formen und Formaten experimentieren zu können: In Bologna präsentierte das Unternehmen in diesem Jahr seine ersten fertigen Kollektionen und deren Kombinationsmöglichkeiten.
Bild: Michael Spohr, Essen
15|47
Mix and match Marmor mit oxidiertem Metall: Kombination der Kollektionen Oxide, La Geoteca und La Marmoteca von Gardenia Orchidea
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
16|47
Häufig genutztes Eyecatcher-Stilmittel der keramischen Natursteinimitate, hier Patagonia Emerald von Gardenia Orchidea: Beim Effekt des offenen Buches – auch Schmetterling genannt – werden zwei hintereinander aus einem Block gesägte und geschliffene Tafeln im Spiegelschnitt nebeneinander angeordnet.
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
17|47
Fliesen und passendes Mosaik: Kollektion Gemstone von La Fabbrica in der Farbe Ocean, inspiriert von dem charakteristischen Hellblau der Höhlen des chilenischen Carrera-Sees.
Bild: La Fabbrica, Castel Bolognese
18|47
Neue Form der Strukturierung mit teilpolierten Oberflächen: Alaska White (hier mit anderen Cersaie-Neuheiten kombiniert) aus der Graniti-Maximum-Serie von Fiandre zeigt, dass technologische Innovationen weiterhin möglich sind.
Bild: Michael Spohr, Essen
19|47
Von sechs über zwölf bis zu zwanzig Millimetern: Fiandre präsentierte neben den eigenen Neuheiten auch die der Schwesterfirma Sapienstone, insbesondere die Platten mit komplett durch den Fliesenkörper gehender Maserung (rechts im Bild).
Bild: Michael Spohr, Essen
20|47
Glimmer in der Oberfläche beim neuen Glint Finish: Was bisher dem Naturstein vorbehalten war, hat die Iris Ceramica-Gruppe nun geschafft in die Oberfläche ihrer XXL-Fliesen zu integrieren, hier in der Farbe Labradorite.
Bild: Michael Spohr, Essen
21|47
Kochen auf unsichtbaren Induktionskochfeldern: Die ABK-Gruppe veranstaltete während der Messe Kochvorführungen um die raffinierte Technik vorzuführen.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
22|47
Offenes Buch und poetisches Holz: Abkstone kombiniert bei diesem Rendering die neue Marmoroptik-Farbe Calacatta Oyster als Schmetterling mit einer neuen Patina-Holzdielenoptik namens Poetry Wood.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
23|47
Küchenstudios tragen zum Erfolg der großformatigen Keramik bei: Diese Sahara Noir-Anmutung von Avastone in Massivoptik erfüllt den Wunsch nach Natursteinoptik bei gleichzeitiger Strapazierfähigkeit.
Bild: Avastone / La Fabbrica, Castel Bolognese
24|47
Eigene Waschtisch-Kollektionen gehören zum Angebot von immer mehr Keramikherstellern: hier der Waschtischtyp Joy von Mirage mit Platten der neuen Papier-Kollektion.
Bild: Michael Spohr, Essen
25|47
Goldakzente und Mosaikanklänge: Infinity, die Atlas Concorde-Küchenplattenmarke präsentierte mit Holos eine neue Kollektion, die geometrische Strukturen in dreidimensionalen Reliefs an die Wand bringt.
Bild: Michael Spohr, Essen
26|47
Handgefertigt wirkende Kleinteiligkeit: La Fabbrica nennt seine neue große Welt des kleinen Formates in Aquarell-Optik bewusst Small.
Bild: La Fabbrica, Castel Bolognese
27|47
Aquarelleffekte und ausgeprägte Farbtonvariationen: Die Palette von Poetry Colours aus dem Hause ABK enthält unter anderem leuchtende Blautöne.
Bild: Michael Spohr, Essen
28|47
Erinnern an unregelmäßige handgefertigte Majolika: Die kleinen ABK-Wandfliesen – hier ein Pastellgrün – ergänzen im Poetry-House-Konzept der ABK die bereits vorhandenen Keramikfliesenserien.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
29|47
Exakt abgestimmt auf die neuen und arrivierten Marmoroptiken: Bei Balance handelt es sich um eine 14 Unifarben in Putzstruktur umfassende Kollektion der Iris Ceramica-Gruppe, die sich perfekt eignet, um Marmorlook-Akzente zu ergänzen und in Szene zu setzen.
Bild: Michael Spohr, Essen
30|47
Mut zur Farbe: 41zero42 präsentierte sich mit einem der buntesten Messestände – wobei die einzelnen Farben beispielsweise der neuen Kollektion Kappa dank ihrer regelmäßigen Rasterung durchaus einen ruhigen Eindruck vermitteln können.
Bild: Michael Spohr, Essen
31|47
Grafische Motive mit neuen Dekorationsideen: Die ABK-Kollektion Wide&Style Mini Vol. 2 besteht aus 60 x 120 cm großen Fliesen, die an der Wand eine tapetenartige Anmutung erzeugen.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
32|47
Grafische Motive mit neuen Dekorationsideen: Die ABK-Kollektion Wide&Style Mini Vol. 2 besteht aus 60 x 120 cm großen Fliesen, die an der Wand eine tapetenartige Anmutung erzeugen.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
33|47
Lavaanmutung mit Teilglasur: Die rotscherbige Fliesenkollektion Lava der Marke Iris Ceramica fällt durch intensiv leuchtende Farben auf.
Bild: Michael Spohr, Essen
34|47
Komplett neues Wandfliesenprogramm: Iris Ceramica präsentierte zur Cersaie mit Bottega d’Arte ein breites Fliesensortiment, das sich auf althergebrachtes Know-how in Verbindung mit dem traditionellen Naturmaterial besinnt.
Bild: Michael Spohr, Essen
35|47
Erinnert an Bleistiftzeichnungen und erzielt optisch ein fast textiles Muster: Die neue Holzoptikkollektion Oasis von Isla Tiles, hier in der Farbe Beige Tortora.
Bild: Isla Tiles / Gruppo Romani, Casalgrande
36|47
Florale Herbststimmung: Im Tapetenlook präsentierte Caesar seine neue Kollektion Deco Solutions, hier mit dem Dekor Gold Willow.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
37|47
Ergänzung für die Wand zu den wichtigsten Feinsteinzeugkollektionen des Unternehmens: Caesar stellte mit Deco Solutions eine ganze Reihe von Naturmotiven vor.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
38|47
Die neue Eichenholzoptik-Kollektion von Caesar heißt nicht von ungefähr Cocoon.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
39|47
Spiegeleffekte, die auf eine alte Tradition des achtzehnten Jahrhunderts verweisen: Mirage erhielt für seine Kollektion Reflet einen der ADI Design Awards.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
40|47
Ebenfalls mit einem ADI Design Award geehrt: Die von Storagemilano entworfene neue Listello-Kollektion Volume von Ceramica Bardelli, die sich durch eine Dreidimensionalität mit interessanten Licht- und Schattenspielen auszeichnet.
Bild: Ceramica Bardelli / Gruppo Bardelli, Vittuone
41|47
Große Sortimentstiefe: Die neue Stile-Kollektion von Casalgrande Padana besteht aus sechs Farben in sieben Oberflächen mit acht Formaten.
Bild: Casalgrande Padana, Casalgrande
42|47
Spannende Oberflächenvielfalt: Stile, welches sich an belgischen Blaustein anlehnt, gibt es beispielsweise in einer diagonal geriffelten Oberfläche.
Bild: Casalgrande Padana, Casalgrande
43|47
Wirkungsvolle Präsentation des keramischen Produktes bereits bei der Außenwand-Realisierung, deren plastische Ausgestaltung vielen Messebesuchern zu einer willkommenen Sitzgelegenheit während der ermüdenden Laufarbeit durch die Hallen verhalf: Vives gewann einen der ADI Awards für das beste Messestand-Design.
Bild: Michael Spohr, Essen
44|47
Raffiniertes Spiel aus Form und Struktur: Bei diesem Wandbelag-Mosaik handelt es sich allerdings nicht um Keramik, sondern um Beton.
Bild: Michael Spohr, Essen
45|47
Heizkörper aus Marmormehl: Das italienische Start-Up-Unternehmen Maarmo setzt auf eine komplett nachhaltige Produktion seiner patentierten Produkte.
Bild: Michael Spohr, Essen
46|47
Gewann für seine Ceppo di Gre-Interpretation den Red Dot Design Award: Der polnische Hersteller Cerrad mit seiner neuen Kollektion Ceppo Nuovo
Bild: Cerrad, Starachowice
47|47
Etwas überraschend hat sich das Thema Papier in die Kollektionen
der Hersteller geschlichen, was allerdings ebenfalls dem Naturtrend
geschuldet ist. Die bei Verde 1999 / Cermiche Campogalliano im
Vordergrund des Messeauftritts stehende neue Kollektion BYO
etwa ist gemäß Unternehmensverlautbarung „inspiriert von
organischem, handgeschöpften Papier mit Einschlüssen verschiedener
Natur- und Pflanzenfasern“. Keramische Tapeten gab es mit
Papier aber auch bei Mirage, mit Rainforest bei
Fioranese, mit den Deco Solutions bei Caesar und bei vielen
weiteren Anbietern – häufig mit floralen Motiven. Die Fioranese
beispielsweise erklärt, mit ihrer neuen Coem-Serie Rainforest die
Antwort auf den Botanik-Trend geben zu wollen. Die Wandfliesen
zeichneten „sich durch die stimmungsvollen Texturen und Farben des
üppigen, aber nie zu aufdringlichen Blattwerks aus, das eine
Hommage an unseren Planeten darstellt und ein Gefühl von Frische
und Wohlbehagen vermittelt“. Mit anderen Worten, aber sehr
ähnlichen Aussagen haben in diesem Jahr etliche Hersteller ihre
neuen Kollektionen vorgestellt.
Dreidimensionale
Oberflächen
3D-Effekt-Technologien sind ebenfalls in aller Munde: Das im
letzten Jahr bei Living Ceramics erstmalig gezeigte Verfahren zum
Einprägen von Reliefs in die Materialoberflächen hat sich
weiterentwickelt und sorgte bei etlichen Herstellern für neue
3D-Effekte – wie etwa bei der im letzten Jahr bereits vorgestellten
Matter-on-top-Technologie von Coem und Fioranese, die unter
anderem mit Touch Stone eine von Travertin inspirierte
zurückhaltende Marmoreffekt-Serie erschaffen haben – mit einem
Finish aus markanten Äderungen und warmen, leuchtenden Farbtönen.
Coem und Fioranese hatten ihren Messeauftritt ansonsten übrigens
ebenfalls unter das Thema Nachhaltigkeit gestellt – mit dem Slogan
„Zusammen für eine bessere Zukunft“.
Living Ceramics selber stellte mit der Nuer-Kollektion
von Kensako Oshiro als Teil der Signature Surfaces-Kollektionen
eine Neuheit mit andersartig erzeugter Dreidimensionalität vor:
Durch die regelmäßige Wiederholung eines Moduls mit drei
abgewinkelten Flächen in verschiedenen Farbtönen entstehen
interessante optische Effekte, die in Abhängigkeit von Blickwinkel
und Betrachtungsabstand variieren.
Auch die ABK-Gruppe präsentierte 2022 eine 3DTech-Technologie,
die das Auftragen dicker Schichten aus Keramikmaterial in perfekter
Ausrichtung auf das Grafikdesign ermöglicht, um auffällige
dreidimensionale Effekte zu erzielen. Ein weiteres Beispiel: Bei
Living Ceramics heißt die neue Digitaldruck-Kollektion
3D.Fit. Das spanische Unternehmen präsentierte drei neue
durchgefärbte Kollektionen seiner Marke Lithotech: eine
Travertin-Inspiration, eine Holzoptik und eine zeitgenössische
Terrakotta-Interpretation.
Und der italienischen Iris Ceramica-Gruppe schließlich ist es
gelungen, den wichtigen Naturstein-Bestandteil Glimmer in die
keramische Oberfläche ihrer XXL-Formate zu integrieren, was bisher
wegen der hohen Brenntemperaturen nicht möglich war. Die Ergebnisse
weiterer 3D-Innovationen zeigen sich bei neuartig teilpolierten
Materialien, die reizvolle Matt-Glanz-Kontraste sowie haptisch
anspruchsvolle Reliefstrukturen erzeugen.
Galerie
Gedeckte Farben und Erdtöne: Der Naturtrend war auf der Cersaie 2022 unübersehbar, wie hier bei der Kollektion Terra von Gigacer, die einen der begehrten ADI Design Awards gewann.
Bild: Gigacer, Faenza
01|47
Mehrere Hersteller versuchen sich an durchgehenden Aderungen wie beim Naturstein: Am Messestand von Versace und Gardenia Orchidea fotografierte Kante einer 12 mm-Platte mit der ABK-Technologie FullVein3D.
Bild: Michael Spohr, Essen
02|47
Terrakotta-Farbtöne sind zurück: Ein Beispiel hierfür ist die Farbstellung Terracotta der neuen Laminam-Kollektion Calce – hier in der Outdoor-Version.
Bild: Laminam, Fiorano Modenese
03|47
Terrakotta als neutrale, warme Farbe passt sich vielen Stilrichtungen an: Hier die Serie Mand von Mirage mit einer einfallsreichen Strukturgebung.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
04|47
Vielfältiges Mashup erdiger Farbtöne: Die Kollektion Cotto del Campiano von Cir setzt ebenfalls wieder eine keramische Terrakottaoptik in Szene.
Bild: Cir / Gruppo Romani, Casalgrande
05|47
Anlehnung an den traditionellen marokkanischen Kalkputz: Die dementsprechend Tadelakt genannte Serie von Cir interpretiert diesen derzeit im Trend liegenden Glanzputz in Keramik.
Bild: Cir / Gruppo Romani, Casalgrande
06|47
Reproduktion von Marmor, Stein und Metall: Die Slabs-Kollektion von Gardenia Orchidea mit Platten im Format 160 x 320 cm eignet sich auch für den Möbelbau.
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
07|47
Meist nachgebildeter Naturstein: Ceppo di Gres Verde von Cercom ist eine von vielen Neuheiten in der Optik des italienischen Konglomerats.
Bild: Cercom / Gruppo Romani, Casalgrande
08|47
Keramiktapeten im botanic style: Die Kollektion Papier von Mirage kombiniert eine Abfolge von Motiven aus der Blumen- und Pflanzenwelt mit zeitgenössischem Akzent.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
09|47
Je nach Blickwinkel und Betrachtungsabstand wechselnder optischer Eindruck: Die vom Designer Kensaku Oshiro erdachte Kollektion Nuer von Living Ceramics.
Bild: Michael Spohr, Essen
10|47
Möglichst exakte Kopie natürlicher Materialien, jedoch mit den technischen Eigenschaften von Feinsteinzeug: Das New Yorker Architekturbüro KPF schuf für Casalgrande Padana die Kollektion The City.
Bild: Casalgrande Padana, Casalgrande
11|47
Strukturen ändern die optische Wirkung: Die Riffelung verleiht dieser sonst kühlen Marmoroptik von Mirage einen warmen, wohnlichen Charakter.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
12|47
Über Dinge unterschiedlich denken: Mirage präsentierte zur Cersaie mit Oudh eine neue elegante Eichenholzoptik-Serie im breiten Dielenformat – mit der Tendenz des Biophilic Designs.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
13|47
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken: Dieses Goethe-Zitat ziert ein Motiv dreier Farben der Caesar-Kollektion Alchemy mit der neuen Lux-Oberfläche, die Metall auf ungewöhnliche und daher noch originellere Weise erkunden möchte.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
14|47
Living Ceramics hat die Marke Ceramic Lab ins Leben gerufen um mit Farben, Formen und Formaten experimentieren zu können: In Bologna präsentierte das Unternehmen in diesem Jahr seine ersten fertigen Kollektionen und deren Kombinationsmöglichkeiten.
Bild: Michael Spohr, Essen
15|47
Mix and match Marmor mit oxidiertem Metall: Kombination der Kollektionen Oxide, La Geoteca und La Marmoteca von Gardenia Orchidea
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
16|47
Häufig genutztes Eyecatcher-Stilmittel der keramischen Natursteinimitate, hier Patagonia Emerald von Gardenia Orchidea: Beim Effekt des offenen Buches – auch Schmetterling genannt – werden zwei hintereinander aus einem Block gesägte und geschliffene Tafeln im Spiegelschnitt nebeneinander angeordnet.
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
17|47
Fliesen und passendes Mosaik: Kollektion Gemstone von La Fabbrica in der Farbe Ocean, inspiriert von dem charakteristischen Hellblau der Höhlen des chilenischen Carrera-Sees.
Bild: La Fabbrica, Castel Bolognese
18|47
Neue Form der Strukturierung mit teilpolierten Oberflächen: Alaska White (hier mit anderen Cersaie-Neuheiten kombiniert) aus der Graniti-Maximum-Serie von Fiandre zeigt, dass technologische Innovationen weiterhin möglich sind.
Bild: Michael Spohr, Essen
19|47
Von sechs über zwölf bis zu zwanzig Millimetern: Fiandre präsentierte neben den eigenen Neuheiten auch die der Schwesterfirma Sapienstone, insbesondere die Platten mit komplett durch den Fliesenkörper gehender Maserung (rechts im Bild).
Bild: Michael Spohr, Essen
20|47
Glimmer in der Oberfläche beim neuen Glint Finish: Was bisher dem Naturstein vorbehalten war, hat die Iris Ceramica-Gruppe nun geschafft in die Oberfläche ihrer XXL-Fliesen zu integrieren, hier in der Farbe Labradorite.
Bild: Michael Spohr, Essen
21|47
Kochen auf unsichtbaren Induktionskochfeldern: Die ABK-Gruppe veranstaltete während der Messe Kochvorführungen um die raffinierte Technik vorzuführen.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
22|47
Offenes Buch und poetisches Holz: Abkstone kombiniert bei diesem Rendering die neue Marmoroptik-Farbe Calacatta Oyster als Schmetterling mit einer neuen Patina-Holzdielenoptik namens Poetry Wood.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
23|47
Küchenstudios tragen zum Erfolg der großformatigen Keramik bei: Diese Sahara Noir-Anmutung von Avastone in Massivoptik erfüllt den Wunsch nach Natursteinoptik bei gleichzeitiger Strapazierfähigkeit.
Bild: Avastone / La Fabbrica, Castel Bolognese
24|47
Eigene Waschtisch-Kollektionen gehören zum Angebot von immer mehr Keramikherstellern: hier der Waschtischtyp Joy von Mirage mit Platten der neuen Papier-Kollektion.
Bild: Michael Spohr, Essen
25|47
Goldakzente und Mosaikanklänge: Infinity, die Atlas Concorde-Küchenplattenmarke präsentierte mit Holos eine neue Kollektion, die geometrische Strukturen in dreidimensionalen Reliefs an die Wand bringt.
Bild: Michael Spohr, Essen
26|47
Handgefertigt wirkende Kleinteiligkeit: La Fabbrica nennt seine neue große Welt des kleinen Formates in Aquarell-Optik bewusst Small.
Bild: La Fabbrica, Castel Bolognese
27|47
Aquarelleffekte und ausgeprägte Farbtonvariationen: Die Palette von Poetry Colours aus dem Hause ABK enthält unter anderem leuchtende Blautöne.
Bild: Michael Spohr, Essen
28|47
Erinnern an unregelmäßige handgefertigte Majolika: Die kleinen ABK-Wandfliesen – hier ein Pastellgrün – ergänzen im Poetry-House-Konzept der ABK die bereits vorhandenen Keramikfliesenserien.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
29|47
Exakt abgestimmt auf die neuen und arrivierten Marmoroptiken: Bei Balance handelt es sich um eine 14 Unifarben in Putzstruktur umfassende Kollektion der Iris Ceramica-Gruppe, die sich perfekt eignet, um Marmorlook-Akzente zu ergänzen und in Szene zu setzen.
Bild: Michael Spohr, Essen
30|47
Mut zur Farbe: 41zero42 präsentierte sich mit einem der buntesten Messestände – wobei die einzelnen Farben beispielsweise der neuen Kollektion Kappa dank ihrer regelmäßigen Rasterung durchaus einen ruhigen Eindruck vermitteln können.
Bild: Michael Spohr, Essen
31|47
Grafische Motive mit neuen Dekorationsideen: Die ABK-Kollektion Wide&Style Mini Vol. 2 besteht aus 60 x 120 cm großen Fliesen, die an der Wand eine tapetenartige Anmutung erzeugen.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
32|47
Grafische Motive mit neuen Dekorationsideen: Die ABK-Kollektion Wide&Style Mini Vol. 2 besteht aus 60 x 120 cm großen Fliesen, die an der Wand eine tapetenartige Anmutung erzeugen.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
33|47
Lavaanmutung mit Teilglasur: Die rotscherbige Fliesenkollektion Lava der Marke Iris Ceramica fällt durch intensiv leuchtende Farben auf.
Bild: Michael Spohr, Essen
34|47
Komplett neues Wandfliesenprogramm: Iris Ceramica präsentierte zur Cersaie mit Bottega d’Arte ein breites Fliesensortiment, das sich auf althergebrachtes Know-how in Verbindung mit dem traditionellen Naturmaterial besinnt.
Bild: Michael Spohr, Essen
35|47
Erinnert an Bleistiftzeichnungen und erzielt optisch ein fast textiles Muster: Die neue Holzoptikkollektion Oasis von Isla Tiles, hier in der Farbe Beige Tortora.
Bild: Isla Tiles / Gruppo Romani, Casalgrande
36|47
Florale Herbststimmung: Im Tapetenlook präsentierte Caesar seine neue Kollektion Deco Solutions, hier mit dem Dekor Gold Willow.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
37|47
Ergänzung für die Wand zu den wichtigsten Feinsteinzeugkollektionen des Unternehmens: Caesar stellte mit Deco Solutions eine ganze Reihe von Naturmotiven vor.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
38|47
Die neue Eichenholzoptik-Kollektion von Caesar heißt nicht von ungefähr Cocoon.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
39|47
Spiegeleffekte, die auf eine alte Tradition des achtzehnten Jahrhunderts verweisen: Mirage erhielt für seine Kollektion Reflet einen der ADI Design Awards.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
40|47
Ebenfalls mit einem ADI Design Award geehrt: Die von Storagemilano entworfene neue Listello-Kollektion Volume von Ceramica Bardelli, die sich durch eine Dreidimensionalität mit interessanten Licht- und Schattenspielen auszeichnet.
Bild: Ceramica Bardelli / Gruppo Bardelli, Vittuone
41|47
Große Sortimentstiefe: Die neue Stile-Kollektion von Casalgrande Padana besteht aus sechs Farben in sieben Oberflächen mit acht Formaten.
Bild: Casalgrande Padana, Casalgrande
42|47
Spannende Oberflächenvielfalt: Stile, welches sich an belgischen Blaustein anlehnt, gibt es beispielsweise in einer diagonal geriffelten Oberfläche.
Bild: Casalgrande Padana, Casalgrande
43|47
Wirkungsvolle Präsentation des keramischen Produktes bereits bei der Außenwand-Realisierung, deren plastische Ausgestaltung vielen Messebesuchern zu einer willkommenen Sitzgelegenheit während der ermüdenden Laufarbeit durch die Hallen verhalf: Vives gewann einen der ADI Awards für das beste Messestand-Design.
Bild: Michael Spohr, Essen
44|47
Raffiniertes Spiel aus Form und Struktur: Bei diesem Wandbelag-Mosaik handelt es sich allerdings nicht um Keramik, sondern um Beton.
Bild: Michael Spohr, Essen
45|47
Heizkörper aus Marmormehl: Das italienische Start-Up-Unternehmen Maarmo setzt auf eine komplett nachhaltige Produktion seiner patentierten Produkte.
Bild: Michael Spohr, Essen
46|47
Gewann für seine Ceppo di Gre-Interpretation den Red Dot Design Award: Der polnische Hersteller Cerrad mit seiner neuen Kollektion Ceppo Nuovo
Bild: Cerrad, Starachowice
47|47
Groß und klein
Große Fliesen finden zunehmend nicht nur auf Böden und Wänden,
sondern auch auf Möbeloberflächen Verwendung. Diese werden
zunehmend „cut to shape“ angeboten, also auf Maß in Form
geschnitten. Versace präsentierte zum Beispiel seine Bad- und
Wellnesskollektion Details, die Einrichtungselemente wie
Waschbecken und Waschtischplatten umfasst, die perfekt auf die
Keramikoberflächen abgestimmt sind, sowie die aktualisierte
Taps&Co-Serie von Armaturen und Accessoires.
Auch zur 39. Auflage der internationalen Ausstellung für
Keramikfliesen und Badezimmerausstattung in Bologna waren die
zwischen 2,40 und 3,20 Meter großen Slabs kaum zu übersehen; sie
zeichnen sich durch ästhetisch beeindruckende Hightech-Oberflächen
– oft in Marmoroptik – aus und eröffnen neue Horizonte bei der
Gestaltung von Wohn-, öffentlichen und gewerblichen Räumen. Bei den
größeren, international agierenden Herstellern nennt mittlerweile
nahezu jeder eine Marke oder Untermarke mit 12 und/oder 20
Millimeter starken Keramikplatten sein eigen, sei es Atlas Concorde
mit Infinity, Florim mit Florim stone, Fondovalle mit My Top oder
Inalco mit MDI (Mineral Design Innovation) und iTop. Zusammen mit
den dünnen, 3, 4 und 6 Millimeter starken Platten eignet sich das
großformatige Material perfekt für die Anfertigung von
Fertigarbeiten für Möbelbau und Interieur. „Vom Produkt zum
Projekt“ lautet hier die Zielvorgabe.
Im Gegensatz dazu stehen sehr kleinteilige, meist für den
Wandeinsatz gedachte Fliesen, die handgefertigt wirken.
Aquarelleffekte, emaillierte Oberflächen, gerne mit feinen
Krakelee-Rissen durchzogen, farbenfrohe Lavaanmutungen, glänzende
(Teil-)Glasuren und generell eine breite Farbtonpalette zeichnen
die meisten der Kollektionen dieses Fliesentyps aus, hinzu kommen
Anlehnungen an handgefertigte Majolika – dann mit starken geometrischen
oder floralen Mustern. Am ABK-Messestand war etwa die neue
Wide&Style Mini Vol. 2-Keramiktapetenkollektion zu
sehen, die mit ungewöhnlichen Geometrien, linearen Texturen und
handgefertigten Designs abstrakte Territorien betritt.
Ein Vorteil dabei für die in der Emilia Romagna ansässigen
Fliesenfabrikanten: Sie können wieder den heimischen Ton verwenden
und sind nicht abhängig vom weißen Ton aus dem Donbass, der seit
dem Einmarsch Russlands in die Ukraine nicht mehr zur Verfügung
steht. Was vielen vor Kriegsbeginn nicht bekannt war: Im
ukrainischen Donetsk-Becken (auch Donbass genannt) liegen die
größten Vorkommen keramischer Tone. Zieht man in Betracht, dass
zwischen 25 und 65 Prozent der Gesamtmasse einer Fliese vor dem
Brand aus
Ton besteht und dass sich großformatige Feinsteinzeugfliesen mit
der heute gängigen Technologie ökonomisch nur mit den plastischen
Donbass-Tonen herstellen lassen, dann wird schnell klar, in welchem
Dilemma viele Hersteller stecken.
Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, dass etwa die Marke
Iris Ceramica sich mit einem komplett neuen, rotscherbigen
Wandfliesen-Programm unter dem Namen Bottega dÀrte
zurückbesonnen hat auf althergebrachtes Know-how in Verbindung mit
dem traditionellen Naturmaterial. Die Kollektionen des Programms
tragen nicht von ungefähr alle das Wort „Terre“ im Namen, wie etwa
Terrecotte.
Streifzug über weitere Messestände
Die Natur war das Leitmotiv des Flaviker-Raums mit Four
Seasons, einer eleganten Oberfläche in Holzoptik, die in drei
Farben erhältlich und offen für stilistische Crossover-Effekte
ist.
Bei Isla Tiles stand Oasis im Rampenlicht, eine
raffinierte Kollektion mit einer harmonisch eleganten
Interpretation von Holz mit konzeptionellem Flair, die sich durch
eine exquisite Textur aus ausgerichteten Adern auszeichnet, die an
Bleistiftzeichnungen erinnert und sich perfekt für zeitgenössisches
Design eignet.
Novoceram zeigte mit seiner
Ojala-Terracotta-Look-Kollektion, dass das Unternehmen das
Naturmaterial möglichst originalgetreu reproduzieren und dabei
elegant sowie zeitgenössisch interpretieren möchte. Die neue
weißscherbige Serie Parallaxeim Art-Deco-Stil hingegen ist perfekt auf die
neue Adage-Kollektion abgestimmt; diese besteht aus
Marmoreinlagen, die von einer goldenen Linie begrenzt
werden.
Bei Caesar war der gemeinsame Nenner aller Themen- und
Projektbereiche der nachhaltige Aspekt: wie das Unternehmen meldet,
„ein heute unverzichtbarer, mehr als notwendiger Begriff, den
Caesar seit jeher zu den Leitmotiven seiner Industriebetriebe
zählte und der heute weiter in den Fokus gerückt wurde.“
Die Steuler-Fliesengruppe war – als einer von auffällig wenigen
deutschen Herstellern – auf der Cersaie mit dem Export-Messestand
angetreten und präsentierte mit der Serie Maison eine
moderne Cotto-Interpretation sowie mit der Serie Java eine
Naturoptik mit Pflanzenmotiven und tropischen Wädern. Zudem spielte
das Unternehmen in einem Mix and Match mit der Kombination
unterschiedlicher Serien, wie beispielsweise Maison mit der bereits
arrivierten Kollektion Talo.
Gegen den Trend trat erstmalig Meissen Keramik als
deutscher Hersteller in Bologna auf, während die Deutsche Steinzeug
dieses Jahr ebenso fehlte wie Villeroy & Boch oder Interbau Blink,
Engers, Ströher und Zahna.
Galerie
Gedeckte Farben und Erdtöne: Der Naturtrend war auf der Cersaie 2022 unübersehbar, wie hier bei der Kollektion Terra von Gigacer, die einen der begehrten ADI Design Awards gewann.
Bild: Gigacer, Faenza
01|47
Mehrere Hersteller versuchen sich an durchgehenden Aderungen wie beim Naturstein: Am Messestand von Versace und Gardenia Orchidea fotografierte Kante einer 12 mm-Platte mit der ABK-Technologie FullVein3D.
Bild: Michael Spohr, Essen
02|47
Terrakotta-Farbtöne sind zurück: Ein Beispiel hierfür ist die Farbstellung Terracotta der neuen Laminam-Kollektion Calce – hier in der Outdoor-Version.
Bild: Laminam, Fiorano Modenese
03|47
Terrakotta als neutrale, warme Farbe passt sich vielen Stilrichtungen an: Hier die Serie Mand von Mirage mit einer einfallsreichen Strukturgebung.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
04|47
Vielfältiges Mashup erdiger Farbtöne: Die Kollektion Cotto del Campiano von Cir setzt ebenfalls wieder eine keramische Terrakottaoptik in Szene.
Bild: Cir / Gruppo Romani, Casalgrande
05|47
Anlehnung an den traditionellen marokkanischen Kalkputz: Die dementsprechend Tadelakt genannte Serie von Cir interpretiert diesen derzeit im Trend liegenden Glanzputz in Keramik.
Bild: Cir / Gruppo Romani, Casalgrande
06|47
Reproduktion von Marmor, Stein und Metall: Die Slabs-Kollektion von Gardenia Orchidea mit Platten im Format 160 x 320 cm eignet sich auch für den Möbelbau.
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
07|47
Meist nachgebildeter Naturstein: Ceppo di Gres Verde von Cercom ist eine von vielen Neuheiten in der Optik des italienischen Konglomerats.
Bild: Cercom / Gruppo Romani, Casalgrande
08|47
Keramiktapeten im botanic style: Die Kollektion Papier von Mirage kombiniert eine Abfolge von Motiven aus der Blumen- und Pflanzenwelt mit zeitgenössischem Akzent.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
09|47
Je nach Blickwinkel und Betrachtungsabstand wechselnder optischer Eindruck: Die vom Designer Kensaku Oshiro erdachte Kollektion Nuer von Living Ceramics.
Bild: Michael Spohr, Essen
10|47
Möglichst exakte Kopie natürlicher Materialien, jedoch mit den technischen Eigenschaften von Feinsteinzeug: Das New Yorker Architekturbüro KPF schuf für Casalgrande Padana die Kollektion The City.
Bild: Casalgrande Padana, Casalgrande
11|47
Strukturen ändern die optische Wirkung: Die Riffelung verleiht dieser sonst kühlen Marmoroptik von Mirage einen warmen, wohnlichen Charakter.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
12|47
Über Dinge unterschiedlich denken: Mirage präsentierte zur Cersaie mit Oudh eine neue elegante Eichenholzoptik-Serie im breiten Dielenformat – mit der Tendenz des Biophilic Designs.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
13|47
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken: Dieses Goethe-Zitat ziert ein Motiv dreier Farben der Caesar-Kollektion Alchemy mit der neuen Lux-Oberfläche, die Metall auf ungewöhnliche und daher noch originellere Weise erkunden möchte.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
14|47
Living Ceramics hat die Marke Ceramic Lab ins Leben gerufen um mit Farben, Formen und Formaten experimentieren zu können: In Bologna präsentierte das Unternehmen in diesem Jahr seine ersten fertigen Kollektionen und deren Kombinationsmöglichkeiten.
Bild: Michael Spohr, Essen
15|47
Mix and match Marmor mit oxidiertem Metall: Kombination der Kollektionen Oxide, La Geoteca und La Marmoteca von Gardenia Orchidea
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
16|47
Häufig genutztes Eyecatcher-Stilmittel der keramischen Natursteinimitate, hier Patagonia Emerald von Gardenia Orchidea: Beim Effekt des offenen Buches – auch Schmetterling genannt – werden zwei hintereinander aus einem Block gesägte und geschliffene Tafeln im Spiegelschnitt nebeneinander angeordnet.
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
17|47
Fliesen und passendes Mosaik: Kollektion Gemstone von La Fabbrica in der Farbe Ocean, inspiriert von dem charakteristischen Hellblau der Höhlen des chilenischen Carrera-Sees.
Bild: La Fabbrica, Castel Bolognese
18|47
Neue Form der Strukturierung mit teilpolierten Oberflächen: Alaska White (hier mit anderen Cersaie-Neuheiten kombiniert) aus der Graniti-Maximum-Serie von Fiandre zeigt, dass technologische Innovationen weiterhin möglich sind.
Bild: Michael Spohr, Essen
19|47
Von sechs über zwölf bis zu zwanzig Millimetern: Fiandre präsentierte neben den eigenen Neuheiten auch die der Schwesterfirma Sapienstone, insbesondere die Platten mit komplett durch den Fliesenkörper gehender Maserung (rechts im Bild).
Bild: Michael Spohr, Essen
20|47
Glimmer in der Oberfläche beim neuen Glint Finish: Was bisher dem Naturstein vorbehalten war, hat die Iris Ceramica-Gruppe nun geschafft in die Oberfläche ihrer XXL-Fliesen zu integrieren, hier in der Farbe Labradorite.
Bild: Michael Spohr, Essen
21|47
Kochen auf unsichtbaren Induktionskochfeldern: Die ABK-Gruppe veranstaltete während der Messe Kochvorführungen um die raffinierte Technik vorzuführen.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
22|47
Offenes Buch und poetisches Holz: Abkstone kombiniert bei diesem Rendering die neue Marmoroptik-Farbe Calacatta Oyster als Schmetterling mit einer neuen Patina-Holzdielenoptik namens Poetry Wood.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
23|47
Küchenstudios tragen zum Erfolg der großformatigen Keramik bei: Diese Sahara Noir-Anmutung von Avastone in Massivoptik erfüllt den Wunsch nach Natursteinoptik bei gleichzeitiger Strapazierfähigkeit.
Bild: Avastone / La Fabbrica, Castel Bolognese
24|47
Eigene Waschtisch-Kollektionen gehören zum Angebot von immer mehr Keramikherstellern: hier der Waschtischtyp Joy von Mirage mit Platten der neuen Papier-Kollektion.
Bild: Michael Spohr, Essen
25|47
Goldakzente und Mosaikanklänge: Infinity, die Atlas Concorde-Küchenplattenmarke präsentierte mit Holos eine neue Kollektion, die geometrische Strukturen in dreidimensionalen Reliefs an die Wand bringt.
Bild: Michael Spohr, Essen
26|47
Handgefertigt wirkende Kleinteiligkeit: La Fabbrica nennt seine neue große Welt des kleinen Formates in Aquarell-Optik bewusst Small.
Bild: La Fabbrica, Castel Bolognese
27|47
Aquarelleffekte und ausgeprägte Farbtonvariationen: Die Palette von Poetry Colours aus dem Hause ABK enthält unter anderem leuchtende Blautöne.
Bild: Michael Spohr, Essen
28|47
Erinnern an unregelmäßige handgefertigte Majolika: Die kleinen ABK-Wandfliesen – hier ein Pastellgrün – ergänzen im Poetry-House-Konzept der ABK die bereits vorhandenen Keramikfliesenserien.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
29|47
Exakt abgestimmt auf die neuen und arrivierten Marmoroptiken: Bei Balance handelt es sich um eine 14 Unifarben in Putzstruktur umfassende Kollektion der Iris Ceramica-Gruppe, die sich perfekt eignet, um Marmorlook-Akzente zu ergänzen und in Szene zu setzen.
Bild: Michael Spohr, Essen
30|47
Mut zur Farbe: 41zero42 präsentierte sich mit einem der buntesten Messestände – wobei die einzelnen Farben beispielsweise der neuen Kollektion Kappa dank ihrer regelmäßigen Rasterung durchaus einen ruhigen Eindruck vermitteln können.
Bild: Michael Spohr, Essen
31|47
Grafische Motive mit neuen Dekorationsideen: Die ABK-Kollektion Wide&Style Mini Vol. 2 besteht aus 60 x 120 cm großen Fliesen, die an der Wand eine tapetenartige Anmutung erzeugen.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
32|47
Grafische Motive mit neuen Dekorationsideen: Die ABK-Kollektion Wide&Style Mini Vol. 2 besteht aus 60 x 120 cm großen Fliesen, die an der Wand eine tapetenartige Anmutung erzeugen.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
33|47
Lavaanmutung mit Teilglasur: Die rotscherbige Fliesenkollektion Lava der Marke Iris Ceramica fällt durch intensiv leuchtende Farben auf.
Bild: Michael Spohr, Essen
34|47
Komplett neues Wandfliesenprogramm: Iris Ceramica präsentierte zur Cersaie mit Bottega d’Arte ein breites Fliesensortiment, das sich auf althergebrachtes Know-how in Verbindung mit dem traditionellen Naturmaterial besinnt.
Bild: Michael Spohr, Essen
35|47
Erinnert an Bleistiftzeichnungen und erzielt optisch ein fast textiles Muster: Die neue Holzoptikkollektion Oasis von Isla Tiles, hier in der Farbe Beige Tortora.
Bild: Isla Tiles / Gruppo Romani, Casalgrande
36|47
Florale Herbststimmung: Im Tapetenlook präsentierte Caesar seine neue Kollektion Deco Solutions, hier mit dem Dekor Gold Willow.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
37|47
Ergänzung für die Wand zu den wichtigsten Feinsteinzeugkollektionen des Unternehmens: Caesar stellte mit Deco Solutions eine ganze Reihe von Naturmotiven vor.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
38|47
Die neue Eichenholzoptik-Kollektion von Caesar heißt nicht von ungefähr Cocoon.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
39|47
Spiegeleffekte, die auf eine alte Tradition des achtzehnten Jahrhunderts verweisen: Mirage erhielt für seine Kollektion Reflet einen der ADI Design Awards.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
40|47
Ebenfalls mit einem ADI Design Award geehrt: Die von Storagemilano entworfene neue Listello-Kollektion Volume von Ceramica Bardelli, die sich durch eine Dreidimensionalität mit interessanten Licht- und Schattenspielen auszeichnet.
Bild: Ceramica Bardelli / Gruppo Bardelli, Vittuone
41|47
Große Sortimentstiefe: Die neue Stile-Kollektion von Casalgrande Padana besteht aus sechs Farben in sieben Oberflächen mit acht Formaten.
Bild: Casalgrande Padana, Casalgrande
42|47
Spannende Oberflächenvielfalt: Stile, welches sich an belgischen Blaustein anlehnt, gibt es beispielsweise in einer diagonal geriffelten Oberfläche.
Bild: Casalgrande Padana, Casalgrande
43|47
Wirkungsvolle Präsentation des keramischen Produktes bereits bei der Außenwand-Realisierung, deren plastische Ausgestaltung vielen Messebesuchern zu einer willkommenen Sitzgelegenheit während der ermüdenden Laufarbeit durch die Hallen verhalf: Vives gewann einen der ADI Awards für das beste Messestand-Design.
Bild: Michael Spohr, Essen
44|47
Raffiniertes Spiel aus Form und Struktur: Bei diesem Wandbelag-Mosaik handelt es sich allerdings nicht um Keramik, sondern um Beton.
Bild: Michael Spohr, Essen
45|47
Heizkörper aus Marmormehl: Das italienische Start-Up-Unternehmen Maarmo setzt auf eine komplett nachhaltige Produktion seiner patentierten Produkte.
Bild: Michael Spohr, Essen
46|47
Gewann für seine Ceppo di Gre-Interpretation den Red Dot Design Award: Der polnische Hersteller Cerrad mit seiner neuen Kollektion Ceppo Nuovo
Bild: Cerrad, Starachowice
47|47
ADI Design Awards
Den diesjährigen ADI Design-Award gewannen bei den
Keramikoberflächen Mirage mit Reflet, Ceramica Bardelli mit
Cromia-Volume und Gigacer mit seiner
Terra-Kollektion. Reflet ist ein Produkt von großer
dekorativer Qualität mit mehreren Spiegeleffekten, die auf eine
alte Tradition des achtzehnten Jahrhunderts verweisen. Bei
Cromia-Volume handelt es sich um „ein Element von starker
Optik und Identität in vier Modulen mit ausgeprägten Hoch- und
Flachreliefs, die dynamische volumetrische Effekte der
Wandverkleidungen erzeugen, hergestellt in einer auffälligen
Farbpalette“. Die Terra-Kollektion erzielt einen innovativen, von
der Erde inspirierten Materialeffekt. Die Kollektion ist in einer
anspruchsvollen Palette natürlicher Farben erhältlich.
Eine besondere Erwähnung erfuhr Pura von Cotto d’Este für
die Sortimentstiefe der Serie, die durch eine perfekte Abstimmung
verschiedener Produktionstechnologien erreicht wird, um eine
homogene Sammlung von Oberflächen, Größen und Dicken zu erhalten.
Den ADI-Award für die besten Messestände gewannen Grandinetti,
Italgraniti, Marca Corona, Fondovalle und Vives.
Hinsichtlich der Sortimentstiefe überzeugt auch die neue Serie
Stile von Casalgrande Padana. Die sechs Farben der
Kollektion, welche sich an belgischen Blaustein anlehnt, kommt mit
gleich sieben verschiedenen Oberflächen in acht Formaten daher, von
seidenmatt über geriffelt und antikisiert bis zu dem besonders
trittsicheren Grip. Zahlreiche Dekore wie etwa 20 x 120 cm messende
Dielenelemente, Riemchen und ein Modulverband mit
Goldstab-Einlegern runden diese Kollektion ab.
Und auch die neue Kollektion La Geoteca von Gardenia
Orchidea bietet äußerst vielseitige Versionen der beliebtesten
Steine in Form von Keramikplatten im Format 120 x 280 cm und einer
Reihe von modularen Untergrößen, alle mit einer rutschfesten
P.Tech-Oberfläche. Die Kollektion entwickelt das im vergangenen
Jahr erstmals mit La Marmoteca lancierte Konzept einer umfassenden
Kollektion weiter, die in vielen verschiedenen Varianten erhältlich
ist.
Galerie
Gedeckte Farben und Erdtöne: Der Naturtrend war auf der Cersaie 2022 unübersehbar, wie hier bei der Kollektion Terra von Gigacer, die einen der begehrten ADI Design Awards gewann.
Bild: Gigacer, Faenza
01|47
Mehrere Hersteller versuchen sich an durchgehenden Aderungen wie beim Naturstein: Am Messestand von Versace und Gardenia Orchidea fotografierte Kante einer 12 mm-Platte mit der ABK-Technologie FullVein3D.
Bild: Michael Spohr, Essen
02|47
Terrakotta-Farbtöne sind zurück: Ein Beispiel hierfür ist die Farbstellung Terracotta der neuen Laminam-Kollektion Calce – hier in der Outdoor-Version.
Bild: Laminam, Fiorano Modenese
03|47
Terrakotta als neutrale, warme Farbe passt sich vielen Stilrichtungen an: Hier die Serie Mand von Mirage mit einer einfallsreichen Strukturgebung.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
04|47
Vielfältiges Mashup erdiger Farbtöne: Die Kollektion Cotto del Campiano von Cir setzt ebenfalls wieder eine keramische Terrakottaoptik in Szene.
Bild: Cir / Gruppo Romani, Casalgrande
05|47
Anlehnung an den traditionellen marokkanischen Kalkputz: Die dementsprechend Tadelakt genannte Serie von Cir interpretiert diesen derzeit im Trend liegenden Glanzputz in Keramik.
Bild: Cir / Gruppo Romani, Casalgrande
06|47
Reproduktion von Marmor, Stein und Metall: Die Slabs-Kollektion von Gardenia Orchidea mit Platten im Format 160 x 320 cm eignet sich auch für den Möbelbau.
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
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Meist nachgebildeter Naturstein: Ceppo di Gres Verde von Cercom ist eine von vielen Neuheiten in der Optik des italienischen Konglomerats.
Bild: Cercom / Gruppo Romani, Casalgrande
08|47
Keramiktapeten im botanic style: Die Kollektion Papier von Mirage kombiniert eine Abfolge von Motiven aus der Blumen- und Pflanzenwelt mit zeitgenössischem Akzent.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
09|47
Je nach Blickwinkel und Betrachtungsabstand wechselnder optischer Eindruck: Die vom Designer Kensaku Oshiro erdachte Kollektion Nuer von Living Ceramics.
Bild: Michael Spohr, Essen
10|47
Möglichst exakte Kopie natürlicher Materialien, jedoch mit den technischen Eigenschaften von Feinsteinzeug: Das New Yorker Architekturbüro KPF schuf für Casalgrande Padana die Kollektion The City.
Bild: Casalgrande Padana, Casalgrande
11|47
Strukturen ändern die optische Wirkung: Die Riffelung verleiht dieser sonst kühlen Marmoroptik von Mirage einen warmen, wohnlichen Charakter.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
12|47
Über Dinge unterschiedlich denken: Mirage präsentierte zur Cersaie mit Oudh eine neue elegante Eichenholzoptik-Serie im breiten Dielenformat – mit der Tendenz des Biophilic Designs.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
13|47
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken: Dieses Goethe-Zitat ziert ein Motiv dreier Farben der Caesar-Kollektion Alchemy mit der neuen Lux-Oberfläche, die Metall auf ungewöhnliche und daher noch originellere Weise erkunden möchte.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
14|47
Living Ceramics hat die Marke Ceramic Lab ins Leben gerufen um mit Farben, Formen und Formaten experimentieren zu können: In Bologna präsentierte das Unternehmen in diesem Jahr seine ersten fertigen Kollektionen und deren Kombinationsmöglichkeiten.
Bild: Michael Spohr, Essen
15|47
Mix and match Marmor mit oxidiertem Metall: Kombination der Kollektionen Oxide, La Geoteca und La Marmoteca von Gardenia Orchidea
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
16|47
Häufig genutztes Eyecatcher-Stilmittel der keramischen Natursteinimitate, hier Patagonia Emerald von Gardenia Orchidea: Beim Effekt des offenen Buches – auch Schmetterling genannt – werden zwei hintereinander aus einem Block gesägte und geschliffene Tafeln im Spiegelschnitt nebeneinander angeordnet.
Bild: Cermiche Gardenia Orchidea, Spezzano di Fiorano
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Fliesen und passendes Mosaik: Kollektion Gemstone von La Fabbrica in der Farbe Ocean, inspiriert von dem charakteristischen Hellblau der Höhlen des chilenischen Carrera-Sees.
Bild: La Fabbrica, Castel Bolognese
18|47
Neue Form der Strukturierung mit teilpolierten Oberflächen: Alaska White (hier mit anderen Cersaie-Neuheiten kombiniert) aus der Graniti-Maximum-Serie von Fiandre zeigt, dass technologische Innovationen weiterhin möglich sind.
Bild: Michael Spohr, Essen
19|47
Von sechs über zwölf bis zu zwanzig Millimetern: Fiandre präsentierte neben den eigenen Neuheiten auch die der Schwesterfirma Sapienstone, insbesondere die Platten mit komplett durch den Fliesenkörper gehender Maserung (rechts im Bild).
Bild: Michael Spohr, Essen
20|47
Glimmer in der Oberfläche beim neuen Glint Finish: Was bisher dem Naturstein vorbehalten war, hat die Iris Ceramica-Gruppe nun geschafft in die Oberfläche ihrer XXL-Fliesen zu integrieren, hier in der Farbe Labradorite.
Bild: Michael Spohr, Essen
21|47
Kochen auf unsichtbaren Induktionskochfeldern: Die ABK-Gruppe veranstaltete während der Messe Kochvorführungen um die raffinierte Technik vorzuführen.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
22|47
Offenes Buch und poetisches Holz: Abkstone kombiniert bei diesem Rendering die neue Marmoroptik-Farbe Calacatta Oyster als Schmetterling mit einer neuen Patina-Holzdielenoptik namens Poetry Wood.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
23|47
Küchenstudios tragen zum Erfolg der großformatigen Keramik bei: Diese Sahara Noir-Anmutung von Avastone in Massivoptik erfüllt den Wunsch nach Natursteinoptik bei gleichzeitiger Strapazierfähigkeit.
Bild: Avastone / La Fabbrica, Castel Bolognese
24|47
Eigene Waschtisch-Kollektionen gehören zum Angebot von immer mehr Keramikherstellern: hier der Waschtischtyp Joy von Mirage mit Platten der neuen Papier-Kollektion.
Bild: Michael Spohr, Essen
25|47
Goldakzente und Mosaikanklänge: Infinity, die Atlas Concorde-Küchenplattenmarke präsentierte mit Holos eine neue Kollektion, die geometrische Strukturen in dreidimensionalen Reliefs an die Wand bringt.
Bild: Michael Spohr, Essen
26|47
Handgefertigt wirkende Kleinteiligkeit: La Fabbrica nennt seine neue große Welt des kleinen Formates in Aquarell-Optik bewusst Small.
Bild: La Fabbrica, Castel Bolognese
27|47
Aquarelleffekte und ausgeprägte Farbtonvariationen: Die Palette von Poetry Colours aus dem Hause ABK enthält unter anderem leuchtende Blautöne.
Bild: Michael Spohr, Essen
28|47
Erinnern an unregelmäßige handgefertigte Majolika: Die kleinen ABK-Wandfliesen – hier ein Pastellgrün – ergänzen im Poetry-House-Konzept der ABK die bereits vorhandenen Keramikfliesenserien.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
29|47
Exakt abgestimmt auf die neuen und arrivierten Marmoroptiken: Bei Balance handelt es sich um eine 14 Unifarben in Putzstruktur umfassende Kollektion der Iris Ceramica-Gruppe, die sich perfekt eignet, um Marmorlook-Akzente zu ergänzen und in Szene zu setzen.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Mut zur Farbe: 41zero42 präsentierte sich mit einem der buntesten Messestände – wobei die einzelnen Farben beispielsweise der neuen Kollektion Kappa dank ihrer regelmäßigen Rasterung durchaus einen ruhigen Eindruck vermitteln können.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Grafische Motive mit neuen Dekorationsideen: Die ABK-Kollektion Wide&Style Mini Vol. 2 besteht aus 60 x 120 cm großen Fliesen, die an der Wand eine tapetenartige Anmutung erzeugen.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
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Grafische Motive mit neuen Dekorationsideen: Die ABK-Kollektion Wide&Style Mini Vol. 2 besteht aus 60 x 120 cm großen Fliesen, die an der Wand eine tapetenartige Anmutung erzeugen.
Bild: ABK Group Industrie Ceramiche, Finale Emilia
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Lavaanmutung mit Teilglasur: Die rotscherbige Fliesenkollektion Lava der Marke Iris Ceramica fällt durch intensiv leuchtende Farben auf.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Komplett neues Wandfliesenprogramm: Iris Ceramica präsentierte zur Cersaie mit Bottega d’Arte ein breites Fliesensortiment, das sich auf althergebrachtes Know-how in Verbindung mit dem traditionellen Naturmaterial besinnt.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Erinnert an Bleistiftzeichnungen und erzielt optisch ein fast textiles Muster: Die neue Holzoptikkollektion Oasis von Isla Tiles, hier in der Farbe Beige Tortora.
Bild: Isla Tiles / Gruppo Romani, Casalgrande
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Florale Herbststimmung: Im Tapetenlook präsentierte Caesar seine neue Kollektion Deco Solutions, hier mit dem Dekor Gold Willow.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
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Ergänzung für die Wand zu den wichtigsten Feinsteinzeugkollektionen des Unternehmens: Caesar stellte mit Deco Solutions eine ganze Reihe von Naturmotiven vor.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
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Die neue Eichenholzoptik-Kollektion von Caesar heißt nicht von ungefähr Cocoon.
Bild: Ceramiche Caesar, Fiorano Modenese
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Spiegeleffekte, die auf eine alte Tradition des achtzehnten Jahrhunderts verweisen: Mirage erhielt für seine Kollektion Reflet einen der ADI Design Awards.
Bild: Mirage Granito Ceramico, Pavullo nel Frignano
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Ebenfalls mit einem ADI Design Award geehrt: Die von Storagemilano entworfene neue Listello-Kollektion Volume von Ceramica Bardelli, die sich durch eine Dreidimensionalität mit interessanten Licht- und Schattenspielen auszeichnet.
Bild: Ceramica Bardelli / Gruppo Bardelli, Vittuone
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Große Sortimentstiefe: Die neue Stile-Kollektion von Casalgrande Padana besteht aus sechs Farben in sieben Oberflächen mit acht Formaten.
Bild: Casalgrande Padana, Casalgrande
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Spannende Oberflächenvielfalt: Stile, welches sich an belgischen Blaustein anlehnt, gibt es beispielsweise in einer diagonal geriffelten Oberfläche.
Bild: Casalgrande Padana, Casalgrande
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Wirkungsvolle Präsentation des keramischen Produktes bereits bei der Außenwand-Realisierung, deren plastische Ausgestaltung vielen Messebesuchern zu einer willkommenen Sitzgelegenheit während der ermüdenden Laufarbeit durch die Hallen verhalf: Vives gewann einen der ADI Awards für das beste Messestand-Design.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Raffiniertes Spiel aus Form und Struktur: Bei diesem Wandbelag-Mosaik handelt es sich allerdings nicht um Keramik, sondern um Beton.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Heizkörper aus Marmormehl: Das italienische Start-Up-Unternehmen Maarmo setzt auf eine komplett nachhaltige Produktion seiner patentierten Produkte.
Bild: Michael Spohr, Essen
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Gewann für seine Ceppo di Gre-Interpretation den Red Dot Design Award: Der polnische Hersteller Cerrad mit seiner neuen Kollektion Ceppo Nuovo
Bild: Cerrad, Starachowice
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Nicht zu vergessen sollte abschließend noch erwähnt werden, dass
auf der Cersaie auch 88 Badausstatter und 182 Aussteller aus den
Segmenten Bauchemie, Werkzeug, Zubehör und Rohstoffe vertreten
waren. Während bei den Sanitäranbietern die Ambivalenz zwischen
gespannter Erwartung und vorsichtiger Zurückhaltung ebenfalls
spürbar war, hatten die Bauchemie- und Werkzeughersteller komplett
auf wirkliche Neuheiten verzichtet. Einige Weiterentwicklungen wie
etwa die aus Apfelabfällen und mineralischen Zuschlagstoffen
hergestellte nachhaltige Mörtelergänzung Mapestone GR-ECO in
der Mapestone-Familie von Mapei, die neueste
Fliesenschneidemaschine Masterpiuma P 5 von Montolit oder
das wirkungsvoll verbesserte manuelle Schneidsystem Slab
Cutter von Rubi lohnten dennoch einen Besuch an den
Messeständen.
Eine Erwähnung verdient zum Schluss – gerade vor dem Hintergrund
der momentanen Energieproblematik – ein Projekt des italienischen
Start up-Unternehmens Maarmo, welches patentierte Systeme für
Heizkörper aus Marmorpulver präsentierte. Seinen Grundstoff erhält
das Unternehmen ausschließlich aus dem Verschnitt, der beim Abbau
und beim Auftrennen der Marmorblöcke sowie bei der
Weiterbearbeitung entsteht. Die Maarmo-Heizkörper stehen als
Hybrid- sowie als Elektroversionen zur Verfügung und können an
Photovoltaikanlagen angeschlossen werden.
Gewinner Architektur, Unterkategorie Aa: „Casa Marratxí“ in Santa Ponça (Mallorca) von Casas inHAUS
Bild: Alfonso Calza
Ende 2025 kürte die Jury unter Vorsitz des Architekten Julio Touza Rodríguez die Preisträger des spanischen Keramikwettbewerbs für Architektur und Innenraumgestaltung.
25 Farben für eine Saftbar
Die Saftbar The Juizza in der Passage unter dem Wiener Karlsplatz wurde nach Entwürfen des Architektur- und Innenarchitekturbüros Schuberth und Schuberth und in enger Abstimmung mit dem Denkmalmt geplant und umgebaut.
Bild: Agrob Buchtal, Schwarzenfeld / Christoph Panzer, Wien
In der Passage unterhalb des Wiener Karlsplatzes bekleiden bunte Fliesen Boden, Wände und Decke des kleinen Ladens.
41 Muster für alle Fälle
Die Feinsteinzeugserie Mattonelle Margherita umfasst 27 gemusterte und sechs unifarbene Fliesen in der Größe 20,5 x 20,5 cm sowie sechs gemusterte und zwei unifarbene Fliesen mit den Maßen 10,1 x 20,5 cm.
Bild: Mutina, Fiorano Modenese MO
Bunt, grafisch, retro – so lässt sich diese umfangreiche Feinsteinzeugkollektion am besten beschreiben.
Alte Kriegskunst trifft modernes Design
Schießscharten dienten dem Designstudio Dsignio als Inspirationsquelle für die Keramikmodule der Kollektion Castello.
Bild: Harmony, Onda
Aus Keramikmodulen, die von mittelalterlichen Schießscharten inspiriert sind, lassen sich abwechslungsreich strukturierte Trennwände errichten.
Annäherung an eine Unbekannte – die portugiesische Fliesenindustrie
Die kleinen, rechteckigen und meist sehr bunten, mit geometrischen Mustern, arabesken Formen und Naturmotiven bemalten Azulejos schmücken einen Großteil der Fassaden historischer Häuser.
Bild: Saskia Schabon, Berlin
Was zeichnet die portugiesische Fliesenindustrie heute aus? Wie begegnet sie der übermächtigen Konkurrenz aus Ländern wie Spanien und Italien, aber auch aus China? Wir haben uns auf eine Reise von Lissabon über Aveiro nach Porto begeben.
Bunte Fliesen und wilde Muster für U-Bahn-Station
Fahrgäste der U-Bahn im italienischen Brescia dürften seit Anfang des Jahres beim Ein- und Aussteigen an der Station Vittoria einen Farbrausch erleben.
Bild: Mutina, Fiorano
Fahrgäste der U-Bahn im italienischen Brescia dürften seit Anfang des Jahres beim Ein- und Aussteigen an der Station Vittoria einen Farbrausch erleben.
Bunte Nadelstreifen in Kensington Gardens
Gerhard Richter kreierte zum zweiten Mal im Auftrag der Serpentine Gallery für die Kensington Gardens in London eine öffentlich zugängliche Skulptur.
Im Garten der Serpentine Gallery ist bis Ende Oktober 2024 eine Skulptur des Künstlers Gerhard Richter zu besichtigen.
Changierende Fliesen im eleganten Format
Die Fliesenkollektion Lume des italienischen Herstellers Marazzi umfasst sechs Farbnuancen.
Bild: Marazzi, Sassuolo
Die Serie des italienischen Herstellers verbindet zeitlose Eleganz beim Format mit handwerklichem Charme bei der Oberflächenstruktur.
Changierende handgefertigte Fliesen
Eine reiche Farbpalette, schillernde Oberflächen und leichte, auf die handwerkliche Fertigung verweisende Unregelmäßigkeiten sind das Besondere der Fliesenkollektion Lustri Veneziani von Cotto Possagno.
Bild: Industrie Cotto Possagno
Unzählige Farben und schillernde Oberflächen zeichnen diese Kollektion aus.
Das Meer auf dem Balkon
Das Architekturbüro Paco Galiñanes hat ein ungenutztes, mehr als fünfzig Jahre altes Apartmenthotel an der Atlantikküste Spaniens revitalisiert.
Bild: Iván Casal Nieto
Aquamarinblaue Fliesen spielen bei der Neugestaltung eines mehr als fünfzig Jahre alten Apartmenthotels an der Atlantikküste Spaniens die Hauptrolle.
Das Meer im Pool
Die Farben der Kollektion Ocean von Argenta fließen über die Fliesen, changieren in ihrer Intensität und vermischen sich mit Weiß.
Bild: Argenta, Vila Real
Der Farbverlauf des Feinsteinzeugs ist eine Hommage an die Farben des Ozeans.
Das perfekte Team: Fliese und Fußbodenheizung
Eine Fußbodenheizung bietet nicht nur einen hohen Wohnkomfort, sondern ist auch der ideale Partner für eine klimafreundliche Wärmepumpe.
Mit keramischen Fliesen als Bodenbelag arbeitet eine Fußbodenheizung am effizientesten. Und es gibt noch weitere Vorteile.
Die Schönheit im Ursprünglichen
Die neue Fliesenkollektion Roots des italienischen Herstellers Sodai zelebriert die Schönheit des Einfachen und Ursprünglichen.
Bild: Sodai, Fiorano Modenese
Die Feinsteinzeugkollektion umfasst lediglich ein Format und sechs tiefe, erdige Farbtöne. Ihre unglasierte Oberfläche wirkt warm und weich.
Dolce Vita für Zuhause
Die Kollektion Italic des Fliesenherstellers 41zero42 umfasst eine zeitgemäße Interpretation von Carrara-Marmor, Travertin und Lavastein in markanten Formaten.
Bild: 41zero42, Fiorano Modenese
Zeitgemäße Interpretationen von Carrara-Marmor, Travertin und Lavastein in ausdrucksstarken Formaten lassen an italienische Baukunst denken.
Dreidimensionale Betonfliesen
Die dreidimensionalen Betonfliesen Vértices des Herstellers ACL verändern ihre Optik je nach Lichteinfall.
Bild: ACL, Famalicão
Eine samtig anmutende Oberfläche und Kanten, die je nach Lichteinfall für ein abwechslungsreiches Licht- und Schattenspiel sorgen, zeichnen die Kollektion aus.
Dreidimensionale Fliesen für eine Bar
Die mit den Fliesen der Serie Craft von Agrob Buchtal bekleidete Bar ist der Hingucker im Restaurant Octave in Antwerpen.
Bild: Agrob Buchtal, Schwarzenfeld / Marcel van der Burg, Amsterdam
Die grünblaue Keramik bekleidet die Tresenfront und trifft dabei auf roséfarbenen Samt und Messing: Salut Belle Époque!
Dunkle Fliesen als Wandbekleidung einer Bar
Die neue Bardem Bar liegt im Herzen Helsinkis und wurde nach Entwürfen von Studio Fyra gestaltet.
Bild: Agrob Buchtal, Schwarzenfeld
Die archaische Oberflächenanmutung der im klassischen Tunnelofen gefertigten Keramik trägt zur intimen Atmosphäre der Bardem Bar in Helsinki bei.
Durchgefärbte Fliesenkollektion mit feiner Marmorierung
Die Fliesenkollektion Firenze aus dem Hause Opificio Ceramico zeichnet sich durch ihre Marmorierung aus, die bei jeder Fliese anders ausfällt.
Bild: Opificio Ceramico, Modena
Sechs gedeckte Farben und vier Formate eröffnen zahllose Gestaltungsmöglichkeiten - dabei ist das Muster jeder strukturierten Fliese einzigartig und erinnert an Naturstein.
Ein Glanzstück für Long Island City
Zentrales Element der Fassade ist die Verwendung von gletscherweiß glänzenden Keramikplatten des vorgehängten hinterlüfteten Fassadensystem KeraTwin K20 von Agrob Buchtal.
Bild: Agrob Buchtal, Schwarzenfeld / Matthiew Miller
Der 24-stöckige Wohnturm Nova in Queens beeindruckt durch seine Fassade aus gletscherweißer Keramik.
Entscheidung: Tile of Spain Awards 2021
Gewinner Kategorie Architektur: Neuer Hauptsitz der Stiftung für das Baugewerbe in Valencia von MRM arquitectos
Bild: Mikel Muruzabal
Ende November 2021 kam die Jury in Castellón zusammen, um die Siegerinnen und Sieger der 20. Ausgabe des mit insgesamt 39.000 Euro dotierten Wettbewerbs auszuwählen.
Entscheidung: Tile of Spain Awards 2023
Gewinner Kategorie Architektur: Haus in Puntiró von Ripoll Tizón architects' studio
Bild: José Hevia
Ende November 2023 kam die Jury in Castellón zusammen, um die Siegerinnen und Sieger der 22. Ausgabe des Fliesenwettbewerbs für Architektur und Innenraumgestaltung auszuwählen.
Experimentelles aus Fliesen
Max Lamb verwendete typisch japanische Tonarten mit charakteristisch erdiger Materialität und spezielle Glasuren mit mehrschichtigen Farben für seine modulare Fliesenkollektion.
Bild: Tajimi Custom Tiles, Tajimi
Die Designer Max Lamb und Kwangho Lee entwarfen für eine neue japanische Fliesenmarke zwei ungewöhnliche Kollektionen.
Fast besser als die Natur
Die Feinsteinzeugkollektion Realstone Travertino stammt von dem italienischen Hersteller Ragno.
Bild: Ragno, Sassuolo
Der Facettenreichtum von Travertin wird bei dieser Feinsteinzeugkollektion auf besonders gelungene Weise widergespiegelt.
Feinsteinzeugfliese mit dreidimensionalem Muster
Die dreidimensionalen geometrischen Strukturen der Kollektion Dekorami aus dem Hause Ceramica Vogue erinnern trotz ihrer zeitgenössischen Sprache an Elemente aus der Vergangenheit.
Bild: Ceramica Vogue, Cerrione
Die feinen Reliefs der Kollektion erinnern trotz ihrer zeitgenössischen Sprache an Elemente aus der Vergangenheit.
Feinsteinzeugserie im Fischgrätmuster
Die Fliesenserie Loom des italienischen Herstellers M+ interpretiert das klassische Fischgrätmuster neu.
Bild: M+, Sassuolo
Die Fliesen interpretieren den Klassiker unter den Bodenbelagsmustern neu.
Fliese mit Algen bindet Schadstoffe im Wasser
Das Fliesensystem Indus filtert Giftstoffe und Schwermetalle aus Wasser.
Bild: Andy Stagg
Das einfache Filtersystem kann an Orten eingesetzt werden, an denen die Mittel für andere Möglichkeiten der Wasserreinigung fehlen.
Fliesen aus Bauschutt
Die Designerin Lea Schücking hat Fliesen aus Bauschutt entwickelt
Bild: Lea Schücking, Kassel
Eine der mengenmäßig größten Abfallgruppen in Deutschland ist mineralischer Bauschutt. Obwohl der beträchtlichste Teil von rund...
Fliesen aus Eierschalen
Diese Fliesen bestehen aus Eierschalen.
Bild: Tracy Wong
Wohnaccessoire statt Biomüll: Für die Fliesenproduktion werden die Eierschalen, die sonst auf dem Müll landen, gereinigt, zerkleinert und mit natürlichen Farbstoffen und Kleber vermischt.
Fliesen aus Kuhdung
Die Merdacotta-Produkte werden aus Kuhdung gefertigt
Bild: Henrik Blomqvist
Die Kühe des italienischen Landwirts Gianantonio Locatelli produzieren neben Milch eine Menge Mist, aus dem in Handarbeit schöne Dinge entstehen.
Fliesen in erdigen Tönen für Spa und Pool
Zu Füßen der Schlösser Hohenschwangau und Neuschwanstein befindet sich das Hotel Ameron Neuschwanstein Alpsee Resort & Spa in einem Ensemble mit hundert Jahre alten Gebäuden.
Bild: Ameron Neuschwanstein Alpsee Resort & Spa
Kalkstein, Granit und Zement werden durch die Fliesenserie keramisch interpretiert und schaffen in dem Hotel-Spa am Alpsee eine Atmosphäre, in der man sich höhlenartig geborgen fühlt.
Fliesen in Puzzleform
Bei der puzzleförmigen Fliesenkollektion Triennale von Marazzi sorgt schon das Betrachten für Glücksgefühle.
Bild: Marazzi, Sassuolo
Puzzeln aktiviert beide Gehirnhälften, trainiert das Kurzzeitgedächtnis und die Konzentrationsfähigkeit.
Fliesen in Steinoptik für ein Ferienhaus in Spanien
Schlichte, zeitlose Eleganz mit klaren Linien und Sichtachsen, die ohne Opulenz auskommt – das wünschte sich eine Bauherrenfamilie aus Belgien für ihr Ferienhaus an der Costa Blanca in Spanien.
Bild: Agrob Buchtal, Schwarzenfeld
Optische Ruhe und Großzügigkeit durch die nahtlose Verbindung der Wohnräume mit Pool und Terrasse.
Fliesen mit Mid-Century-Mustern
Die neue Feinsteinzeugkollektion Scenario des italienischen Herstellers Marazzi knüpft an eine historische Kollektion des Unternehmens an.
Bild: Marazzi, Sassuolo
Geometrische Farbfelder, die den Duktus handgemalter Dekore aufweisen, erinnern formal an die Mitte des letzten Jahrhunderts.
Fliesen wie schillerndes Perlmutt
Die Fliesenkollektion des italienischen Herstellers vereint die Genauigkeit neuer Technologien mit der Individualität handgefertigter Keramik.
Bild: Florim, Fiorano Modenese
Das Designstudio Formafantasma hat für den italienischen Hersteller Florim eine Fliesenkollektion entworfen, die in zarten Perlmutttönen changiert.
Fliesenbilder im S-Bahn-Tunnel Wannsee
Auf einer Länge von 43 Metern und bis in eine Höhe von 2,50 Metern hat der Künstler Christoph Niemann Pixel-Bilder mit Szenen rund um Berlins wohl bekanntesten See entworfen.
Bild: Baubild, Stephan Falk Architekturfotografie
Illustre Szenen vom Treiben rund um den Wannsee verschönern den Weg vom S-Bahnhof zur Schiffsanlegestelle.
Fliesenkollektion im Terrazzo-Look
Die Fliesen Macro des Herstellers Casalgrande Padana erinnern an Terrazzoböden.
Bild: Casalgrande Padana
Unregelmäßigkeit und Zufall chrakterisieren die spezifische Optik von Terrazzo. Mit den Feinsteinzeug lässt sich diese auf Böden und Wänden im Innen- und Außenraum umsetzen.
Fliesenkollektion in erdigen Farben
Der Hersteller Agrob Buchtal hat mit Area Pro eine Fliesenkollektion auf den Markt gebracht, die diverse Ansprüche an Design und Funktionalität erfüllt.
Bild: Agrob Buchtal, Schwarzenfeld
Auf den ersten Blick fasziniert die Serie mit ihrer samtig-warme Anmutung, auf den zweiten durch ihre Funktionalität, wie beispielsweise der hohen Rutschhemmung.
Fliesenkollektion in handwerklicher Anmutung
Basis der Kollektion Memoria sind quadratische, unifarbene Fliesen mit einer Kantenlänge von 15 cm in den drei Farbstellungen Bianco, Blu und Nero.
Bild: Marazzi, Sassuolo
Die zehn verspielten blau-weißen bzw. schwarz-weißen Dekore der Serie wecken Erinnerungen an Sommerferientage auf dem Land.
Fliesenkollektion inszeniert Dreieck und Raute
Mit einfachen Formen und lediglich ein bis zwei Farben pro Fliese haben die Brüder Bouroullec für Mutina eine Feinsteinzeugkollektion mit hohem Gestaltungsanspruch kreiert.
Bild: Mutina, Fiorano
Das Feinsteinzeug umfasst nur zwei Formen und eine ebenso reduzierte Farbpalette, erhebt aber einen hohen Gestaltungsanspruch.
Fliesenkollektion nach modularem Prinzip
Die neue Fliesenkollektion DIN aus dem Hause Mutina, die als Kooperation des italienischen Herstellers mit dem Designer Konstantin Grcic entstand, beweist, dass eine strenge modulare Ordnung und unbegrenzter Gestaltungsspielraum durchaus zusammengehen.
Bild: Mutina, Fiorano
Die von den Prinzipien des Berliner Hansaviertels inspirierte Keramik ermöglicht trotz strenger modularer Logik nahezu unbegrenzten Gestaltungsspielraum.
Fragmentierte Feinsteinzeugkollektion mit reicher Textur
Die aus dem Dadaismus stammende literarische Methode „Cut-up“, bei der ein Text fragmentiert und neu zusammengesetzt wird, war Vorbild für die Entwicklung der gleichnamigen Fliesenkollektion des spanischen Herstellers M+.
Bild: M+, Sassuolo
Die aus dem Dadaismus stammende literarische Methode „Cut-up“, bei der ein Text fragmentiert und neu zusammengesetzt wird, war Vorbild für die Entwicklung der gleichnamigen Fliesenserie.
Gehwegplatten mit floralen und geometrischen Mustern
Die Gehwegplatten, die bei VIA Trottoirplatten heißen, sind eine Neuinterpretation historischer Platten.
Bild: VIA, Bacharach
Neu interpretiert: Die vielfältigen Dekore eignen sich für historische Stadtbilder ebenso wie für moderne Außenanlagen.
Gerahmte Kacheln in satten Farben
Die Fliesenkollektion Format des Herstellers Kaufmann Keramik macht aus dem Fliesenspiegel eine dekorative Wandgestaltung.
Bild: Kaufmann Keramik, Rehau
Trotz ihrer minimalistischen, geradlinigen Formensprache bietet die Kollektion unzählige Gestaltungsmöglichkeiten.
Gerillte Keramikfassade für Weingut
Um ihren Gästen neben dem Geschmackserlebnis auch ein außergewöhnliches Raumerlebnis zu bieten, hat die Winzerfamilie Lozano das Madrider Architekturstudio Morph mit dem Entwurf einer neuen Bodega am Firmensitz in Villarrobledo beauftragt.
Bild: Moeding, Marklkofen
Von Tonkrügen inspirierte Keramikplatten umhüllen das konkav und konvex geschwungene Gebäude auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern.
Gesprenkeltes Mosaik für Hallenbad und Wellnessbereich
Das verspielt-elegante Knopfmuster der Mosaikserie Loop von Agrob Buchtal bespielt Böden, Treppen und Wände von Entree, Hallenbad, Sanitärzonen und Umkleiden der frisch sanierten Sport- und Freizeitanlage.
Bild: Agrob Buchtal, Schwarzenfeld / Kim Britt Photography
Das verspielt-elegante Knopfmuster ziert Böden und Wände von Hallenbad und Wellnessbereich des Sportzentrums Linth-Arena in Näfels.
Glamour und 70er-Jahre-Flair
An der Ecke Bülowstraße/ Steinmetzstraße in Berlin-Schöneberg erhebt sich der neue Hauptsitz von Sony Music Entertainment und Sony Music Publishing. Der Neubau schließt eine bis dahin nur teilweise bebaute Nachkriegslücke.
Bild: Agrob Buchtal, Schwarzenfeld / Stefan Lucks
Das Rundmosaik mit kontrastierenden Fugen verleiht dem extravaganten Interieur des neuen Sony Headquarters in Berlin eine glamouröse Anmutung.
Handwerklich anmutende Fliesen für Sterne-Restaurant
Mercadal Diseño hat die 270 Quadratmeter große Fläche des Sterne-Restaurants Cancook in Zaragoza mit lehmfarbenen Keramikfliesen von WOW Design umgestaltet.
Bild: Xoel Bergués
Was die Gäste des Cancook in Zaragoza kulinarisch erwartet, wissen wir nicht, gestalterisch kommen sie jedoch auf ihre Kosten.
Historische Fliesen in neu gestalteter Wohnung
Ein offener Grundriss verhilft kleinen Wohnungen zu mehr Weite und Helligkeit. Doch wie schafft man Struktur und grenzt Bereiche voneinander ab und vor allem: Wohin mit all den Dingen?
Bild: José Hevia
Eine kleine Madrider Wohnung wurde entkernt und der Grundriss geöffnet, geblieben sind die ornamentalen Bodenfliesen.
Hundertfarbige Fliesenkollektion aus recycelten Materialen
Erst nach eingegangener Bestellung werden die von dem Design Studio Field Tiles entworfenen Fliesen in Portugal produziert.
Bild: Field Tiles, Miami
Die Fertigung der Fliesen, die von einem US-amerikanischen Design-Studio entworfen wurden, erfolgt erst nach eingegangener Bestellung. Auf diese Weise wird einer Überproduktion entgegengewirkt.
Iceberg voraus!
Die Badeplattform Iceberg wurde von 104 Kindern und Jugendlichen zwischen zehn und 17 Jahren im Rahmen des Beam Camp in Strafford, New Hampshire gebaut.
Bild: Bulot+Collins, Montreal und Paris
Die im Rahmen eines Sommercamps entstandene Badeplattform ist mit 1.400 handgefertigten, thermochromen Fliesen aus recyceltem Hart-Polyethylen bekleidet.
Inspiriert von Mid-Century-Betonböden
Die neue Kollektion Factory ist von Betonböden aus New Yorker und Londoner Ateliers der 1960er- und 70er-Jahre inpiriert.
Bild: Agrob Buchtal, Schwarzenfeld
Die Fliesenkollektion zeichnet sich durch eine matte, strukturierte Oberfläche aus und eignet sich für Wände und Böden im Innen- und Außenbereich.
Installation aus weißen Fliesen als Reverenz an die American Bar
Die Lax Bar ist eine Reverenz an die legendäre American Bar von Adolf Loos und wurde ausschließlich mit quadratischen, weißen Baumarktfliesen ausgestaltet.
Bild: Ute Müller
Das Kunstprojekt reduziert Adolf Loos Vorbild auf die quadratische Grundform und eliminiert jegliches dekorative Element.
Instandsetzung des historischen Klinkerbodens
Die neunzig Quadratmeter Klinkerboden im 1935 errichteten Gemeindezentrum Luzern wurde originalgetreu rekonstruiert.
Bild: Ganz Baukeramik, Embrach
Um im Gemeindezentrum Luzern die Farben und Schattierungen der Fliesen originalgetreu nachzubilden, sind aufwendige Versuchsreihen notwendig gewesen. Fünf verschiedenfarbige Tone und diverse farbige Engoben wurden verwendet.
Japanisch inspirierte Feinsteinzeugkollektion
Die Feinsteinzeugkollektion Sento aus dem Hause Agrob Buchtal ist vom japanische Minimalismus inspiriert.
Bild: Agrob Buchtal, Schwarzenfeld
Es scheint, als löse der japanische Minimalismus die jahrelange Vorherrschaft des Skandinavischen-Stils im Wohndesign allmählich ab.
KI-designte Terrazzofliesen
Der italienische Hersteller Marazzi griff beim Entwurf seiner neuen Feinsteinzeugkollektion E Frammento auf KI-Unterstützung zurück.
Bild: Marazzi, Sassuolo
Die Feinsteinzeugkollektion interpretiert venezianische Terrazzoböden auf zeitgemäße Art und Weise mit einer hellen und soften Farbpalette neu.
Kühlsystem mit Keramikfliesen
Ein Forschungsteam des Wyss-Instituts der Harvard University entwickelte zusammen mit dem spanischen Fliesenhersteller Gres Aragón-Faveker ein innovatives Kühlsystem, das auf der Verdunstung von Wasser basiert (hier im HouseZero auf dem Campus der Harvard University).
Bild: Harvard University, Boston
Das im Rahmen eines Forschungsprojektes der Harvard University entwickelte System verwendet Keramikfliesen mit einer speziellen Beschichtung, um Innenräume durch Wasserverdunstung zu kühlen.
Layout Neue Entwicklungen
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Marmor für Moskauer Café
Das Café Iskra im Moskauer Altstadtviertel Kitai-Gorod wurde von dem jungen Büro Nowadays gestaltet.
Bild: Pavel Seldemirov
Wider den uniformen Hipster-Look: Für Glanz und russisches Ambiente sorgen unter anderem die Natursteinplatten an Boden und Tresen.
Marmorierte Enkaustikfliesen
Das Künstlerkollektiv Assemble hat im Rahmen des Granby Workshops marmorierte Enkaustikfliesen entwickelt
Bild: Assemble, London / Granby Workshop Limited, Liverpool
Als das Londoner Kollektiv Assemble 2015 für sein Projekt Granby Four Streets den Turner-Preis gewann, sorgte das für viel...
Matte Bodenfliesen im Riemchenformat
Gleich drei Interiortrends vereint die Feinsteinzeugkollektion Babylone des spanischen Herstellers Equipe Cerámicas: ...
Bild: Equipe Cerámicas, Figueroles
Die Kollektion in sechs Farbtönen lässt sich auf unterschiedliche Art verlegen und sorgt für ein warmes bis elegantes Ambiente.
Messenachbericht Cersaie 2021 - Teil I
Als Präsenzveranstaltung wollte die Cersaie 2021 neue Vorschläge für die fortschrittliche Gestaltung architektonischer Räume unterbreiten: Das Messesignet zeigt einen Würfel, der sich in mehrere Module öffnet, die dreidimensionale Formen annehmen und eine Vielzahl an Pixeln hervorbringen, die auf dynamische Weise mögliche neue Szenarien schaffen.
Bild: Cersaie, Bologna
Wie geht Messe in Zeiten der Pandemie? Unser Autor Michael Spohr hat sich auf den Weg nach Bologna gemacht und eine Cersaie unusual entdeckt.
Messenachbericht Cersaie 2021 - Teil II
Betonoptiken sind nach wie vor im Markt gefragt: Mirage stellte mit „Clay“ ein neues Produktsortiment mit reduzierter Formensprache aus, das zu minimalistischer Architektur passt.
Bild: Michael Spohr, Essen
Im zweiten Teil lesen Sie von vermeintlichen und wirklichen Innovationen, der Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit für die Branche und von aktuellen Marktentwicklungen.
Messenachbericht Cersaie 2022
Gedeckte Farben und Erdtöne: Der Naturtrend war auf der Cersaie 2022 unübersehbar, wie hier bei der Kollektion Terra von Gigacer, die einen der begehrten ADI Design Awards gewann.
Bild: Gigacer, Faenza
Zwischen Aufbruchsstimmung und Durchhalteparolen – unser Autor Michael Spohr war in Bologna und berichtet von einer Cersaie ohne Corona-Einschränkungen, dafür überschattet von Rohstoff-Knappheit, massiv gestiegenen Energiepreisen und Ukrainekrieg.
Messenachbericht Cersaie 2023
Herausforderung für die Hersteller: Jedes Jahr aufs Neue Innovationen zu präsentieren. Hier drei neue Marmoroptik-Farben von Fiandre: Palissandro White vorn, Breccia Sarda Wand links hinten und Camouflage Wand rechts sowie Bodenfeld
Bild: Michael Spohr, Essen
Allen Widrigkeiten zum Trotz gelungen: Unser Autor Michael Spohr war in Bologna und berichtet von einer Cersaie, die mit dem Fernbleiben vieler Aussteller und mit parallel stattfindenden Events renommierter Hersteller zu kämpfen hatte und sich dabei gut behauptete.
Messenachbericht Cersaie 2024
Willkommen zu den Cersaie-Fliesenneuheiten: Materialpräsentation im neu gestalteten Fiandre-Showroom.
Bild: Michael Spohr
Unser Autor Michael Spohr berichtet von der Weltleitmesse in Bologna und stellt fest: Trotz Krise zeigt die Fliesenbranche ihre Innovationskraft.
Messenachbericht Cevisama 2020
Sehr beliebt schienen bei der diesjährigen Fliesenmesse Cevisama in Valencia vor allem Zementimitationen in sanft-matten Anmutungen, wie beispielsweise die Kollektion Solid der Marke Casainfinita.
Bild: Casainfinita, Nules, Castellón
Baunetz Wissen war vor Ort: Entdeckungen, Eindrücke, Trends und Neuheiten von der diesjährigen spanischen Fliesenmesse
Messenachbericht Cevisama 2024
Sanft und warm wirkende, beigefarbene Natursteinnachbildungen dominierten die Messe – hier am Stand von Roca.
Bild: Saskia Schabon, Berlin
Die spanische Fliesenmesse fand zum 40. Mal statt – Feierstimmung wollte aber nicht so recht aufkommen. Wir berichten über die Trends der gebeutelten Branche.
Mosaikfliesen mit Reliefmuster
Gleich mehrere Fliesentrends vereint die 5 x 5 cm große Mosaikfliese Floris der Marke Jasba.
Bild: Jasba - Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer, Alfter-Witterschlick
Filigran florale Motive mit geometrischen Elementen kombiniert und mit Glanzfinish veredelt. In fünf Farben und zwei Varianten.
Neue Wald- und Wassertöne für Fliesenkollektion
Agrob Buchtal hat seine 2020 erschienene, erfolgreiche Fliesenkollektion Karl um fünf neue Farben und ein Format erweitert (im Bild: Farbstellung Aqua).
Bild: Agrob Buchtal, Schwarzenfeld
Ein ein tiefes Waldgrün, ein sanftes Graugrün, ein helles Grau sowie lebendige wasserblaue Töne holen die Natur ins Haus: Eine handwerkliche Anmutung und besondere Haptik weist die bewährte Serie auf, die nun erweitert wurde.
Opulenz und Archaik für eine Bar
Die opulent ausgestatte Amber Bar in Basel befindet sich im Südturm eines 150 Jahre alten Kasernengebäudes.
Bild: Agrob Buchtal, Schwarzenfeld
Keramische Riemchen in erdigen Tönen ergänzen das extravagante Design der neuen Amber Bar in Basel.
Quadratische Fliese mit Rillenmuster
Der Designer Sebastian Herkner entwickelte für Kaufmann Keramik die Wandfliesenkollektion Set.
Bild: Kaufmann Keramik, Rehau
Die unterschiedlichen Rillenmuster dieser auf einer Standardgröße basierenden Kollektion lassen sich zu individuellen Reliefen kombinieren.
Reproduktion historischer Bodenplatten im Landesmuseum Zürich
Der smaragdgrüne Fliesenboden im Raum „Schloss Arbon“ im Landesmuseum Zürich erstrahlt wieder in altem Glanz.
Bild: Ganz Baukeramik, Embrach
Der smaragdgrüne Fliesenboden im Westflügel des Schweizer Baudenkmals erstrahlt wieder im alten Glanz.
Robustes Feinsteinzeug in Terrakotta-Optik
Wer die warme und rustikale Anmutung von Terrakotta-Fliesen schätzt, aber vor deren Pflege zurückschreckt, kann stattdessen auf die Feinsteinzeug-Kollektion Alsacia von Small Size zurückgreifen.
Bild: Small Size, Alcora
Wer die warme und rustikale Anmutung von Terrakotta-Fliesen schätzt, aber vor deren Pflege zurückschreckt, kann stattdessen auf diese Feinsteinzeug-Kollektion zurückgreifen.
Rustikale Fliesen in dunklen Tönen für Boutique-Hotel
Das Boutique-Hotel Ottilia befindet sich in einem Teil der historischen Gebäude der Carlsberg-Brauerei in Kopenhagen.
Bild: Hotel Ottilia / Sasha Maslov
Das Kopenhagener Hotel Ottilia befindet sich in einem Teil der historischen Gebäude der Carlsberg-Brauerei und wurde dementsprechend im Industrial Look gestaltet.
Sandfarbene Feinsteinzeugfliesen für Rooftop-Pool
Der Rooftop-Pool des Hotel Olympus Palace in Salou wurde mit Fliesen der Serie Valley von Agrob Buchtal ausgekleidet.
Bild: Agrob Buchtal, Schwarzenfeld
Die großformatigen, hellen Fliesen mit geringem Fugenanteil sind leicht zu reinigen und lassen das Wasser besonders blau leuchten.
Sanft gerundete Terrakottafliesen
Das norwegische Architektur- und Designbüro Snøhetta hat gemeinsam mit dem italienischen Keramikfliesenhersteller Fornace Brioni eine neue Terrakottafliesenkollektion lanciert.
Bild: Mattia Balsamini
Ganz und gar nicht altbacken ist die neue Kollektion des norwegischen Architektur- und Designbüros Snøhetta.
Sechseckige Keramik mit Color Blocking
Ob minimalistisch oder retro, die Fliesenkollektion Cube des Unternehmens Apavisa bietet zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten.
Bild: Apavisa, San Juan de Moró
Wände und Böden in auffälligen geometrischen Mustern zu gestalten ist mit den farblich zweigeteilten, hexagonalen Feinsteinzeugfliesen möglich.
Sixties-Flair für einen Rooftop-Pool an der Costa del Sol
Das T-förmige Schwimmbecken auf dem Dach des Hard Rock Hotel Marbella wurde mit Glasmosaikfliesen des Herstellers Onix in zwei unterschiedlich kräftigen Türkistönen ausgekleidet, die eigens für dieses Projekt angefertigt wurden.
Bild: Javier de Paz
Geschwungene Muster aus türkisfarbenen Glasmosaikfliesen im Schwimmbecken sowie korallenrote Sonnenliegen laden zum Baden und Nichtstun bei bester Aussicht ein.
Strukturierte und marmorierte Steingutfliesen
Die marmorierten Oberflächen der Wand- und Bodenfliesen Kiano erinnern an Naturstein oder Sand.
Bild: Agrob Buchtal, Schwarzenfeld
Wie Sand oder Naturstein erscheinen die Oberflächen der Wand- und Bodenfliesen, akzentuiert durch markante Reliefs.
Trockenverlegesystem für großformatige Fliesen
Das Trockenverlegesystem Try Tile, das komplett ohne Mörtelbett bzw. Fliesenkleber auskommt, soll eine bis zu acht mal schnellere Verlegung erlauben
Bild: Agrob Buchtal, Schwarzenfeld
Beim Bau ist Zeit bares Geld. Die Hersteller wissen darum und sind daher stets um eine Verringerung der Montage- bzw....
Unregelmäßige Mosaikfliesen mit strukturierter Oberfläche
Die Balance zwischen Unregelmäßigkeit und Uniformität spielte bei der Gestaltung der Fliesen P-Saico des Herstellers Mosaico+ eine wichtige Rolle.
Bild: Mosaico+, Sassuolo
Ruhe und Spannung zugleich bestimmen die visuelle Formensprache der Feinsteinzeugkollektion.
Urwald für die Wand
Wer gestalterisch mal etwas wagen möchte, ist mit der Feinsteinzeugkollektion Wonderwall des italienischen Herstellers Cotto d’este gut beraten.
Bild: Cotto d'Este, Sassuolo
Wer sich nach einem Jahr Homeoffice an der weißen Wand hinterm Monitor satt gesehen hat und gestalterisch Neues wagen möchte, ist mit der Feinsteinzeugkollektion gut beraten.
Video: Lennaart Sirag von MVRDV über Nachhaltige Gebäudekonzepte
Beim Heinze Klimafestival sprach der Architekt über die Wirkung und Wiederverwendbarkeit einer keramischen Fassadenbekleidung.
Vielseitige Fliesenkollektion in Beton- und Travertinoptik
Die Serie Solid Ground kombiniert Travertin- und Betonoptik in einem modularen Formatbaukasten.
Bild: Agrob Buchtal, Schwarzenfeld
Mit modularen Formaten und einer fein abgestuften Farbpalette bietet die Keramik flexible Gestaltungsmöglichkeiten.
Vinyl für die Wand
Die Wandfliesen Clamo 026 weisen ein metallisches Schimmern und kreisförmige Rillen auf, die an Vinylplatten erinnern.
Bild: Cavaril, Szombathely (Steinamanger)
Die handgefertigten Wandfliesen weisen ein metallisches Schimmern und kreisförmige Rillen auf, die an Schallplatten denken lassen.
Vom Art déco inspirierte Fliesenkollektion
Der Hersteller ZYX hat eine Fliesenkollektion mit Namen Gatsby herausgebracht, welche von den Formen und der Eleganz des Art déco inspiriert wurde.
Bild: ZYX, Alcora
Unaufdringlich, mit einem Hauch von Luxus – so könnte man die Keramikserie beschreiben, die den Namen einer berühmten Romanfigur trägt.
Vom Boden bis zur Decke grün
Die einfarbigen Zementmosaikplatten des Herstellers VIA spielen neben den arrangierten Tuben und Tiegeln die Hauptrolle bei der Gestaltung.
Bild: VIA, Bacharach
Der Aesop-Store in Berlin setzt auf minimalistische Gestaltung mit Zementplatten und nostalgischen Details.
Von 1970er-Jahre Bauwerk inspirierte Fliesenkollektion
Der spanische Fliesenhersteller Wow Design ließ sich für seine Kollektion Casbah von dem ikonischen Bauwerk La Muralla Roja inspirieren.
Bild: WOW Design, Cabanes
Von dem ikonischen Bauwerk La Muralla Roja und seinen kräftigen Farben und geometrische Formen inspiriert, ist die Fliesenkollektion eines spanischen Herstellers.
Von griechischer Mythologie inspirierte Fliesen
Das Motiv Colore aus der Serie Chimera des italienischen Herstellers Cedit zeichnet sich durch ein fein gesprenkeltes Muster aus.
Bild: Cedit, Fiorano Modenese
Die Kollektion überzeugt durch gestalterische Vielfalt und außergewöhnliche Oberflächenstrukturen.
Von Vulkangestein inspiriert
Vulkangestein diente als Vorbild für die Fliesenkollektion Volcano des spanischen Herstellers Decocer.
Bild: Decocer, Castellón
Alles andere als grau: Die Fliesenserie orientiert sich an der Vielgestaltigkeit vulkanischen Gesteins und umfasst acht metallisch schimmernde Farben.
Wandfliesen mit verkohlter Optik
Diese besondere Ästhetik des japanischen Shou Sugi Ban hat der Hersteller Godelmann auf Fliesen übertragen.
Bild: Godelmann, Fensterbach
Inspiriert von Shou Sugi Ban: Die markante, schwarz-silbrige Textur von verbranntem Holz als langlebige Wandfliese für Innen- und Außenbereiche
Wellenförmige Fliesen in zwölf Farben
Die Serie Stripes von Wow Design bringt Tiefe und Rhythmik in den Raum bzw. auf die Oberfläche.
Bild: Wow Design, Cabanes
Die Kollektion bringt Tiefe und Rhythmik in den Raum beziehungsweise auf die Oberfläche. Mit drei Querschnitten lassen sich abwechslungsreiche Berg-und-Tal-Landschaften inszenieren.
Wilde Farbstrudel in ruhigen Farben
Die Feinsteinzeugkollektion Canyon von Land Porcelánico zeigt sich mit wilden Farbstrudeln in erdigen, harmonischen Farbkombinationen.
Bild: Land Porcelánico, Castellón
Die großformatige Feinsteinzeugkollektion eignet sich für Böden und Wände und sorgt für ein lebendiges und abwechslungsreiches Bild.
Zementfliesen in vielen Farben und Mustern
Die neue Zementfliesenkollektion des schwedischen Labels Marrakech Design wurde von dem Architektur- und Designbüro Claesson Koivisto Rune gestaltet.
Bild: Marrakech Design, Göteborg
Auf Vielfalt setzt diese Kollektion, bei der traditionelle marokkanische Handwerkskunst auf schwedisches Design trifft.