Doppelhelix-Treppe in einer Stahl-Beton-Verbundbauweise
Die neue Grand Opera Shanghai, geplant vom
Architekturbüro Snøhetta, sorgt bereits vor Fertigstellung für
Aufsehen. Das liegt vor allem an der kühnen Treppe, die sich mit
weit auskragenden Stufen filigran wie ein Fächer gen Himmel wendelt
als gäbe es weder Schwerkraft noch Statik. Die Baustellenbilder
lassen sogar die Fachwelt staunen und werfen die Frage auf: Wie ist
eine solche Treppe konstruktiv möglich?
Galerie
Die Grand Opera in Shanghai, geplant von Snøhetta, sorgt schon kurz vor Fertigstellung für Aufsehen: Wie nur ist die kühne Doppelhelix-Treppe statisch und konstruktiv möglich?
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
01|22
Die Grand Opera bereichert Shanghai mit drei großen Konzertsälen, mehreren Theater-, Kino- und Veranstaltungsräumen, Restaurants und einer Bibliothek.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
02|22
Sie steht am Ufer des Huangpu, am Rand des Stadtzentrum, aber mit Blick auf die Skyline.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
03|22
Eine kühne Doppelhelix-Treppe wendelt sich nach oben, mit weit auskragenden Stufen und einer weiten, öffentlich zugänglichen Dachebene, die sich mit der Treppe gen Himmel fächert.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
04|22
Sind die Baucontainer erst weg, verschmelzen Dach, Vorplatz und Uferpark zu einer Landschaft.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
05|22
Landschaft und Dach sind strahlenförmig um den Mittelpunkt der Oper strukturiert. Die Treppe steht im Zentrum des Areals.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
06|22
Sie schraubt sich kühn, mit weit auskragenden Stufen empor. Damit das funktioniert, entwickelten schlaich bergermann partner und die Bauunternehmen vor Ort eine besonderes Verbundsystem aus Spannstahl und ultrahochfestem Beton (UHPC).
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
07|22
Statisch musste man drei Bereiche des Daches unterscheiden, jeder mit anderen Herausforderungen:
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
08|22
die weit kragenden Auslegerbalken mit nur geringer Bauhöhe, die der Treppe ihr filigranes Profil geben, ...
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
09|22
der mittige Bereich der Spindel als belastbare Mischform von Betonschale und Stütze, bei der eine extrem enge Krümmung der Fläche entsteht, ....
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
10|22
sowie die begehbare Dachlandschaft aus Stahl, die wegen der Geometrie viel Präzision bei die Produktion und Montage der Segmente forderte.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
11|22
Was also wie ein oft wiederholtes Bauteil mit nur unterschiedlichen Stufenhöhen wirkt, entstand tatsächlich in vielen unterschiedlichen Konstruktionsverfahren.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
12|22
Der durchgängige, weiße Plattenbelag soll übrigens an weiße Seide erinnern. Vor allem sorgt er für die gleichmäßige, wie-aus-einem-Guss wirkende Fächeroptik.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
13|22
Auch im Innern, wie hier im Foyer, zeichnen sich die aufgefächerten, gestapelten Segmente ab und sorgen für eine spannende Raumperspektive..
Bild: MIR and Snøhetta, Oslo / Shanghai
14|22
Die Geschossebenen ragen als Galerien unterschiedlich weit ins Foyer. Auch sie folgen mit ihrem Grundriss der strahlenförmigen Flächenorganisation.
Bild: MIR and Snøhetta, Oslo / Shanghai
15|22
Visualisierung: So wird es bei Fertigstellung aussehen, geplant noch für dieses Jahr.
Bild: MIR and Snøhetta, Oslo / Shanghai
16|22
Visualisierung: Der Weg vom Vorplatz über die Treppe und über das Dach führt am Ende hier ins Foyer.
Bild: MIR and Snøhetta, Oslo / Shanghai
17|22
Visualisierung: Auch die Wände der Konzertsäle neigen sich und geben der Höhe mehr Raum.
Bild: MIR and Snøhetta, Oslo / Shanghai
18|22
Isometrie
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
19|22
Lageplan
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
20|22
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
21|22
Westansicht
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
22|22
Das Gebäude steht am Ufer des Huangpu-Flusses im Stadtteil Expo
Houtan und ist mehr als nur eine Oper: Auf 146.786 Quadratmetern
Bruttogeschossfläche entstehen drei Konzertsäle, mit insgesamt über
dreitausend Sitzplätzen. Dazu weitere Theater-, Bildungs- und
Kinoräume, sowie Restaurant-, Bibliotheks- und Ausstellungsflächen.
Dieses riesige Volumen galt es zu organisieren und einzubinden in
die umgebende Uferlandschaft und den neuen Stadtteil.
Galerie
Die Grand Opera in Shanghai, geplant von Snøhetta, sorgt schon kurz vor Fertigstellung für Aufsehen: Wie nur ist die kühne Doppelhelix-Treppe statisch und konstruktiv möglich?
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
01|22
Die Grand Opera bereichert Shanghai mit drei großen Konzertsälen, mehreren Theater-, Kino- und Veranstaltungsräumen, Restaurants und einer Bibliothek.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
02|22
Sie steht am Ufer des Huangpu, am Rand des Stadtzentrum, aber mit Blick auf die Skyline.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
03|22
Eine kühne Doppelhelix-Treppe wendelt sich nach oben, mit weit auskragenden Stufen und einer weiten, öffentlich zugänglichen Dachebene, die sich mit der Treppe gen Himmel fächert.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
04|22
Sind die Baucontainer erst weg, verschmelzen Dach, Vorplatz und Uferpark zu einer Landschaft.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
05|22
Landschaft und Dach sind strahlenförmig um den Mittelpunkt der Oper strukturiert. Die Treppe steht im Zentrum des Areals.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
06|22
Sie schraubt sich kühn, mit weit auskragenden Stufen empor. Damit das funktioniert, entwickelten schlaich bergermann partner und die Bauunternehmen vor Ort eine besonderes Verbundsystem aus Spannstahl und ultrahochfestem Beton (UHPC).
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
07|22
Statisch musste man drei Bereiche des Daches unterscheiden, jeder mit anderen Herausforderungen:
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
08|22
die weit kragenden Auslegerbalken mit nur geringer Bauhöhe, die der Treppe ihr filigranes Profil geben, ...
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
09|22
der mittige Bereich der Spindel als belastbare Mischform von Betonschale und Stütze, bei der eine extrem enge Krümmung der Fläche entsteht, ....
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
10|22
sowie die begehbare Dachlandschaft aus Stahl, die wegen der Geometrie viel Präzision bei die Produktion und Montage der Segmente forderte.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
11|22
Was also wie ein oft wiederholtes Bauteil mit nur unterschiedlichen Stufenhöhen wirkt, entstand tatsächlich in vielen unterschiedlichen Konstruktionsverfahren.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
12|22
Der durchgängige, weiße Plattenbelag soll übrigens an weiße Seide erinnern. Vor allem sorgt er für die gleichmäßige, wie-aus-einem-Guss wirkende Fächeroptik.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
13|22
Auch im Innern, wie hier im Foyer, zeichnen sich die aufgefächerten, gestapelten Segmente ab und sorgen für eine spannende Raumperspektive..
Bild: MIR and Snøhetta, Oslo / Shanghai
14|22
Die Geschossebenen ragen als Galerien unterschiedlich weit ins Foyer. Auch sie folgen mit ihrem Grundriss der strahlenförmigen Flächenorganisation.
Bild: MIR and Snøhetta, Oslo / Shanghai
15|22
Visualisierung: So wird es bei Fertigstellung aussehen, geplant noch für dieses Jahr.
Bild: MIR and Snøhetta, Oslo / Shanghai
16|22
Visualisierung: Der Weg vom Vorplatz über die Treppe und über das Dach führt am Ende hier ins Foyer.
Bild: MIR and Snøhetta, Oslo / Shanghai
17|22
Visualisierung: Auch die Wände der Konzertsäle neigen sich und geben der Höhe mehr Raum.
Bild: MIR and Snøhetta, Oslo / Shanghai
18|22
Isometrie
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
19|22
Lageplan
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
20|22
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
21|22
Westansicht
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
22|22
Entwurf mit einem aufgefächerten Raster
Snøhetta rasterten die Fläche mit einer radialen, konzentrischen
Geometrie. Wie bei einem chinesischen Fächer ziehen sich die
Segmente strahlenförmig vom Mittelpunkt über den Grundriss, die
Gebäudekubatur und seine Fassade bis in die Landschaft mit ihren
Bäumen und Wegen. Aus dem Zentrum schraubt sich eine breite
Doppelhelix-Treppe empor. Mit einem ihrer Läufe fächert sich auch
die Dachfläche in die Höhe. Die Treppe ist öffentlich zugänglich
und hat breite Sitzstufen, von denen Passanten den Blick auf den
Fluss und die Skyline von Shanghai genießen können. An ihrem
höchsten Punkt, an der oberen Dachkante, leitet sie über einen weit
gespannten Steg zum Mittelpunkt zurück und schraubt sich von dort
wieder hinab auf Bodenniveau.
Galerie
Die Grand Opera in Shanghai, geplant von Snøhetta, sorgt schon kurz vor Fertigstellung für Aufsehen: Wie nur ist die kühne Doppelhelix-Treppe statisch und konstruktiv möglich?
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
01|22
Die Grand Opera bereichert Shanghai mit drei großen Konzertsälen, mehreren Theater-, Kino- und Veranstaltungsräumen, Restaurants und einer Bibliothek.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
02|22
Sie steht am Ufer des Huangpu, am Rand des Stadtzentrum, aber mit Blick auf die Skyline.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
03|22
Eine kühne Doppelhelix-Treppe wendelt sich nach oben, mit weit auskragenden Stufen und einer weiten, öffentlich zugänglichen Dachebene, die sich mit der Treppe gen Himmel fächert.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
04|22
Sind die Baucontainer erst weg, verschmelzen Dach, Vorplatz und Uferpark zu einer Landschaft.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
05|22
Landschaft und Dach sind strahlenförmig um den Mittelpunkt der Oper strukturiert. Die Treppe steht im Zentrum des Areals.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
06|22
Sie schraubt sich kühn, mit weit auskragenden Stufen empor. Damit das funktioniert, entwickelten schlaich bergermann partner und die Bauunternehmen vor Ort eine besonderes Verbundsystem aus Spannstahl und ultrahochfestem Beton (UHPC).
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
07|22
Statisch musste man drei Bereiche des Daches unterscheiden, jeder mit anderen Herausforderungen:
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
08|22
die weit kragenden Auslegerbalken mit nur geringer Bauhöhe, die der Treppe ihr filigranes Profil geben, ...
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
09|22
der mittige Bereich der Spindel als belastbare Mischform von Betonschale und Stütze, bei der eine extrem enge Krümmung der Fläche entsteht, ....
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
10|22
sowie die begehbare Dachlandschaft aus Stahl, die wegen der Geometrie viel Präzision bei die Produktion und Montage der Segmente forderte.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
11|22
Was also wie ein oft wiederholtes Bauteil mit nur unterschiedlichen Stufenhöhen wirkt, entstand tatsächlich in vielen unterschiedlichen Konstruktionsverfahren.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
12|22
Der durchgängige, weiße Plattenbelag soll übrigens an weiße Seide erinnern. Vor allem sorgt er für die gleichmäßige, wie-aus-einem-Guss wirkende Fächeroptik.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
13|22
Auch im Innern, wie hier im Foyer, zeichnen sich die aufgefächerten, gestapelten Segmente ab und sorgen für eine spannende Raumperspektive..
Bild: MIR and Snøhetta, Oslo / Shanghai
14|22
Die Geschossebenen ragen als Galerien unterschiedlich weit ins Foyer. Auch sie folgen mit ihrem Grundriss der strahlenförmigen Flächenorganisation.
Bild: MIR and Snøhetta, Oslo / Shanghai
15|22
Visualisierung: So wird es bei Fertigstellung aussehen, geplant noch für dieses Jahr.
Bild: MIR and Snøhetta, Oslo / Shanghai
16|22
Visualisierung: Der Weg vom Vorplatz über die Treppe und über das Dach führt am Ende hier ins Foyer.
Bild: MIR and Snøhetta, Oslo / Shanghai
17|22
Visualisierung: Auch die Wände der Konzertsäle neigen sich und geben der Höhe mehr Raum.
Bild: MIR and Snøhetta, Oslo / Shanghai
18|22
Isometrie
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
19|22
Lageplan
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
20|22
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
21|22
Westansicht
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
22|22
Tragwerk aus Stahlbeton und einem
Stahl-Beton-Verbundsystem
Das Gebäude ist eine Stahlbetonkonstruktion mit einer Treppe aus
einem Verbundsystem aus Stahl und Beton und einem stählernen
Dachtragwerk. Die Planung und Umsetzung vor allem von Dach und
Treppe waren sehr komplex: Da ist zum einen die Berechnung der
gedrehten, gefächerten Geometrie samt der Planung der daraus
resultierenden konstruktiven Details. Grundlage dafür war ein
durchgängig parametrischer, digitaler Entwurfs- und
Ausführungsprozess. Zum anderen ist die Statik der filigranen
Fächerstruktur extrem anspruchsvoll. Die Tragswerksplanung dafür
übernahm das Stuttgarter Ingenieurbüro Schlaich Bergermann Partner.
Gemeinsam mit den ausführenden Bauunternehmen entwickelte man
Lösungen für die sehr unterschiedlichen statischen und
konstruktiven Probleme.
[[galerie:6]]
Auskragende Betontreppe
Der eigentliche Treppenaufgang besteht aus auskragenden,
einseitig verankerten Balken aus Beton, sogenannte Auslegerbalken.
Dabei wächst das Drehmoment in der einseitigen Verankerung mit der
Länge der Auskragung und der Abnahme des Querschnittes. Daher sind
auskragende Bauteile entweder sehr kurz oder sehr dick. Hier aber
sollten die Treppenbalken mehr als 15 Meter auskragen und
gleichzeitig möglichst niedrig, maximal 72,5 Zentimeter hoch, sein,
um Gewicht zu sparen und eine filigrane, kühne Ansicht zu erzeugen.
Damit das funktioniert, entwickelte das Team eine kombinierte
Konstruktionsweise: Sie ließen die Balken schalenförmig aus
ultrahochfestem Beton (UHPC) vorfertigen. Vor Ort legten sie die
Schalen mit hochfestem Spannstahl aus und gossen sie mit langsam
aushärtendem UHPC-Beton aus. So entstand ein vorgespannter
Stahl-Beton-Verbundbalken, der sehr tragfähig ist und eine weite
Auskragung bei niedrigem Balken- Querschnitt ermöglicht. Über
Mock-ups in Originalgröße wurde die Belastung der Balken vorab
getestet.
Galerie
Die Grand Opera in Shanghai, geplant von Snøhetta, sorgt schon kurz vor Fertigstellung für Aufsehen: Wie nur ist die kühne Doppelhelix-Treppe statisch und konstruktiv möglich?
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
01|22
Die Grand Opera bereichert Shanghai mit drei großen Konzertsälen, mehreren Theater-, Kino- und Veranstaltungsräumen, Restaurants und einer Bibliothek.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
02|22
Sie steht am Ufer des Huangpu, am Rand des Stadtzentrum, aber mit Blick auf die Skyline.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
03|22
Eine kühne Doppelhelix-Treppe wendelt sich nach oben, mit weit auskragenden Stufen und einer weiten, öffentlich zugänglichen Dachebene, die sich mit der Treppe gen Himmel fächert.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
04|22
Sind die Baucontainer erst weg, verschmelzen Dach, Vorplatz und Uferpark zu einer Landschaft.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
05|22
Landschaft und Dach sind strahlenförmig um den Mittelpunkt der Oper strukturiert. Die Treppe steht im Zentrum des Areals.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
06|22
Sie schraubt sich kühn, mit weit auskragenden Stufen empor. Damit das funktioniert, entwickelten schlaich bergermann partner und die Bauunternehmen vor Ort eine besonderes Verbundsystem aus Spannstahl und ultrahochfestem Beton (UHPC).
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
07|22
Statisch musste man drei Bereiche des Daches unterscheiden, jeder mit anderen Herausforderungen:
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
08|22
die weit kragenden Auslegerbalken mit nur geringer Bauhöhe, die der Treppe ihr filigranes Profil geben, ...
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
09|22
der mittige Bereich der Spindel als belastbare Mischform von Betonschale und Stütze, bei der eine extrem enge Krümmung der Fläche entsteht, ....
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
10|22
sowie die begehbare Dachlandschaft aus Stahl, die wegen der Geometrie viel Präzision bei die Produktion und Montage der Segmente forderte.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
11|22
Was also wie ein oft wiederholtes Bauteil mit nur unterschiedlichen Stufenhöhen wirkt, entstand tatsächlich in vielen unterschiedlichen Konstruktionsverfahren.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
12|22
Der durchgängige, weiße Plattenbelag soll übrigens an weiße Seide erinnern. Vor allem sorgt er für die gleichmäßige, wie-aus-einem-Guss wirkende Fächeroptik.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
13|22
Auch im Innern, wie hier im Foyer, zeichnen sich die aufgefächerten, gestapelten Segmente ab und sorgen für eine spannende Raumperspektive..
Bild: MIR and Snøhetta, Oslo / Shanghai
14|22
Die Geschossebenen ragen als Galerien unterschiedlich weit ins Foyer. Auch sie folgen mit ihrem Grundriss der strahlenförmigen Flächenorganisation.
Bild: MIR and Snøhetta, Oslo / Shanghai
15|22
Visualisierung: So wird es bei Fertigstellung aussehen, geplant noch für dieses Jahr.
Bild: MIR and Snøhetta, Oslo / Shanghai
16|22
Visualisierung: Der Weg vom Vorplatz über die Treppe und über das Dach führt am Ende hier ins Foyer.
Bild: MIR and Snøhetta, Oslo / Shanghai
17|22
Visualisierung: Auch die Wände der Konzertsäle neigen sich und geben der Höhe mehr Raum.
Bild: MIR and Snøhetta, Oslo / Shanghai
18|22
Isometrie
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
19|22
Lageplan
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
20|22
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
21|22
Westansicht
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
22|22
Spindel aus Schale und Stütze
Der gewendelte Spindelbereich im Mittelpunkt der Treppe war
ebenfalls statisch und für die Umsetzung kompliziert: Er muss das
Gewicht der auskragenden Betonbalken, sowie sein eigenes Gewicht
tragen, welches allein durch die Höhe der Treppe enorm ist. Zudem
ist das Bauteil nicht nur eine Betonspindel, sondern auch eine
räumlich eng gekrümmte Betonwand – statisch betrachtet eine
Mischform aus Schale und Stütze. Geplant wurde es mithilfe
parametrischer, digitaler Berechnungsmethoden und einer
Computersimulation der Lastfälle. Für den Bau brauchte es ein
temporäres Stützsystem und eine digitale Positionierungshilfe, um
das Bauteil als freigeformte Dickschalenkonstruktionen aus Beton
exakt und stabil zu bauen und kritische statische Verschiebungen
bei der Ausführung zu vermeiden.
Galerie
Die Grand Opera in Shanghai, geplant von Snøhetta, sorgt schon kurz vor Fertigstellung für Aufsehen: Wie nur ist die kühne Doppelhelix-Treppe statisch und konstruktiv möglich?
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
01|22
Die Grand Opera bereichert Shanghai mit drei großen Konzertsälen, mehreren Theater-, Kino- und Veranstaltungsräumen, Restaurants und einer Bibliothek.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
02|22
Sie steht am Ufer des Huangpu, am Rand des Stadtzentrum, aber mit Blick auf die Skyline.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
03|22
Eine kühne Doppelhelix-Treppe wendelt sich nach oben, mit weit auskragenden Stufen und einer weiten, öffentlich zugänglichen Dachebene, die sich mit der Treppe gen Himmel fächert.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
04|22
Sind die Baucontainer erst weg, verschmelzen Dach, Vorplatz und Uferpark zu einer Landschaft.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
05|22
Landschaft und Dach sind strahlenförmig um den Mittelpunkt der Oper strukturiert. Die Treppe steht im Zentrum des Areals.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
06|22
Sie schraubt sich kühn, mit weit auskragenden Stufen empor. Damit das funktioniert, entwickelten schlaich bergermann partner und die Bauunternehmen vor Ort eine besonderes Verbundsystem aus Spannstahl und ultrahochfestem Beton (UHPC).
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
07|22
Statisch musste man drei Bereiche des Daches unterscheiden, jeder mit anderen Herausforderungen:
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
08|22
die weit kragenden Auslegerbalken mit nur geringer Bauhöhe, die der Treppe ihr filigranes Profil geben, ...
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
09|22
der mittige Bereich der Spindel als belastbare Mischform von Betonschale und Stütze, bei der eine extrem enge Krümmung der Fläche entsteht, ....
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
10|22
sowie die begehbare Dachlandschaft aus Stahl, die wegen der Geometrie viel Präzision bei die Produktion und Montage der Segmente forderte.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
11|22
Was also wie ein oft wiederholtes Bauteil mit nur unterschiedlichen Stufenhöhen wirkt, entstand tatsächlich in vielen unterschiedlichen Konstruktionsverfahren.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
12|22
Der durchgängige, weiße Plattenbelag soll übrigens an weiße Seide erinnern. Vor allem sorgt er für die gleichmäßige, wie-aus-einem-Guss wirkende Fächeroptik.
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
13|22
Auch im Innern, wie hier im Foyer, zeichnen sich die aufgefächerten, gestapelten Segmente ab und sorgen für eine spannende Raumperspektive..
Bild: MIR and Snøhetta, Oslo / Shanghai
14|22
Die Geschossebenen ragen als Galerien unterschiedlich weit ins Foyer. Auch sie folgen mit ihrem Grundriss der strahlenförmigen Flächenorganisation.
Bild: MIR and Snøhetta, Oslo / Shanghai
15|22
Visualisierung: So wird es bei Fertigstellung aussehen, geplant noch für dieses Jahr.
Bild: MIR and Snøhetta, Oslo / Shanghai
16|22
Visualisierung: Der Weg vom Vorplatz über die Treppe und über das Dach führt am Ende hier ins Foyer.
Bild: MIR and Snøhetta, Oslo / Shanghai
17|22
Visualisierung: Auch die Wände der Konzertsäle neigen sich und geben der Höhe mehr Raum.
Bild: MIR and Snøhetta, Oslo / Shanghai
18|22
Isometrie
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Lageplan
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Grundriss Erdgeschoss
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Westansicht
Bild: Snøhetta, Oslo / Shanghai
22|22
Segmentiertes Stahldach
Auch die an die Treppe anschließende aufgefächerte
Stahldachkonstruktion war aufgrund ihrer großen Spannweite und der
Neigung der einzelnen Segmente für die Detail-Anschlussplanung
geometrisch und statisch herausfordernd. Mithilfe einer eigens
entwickelten Softwaresimulation konnte die Bauorganisation und die
genaue Vorfertigung und Montage der ineinandergreifenden
Stahlbauteile geplant werden.
Snøhetta und Schlaich Bergermann Partner gelang ein Bauwerk, das
vor allem mit dieser Treppe die aktuellen Möglichkeiten des
Ingenieurwesens ausreizt und sogar als Prototyp für die Zukunft
erweitert – auch dank neuer Verfahren bei der Softwareberechnung
und -simulation sowie bei der Herstellung von leistungsstarkem
Beton.
Bautafel
Architekten: Snøhetta, Oslo Planungsbeteiligte: ECADI / East China Architectural Design & Research Institute (Architekturplanung); Schlaich Bergermann Partner (Tragwerksplanung); Meiss Architecture & Engineering Office (Fassadenplanung); Theatre Projects (Theater Design); Nagata Acoustics (Akustikplanung); Shanghai Construction Group (Generalunternehmer) Bauherrin: Stadtregierung Shanghai / Shanghai Grand Opera House Fertigstellung: 2025 Standort: Houtan Park, Shanghai, China Bildnachweis: Snøhetta, Oslo /Shanghai
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