Einfluss der Gesteinskörnung

Gallerie

Die Eigenschaften des Betons werden maßgeblich von der Gesteinskörnung und ihrer Sieblinie beeinflusst. Ihre Korngröße, Kornfestigkeit, Kornzusammensetzung, der Gehalt an Feinanteilen, der Widerstand gegen Frost und Ausformung bestimmen

  • die Verarbeitbarkeit
  • den Leimanteil des Betons zur vollständigen Umhüllung aller Körner
  • das Volumen
  • die Beschaffenheit der Oberfläche
  • den Gehalt an Hohlräumen und damit die Betonfestigkeit
  • den Einsatzbereich des jeweiligen Betons
In einigen Gebieten Deutschlands enthalten Gesteinskörnungen z.B. eisenhaltige Gesteine, die zu Rostflecken führen können bzw. alkaliempfindliche, kieselsäurehaltige Bestandteile, die eine Schädigung des Betons hervorrufen können. Die Richtlinie "Alkalireaktion im Beton" des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton ist zu beachten.

Zum Mehlkorn zählen alle Stoffe im Beton mit einer Korngröße von höchstens 0,125 mm. Mehlkorn fördert die Verarbeitbarkeit des Frischbetons und bewirkt ein dichteres Gefüge. Ein ausreichender Mehlkorngehalt ist wichtig bei Pumpbeton, Sichtbeton und wasserundurchlässigem Beton.

Grundsätzlich gilt: das Größtkorn ist so groß zu wählen, wie es die Verarbeitung zulässt, die kleinen Körner müssen die Hohlräume weitestgehend ausfüllen.

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Zement, Wasser und Gesteinskörnungen sind die Ausgangsstoffe des Baustoffs. Durch Zusatzmittel und -stoffe lässt er sich den jeweiligen Anforderungen anpassen.

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