Junghans Terrassenbau Museum in Schramberg

Industriedenkmal des frühen 20. Jahrhunderts

Schramberg im Schwarzwald befindet sich etwa auf halber Strecke zwischen Freiburg und Tübingen. Um 1900 war die Ortschaft mit damals 9.000 Einwohnern Sitz des Industrieunternehmens Junghans. Der zu dieser Zeit weltgrößte Uhrenhersteller beschäftigte 3.000 Menschen. Wenngleich diese Tage vorbei sind, bewegt die Geschichte bis heute – über den ersten und zweiten Weltkrieg als Teil der Rüstungsindustrie bis hin zur Insolvenz 2008. Geblieben ist ein bedeutendes Stück Industriearchitektur.

Gallerie

Der Stuttgarter Architekt Philipp Jakob Manz (1861-1936) plante das Bauwerk, das innerhalb von zwei Jahren errichtet und 1918 eingeweiht wurde. Der heutige Eigentümer Hans-Jochem Steim ließ es unter denkmalpflegerischen Aspekten von 2016 bis 2018 instandsetzen. Heute steht das Junghans Terrassenbau Museum der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.

Prägnant und herausfordernd zugleich war das Hanggrundstück. Das speziell für diese Topografie konzipierte Gebäude vereint für die damalige Zeit ungewöhnliche architektonische und technische Leistungen. In Kombination mit dem vorgelagerten Haupthaus waren die Verwaltungs- und Produktionsabläufe optimiert.

Tageslicht für jeden Arbeitsplatz

Damals lautete die Vorgabe des Bauherrn, dass jeder Arbeitsplatz möglichst viel Tageslicht haben sollte, um ideale Verhältnisse für die Montage feinmechanischer Produkte zu schaffen. So entstand die Idee der etwa 42 Meter langen, schmalen Terrassen mit durchgehenden Fensterbändern. Eindrucksvoll sind auch die beiden Treppenhäuser, die sich jeweils über 21,5 Höhenmeter erstrecken. Im oberen Bereich sind sie glatt verputzt und mit Kalkfarbe gestrichen; den Übergang zum unteren, gefliesten Bereich bildet ein dezentes aufschabloniertes Muster. Grüne Fliesen bilden einen Farbakzent und bieten Schutz vor Beschädigung und Abnutzung. In Kopfbauten des nördlichen Treppenhauses befanden sich unter anderem die Toilettenanlagen für die Mitarbeiter, im südlichen Treppenhaus Lager und Büroräume.

Während der Terrassenbau in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts komplett belegt war, ging die Nutzung sukzessive zurück. Zuletzt war in einem Teil die Lehrlingswerkstatt untergebracht, seit den 1990er-Jahren stand das Gebäude leer.

Neue Technik für das Industriedenkmal

Im Zuge der Instandsetzung und Umnutzung als Museum hat der Schramberger Architekt Jürgen Bihlmaier in Abstimmung mit dem Denkmalschutz ein umfangreiches Konzept erarbeitet. Bei der Transformation mussten die Anforderungen des Brandschutzes, der Barrierefreiheit, Fluchtwege und vieles mehr berücksichtigt werden. Der Originalzustand sollte weitestgehend erhalten bleiben, das Gebäude technisch jedoch aktuelle Vorgaben erfüllen. Zudem bestanden Anforderungen hinsichtlich Klimatisierung und Raumfeuchte für verschiedene Terrassen, damit die Exponate keinen Schaden nehmen. Neu ist eine umfangreiche Sicherheits- und Überwachungstechnik mit Kameras, Bewegungs- und Brandmeldeanlage.

Eine Herausforderung stellte die Erschließung dar. Heute gelangen die Besucherinnen und Besucher durch ein neues Foyer auf der untersten Ebene zu einem ebenfalls neuen Schrägaufzug an der südlichen Außenseite. Anstelle der vorhandenen Fenster wurden Türen in die Kopfbauten eingefügt, um vom Schrägaufzug zu den einzelnen Terrassen zu gelangen. Im übrigen wurde der Ansatz verfolgt, die räumliche Struktur des Gebäudes ebenso wie die Wände, Parkettböden und Fenster in ihrer bauzeitlichen Ausführung zu erhalten und denkmalgerecht instand zu setzen. Bei Fenstern, die im Original vollständig waren, wurden die Scheiben ausgebaut, die Holzbauteile saniert, Fehlstellen ergänzt und mit bauzeitlicher Leinölfarbe gestrichen. In den Treppenhäusern wurden lediglich kleinere Stellen ausgebessert, ansonsten die Wände nur frisch gestrichen. „Besonders aufwändig war es, die zwei Kilometer Bordüre von Hand nachzutupfen“, so Architekt Bihlmaier.

Bauphysikalische Aspekte: Raumluftfeuchte und -temperaturen

Wie ließ sich ein für das Museumspublikum angenehmes Raumklima herstellen, in dem auch Ausstellungsstücke wie Schwarzwalduhren und Orchestrien aus Holz gut aufgehoben sind? Eine Voruntersuchung hatte ergeben, dass es bedenklich wäre, die Außenbauteile des Terrassenbaus wärmeschutztechnisch zu ertüchtigen. Diese sollten daher unverändert bleiben. Für die Lagerung der Ausstellungsstücke war in den Räumen eine bestimmte Luftfeuchtigkeit (40-60% rel. Feuchte) erforderlich.

Damit dies mit den vorhandenen wärmeumfassenden Flächen ohne unkontrollierten Tauwasserausfall möglich ist, wurden folgende Temperaturschwankungen in den Räumen festgelegt: Im Winter bis zu einer Außentemperatur von ca. 0°C Raumtemperaturen von 20°C, unterhalb von 0°C lineare Absenkung der Raumtemperatur bis auf ca. 10°C bei einer Außentemperatur von -10°C. Im Sommer sollen bei den für Schramberg üblichen Auslegungstemperaturen von 32°C und 40% relativer Feuchte in den gekühlten Bereichen noch Raumtemperaturen von maximal 26°C möglich sein. Eine außenliegende Verschattung der Räumlichkeiten gewährleistet den sommerlichen Wärmeschutz.

Für die Exponate gelten unterschiedliche Anforderungen an die klimatischen Bedingungen: In der Terrasse mit den Uhrfedern darf die Luftfeuchtigkeit nicht so hoch sein, sonst besteht die Gefahr von Korrosion. Die historischen Holzuhren hingegen benötigen eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit (55% rel. Feuchte). Daraus ergaben sich individuelle Heiz- und Klimakonzepte: Manche Terrassen werden nur beheizt, manche werden befeuchtet, manche gekühlt, manche be- und entlüftet. Der Sollwert für die relative Feuchte in den Uhrenabteilungen liegt bei 55 %.

Funktionsprinzip historische Lüftung und Beheizung

Bereits im Jahr 1917 wurde eine maschinelle Lüftung installiert. Das Gebäude hat drei Schächte, die schräg von der Heizzentrale im Untergeschoss unter allen Terrassen hindurch nach oben verlaufen. Am Ende des mittleren Schachtes befindet sich ein Türmchen mit Lüftungsöffnungen. Über diesen mittleren Schacht wurde die Außenluft mechanisch angesaugt und unter den Terrassen bis zur ersten hinabgeführt. Dort waren zwei Lüftungsgeräte installiert, die die Luft seitlich in die beiden äußeren Schächte bliesen. Die Luft wanderte durch die Schächte in den beiden Kopfbauten nach oben. In jedem Stockwerk befand sich eine Anbindung an das Zuluftsystem. In den einzelnen Terrassen waren jeweils Dampf-Nachheizregister installiert, sodass die Zuluft erwärmt werden konnte.

Die Luft wurde also zunächst geothermisch vorgewärmt bei Ansaugung im mittleren Schacht, dann über die äußeren Luftkanäle zugeführt und geschossweise über Heizregister weiter erwärmt. So war eine individuelle Beheizung möglich. Über Umluftklappen in den Terrassen konnte die Luft im Winter gezielt wieder dem mittleren Schacht zugeführt werden, um Heizenergie zu sparen.

Diese Lösung der Luftführung war damals einzigartig innovativ. Sie kann als Überdrucklüftung beschrieben und als Vorläufer der heutigen Reinraumfertigung betrachtet werden. Die Luft wurde über die äußeren Kanäle in den Kopfbauten nach oben gedrückt und in jede Terrasse über eine Umluftklappe zugeführt. Über die Fenster konnte die Luft wieder entweichen. Damit verhinderte man in gewissem Maße, dass Staub/Pollen von außen in die Räume gelangten (schlecht für die Herstellung feinmechanischer Erzeugnisse). Zitat des für die Haustechnik des Museumsumbaus zuständigen Fachplaners Tobias Maurer: „Dieses für damalige Verhältnisse sicherlich revolutionäre Konzept ist der älteste Versuch, eine Fertigung unter Reinraumbedingungen herzustellen, den ich jemals gesehen habe.”

Umnutzung für zeitgenössische Haustechnik

Alle Antriebe der einzelnen Klappen in allen Terrassen und im Türmchen ließen sich vom Heizraum aus über Umlenkrollen bedienen. Jede einzelne war mit einem Seilzug verbunden. Aus Brandschutzgründen konnte dieses System jedoch nicht für den Museumsumbau genutzt werden. Immerhin dienten die vorhandenen Schächte und Kanäle aber für die Montage der jetzigen Haustechnikleitungen. Der mittlere Schacht wurde im Zuge der Generalsanierung des Gebäudes zur Installation der neuen Technik wiederverwendet. Leitungen für Wasser, Kälte und Elektro verlaufen in diesem begehbaren Schacht.

Die neuen Lüftungsgeräte bleiben Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung verborgen. Sie befinden sich in den Kopfbauten. Im Dach sind unauffällig Lüftungsziegel integriert. Die Heizwärme wird von einer Heizzentrale mit Kraft-Wärme-Kopplung (BHKW) bezogen, die alle Gebäude im Gewerbepark Junghans versorgt. Die Kälte wird vor Ort im Terrassenbau mit einer Kältemaschine erzeugt. Das Außengerät befindet sich gut versteckt unterhalb der Technikzentrale.

Bautafel

Architektur: Jürgen Bihlmaier, Schramberg
Projektbeteiligte: Atelier Brückner, Stuttgart; Arkas Förstner, Schramberg (Ausstellungskonzept); Maurer Energie & Ingenieurleistungen, Schramberg (TGA-Fachplanung); Thomas Weilacher, Zimmern o.R. (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Bauherr: Immobilienverwaltung Geißhalde, Schramberg
Fertigstellung: 2018
Standort: Lauterbacher Straße 68, 78713 Schramberg
Bildnachweis: Matthias Hangst, Karlsruhe

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