Ein Gebäude, das zugleich Wohnzimmer, sozialer Treffpunkt und
Klima-Maschine sein will – ist das möglich? Im Zürcher Oberland
haben Comte/Meuwly ein Haus entworfen, das nicht nur den
Bewohner*innen, sondern auch der Dorfgemeinschaft Raum bietet:
das House for Almost Everything. Ob Theateraufführung,
Yogastunde oder gemeinsames Essen: Bewegliche Bauteile, textile
Schichten und das transparente Solardach der benachbarten Scheune
erlauben es, auf unterschiedliche Nutzungen ebenso zu reagieren wie
auf wechselnde Wetterlagen.
Galerie
Das Wohn- und Gemeinschaftshaus „House for Almost Everything“ in schweizerischen Wernetshausen wurde von Comte/Meuwly entworfen.
Bild: Ciro Miguel
01|25
Mit dem Verschwinden des Dorfrestaurants fehlte ein Treffpunkt. Das „House for Almost Everything“ füllt diese Lücke.
Bild: Ciro Miguel
02|25
Der große, wandelbare Hauptraum lässt sich dank eines Hydraulikdachs, Faltrollos und Vorhängen öffnen und schließen.
Bild: Ciro Miguel
03|25
Der schwenkbare westliche Dachüberstand kann je nach Bedarf weit ausgefahren oder fast geschlossen werden.
Bild: Ciro Miguel
04|25
Die umlaufende Terrasse erscheint als schwebende Betonplatte, die leicht über das Gelände auskragt.
Bild: Ciro Miguel
05|25
Ergänzt wird das Dach durch mehrlagige textile Systeme.
Bild: Pierre Marmy
06|25
Die Ausstattung bleibt zurückhaltend und flexibel, sodass sich der Raum mit wenigen Handgriffen verwandeln lässt.
Bild: Ciro Miguel
07|25
Auf der Ostseite ist eine Funktionszone angeordnet.
Bild: Ciro Miguel
08|25
Der Hauptraum ist von raumhohen Glasfaltwänden gefasst.
Bild: Comte/Meuwly
09|25
Nachts schützen die Faltrollos vor Einblicken.
Bild: Pierre Marmy
10|25
Der auskragende Westüberstand des Pultdachs wird von vier hydraulischen Armen getragen und bewegt.
Bild: Pierre Marmy
11|25
Über Metallscharniere und präzise Gelenkverbindungen lässt sich der Neigungswinkel stufenlos einstellen.
Bild: Pierre Marmy
12|25
Die Hydraulik reagiert über Sensoren schnell auf Wetterwechsel.
Bild: Pierre Marmy
13|25
Membranen aus UV- und witterungsbeständigem Gewebe sind außenliegend, an seitlichen Führungssträngen fixiert.
Bild: Pierre Marmy
14|25
Die außenliegenden Gewebe filtern Sonnenlicht, reduzieren Blendung und verhindern direkte Einstrahlung auf die Glasflächen.
Bild: Pierre Marmy
15|25
Bild: Pierre Marmy
16|25
Zur Anlage gehört auch eine kleine Scheune, die ursprünglich abgerissen werden sollte.
Bild: Comte/Meuwly
17|25
Heute dient die alte Scheune als flexibler Zusatzraum.
Bild: Ciro Miguel
18|25
Das transparente Dach mit zahlreichen Photovoltaikmodulen lässt Tageslicht ins Innere und erzeugt zugleich Strom.
Bild: Comte/Meuwly
19|25
Eine auf Höhe der Dachfußpunkte eingezogene Zwischenebene in Form einer abgesenkten Metallbühne verdoppelt die nutzbare Fläche.
Bild: Pierre Marmy
20|25
Das Dach wandelt einen Teil der Sonnenstrahlung in Strom um und lässt den Rest ins Innere.
Bild: Comte/Meuwly
21|25
Durch die hinterlüftete Montage wird die Aufheizung der darunterliegenden Holzkonstruktion reduziert.
Bild: Pierre Marmy
22|25
Grundriss
Bild: Comte/Meuwly
23|25
Detailschnitt Fassade
Bild: Comte/Meuwly
24|25
Schnitt Scheune
Bild: Comte/Meuwly
25|25
Wohnen, Arbeiten, Begegnen
Das Grundstück liegt am Rand von Wernetshausen, zwischen
Obstwiese und lockerer Wohnbebauung. Mit dem Verschwinden des
Dorfrestaurants fehlte ein Treffpunkt. Das House for Almost
Everything füllt diese Lücke. Der Baukörper wird nach Süden hin
schmaler. Auf der Ostseite ist eine sich verjüngende Funktionszone
angeordnet, mit Eingang, Schlafzimmer, Bad, Abstellraum und
Küchenzeile. Die Westhälfte gehört einem einzigen, großzügigen
Wohn- und Veranstaltungsraum. Die Ausstattung bleibt
zurückhaltend und flexibel, sodass sich der Raum mit wenigen
Handgriffen vom Atelier in einen Konzertsaal oder einen Speisesaal
mit langem Gemeinschaftstisch verwandeln lässt.
Galerie
Das Wohn- und Gemeinschaftshaus „House for Almost Everything“ in schweizerischen Wernetshausen wurde von Comte/Meuwly entworfen.
Bild: Ciro Miguel
01|25
Mit dem Verschwinden des Dorfrestaurants fehlte ein Treffpunkt. Das „House for Almost Everything“ füllt diese Lücke.
Bild: Ciro Miguel
02|25
Der große, wandelbare Hauptraum lässt sich dank eines Hydraulikdachs, Faltrollos und Vorhängen öffnen und schließen.
Bild: Ciro Miguel
03|25
Der schwenkbare westliche Dachüberstand kann je nach Bedarf weit ausgefahren oder fast geschlossen werden.
Bild: Ciro Miguel
04|25
Die umlaufende Terrasse erscheint als schwebende Betonplatte, die leicht über das Gelände auskragt.
Bild: Ciro Miguel
05|25
Ergänzt wird das Dach durch mehrlagige textile Systeme.
Bild: Pierre Marmy
06|25
Die Ausstattung bleibt zurückhaltend und flexibel, sodass sich der Raum mit wenigen Handgriffen verwandeln lässt.
Bild: Ciro Miguel
07|25
Auf der Ostseite ist eine Funktionszone angeordnet.
Bild: Ciro Miguel
08|25
Der Hauptraum ist von raumhohen Glasfaltwänden gefasst.
Bild: Comte/Meuwly
09|25
Nachts schützen die Faltrollos vor Einblicken.
Bild: Pierre Marmy
10|25
Der auskragende Westüberstand des Pultdachs wird von vier hydraulischen Armen getragen und bewegt.
Bild: Pierre Marmy
11|25
Über Metallscharniere und präzise Gelenkverbindungen lässt sich der Neigungswinkel stufenlos einstellen.
Bild: Pierre Marmy
12|25
Die Hydraulik reagiert über Sensoren schnell auf Wetterwechsel.
Bild: Pierre Marmy
13|25
Membranen aus UV- und witterungsbeständigem Gewebe sind außenliegend, an seitlichen Führungssträngen fixiert.
Bild: Pierre Marmy
14|25
Die außenliegenden Gewebe filtern Sonnenlicht, reduzieren Blendung und verhindern direkte Einstrahlung auf die Glasflächen.
Bild: Pierre Marmy
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Bild: Pierre Marmy
16|25
Zur Anlage gehört auch eine kleine Scheune, die ursprünglich abgerissen werden sollte.
Bild: Comte/Meuwly
17|25
Heute dient die alte Scheune als flexibler Zusatzraum.
Bild: Ciro Miguel
18|25
Das transparente Dach mit zahlreichen Photovoltaikmodulen lässt Tageslicht ins Innere und erzeugt zugleich Strom.
Bild: Comte/Meuwly
19|25
Eine auf Höhe der Dachfußpunkte eingezogene Zwischenebene in Form einer abgesenkten Metallbühne verdoppelt die nutzbare Fläche.
Bild: Pierre Marmy
20|25
Das Dach wandelt einen Teil der Sonnenstrahlung in Strom um und lässt den Rest ins Innere.
Bild: Comte/Meuwly
21|25
Durch die hinterlüftete Montage wird die Aufheizung der darunterliegenden Holzkonstruktion reduziert.
Bild: Pierre Marmy
22|25
Grundriss
Bild: Comte/Meuwly
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Detailschnitt Fassade
Bild: Comte/Meuwly
24|25
Schnitt Scheune
Bild: Comte/Meuwly
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Leichte Hülle, bewegliches Dach
Der multifunktionale Hauptraum ist von Glasfaltwänden gefasst,
die den Blick auf die Landschaft freigeben und sich vollständig zur
umlaufenden, über das Gras kragende Terrasse öffnen lassen. Während
die dünne Bodenplatte in Beton erstellt ist, besteht die Hülle aus
vorgefertigten Holzrahmenelementen mit Recyclingzellulosedämmung.
Die diffusionsoffene Membran im Wandaufbau sorgt für Feuchteaustausch
und verhindert Hitzestau in der Hülle, wodurch sich das Innenklima
bei sommerlichen Temperaturen besser reguliert.
Über allem spannt ein schlankes Pultdach mit Faltblechdeckung,
dessen westlicher Überstand auf hydraulischen Armen gelagert ist.
Dieses schwenkbare Dachblatt kann je nach Bedarf weit ausgefahren
oder fast geschlossen werden. So wird das Haus mal zur Bühne mit
maximalem Landschaftsbezug, mal zum schützenden Kokon. Das System
ergänzen mehrere Lagen innen- und außenliegender Vorhänge, die
Sicht, Licht und Wind modulieren.
Galerie
Das Wohn- und Gemeinschaftshaus „House for Almost Everything“ in schweizerischen Wernetshausen wurde von Comte/Meuwly entworfen.
Bild: Ciro Miguel
01|25
Mit dem Verschwinden des Dorfrestaurants fehlte ein Treffpunkt. Das „House for Almost Everything“ füllt diese Lücke.
Bild: Ciro Miguel
02|25
Der große, wandelbare Hauptraum lässt sich dank eines Hydraulikdachs, Faltrollos und Vorhängen öffnen und schließen.
Bild: Ciro Miguel
03|25
Der schwenkbare westliche Dachüberstand kann je nach Bedarf weit ausgefahren oder fast geschlossen werden.
Bild: Ciro Miguel
04|25
Die umlaufende Terrasse erscheint als schwebende Betonplatte, die leicht über das Gelände auskragt.
Bild: Ciro Miguel
05|25
Ergänzt wird das Dach durch mehrlagige textile Systeme.
Bild: Pierre Marmy
06|25
Die Ausstattung bleibt zurückhaltend und flexibel, sodass sich der Raum mit wenigen Handgriffen verwandeln lässt.
Bild: Ciro Miguel
07|25
Auf der Ostseite ist eine Funktionszone angeordnet.
Bild: Ciro Miguel
08|25
Der Hauptraum ist von raumhohen Glasfaltwänden gefasst.
Bild: Comte/Meuwly
09|25
Nachts schützen die Faltrollos vor Einblicken.
Bild: Pierre Marmy
10|25
Der auskragende Westüberstand des Pultdachs wird von vier hydraulischen Armen getragen und bewegt.
Bild: Pierre Marmy
11|25
Über Metallscharniere und präzise Gelenkverbindungen lässt sich der Neigungswinkel stufenlos einstellen.
Bild: Pierre Marmy
12|25
Die Hydraulik reagiert über Sensoren schnell auf Wetterwechsel.
Bild: Pierre Marmy
13|25
Membranen aus UV- und witterungsbeständigem Gewebe sind außenliegend, an seitlichen Führungssträngen fixiert.
Bild: Pierre Marmy
14|25
Die außenliegenden Gewebe filtern Sonnenlicht, reduzieren Blendung und verhindern direkte Einstrahlung auf die Glasflächen.
Bild: Pierre Marmy
15|25
Bild: Pierre Marmy
16|25
Zur Anlage gehört auch eine kleine Scheune, die ursprünglich abgerissen werden sollte.
Bild: Comte/Meuwly
17|25
Heute dient die alte Scheune als flexibler Zusatzraum.
Bild: Ciro Miguel
18|25
Das transparente Dach mit zahlreichen Photovoltaikmodulen lässt Tageslicht ins Innere und erzeugt zugleich Strom.
Bild: Comte/Meuwly
19|25
Eine auf Höhe der Dachfußpunkte eingezogene Zwischenebene in Form einer abgesenkten Metallbühne verdoppelt die nutzbare Fläche.
Bild: Pierre Marmy
20|25
Das Dach wandelt einen Teil der Sonnenstrahlung in Strom um und lässt den Rest ins Innere.
Bild: Comte/Meuwly
21|25
Durch die hinterlüftete Montage wird die Aufheizung der darunterliegenden Holzkonstruktion reduziert.
Bild: Pierre Marmy
22|25
Grundriss
Bild: Comte/Meuwly
23|25
Detailschnitt Fassade
Bild: Comte/Meuwly
24|25
Schnitt Scheune
Bild: Comte/Meuwly
25|25
Bestand gerettet und weitergedacht
Zur Anlage gehört auch eine kleine Scheune, die ursprünglich
abgerissen werden sollte. Stattdessen wurde sie zum flexiblen
Zusatzraum. Eine auf Höhe der Dachfußpunkte eingezogene
Zwischenebene in Form einer abgesenkten Metallbühne verdoppelt die
nutzbare Fläche. Eine neue transparente Dachhaut, übersät mit
kleinen, quadratischen PV-Modulen lässt Tageslicht
ins Innere und erzeugt zugleich Strom. Die so gewonnenen 84
Quadratmeter dienen als Lagerfläche oder für kleinere
Veranstaltungen – und erweitern den programmatischen Spielraum der
Anlage.
Galerie
Das Wohn- und Gemeinschaftshaus „House for Almost Everything“ in schweizerischen Wernetshausen wurde von Comte/Meuwly entworfen.
Bild: Ciro Miguel
01|25
Mit dem Verschwinden des Dorfrestaurants fehlte ein Treffpunkt. Das „House for Almost Everything“ füllt diese Lücke.
Bild: Ciro Miguel
02|25
Der große, wandelbare Hauptraum lässt sich dank eines Hydraulikdachs, Faltrollos und Vorhängen öffnen und schließen.
Bild: Ciro Miguel
03|25
Der schwenkbare westliche Dachüberstand kann je nach Bedarf weit ausgefahren oder fast geschlossen werden.
Bild: Ciro Miguel
04|25
Die umlaufende Terrasse erscheint als schwebende Betonplatte, die leicht über das Gelände auskragt.
Bild: Ciro Miguel
05|25
Ergänzt wird das Dach durch mehrlagige textile Systeme.
Bild: Pierre Marmy
06|25
Die Ausstattung bleibt zurückhaltend und flexibel, sodass sich der Raum mit wenigen Handgriffen verwandeln lässt.
Bild: Ciro Miguel
07|25
Auf der Ostseite ist eine Funktionszone angeordnet.
Bild: Ciro Miguel
08|25
Der Hauptraum ist von raumhohen Glasfaltwänden gefasst.
Bild: Comte/Meuwly
09|25
Nachts schützen die Faltrollos vor Einblicken.
Bild: Pierre Marmy
10|25
Der auskragende Westüberstand des Pultdachs wird von vier hydraulischen Armen getragen und bewegt.
Bild: Pierre Marmy
11|25
Über Metallscharniere und präzise Gelenkverbindungen lässt sich der Neigungswinkel stufenlos einstellen.
Bild: Pierre Marmy
12|25
Die Hydraulik reagiert über Sensoren schnell auf Wetterwechsel.
Bild: Pierre Marmy
13|25
Membranen aus UV- und witterungsbeständigem Gewebe sind außenliegend, an seitlichen Führungssträngen fixiert.
Bild: Pierre Marmy
14|25
Die außenliegenden Gewebe filtern Sonnenlicht, reduzieren Blendung und verhindern direkte Einstrahlung auf die Glasflächen.
Bild: Pierre Marmy
15|25
Bild: Pierre Marmy
16|25
Zur Anlage gehört auch eine kleine Scheune, die ursprünglich abgerissen werden sollte.
Bild: Comte/Meuwly
17|25
Heute dient die alte Scheune als flexibler Zusatzraum.
Bild: Ciro Miguel
18|25
Das transparente Dach mit zahlreichen Photovoltaikmodulen lässt Tageslicht ins Innere und erzeugt zugleich Strom.
Bild: Comte/Meuwly
19|25
Eine auf Höhe der Dachfußpunkte eingezogene Zwischenebene in Form einer abgesenkten Metallbühne verdoppelt die nutzbare Fläche.
Bild: Pierre Marmy
20|25
Das Dach wandelt einen Teil der Sonnenstrahlung in Strom um und lässt den Rest ins Innere.
Bild: Comte/Meuwly
21|25
Durch die hinterlüftete Montage wird die Aufheizung der darunterliegenden Holzkonstruktion reduziert.
Bild: Pierre Marmy
22|25
Grundriss
Bild: Comte/Meuwly
23|25
Detailschnitt Fassade
Bild: Comte/Meuwly
24|25
Schnitt Scheune
Bild: Comte/Meuwly
25|25
Sonnenschutz per Hydraulikdach
Das House for Almost Everything kommt ohne energieintensive
Kühlung aus. Herzstück des passiven Klimakonzepts ist der
auskragende Westüberstand des Pultdachs, der von vier hydraulischen
Armen getragen und bewegt wird. Über Metallscharniere und präzise
Gelenkverbindungen lässt sich der Neigungswinkel stufenlos
einstellen – vom weit ausgefahrenen Sonnensegel als Überkopfverschattung bis zur nahezu geschlossenen
Schutzstellung, die kaum Tageslicht in den Raum lässt.
Die Anpassung erfolgt kontrolliert und schnell und reagiert über
Sensoren schnell auf Wetterwechsel. Bei starkem Wind wirkt die
Hydraulik zugleich als Stabilisierung. Im Sommer verhindert das
Dach gezielt Überhitzung, indem es Mittagssonne von oben und tiefe
Westsonne am Abend abschirmt. Im Winter und in kühleren Tagesphasen
kann es vollständig geöffnet werden, um Wärmegewinne zu maximieren.
In den Übergangszeiten erlaubt die flexible Steuerung eine fein
abgestimmte Balance zwischen Licht, Ausblick und thermischem
Komfort.
Galerie
Das Wohn- und Gemeinschaftshaus „House for Almost Everything“ in schweizerischen Wernetshausen wurde von Comte/Meuwly entworfen.
Bild: Ciro Miguel
01|25
Mit dem Verschwinden des Dorfrestaurants fehlte ein Treffpunkt. Das „House for Almost Everything“ füllt diese Lücke.
Bild: Ciro Miguel
02|25
Der große, wandelbare Hauptraum lässt sich dank eines Hydraulikdachs, Faltrollos und Vorhängen öffnen und schließen.
Bild: Ciro Miguel
03|25
Der schwenkbare westliche Dachüberstand kann je nach Bedarf weit ausgefahren oder fast geschlossen werden.
Bild: Ciro Miguel
04|25
Die umlaufende Terrasse erscheint als schwebende Betonplatte, die leicht über das Gelände auskragt.
Bild: Ciro Miguel
05|25
Ergänzt wird das Dach durch mehrlagige textile Systeme.
Bild: Pierre Marmy
06|25
Die Ausstattung bleibt zurückhaltend und flexibel, sodass sich der Raum mit wenigen Handgriffen verwandeln lässt.
Bild: Ciro Miguel
07|25
Auf der Ostseite ist eine Funktionszone angeordnet.
Bild: Ciro Miguel
08|25
Der Hauptraum ist von raumhohen Glasfaltwänden gefasst.
Bild: Comte/Meuwly
09|25
Nachts schützen die Faltrollos vor Einblicken.
Bild: Pierre Marmy
10|25
Der auskragende Westüberstand des Pultdachs wird von vier hydraulischen Armen getragen und bewegt.
Bild: Pierre Marmy
11|25
Über Metallscharniere und präzise Gelenkverbindungen lässt sich der Neigungswinkel stufenlos einstellen.
Bild: Pierre Marmy
12|25
Die Hydraulik reagiert über Sensoren schnell auf Wetterwechsel.
Bild: Pierre Marmy
13|25
Membranen aus UV- und witterungsbeständigem Gewebe sind außenliegend, an seitlichen Führungssträngen fixiert.
Bild: Pierre Marmy
14|25
Die außenliegenden Gewebe filtern Sonnenlicht, reduzieren Blendung und verhindern direkte Einstrahlung auf die Glasflächen.
Bild: Pierre Marmy
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Bild: Pierre Marmy
16|25
Zur Anlage gehört auch eine kleine Scheune, die ursprünglich abgerissen werden sollte.
Bild: Comte/Meuwly
17|25
Heute dient die alte Scheune als flexibler Zusatzraum.
Bild: Ciro Miguel
18|25
Das transparente Dach mit zahlreichen Photovoltaikmodulen lässt Tageslicht ins Innere und erzeugt zugleich Strom.
Bild: Comte/Meuwly
19|25
Eine auf Höhe der Dachfußpunkte eingezogene Zwischenebene in Form einer abgesenkten Metallbühne verdoppelt die nutzbare Fläche.
Bild: Pierre Marmy
20|25
Das Dach wandelt einen Teil der Sonnenstrahlung in Strom um und lässt den Rest ins Innere.
Bild: Comte/Meuwly
21|25
Durch die hinterlüftete Montage wird die Aufheizung der darunterliegenden Holzkonstruktion reduziert.
Bild: Pierre Marmy
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Grundriss
Bild: Comte/Meuwly
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Detailschnitt Fassade
Bild: Comte/Meuwly
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Schnitt Scheune
Bild: Comte/Meuwly
25|25
Querlüftung und textile
Schichten
Die raumhohe Verglasung auf der Süd- und Westseite lässt sich
vollständig öffnen und verbindet den Innenraum mit der umlaufenden
Terrasse. Zusammen mit Öffnungen auf der gegenüberliegenden Seite
entsteht eine effiziente Querlüftung, die warme Luft schnell
abführt und kühle Luft nachströmen lässt.
Mehrlagige textile Systeme können die Glasfassade verschatten.
Außen sind Bahnen aus UV- und witterungsbeständigem Gewebe
angebracht, die sich an seitlichen Führungsschienen bewegen und
technisch ähnlich wie Faltrollos funktionieren. Die robusten
Anlagen filtern Sonnenlicht, reduzieren Blendung und
verhindern direkte Einstrahlung auf die Glasflächen. Innenliegende
Vorhänge schaffen zusätzlich atmosphärische Lichtstimmungen,
ermöglichen Verdunkelung und bieten eine weitere Wärmepufferung.
Beide Ebenen sind unabhängig voneinander beweglich, sodass der Grad
an Transparenz, Sichtschutz und Lichtdurchlässigkeit präzise gesteuert werden
kann.
Galerie
Das Wohn- und Gemeinschaftshaus „House for Almost Everything“ in schweizerischen Wernetshausen wurde von Comte/Meuwly entworfen.
Bild: Ciro Miguel
01|25
Mit dem Verschwinden des Dorfrestaurants fehlte ein Treffpunkt. Das „House for Almost Everything“ füllt diese Lücke.
Bild: Ciro Miguel
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Der große, wandelbare Hauptraum lässt sich dank eines Hydraulikdachs, Faltrollos und Vorhängen öffnen und schließen.
Bild: Ciro Miguel
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Der schwenkbare westliche Dachüberstand kann je nach Bedarf weit ausgefahren oder fast geschlossen werden.
Bild: Ciro Miguel
04|25
Die umlaufende Terrasse erscheint als schwebende Betonplatte, die leicht über das Gelände auskragt.
Bild: Ciro Miguel
05|25
Ergänzt wird das Dach durch mehrlagige textile Systeme.
Bild: Pierre Marmy
06|25
Die Ausstattung bleibt zurückhaltend und flexibel, sodass sich der Raum mit wenigen Handgriffen verwandeln lässt.
Bild: Ciro Miguel
07|25
Auf der Ostseite ist eine Funktionszone angeordnet.
Bild: Ciro Miguel
08|25
Der Hauptraum ist von raumhohen Glasfaltwänden gefasst.
Bild: Comte/Meuwly
09|25
Nachts schützen die Faltrollos vor Einblicken.
Bild: Pierre Marmy
10|25
Der auskragende Westüberstand des Pultdachs wird von vier hydraulischen Armen getragen und bewegt.
Bild: Pierre Marmy
11|25
Über Metallscharniere und präzise Gelenkverbindungen lässt sich der Neigungswinkel stufenlos einstellen.
Bild: Pierre Marmy
12|25
Die Hydraulik reagiert über Sensoren schnell auf Wetterwechsel.
Bild: Pierre Marmy
13|25
Membranen aus UV- und witterungsbeständigem Gewebe sind außenliegend, an seitlichen Führungssträngen fixiert.
Bild: Pierre Marmy
14|25
Die außenliegenden Gewebe filtern Sonnenlicht, reduzieren Blendung und verhindern direkte Einstrahlung auf die Glasflächen.
Bild: Pierre Marmy
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Bild: Pierre Marmy
16|25
Zur Anlage gehört auch eine kleine Scheune, die ursprünglich abgerissen werden sollte.
Bild: Comte/Meuwly
17|25
Heute dient die alte Scheune als flexibler Zusatzraum.
Bild: Ciro Miguel
18|25
Das transparente Dach mit zahlreichen Photovoltaikmodulen lässt Tageslicht ins Innere und erzeugt zugleich Strom.
Bild: Comte/Meuwly
19|25
Eine auf Höhe der Dachfußpunkte eingezogene Zwischenebene in Form einer abgesenkten Metallbühne verdoppelt die nutzbare Fläche.
Bild: Pierre Marmy
20|25
Das Dach wandelt einen Teil der Sonnenstrahlung in Strom um und lässt den Rest ins Innere.
Bild: Comte/Meuwly
21|25
Durch die hinterlüftete Montage wird die Aufheizung der darunterliegenden Holzkonstruktion reduziert.
Bild: Pierre Marmy
22|25
Grundriss
Bild: Comte/Meuwly
23|25
Detailschnitt Fassade
Bild: Comte/Meuwly
24|25
Schnitt Scheune
Bild: Comte/Meuwly
25|25
Schattenspendende PV-Module
Eine weitere Maßnahme gegen Überhitzung war das Anbringen einer
Photovoltaikanlage auf dem transparenten Scheunendach. Die Module
wandeln einen Teil der Sonnenstrahlung in Strom um, während durch
die breiten Fugen lassen diffuses, weniger wärmendes Licht ins
Innere dringt. Durch die hinterlüftete Montage wird eine Aufheizung
der darunterliegenden Holzkonstruktion reduziert. So bleibt der
Scheuneninnenraum auch an warmen Tagen nutzbar.
Dachintegrierte Photovoltaikanlage am Berliner Hauptbahnhof; gmp Architekten
Bild: Baunetz (kt), Berlin
Funktionen
Sonnenschutz und Stromerzeugung
Glasfassaden und Glasdächer dienen zunehmend der Integration von Solarzellen zur photovoltaischen Stromgewinnung. Die einfallende...
Die Wirksamkeit des Sonnenschutzes ist bei einer vor der Fassade angebrachten Lamellenkonstruktion etwa sieben- bis zehnmal günstiger, als bei einer innen liegenden Jalousie.
Bild: Baunetz (us), Berlin
Grundlagen
Sonnenschutz und Überhitzung
Zahlreiche Einstellmöglichkeiten an Fassade, Fenster und Sonnenschutz können eine Überhitzung des Innenraums verhindern oder sie bewirken. Der Beitrag zeigt, worauf es ankommt.
Viele Überkopfverschattungen an Fassaden sind aus Metall.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
Arten und Formen
Überkopfverschattung
Besonders für Südfassaden geeignet: Die Lamellen schirmen die hochstehende Sonne ab und lassen dennoch Tageslicht ins Gebäude.
Um die maximalen Windlasten für Sonnenschutzsysteme berechnen zu können, wurde Deutschland in vier verschiedene Windlastzonen mit unterschiedlichen Grundgeschwindigkeiten eingeteilt
Bild: Sophie Marie Schmidt, Berlin; Quelle: DIN EN 1991-1-4/NA
Bauphysik
Windstärke und Windbelastung
Lokal unterschiedliche Kennwerte bieten Anhaltspunkte für Dimensionierung und Sicherung von Sonnenschutzsystemen.
Für das jährlich stattfindende Ženy Víno Funk Festival in Pezinok entwarf das Büro Jakub Kolarovi Architects aus Bratislava eine Reihe temporärer, pavillonartiger Architekturen.
Bild: Martina Mlcúchová
Kultur
Pavillons des Ženy Víno Funk Festivals in Pezinok
Licht, Luft und Schatten im offenen Raum
Das Wohn- und Gemeinschaftshaus „House for Almost Everything“ in schweizerischen Wernetshausen wurde von Comte/Meuwly entworfen.
Bild: Ciro Miguel
Kultur
House for Almost Everything in Wernetshausen
Bühne und Wohnzimmer zugleich
Der von Studio Muoto entworfene, dreigeschossige Neubau östlich des Pariser Stadtzentrums vereint Ateliers, Ausstellungs-, Proben- und Aufführungsräume unter einem Dach.
Bild: Oliver Campagne, Paris
Kultur
Atelier Médicis in Paris
Vorhang auf für Kunst und Kultur
Mit dem "House of Energy" hat das Zuricher Architekturbüro Gigon/Guyer das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern erweitert.
Bild: Seraia Wirz, Zürich
Kultur
House of Energy in Luzern
Photovoltaik-Kunst am Bau
Für einen Pavillon auf dem Gelände des Haus der Kulturen der Welt arbeiteten Raumlabor Berlin und Studio Stoffdach zusammen.
Bild: Tom Dachs
Kultur
Pavillon am Haus der Kulturen der Welt in Berlin
Luftige Außenstation fürs Ausstellungshaus
Im saudi-arabischen Dschidda entstand 2021 das Kunstzentrum Hayy Jameel, entworfen vom Architekturbüro waiwai.
Bild: Art Jameel, Laurian Ghinitoiu
Kultur
Hayy Jameel in Dschidda
Kulturzentrum mit schattigen Terrassen
Das Architekturbüro Forme hat ein denkmalgeschütztes Gewächshaus in einen Gastraum transformiert.
Bild: Giaime Meloni, Ile-de-France
Kultur
Gewächshausumbau in Paris
Transformation eines Denkmals
Wie ein abstrahierter Bambushain steht das Taihu Show Theatre, geplant von SCA Steve Chilton Architects, am Ufer eines kleinen Sees.
Bild: Kris Provoost, Hongkong / Shanghai
Kultur
Theater in Wuxi
Hinter den Kulissen
Für eine Gartenschau in der Taiwanesischen Stadt Taichung plante das ortsansässige Architekturbüro Zuo Studio einen kuppelartigen Ausstellungspavillon
Bild: Shih-Hong, Yang
Kultur
Ausstellungspavillon in Taichung
Kathedralenartiges Sonnendach aus Bambus
Die Kunstgalerie von Renzo Piano liegt inmitten des Weinbaugebietes des Château la Coste
Bild: Stéphane Aboudaram / We are contents, Marseille
Kultur
Kunstgalerie am Château la Coste bei Aix-en-Provence
Leuchtend weiße Sonnenschutzkonstruktion
Die Schornsteine und die in Sichtmauerwerk ausgeführten Fassadenteile bestehen aus recycelten Altziegeln
Bild: Haworth Tompkins / Philip Vile
Kultur
Everyman Theatre in Liverpool
Kunstwerk und Schattenspender aus perforiertem Aluminium
Das Magdeburger Kloster stammt aus dem 12. Jahrhundert
Bild: Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, Magdeburg
Kultur
Kunstmuseum in Magdeburg
Installation und Verdunkelung aus 17 Spiegelpaneelen
Gestreifter Baldachin über dem ehemaligen Schulhof
Bild: Interboro, NY/USA
Kultur
Temporäre Installation in New York/USA
Seilverspannte Stoffstreifen als Hofdach-Baldachin
Rechteckraster der Außenwände im Wechsel mit Glasflächen
Bild: Sammlung Frieder Burda, Baden-Baden
Kultur
Museum Sammlung Frieder Burda in Baden-Baden
Feststehende Glaslamellen und steuerbare Innenbehänge
PowerView® 3 von MHZ
Mit dem Smart-Home-System von MHZ lassen sich Jalousien, Rollos, Plissees und Wabenplissees bequem per Fernbedienung oder App steuern.