Handfeuermelder

Zu den sensibelsten Brandmeldern zählt nach wie vor der Mensch. In Arbeits- und Wohnräumen werden entstehende Brände von anwesenden und nicht schlafenden Personen lange vor dem Ansprechen eines automatischen Brandmelders erkannt. Das gilt insbesondere dann, wenn die Räume nicht durch Rauchmelder überwacht werden, zum Beispiel in gesprinklerten Verkaufsstätten oder wenn die automatische Überwachung auf die Flucht- und Rettungswege beschränkt ist.

Gallerie

Handfeuermelder werden im Verlauf der Flucht- und Rettungswege und an allen Ausgängen angeordnet. Dabei werden neben Meldern, die manuell ausgelöst werden, auch Systeme angeboten, die per Funkt aktiviert werden. Geräte nach DIN EN 54  Brandmeldeanlagen sind in der Farbe Rot auszuführen, auch wenn die Brandmeldung nicht zur Feuerwehr aufgeschaltet wird. Handfeuermelder, die aus technischen Gründen nicht einsatzbereit sind, müssen mit Außer-Betrieb-Schildern gekennzeichnet werden, um Personen, die den Melder betätigen, nicht in falscher Sicherheit zu wiegen.

Fachwissen zum Thema

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Fluchtwege sind Wege, z.B. Flure, Treppen und Ausgänge ins Freie, über die Menschen und Tiere im Gefahrenfall (bei Brand) bauliche Anlagen verlassen und sich in Sicherheit bringen können (= Selbstrettung).

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Flucht-/​Rettungswege

Definition Flucht- und Rettungswege

Allgemein werden in den Bauordnungen die beiden Begriffe unter dem Rettungsweg zusammengefasst. In Sonderbauverordnungen gibt es dagegen Unterschiede.

Flucht- und Rettungswege sollten so breit sein, dass sie den Erfordernissen aufgrund der körperlichen Konstitution der Nutzer gerecht werden.

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Flucht-/​Rettungswege

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Sie sind in ihrer Länge beschränkt. Sie sollten so breit sein, dass sie den Erfordernissen aufgrund der körperlichen Konstitution der Nutzer gerecht werden.

Aufbau eines Sprinklers

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Die Muster-Verordnung über den Bau und Betrieb von Verkaufsstätten (Muster-Verkaufsstättenverordnung oder kurz MVkVO) regelt besondere Anforderungen und Erleichterungen für den Bau und Betrieb von Verkaufsstätten, deren Verkaufsräume und Ladenstraßen einschließlich ihrer Bauteile eine Fläche von insgesamt > 2.000 m² haben.

Die Muster-Verordnung über den Bau und Betrieb von Verkaufsstätten (Muster-Verkaufsstättenverordnung oder kurz MVkVO) regelt besondere Anforderungen und Erleichterungen für den Bau und Betrieb von Verkaufsstätten, deren Verkaufsräume und Ladenstraßen einschließlich ihrer Bauteile eine Fläche von insgesamt > 2.000 m² haben.

Sonderbauten

Verkaufsstätten

Für welche Verkaufsräume und Ladenstraßen gilt die MVkVO, und welche Regelungen enthält die Verordnung in Bezug auf Brandabschnitte, Rettungswege, technische Anlagen und Einrichtungen?

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Die Musterhochhausrichtlinie fordert gemäß Nr. 6.4 für Hochhäuser eine Brandmeldeanlage sowie Alarmierungs- und Lautsprecheranlagen; für bestimmte Fälle gelten Ausnahmen.

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Auszug aus der Brandfallmatrix eines Bürohochhauses (hier 38. OG)

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Zeitliche Entwicklung der Schadenshöhe bei einem Brand ohne Brandmeldeanlage und mit Brandmeldeanlage.

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Bestandteile von Brandmeldeanlagen

Komponenten einer BMA: Brandmeldezentrale, Feuerwehrbedienfeld, Handfeuermelder, Brandmelder, akustische und optische Signalgeber (im Bild: hifire® 4000 BMT)

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Brandmeldeanlagen bestehen aus zentralen und dezentralen Komponenten. Die eigentliche Branderkennung erfolgt durch im Gebäude verteilte automatische Brand- und Handfeuermelder.

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