PV-Aufständerung für bestehende Dachbegrünungen
Die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen für Flachdächer steigt – nicht nur im Neubau, sondern auch im Bestand. Zugleich setzen sich Dachbegrünungen aus ökologischen und regulatorischen Gründen weiter durch. Klassische, flach aufliegende PV-Module sind der Dachhaut oftmals so nahe, dass kaum Raum ist für Vegetation und Pflege. Eine Solaraufständerung zur nachträglichen Installation kann Abhilfe schaffen.
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Herausforderungen herkömmlicher Systeme
Bei konventionellen Systemen wachsen die Pflanzen durch das von den Modulen ablaufende Regenwasser besonders stark in den Zwischenräumen. Ohne Pflegegänge ist der Zugang zur Vegetation kaum möglich. Schattenwurf und sogar Schäden können die Folge sein und entsprechend die Leistung der Anlage mindern. Eine speziell auf begrünte Dächer abgestimmte Aufständerung kann dem vorbeugen. Für die nachträgliche Installation auf bereits bestehenden Gründächern bietet sich beispielsweise die Aufständerung Solar Top des Hersteller Optigrün an.
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Grün und Solar im Bestand
Das System lässt sich ohne Dachdurchdringung auf den Gebäudebestand aufsetzen. Die vormontierten Bauteile beschleunigen die Montage. Mit einer Neigung von 10° und einer Modulunterkante von 30 cm über dem Substrat bleibt ausreichend Platz für die Vegetation. Zwischen den Reihen sind ausreichend breite Pflegegänge eingeplant, die das gesamte Gründach dauerhaft zugänglich machen. So lassen sich Verschattung und Überwucherung vermeiden. Trotzdem sollten die Gänge so schmal wie möglich gehalten werden, um die Modulfläche nicht unnötig zu verringern und das Dach maximal zu nutzen.
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Gerade im Bestand ist die Auflast entscheidend. Eine aerodynamische Bauweise und die Ost-West-Ausrichtung im Querformat halten die statischen Zusatzlasten der Anlage gering und gewährleisten Stabilität und Energieerträge. Das System setzt sich aus wenigen Komponenten zusammen, darunter einem Fuß inklusive Arretierung, eine Ballastierung und eine auflastgehaltene Solaraufständerung. Diese bestehen aus einer Bodenschiene, einer Aufständerungen, Klemmböcken und zugehörigen Modulklemmen. Schließlich fehlt nur noch das Photovoltaik-Modul.
Fachwissen zum Thema
Optigrün international AG | Kontakt +49 7576 772-0 | www.optigruen.de
