Blendschutz
Blendungen können sehr störend wirken. Unterschieden wird zwischen Direktblendung und Reflexblendung, je nachdem, ob es sich um eine im Blickfeld liegende Lichtquelle handelt oder um die Lichtreflexion auf einer glänzenden oder hellen Oberfläche. Solche Reflexionen werden etwa erzeugt, wenn sich ein Fenster auf einem Bildschirm spiegelt. Sehr helle Wände und Möbeloberflächen können ebenfalls Störungen hervorrufen.
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Ziel: Vermeidung starker Helligkeitsunterschiede
Ein wirkungsvoller Blendschutz mindert starke Helligkeitsunterschiede. Er übernimmt dabei oft auch die Funktion des Sonnenschutzes. Die Vielfalt an Blendschutzvorrichtungen ist groß, von horizontalen Außenlamellen bis zu sonnenlichtgesteuerten Metallfassaden.
Blendschutzsysteme können sowohl innen als auch außen angebracht werden. Da sie stark von der individuellen Steuerung abhängig sind und damit oft schnell zugänglich sein müssen, sind sie meist raumseitig oder in den Fensterzwischenräumen angebracht. Sie können aus Textilien, Holz, Metall und einer Vielzahl von anderen Materialien bestehen. Für außenliegenden Blendschutz werden in der Regel Lamellen oder Horizontaljalousien verwendet. Bei der Planung von Blendschutzvorrichtungen am Arbeitsplatz ist darauf zu achten, dass sie gut erreichbar sind und die Tageslichtzufuhr nicht permanent enschränken.
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Varianten: Lamellen und Textilien
Als Blendschutzsysteme für Büro- und Verwaltungsgebäude werden häufig horizontale, verdrehbare Jalousien verwendet, die sich auch gut für große Flächen eignen. Aufgrund der Vielfalt der Materialien, der Antriebsarten und die Möglichkeit der individuellen Lichtsteuerung durch das Drehen der Lamellen, sind Außen- oder Innenjalousien sehr wirksam.
Raffstore kommen nur im Außenbereich zum Einsatz, sie ähneln in ihrer Form den Jalousien, sind jedoch der Belastungen durch die Witterung angepasst. Wegen ihrer beweglichen Lamellen ist eine Steuerung des Lichteinfalls jederzeit möglich, ebenso eine nahezu komplette Verdunkelung des Raumes.
Bei Rollos, Faltstoren und Vorhängen decken Textilien die Fensteröffnungen raumseitig ab. Die Stoffauswahl reicht von transparenten bis nichttransparenten Geweben, die Bedienung kann ebenso horizontal wie vertikal erfolgen. Für Fenster und Glasfassaden mit Sonderformaten eignen sich beispielsweise Dreieck-Rollos aus beschichtetem Polyester-Gewebe.
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