Datensicherheit bei KNX-Systemen

Sicherheitskomponenten für Smart-Home-Systeme

Smart-Home-Systeme ermöglichen die automatische Steuerung von Geräten (Aktoren) wie Jalousien, Beleuchtung oder Heizung. Dafür erfassen Sensoren oder Kameras in Räumen oder im gesamten Gebäude Umgebungsdaten wie Bewegung, Sonneneinstrahlung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind oder geöffnete Fenster.

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Interne Kommunikation eines KNX-Systems

Sensoren, Aktoren und eine zentrale Steuerungseinheit sind häufig über das KNX-System verbunden – entweder über eine Zweidrahtleitung oder per Funk. Über eine Steuerzentrale, bzw. eine Bedienstation, lassen sich die Sensordaten auslesen, Befehle an die Geräte (Aktoren) weitergeben und Einstellungen für den automatisierten Betrieb der Geräte vornehmen. Damit sensible Nutzerdaten geschützt bleiben, ist die Datensicherheit bei KNX-Systemen wichtig.

Externe Kommunikation via Internet

Ein WLAN-Access Point (Wireless Local Area Network) verbindet das Smart-Home-System über einen Router mit dem Internet. Dadurch können Nutzende ihre Smart-Home-Geräte von unterwegs aus per Smartphone oder Tablet steuern und überwachen. Sowohl die interne Kommunikation über KNX-Bus als auch der externe Zugriff über das Internet sollten verschlüsselt sein, um einen unbefugten Zugriff auf Geräte und Daten zu verhindern. 

KNX Secure 

KNX Secure ist eine VDE-zertifizierte Software, die den AES-128-Verschlüsselungsalgorithmus (DIN EN 50090-3-4: Elektrische Systemtechnik für Heim und Gebäude (ESHG) – Teil 3-4: Informationssicherheit auf Anwendungsschicht, Dienste, Konfiguration und Ressourcen) nutzt. Sie besteht aus zwei Sicherheitskomponenten, IP Secure und Data Secure: IP Secure sichert die Kommunikation in einem IP-Netzwerk (z.B. Ethernet oder W-LAN); Data Secure schützt die Kommunikation direkt auf dem Steuerkabel (KNX-Bus). Beide Techniken ergänzen sich und sorgen gemeinsam für ein sicheres Smart Home.

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KNX IP Secure

Die Software-Komponente KNX IP Secure schützt die Daten, die Geräte per Ethernet oder W-LAN austauschen. Sie verschlüsselt die Kommunikation im IP-Router, der das KNX-Netzwerk mit einem IP-Netzwerk verbindet. So sind die Daten vor ungewünschten Zugriffen aus dem Internet oder W-LAN geschützt. 

KNX Data Secure

Die Software-Komponente KNX Data Secure verschlüsselt die direkte Kommunikation zwischen den Geräten. Das sind die Daten, die über die Steuerleitung innerhalb des KNX-Netzwerkes laufen. Smart-Home-Geräte mit Data Secure haben einen konfigurierbaren Sicherheitsschlüssel, sodass nur berechtigte Geräte Daten senden oder auslesen können. Auch die Adressen, mit denen die Geräte angesprochen werden, sogenannte Gruppenadressen, werden verschlüsselt übertragen. Zudem erhalten Datenpakete, sogenannte Telegramme, fortlaufende Nummern, die zeigen, ob ein Telegramm schon geschickt wurde. Das verhindert, dass Angreifer abgefangene Nachrichten erneut ins System einschleusen – sogenannte „Replay-Angriffe“. 

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KNX-IP-Tunneling

KNX-IP-Tunneling ist eine Methode, um Smart-Home-Geräte über einen KNX-IP-Router aus der Ferne zu steuern. Dabei werden die KNX-Daten in ein spezielles IP-Datenformat verpackt (gekapselt) und über ein Netzwerk übertragen. Am Zielort werden sie wieder ausgepackt (entkapselt). In Kombination mit KNX IP Secure sorgt KNX-IP-Tunneling für einen verbesserten Schutz vor unbefugtem Zugriff auf die übertragenen Daten.

Fachwissen zum Thema

Die wichtigste und auch die technisch sicherste Art der Vernetzung ist die Verbindung aller Komponenten über Kabel.

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Datenübertragung in Smart-Home-Systemen

So funktioniert die Vernetzung via Kupfer- oder Lichtwellenleiter, via Funksysteme in verschiedenen Frequenzbereichen und via Powerline Communication über vorhandene Stromkabel.

Ein mit Smart Home ausgestattetes Gebäude bietet hohen Komfort und Energieeinsparung. Dabei ist auf die Datensicherheit und damit die Funktionssicherheit Acht zu geben, damit die im Gebäude erzeugten Daten nicht kriminell missbraucht werden.

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Gebäudesicherheit

Netzwerksicherheit im Gebäude

Was sind Schwachstellen und welche Maßnahmen erhöhen den Sicherheitsstandard? Ein Überblick.

Ein Smart Home ist ein durchgängig vernetztes Automatisierungs- und Steuerungssystem für alle Bereiche des Gebäudes. Es gibt kabelgebundene und kabellose Systeme (Im Bild: Jung Home).

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Smart Home

Was versteht man unter Smart Home?

Durchgängige Vernetzung ist das Schlüselwort für das viele Bereiche umfassende Thema.

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Einen Hybrid aus Wohnen, Bürogemeinschaft und Showroom für seine Agentur schuf der Designer Lukas Nobili in einer Villa aus dem Jahr 1904.

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Büro- und Wohnhaus SPACE_013 in Bad Kreuznach

In der ausgebauten Backsteinvilla soll nach dem Prinzip des Work-Life-Blendings ein fließendes Nebeneinander aus Wohnen und kreativem Arbeiten entstehen.

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Smart Buildings im Internet der Dinge

Warum werden Gebäude zu Smart Buildings und wie? Diesen und anderen Fragen zur digitalen Zukunft von Gebäuden geht die Publikation nach.

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Nachrüstung eines KNX-Systems im Bestand

Ein KNX-System ist praktisch und daher auch im Altbau oft gewünscht. Doch wie funktioniert die Integration im Bestand?

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Wer einen Altbau zum Smart Building machen möchte, kann die dafür notwendige Technik nachträglich in ein Daten-, Strom-, Funk- oder IP-Netz einbinden.

Datensicherheit bei KNX-Systemen

Übersicht über ein KNX-System

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Smart-Home-Systeme erleichtern die Steuerung der Haustechnik. Sie müssen aber vor dem Zugriff Unbefugter geschützt werden.

Smart-Home-Systeme in der Praxis

Das System eNet Smart Home vernetzt die Gebäudetechnik des Hauses.

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Neue Smart-Home-Systeme vereinfachen die Digitalisierung und Vernetzung von bestehender Gebäudetechnik.

Was versteht man unter Smart Home?

Ein Smart Home ist ein durchgängig vernetztes Automatisierungs- und Steuerungssystem für alle Bereiche des Gebäudes. Es gibt kabelgebundene und kabellose Systeme (Im Bild: Jung Home).

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Funksysteme für Smart-Home-Anwendungen

Zu den standardisierten Funkprotokollen, die weit verbreitet sind, gehören Bluetooth, EnOcean, KNX-RF, WLAN, ZigBee und Z-Wave. Homematic, RWE Smart Home und viele weitere zählen zu den proprietären Protokollen.

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Grundsätzlich wird zwischen standardisierten und proprietären Kommunikationsprotokollen unterschieden.

Funktionen im Smart Home

Welche nützlichen Funktionen bietet Smart Home, was kann ein solches System im Einzelnen leisten und welche Vorteile können Nutzerinnen und Nutzer daraus gewinnen?

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Ein Überblick über einzelne Funktionen und ihre Vorteile: von Beleuchtung über Energiemanagement und Klimatechnik bis Türkommunikation und Zutritt

Übertragungsmedium Funk im Smart Home

Für die Nutzung von Frequenzen und für die Übertragung von elektromagnetischer Strahlung hat die Internationale Fernmeldeunion Regelungen verabschiedet. Das vorhandene Spektrum wurde in lizenzierte und nicht lizenzierte Frequenzbereiche aufgeteilt. Im lizenzfreien Bereich werden für die Gebäudeautomatisierung sowie für die Automatisierung im industriellen Bereich hauptsächlich die in der Skizze gekennzeichneten Frequenzen genutzt.

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Wo eine Verlegung von Kabeln nicht oder nur mit viel Aufwand möglich ist, bieten sich Funksysteme zur Steuerung an. Eine Übersicht über die gebräuchlichen Frequenzbereiche.

Bedienkonzepte für Smart-Home-Anwendungen

So wie die klassischen Lichtschalter werden auch Tasterwippen in Schalterdosen fest im Raum montiert, üblicherweise in 1,05 m Höhe (im Bild: KNX Taster (F 50) mit gravierten Symbolen im Schalterprogramm LS 990 aus Aluminium).

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Für die Bedienung, Steuerung und Überwachung von Smart-Home-Installationen gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, die mit der Entwicklung der Technik vielfältiger geworden sind.

JUNG Serie LS mit Beschriftungsfeld

Ideal für die normgerechte Kennzeichnung: Schalter und Steckdosen mit Beschriftungsfeld fügen sich harmonisch in viele Raumkonzepte ein.

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