Entscheidung: Concrete Design Competition 2024/2025

Drei siegreiche Projekte zum Thema „Umbruch“

Umbruch lautete der Titel des Studierendenwettbewerbs Concrete Design Competition 2024/2025. Das Informationszentrum Beton (IZB) suchte studentische Arbeiten, die Aspekte der Nachhaltigkeit thematisieren und den Baustoff einfallsreich neu interpretieren. Entwurfsgegenstand und Kontext waren frei wählbar. Von Materialforschung und dem Werkstoff-Design bis hin zur ästhetischen Gestaltung reichte das Spektrum der eingereichten Arbeiten. Drei Projekte wählte die Jury für das Siegerpodest aus, dazu vergab sie zwei Buchpreise.

Galerie

Preisträger*innen

  • Mit Material Perspectives erreichten Franziska Sorger und Öykü Tok von der Technischen Universität München den ersten Platz. Sie gingen den Bestandteilen von Beton und Geopolymeren auf den Grund und entwickelten dabei ein Bindemittel aus regional verfügbaren, mineralischen Industrieabfällen. Aus Sicht der Jury eröffnet das Projekt konkrete Perspektiven für nachhaltigere Bau- und Recyclingprozesse und hat Startup-Potenzial. Die beiden Studierenden wurden mit einer Reise zur Architekturbiennale in Venedig belohnt. Außerdem erhielten sie ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro und einen Platz in der Jury der nächsten Ausgabe des Wettbewerbs.
  • Das Projekt Querschnitte des anthropogenen Lagers belegte den zweiten Platz. Marisa Gaab von der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe untersuchte die ästhetischen Qualitäten von Bauschutt und Abbruchmaterialien. Ihre künstlerischen Experimente resultierten in einer Reihe quadratischer Tafeln mit kreisförmigen Intarsien, die sich in Farbe, Zusammensetzung und Körnung unterscheiden.
  • Platz drei geht an ein 22-köpfiges Team der Frankfurt University of Applied Sciences. Soft Concrete Shells heißt das blumenartige Sitzmöbel, das die Studierenden geschaffen haben. Im Verlauf des Projekts befassten sie sich mit formaktiven Strukturen und ließen sich von den Arbeiten Heinz Islers inspirieren. Die Jury zeigte sich beeindruckt von der schlanken, statisch spannenden Konstruktion, die aus mehreren, an geschwungene „Blütenblätter“ erinnernden Einzelschalen zusammengefügt ist.

Buchpreise

  • Pommesbeton: Kevin Elifov, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
  • BLOK: Pascal Schöflin, Hochschule Pforzheim

Die nächste Ausschreibung für das akademische Jahr 2025/26 wird im kommenden Herbst veröffentlicht. Ausführliche Informationen zum Wettbewerb, den Preisträger*innen und Anerkennungen gibt es auf der dazugehörigen Webseite (siehe Surftipps).

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Bei Polymerbeton wird die Gesteinskörnung zum Beispiel mit Polyesterharz, Epoxidharz oder Polyurethan gebunden.

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Zement, Wasser und Gesteinskörnungen sind die Ausgangsstoffe für die Herstellung von Beton.

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Entscheidung: Concrete Design Competition 2024/2025

Siegreich beim Concrete Design Competition 2024/2025 waren Franziska Sorger und Öykü Tok. Sie zeigten mit ihrem Projekt , wie aus regionalen, mineralischen Abfallstoffen ein Bindemittel für Beton entstehen kann.

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