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Nachverdichtung

Der Begriff Nachverdichtung bezeichnet im Städtebau das Nutzen freier Flächen im Bereich bereits bestehender Bebauung. Sie erfolgt beispielsweise durch Hinterlandbebauung, Aufstockungen oder dem Andocken von Flächen und ist, vorwiegend in Städten angewandt, größtenteils ein Gegenkonzept zum Bauen in Stadtrandgebieten. Zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Ressourcen gehört schließlich auch die Nutzung von gegebenen freien Flächen und damit die Schonung von unbebautem Boden.

Nachverdichtung ist auch im Sinne der Nachhaltigkeit eine zukunftsweisende Form des Bauens, da

  • die bereits vorhandene städtebauliche Infrastruktur und Erschließung genutzt werden kann (Straßen, Strom-, Wasser-, Telefonleitungen usw.), 
  • es bereits eine vorhandene institutionelle Infrastruktur gibt (Schulen, Einkaufsmöglichkeiten usw.),
  • die Kosten für den Grundstückserwerb meist geringer sind,
  • die Verkleinerung der Haushaltsgrößen der Verkleinerung der Grundstücksgröße entspricht und
  • die Einbeziehung z.B. von bestehenden Brandwänden Baumaterial, -zeit und -kosten spart und den Bestand energetisch und optisch aufwerten kann.
Bildnachweis: Stadthaus in Berlin-Pankow, Michael Nast, Güstrow

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