Betonschalen sind flächige, gekrümmte Dachtragwerke, die Lasten
in mehrere Richtungen übertragen. Sie ermöglichen große,
stützenlose Räume und sind dabei sehr materialeffizient. Während
die Spannweite bis zu 150 Meter betragen kann, weist die Schale
meist eine geringe Dicke von nur einigen Zentimetern auf. Die
Schalenbauweise ermöglicht eine Vielzahl geometrisch freier Formen
von der Kuppel bis zu hyperbolischen Paraboloiden.
Galerie
Betonschale mit freier Form: das TWA Flight Center in New York (Architektur: Eero Saarinen)
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
01|10
Die Rettungsstation Strandwache in Binz auf der Insel Rügen von 1962 (Architektur: Ulrich Müther) besteht aus zwei doppelt gekrümmten Stahlbetonschalen.
Bild: Saskia Schabon, Berlin
02|10
Die Schalen wurden über einer in Sand modulierten Positivform im Müther’schen Betrieb gegossen, am Strand zusammengesetzt und auf einer zuvor betonierten Stütze mit Kragarmplatte montiert.
Bild: Saskia Schabon, Berlin
03|10
Der Musikpavillon Kurmuschel in Sassnitz auf der Insel Rügen (Architekt: Ulrich Müther) besteht aus sieben sich nach oben auffächernden HP-Schalen.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
04|10
Die Kurmuschel nach der Ende 2018 erfolgten Sanierung
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
05|10
Der „Teepott“ in Rostock-Warnemünde wurde 1968 fertiggestellt (Architektur: Ulrich Müther).
Bild: Julia Blöser, Berlin
06|10
Das nur 30 cm starke Dach ist aus drei hyperbolischen Paraboloidschalen zusammengesetzt.
Bild: Julia Blöser, Berlin
07|10
Das Hängedach der Berliner Kongresshalle (heute Haus der Kulturen der Welt), 1957 nach Entwürfen von Hugh Stubbins errichtet, stürzte in den 1980er-Jahren ein und wurde mit konstruktiven Modifikationen wiederaufgebaut.
Bild: Urte Schmidt, Berlin
08|10
Blick auf eines der Widerlager, die beiden Randbögen des Außendachs und das darunter erkennbare Innendach.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
09|10
Blick auf einen Bogen des Außendachs und die Außenwand des Auditoriums der Berliner Kongresshalle
Bild: Natalie Monin, Berlin
10|10
Unterscheidung nach Geometrie und Tragverhalten
Die Schalengeometrie beeinflusst unmittelbar das Tragverhalten
und die Lagerungsoptionen. Unterschieden werden insbesondere
balken- und bogenartige Tragwerke und Membranschalen:
Balken- und bogenartige Flächen: Tonnen, Kreuzgewölbe,
Klostergewölbe, Tonnengewölbe, liegende Kegel, elliptische Flächen,
parabolische Zylinder, Ausschnitte aus Rotations-Hyperboloiden,
Torus-Ausschnitte aus einer elliptischen Fläche
Zug- oder druckbeanspruchte Membranschale: Kegel, Kugel,
gegensinnig gekrümmte Flächen, Kugel- und Ellipsoid-Kalotten,
Konoide, hautartige Schalen, freie Formen
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Betonschale mit freier Form: das TWA Flight Center in New York (Architektur: Eero Saarinen)
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
01|10
Die Rettungsstation Strandwache in Binz auf der Insel Rügen von 1962 (Architektur: Ulrich Müther) besteht aus zwei doppelt gekrümmten Stahlbetonschalen.
Bild: Saskia Schabon, Berlin
02|10
Die Schalen wurden über einer in Sand modulierten Positivform im Müther’schen Betrieb gegossen, am Strand zusammengesetzt und auf einer zuvor betonierten Stütze mit Kragarmplatte montiert.
Bild: Saskia Schabon, Berlin
03|10
Der Musikpavillon Kurmuschel in Sassnitz auf der Insel Rügen (Architekt: Ulrich Müther) besteht aus sieben sich nach oben auffächernden HP-Schalen.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
04|10
Die Kurmuschel nach der Ende 2018 erfolgten Sanierung
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
05|10
Der „Teepott“ in Rostock-Warnemünde wurde 1968 fertiggestellt (Architektur: Ulrich Müther).
Bild: Julia Blöser, Berlin
06|10
Das nur 30 cm starke Dach ist aus drei hyperbolischen Paraboloidschalen zusammengesetzt.
Bild: Julia Blöser, Berlin
07|10
Das Hängedach der Berliner Kongresshalle (heute Haus der Kulturen der Welt), 1957 nach Entwürfen von Hugh Stubbins errichtet, stürzte in den 1980er-Jahren ein und wurde mit konstruktiven Modifikationen wiederaufgebaut.
Bild: Urte Schmidt, Berlin
08|10
Blick auf eines der Widerlager, die beiden Randbögen des Außendachs und das darunter erkennbare Innendach.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
09|10
Blick auf einen Bogen des Außendachs und die Außenwand des Auditoriums der Berliner Kongresshalle
Bild: Natalie Monin, Berlin
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Balken- und bogenartige Tragwerke
Bei balken- und bogenartigen Tragwerken werden rinnenartige,
langgestreckte Schalen aneinandergereiht und in Querrichtung
gelagert. Bei den Auflagern sind aussteifende Querscheiben,
Unterzüge oder Überzüge erforderlich, um große konzentrische Kräfte
einleiten zu können. Diese wiederum lagern auf Stützen oder Wänden
an der Giebelseite. Hier müssen die Endschalen ebenfalls
ausgesteift werden, damit die Giebelstützen die Windlast in die
Schalen ableiten können. Balkenartige Flächentragwerke lassen sich
in Ortbeton fertigen, aber auch im Werk. Für eine
möglichst große Stützweite werden sie in der Regel in Spannbeton
erstellt.
Ein bekanntes Beispiel ist die DDR-Typenschwimmhalle Bitterfeld
(Typ B), 1951 vom Hallenser Architekten Herbert Müller entwickelt.
Hierbei handelt es sich um einen Skelettbau mit einer
Dachkonstruktion aus vorgefertigten HP-Schalen. Aneinandergereiht
ergaben die gegenläufig gekrümmten Schalen eine markante Wellenform
an der Dachkante. Raumseitig sorgen stabilisierende Rippen und eine
dezente Kassettierung für noch mehr Material- und
Gewichtsersparnis. Bei der Volksschwimmhalle Lankow sind die
Deckenelemente bis zu 24 m lang und 2 m breit – bei einer
Schalendicke von nur 4,50 cm.
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Betonschale mit freier Form: das TWA Flight Center in New York (Architektur: Eero Saarinen)
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
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Die Rettungsstation Strandwache in Binz auf der Insel Rügen von 1962 (Architektur: Ulrich Müther) besteht aus zwei doppelt gekrümmten Stahlbetonschalen.
Bild: Saskia Schabon, Berlin
02|10
Die Schalen wurden über einer in Sand modulierten Positivform im Müther’schen Betrieb gegossen, am Strand zusammengesetzt und auf einer zuvor betonierten Stütze mit Kragarmplatte montiert.
Bild: Saskia Schabon, Berlin
03|10
Der Musikpavillon Kurmuschel in Sassnitz auf der Insel Rügen (Architekt: Ulrich Müther) besteht aus sieben sich nach oben auffächernden HP-Schalen.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
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Die Kurmuschel nach der Ende 2018 erfolgten Sanierung
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
05|10
Der „Teepott“ in Rostock-Warnemünde wurde 1968 fertiggestellt (Architektur: Ulrich Müther).
Bild: Julia Blöser, Berlin
06|10
Das nur 30 cm starke Dach ist aus drei hyperbolischen Paraboloidschalen zusammengesetzt.
Bild: Julia Blöser, Berlin
07|10
Das Hängedach der Berliner Kongresshalle (heute Haus der Kulturen der Welt), 1957 nach Entwürfen von Hugh Stubbins errichtet, stürzte in den 1980er-Jahren ein und wurde mit konstruktiven Modifikationen wiederaufgebaut.
Bild: Urte Schmidt, Berlin
08|10
Blick auf eines der Widerlager, die beiden Randbögen des Außendachs und das darunter erkennbare Innendach.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
09|10
Blick auf einen Bogen des Außendachs und die Außenwand des Auditoriums der Berliner Kongresshalle
Bild: Natalie Monin, Berlin
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Rotationsschalen
Rotationsschalen aus Beton sind häufig kugel- oder kappenförmig
(Kalottenschale) oder sie setzen sich zum Beispiel aus mehreren
Hyparschalen zusammen. Bei flachen Schalen verteilen sich die
Lasten (Eigenlast und Schnee) vorwiegend rotationssymmetrisch.
Anders ist das bei hohen Schalen, da hier Windkräfte angreifen. Die
rotationssymmetrischen Lasten werden überwiegend durch
Membrankräfte (Druck und Zug) und möglichst wenig über Querkräfte
(Biegung) abgetragen. Häufig dient ein Ringbalken als Auflager, der
die Lasten gleichmäßig auf darunterliegende Stützen oder Wände
verteilt. Rotationsschalen lassen sich auf unterschiedliche Weise
herstellen: mit einer pneumatischen Schalung,
einer Bretterschalung auf einem Gerüst und unter Anwendung von
Spritzbeton oder mithilfe einer verlorenen
Schalung.
Ein Beispiel ist der 1957 fertiggestellte Palazzetto dello Sport
in Rom, entworfen von Pier Luigi Nervi. Er unterteilte das
kappenartige Schalendach in 1.620 Rauten. Die aus Ferrozement
(Feinkornbeton mit Drahtbewehrung) vorgefertigten Elemente wurden
auf einem Gerüst verlegt, mit Zwischenräumen, in die die
Anschlussbewehrung ragte. Diese Fugen wurden ausgegossen, sodass
ein Netz von Rippen entstand. Anschließend wurde eine einheitliche
Deckschicht aufbetoniert. Diese bildet zusammen mit den Rippen die
eigentliche Tragkonstruktion. Der Horizontalschub der Kuppel wird
über die Y-förmigen Stützen am Rand abgeleitet und von dort weiter
in die Ringfundamente.
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Betonschale mit freier Form: das TWA Flight Center in New York (Architektur: Eero Saarinen)
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
01|10
Die Rettungsstation Strandwache in Binz auf der Insel Rügen von 1962 (Architektur: Ulrich Müther) besteht aus zwei doppelt gekrümmten Stahlbetonschalen.
Bild: Saskia Schabon, Berlin
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Die Schalen wurden über einer in Sand modulierten Positivform im Müther’schen Betrieb gegossen, am Strand zusammengesetzt und auf einer zuvor betonierten Stütze mit Kragarmplatte montiert.
Bild: Saskia Schabon, Berlin
03|10
Der Musikpavillon Kurmuschel in Sassnitz auf der Insel Rügen (Architekt: Ulrich Müther) besteht aus sieben sich nach oben auffächernden HP-Schalen.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
04|10
Die Kurmuschel nach der Ende 2018 erfolgten Sanierung
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
05|10
Der „Teepott“ in Rostock-Warnemünde wurde 1968 fertiggestellt (Architektur: Ulrich Müther).
Bild: Julia Blöser, Berlin
06|10
Das nur 30 cm starke Dach ist aus drei hyperbolischen Paraboloidschalen zusammengesetzt.
Bild: Julia Blöser, Berlin
07|10
Das Hängedach der Berliner Kongresshalle (heute Haus der Kulturen der Welt), 1957 nach Entwürfen von Hugh Stubbins errichtet, stürzte in den 1980er-Jahren ein und wurde mit konstruktiven Modifikationen wiederaufgebaut.
Bild: Urte Schmidt, Berlin
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Blick auf eines der Widerlager, die beiden Randbögen des Außendachs und das darunter erkennbare Innendach.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
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Blick auf einen Bogen des Außendachs und die Außenwand des Auditoriums der Berliner Kongresshalle
Bild: Natalie Monin, Berlin
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Hyperbolische Paraboloidschalen
Ein hyperbolisches Paraboloid ist eine zweifach gekrümmte
Fläche: In einer Richtung ist sie nach oben gewölbt (konvex), in
die andere nach unten (konkav). Oft wird kurz von Hyperschalen oder
HP-Schalen gesprochen. Die Lastabtragung erfolgt in der Regel über
zwei Druckbögen und Zugbänder: Erstere verlaufen entlang der
konvexen Krümmung und wirken wie hängende bzw. stehende Bögen; sie
leiten die Lasten als Druckkräfte zu den Auflagern. Zugbänder
verlaufen entlang der konkaven Krümmung und nehmen Zugkräfte auf.
Auf historischen Aufnahmen ist zu sehen, wie Ortbeton-Hyperschalen
mit aufwändigen Gerüsten und Bretterschalungen, auf die dann
Spritzbeton aufgetragen wird, erstellt werden. Der Architekt
Herbert Müller entwickelte außerdem seriell fertigbare,
balkenartige Hyparschalen für die weitspannenden Dächer von
Typenschwimmbädern – kurz HP-Schalen genannt.
Die Hyparschale in Templin, entworfen von Ulrich Müther und 1972
fertiggestellt, ist eine freitragende Spannbetonkonstruktion, die
ausschließlich durch die geraden Druckbalken an den Dachrändern
gehalten wird. Ein unterirdisch verlegtes, etwa ein Meter breites
Zugband verbindet die beiden Fußpunkte und sichert so die
Konstruktion. Ähnlich ist es bei der 1973 eröffneten
Alsterschwimmhalle in Hamburg, geplant von den Architekten Horst
Niessen und Rolf Störmer und dem Ingenieurbüro Leonhardt, Andrä und
Partner: Die spiegelgleichen, doppelt gekrümmten Betonschalen sind
so aneinander gelehnt, dass sie mit nur drei Fußpunkten auskommen.
Die beiden äußeren Stützenfüße verlaufen oberirdisch etwa im Winkel
von 45 Grad, unterirdisch sind sie nahezu senkrecht. Ein
stabilisierendes Zugband verbindet sie mit acht armdicken
Stahlseilen. Auch Ulrich Müther hat seine Dachtragwerke teils aus
mehreren Schalen zusammengesetzt, zum Beispiel bei der Hyparschale
in Magdeburg oder dem Teepott-Restaurant in Warnemünde.
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Betonschale mit freier Form: das TWA Flight Center in New York (Architektur: Eero Saarinen)
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
01|10
Die Rettungsstation Strandwache in Binz auf der Insel Rügen von 1962 (Architektur: Ulrich Müther) besteht aus zwei doppelt gekrümmten Stahlbetonschalen.
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03|10
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04|10
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05|10
Der „Teepott“ in Rostock-Warnemünde wurde 1968 fertiggestellt (Architektur: Ulrich Müther).
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06|10
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Bild: Julia Blöser, Berlin
07|10
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08|10
Blick auf eines der Widerlager, die beiden Randbögen des Außendachs und das darunter erkennbare Innendach.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
09|10
Blick auf einen Bogen des Außendachs und die Außenwand des Auditoriums der Berliner Kongresshalle
Bild: Natalie Monin, Berlin
10|10
Die Kongresshalle in Berlin (heute Haus der Kulturen der Welt),
1957 nach Entwürfen von Hugh Stubbins errichtet, verfügt über ein
zur Bauzeit kontrovers diskutiertes, zweiteiliges Hängedach: Das
Innendach überspannt das Auditorium und hängt mit Stahlseilen an
einem räumlich gekrümmten Ringbalken, der durch Stützen und
Wandscheiben getragen wird und auf zwei gegenüberliegenden
Widerlagern fußt. Links und rechts davon befinden sich die beiden
Randbögen des Außendachs, die mit Spanngliedern (Stahldrähten) am
Ringbalken verankert sind. Die Spannglieder liegen zentrisch in der
Dachdecke des Außendachs. Aufgrund von Korrosion der Spannglieder
und konstruktiven Mängeln stürzte das Dach 1980 plötzlich ein und
wurde bis 1987 mit einigen Modifikationen wiederhergestellt.
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BauNetz Wissen Beton sponsored by: Deutsche Zement- und Betonindustrie vertreten durch das InformationsZentrum Beton | Kontakt 0211 / 28048–1 | www.beton.org
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