Sportböden: Elastizität
Ob in der Halle oder im Outdoor-Bereich – bei Sportböden spielt
die Elastizität des Bodenbelags eine entscheidende Rolle. Ein
elastischer Boden minimiert nicht nur die Verletzungsgefahr im
Falle eines Sturzes, er trägt auch zur Schonung der Gelenke bei und
mildert den Trittschall. Bei der Elastizität von Sportböden
unterscheidet man zwischen punkt-, flächen-, kombiniert- und
mischelastischen Böden. Der Grad der Elastizität eines Bodenbelags
muss entsprechend der Nutzung ausgewählt werden.
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Punktelastischer Sportboden
Ein punktelastischer Sportboden gibt selbst bei geringer Stoßkraft in einer kleinflächigen Mulde nach. Die Verformungsmulde ist dabei kaum größer als das belastende Objekt. Diese Bodenart bietet eine weiche und federnde Oberfläche, die sich vor allem für Sportarten mit geringem Körperkontakt wie Gymnastik oder Fitness anbietet. Ein punktelastisches fugenloses Sportbodensystem besteht in der Regel aus einer Grundierung, einer Elastikschicht und einer Versiegelung. Die Elastikschicht kann beispielsweise eine Schaummatte oder eine schäumende Schicht sein.
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Flächenelastischer Sportboden
Im Gegensatz zum punktelastischen Boden verteilt ein flächenelastischer Boden die Belastung auf eine größere Fläche und bietet dadurch eine härtere und stabilere Oberfläche. Ein solcher Sportboden eignet sich vor allem für Sportarten mit einer hohen Stoßbelastung, wie etwa Hand- oder Basketball. Außerdem wird diese Bodenart für Rad- und Rollsport empfohlen. Da ein flächenelastischer Boden erst bei größerem Gewicht nachgibt, mildert er den Sturz von Kindern und leichtgewichtigen Personen nicht so gut wie ein punktelastischer Boden. Diese Bodenart besteht meist aus einer schwingenden Unterkonstruktion und einem Oberbelag aus formstabilen Materialien, wie Holz oder Linoleum. Eingesetzt wird dieser Sportboden vor allem im Profiballsport.
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Mischelastischer Sportboden
Ein mischelastischer Sportboden ist der Mittelweg zwischen den beiden erstgenannten Bodenarten. Die Größe der Mulde liegt bei einem mischelastischen Boden, je nach Art des Aufpralls, zwischen dem punkt- und flächenelastischen Boden. Dies wird durch eine flächenversteifende Komponente und einen elastischen Oberbelag beim Aufbau erreicht. Ein mischelastischer Sportboden eignet sich vor allem für Amateur- und Schulsport.
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Kombiniert elastischer Sportboden
Wie der Name schon vermuten lässt, verbindet der kombiniert elastische Sportboden die Eigenschaften von punkt- und flächenelastischen Böden. Beim Aufbau handelt es sich um eine schwingende Unterkonstruktion, die mit einem punktelastischen Belag kombiniert wird. Der Unterbau bietet beim Aufprall eine großflächige Elastizität, während der Belag für eine weiche Aufpralldämpfung an der Belastungsstelle sorgt. Diese Kombination macht sie vielseitig einsetzbar und geeignet für Sportarten, die sowohl Stoßdämpfung als auch Stabilität erfordern.
