Deutsche Betonkanu-Regatta 2026 in Brandenburg an der Havel
Ergebnisse der 20. Ausgabe des Wettbewerbs
Leicht, robust und wasserdicht sollen sie sein, die Kanus aus Beton, die bei der Deutschen Betonkanu-Regatta starten. Alle zwei Jahre wird der Wettbewerb vom Informationszentrum Beton im Auftrag der deutschen Zement- und Betonindustrie organisiert. Im Juni 2026 fand die 20. Ausgabe statt – zum dritten Mal in Folge auf dem Beetzer See in Brandenburg an der Havel. Mit dabei waren zahlreiche Nachwuchs-Betontechnikerinnen und -techniker aus berufsbildenden Schulen, Fachhochschulen, Hochschulen und anderen Institutionen aus dem deutschsprachigen Raum genauso wie aus einigen anderen europäischen Ländern.
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In diesem Jahr traten über 170 Teams von 50 Institutionen und 13 Boote der Offenen Klasse an. Nicht nur sportlicher Ehrgeiz, auch Kreativität, Innovation und Teamwork sind bei der Regatta gefragt. So gibt es neben dem sportlichen Wettkampf, bei dem die schnellsten Teams prämiert werden, weitere Preise, zum Beispiel für Konstruktion und Gestaltung. Abseits der Rennstrecke war wieder Gelegenheit bei der Bootsausstellung mehr über die außergewöhnlichen Konstruktionstechniken der schwimmenden Betonschalen zu erfahren.
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Gleich zwei der drei sportlichen Wettbewerbe konnte die Universität Twente für sich entscheiden – das Rennen der Damen und der Mixed-Teams. Bei den Damen belegten die Hochschule Bochum und die OTH Regensburg die Ränge zwei und drei. Im Mixed-Wettbewerb folgten das Team der Széchenyi István University aus Ungarn und der Bauhaus-Universität Weimar aufs Podium. Bei den Herren gewann das Team der Cracow University of Technology, gefolgt von der Fachhochschule Potsdam und der Bauhaus-Universität Weimar.
Darüber hinaus bewerteten Fachjurys die Betonkanus hinsichtlich Konstruktion, Gestaltung und Nachhaltigkeit. Die TU Dresden erhielt nicht nur den Preis für die beste Konstruktion, sondern auch für das mit 9,9 kg leichteste Kanu – getauft Moby Dünn. Für das besonders durchdachte und konsequent ausgeführte Konzept mit 149 aufgemalten Zwiebelringen, die an den Weimarer Zwiebelmarkt erinnerten, erhielt das Team der Bauhaus-Universität den Gestaltungspreis.
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Eierschalen als Betonzuschlag, geflochtenes Stroh als Bewehrung und Auftriebskörper aus Myzel verhalfen der HCU Hamburg zum Nachhaltigkeitspreis. In der Offenen Klasse, bei der besonders fantasievolle Betonkonstruktionen ausgezeichnet werden, war das Team der Hochschule Campus Wien erfolgreich, das mit einem Modell des Prater-Riesenrads über den Beetzer See schipperte.
Weitere Informationen zur Regatta und zu den Gewinner*innen sind auf der Website des Veranstalters zu finden (siehe Surftipps). Die 21. Betonkanu-Regatta ist für 2028 geplant.
Fachwissen zum Thema
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