Behutsame Erneuerung eines Bürogebäudes aus den 1970er-Jahren
Das denkmalgeschützte Bürogebäude aus den 1970er-Jahren wurde
behutsam saniert und zeigt nun mustergültig, wie Architektur und
Natur harmonieren können. Fensterbänder und Fenstertüren
schaffen ebenerdige Zugänge zu den abgestuften Dachgärten.
Galerie
Peter Foggo (1930-1993) entwarf das Bürogebäude 1973, vier Jahre später wurde es übergeben und seitdem genutzt.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
01|23
Das Gebäude basiert auf einem Raster von 7,50 x 7,50 m. Wie bei Tetris fügen sich die quadratischen Felder zu L-, U-, S- und T-Formen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
02|23
Anders als bei Tetris bildet das Raster einen dreidimensionalen Körper. Entstanden sind sechs abgetreppte Geschosse mit großzügigen Dachterrassen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
03|23
Umflaufende Fensterbänder prägen die Außenansicht des Gebäudes.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
04|23
Die Fenstertüren ermöglichen ebenerdige Zugänge auf die üppig begrünten Dachterrassen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
05|23
Die Geometrie der Fensterbänder ergibt sich aus dem Achsraster von 7,50 m, das in fünf gleiche Felder mit einer Breite von 1,50 m unterteilt ist.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
06|23
Alle Glaselemente sind bodenbündig und reichen bis zu den Unterzügen der Tragstruktur.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
07|23
Bürogebäude mit Dachgärten waren in den 1970er-Jahren eine Ausnahme.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
08|23
Für die Rekonstruktion der Dachgärten wurden im Archiv der University of York die handschriftlichen Pflanzlisten von James Russell gesichtet.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
09|23
Russel hatte die Terrassen nach Farben, Düften und den Wachstumszyklen der Pflanzen gegliedert,
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
10|23
Mehr als 22.500 Pflanzen bilden eine biodiverse und zunehmend dichter werdende Dachlandschaft.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
11|23
Nachträglich eingebaute abgehängte Decken wurden entfernt, um die ursprünglich sichtbaren Stahlbeton-Kassettendecken freizulegen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
12|23
In die Decken integrierte Leuchten sorgen zusammen mit der Rundumverglasung für eine gute Belichtung der teilweise sehr tiefen Räume.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
13|23
Das Raster des Stahlbetonskelettbaus bestimmt nicht nur die Kubatur, sondern auch die Tragstruktur und die räumliche Organisation des Bürohauses.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
14|23
Lageplan
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
15|23
Ebene 2 mit PKW-Stellplätzen und Innenhof
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
16|23
Eingangsebene mit neu gestaltetem Foyer und neuer Wendeltreppe
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
17|23
Ebene 5
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
18|23
Ebene 6
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
19|23
Schnitte
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
20|23
Schnitte
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
21|23
Ansichten
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
22|23
Ansichten
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
23|23
Basingstoke ist eine Stadt nahe London, die in den 1970er-Jahren
gezielt als Standort für Unternehmenszentralen entwickelt wurde, um
die Londoner Innenstadt zu entlasten. Der Papierhersteller Wiggins
Teape beauftragte das Architektur- und Ingenieurbüro Arup 1973 mit
dem Bau eines Verwaltungsgebäudes. Peter Foggo (1930-1993), Partner
bei Arup Associates, entwarf das Gebäude mit rund 20.000
Quadratmeter Nutzfläche für damals knapp 1.000 Mitarbeiter.
1977 später wurde es übergeben und seitdem genutzt. Die Dachgärten
gestaltete der Landschaftsarchitekt James Russell (1920-1996). Seit
2015 steht der gesamte Komplex unter Denkmalschutz. Seit seiner Entstehung wechselte
das Gebäude mehrfach den Eigentümer und den Namen, u.a. hieß es
Mountbatten House. Nun wurde es Plant getauft – ein
Wortspiel aus Anlage, Fabrikation und Pflanze, das auf die enge
Verzahnung von Architektur und Gärten verweist.
Galerie
Peter Foggo (1930-1993) entwarf das Bürogebäude 1973, vier Jahre später wurde es übergeben und seitdem genutzt.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
01|23
Das Gebäude basiert auf einem Raster von 7,50 x 7,50 m. Wie bei Tetris fügen sich die quadratischen Felder zu L-, U-, S- und T-Formen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
02|23
Anders als bei Tetris bildet das Raster einen dreidimensionalen Körper. Entstanden sind sechs abgetreppte Geschosse mit großzügigen Dachterrassen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
03|23
Umflaufende Fensterbänder prägen die Außenansicht des Gebäudes.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
04|23
Die Fenstertüren ermöglichen ebenerdige Zugänge auf die üppig begrünten Dachterrassen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
05|23
Die Geometrie der Fensterbänder ergibt sich aus dem Achsraster von 7,50 m, das in fünf gleiche Felder mit einer Breite von 1,50 m unterteilt ist.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
06|23
Alle Glaselemente sind bodenbündig und reichen bis zu den Unterzügen der Tragstruktur.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
07|23
Bürogebäude mit Dachgärten waren in den 1970er-Jahren eine Ausnahme.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
08|23
Für die Rekonstruktion der Dachgärten wurden im Archiv der University of York die handschriftlichen Pflanzlisten von James Russell gesichtet.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
09|23
Russel hatte die Terrassen nach Farben, Düften und den Wachstumszyklen der Pflanzen gegliedert,
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
10|23
Mehr als 22.500 Pflanzen bilden eine biodiverse und zunehmend dichter werdende Dachlandschaft.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
11|23
Nachträglich eingebaute abgehängte Decken wurden entfernt, um die ursprünglich sichtbaren Stahlbeton-Kassettendecken freizulegen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
12|23
In die Decken integrierte Leuchten sorgen zusammen mit der Rundumverglasung für eine gute Belichtung der teilweise sehr tiefen Räume.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
13|23
Das Raster des Stahlbetonskelettbaus bestimmt nicht nur die Kubatur, sondern auch die Tragstruktur und die räumliche Organisation des Bürohauses.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
14|23
Lageplan
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
15|23
Ebene 2 mit PKW-Stellplätzen und Innenhof
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
16|23
Eingangsebene mit neu gestaltetem Foyer und neuer Wendeltreppe
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
17|23
Ebene 5
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
18|23
Ebene 6
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
19|23
Schnitte
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
20|23
Schnitte
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
21|23
Ansichten
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
22|23
Ansichten
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
23|23
Büroarchitektur der 1960er- und 1970er-Jahre
Bürogebäude dieser Zeit werden heute oft kritisch betrachtet.
Viele sind zwar funktional und mit ihren Stahlbetonskeletten für
Großraumbüros gut geeignet, doch gelten ihre Rasterfassaden,
besonders bei Hochhäusern, als städtebaulich wenig integrativ oder
einfach als hässlich. Dies trifft umso mehr zu,
wenn wirtschaftliche Probleme der Bauherren und häufige
Eigentümerwechsel zu
mangelnder Instandhaltung und einem nicht nur
visuellen Verfall führten. Dazu kommen bauphysikalische
Mängel. Und so werden trotz eines wachsenden Bewusstseins für
Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung viele dieser Bürogebäude
abgerissen. In Berlin beispielsweise das Hochhaus An der Urania
4-10 und das alte Kudamm-Eck, in Düsseldorf die Bienenhäuser der
Igedo. International sorgte der Abriss mehrerer Gebäude des
Architekten Paul Rudolph, darunter das Burroughs Wellcome Building
in North Carolina, für Aufsehen.
Galerie
Peter Foggo (1930-1993) entwarf das Bürogebäude 1973, vier Jahre später wurde es übergeben und seitdem genutzt.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
01|23
Das Gebäude basiert auf einem Raster von 7,50 x 7,50 m. Wie bei Tetris fügen sich die quadratischen Felder zu L-, U-, S- und T-Formen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
02|23
Anders als bei Tetris bildet das Raster einen dreidimensionalen Körper. Entstanden sind sechs abgetreppte Geschosse mit großzügigen Dachterrassen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
03|23
Umflaufende Fensterbänder prägen die Außenansicht des Gebäudes.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
04|23
Die Fenstertüren ermöglichen ebenerdige Zugänge auf die üppig begrünten Dachterrassen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
05|23
Die Geometrie der Fensterbänder ergibt sich aus dem Achsraster von 7,50 m, das in fünf gleiche Felder mit einer Breite von 1,50 m unterteilt ist.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
06|23
Alle Glaselemente sind bodenbündig und reichen bis zu den Unterzügen der Tragstruktur.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
07|23
Bürogebäude mit Dachgärten waren in den 1970er-Jahren eine Ausnahme.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
08|23
Für die Rekonstruktion der Dachgärten wurden im Archiv der University of York die handschriftlichen Pflanzlisten von James Russell gesichtet.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
09|23
Russel hatte die Terrassen nach Farben, Düften und den Wachstumszyklen der Pflanzen gegliedert,
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
10|23
Mehr als 22.500 Pflanzen bilden eine biodiverse und zunehmend dichter werdende Dachlandschaft.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
11|23
Nachträglich eingebaute abgehängte Decken wurden entfernt, um die ursprünglich sichtbaren Stahlbeton-Kassettendecken freizulegen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
12|23
In die Decken integrierte Leuchten sorgen zusammen mit der Rundumverglasung für eine gute Belichtung der teilweise sehr tiefen Räume.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
13|23
Das Raster des Stahlbetonskelettbaus bestimmt nicht nur die Kubatur, sondern auch die Tragstruktur und die räumliche Organisation des Bürohauses.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
14|23
Lageplan
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
15|23
Ebene 2 mit PKW-Stellplätzen und Innenhof
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
16|23
Eingangsebene mit neu gestaltetem Foyer und neuer Wendeltreppe
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
17|23
Ebene 5
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
18|23
Ebene 6
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
19|23
Schnitte
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
20|23
Schnitte
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
21|23
Ansichten
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
22|23
Ansichten
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
23|23
Rationalismus im Quadrat
Peter Foggo entwarf mit seinem Team ein rationalistisches
Gebäude in der Tradition der klassischen Moderne à
la Ludwig Mies van der Rohe, Le Corbusier und Louis Kahn.
Die nahezu quadratische
Grundfläche basiert auf einem Raster von 7,50 x 7,50
m. Wie im
Spiel Tetris fügen sich die quadratischen Felder zu L-, U-, S- und
T-Formen. Hier jedoch bilden sie ein dreidimensionales
Volumen: entlang der Rasterachsen treppen sich sechs Geschosse ab.
Diese Staffelung schafft Dachterrassen, die sich zu einem
quadratischen Innenhof absenken. Das Raster bestimmt nicht nur die
Kubatur, sondern auch die Tragstruktur und
die räumliche Organisation der tiefen Nutzflächen.
Ein weiteres prägendes Element des Gebäudes sind die
umlaufenden Fensterbänder bzw. Fenstertüren. Sie bieten
weite Ausblicke und ermöglichen den direkten Zugang zu den
Terrassen. Diese enge Verzahnung von Großraumbüro und Dachbegrünung
war in den 1970er-Jahren sehr ungewöhnlich und zeigt den großen
Wert, den das Team aus Architekten, Ingenieuren und
Landschaftsarchitekten auf Aufenthaltsqualität und das Wohlbefinden
der Nutzer legte.
Galerie
Peter Foggo (1930-1993) entwarf das Bürogebäude 1973, vier Jahre später wurde es übergeben und seitdem genutzt.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
01|23
Das Gebäude basiert auf einem Raster von 7,50 x 7,50 m. Wie bei Tetris fügen sich die quadratischen Felder zu L-, U-, S- und T-Formen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
02|23
Anders als bei Tetris bildet das Raster einen dreidimensionalen Körper. Entstanden sind sechs abgetreppte Geschosse mit großzügigen Dachterrassen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
03|23
Umflaufende Fensterbänder prägen die Außenansicht des Gebäudes.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
04|23
Die Fenstertüren ermöglichen ebenerdige Zugänge auf die üppig begrünten Dachterrassen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
05|23
Die Geometrie der Fensterbänder ergibt sich aus dem Achsraster von 7,50 m, das in fünf gleiche Felder mit einer Breite von 1,50 m unterteilt ist.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
06|23
Alle Glaselemente sind bodenbündig und reichen bis zu den Unterzügen der Tragstruktur.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
07|23
Bürogebäude mit Dachgärten waren in den 1970er-Jahren eine Ausnahme.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
08|23
Für die Rekonstruktion der Dachgärten wurden im Archiv der University of York die handschriftlichen Pflanzlisten von James Russell gesichtet.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
09|23
Russel hatte die Terrassen nach Farben, Düften und den Wachstumszyklen der Pflanzen gegliedert,
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
10|23
Mehr als 22.500 Pflanzen bilden eine biodiverse und zunehmend dichter werdende Dachlandschaft.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
11|23
Nachträglich eingebaute abgehängte Decken wurden entfernt, um die ursprünglich sichtbaren Stahlbeton-Kassettendecken freizulegen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
12|23
In die Decken integrierte Leuchten sorgen zusammen mit der Rundumverglasung für eine gute Belichtung der teilweise sehr tiefen Räume.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
13|23
Das Raster des Stahlbetonskelettbaus bestimmt nicht nur die Kubatur, sondern auch die Tragstruktur und die räumliche Organisation des Bürohauses.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
14|23
Lageplan
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
15|23
Ebene 2 mit PKW-Stellplätzen und Innenhof
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
16|23
Eingangsebene mit neu gestaltetem Foyer und neuer Wendeltreppe
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
17|23
Ebene 5
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
18|23
Ebene 6
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
19|23
Schnitte
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
20|23
Schnitte
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
21|23
Ansichten
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
22|23
Ansichten
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
23|23
Retrofit
Seit 2019 wurde das Gebäude in enger Abstimmung mit dem
Denkmalschutz nach dem Prinzip des Retrofit
saniert. Der Begriff Retrofit stammt ursprünglich aus dem
Maschinen- und Anlagenbau und steht für eine technische Überholung
durch Austausch materialermüdeter und nicht mehr funktionsfähiger
Komponenten. Das heutige Planerteam übertrug ihn auf die
Architektur, um auf die rationale Struktur und
jahrzehntelangen Funktionalität des Gebäudes zu verweisen.
Tatsächlich wurde das Gebäude auch nicht umgebaut, sondern
behutsam und respektvoll modernisiert. Es erfolgten eine
energetische Ertüchtigung, eine Erneuerung der Sanitär- und
Heizungstechnik sowie eine Neuorganisation der Erschließung, um die
Mieteinheiten unabhängig voneinander zugänglich zu machen. Die
Dachgärten wurden teils rekonstruiert und erweitert. Neue Nutzungen
wie ein Café, ein Fitnesstudio und Ladestationen für Elektroautos
kamen hinzu.
Galerie
Peter Foggo (1930-1993) entwarf das Bürogebäude 1973, vier Jahre später wurde es übergeben und seitdem genutzt.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
01|23
Das Gebäude basiert auf einem Raster von 7,50 x 7,50 m. Wie bei Tetris fügen sich die quadratischen Felder zu L-, U-, S- und T-Formen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
02|23
Anders als bei Tetris bildet das Raster einen dreidimensionalen Körper. Entstanden sind sechs abgetreppte Geschosse mit großzügigen Dachterrassen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
03|23
Umflaufende Fensterbänder prägen die Außenansicht des Gebäudes.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
04|23
Die Fenstertüren ermöglichen ebenerdige Zugänge auf die üppig begrünten Dachterrassen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
05|23
Die Geometrie der Fensterbänder ergibt sich aus dem Achsraster von 7,50 m, das in fünf gleiche Felder mit einer Breite von 1,50 m unterteilt ist.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
06|23
Alle Glaselemente sind bodenbündig und reichen bis zu den Unterzügen der Tragstruktur.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
07|23
Bürogebäude mit Dachgärten waren in den 1970er-Jahren eine Ausnahme.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
08|23
Für die Rekonstruktion der Dachgärten wurden im Archiv der University of York die handschriftlichen Pflanzlisten von James Russell gesichtet.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
09|23
Russel hatte die Terrassen nach Farben, Düften und den Wachstumszyklen der Pflanzen gegliedert,
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
10|23
Mehr als 22.500 Pflanzen bilden eine biodiverse und zunehmend dichter werdende Dachlandschaft.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
11|23
Nachträglich eingebaute abgehängte Decken wurden entfernt, um die ursprünglich sichtbaren Stahlbeton-Kassettendecken freizulegen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
12|23
In die Decken integrierte Leuchten sorgen zusammen mit der Rundumverglasung für eine gute Belichtung der teilweise sehr tiefen Räume.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
13|23
Das Raster des Stahlbetonskelettbaus bestimmt nicht nur die Kubatur, sondern auch die Tragstruktur und die räumliche Organisation des Bürohauses.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
14|23
Lageplan
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
15|23
Ebene 2 mit PKW-Stellplätzen und Innenhof
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
16|23
Eingangsebene mit neu gestaltetem Foyer und neuer Wendeltreppe
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
17|23
Ebene 5
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
18|23
Ebene 6
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
19|23
Schnitte
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
20|23
Schnitte
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
21|23
Ansichten
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
22|23
Ansichten
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
23|23
Fensterbänder und Fenstertüren
Die Abmessungen der Fensterbänder basieren auf dem Achsraster
von 7,50 m, das in fünf gleich breite Felder à 1,50 m unterteilt
ist. An einigen Stellen gibt es eine Aufteilung in vier Felder à
1,50 m mit jeweils einem halben Feld à 75 cm an den Rändern zu den
Stützen. Die Feldbreite von 1,50 m ermöglicht zweiflügelige Türen.
Fenster und Fenstertüren sind jeweils bodenbündig und reichen in
der Höhe bis zu den Unterzügen des Tragskeletts.
So erhalten auch tiefere
Räume viel Tageslicht, und es entstehen zahlreiche
Anschlussmöglichkeiten für Trennwände, falls kleinere Büroräume
gewünscht sind.
Fensterprofile und Fassadenpaneele aus bronzeeloxiertem
Aluminium – einem bauzeitlich typischen
Metall – wurden weitestgehend erhalten und unter
Beibehaltung von Geometrie und Ästhetik
gedämmt. Die Glasscheiben wurden durch Doppelverglasungen
ausgetauscht.
Galerie
Peter Foggo (1930-1993) entwarf das Bürogebäude 1973, vier Jahre später wurde es übergeben und seitdem genutzt.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
01|23
Das Gebäude basiert auf einem Raster von 7,50 x 7,50 m. Wie bei Tetris fügen sich die quadratischen Felder zu L-, U-, S- und T-Formen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
02|23
Anders als bei Tetris bildet das Raster einen dreidimensionalen Körper. Entstanden sind sechs abgetreppte Geschosse mit großzügigen Dachterrassen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
03|23
Umflaufende Fensterbänder prägen die Außenansicht des Gebäudes.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
04|23
Die Fenstertüren ermöglichen ebenerdige Zugänge auf die üppig begrünten Dachterrassen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
05|23
Die Geometrie der Fensterbänder ergibt sich aus dem Achsraster von 7,50 m, das in fünf gleiche Felder mit einer Breite von 1,50 m unterteilt ist.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
06|23
Alle Glaselemente sind bodenbündig und reichen bis zu den Unterzügen der Tragstruktur.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
07|23
Bürogebäude mit Dachgärten waren in den 1970er-Jahren eine Ausnahme.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
08|23
Für die Rekonstruktion der Dachgärten wurden im Archiv der University of York die handschriftlichen Pflanzlisten von James Russell gesichtet.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
09|23
Russel hatte die Terrassen nach Farben, Düften und den Wachstumszyklen der Pflanzen gegliedert,
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
10|23
Mehr als 22.500 Pflanzen bilden eine biodiverse und zunehmend dichter werdende Dachlandschaft.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
11|23
Nachträglich eingebaute abgehängte Decken wurden entfernt, um die ursprünglich sichtbaren Stahlbeton-Kassettendecken freizulegen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
12|23
In die Decken integrierte Leuchten sorgen zusammen mit der Rundumverglasung für eine gute Belichtung der teilweise sehr tiefen Räume.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
13|23
Das Raster des Stahlbetonskelettbaus bestimmt nicht nur die Kubatur, sondern auch die Tragstruktur und die räumliche Organisation des Bürohauses.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
14|23
Lageplan
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
15|23
Ebene 2 mit PKW-Stellplätzen und Innenhof
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
16|23
Eingangsebene mit neu gestaltetem Foyer und neuer Wendeltreppe
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
17|23
Ebene 5
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
18|23
Ebene 6
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
19|23
Schnitte
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
20|23
Schnitte
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
21|23
Ansichten
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
22|23
Ansichten
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
23|23
Im Inneren wurden nachträglich eingebaute abgehängte Decken
entfernt, um die ursprünglich sichtbaren Stahlbeton-Kassettendecken
mit hohlen Pyramidenstümpfen und darin integrierten Leuchten
freizulegen. Eine neue Wendeltreppe verbindet die Eingangslobby mit
den oberen Ebenen. Auf den obersten und nicht begehbaren
Dachflächen wurden Photovoltaik-Paneele installiert.
Dachgärten und grüne Oasen
Die verwilderten und vernachlässigten Dachgärten
wurden auf Grundlage von James Russells handschriftlichen
Pflanzlisten rekonstruiert, die im Archiv der University of
York aufbewahrt sind. Er hatte die Terrassen nach Farben, Düften
und Wachstumszyklen der Pflanzen gestaltet, um die Natur das ganze
Jahr über erlebbar zu machen.
Galerie
Peter Foggo (1930-1993) entwarf das Bürogebäude 1973, vier Jahre später wurde es übergeben und seitdem genutzt.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
01|23
Das Gebäude basiert auf einem Raster von 7,50 x 7,50 m. Wie bei Tetris fügen sich die quadratischen Felder zu L-, U-, S- und T-Formen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
02|23
Anders als bei Tetris bildet das Raster einen dreidimensionalen Körper. Entstanden sind sechs abgetreppte Geschosse mit großzügigen Dachterrassen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
03|23
Umflaufende Fensterbänder prägen die Außenansicht des Gebäudes.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
04|23
Die Fenstertüren ermöglichen ebenerdige Zugänge auf die üppig begrünten Dachterrassen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
05|23
Die Geometrie der Fensterbänder ergibt sich aus dem Achsraster von 7,50 m, das in fünf gleiche Felder mit einer Breite von 1,50 m unterteilt ist.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
06|23
Alle Glaselemente sind bodenbündig und reichen bis zu den Unterzügen der Tragstruktur.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
07|23
Bürogebäude mit Dachgärten waren in den 1970er-Jahren eine Ausnahme.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
08|23
Für die Rekonstruktion der Dachgärten wurden im Archiv der University of York die handschriftlichen Pflanzlisten von James Russell gesichtet.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
09|23
Russel hatte die Terrassen nach Farben, Düften und den Wachstumszyklen der Pflanzen gegliedert,
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
10|23
Mehr als 22.500 Pflanzen bilden eine biodiverse und zunehmend dichter werdende Dachlandschaft.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
11|23
Nachträglich eingebaute abgehängte Decken wurden entfernt, um die ursprünglich sichtbaren Stahlbeton-Kassettendecken freizulegen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
12|23
In die Decken integrierte Leuchten sorgen zusammen mit der Rundumverglasung für eine gute Belichtung der teilweise sehr tiefen Räume.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
13|23
Das Raster des Stahlbetonskelettbaus bestimmt nicht nur die Kubatur, sondern auch die Tragstruktur und die räumliche Organisation des Bürohauses.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
14|23
Lageplan
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
15|23
Ebene 2 mit PKW-Stellplätzen und Innenhof
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
16|23
Eingangsebene mit neu gestaltetem Foyer und neuer Wendeltreppe
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
17|23
Ebene 5
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
18|23
Ebene 6
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
19|23
Schnitte
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
20|23
Schnitte
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
21|23
Ansichten
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
22|23
Ansichten
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
23|23
Landschaftsarchitekten und Tragwerksplaner arbeiteten zusammen,
um die Pflanzbecken mit Tiefen zwischen 225 mm und 900 mm zu
reparieren, vor allem abzudichten und die Erde auszutauschen. Mehr
als 22.500 Pflanzen, darunter Sträucher und Bäume, bilden nun eine
biodiverse und zunehmend dichter werdende Dachlandschaft. Blauregen
und Wilder Wein hängen über den thematisch gegliederten Gärten
mit Kräutern, Rosen und stellenweise japanischer Anmutung. Tische
und Bänke dienen als Arbeitsplätze oder laden zum Verweilen ein.
Einige der Terrassen sind öffentlich zugänglich, etwa im Bereich
des Cafés. Im Teich sollen bald bunte Fische schwimmen.
Galerie
Peter Foggo (1930-1993) entwarf das Bürogebäude 1973, vier Jahre später wurde es übergeben und seitdem genutzt.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
01|23
Das Gebäude basiert auf einem Raster von 7,50 x 7,50 m. Wie bei Tetris fügen sich die quadratischen Felder zu L-, U-, S- und T-Formen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
02|23
Anders als bei Tetris bildet das Raster einen dreidimensionalen Körper. Entstanden sind sechs abgetreppte Geschosse mit großzügigen Dachterrassen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
03|23
Umflaufende Fensterbänder prägen die Außenansicht des Gebäudes.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
04|23
Die Fenstertüren ermöglichen ebenerdige Zugänge auf die üppig begrünten Dachterrassen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
05|23
Die Geometrie der Fensterbänder ergibt sich aus dem Achsraster von 7,50 m, das in fünf gleiche Felder mit einer Breite von 1,50 m unterteilt ist.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
06|23
Alle Glaselemente sind bodenbündig und reichen bis zu den Unterzügen der Tragstruktur.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
07|23
Bürogebäude mit Dachgärten waren in den 1970er-Jahren eine Ausnahme.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
08|23
Für die Rekonstruktion der Dachgärten wurden im Archiv der University of York die handschriftlichen Pflanzlisten von James Russell gesichtet.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
09|23
Russel hatte die Terrassen nach Farben, Düften und den Wachstumszyklen der Pflanzen gegliedert,
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
10|23
Mehr als 22.500 Pflanzen bilden eine biodiverse und zunehmend dichter werdende Dachlandschaft.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
11|23
Nachträglich eingebaute abgehängte Decken wurden entfernt, um die ursprünglich sichtbaren Stahlbeton-Kassettendecken freizulegen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
12|23
In die Decken integrierte Leuchten sorgen zusammen mit der Rundumverglasung für eine gute Belichtung der teilweise sehr tiefen Räume.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
13|23
Das Raster des Stahlbetonskelettbaus bestimmt nicht nur die Kubatur, sondern auch die Tragstruktur und die räumliche Organisation des Bürohauses.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
14|23
Lageplan
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
15|23
Ebene 2 mit PKW-Stellplätzen und Innenhof
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
16|23
Eingangsebene mit neu gestaltetem Foyer und neuer Wendeltreppe
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
17|23
Ebene 5
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
18|23
Ebene 6
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
19|23
Schnitte
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
20|23
Schnitte
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
21|23
Ansichten
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
22|23
Ansichten
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
23|23
Kommentare der Planer
Ian Taylor, Architekt und Partner bei Feilden Clegg Bradley
Studios kommentiert: „Die vorausschauende Planung des Gebäudes, von
allen Büroräumen auf allen Ebenen Kontakt und Zugang zur Natur zu
schaffen, schuf ein Erbe, das auch heute noch zukunftsweisend
wirkt. Unsere Arbeit konzentrierte sich darauf, den einzigartigen
Charakter des ursprünglichen Foggo-Entwurfs zu bewahren und
gleichzeitig einen Rahmen zu schaffen, der Funktion und
Umweltverantwortung in Einklang bringt. Plant setzt heute Maßstäbe
für Sanierung und Regeneration – ein Ort, an dem Mensch und Natur
harmonisch zusammenleben.“
Galerie
Peter Foggo (1930-1993) entwarf das Bürogebäude 1973, vier Jahre später wurde es übergeben und seitdem genutzt.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
01|23
Das Gebäude basiert auf einem Raster von 7,50 x 7,50 m. Wie bei Tetris fügen sich die quadratischen Felder zu L-, U-, S- und T-Formen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
02|23
Anders als bei Tetris bildet das Raster einen dreidimensionalen Körper. Entstanden sind sechs abgetreppte Geschosse mit großzügigen Dachterrassen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
03|23
Umflaufende Fensterbänder prägen die Außenansicht des Gebäudes.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
04|23
Die Fenstertüren ermöglichen ebenerdige Zugänge auf die üppig begrünten Dachterrassen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
05|23
Die Geometrie der Fensterbänder ergibt sich aus dem Achsraster von 7,50 m, das in fünf gleiche Felder mit einer Breite von 1,50 m unterteilt ist.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
06|23
Alle Glaselemente sind bodenbündig und reichen bis zu den Unterzügen der Tragstruktur.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
07|23
Bürogebäude mit Dachgärten waren in den 1970er-Jahren eine Ausnahme.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
08|23
Für die Rekonstruktion der Dachgärten wurden im Archiv der University of York die handschriftlichen Pflanzlisten von James Russell gesichtet.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
09|23
Russel hatte die Terrassen nach Farben, Düften und den Wachstumszyklen der Pflanzen gegliedert,
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
10|23
Mehr als 22.500 Pflanzen bilden eine biodiverse und zunehmend dichter werdende Dachlandschaft.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
11|23
Nachträglich eingebaute abgehängte Decken wurden entfernt, um die ursprünglich sichtbaren Stahlbeton-Kassettendecken freizulegen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
12|23
In die Decken integrierte Leuchten sorgen zusammen mit der Rundumverglasung für eine gute Belichtung der teilweise sehr tiefen Räume.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
13|23
Das Raster des Stahlbetonskelettbaus bestimmt nicht nur die Kubatur, sondern auch die Tragstruktur und die räumliche Organisation des Bürohauses.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
14|23
Lageplan
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
15|23
Ebene 2 mit PKW-Stellplätzen und Innenhof
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
16|23
Eingangsebene mit neu gestaltetem Foyer und neuer Wendeltreppe
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
17|23
Ebene 5
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
18|23
Ebene 6
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
19|23
Schnitte
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
20|23
Schnitte
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
21|23
Ansichten
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
22|23
Ansichten
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
23|23
Der Landschaftsarchitekt Martin Knight von Studio Knight Stokoe
ergänzt: „Durch die Neugestaltung dieses national bedeutenden
Gebäudes und seiner Gärten haben wir dazu beigetragen, ein
transformatives Beispiel für Nachrüstung und Wiederverwendung zu
schaffen. Das Projekt respektiert den ursprünglichen
Entwurfsgedanken und erfüllt gleichzeitig moderne Anforderungen.
Die Verbindung zwischen Mensch und Natur ist hier keine
nachträgliche Idee – sie steht im Mittelpunkt. Regenerative und
biophile Designprinzipien schaffen wunderschöne Umgebungen, die das
Wohlbefinden in jeder Hinsicht fördern. (...) Dieses Projekt geht
über die Bewahrung der Geschichte oder die Schaffung von Büroräumen
hinaus. Es geht darum, einen Ort zu gestalten, der sich positiv auf
Mensch und Umwelt auswirkt.“
Galerie
Peter Foggo (1930-1993) entwarf das Bürogebäude 1973, vier Jahre später wurde es übergeben und seitdem genutzt.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
01|23
Das Gebäude basiert auf einem Raster von 7,50 x 7,50 m. Wie bei Tetris fügen sich die quadratischen Felder zu L-, U-, S- und T-Formen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
02|23
Anders als bei Tetris bildet das Raster einen dreidimensionalen Körper. Entstanden sind sechs abgetreppte Geschosse mit großzügigen Dachterrassen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
03|23
Umflaufende Fensterbänder prägen die Außenansicht des Gebäudes.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
04|23
Die Fenstertüren ermöglichen ebenerdige Zugänge auf die üppig begrünten Dachterrassen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
05|23
Die Geometrie der Fensterbänder ergibt sich aus dem Achsraster von 7,50 m, das in fünf gleiche Felder mit einer Breite von 1,50 m unterteilt ist.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
06|23
Alle Glaselemente sind bodenbündig und reichen bis zu den Unterzügen der Tragstruktur.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
07|23
Bürogebäude mit Dachgärten waren in den 1970er-Jahren eine Ausnahme.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
08|23
Für die Rekonstruktion der Dachgärten wurden im Archiv der University of York die handschriftlichen Pflanzlisten von James Russell gesichtet.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
09|23
Russel hatte die Terrassen nach Farben, Düften und den Wachstumszyklen der Pflanzen gegliedert,
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
10|23
Mehr als 22.500 Pflanzen bilden eine biodiverse und zunehmend dichter werdende Dachlandschaft.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
11|23
Nachträglich eingebaute abgehängte Decken wurden entfernt, um die ursprünglich sichtbaren Stahlbeton-Kassettendecken freizulegen.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
12|23
In die Decken integrierte Leuchten sorgen zusammen mit der Rundumverglasung für eine gute Belichtung der teilweise sehr tiefen Räume.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
13|23
Das Raster des Stahlbetonskelettbaus bestimmt nicht nur die Kubatur, sondern auch die Tragstruktur und die räumliche Organisation des Bürohauses.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
14|23
Lageplan
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
15|23
Ebene 2 mit PKW-Stellplätzen und Innenhof
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
16|23
Eingangsebene mit neu gestaltetem Foyer und neuer Wendeltreppe
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
17|23
Ebene 5
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
18|23
Ebene 6
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
19|23
Schnitte
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
20|23
Schnitte
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
21|23
Ansichten
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
22|23
Ansichten
Bild: Twelve Architects, London, über Salt
23|23
Zertifikate und Budget
Die Retrofit-Sanierung kostete rund 36 Millionen Euro. Das
Gebäude erhielt mehrere Zertifikate, darunter BREEAM Outstanding,
Well Platinum Enabled, EPC-Rating B und Wire Score Gold. „Plant“
setzt Maßstäbe für nachhaltige Sanierung und zeigt, wie Architektur
und Natur im Einklang stehen können -sj
Bautafel
Architektur: Peter Foggo/Team2/Arup Associates (Bestand); Feilden Clegg Bradley Studios, Bath/London/Manchester in Zusammenarbeit mit Twelve Architects and Masterplanners, London (Sanierung 2024) Landschaftsarchitektur und Gartenbau: James Russell (Bestand); Studio Knight Stokoe, Corsham in Zusammenarbeit mit Grant Associates, Bath (Sanierung) Projektbeteiligte: Whitby Wood (Tragwerk und Haustechnik); Skelly & Couch (Beratende Ingenieure); Montrésor Partnership und Structura (Fassade); Circle Development (Projektmanagement und Bauunternehmen) Bauherr*in: Mactaggart Family & Partners, London/New York; Longstock Capital, London Fertigstellung: Bestand 1977; Sanierung 2024 Standort: Basingstoke, London Bildnachweis: Andy Stagg, London (Fotos); Twelve Architects and Masterplanners, Studio Knight Stokoe (Pläne) über Salt, London
Fachwissen zum Thema
Aluminiumhaut und -fenster beim Hochhaus der Deutschen Rentenversicherung Bund, Architekt Hans Schaefers 1976
Bild: Susanne Junker, Berlin
Materialien/Werkstoffe
Anodische Oxidation von Aluminium
Bei der anodischen Oxidation von Aluminium wird unter kontrollierten Bedingungen in einem Säurebad durch Einwirkung von...
Beim Begriff Fensterband handelt es sich um eine meist waagerechte Aneinanderreihung von Fenstern, die nur durch Rahmen, Pfosten oder schmale Blindfenster unterbrochen sind (im Bild: zeitgenössische Fensterbänder, Berlin, Gewers Pudewill, 2020).
Bild: Susanne Junker, Berlin
Fensterarten
Fensterband
Die meist waagerecht aneinandergereihten Fenster sind nur durch Rahmen, Pfosten oder schmale Blindfenster unterbrochen. Fensterbänder ermöglichen anpassungsfähige Raumteilungen.
Fenstertüren werden oft als Balkon- oder Terrassentüren eingesetzt. Im Bild das Beispiel einer Glas-Faltwand mit Holzrahmen (Serie Woodline von Solarlux).
Bild: Solarlux, Melle
Glaswände/Balkone
Fenstertüren
Fenstertüren sind Kombinationsformen von Fenstern und Türen mit unterschiedlicher Öffnungsart. Meistens lassen sich beide Fenster-...
Bauwerke zum Thema
Die Kantgarage, manchmal auch Kantgaragen-Palast genannt, ist ein Paradebeispiel dafür, wie wechselhaft die Geschichte eines Hauses im Berlin des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts sein kann.
Bild: Diephotodesigner / Ken Schluchtmann über Nalbach + Nalbach
Industrie/Gewerbe
Kantgarage in Berlin
Von der Hochgarage zum Lost Place zum Art Walk auf der Helixrampe
Das Kölner Büro Nebel Pössl Architekten realisierte in Stadt Blankenberg das Atelier für Architekturfotografie von Hans Georg Esch.
Bild: HGEsch Photography
Büro/Verwaltung
Atelier für Architekturfotografie in Stadt Blankenberg
Panoramablick über die Siegaue
Peter Foggo (1930-1993) entwarf das Bürogebäude 1973, vier Jahre später wurde es übergeben und seitdem genutzt.
Bild: Andy Stagg, London, über Salt
Büro/Verwaltung
Plant in Basingstoke
Behutsame Erneuerung eines Bürogebäudes aus den 1970er-Jahren
Mit der Transformation eines zuvor kaum genutzten Bürogebäudes erhielt das Gelände der Berliner Union Film Ateliers (BUFA) im November 2023 einen prägnanten Eingangsbau.
Bild: Schnepp Renou, Berlin
Büro/Verwaltung
Atelier Gardens, Haus 1 in Berlin
Ressourcenschonende Sanierung eines alten Bürogebäudes
Der Kornversuchsspeicher befindet sich in der Europacity, nördlich des Berliner Hauptbahnhofs, am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal.
Bild: Daniel Sumesgutner für Solarlux
Büro/Verwaltung
Kornversuchsspeicher in Berlin
Sanierung und Revitalisierung eines Industriedenkmals
Auf dem Areal einer ehemaligen Mehlfabrik am Ufer des Suzhou und mitten in der Millionenstadt Schangai erhebt sich der von Heatherwick Studio entworfene Neubau 1.000 Trees.
Bild: Qingyan Zhu, Shanghai, über Heatherwick Studio, London
Büro/Verwaltung
Geschäfts- und Bürohaus 1.000 Trees in Schanghai
Gebirge mit Bäumen
Der Planungs- und Bauprozess erfolgte über fünf Jahre in mehreren Abschnitten und ist nunmehr abgeschlossen: der Lego-Campus in Billund ist fertig.
Bild: Adam Mørk, Kopenhagen
Büro/Verwaltung
Campus in Billund
Kreisrunde Oberlichter und Bullaugen
Das nach Plänen vom Büro Jürgen Mayer H. umgestaltete Gebäude SW35 befindet sich in einem südlichen Stadtteil von Stuttgart.
Bild: David Franck
Büro/Verwaltung
Bürogebäude SW35 in Stuttgart
Camouflage-Muster auf Fensterbändern und Fassadenpaneelen
Mitten in der dänischen Stadt Vejen erhebt sich das neue Rathaus und zieht Blicke auf sich.
Bild: Anders Sune Berg, Kopenhagen
Büro/Verwaltung
Rathaus in Vejen
Großformatige stehende Fenster mit expressiven Klinkerlaibungen
Das Carlsberg-Quartier, in dem der heutige Weltkonzern Carlsberg Mitte des 19. Jahrhunderts mit der Bierproduktion begann, befindet sich mitten in Kopenhagen.
Bild: Adam Mørk, Kopenhagen
Büro/Verwaltung
Hauptverwaltung Carlsberg in Kopenhagen
Raumhohe Fenster aus recyceltem Kupfer
Zehn Jahre nach der Errichtung des Kölner Bürohauses wurde der Innenhof, abermals nach einem Entwurf des Düsseldorfer Architekturbüros SOP, mit einen zweigeschossigen Einbau versehen.
Bild: Solarlux, Melle
Büro/Verwaltung
Einbau in ein Bürogebäude in Köln
Haus im Haus mit drehbaren Lamellen und verschiebbaren Wänden
Vorgehängte Balkonfassaden
Für die Fassadensanierung: Modulare Komplett-Systeme von Solarlux schließen die Gebäudehülle energieeffizient und schallschützend!