Rückbau
Schont Ressourcen und ermöglicht die Wiederverwertung.
Der Begriff Rückbau bezeichnet eine schrittweise kontrollierte und materialgerechte Demontage von Bauten, Resten von Bauten, temporären Baumaßnahmen wie beispielsweise Bühnen, Gerüsten, sogenannten fliegenden Bauten sowie prinzipiell Entsiegelungen bei Baustellen.
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Eine wesentliche Maßnahme ist der gezielte Ausbau mit Entkernung respektive die Entfernung von Elementen und Materialien, die zugunsten einer weiteren Nutzung und Recycling vor der Entsorgung gerettet werden. Dies betrifft Fenster, Türen, Beschläge, Geländer, Gitter, fest eingebautes Mobiliar wie Wandschränke und Vertäfelungen bis zum gesamten Ausbau mit Bestandteilen der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Berücksichtigt werden dabei Aspekte wie Arbeitssicherheit, Begehbarkeit und Tragfähigkeit, Umweltschutz beispielsweise bei möglicher Kontaminierung mit Schadstoffen, Lagerung und Transport der ausgebauten Elemente sowie Schutz der Umgebung vor Emissionen wie Lärm und Staubbelastung.
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Das Prozedere des Rückbaus steht – im Vergleich zum
„klassischen“ Abriss mit Abrissbirne oder Sprengung – zwar im
Ruf, kosten- und zeitintensiver zu sein. Und tatsächlich ist der
Bedarf an Planung, ggf. Bestandsaufnahme und anschließender Analyse
höher. Doch diese Kosten müssen mit ressourcenschonender Wieder-
und Weiterverwendung von Bauteilen und Materialien gegengerechnet
werden.
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