Am Helvetia Campus in Basel wird deutlich, wie sich ein Hochhaus
der Nachkriegsmoderne architektonisch und energetisch zeitgemäß
transformieren lässt. Nach Plänen von Herzog & de Meuron wurde der
Hauptsitz der Versicherungsgesellschaft grundlegend neu
organisiert: Ein neuer Büroturm ergänzt den bestehenden Hochhausbau
aus den 1950er-Jahren als nahezu identischer Zwilling. Erst nach
Fertigstellung des Neubaus wurde der Bestand umfassend saniert, mit
dem Anspruch, Alt- und Neubau konstruktiv, gestalterisch und
energetisch gleichwertig auszubilden.
Galerie
Herzog & de Meuron haben mit dem Helvetia Campus in Basel einen neuen Büroturm errichtet und den Hochhausbestand aus den 1950er-Jahren als nahezu identischen Zwilling saniert und weitergebaut.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
01|06
Schlanke Stützen tragen das Dach des Auditoriums und verleihen dem Ensemble im Erdgeschoss eine offene, öffentliche Anmutung mit hoher stadträumlicher Durchlässigkeit.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
02|06
Das zwischen Neubau und Bestand eingefügte Auditorium bildet eine transparente Mitte und erschließt beide Hochhäuser über einen lichtdurchfluteten Eingangsbereich.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
03|06
Raumhohe Schiebe- und Faltelemente ermöglichen eine flexible Nutzung der Außenbereiche und stärken die Verbindung zwischen Innenraum und Stadtlandschaft.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
04|06
Die neue Gebäudehülle der Türme sorgt mit großformatigen Verglasungen für viel Tageslicht und verbindet energetische Ertüchtigung mit einer klaren, zeitlosen Fassadengliederung.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
05|06
Die Attikageschosse öffnen sich mit umlaufenden Verglasungen und großzügigen Terrassen zum Stadtraum und bieten Ausblicke über Basel bis zum Rheinknie.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
06|06
Der ursprüngliche Büroturm entstand zwischen 1954 und 1956
südlich der St.-Alban-Anlage. Hochhäuser dieser Zeit zählen zu
einem vergleichsweise seltenen Bautypus der Nachkriegsmoderne, der
das Stadtbild vieler europäischer Zentren dennoch bis heute prägt.
Anstatt den Bau zu ersetzen, entschieden sich Bauherrschaft und
Architekt*innen bewusst für eine Strategie des Weiterbauens.
Volumen, Proportionen und Fassadenrhythmus des Bestands werden vom
Neubau übernommen, während dieser im Anschluss technisch,
funktional und energetisch erneuert wird. Damit bleibt der
historische Bau nicht bloß erhalten, sondern wird aktiv in eine
zeitgemäße Nutzung überführt.
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Herzog & de Meuron haben mit dem Helvetia Campus in Basel einen neuen Büroturm errichtet und den Hochhausbestand aus den 1950er-Jahren als nahezu identischen Zwilling saniert und weitergebaut.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
01|06
Schlanke Stützen tragen das Dach des Auditoriums und verleihen dem Ensemble im Erdgeschoss eine offene, öffentliche Anmutung mit hoher stadträumlicher Durchlässigkeit.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
02|06
Das zwischen Neubau und Bestand eingefügte Auditorium bildet eine transparente Mitte und erschließt beide Hochhäuser über einen lichtdurchfluteten Eingangsbereich.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
03|06
Raumhohe Schiebe- und Faltelemente ermöglichen eine flexible Nutzung der Außenbereiche und stärken die Verbindung zwischen Innenraum und Stadtlandschaft.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
04|06
Die neue Gebäudehülle der Türme sorgt mit großformatigen Verglasungen für viel Tageslicht und verbindet energetische Ertüchtigung mit einer klaren, zeitlosen Fassadengliederung.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
05|06
Die Attikageschosse öffnen sich mit umlaufenden Verglasungen und großzügigen Terrassen zum Stadtraum und bieten Ausblicke über Basel bis zum Rheinknie.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
06|06
Neue Mitte, neue Erschließung
Zwischen den beiden Hochhäusern spannt sich ein transparentes
Auditorium auf, das als neue Adresse und gemeinsamer
Erschließungsbereich dient. Das Dach des eingeschobenen Baukörpers
wird von 24 schlanken Stützen getragen, die jeweils rund zwölf
Meter hoch sind und einen nahezu öffentlichen, durchlässigen Ort
entstehen lassen. Die raumhohen Verglasungen sorgen für viel
Tageslicht; Senkklappfenster ermöglichen eine natürliche Belüftung.
Über diesen zentralen Eingangsbereich werden beide Türme mit
insgesamt rund 1.200 Arbeitsplätzen erschlossen. Ein prägendes
Motiv beider Türme sind die Stirnseiten mit übereinanderliegenden
rautenförmigen Fensteröffnungen.
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Herzog & de Meuron haben mit dem Helvetia Campus in Basel einen neuen Büroturm errichtet und den Hochhausbestand aus den 1950er-Jahren als nahezu identischen Zwilling saniert und weitergebaut.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
01|06
Schlanke Stützen tragen das Dach des Auditoriums und verleihen dem Ensemble im Erdgeschoss eine offene, öffentliche Anmutung mit hoher stadträumlicher Durchlässigkeit.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
02|06
Das zwischen Neubau und Bestand eingefügte Auditorium bildet eine transparente Mitte und erschließt beide Hochhäuser über einen lichtdurchfluteten Eingangsbereich.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
03|06
Raumhohe Schiebe- und Faltelemente ermöglichen eine flexible Nutzung der Außenbereiche und stärken die Verbindung zwischen Innenraum und Stadtlandschaft.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
04|06
Die neue Gebäudehülle der Türme sorgt mit großformatigen Verglasungen für viel Tageslicht und verbindet energetische Ertüchtigung mit einer klaren, zeitlosen Fassadengliederung.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
05|06
Die Attikageschosse öffnen sich mit umlaufenden Verglasungen und großzügigen Terrassen zum Stadtraum und bieten Ausblicke über Basel bis zum Rheinknie.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
06|06
Energetische Ertüchtigung auf Hochhausniveau
Sowohl Neubau als auch Bestand erhielten eine neue Gebäudehülle
auf Basis hochwärmegedämmter Aluminium-Fenster-, Tür- und
Fassadensysteme von Schüco. An den Längsseiten kam eine
Closed-Cavity-Fassade zum Einsatz – eine geschlossene zweischalige
Ganzglasfassade mit kontrolliertem Zwischenraum, die
Energieeffizienz, Tageslichtnutzung und Nutzerkomfort verbessert
und zugleich den Wartungsaufwand reduziert. Heizung und Kühlung der
Büros erfolgen unabhängig davon über Heiz-Kühl-Akustikdecken; die
Lüftung unterstützt bei schnellen Temperaturwechseln. Neben dem
sommerlichen Wärmeschutz bewährt sich das System auch
akustisch.
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Herzog & de Meuron haben mit dem Helvetia Campus in Basel einen neuen Büroturm errichtet und den Hochhausbestand aus den 1950er-Jahren als nahezu identischen Zwilling saniert und weitergebaut.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
01|06
Schlanke Stützen tragen das Dach des Auditoriums und verleihen dem Ensemble im Erdgeschoss eine offene, öffentliche Anmutung mit hoher stadträumlicher Durchlässigkeit.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
02|06
Das zwischen Neubau und Bestand eingefügte Auditorium bildet eine transparente Mitte und erschließt beide Hochhäuser über einen lichtdurchfluteten Eingangsbereich.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
03|06
Raumhohe Schiebe- und Faltelemente ermöglichen eine flexible Nutzung der Außenbereiche und stärken die Verbindung zwischen Innenraum und Stadtlandschaft.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
04|06
Die neue Gebäudehülle der Türme sorgt mit großformatigen Verglasungen für viel Tageslicht und verbindet energetische Ertüchtigung mit einer klaren, zeitlosen Fassadengliederung.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
05|06
Die Attikageschosse öffnen sich mit umlaufenden Verglasungen und großzügigen Terrassen zum Stadtraum und bieten Ausblicke über Basel bis zum Rheinknie.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
06|06
Gestalterisch verfolgen die Architekt*innen eine differenzierte
Fassadenstrategie, in der sich das formulierte Leitbild von Herzog
& de Meuron widerspiegelt, mit der Fassade jedes Projekts etwas
Neues zu wagen. Während die Längsseiten von einer präzise
vorgefertigten Hightech-Fassade geprägt sind, erhalten die
Stirnseiten eine transluzente Gussglasverkleidung aus
handgefertigten, dreieckigen Elementen. Deren Rautenmotiv leitet
sich aus der inneren Treppenstruktur ab und bindet auch die
markanten rautenförmigen Fenster in das Fassadenbild ein.
In den Attikageschossen unter den Flachdächern öffnen raumhohe
Verglasungen den Blick über Basel. Während im Neubau informelle
Aufenthaltsbereiche untergebracht sind, wird das oberste Geschoss
des sanierten Bestands als öffentlich zugängliches Café genutzt.
Ergänzt wird das Energiekonzept durch Nachtauskühlung sowie durch
Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtfläche von fast 900
Quadratmetern auf allen drei Dächern.
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Herzog & de Meuron haben mit dem Helvetia Campus in Basel einen neuen Büroturm errichtet und den Hochhausbestand aus den 1950er-Jahren als nahezu identischen Zwilling saniert und weitergebaut.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
01|06
Schlanke Stützen tragen das Dach des Auditoriums und verleihen dem Ensemble im Erdgeschoss eine offene, öffentliche Anmutung mit hoher stadträumlicher Durchlässigkeit.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
02|06
Das zwischen Neubau und Bestand eingefügte Auditorium bildet eine transparente Mitte und erschließt beide Hochhäuser über einen lichtdurchfluteten Eingangsbereich.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
03|06
Raumhohe Schiebe- und Faltelemente ermöglichen eine flexible Nutzung der Außenbereiche und stärken die Verbindung zwischen Innenraum und Stadtlandschaft.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
04|06
Die neue Gebäudehülle der Türme sorgt mit großformatigen Verglasungen für viel Tageslicht und verbindet energetische Ertüchtigung mit einer klaren, zeitlosen Fassadengliederung.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
05|06
Die Attikageschosse öffnen sich mit umlaufenden Verglasungen und großzügigen Terrassen zum Stadtraum und bieten Ausblicke über Basel bis zum Rheinknie.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
06|06
Graue Energie als Planungsgröße
Aus Sicht des Bauens im Bestand ist vor allem der Umgang mit der
vorhandenen Substanz bemerkenswert. Der überwiegende Teil der
bestehenden Tragstruktur und Architektur wurde weiterverwendet.
Allein dadurch konnten mehr als 80 Prozent der grauen Energie
eingespart werden, die für einen vergleichbaren Neubau angefallen
wäre. Wo Bauteile ersetzt werden mussten, wurde auf einen
sortenreinen Rückbau und die Wiederverwendung geachtet. Neubau,
Auditorium und der Zwillingsturm wurden nach DGNB- und
SGNI-Kriterien zertifiziert und mit dem Platin-Standard
ausgezeichnet.
Dass in den 1950er-Jahren nicht nur schmucklose Bauten entstanden, zeigt das unter Denkmalschutz stehende Ignatius-Haus in Berlin-Charlottenburg. Es wurde 1956-57 nach einem Entwurf von Johannes Jackel als Ordenshaus errichtet und dient heute als Hotel.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
Baualtersstufen
Baualtersstufe: Nachkriegsbauten der 1950er-Jahre
Sparsame Bauweise, geringe Dämmung, einfache Technik: Gebäude der 50er-Jahre stellen hohe Anforderungen an die energetische und konstruktive Sanierung.
Ein Beispiel für kreislauffähiges Sanieren ist das Bürogebäude „New Ganghofer“ im Münchener Westend.
Bild: Tell Us GmbH / Schüco International
Sanierungsgründe
Fassadenertüchtigung und Wertsteigerung
Regelmäßige Sanierungen und Wartungen helfen, Schäden frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Damit verlängern sie die Lebensdauer einer Immobilie erheblich.
The Whiteley: Revitalisierung eines Londoner Wahrzeichensneu
Foster + Partners wandelten The Whiteley in London in einen gemischt genutzten Gebäudekomplex um und erhielten dabei die denkmalgeschützte historische Gebäudehülle.
Bild: Tim Fisher
Das ehemalige Kaufhaus transformierte Foster + Partners zum gemischt genutzten Quartiersbaustein. Herausfordernd war die denkmalgerechte Ertüchtigung der historischen Stahlfensterfassade.
Generalsanierung Haus der Wirtschaft in Nürnbergneu
Das von Behles und Jochimsen sanierte Haus der Wirtschaft in Nürnberg verbindet ein neues Atrium mit einem restaurierten Glasmosaik aus Echt-Antikglas, das brandschutztechnisch ertüchtigt wurde.
Bild: Marcus Bredt
Ein historisches Glasfenster aus den 1950er-Jahren wurde restauriert und die Fassade an heutige Brandschutzstandards angepasst.
DGNB-System überarbeitet: Fokus auf den Gebäudebetriebneu
DGNB-Zertifizierungssystem für Gebäude im Betrieb: Die neue Fassung rückt den Ist-Zustand von Gebäuden in den Fokus.
Bild: DGNB
Zu viel Neubau, zu wenig Bestand: Die DGNB rückt den Gebäudebetrieb ins Zentrum – mit Daten, Prozessen und neuem Steuerungsanspruch.
3D-Laserscanner
Der Hochleistungslaserscanner erstellt innerhalb kürzester Zeit exakte, dreidimensionale Bilder
Bild: Faro Europe, Korntal-Münchingen
Bevor ein Gebäude saniert werden kann, ist eine genaue Erfassung und Analyse des Baubestands notwendig. Dies geschieht heute in...
Auslobung: Bauen im Bestand Preis 2026
Gesucht sind Sanierungen, Umbauten und Erweiterungen, die über technisch etablierte Standards hinausgehen und durch herausragende Gestaltungsqualitäten überzeugen.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
Gesucht sind Sanierungen, Umbauten und Erweiterungen, die über technisch etablierte Standards hinausgehen und durch herausragende Gestaltungsqualitäten überzeugen.
Dämmstoff aus Hanffasern
Der Dämmstoff besteht zu 100% aus natürlichen Bestandteilen.
Bild: Hock, Nördlingen
Natürliche Dämmstoffe eignen sich besonders für nachträgliche Wärmedämmungen älterer Gebäude, da sie gut zu den Materialien...
Erweiterung Helvetia Campus in Basel
Herzog & de Meuron haben mit dem Helvetia Campus in Basel einen neuen Büroturm errichtet und den Hochhausbestand aus den 1950er-Jahren als nahezu identischen Zwilling saniert und weitergebaut.
Bild: Zeljko Gataric, Zürich / Schüco International
Mit einem identischen Zwillingsturm und einer neuen Gebäudehülle demonstrieren Herzog & de Meuron, wie sich ein Hochhausbestand nachhaltig modernisieren lässt.
Fassadensanierung Campus Taunus Sparkasse
Zwei der charakteristischen Zylinderbauten an der Ludwig-Erhard-Anlage in Bad Homburg wurden technisch und energetisch modernisiert; Lindner Building Envelope erneuerte dafür 2.400 m² Fassade im laufenden Betrieb.
Mit präziser Planung und moderner Technik wurde die Gebäudehülle in Bad Homburg technisch, energetisch und optisch aufgewertet – bei laufendem Bürobetrieb.
Fenster für denkmalgeschützte Gebäude
Die Fenster sind in unterschiedlichen Holzarten erhältlich
Bild: Kneer-Süd-Fensterwerk, Schnelldorf
Technische Anforderungen an zeitgemäße Fenster und Denkmalschutzvorgaben lassen sich nicht immer ohne Weiteres vereinbaren....
Flüssigkristall-Glas im Forum Wissen Göttingen
Denkmalverträglich: Durch den Einsatz des Flüssigkristall-Sonnenschutzglases s350 der Firma eyrise konnte ein externer Sonnenschutz an der historischen Fassade des Göttinger Museums "Forum Wissen" vermieden werden.
Bild: Georg-August-Universität Göttingen & eyrise
Blitzschnell verdunkeln diese denkmalverträglich eingebauten Sonnenschutzgläser die Innenräume im Göttinger Wissenschaftsmuseum.
Innendämmung mit Entsalzungsfunktion
Schloss Gütersfelde nach der Sanierung: 1804 war es nach Plänen des Architekten Friedrich Gilly im klassizistischen Stil errichtet, 65 Jahre später im Stil der französischen Neorenaissance erweitert und umgebaut worden. Eine erneute Vergrößerung und die Ergänzung des Parks erfolgte nur wenige Jahre danach.
Bild: Xella, Duisburg
Bei Schloss Güterfelde nahe Potsdam wurden auf der Innenseite des teilweise feuchtebelasteten Mauerwerks mineralische Dämmplatten eingebaut, die den Wänden Salze entziehen.
IoF ID
In der Schüco Vision des Internet of Façades dient jede Gebäudehülle als intelligente Schnittstelle zwischen physischer und digitaler Welt.
Bild: Schüco International KG
Eine unscheinbare Kunststoff-Plakette vereinfach die Gebäudeverwaltung, verbessert die Servicequalität und unterstützt nachhaltige Bauprozesse – und das sogar im Bestand.
Neues Dach für Bootswerft Markus Glas am Starnberger See
Bei einer Werft am Starneberger See musste das Dach einer aus den 1970er-Jahren stammenden Halle saniert werden.
Bild: Cembrit, Düsseldorf
Das aus Satteldächern und Walmen zusammengesetzte Dach der traditionsreichen Bootswerft hält Regen, Schmutz und Bewuchs stand.
Sanierung Kloster St. Clara in Trier
Die sanierte Klosteranlage St. Clara in Trier vereint denkmalgeschützte Architektur der 1930er Jahre mit moderner Gebäudetechnik und wird heute als Pflegeschule genutzt.
Bild: Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen
Motorische Fensterantriebe mit intelligenter Sensorik ermöglichen im sanierten Kloster St. Clara eine natürliche, energieeffiziente Lüftung ohne Eingriffe in die Bausubstanz.
Schüco startet „Finanzpaket-Offensive“
Die „Finanzpaket-Offensive“ von Schüco hat das Ziel, Komplexität im Bauprozess zu reduzieren.
Bild: Schüco International KG
Mehr Tempo im Bau? Die Initiative setzt auf integrierte Systeme, die Planung, Umsetzung und Betrieb verzahnen und Bauprojekte effizienter machen.
Serielle Sanierung Corelli-Quartier
Vorgehängte Falt-Schiebe-Fenster aus Aluminium von Schüco werten die Loggien im Düsseldorfer Corelli-Quartier zu ganzjährig nutzbarem Wohnraum auf und stellen die Förderfähigkeit des Projekts sicher.
Bild: Lioba Schneider, Nutzungsrecht: Schüco International KG
Serielle Sanierung im großen Maßstab: Im Corelli-Quartier in Düsseldorf entstehen aus alten Loggien energieeffiziente Wohnräume mit Faltschiebefenstern von Schüco.
Textilfassade gegen Stickoxide in Köln
Die photokatalytische Fassadenmembran an der Kölner VHS filtert über 30 Prozent der Stickoxide aus der Innenstadtluft.
Bild: Schüco International KG | Fotograf: Ulrik Eichentopf
Luftreinigung mit dem Bestand: Diese an der Kölner Volkshochschule installierte Textilfassade reduziert Stickoxide, kühlt Gebäude und Stadtraum. Ein Modell für Bestandsnutzung?
Tiefeninjektionsverfahren bei Setzungsrissen
Mithilfe des Injektionsverfahrens können Setzungsrisse beseitigt werden
Bild: Uretek Schweiz, Hergiswil
Ist die Bodenqualität eines Baugrundes nicht ausreichend, kann es auch nach einem langen Zeitraum noch zu Setzungsrissen im Putz...
Zielerreichung bzw. -verfehlung der KSG-Sektoren sowie gesamt nach Projektionsdaten 2026 (2021–2030).
Bild: Umweltbundesamt, März 2026
Der Gebäudesektor verfehlt erneut die Klimaziele. Das Umweltministerium fordert mehr Tempo bei Sanierung und Wärmewende.
Value Up
Schüco Value Up soll einen wertsteigernden objektspezifischen Sanierungsprozess ermöglichen.
Bild: Schüco International KG
Das Konzept Value Up unterstützt eine nachhaltige Gebäudewirtschaft und Instandsetzung – und das bei laufendem Betrieb.
Vorgefertigte Wandheizsysteme
Die vorgefertigten Elemente werden als Wandheizung eingesetzt
Bild: WEM Wandheizung, Koblenz
Flächenheizungen haben den Vorteil, dass sie behagliche Strahlungswärme abgeben und im Gegensatz zu herkömmlichen Heizkörpern...
Zukunft „Halbes Schloss"
Besuch im Halben Schloss: Im Rahmen der Tagung „Fernab der Metropolen – Denkmale erhalten in ländlichen Regionen“ im November 2025 konnten die Gäste das 300 Jahre alte Herrenhaus besichtigen.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin
Im Osten Thüringens renoviert ein Verein ein über 300 Jahre altes Herrenhaus. Im Rahmen von Jugendbauhütten können hier junge Leute ihre Begeisterung für die Denkmalpflege entdecken.
Schüco Value Up
Lösungen zur Minimierung des Planungsaufwands für die effiziente Umsetzung komplexer Bestandsprojekte.