Bauen im Bestand: Planen im Detail
Sollen die ehrgeizigen Ziele zur Reduktion klimaschädigender Einflüsse bis 2045 umgesetzt werden, müssen sich die Aktivitäten zur Umsetzung von Energieeinsparmaßnahmen im Bausektor nicht nur auf den Neubau, sondern verstärkt auf den Gebäudebestand konzentrieren. Angesichts eines zusätzlich großen Wohnungsbedarfs in den Städten konzentrieren sich die Bemühungen (neben dem Neubau) auf die „Reaktivierung“ bestehender Gebäude, nicht selten auch auf das Bauen und Gestalten im Denkmalschutz.
Hier besteht ein großer Handlungsbedarf, es existieren aber auch vielfältige Herausforderungen, da sich die Planung an bestehende Gegebenheiten sowohl gestalterisch als auch technisch anpassen muss, ohne sich zu unterwerfen.
Themen:
- öffentlich-rechtliche Nachweise für bestehende Gebäude:
a) bedingte Anforderungen für das Bauen im Bestand
b) Erweiterungen und Ausbau bestehender Gebäude
c) Nachrüstungen - Nachweis der wirtschaftlichen Zumutbarkeit gemäß Erlass NRW
- Energieausweise, Unternehmererklärungen, Private Nachweise und Ordnungswidrigkeiten
- ingenieurmäßige Energiekonzepte (Ziele und Inhalte)
- Wärmebrücken im Altbau, Möglichkeiten zur Minimierung - energetische und feuchteschutztechnische Konsequenzen
- Grundsätze der Innendämmung bei Denkmälern und sonstiger, besonders erhaltenswerter Bausubstanz
Teilnahmegebühr: 225 EUR; 150 EUR für Mitglieder
Veranstalter*in: Architektenkammer Niedersachsen, Hannover
Fachwissen zum Thema
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