Der Wasserkreislauf im Kontext der gebauten Umwelt
Im Gegensatz zum natürlichen Wasserkreislauf, welcher die
Verdunstung, Kondensation und den Niederschlag von Wasser umfasst,
ist der urbane Wasserkreislauf eng mit der städtischen
Infrastruktur verknüpft und wird von moderner Technologie
begleitet. Er gliedert sich in acht Schritte: Wassergewinnung,
Wasseraufbereitung, Verteilung, Nutzung, Abwasserentstehung, und
-ableitung, Abwasserreinigung und Wiederverwendung von Wasser. Der
urbane Wasserkreislauf sorgt sowohl für sauberes Trinkwasser für die Bewohner*innen der Städte und
Kommunen als auch für die sorgfältige Rückführung in das Grundwasser.
Galerie
Der urbane Wasserkreislauf umfasst 8 Schritte – von der Trinkwassergewinnung bis zur Wiedereinführung in die Natur.
Bild: Fabienne Pyszka, Berlin
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Ein verschlossener Vertikalfilterbrunnen, welcher das Grundwasser in die Wasserbetriebe fördert. Grundwasser bildet sich über mehrere tausend Jahre unter Erdschichten.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
02|13
Die Brunnenstube des Vertikalbrunnens. Diese können bis zu 400.000 Liter Grundwasser pro Stunde befördern.
Bild: Berliner Wasserbetriebe / Cathrin Bach
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Der letzte Schritt der Reinigung: die Sandfilteranlage hat mehrere Filter, die mit einer dicken Sandschicht gefüllt sind. Diese filtrieren Unreinheiten aus dem Wasser. Danach gilt das Wasser als trinkbar.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
04|13
Im Reinwasserbecken wird das trinkbare Wasser gespeichert. Bei zehn Grad Celsius bleibt das Wasser frisch.
Bild: Berliner Wasserbetriebe / Cathrin Bach
05|13
Das Maschinenhaus: hier wird mit mehreren Pumpen das Trinkwasser in erste Versorgungsgebiete oder weiter in Zwischenpumpwerke gefördert.
Bild: Berliner Wasserbetriebe / Cathrin Bach
06|13
Sauberes Trinkwasser kommt in Deutschland aus den Wasserhähnen. Anschließend gelangt das verbrauchte Wasser in die Abwasserrohre.
Bild: Ki Generiert / Chat GPT
07|13
Ein Mischkanalisationssystem ist vor allem in Großstädten gebräuchlich.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
08|13
Im Trennkanalisationssystem wird das Niederschlagswasser vom Abwasser getrennt.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
09|13
Das Klärwerk kümmert sich um die Reinigung des Abwassers.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
10|13
Das Wasser wird in mehreren Schritten gereinigt. Abgebildet: Die biologische Reinigung durch Bakterien im Belebungsbecken.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
11|13
Das Nachklärbecken, wo der belebte Schlamm nach der biologischen Reinigung vom gereinigten Wasser getrennt wird.
Bild: Berliner Wasserbetriebe / Cathrin Bach
12|13
Ds gereinigte Wasser wird letztendlich in Vorfluter geführt, die das Wasser wieder in die Natur bringen.
Bild: Ki Generiert / Adobe Firefly 3
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Wassergewinnung und -aufbereitung
Es beginnt mit der Wassergewinnung: Trinkwasser wird in
Deutschland ungefähr zu 62 Prozent aus Grundwasser, zu 30 Prozent
aus Oberflächenwasser und zu 8 Prozent aus
Quellwasser gewonnen. Sofern möglich, wird das Wasser dem
Grundwasser entnommen. Das Grundwasser wird durch Vertikalbrunnen, die je nach Standort bis zu 170
Meter in die Tiefe reichen können, mit Pumpen über Leitungen zu den
Wasserwerken transportiert, wo die Aufbereitung beginnt.
In den Wasserwerken wird das Wasser gereinigt, bis es eine
ausreichende hygienische Sicherheit erreicht. Unter anderem werden
verschiedene Schwebstoffe und Schadstoffe entfernt. Zudem wird
es durch unterschiedliche Verfahren (meist mit UV-Licht)
desinfiziert. In sogenannten Reinwasserbehältern wird das Wasser
gespeichert, um den täglich variierenden Bedarf an Trinkwasser zu
decken.
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Der urbane Wasserkreislauf umfasst 8 Schritte – von der Trinkwassergewinnung bis zur Wiedereinführung in die Natur.
Bild: Fabienne Pyszka, Berlin
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Ein verschlossener Vertikalfilterbrunnen, welcher das Grundwasser in die Wasserbetriebe fördert. Grundwasser bildet sich über mehrere tausend Jahre unter Erdschichten.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
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Die Brunnenstube des Vertikalbrunnens. Diese können bis zu 400.000 Liter Grundwasser pro Stunde befördern.
Bild: Berliner Wasserbetriebe / Cathrin Bach
03|13
Der letzte Schritt der Reinigung: die Sandfilteranlage hat mehrere Filter, die mit einer dicken Sandschicht gefüllt sind. Diese filtrieren Unreinheiten aus dem Wasser. Danach gilt das Wasser als trinkbar.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
04|13
Im Reinwasserbecken wird das trinkbare Wasser gespeichert. Bei zehn Grad Celsius bleibt das Wasser frisch.
Bild: Berliner Wasserbetriebe / Cathrin Bach
05|13
Das Maschinenhaus: hier wird mit mehreren Pumpen das Trinkwasser in erste Versorgungsgebiete oder weiter in Zwischenpumpwerke gefördert.
Bild: Berliner Wasserbetriebe / Cathrin Bach
06|13
Sauberes Trinkwasser kommt in Deutschland aus den Wasserhähnen. Anschließend gelangt das verbrauchte Wasser in die Abwasserrohre.
Bild: Ki Generiert / Chat GPT
07|13
Ein Mischkanalisationssystem ist vor allem in Großstädten gebräuchlich.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
08|13
Im Trennkanalisationssystem wird das Niederschlagswasser vom Abwasser getrennt.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
09|13
Das Klärwerk kümmert sich um die Reinigung des Abwassers.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
10|13
Das Wasser wird in mehreren Schritten gereinigt. Abgebildet: Die biologische Reinigung durch Bakterien im Belebungsbecken.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
11|13
Das Nachklärbecken, wo der belebte Schlamm nach der biologischen Reinigung vom gereinigten Wasser getrennt wird.
Bild: Berliner Wasserbetriebe / Cathrin Bach
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Ds gereinigte Wasser wird letztendlich in Vorfluter geführt, die das Wasser wieder in die Natur bringen.
Bild: Ki Generiert / Adobe Firefly 3
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Verteilung und Nutzung
Anschließend nimmt das Wasser den Weg zu den Verbraucher*innen:
Reinwasserpumpen entnehmen den Reinwasserbehältern das Trinkwasser
und pumpen es durch die Hauptwasserrohre unter den Straßen entlang.
Über dünnere Leitungen, sogenannte Verteiler, gelangt es
schließlich in die einzelnen Gebäude. Die Wasserversorgung wird
regional organisiert, da ein land- oder sogar bundesweites System
zu komplex wäre.
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Der urbane Wasserkreislauf umfasst 8 Schritte – von der Trinkwassergewinnung bis zur Wiedereinführung in die Natur.
Bild: Fabienne Pyszka, Berlin
01|13
Ein verschlossener Vertikalfilterbrunnen, welcher das Grundwasser in die Wasserbetriebe fördert. Grundwasser bildet sich über mehrere tausend Jahre unter Erdschichten.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
02|13
Die Brunnenstube des Vertikalbrunnens. Diese können bis zu 400.000 Liter Grundwasser pro Stunde befördern.
Bild: Berliner Wasserbetriebe / Cathrin Bach
03|13
Der letzte Schritt der Reinigung: die Sandfilteranlage hat mehrere Filter, die mit einer dicken Sandschicht gefüllt sind. Diese filtrieren Unreinheiten aus dem Wasser. Danach gilt das Wasser als trinkbar.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
04|13
Im Reinwasserbecken wird das trinkbare Wasser gespeichert. Bei zehn Grad Celsius bleibt das Wasser frisch.
Bild: Berliner Wasserbetriebe / Cathrin Bach
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Das Maschinenhaus: hier wird mit mehreren Pumpen das Trinkwasser in erste Versorgungsgebiete oder weiter in Zwischenpumpwerke gefördert.
Bild: Berliner Wasserbetriebe / Cathrin Bach
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Sauberes Trinkwasser kommt in Deutschland aus den Wasserhähnen. Anschließend gelangt das verbrauchte Wasser in die Abwasserrohre.
Bild: Ki Generiert / Chat GPT
07|13
Ein Mischkanalisationssystem ist vor allem in Großstädten gebräuchlich.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
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Im Trennkanalisationssystem wird das Niederschlagswasser vom Abwasser getrennt.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
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Das Klärwerk kümmert sich um die Reinigung des Abwassers.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
10|13
Das Wasser wird in mehreren Schritten gereinigt. Abgebildet: Die biologische Reinigung durch Bakterien im Belebungsbecken.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
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Das Nachklärbecken, wo der belebte Schlamm nach der biologischen Reinigung vom gereinigten Wasser getrennt wird.
Bild: Berliner Wasserbetriebe / Cathrin Bach
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Ds gereinigte Wasser wird letztendlich in Vorfluter geführt, die das Wasser wieder in die Natur bringen.
Bild: Ki Generiert / Adobe Firefly 3
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Auf dem Weg in die Gebäude passiert das Wasser
Hauptabsperrventile, bevor es in die Hausinstallation (interne
Rohre) eintritt. Diese Leitungen sind immer gefüllt und stehen
unter 3 bis 8 bar Druck. Warmes Wasser durchläuft weitere Schritte,
entweder über den sogenannten Boiler (Warmwasserspeicher) oder
einen Durchlauferhitzer, welcher das Wasser nicht speichert,
sondern es – wie der Name bereits verrät – beim Durchfließen
erhitzt.
Wasser wird in Deutschland auf vielfältige Weise genutzt, so
entfallen etwa 67 Prozent auf die Industrie, 30 Prozent auf den
privaten Gebrauch und 3 Prozent auf die Landwirtschaft. Im privaten
Bereich dient Wasser der Körperhygiene, der Zubereitung von
Lebensmitteln sowie weiteren Haushaltsprozessen. In der Industrie
wird es insbesondere für Reinigungs-, Produktions- und Kühlprozesse
eingesetzt. Die unterschiedlichen Nutzungsarten bestimmen sowohl
den Wasserbedarf als auch die Anforderungen an Ver- und
Entsorgungssysteme.
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Der urbane Wasserkreislauf umfasst 8 Schritte – von der Trinkwassergewinnung bis zur Wiedereinführung in die Natur.
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Ein verschlossener Vertikalfilterbrunnen, welcher das Grundwasser in die Wasserbetriebe fördert. Grundwasser bildet sich über mehrere tausend Jahre unter Erdschichten.
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Die Brunnenstube des Vertikalbrunnens. Diese können bis zu 400.000 Liter Grundwasser pro Stunde befördern.
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03|13
Der letzte Schritt der Reinigung: die Sandfilteranlage hat mehrere Filter, die mit einer dicken Sandschicht gefüllt sind. Diese filtrieren Unreinheiten aus dem Wasser. Danach gilt das Wasser als trinkbar.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
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Im Reinwasserbecken wird das trinkbare Wasser gespeichert. Bei zehn Grad Celsius bleibt das Wasser frisch.
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Das Maschinenhaus: hier wird mit mehreren Pumpen das Trinkwasser in erste Versorgungsgebiete oder weiter in Zwischenpumpwerke gefördert.
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Sauberes Trinkwasser kommt in Deutschland aus den Wasserhähnen. Anschließend gelangt das verbrauchte Wasser in die Abwasserrohre.
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Ein Mischkanalisationssystem ist vor allem in Großstädten gebräuchlich.
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Im Trennkanalisationssystem wird das Niederschlagswasser vom Abwasser getrennt.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
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Das Klärwerk kümmert sich um die Reinigung des Abwassers.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
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Das Wasser wird in mehreren Schritten gereinigt. Abgebildet: Die biologische Reinigung durch Bakterien im Belebungsbecken.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
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Das Nachklärbecken, wo der belebte Schlamm nach der biologischen Reinigung vom gereinigten Wasser getrennt wird.
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Ds gereinigte Wasser wird letztendlich in Vorfluter geführt, die das Wasser wieder in die Natur bringen.
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Umgang mit Abwasser: Entstehung, Ableitung, Reinigung
Sobald das Wasser genutzt wurde, gelangt es in das
gebäudeinterne Abwassersystem, welches es in die öffentliche
Kanalisation weiterleitet. Grundsätzlich gibt es
zwei Systeme: die Trennkanalisation, bei der Niederschlagswasser vom Schmutzwasser getrennt wird, und die Mischkanalisation, in denen beides gemeinsam
transportiert wird. Bei der Trennkanalisation kann das Regenwasser, das weniger stark verschmutzt ist,
direkt in Flüsse und Seen geleitet werden. Es benötigt lediglich
eine mechanische Reinigung in Regenklärbecken, zum Beispiel wenn es
von stark befahrenen Straßen stammt.
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Der urbane Wasserkreislauf umfasst 8 Schritte – von der Trinkwassergewinnung bis zur Wiedereinführung in die Natur.
Bild: Fabienne Pyszka, Berlin
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Ein verschlossener Vertikalfilterbrunnen, welcher das Grundwasser in die Wasserbetriebe fördert. Grundwasser bildet sich über mehrere tausend Jahre unter Erdschichten.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
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Die Brunnenstube des Vertikalbrunnens. Diese können bis zu 400.000 Liter Grundwasser pro Stunde befördern.
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03|13
Der letzte Schritt der Reinigung: die Sandfilteranlage hat mehrere Filter, die mit einer dicken Sandschicht gefüllt sind. Diese filtrieren Unreinheiten aus dem Wasser. Danach gilt das Wasser als trinkbar.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
04|13
Im Reinwasserbecken wird das trinkbare Wasser gespeichert. Bei zehn Grad Celsius bleibt das Wasser frisch.
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05|13
Das Maschinenhaus: hier wird mit mehreren Pumpen das Trinkwasser in erste Versorgungsgebiete oder weiter in Zwischenpumpwerke gefördert.
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Sauberes Trinkwasser kommt in Deutschland aus den Wasserhähnen. Anschließend gelangt das verbrauchte Wasser in die Abwasserrohre.
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07|13
Ein Mischkanalisationssystem ist vor allem in Großstädten gebräuchlich.
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08|13
Im Trennkanalisationssystem wird das Niederschlagswasser vom Abwasser getrennt.
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Das Klärwerk kümmert sich um die Reinigung des Abwassers.
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Das Wasser wird in mehreren Schritten gereinigt. Abgebildet: Die biologische Reinigung durch Bakterien im Belebungsbecken.
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11|13
Das Nachklärbecken, wo der belebte Schlamm nach der biologischen Reinigung vom gereinigten Wasser getrennt wird.
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Ds gereinigte Wasser wird letztendlich in Vorfluter geführt, die das Wasser wieder in die Natur bringen.
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In Großstädten münden Anschlussleitungen häufig in einem
platzsparenden Sammelkanal, in dem das Abwasser – Schmutzwasser und
Regenwasser – zu Pumpwerken und Kläranlagen transportiert wird. In
deutschen Klärwerken werden jährlich rund 9 Milliarden Kubikmeter
Abwasser verarbeitet – von der Toilettenspülung bis zum Abwasser
aus Gewerbe und Industrie. Ungelöste Stoffe werden mechanisch
entfernt, gelöste Stoffe chemisch behandelt, und organische
Bestandteile biologisch abgebaut, bevor das Wasser wieder in die
Umwelt gelangt.
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Der urbane Wasserkreislauf umfasst 8 Schritte – von der Trinkwassergewinnung bis zur Wiedereinführung in die Natur.
Bild: Fabienne Pyszka, Berlin
01|13
Ein verschlossener Vertikalfilterbrunnen, welcher das Grundwasser in die Wasserbetriebe fördert. Grundwasser bildet sich über mehrere tausend Jahre unter Erdschichten.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
02|13
Die Brunnenstube des Vertikalbrunnens. Diese können bis zu 400.000 Liter Grundwasser pro Stunde befördern.
Bild: Berliner Wasserbetriebe / Cathrin Bach
03|13
Der letzte Schritt der Reinigung: die Sandfilteranlage hat mehrere Filter, die mit einer dicken Sandschicht gefüllt sind. Diese filtrieren Unreinheiten aus dem Wasser. Danach gilt das Wasser als trinkbar.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
04|13
Im Reinwasserbecken wird das trinkbare Wasser gespeichert. Bei zehn Grad Celsius bleibt das Wasser frisch.
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Das Maschinenhaus: hier wird mit mehreren Pumpen das Trinkwasser in erste Versorgungsgebiete oder weiter in Zwischenpumpwerke gefördert.
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Sauberes Trinkwasser kommt in Deutschland aus den Wasserhähnen. Anschließend gelangt das verbrauchte Wasser in die Abwasserrohre.
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Ein Mischkanalisationssystem ist vor allem in Großstädten gebräuchlich.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
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Im Trennkanalisationssystem wird das Niederschlagswasser vom Abwasser getrennt.
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Das Klärwerk kümmert sich um die Reinigung des Abwassers.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
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Das Wasser wird in mehreren Schritten gereinigt. Abgebildet: Die biologische Reinigung durch Bakterien im Belebungsbecken.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
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Das Nachklärbecken, wo der belebte Schlamm nach der biologischen Reinigung vom gereinigten Wasser getrennt wird.
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Ds gereinigte Wasser wird letztendlich in Vorfluter geführt, die das Wasser wieder in die Natur bringen.
Bild: Ki Generiert / Adobe Firefly 3
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Wiederverwendung
Zu guter Letzt wird das vollständig gereinigte Wasser meist
wieder in die Natur abgegeben: Erst in Vorfluter,
in die das gereinigte Abwasser kontrolliert einfließt, dann in
natürliche Gewässer. Dort sickert es über lange Zeiträume durch das
Gestein ins Grundwasser, wo es dann wieder geschöpft werden kann.
Dabei müssen Grenzwerte eingehalten werden, um Ökosysteme nicht zu
belasten. In einigen Regionen wird gereinigtes Abwasser hingegen
gezielt wiederverwendet, zum Beispiel zur Industriewassernutzung
oder zur Grundwasseranreicherung.
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Der urbane Wasserkreislauf umfasst 8 Schritte – von der Trinkwassergewinnung bis zur Wiedereinführung in die Natur.
Bild: Fabienne Pyszka, Berlin
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Ein verschlossener Vertikalfilterbrunnen, welcher das Grundwasser in die Wasserbetriebe fördert. Grundwasser bildet sich über mehrere tausend Jahre unter Erdschichten.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
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Die Brunnenstube des Vertikalbrunnens. Diese können bis zu 400.000 Liter Grundwasser pro Stunde befördern.
Bild: Berliner Wasserbetriebe / Cathrin Bach
03|13
Der letzte Schritt der Reinigung: die Sandfilteranlage hat mehrere Filter, die mit einer dicken Sandschicht gefüllt sind. Diese filtrieren Unreinheiten aus dem Wasser. Danach gilt das Wasser als trinkbar.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
04|13
Im Reinwasserbecken wird das trinkbare Wasser gespeichert. Bei zehn Grad Celsius bleibt das Wasser frisch.
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Das Maschinenhaus: hier wird mit mehreren Pumpen das Trinkwasser in erste Versorgungsgebiete oder weiter in Zwischenpumpwerke gefördert.
Bild: Berliner Wasserbetriebe / Cathrin Bach
06|13
Sauberes Trinkwasser kommt in Deutschland aus den Wasserhähnen. Anschließend gelangt das verbrauchte Wasser in die Abwasserrohre.
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Ein Mischkanalisationssystem ist vor allem in Großstädten gebräuchlich.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
08|13
Im Trennkanalisationssystem wird das Niederschlagswasser vom Abwasser getrennt.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
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Das Klärwerk kümmert sich um die Reinigung des Abwassers.
Bild: Berliner Wasserbetriebe
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Das Wasser wird in mehreren Schritten gereinigt. Abgebildet: Die biologische Reinigung durch Bakterien im Belebungsbecken.
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Das Nachklärbecken, wo der belebte Schlamm nach der biologischen Reinigung vom gereinigten Wasser getrennt wird.
Bild: Berliner Wasserbetriebe / Cathrin Bach
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Ds gereinigte Wasser wird letztendlich in Vorfluter geführt, die das Wasser wieder in die Natur bringen.
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Quelle: Berliner Wasserbetriebe
Fachwissen zum Thema
Mischkanalisation
Bild: Berliner Wasserbetriebe / Joachim Donath
Abwasser
Abwasserarten und Entwässerungssysteme
Abwasserleitungen führen Schmutz- und Regenwasser getrennt oder gemeinsam aus Gebäuden und von Grundstücken ab.
Das Zwischenpumpwerk Lichtenberg ist eine Einrichtung zur Trinkwasserversorgung an der Landsberger Allee in Berlin.
Bild: Berliner Wasserbetriebe / Joachim Donath
Wasserinfrastruktur
Hauptelemente der Wasserversorgung
Der Weg des Trinkwassers: Von der Wassergewinnung über -aufbereitung und -speicherung bis zur Wasserverteilung (Transportleitungen, Rohrnetz, Hausinstallation)
Vor der Nutzung als Trinkwasser muss Oberflächenwasser in der Regel aufbereitet werden, um Verunreinigungen zu entfernen.
Bild: Hannah Strothmann, Berlin
Wasserinfrastruktur
Methoden der Wassergewinnung
Traditionelle Methoden beinhalten die Nutzung von Oberflächenwasser, die Gewinnung von Grundwasser sowie das Sammeln und Speichern von Niederschlagswasser für die Verwendung von Trinkwasser, Betriebswasser und Brauchwasser.
Es wird unterschieden zwischen physikalischen, chemischen und biologischen Aufbereitungsverfahren.
Bild: Baunetz (hs), Berlin
Trinkwasser
Trinkwasseraufbereitung
Egal aus welcher Quelle es stammt, Trinkwasser muss aufbereitet werden: Einblicke in Techniken, Geschichte und aktuelle Herausforderungen.
Der urbane Wasserkreislauf umfasst 8 Schritte – von der Trinkwassergewinnung bis zur Wiedereinführung in die Natur.
Bild: Fabienne Pyszka, Berlin
Der unsichtbare Weg des Trinkwassers: von der Gewinnung bis zur Rückführung in die Natur.
Natürlicher Wasserkreislauf
Der natürliche Wasserkreislauf spielt eine maßgebliche Rolle für die Erhaltung des Wasserbestands.
Bild: Paula Eggert, Berlin
Der natürliche Kreislauf ermöglicht den kontinuierlichen Austausch und Transport von Wasser auf der Erde – bedroht wird er durch Verunreinigungen und den Klimawandel.
Wasserschutz
Wasser ist auch ein ökonomisches und soziales Gut: im Bild der Ferlacher Stausee in Österreich, der Rückstausee eines Wasserkraftwerks und zugleich Naherholungsgebiet.
Bild: Hannah Strothmann, Berlin
Das Integrierte Wasserressourcenmanagement (IWRM) ist ein Ansatz, der die vielschichtigen Herausforderungen rund um die Ressource Wasser anerkennt und in ihrer Gesamtheit betrachtet.
Was ist Wasser?
Etwa 71 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
Das universelle Lebenselixier Wasser ist eine kostbare, aber bedrohte Ressource.
Beschaffenheit des Wassers
Gechlortes Wasser in unmittelbarer Nachbarschaft zum Salzwasser des Atlantiks: Piscinas de Marés von Álvaro Siza in Leça da Palmeira (bei Porto, erbaut 1966)
Bild: Hannah Strothmann, Berlin
Chemische, physikalische und biologische Eingenschaften einer faszinierenden Substanz mit besonderen Qualitäten.
Wasserarten und -qualitäten
Salzwasser macht etwa 97 % der gesamten Wasservorkommen der Erde aus.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
Süß- und Salzwasser; Oberflächenwasser, Niederschlagswasser, Grundwasser; Grau- und Schwarzwasser; blaues und grünes Wasser
Stadtplanung und Wasser
Durch die Lage am Wasser konnten Städte verstärkt Handel treiben und wachsen.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
Wasser in urbanen Räumen – ein Zusammenspiel von Funktion, Ästhetik und Ökologie
Wasser- und Klimakrise
Die weltweite Wasserknappheit verschärft sich rasant. Ein Hauptfaktor ist der hohe Wasserverbrauch, insbesondere in Landwirtschaft, Industrie und städtischen Gebieten.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
Wasserknappheit, zunehmender Wasserverbrauch, ungleiche globale Wasserverteilung, steigende Meeresspiegel und Überschwemmungen erfordern globale Klima- und Wasserschutzmaßnahmen.
ACO MULTILINE SEAL IN
Dicht von Anfang an: So entspricht Ihr Projekt schon heute in Sachen Umweltschutz und Wasserqualität den Anforderungen von morgen.