Soumya Thomas und Barry McBrien vom Architekturbüro
Thomas-McBrien und Ziomek Wiertelak, Gründer und Geschäftsführer
des Bauunternehmens New Wave London, haben mit ihren Teams
bereits mehrere anspruchsvolle Wohn- und Einzelhandelsprojekte
in der britischen Hauptstadt erfolgreich umgesetzt. Als der
Firmensitz des Bauunternehmens im Stadtteil Brent den Anforderungen
nicht mehr genügte, suchten sie gemeinsam nach einer Lösung.
Galerie
Das Architekturbüro Thomas-McBrien und das Bauunternehmen New Wave London planten und realisierten die Dachaufstockung gemeinsam.
Bild: Ståle Eriksen, London
01|21
Die Aufstockung ist aus PEFC-zertifizierten Douglasien-Brettschichtholz mit umlaufendem Fensterband ausgeführt.
Bild: Ståle Eriksen, London
02|21
Die Fenstergröße ergab sich aus der Tragstruktur; die Fensterprofile wurden aus Resten des Brettschichtholzes direkt vor Ort gefertigt.
Bild: Ståle Eriksen, London
03|21
Dank des geringen Gewichts der Aufstockung war keine statische Ertüchtigung des Bestandsgebäudes erforderlich.
Bild: Ståle Eriksen, London
04|21
Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, einfaches Bauen und ein kostengünstiger Low-Tech-Ansatz standen bei der Planung im Vordergrund.
Bild: Ståle Eriksen, London
05|21
Die gesamte Aufstockung ist demontierbar konstruiert, um die Materialien später einfach recyceln zu können.
Bild: Ståle Eriksen, London
06|21
Die großflächigen Fenster sorgen für lichtdurchflutete Räume. Sie sind festverglast, die Lüftung erfolgt über einfache Klappen aus Holz.
Bild: Ståle Eriksen, London
07|21
Im Zuge der Neuorganisation wurden die Büros ins Dachgeschoss verlagert.
Bild: Ståle Eriksen, London
08|21
Türen, Einbauschränke und -regale sind ebenfalls aus Holzresten gefertigt. Ergänzt wurden sie durch übriggebliebene Bauteile aus früheren Projekten.
Bild: Ståle Eriksen, London
09|21
Die Holzoberflächen erhielten einen hellgrau pigmentierten, umweltverträglichen 2-Komponenten-Schutz auf Silikonbasis.
Bild: Ståle Eriksen, London
10|21
Die Dachaufstockung vergrößert die Fläche um knapp 600 m² auf insgesamt rund 1.700 m².
Bild: Ståle Eriksen, London
11|21
Eine knapp 100 m² große Dachterrasse ist mit Hochbeeten für einheimische Pflanzen angelegt.
Bild: Ståle Eriksen, London
12|21
Modell des Pavillon-Skeletts
Bild: Thomas-McBrien/Studio Youel, London
13|21
Konzeptzeichnung
Bild: Thomas-McBrien, London
14|21
Isometrie
Bild: Thomas-McBrien, London
15|21
Grundriss EG
Bild: Thomas-McBrien, London
16|21
Grundriss 1. OG
Bild: Thomas-McBrien, London
17|21
Grundriss 2. OG = Dachaufstockung
Bild: Thomas-McBrien, London
18|21
Ansicht
Bild: Thomas-McBrien, London
19|21
Schnitt
Bild: Thomas-McBrien, London
20|21
Lageplan
Bild: Thomas-McBrien, London
21|21
Das Gebäude sollte den Arbeitsprozessen entsprechend Büros,
Werkstätten für Holz- und Metallverarbeitung, abtrennbare Kabinen
für Sprayarbeiten sowie Lagerflächen für Materialien und Werkzeuge
vereinen. Ein Umzug oder Abriss mit Neubau kam nicht infrage.
Stattdessen entschieden sich die Partner, das zweigeschossige
Bestandsgebäude neu zu organisieren, flexibler zu gestalten
und durch eine Dachaufstockung zusätzlichen Raum zu
schaffen.
Zwei Kriterien standen bei der Planung im Vordergrund:
nachhaltiger Ressourceneinsatz und ein kostengünstiger
Low-Tech-Ansatz. Diese Prinzipien ziehen sich als roter Faden
durch das gesamte Projekt – ohne Abstriche bei Detaillierung und
Gestaltung.
Galerie
Das Architekturbüro Thomas-McBrien und das Bauunternehmen New Wave London planten und realisierten die Dachaufstockung gemeinsam.
Bild: Ståle Eriksen, London
01|21
Die Aufstockung ist aus PEFC-zertifizierten Douglasien-Brettschichtholz mit umlaufendem Fensterband ausgeführt.
Bild: Ståle Eriksen, London
02|21
Die Fenstergröße ergab sich aus der Tragstruktur; die Fensterprofile wurden aus Resten des Brettschichtholzes direkt vor Ort gefertigt.
Bild: Ståle Eriksen, London
03|21
Dank des geringen Gewichts der Aufstockung war keine statische Ertüchtigung des Bestandsgebäudes erforderlich.
Bild: Ståle Eriksen, London
04|21
Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, einfaches Bauen und ein kostengünstiger Low-Tech-Ansatz standen bei der Planung im Vordergrund.
Bild: Ståle Eriksen, London
05|21
Die gesamte Aufstockung ist demontierbar konstruiert, um die Materialien später einfach recyceln zu können.
Bild: Ståle Eriksen, London
06|21
Die großflächigen Fenster sorgen für lichtdurchflutete Räume. Sie sind festverglast, die Lüftung erfolgt über einfache Klappen aus Holz.
Bild: Ståle Eriksen, London
07|21
Im Zuge der Neuorganisation wurden die Büros ins Dachgeschoss verlagert.
Bild: Ståle Eriksen, London
08|21
Türen, Einbauschränke und -regale sind ebenfalls aus Holzresten gefertigt. Ergänzt wurden sie durch übriggebliebene Bauteile aus früheren Projekten.
Bild: Ståle Eriksen, London
09|21
Die Holzoberflächen erhielten einen hellgrau pigmentierten, umweltverträglichen 2-Komponenten-Schutz auf Silikonbasis.
Bild: Ståle Eriksen, London
10|21
Die Dachaufstockung vergrößert die Fläche um knapp 600 m² auf insgesamt rund 1.700 m².
Bild: Ståle Eriksen, London
11|21
Eine knapp 100 m² große Dachterrasse ist mit Hochbeeten für einheimische Pflanzen angelegt.
Bild: Ståle Eriksen, London
12|21
Modell des Pavillon-Skeletts
Bild: Thomas-McBrien/Studio Youel, London
13|21
Konzeptzeichnung
Bild: Thomas-McBrien, London
14|21
Isometrie
Bild: Thomas-McBrien, London
15|21
Grundriss EG
Bild: Thomas-McBrien, London
16|21
Grundriss 1. OG
Bild: Thomas-McBrien, London
17|21
Grundriss 2. OG = Dachaufstockung
Bild: Thomas-McBrien, London
18|21
Ansicht
Bild: Thomas-McBrien, London
19|21
Schnitt
Bild: Thomas-McBrien, London
20|21
Lageplan
Bild: Thomas-McBrien, London
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Leichtbaupavillon
Die Dachaufstockung ist ein orthogonaler Leichtbaupavillon aus
Glulam (Glued Laminated Timber = Brettschichtholz aus
PEFC-zertifizierter Douglasie) mit teils raumhohen Fenstern
als umlaufendes Fensterband. Dank seines geringen Gewichts ist der
Lastabtrag über das Bestandsgebäude problemlos möglich. Zudem ist
Douglasienholz ein nachwachsender Rohstoff mit geringem
Wartungsaufwand und guten CO₂-Werten. Der Pavillon ist demontierbar
konstruiert, die Materialien lassen sich später recyceln.
Die bis zu 13 Meter langen Glulam-Elemente wurden in der
Holzwerkstatt vor Ort präzise zu Trägern, Balken, Stützen und
Riegeln verarbeitet, per Kran aufs Dach gehoben und zu einem
kastenförmigen Skelett montiert. Für die Ausfachung und
Wärmedämmung kamen Dämmpaneele des alten Dachs sowie
Holzwolleplatten zum Einsatz.
Galerie
Das Architekturbüro Thomas-McBrien und das Bauunternehmen New Wave London planten und realisierten die Dachaufstockung gemeinsam.
Bild: Ståle Eriksen, London
01|21
Die Aufstockung ist aus PEFC-zertifizierten Douglasien-Brettschichtholz mit umlaufendem Fensterband ausgeführt.
Bild: Ståle Eriksen, London
02|21
Die Fenstergröße ergab sich aus der Tragstruktur; die Fensterprofile wurden aus Resten des Brettschichtholzes direkt vor Ort gefertigt.
Bild: Ståle Eriksen, London
03|21
Dank des geringen Gewichts der Aufstockung war keine statische Ertüchtigung des Bestandsgebäudes erforderlich.
Bild: Ståle Eriksen, London
04|21
Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, einfaches Bauen und ein kostengünstiger Low-Tech-Ansatz standen bei der Planung im Vordergrund.
Bild: Ståle Eriksen, London
05|21
Die gesamte Aufstockung ist demontierbar konstruiert, um die Materialien später einfach recyceln zu können.
Bild: Ståle Eriksen, London
06|21
Die großflächigen Fenster sorgen für lichtdurchflutete Räume. Sie sind festverglast, die Lüftung erfolgt über einfache Klappen aus Holz.
Bild: Ståle Eriksen, London
07|21
Im Zuge der Neuorganisation wurden die Büros ins Dachgeschoss verlagert.
Bild: Ståle Eriksen, London
08|21
Türen, Einbauschränke und -regale sind ebenfalls aus Holzresten gefertigt. Ergänzt wurden sie durch übriggebliebene Bauteile aus früheren Projekten.
Bild: Ståle Eriksen, London
09|21
Die Holzoberflächen erhielten einen hellgrau pigmentierten, umweltverträglichen 2-Komponenten-Schutz auf Silikonbasis.
Bild: Ståle Eriksen, London
10|21
Die Dachaufstockung vergrößert die Fläche um knapp 600 m² auf insgesamt rund 1.700 m².
Bild: Ståle Eriksen, London
11|21
Eine knapp 100 m² große Dachterrasse ist mit Hochbeeten für einheimische Pflanzen angelegt.
Bild: Ståle Eriksen, London
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Modell des Pavillon-Skeletts
Bild: Thomas-McBrien/Studio Youel, London
13|21
Konzeptzeichnung
Bild: Thomas-McBrien, London
14|21
Isometrie
Bild: Thomas-McBrien, London
15|21
Grundriss EG
Bild: Thomas-McBrien, London
16|21
Grundriss 1. OG
Bild: Thomas-McBrien, London
17|21
Grundriss 2. OG = Dachaufstockung
Bild: Thomas-McBrien, London
18|21
Ansicht
Bild: Thomas-McBrien, London
19|21
Schnitt
Bild: Thomas-McBrien, London
20|21
Lageplan
Bild: Thomas-McBrien, London
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Fenster, Türen und Einbauten aus Restmaterialien
Aus den Resten des Brettschichtholzes wurden vor Ort
die Fensterprofile gefertigt. Die Geometrie der raumhohen
Glasflächen resultiert aus den Feldern des Skeletts. Die
großflächigen Verglasungen sorgen für lichtdurchflutete Räume. Im
Sinne des Low-Tech-Prinzips sind die Fenster festverglast, während
die Lüftung über einfache hölzerne Klappen im Bereich der
Glulam-Stützen erfolgt.
Türen, Einbauschränke und -regale sind ebenfalls aus Holzresten
gefertigt, ergänzt durch übriggebliebende Elemente aus
früheren Projekten. Die Oberflächen erhielten einen hellgrau
pigmentierten 2-Komponenten-Holzschutz auf Silikonbasis, der als
nicht-toxisch und umweltverträglich gilt. Weitere Re-Use-Elemente
sind die Sanitärkeramik, Armaturen, Leuchten, Schalter und
Steckdosen, die aus anderen Umbauten gerettet, zwischengelagert und
wieder eingebaut wurden.
Galerie
Das Architekturbüro Thomas-McBrien und das Bauunternehmen New Wave London planten und realisierten die Dachaufstockung gemeinsam.
Bild: Ståle Eriksen, London
01|21
Die Aufstockung ist aus PEFC-zertifizierten Douglasien-Brettschichtholz mit umlaufendem Fensterband ausgeführt.
Bild: Ståle Eriksen, London
02|21
Die Fenstergröße ergab sich aus der Tragstruktur; die Fensterprofile wurden aus Resten des Brettschichtholzes direkt vor Ort gefertigt.
Bild: Ståle Eriksen, London
03|21
Dank des geringen Gewichts der Aufstockung war keine statische Ertüchtigung des Bestandsgebäudes erforderlich.
Bild: Ståle Eriksen, London
04|21
Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, einfaches Bauen und ein kostengünstiger Low-Tech-Ansatz standen bei der Planung im Vordergrund.
Bild: Ståle Eriksen, London
05|21
Die gesamte Aufstockung ist demontierbar konstruiert, um die Materialien später einfach recyceln zu können.
Bild: Ståle Eriksen, London
06|21
Die großflächigen Fenster sorgen für lichtdurchflutete Räume. Sie sind festverglast, die Lüftung erfolgt über einfache Klappen aus Holz.
Bild: Ståle Eriksen, London
07|21
Im Zuge der Neuorganisation wurden die Büros ins Dachgeschoss verlagert.
Bild: Ståle Eriksen, London
08|21
Türen, Einbauschränke und -regale sind ebenfalls aus Holzresten gefertigt. Ergänzt wurden sie durch übriggebliebene Bauteile aus früheren Projekten.
Bild: Ståle Eriksen, London
09|21
Die Holzoberflächen erhielten einen hellgrau pigmentierten, umweltverträglichen 2-Komponenten-Schutz auf Silikonbasis.
Bild: Ståle Eriksen, London
10|21
Die Dachaufstockung vergrößert die Fläche um knapp 600 m² auf insgesamt rund 1.700 m².
Bild: Ståle Eriksen, London
11|21
Eine knapp 100 m² große Dachterrasse ist mit Hochbeeten für einheimische Pflanzen angelegt.
Bild: Ståle Eriksen, London
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Modell des Pavillon-Skeletts
Bild: Thomas-McBrien/Studio Youel, London
13|21
Konzeptzeichnung
Bild: Thomas-McBrien, London
14|21
Isometrie
Bild: Thomas-McBrien, London
15|21
Grundriss EG
Bild: Thomas-McBrien, London
16|21
Grundriss 1. OG
Bild: Thomas-McBrien, London
17|21
Grundriss 2. OG = Dachaufstockung
Bild: Thomas-McBrien, London
18|21
Ansicht
Bild: Thomas-McBrien, London
19|21
Schnitt
Bild: Thomas-McBrien, London
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Lageplan
Bild: Thomas-McBrien, London
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Flächen und Nutzungen
Die Dachaufstockung erweitert die Nutzfläche des Gebäudes um
knapp 600 Quadratmeter auf insgesamt rund 1.700 Quadratmeter.
Neben Büros und Werkstätten entstanden neun temporär
vermietbare Einheiten mit Flächen zwischen 40 und 105
Quadratmeter. Diese Räume bieten dem Bauunternehmen
Wachstumspotenzial und dienen bis dahin lokalen
Handwerksbetrieben und Start-ups als Mietflächen.
Die Büros befinden sich nun im Dachgeschoss, während
das Erdgeschoss neben dem Haupteingang und der Sicherheitszentrale
ebenerdige Werkstätten beherbergt. Im Obergeschoss liegen weitere
Werkstatträume für Detail- und Feinarbeiten, ein abgetrennter
Bereich für die Spraykabinen und die vermietbaren Einheiten. Eine
knapp 100 Quadratmeter große Dachterrasse mit Hochbeeten für
einheimische Pflanzen sorgt für eine hohe Aufenthaltsqualität in
der industriell geprägten Umgebung.
Galerie
Das Architekturbüro Thomas-McBrien und das Bauunternehmen New Wave London planten und realisierten die Dachaufstockung gemeinsam.
Bild: Ståle Eriksen, London
01|21
Die Aufstockung ist aus PEFC-zertifizierten Douglasien-Brettschichtholz mit umlaufendem Fensterband ausgeführt.
Bild: Ståle Eriksen, London
02|21
Die Fenstergröße ergab sich aus der Tragstruktur; die Fensterprofile wurden aus Resten des Brettschichtholzes direkt vor Ort gefertigt.
Bild: Ståle Eriksen, London
03|21
Dank des geringen Gewichts der Aufstockung war keine statische Ertüchtigung des Bestandsgebäudes erforderlich.
Bild: Ståle Eriksen, London
04|21
Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, einfaches Bauen und ein kostengünstiger Low-Tech-Ansatz standen bei der Planung im Vordergrund.
Bild: Ståle Eriksen, London
05|21
Die gesamte Aufstockung ist demontierbar konstruiert, um die Materialien später einfach recyceln zu können.
Bild: Ståle Eriksen, London
06|21
Die großflächigen Fenster sorgen für lichtdurchflutete Räume. Sie sind festverglast, die Lüftung erfolgt über einfache Klappen aus Holz.
Bild: Ståle Eriksen, London
07|21
Im Zuge der Neuorganisation wurden die Büros ins Dachgeschoss verlagert.
Bild: Ståle Eriksen, London
08|21
Türen, Einbauschränke und -regale sind ebenfalls aus Holzresten gefertigt. Ergänzt wurden sie durch übriggebliebene Bauteile aus früheren Projekten.
Bild: Ståle Eriksen, London
09|21
Die Holzoberflächen erhielten einen hellgrau pigmentierten, umweltverträglichen 2-Komponenten-Schutz auf Silikonbasis.
Bild: Ståle Eriksen, London
10|21
Die Dachaufstockung vergrößert die Fläche um knapp 600 m² auf insgesamt rund 1.700 m².
Bild: Ståle Eriksen, London
11|21
Eine knapp 100 m² große Dachterrasse ist mit Hochbeeten für einheimische Pflanzen angelegt.
Bild: Ståle Eriksen, London
12|21
Modell des Pavillon-Skeletts
Bild: Thomas-McBrien/Studio Youel, London
13|21
Konzeptzeichnung
Bild: Thomas-McBrien, London
14|21
Isometrie
Bild: Thomas-McBrien, London
15|21
Grundriss EG
Bild: Thomas-McBrien, London
16|21
Grundriss 1. OG
Bild: Thomas-McBrien, London
17|21
Grundriss 2. OG = Dachaufstockung
Bild: Thomas-McBrien, London
18|21
Ansicht
Bild: Thomas-McBrien, London
19|21
Schnitt
Bild: Thomas-McBrien, London
20|21
Lageplan
Bild: Thomas-McBrien, London
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Energie und Kosten
Der Energieverbrauch wurde über einen Zeitraum von je 12 Monaten
vor und nach der Erweiterung und Umorganisation gemessen. Die
Auswertung übertraf die Erwartungen: Trotz der um etwa 40%
vergrößerten Nutzfläche sank der Energieverbrauch pro Quadratmeter
um etwa 25%.
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Das Architekturbüro Thomas-McBrien und das Bauunternehmen New Wave London planten und realisierten die Dachaufstockung gemeinsam.
Bild: Ståle Eriksen, London
01|21
Die Aufstockung ist aus PEFC-zertifizierten Douglasien-Brettschichtholz mit umlaufendem Fensterband ausgeführt.
Bild: Ståle Eriksen, London
02|21
Die Fenstergröße ergab sich aus der Tragstruktur; die Fensterprofile wurden aus Resten des Brettschichtholzes direkt vor Ort gefertigt.
Bild: Ståle Eriksen, London
03|21
Dank des geringen Gewichts der Aufstockung war keine statische Ertüchtigung des Bestandsgebäudes erforderlich.
Bild: Ståle Eriksen, London
04|21
Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, einfaches Bauen und ein kostengünstiger Low-Tech-Ansatz standen bei der Planung im Vordergrund.
Bild: Ståle Eriksen, London
05|21
Die gesamte Aufstockung ist demontierbar konstruiert, um die Materialien später einfach recyceln zu können.
Bild: Ståle Eriksen, London
06|21
Die großflächigen Fenster sorgen für lichtdurchflutete Räume. Sie sind festverglast, die Lüftung erfolgt über einfache Klappen aus Holz.
Bild: Ståle Eriksen, London
07|21
Im Zuge der Neuorganisation wurden die Büros ins Dachgeschoss verlagert.
Bild: Ståle Eriksen, London
08|21
Türen, Einbauschränke und -regale sind ebenfalls aus Holzresten gefertigt. Ergänzt wurden sie durch übriggebliebene Bauteile aus früheren Projekten.
Bild: Ståle Eriksen, London
09|21
Die Holzoberflächen erhielten einen hellgrau pigmentierten, umweltverträglichen 2-Komponenten-Schutz auf Silikonbasis.
Bild: Ståle Eriksen, London
10|21
Die Dachaufstockung vergrößert die Fläche um knapp 600 m² auf insgesamt rund 1.700 m².
Bild: Ståle Eriksen, London
11|21
Eine knapp 100 m² große Dachterrasse ist mit Hochbeeten für einheimische Pflanzen angelegt.
Bild: Ståle Eriksen, London
12|21
Modell des Pavillon-Skeletts
Bild: Thomas-McBrien/Studio Youel, London
13|21
Konzeptzeichnung
Bild: Thomas-McBrien, London
14|21
Isometrie
Bild: Thomas-McBrien, London
15|21
Grundriss EG
Bild: Thomas-McBrien, London
16|21
Grundriss 1. OG
Bild: Thomas-McBrien, London
17|21
Grundriss 2. OG = Dachaufstockung
Bild: Thomas-McBrien, London
18|21
Ansicht
Bild: Thomas-McBrien, London
19|21
Schnitt
Bild: Thomas-McBrien, London
20|21
Lageplan
Bild: Thomas-McBrien, London
21|21
Die Gesamtkosten des Projekts werden mit umgerechnet knapp 1,5
Millionen Euro beziffert. Einsparungen ergaben sich durch die
Minimierung von Transporten, die konsequente Nutzung von
Restmaterialien, die Vermeidung von Abfällen sowie die
Wiederverwendung zahlreicher Bauelemente. Positiv anzumerken ist
auch, dass sämtliche Bäume um das Bestandsgebäude erhalten werden
konnten. -sj
Bautafel
Architektur: Thomas-McBrien Architects, London in Zusammenarbeit mit der Bauherr*in Projektbeteiligte: LIM Engineering (Tragwerk); Montagu Evans (Beratende Ingenieure); The PES (Beratung Nachhaltigkeit); Assent Building Control (Prüfingenieure) Bauherr*in und Bauausführung: New Wave London Fertigstellung: 2023 Standort: 4 Humber Rd, London NW2 6DW, Vereinigtes Königreich Bildnachweis: Ståle Eriksen, London (Fotos); Thomas-McBrien Architects (Pläne) über Salt, London
Fachwissen zum Thema
Beim Begriff Fensterband handelt es sich um eine meist waagerechte Aneinanderreihung von Fenstern, die nur durch Rahmen, Pfosten oder schmale Blindfenster unterbrochen sind (im Bild: zeitgenössische Fensterbänder, Berlin, Gewers Pudewill, 2020).
Bild: Susanne Junker, Berlin
Fensterarten
Fensterband
Die meist waagerecht aneinandergereihten Fenster sind nur durch Rahmen, Pfosten oder schmale Blindfenster unterbrochen. Fensterbänder ermöglichen anpassungsfähige Raumteilungen.
Festverglaste Fenster haben die gleichen bauphysikalischen Eigenschaften wie Fenster mit Öffnungsflügeln. Im Bild: festverglaste bodentiefe Fenster mit grau verputzten Belüftungsklappen, die als anleiterbare Rettungsöffnungen dienen (Block + Void House, Bundschuh Architekten, 2016).
Bild: Susanne Junker, Berlin
Fensterarten
Festverglaste Fenster
Rahmen, Verglasung, aber keine Öffnungsflügel – so können festverglaste Fenster wesentlich größere Formate haben.
Im Haus des Weins in Berneck bietet eine Glas-Faltwand mit Holzrahmen (Woodline von Solarlux) Einblicke ins Gebäude
Bild: Copyright: Faruk Pinjo für Carlos Martinez Architekten AG
Materialien/Werkstoffe
Holzfenster
Nach dem heutigen Stand der Technik gefertigt und konstruiert, sind Holzfenster sehr langlebige Bauelemente mit sehr guten...
Alte Baumaterialien und -elemente landen einfach im Müll. Aber es gibt Alternativen.
Bild: Baunetz (us), Berlin
Recycling
Urban Mining
Wie lassen sich Materialkreisläufe schaffen und sich Bauelemente wieder verwenden? Wie kann der Prozess des Weiternutzens im Bauwesen aussehen? Und woher kommt der Begriff?
Bauwerke zum Thema
Orangeroter Leuchtturm für klimagerechtes Bauen: Ein bestehendes dreistöckiges Fabrikgebäude zu sanieren und um drei Geschosse mit Atelier- und Werkräumen aufzustocken war die Aufgabe, der sich das Baubüro in situ annahm.
Bild: Martin Zeller
Sonderbauten
Aufstockung K.118 in Winterthur
Das Projekt zeigt beispielhaft, wie Re-Use von Baumaterialien und -elementen in der Praxis aussehen kann.
Der Kornversuchsspeicher befindet sich in der Europacity, nördlich des Berliner Hauptbahnhofs, am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal.
Bild: Daniel Sumesgutner für Solarlux
Büro/Verwaltung
Kornversuchsspeicher in Berlin
Durch gezielte Umbaumaßnahmen wurde das ehemalige Speichergebäude in eine moderne Nutzung überführt. Dabei erhielt das aufgestockte Dachgeschoss großflächige Glasschiebetüren.
Der Gewerbebau Linara in Kaufbeuren setzt mit seinen großzügigen Glasanteilen auf Transparenz und Offenheit und folgt einer konsequent ressourcenschonenden Bauweise.
Bild: Constantin Meyer
Industrie/Gewerbe
Gewerbebau in Kaufbeuren
Transparente und energieaktive Gebäudehülle
Arzignano ist eine norditalienische Kleinstadt unweit von Vicenza in Venetien. Den Mittelpunkt der Stadt bildet die Piazza Libertà, der Freiheitsplatz, mit dem Rathaus.
Das Architekturbüro Thomas-McBrien und das Bauunternehmen New Wave London planten und realisierten die Dachaufstockung gemeinsam.
Bild: Ståle Eriksen, London
Industrie/Gewerbe
New Wave House in London
Dachaufstockung mit umlaufendem Fensterband
In einem kleinen Ort nahe Carpineti in der Emilia Romagna, errichteteStudio Bocchi eine Fabrikationshalle für High-Tech-Metallverarbeitung.
Bild: Atelier XYZ über The Architecture Curator
Industrie/Gewerbe
Fabrikhalle der E80-Gruppe in Carpineti
Sheddach-Fenster, Fensterfelder, stehende Fenster
Das ehemalige Warenhaus befindet sich zwischen Rokin und Kalverstraat in der Amsterdamer Innenstadt. Es wurde 1912 eröffnet und mehrfach erweitert.
Bild: Ossip van Duivenbode, Rotterdam
Industrie/Gewerbe
Zeekr Concept Store in Amsterdam
Immersive LED-Fensterwände und Schaufenster
Das Geschäft des Juweliers Tiffany & Co im Flughafen Singapur erhielt von MVRDV ein neues, gestalterisch ungewöhnliches Schaufenster als Eyecatcher.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
Industrie/Gewerbe
Juwelier im Flughafen Singapur
Schaufenster als 3D-Druck aus recyceltem Kunststoff
Die Kantgarage, manchmal auch Kantgaragen-Palast genannt, ist ein Paradebeispiel dafür, wie wechselhaft die Geschichte eines Hauses im Berlin des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts sein kann.
Bild: Diephotodesigner / Ken Schluchtmann über Nalbach + Nalbach
Industrie/Gewerbe
Kantgarage in Berlin
Re-Use einer Hochgarage
Das niederländische Architekturbüro MVRDV entwarf eine Fassade für den dreigeschossigen Flagship-Store eines italienischen Juweliers in Bangkok.
Bild: Ketsiree Wongwan, Bangkok, über MVRDV, Rotterdam
Industrie/Gewerbe
Bulgari Flagship-Store in Bangkok
Schaufenster, Blindfenster und Zierlaibungen
Klein, temporär, beachtenswert: Eine Interimslösung sind die insgesamt 30 vorgefertigten, modularen von Bogevischs Buero entworfenen Marktpavillons auf dem Markt am Elisabethplatz in München-Schwabing.
Bild: Michael Heinrich, München
Industrie/Gewerbe
Temporärer Markt in München-Schwabing
Vertikalschiebefenster und Türen mit kreisrunden Fenstern
Das Modulare Gebäude auf dem Firmengelände des Merck-Konzerns in Darmstadt ist Teil eines Masterplans vom Architekturbüro HENN aus Berlin.
Bild: HG Esch, Hennef
Industrie/Gewerbe
Modulares Gebäude des Merck-Konzerns in Darmstadt
Farbstoffsensibilisierte Solarzellen und Flüssigkristallmodule in Glas
Der gläserne "schlafende Wal" in der Kölner Innenstadt.
Bild: Andreas Fechner für Peek & Cloppenburg
Industrie/Gewerbe
Kaufhaus in Köln
Gläserne Haut eines schlafenden Wals
Vorgehängte Balkonfassaden
Für die Fassadensanierung: Modulare Komplett-Systeme von Solarlux schließen die Gebäudehülle energieeffizient und schallschützend!