Die Versickerung ist ein Prozess, bei dem Regenwasser in den Boden eindringt und somit
direkt in den natürlichen Wasserkreislauf zurückgeführt wird. Bei
unversiegelten Flächen, also solchen, die nicht von Beton, Asphalt
oder anderen wasserdichten Materialien bedeckt sind, kann das
Niederschlagswasser direkt in den Boden
versickern. Die Geschwindigkeit dieser Versickerung ist abhängig
von der Beschaffenheit des Bodens.
Galerie
Bei unversiegelten Flächen kann das Niederschlagswasser direkt in den Boden versickern.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
01|10
Das Tempelhofer Feld bietet Tieren und Pflanzen einen wichtigen Schutzraum mitten in Berlin. Auf der Freifläche kann das Regenwasser einfach versickern.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
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Versiegelte Bodenflächen stören den natürlichen Versickerungsprozess.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
03|10
Für Regenwasser durchlässige Flächenbefestigungen lassen sich beispielsweise mit Kies herstellen.
Bild: ACO, Büdelsdorf
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Für eine umweltfreundliche Flächenbefestigung bieten sich neben Kies auch Rasengittersteine und durchlässige Pflaster an.
Bild: ACO, Büdelsdorf
05|10
Die Rigolenversickerung nutzt unterirdische Speicher- und Versickerungselemente.
Bild: ACO, Büdelsdorf
06|10
Um Verunreinigungen zu verhindern, sind sie häufig von einem Geotextil oder Filtervlies umgeben.
Bild: ACO, Büdelsdorf
07|10
Die Baum-Rigole kombiniert eine mit Bäumen bepflanzte Versickerungsfläche oberirdisch mit einer unterirdischen Rigole.
Bild: ACO, Büdelsdorf
08|10
Bei der Muldenversickerung wird das Regenwasser von Dächern, Straßen oder Gehwegen zunächst in 20 bis 30 cm tiefen Mulden gesammelt
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
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Prinzip der Mulden-Rigolen-Versickerung
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
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Doch in Zeiten wachsender Städte und der Zunahme versiegelter
Bodenflächen wird der natürliche Versickerungsprozess gestört. Der
Niederschlag kann nicht mehr ins Erdreich sickern und wird
stattdessen direkt in die Kanalisation geleitet. Dieser Vorgang zeigt
besonders bei den zunehmenden Extremwetterereignissen seine
Grenzen. Überlastete Kanalisationen führen bei Starkregen häufig zu
Überflutungen von Straßen und Wegen.
Ein zusätzliches Problem ergibt sich im Bereich der
Mischwasserkanalisation: Durch das Starkregenereignis wird verdünntes, aber dennoch
ungeklärtes Schmutzwasser in die Gewässer geleitet, was zu
einer erheblichen Belastung führt. Daher gilt es, Flächen wieder
durchlässiger für Regenwasser zu gestalten. Dies kann durch
Entsiegelung erreicht werden oder durch die Schaffung sowohl ober-
als auch unterirdischer Versickerungsmöglichkeiten.
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Bei unversiegelten Flächen kann das Niederschlagswasser direkt in den Boden versickern.
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Das Tempelhofer Feld bietet Tieren und Pflanzen einen wichtigen Schutzraum mitten in Berlin. Auf der Freifläche kann das Regenwasser einfach versickern.
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Versiegelte Bodenflächen stören den natürlichen Versickerungsprozess.
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Für Regenwasser durchlässige Flächenbefestigungen lassen sich beispielsweise mit Kies herstellen.
Bild: ACO, Büdelsdorf
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Für eine umweltfreundliche Flächenbefestigung bieten sich neben Kies auch Rasengittersteine und durchlässige Pflaster an.
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Die Rigolenversickerung nutzt unterirdische Speicher- und Versickerungselemente.
Bild: ACO, Büdelsdorf
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Um Verunreinigungen zu verhindern, sind sie häufig von einem Geotextil oder Filtervlies umgeben.
Bild: ACO, Büdelsdorf
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Die Baum-Rigole kombiniert eine mit Bäumen bepflanzte Versickerungsfläche oberirdisch mit einer unterirdischen Rigole.
Bild: ACO, Büdelsdorf
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Bei der Muldenversickerung wird das Regenwasser von Dächern, Straßen oder Gehwegen zunächst in 20 bis 30 cm tiefen Mulden gesammelt
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Prinzip der Mulden-Rigolen-Versickerung
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
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Flächenversickerung
Bei der Flächenversickerung wird Regenwasser breitflächig über
Grünbereiche wie Rasenflächen oder unbefestigte Randstreifen
verteilt, um eine möglichst gleichmäßige Versickerung zu
gewährleisten. Die Methode unterstützt nicht nur die Neubildung von
Grundwasser, sondern nutzt auch die belebte,
obere sowie die darunterliegende ungesättigte Bodenzone. Die Zonen
bieten aufgrund ihrer Puffer- und Filterfunktion einen Schutz des
Grundwassers vor potenziellen Verunreinigungen.
Von allen Versickerungsmethoden ähnelt die Flächenversickerung
am stärksten der natürlichen Versickerung. Vor allem auf
Grundstücken mit befestigten oder teilbefestigten Flächen kann es
sinnvoll sein, das anfallende Regenwasser in angrenzende
Rasenbereiche zu leiten, wo es versickern und verdunsten kann.
Allerdings sind für die Flächenversickerung ausreichend große,
unbefestigte Bereiche erforderlich.
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Bei unversiegelten Flächen kann das Niederschlagswasser direkt in den Boden versickern.
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Das Tempelhofer Feld bietet Tieren und Pflanzen einen wichtigen Schutzraum mitten in Berlin. Auf der Freifläche kann das Regenwasser einfach versickern.
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Versiegelte Bodenflächen stören den natürlichen Versickerungsprozess.
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Für Regenwasser durchlässige Flächenbefestigungen lassen sich beispielsweise mit Kies herstellen.
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Für eine umweltfreundliche Flächenbefestigung bieten sich neben Kies auch Rasengittersteine und durchlässige Pflaster an.
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Die Rigolenversickerung nutzt unterirdische Speicher- und Versickerungselemente.
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Um Verunreinigungen zu verhindern, sind sie häufig von einem Geotextil oder Filtervlies umgeben.
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Die Baum-Rigole kombiniert eine mit Bäumen bepflanzte Versickerungsfläche oberirdisch mit einer unterirdischen Rigole.
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Bei der Muldenversickerung wird das Regenwasser von Dächern, Straßen oder Gehwegen zunächst in 20 bis 30 cm tiefen Mulden gesammelt
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Prinzip der Mulden-Rigolen-Versickerung
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Muldenversickerung
Die Muldenversickerung eignet sich für Gebiete, in denen
herkömmliche Flächenversickerungsmethoden aufgrund von weniger
durchlässigen Böden oder begrenztem Raum nicht ausreichen. Hierbei
wird das Regenwasser von Flächen wie Dächern, Straßen oder Gehwegen
zunächst in 20 bis 30 Zentimeter tiefen bepflanzten Mulden
gesammelt. Im Laufe der Zeit versickert das Wasser langsam im
Boden, wobei ein Teil auch verdunstet. Ein Vorteil dieser Methode
ist die Reinigung des Niederschlagswassers von Schadstoffen, da es
durch die bepflanzte obere Bodenzone sickert. Versickerungsmulden
sind technisch gesehen einfach umzusetzen und können vielfältig
bepflanzt werden, zum Beispiel mit Rasen, Bodendeckern oder
Gehölzen. Die Mulde wird so auch zu einem wertvollen Lebensraum für
Insekten.
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Bei unversiegelten Flächen kann das Niederschlagswasser direkt in den Boden versickern.
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Versiegelte Bodenflächen stören den natürlichen Versickerungsprozess.
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Für Regenwasser durchlässige Flächenbefestigungen lassen sich beispielsweise mit Kies herstellen.
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Für eine umweltfreundliche Flächenbefestigung bieten sich neben Kies auch Rasengittersteine und durchlässige Pflaster an.
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Die Rigolenversickerung nutzt unterirdische Speicher- und Versickerungselemente.
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Um Verunreinigungen zu verhindern, sind sie häufig von einem Geotextil oder Filtervlies umgeben.
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Bei der Muldenversickerung wird das Regenwasser von Dächern, Straßen oder Gehwegen zunächst in 20 bis 30 cm tiefen Mulden gesammelt
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Prinzip der Mulden-Rigolen-Versickerung
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Rigolenversickerung
Die Rigolenversickerung nutzt unterirdische Speicher- und
Versickerungselemente. Rigolen bestehen häufig aus Füllmaterialien
wie Kies oder Lavagranulat sowie aus stabilen Systemen wie
Kunststoffboxen. Um Verunreinigungen zu verhindern, sind sie häufig
von einem Geotextil oder Filtervlies umgeben. Bei weniger
durchlässigen Böden kann die Wasserabgabe durch Rigolen gedrosselt
und in ein öffentliches Kanalsystem oder Gewässer geleitet werden.
Ein Drosselschacht mit Anstau- und Drosselorgan reguliert dabei den
Abfluss.
Ein Hauptunterschied zur Muldenversickerung liegt darin, dass
das Wasser nicht direkt durch die obere Bodenzone gereinigt wird.
Ohne Vorbehandlung sollten Rigolenversickerungen also nur bei
gering verschmutzten Flächen eingesetzt werden. Bei stärkerer
Verschmutzung sind zusätzliche Behandlungssysteme notwendig. Der
Wartungsaufwand für Rigolen ist höher: Sie können verschlammen und
erfordern regelmäßige Kontrollen sowie Reinigung des
angeschlossenen Absetzschachtes, des Filtersystems und der
Drosseleinrichtung.
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Bei unversiegelten Flächen kann das Niederschlagswasser direkt in den Boden versickern.
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Versiegelte Bodenflächen stören den natürlichen Versickerungsprozess.
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Für Regenwasser durchlässige Flächenbefestigungen lassen sich beispielsweise mit Kies herstellen.
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Für eine umweltfreundliche Flächenbefestigung bieten sich neben Kies auch Rasengittersteine und durchlässige Pflaster an.
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Die Rigolenversickerung nutzt unterirdische Speicher- und Versickerungselemente.
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Um Verunreinigungen zu verhindern, sind sie häufig von einem Geotextil oder Filtervlies umgeben.
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Die Baum-Rigole kombiniert eine mit Bäumen bepflanzte Versickerungsfläche oberirdisch mit einer unterirdischen Rigole.
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Bei der Muldenversickerung wird das Regenwasser von Dächern, Straßen oder Gehwegen zunächst in 20 bis 30 cm tiefen Mulden gesammelt
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Prinzip der Mulden-Rigolen-Versickerung
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Schachtversickerung
Bei der Schachtversickerung wird Regenwasser in unterirdische
Sickerschächte aus Beton oder Kunststoff geleitet, wo es kurzzeitig
gespeichert wird, um dann über eine durchlässige Schicht am Boden
oder durch perforierte Sickerringe in einen umliegenden Kiesbereich
zu versickern.
Ein Hauptnachteil dieser Methode ist, dass das Wasser keine
belebte Bodenzone durchläuft und somit nicht direkt gereinigt wird.
Das aktuelle DWA-Regelwerk der Deutschen Vereinigung für
Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall empfiehlt daher,
Sickerschächte mit einem vorgeschalteten Filter- oder Absetzschacht
auszustatten. Manche Schächte verfügen auch über eine
Filtersandschicht zur weiteren Reinigung. Im Gegensatz zu Systemen
mit belebter Bodenzone können Sickerschächte ihre Durchlässigkeit
schneller verlieren. Deshalb ist eine regelmäßige Wartung
unerlässlich.
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Bei unversiegelten Flächen kann das Niederschlagswasser direkt in den Boden versickern.
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Das Tempelhofer Feld bietet Tieren und Pflanzen einen wichtigen Schutzraum mitten in Berlin. Auf der Freifläche kann das Regenwasser einfach versickern.
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Versiegelte Bodenflächen stören den natürlichen Versickerungsprozess.
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Für Regenwasser durchlässige Flächenbefestigungen lassen sich beispielsweise mit Kies herstellen.
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04|10
Für eine umweltfreundliche Flächenbefestigung bieten sich neben Kies auch Rasengittersteine und durchlässige Pflaster an.
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Die Rigolenversickerung nutzt unterirdische Speicher- und Versickerungselemente.
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Um Verunreinigungen zu verhindern, sind sie häufig von einem Geotextil oder Filtervlies umgeben.
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07|10
Die Baum-Rigole kombiniert eine mit Bäumen bepflanzte Versickerungsfläche oberirdisch mit einer unterirdischen Rigole.
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Bei der Muldenversickerung wird das Regenwasser von Dächern, Straßen oder Gehwegen zunächst in 20 bis 30 cm tiefen Mulden gesammelt
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Prinzip der Mulden-Rigolen-Versickerung
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
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Weitere Versickerungsmethoden
Kombinierte Versickerungssysteme sind geeignet, wenn der Boden
eines Grundstücks wenig durchlässig ist oder nicht genügend Raum
für ausgedehnte Versickerungsflächen vorhanden ist. Ein Beispiel
hierfür ist das Mulden-Rigolen-Element, das die Funktionen
einer Versickerungsmulde und einer Rigole
miteinander verknüpft.
Das Tiefbeet-Rigolen-System, eine spezielle Variante des
Mulden-Rigolen-Systems, nutzt anstelle der konventionellen breiten
Mulde ein von Beton umrahmtes bepflanztes Tiefbeet als oberirdische
Einheit für Verdunstung und Versickerung. Durch die kompakte
Bauweise ist das System platzsparend und somit für enge Umgebungen
wie Straßenräume geeignet.
Die Baum-Rigole kombiniert eine mit Bäumen bepflanzte
Versickerungsfläche oberirdisch mit einer unterirdischen Rigole.
Eine hierfür geeignete Baumart ist zum Beispiel die Sumpfeiche. Die
spezielle Anordnung gewährleistet die Wasserversorgung der Bäume,
da das Niederschlagswasser sowohl direkt durch den Wurzelraum
sickert als auch aus der Zwischenspeicherung stammt.
Autorin: Alexandra Busch, freie Architektur-
und Baufachjournalistin in Darmstadt
Fachwissen zum Thema
Begeh- und befahrbare Flächen lassen sich beispielsweise mit Kies wasserdurchlässig gestalten. Eine Kiesstabilisierung hält die Steine an Ort und Stelle.
Bild: ACO, Büdelsdorf
Regenwasserbewirtschaftung
Regenwasserversickerung
Wasserdurchlässige Bodenbeläge oder Grünflächen unterstützten den natürlichen Wasserkreislauf, schützen lokale Wasserressourcen und minimieren Überflutungsrisiken.
Bei der Mulden-Rigolen-Versickerung wird das Wasser zunächst in Mulden gesammelt und dann über Rigolen in den Boden abgeleitet.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
Regenwasserbewirtschaftung
Regenwasserversickerung: Systeme
Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall unterscheidet sieben verschiedene Systeme der Regenwasserversickerung.
Wasserflächen wie hier auf dem Vorplatz der Firma Leica in Wetzlar kühlen aufgrund von Verdunstung die Umgebung in Hitzeperioden.
Bild: ACO, Büdelsdorf
Wassersensible Gestaltung urbaner Räume mittels Linien- und Punktentwässerung, Versickerung und Rückhaltung.
Entwässerung von Fassaden
Rund 50 Prozent des anfallenden Regenwassers auf Grundstücken kann an Fassaden niedergehen. Sie müssen neben Dach- und Freiflächen daher ebenfalls bei der Planung von Entwässerungskonzepten mitgedacht werden.
Bild: ACO, Büdelsdorf
Rund 50 Prozent des anfallenden Regenwassers auf Grundstücken kann an Fassaden niedergehen. Sie müssen neben Dach- und Freiflächen daher ebenfalls bei der Planung von Entwässerungskonzepten mitgedacht werden.
Entwässerung von Balkonen, Loggien und Terrassen
Im Tür- und Fassadenbereich von Balkonen, Loggien und Terrassen muss sichergestellt sein, dass keine Feuchtigkeit von außen in das Gebäude eindringen kann.
Bild: ACO, Büdelsdorf
Ableitung des anfallenden Wassers auf der Bodenoberfläche und in der Dränageebene gemäß DIN 1986-100
Versickerung in der Freiflächenentwässerung
Bei unversiegelten Flächen kann das Niederschlagswasser direkt in den Boden versickern.
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Fahrradwege, Straßen und Parkanlagen können über Flächen-, Mulden- und Schachtversickerung sowie kombinierte Systeme entwässert werden.
Entwässerungsstrategien
Freiflächen in städtischen Gebieten dienen als Orte der Erholung, des sozialen Zusammentreffens oder der sportlichen Betätigung.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
Vorteile, Herausforderungen und Entwässerungslösungen für unversiegelte und für versiegelte Freiflächen
Planung von Entwässerungsanlagen
Die immer häufiger vorkommenden Starkregenereignisse überlasten die öffentliche Kanalisation.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
Faktoren, technische Regelwerke und Normen für die Planung und Bemessung.
Entwässerung geneigter Dächer
Ein gut gestaltetes Entwässerungssystem verhindert Wasseransammlungen und schützt dadurch das Gebäude.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
Die Wahl des Entwässerungssystems hängt von mehreren Faktoren ab, darunter Dachtyp, Neigung, klimatische Bedingungen und architektonische Gestaltung.
Entwässerung von Flachdächern
Auf Flachdächern anfallendes Niederschlagswasser muss sicher abgeführt werden.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin
Anforderungen an Mindestgefälle, einzuhaltende Abstände und zu berücksichtigende Normen.
Freispiegelentwässerung und Druckentwässerung
Funtkionsschema Freispiegelentwässerung: Das Regenwasser wird auf Grundlage des Schwerkraftprinzips über die Flachdachabläufe und die nachfolgende Rohrleitung entwässert.
Bild: ACO Haustechnik
Für die Entwässerung von Flachdächern. Für kleinere Flächen eignen sich Systeme zur Freispiegelentwässerung, für Flächen ab 150 Quadratmeter Systeme, die mit Unterdruck arbeiten.
Entwässerung von Gründächern
Ein gut geplantes und fachgerecht installiertes Entwässerungssystem ist für den Erhalt eines Gründachs unerlässlich.
Bild: Urte Schmidt, Berlin
Ein gut geplantes und fachgerecht installiertes Entwässerungssystem trägt dazu bei, die Funktion eines Gründachs zu sichern, seine ökologischen Vorteile zu maximieren und die Leistungsfähigkeit des gesamten Gebäudes zu gewährleisten.
Punktentwässerung
Bei der Punktentwässerung wird das Wasser an einem Punkt in der Fläche gesammelt und abgeleitet.
Bild: ACO, Büdelsdorf
Für die Ableitung von Regen- und Oberflächenwasser auf kleineren Flächen wie Terrassen, Flachdächer, Höfe oder Auffahrten.
Linienentwässerung in der Infrastruktur
Entwässerungsrinnen für den Einsatz in Parkhäusern, Parkdecks und Tiefgaragen müssen äußerst stabil, frost- und tausalzbeständig sein.
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Für die Ableitung des Oberflächenwassers in Parkhäusern, Parkdecks und Tiefgaragen, auf Straßen und befestigten Verkehrsflächen, für Schwerlast, Tunnel und Brücken.
Überflutungsnachweis
Für Grundstücke mit einer abflusswirksamen Fläche von über 800 Quadratmetern ist ein Überflutungsnachweis erforderlich.
Bild: ACO, Büdelsdorf
Geeignete Maßnahmen gemäß DIN 1986-100: Sicherheit in der Gebäudeentwässerung zur Verhinderung von Überflutungen auf Grundstücken mit abflusswirksamer Fläche von über 800 Quadratmetern.
FÜR SAUBERES GRUNDWASSER
Entdecken Sie bei ACO innovative und intelligente Systeme für die Behandlung, Rückhaltung und Versickerung von Niederschlagswasser.