Sportanlage in Großostheim

Solarthermie mit Nachheizung

Das Architekturbüro Dierks Blume Nasedy konnte mit seinem Konzept für das neue Sport- und Freizeitzentrum den Wettbewerb für sich entscheiden. Der vorhandene Sportplatz wurde mit einer Dreifeldsporthalle, einer Turnhalle und einem Freibad zu einer großen Sportanlage erweitert. Das Energiekonzept beruht auf einem Verbundsystem, deren "Energiezentrum" die Dreifeldhalle ist.

Gallerie

Die Erschließung der stützenfreien Dreifeldhalle erfolgt über einen weißen Kubus aus Stahlbeton, an der Nordfassade. In diesem Gebäudeteil wurden auch die Umkleiden- und Servicebereiche untergebracht. Die verglaste Halle fällt durch A-förmige Stützen an der Nord- und Südfassade und X-förmigen Stützen an Ost- und Westfassade auf.

Das "prägende" Dach besteht aus vier großen Sheddächern. Die Sheds sind nach Süden mit einem Winkel von 35° ausgerichtet und nehmen die ca. 740 m² Kollektorfläche auf. Nach Norden sind die Sheds verglast und bilden Oberlichter für die Halle. Die 11 cm dicken Kollektoreinheiten wurden bündig in die Metall-/Glas-Dachflächen integriert und bilden somit weniger Angriffsfläche für schädliche Einflüsse, wie z.B. Wind, Laub oder Schnee. Zwischen den Sheds wurden Stege zur Wartung und Reinigung angelegt. Der Abstand der Sheds wurde so festgelegt, dass der Sonnenstand der Badesaison zur optimalen Energieerzeugung genutzt werden kann.

Heizung/Energiekonzept
Über einen Solarkreis wird die aus den 800 m² große Solarkollektorenfläche auf dem Hallendach gewonnene Energie in eine Technikzentrale geleitet. Von dort erfolgt die Warmwasserbereitung der Sanitärbereiche der Dreifeldhalle, der Turnhalle und des Schwimmbadwassers sowie die Heizung der Sporthallen. Die Solargruppen sind einzeln absperrbar, die Druck- und Leistungswerte werden über eine zentrale Leittechnik erfasst. Als Ergänzung zur Kollektoranlage kann mit einer CO2-neutralen Holzhackschnitzelanlage geheizt werden, das Holz für die Anlage ist Bruchholz und Wartungsabfall aus dem nahegelegenen Waldgebiet.

Die Energie des Nahwärmeverbundes ist zu 100% erneuerbar. Ein späterer Verbund mit dem Kindergarten und dem Rathaus ist möglich.
Im Vergleich zu einer Wärmeerzeugung mit Erdgas, können bei diesem Verbundnetz ca. 82.000 DM jährlich Betriebskosten eingespart werden. Die Amortisation der Anlage beträgt ca. 10-11 Jahre.-bo

Bautafel

Architekten: Dierks Blume Nasedy Architekten, Darmstadt
Projektbeteiligte: Ing. Büro Rödel, Darmstadt (Fachplanung Dreifeldsporthalle); Ing. Büro FRK, Fricke, Kluck, Frankfurt a.M. (Fachplanung Freibad); Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung, Würzburg (Beratung); Fa. Fröling, Straubing (Holzhackschnitzelverbrennung)
Bauherr: Markt Großostheim BY
Fertigstellung: 2000
Bildnachweis: Dierks Blume Nasedy

Kontakt Redaktion Baunetz Wissen: wissen@baunetz.de
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