Museum in Bewegung: Eine Sammlung für das 21. Jahrhundert

Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Berlin

Veranstaltungszeitraum
Dauerausstellung
Veranstaltungsort
Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Berlin

Die Ausstellung Museum in Bewegung: Eine Sammlung für das 21. Jahrhundert präsentiert aktuell zehn großformatige Werke der letzten 25 Jahre und thematisiert die sich wandelnde Rolle zeitgenössischer Kunstmuseen. Eines der Werke ist Ambivalent Escalator (Sanssouci) von Jasmin Werner, entstanden 2018 in Kooperation mit dem Kunstverein Braunschweig und dem Friedrich-Mielke-Institut für Scalalogie (FMIS). Der Künstlerin geht es bei ihrem Werk um die Gegenüberstellung von Massenware zu handwerklichem Unikat: In ihrer Installation kontrastiert sie Elemente der standardisierten Prozesse bei Massenproduktionen mit den handwerklich hergestellten Modellen historischer Treppen. 

Galerie

Auf einem Fließband platziert sie drei Treppenmodelle des FMIS: eine filigrane Hängetreppe aus den 1950er-Jahren von Alois Giefer, eine kühn konstruierte Stahltreppe von Horst Linde sowie ein Modell nach einem Entwurf Andrea Palladios von 1570, inspiriert von der monumentalen Wendeltreppe im Schloss Chambord. Die Installation verknüpft Architekturgeschichte mit Fragen moderner Repräsentation und Bewegung.

Adresse: Invalidenstraße 50, 10557 Berlin

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 14 bis 18 Uhr, Donnerstag 10 bis 20 Uhr, Montag geschlossen

Eintritt: 16 EUR; ermäßigt 8 EUR

Fachwissen zum Thema

Repräsentative Wendeltreppe mit dominanten Stahl-Brüstungswangen im Foyer der Firma Berger-Lacke.

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Wendeltreppe mit brüstungshohen Stahlwangen im Institut für Medizinische Systembiologie (BIMSB) des Berliner Max-Delbrück-Centrums

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Eine Wendeltreppe ist oft ein repräsentativer Hingucker. Aber bei der Planung dieser Treppenform gilt es einiges zu beachten.

Surftipps/Zur Veranstaltung

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