Schaufenster als 3D-Druck aus recyceltem Kunststoff
Der Flughafen von Singapur gilt als größter
Luftverkehrsknotenpunkt im asiatisch-indo-pazifischen Raum. Er wird
von mehr als 100 Airlines angeflogen und hat eine jährliche
Kapazität von fast 70 Millionen Passagier*innen. Neben seinen
hauptsächlichen Funktionen wie Transport und Logistik mit mehreren
internationalen Terminals beinhaltet der Flughafenkomplex auch
Mixed-Use-Bereiche wie Jewel Changi.
Galerie
Das Geschäft des Juweliers Tiffany & Co im Flughafen Singapur erhielt von MVRDV ein neues, gestalterisch ungewöhnliches Schaufenster als Eyecatcher.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
01|12
Die vordere und äußere Schicht setzt sich aus einem Netz aus organisch verformten Ringen zusammen, die an Blasen, Waben und Zellen in der Tiefsee erinnern.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
02|12
Der Juwelier zeichnet sich visuell durch die systematische Verwendung einer hellblauen Farbe, dem „Tiffany Blue“ aus. Im Bild: Schmuckschatulle „Tiffany Blue Box“ in dem ikonischen Blau mit einem Verlobungsring aus Platin mit Diamanten.
Bild: Tiffany & Co, New York
03|12
Bei der Fassade in Changi arbeitet MVRDV erwartungsgemäss mit "1837 Blue", jedoch erweitert um mehrere Farbtonstufen zu einem tieferen, satteren Blau.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
04|12
Das Blau-in-Blau-Farbkonzept wird auf zwei hautartige Schichten übertragen.
Bild: MVRDV, Rotterdam
05|12
Nur drei Öffnungen sind eingeschnitten: die Öffnung des Eingangsbereichs und zwei nischenartige Aussparungen für Vitrinen. - Im Bild: Wandabwicklung
Bild: MVRDV, Rotterdam
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Systemschnitt
Bild: MVRDV, Rotterdam
07|12
Die vielseitig interpretierbare Schicht wurde parametrisch entwickelt und mit einer Stärke von 50 Millimetern im 3D-Verfahren gedruckt.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
08|12
Der verwendete Thermoplast besteht aus recycelten Materialien wie Fischerei- und Fangnetzen, Seilen sowie Resten von Leinen und Tauen, die als Abfall aus dem Meer gesammelt werden.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
09|12
Die hintere und innere Fassadenschicht ist ebenfalls raumhoch und besteht aus rahmenlosen Glasscheiben, die mit einem Farbverlauf von helleren zu dunkleren Blautönen beschichtet wurden.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
10|12
Zusammen mit der korallenartigen Netz-Schicht dient auch hier der transparente Farbverlauf der Simulation von Wellen und der Steigerung der dreidimensionalen Wahrnehmung.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
11|12
Die assoziative Erzählung eines Juweliers mit einer Schatzkammer tief unter der Wasseroberfläche wird im Innenraum weitergespielt.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
12|12
Mit einer riesigen Glaskuppel ähnelt das Gebäude auf dem
Flughafengelände einem Einkaufstempel aus dem 19. Jahrhundert. Hier
finden sich neben ausgewählten Einzelhandelsgeschäften,
gastronomischen Angeboten, Unterhaltungs- und
Entspannungsmöglichkeiten auch Indoor-Gärten mit Schmetterlingen,
Seerosen, Kakteen und einem beeindruckenden 40 Meter hohen
künstlichen Wasserfall. Die Wartezeit während eines Transits lässt
sich in den Gärten und in den Niederlassungen von Luxus- und
Lifestyle-Marken verbringen. Die Konkurrenz um Shopping und
Unterhaltung ist also groß. Das Flughafen-Geschäft des
US-amerikanischen Juweliers Tiffany & Co, der allein in
Singapur fünf Filialen betreibt, erhielt von MVRDV ein neues,
gestalterisch ungewöhnliches wie nachhaltiges Schaufenster als
Eyecatcher.
Farbkonzept als Marketing und architektonisches Programm
Von Flagship-Stores bis zu Shop-in-Shops, von den
Schmuckschatullen und Verpackungsschachteln, den Tragetaschen, den
weltweiten Websites bis zu Werbekampagnen kennzeichnet sich Tiffany
& Co visuell durch die systematische Verwendung einer hellblauen
Farbe, dem „Tiffany Blue“. Dieses spezielle Blau ist als Corporate
Design sowie als Farbmarke zur alleinigen Nutzung für Tiffany
geschützt und garantiert eine hohe Wiedererkennung. Das Pantone
Color Institute hat das Blau definiert und „1837 Blue“
getauft. Die Zahl beschreibt kein Mischungsverhältnis, sondern
zitiert das Gründungsjahr von Tiffany durch Charles Lewis Tiffany
in New York - auch wenn sich das ikonische Blau erst seit dem Jahr
1845 nachweisen lässt.
MVRDV verwendet bei der Fassade in Jewel Changi erwartungsgemäß
das charakteristische 1837 Blue, jedoch erweitert um mehrere
Farbnuancen zu einem tieferen, satteren Blau. Diese dunkleren
Schattierungen sollen Assoziationen an den Ozean wecken, als
regionaler Verweis auf Singapurs Lage zwischen dem Indischen Ozean
und dem Südchinesischen Meer.
Galerie
Das Geschäft des Juweliers Tiffany & Co im Flughafen Singapur erhielt von MVRDV ein neues, gestalterisch ungewöhnliches Schaufenster als Eyecatcher.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
01|12
Die vordere und äußere Schicht setzt sich aus einem Netz aus organisch verformten Ringen zusammen, die an Blasen, Waben und Zellen in der Tiefsee erinnern.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
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Der Juwelier zeichnet sich visuell durch die systematische Verwendung einer hellblauen Farbe, dem „Tiffany Blue“ aus. Im Bild: Schmuckschatulle „Tiffany Blue Box“ in dem ikonischen Blau mit einem Verlobungsring aus Platin mit Diamanten.
Bild: Tiffany & Co, New York
03|12
Bei der Fassade in Changi arbeitet MVRDV erwartungsgemäss mit "1837 Blue", jedoch erweitert um mehrere Farbtonstufen zu einem tieferen, satteren Blau.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
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Das Blau-in-Blau-Farbkonzept wird auf zwei hautartige Schichten übertragen.
Bild: MVRDV, Rotterdam
05|12
Nur drei Öffnungen sind eingeschnitten: die Öffnung des Eingangsbereichs und zwei nischenartige Aussparungen für Vitrinen. - Im Bild: Wandabwicklung
Bild: MVRDV, Rotterdam
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Systemschnitt
Bild: MVRDV, Rotterdam
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Die vielseitig interpretierbare Schicht wurde parametrisch entwickelt und mit einer Stärke von 50 Millimetern im 3D-Verfahren gedruckt.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
08|12
Der verwendete Thermoplast besteht aus recycelten Materialien wie Fischerei- und Fangnetzen, Seilen sowie Resten von Leinen und Tauen, die als Abfall aus dem Meer gesammelt werden.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
09|12
Die hintere und innere Fassadenschicht ist ebenfalls raumhoch und besteht aus rahmenlosen Glasscheiben, die mit einem Farbverlauf von helleren zu dunkleren Blautönen beschichtet wurden.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
10|12
Zusammen mit der korallenartigen Netz-Schicht dient auch hier der transparente Farbverlauf der Simulation von Wellen und der Steigerung der dreidimensionalen Wahrnehmung.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
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Die assoziative Erzählung eines Juweliers mit einer Schatzkammer tief unter der Wasseroberfläche wird im Innenraum weitergespielt.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
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Das Blau-in-Blau-Farbkonzept wird auf zwei hautartige Schichten
übertragen, die wie ein liegendes V ein raumhohes transparentes
Schaufenster an der gesamten Vorderseite der etwa 140 Quadratmeter
großen Verkaufsfläche bilden. Nur drei Öffnungen sind
eingeschnitten: die Öffnung des Eingangsbereichs und zwei
nischenartige Aussparungen für Vitrinen. Die Laibungen, die beide
Schichten verknüpfen, sind verspiegelt und treten damit optisch
hinter dem Farbkonzept zurück. Die Rundung der oberen Ecken kann
als Anspielung auf die Form der legendären Schatullen gelesen
werden, in denen Tiffany den Schmuck verpackt.
3D-Druck
Die vordere und äußere Schicht setzt sich aus einem Netz aus
organisch verformten Ringen zusammen, die sowohl wegen ihrer Form
als auch in ihrer blauen Farbigkeit Assoziationen an Blasen, Waben
und Zellen in der Tiefsee oder gar an das Skelett der blauen
Koralle Heliopora coerulea wecken. Die vielseitig
interpretierbare Schicht wurde parametrisch entwickelt und mit
einer Stärke von 50 Millimetern im 3D-Verfahren gedruckt. Während
des 3D-Drucks wurde zudem eine farbliche Abstufung von außen
helleren Blautönen zu innen dunkleren Blautönen im Bereich des
Eingangs sowie genau andersherum an den Seiten eingearbeitet, um
einen wabernden Unter-Wasser-Effekt, ähnlich wie beim Tauchen zu
erzeugen.
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Das Geschäft des Juweliers Tiffany & Co im Flughafen Singapur erhielt von MVRDV ein neues, gestalterisch ungewöhnliches Schaufenster als Eyecatcher.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
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Die vordere und äußere Schicht setzt sich aus einem Netz aus organisch verformten Ringen zusammen, die an Blasen, Waben und Zellen in der Tiefsee erinnern.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
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Der Juwelier zeichnet sich visuell durch die systematische Verwendung einer hellblauen Farbe, dem „Tiffany Blue“ aus. Im Bild: Schmuckschatulle „Tiffany Blue Box“ in dem ikonischen Blau mit einem Verlobungsring aus Platin mit Diamanten.
Bild: Tiffany & Co, New York
03|12
Bei der Fassade in Changi arbeitet MVRDV erwartungsgemäss mit "1837 Blue", jedoch erweitert um mehrere Farbtonstufen zu einem tieferen, satteren Blau.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
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Das Blau-in-Blau-Farbkonzept wird auf zwei hautartige Schichten übertragen.
Bild: MVRDV, Rotterdam
05|12
Nur drei Öffnungen sind eingeschnitten: die Öffnung des Eingangsbereichs und zwei nischenartige Aussparungen für Vitrinen. - Im Bild: Wandabwicklung
Bild: MVRDV, Rotterdam
06|12
Systemschnitt
Bild: MVRDV, Rotterdam
07|12
Die vielseitig interpretierbare Schicht wurde parametrisch entwickelt und mit einer Stärke von 50 Millimetern im 3D-Verfahren gedruckt.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
08|12
Der verwendete Thermoplast besteht aus recycelten Materialien wie Fischerei- und Fangnetzen, Seilen sowie Resten von Leinen und Tauen, die als Abfall aus dem Meer gesammelt werden.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
09|12
Die hintere und innere Fassadenschicht ist ebenfalls raumhoch und besteht aus rahmenlosen Glasscheiben, die mit einem Farbverlauf von helleren zu dunkleren Blautönen beschichtet wurden.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
10|12
Zusammen mit der korallenartigen Netz-Schicht dient auch hier der transparente Farbverlauf der Simulation von Wellen und der Steigerung der dreidimensionalen Wahrnehmung.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
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Die assoziative Erzählung eines Juweliers mit einer Schatzkammer tief unter der Wasseroberfläche wird im Innenraum weitergespielt.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
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Recycelte Kunststoff-Abfälle
Das 3D-Druck-Material ist ein glasfaserverstärkter Thermoplast,
der als zug- und schlagfester sowie UV- und chemikalienbeständiger
Kunststoff mit einer zusätzlichen Beimischung auch
Brandschutzauflagen erfüllt. Die Themen Ozean und das Leben von
Flora und Fauna unter Wasser werden nicht nur in farblichen und
gestalterischen Anspielungen aufgegriffen, sondern auch aktiv als
Beitrag zum nachhaltigen Klima- und Umweltschutz praktiziert: Der
verwendete Thermoplast besteht aus recycelten Materialien wie
Fischerei- und Fangnetzen, Seilen sowie Resten von Leinen und
Tauen, die als Abfall aus dem Meer gesammelt werden. Diese Abfälle
aus der Fischerei-Industrie werden gesammelt, gereinigt,
zerkleinert und dann zu Pellets, grießartigen Kugel-Partikeln, oder
Filamenten, auf Rollen aufgewickelten linearen Fasern, für
3D-Drucker weiterverarbeitet. Die gewünschte Farbe ergibt sich
dabei aus der jeweiligen Sortierung der zu recycelnden
Fischerei-Abfällen. Die gewünschte Farbe ergibt sich dabei aus der
Sortierung der zu recycelnden Fischereiabfälle. Sollte die Fassade
ausgetauscht werden müssen, kann der Thermoplast ohne
Qualitätsverlust erneut recycelt werden.
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Das Geschäft des Juweliers Tiffany & Co im Flughafen Singapur erhielt von MVRDV ein neues, gestalterisch ungewöhnliches Schaufenster als Eyecatcher.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
01|12
Die vordere und äußere Schicht setzt sich aus einem Netz aus organisch verformten Ringen zusammen, die an Blasen, Waben und Zellen in der Tiefsee erinnern.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
02|12
Der Juwelier zeichnet sich visuell durch die systematische Verwendung einer hellblauen Farbe, dem „Tiffany Blue“ aus. Im Bild: Schmuckschatulle „Tiffany Blue Box“ in dem ikonischen Blau mit einem Verlobungsring aus Platin mit Diamanten.
Bild: Tiffany & Co, New York
03|12
Bei der Fassade in Changi arbeitet MVRDV erwartungsgemäss mit "1837 Blue", jedoch erweitert um mehrere Farbtonstufen zu einem tieferen, satteren Blau.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
04|12
Das Blau-in-Blau-Farbkonzept wird auf zwei hautartige Schichten übertragen.
Bild: MVRDV, Rotterdam
05|12
Nur drei Öffnungen sind eingeschnitten: die Öffnung des Eingangsbereichs und zwei nischenartige Aussparungen für Vitrinen. - Im Bild: Wandabwicklung
Bild: MVRDV, Rotterdam
06|12
Systemschnitt
Bild: MVRDV, Rotterdam
07|12
Die vielseitig interpretierbare Schicht wurde parametrisch entwickelt und mit einer Stärke von 50 Millimetern im 3D-Verfahren gedruckt.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
08|12
Der verwendete Thermoplast besteht aus recycelten Materialien wie Fischerei- und Fangnetzen, Seilen sowie Resten von Leinen und Tauen, die als Abfall aus dem Meer gesammelt werden.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
09|12
Die hintere und innere Fassadenschicht ist ebenfalls raumhoch und besteht aus rahmenlosen Glasscheiben, die mit einem Farbverlauf von helleren zu dunkleren Blautönen beschichtet wurden.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
10|12
Zusammen mit der korallenartigen Netz-Schicht dient auch hier der transparente Farbverlauf der Simulation von Wellen und der Steigerung der dreidimensionalen Wahrnehmung.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
11|12
Die assoziative Erzählung eines Juweliers mit einer Schatzkammer tief unter der Wasseroberfläche wird im Innenraum weitergespielt.
Bild: Courtesy of Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
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Farbige Glasschicht, Spiegel, LED-Screen
Die hintere und innere Fassadenschicht ist ebenfalls raumhoch
und besteht aus rahmenlosen Glasscheiben, die mit einem Farbverlauf
von helleren zu dunkleren Blautönen beschichtet wurden. Zusammen
mit der korallenartigen Netz-Schicht dient auch hier der
transparente Farbverlauf der Simulation von Wellen und damit der
Steigerung der dreidimensionalen Wahrnehmung.
Die assoziative Erzählung eines Juweliers mit einer Schatzkammer
tief unter der Wasseroberfläche wird im Innenraum mit Spiegeln und
einem LED-Screen, der wie das Fenster eines U-Boots Bilder von
Fischen an einem Korallenriff zeigt, weitergespielt. Lediglich ein
einzelnes stehendes Fenster verweist auf den tatsächlichen Ort,
nämlich einen Flughafen und bietet Besucher*innen einen Ausblick
auf das Flugfeld und den Himmel. -sj
Bautafel
Architektur: MVRDV, Rotterdam Projektbeteiligte: Grandwork, Selangor/Malaysia (ausführender Auftragnehmer); Aectual B.V., Amsterdam/NL (Material der Korallen aus recycelten Fischernetzen); Cooley Monato Studio; New York/USA (Lichtdesign und -planung); BUROMILAN - Milan Ingegneria S.p.A., Mailand/I (Berater Ingenieursleistungen); DDG Glass Pte Ltd, Singapur (Glasdruck mit Farbverlauf) Bauherr*in: Tiffany&Co, New York Fertigstellung: 2023 Standort: Changi Airport Singapur, Piazza Garden Nähe Jewel Changi Shoppingcenter Bildnachweis: Tiffany&Co über MVRDV, Rotterdam
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Das Geschäft des Juweliers Tiffany & Co im Flughafen Singapur erhielt von MVRDV ein neues, gestalterisch ungewöhnliches Schaufenster als Eyecatcher.
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Schaufenster als 3D-Druck aus recyceltem Kunststoff
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