Hausdurchsuchung - Leitern, Stiegen und Treppen
Treppen in der Musik
Treppen und Musik gehören, dank des Aufbaus von Tonleitern und Intervallen, zusammen. Die SWR2-Sendung ‚Musikstunde‘ widmet sich in seiner Episode Hausdurchsuchung - Leitern, Stiegen und Treppen den Treppen als musikalisches Motiv.
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Die Treppe sei ein Symbol für das Auf und Ab des Lebens, sagt die Moderatorin Fanny Opitz. So findet die SWR2-Kulturredaktion viele Anekdoten, philosophische Gedanken und zahlreiche Musikstücke aus Klassik, Oper und Jazz, die die Treppe im Klang verbildlichen. Die musikalische Sammlung führt durch verschiedene Stile und Epochen und dauert fast eine Stunde.
Treppe, mal melancholisch, mal opulent
Da macht eine barocke Motette von Johann Ludwig Bach den Anfang, das Ende der Episode bildet der Klaviersatz Potemkinsche Treppe aus der zeitgenössischen Suite Odesa, komponiert und gespielt vom ukrainischen Pianisten Vadim Neselovskyi. Dazwischen sind u.a. zu hören: die Orchesterklänge von Goachino Rossinis Ouvertüre La scala di seta, das verträumte Gitarrenstück Escaliers de Monmartre des dänischen Musikers Jacob Gurevitsch, eine melancholische Interpretation von Stairway to Heaven durch den französischen Jazzmusiker Vincent Peirani und das Richard Straußsche Lied Begegnungen. In diesem heißt es: „Die Treppe hinuntergesprungen, komm' ich in vollem Lauf, die Treppe empor gesprungen, kommt er und fängt mich auf.“ Die Treppe ist einmal nicht der Weg zum Ziel, sondern steht selbst im Mittelpunkt von Musik, Begegnung und Geschichten.
Wer Lust auf mehr musikalische Hausdurchsuchungen hat, kann in die Folgen „Dach“, „Fenster“, „Balkon“ und „Türen“ hereinhören (siehe Surftipps).
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