Blower-Door-Test

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Mit dem Blower-Door-Test (auch Differenzdruck-Verfahren genannt) wird die Luftdichtheit eines Gebäudes und die Luftwechselrate untersucht. Um die undichten Stellen in der Gebäudehülle aufzuspüren, wird z.B. in eine Außentür ein abgedichteter Rahmen mit einem Ventilator eingebaut, der einen Unterdruck im Haus erzeugt. Alle anderen Öffnungen in der Gebäudehülle werden fest verschlossen. Durch den Differenzdruck werden die Leckagen spür- oder sichtbar: man spürt, wo es zieht bzw. sieht durch die Unterstützung mit Rauch- oder Thermografie-Messgeräten wo es Schwachstellen gibt.

Maßgebliche Norm für die Messung ist die DIN EN 13829 Wärmetechnisches Verhalten von Gebäuden - Bestimmung der Luftdurchlässigkeit von Gebäuden - Differenzdruckverfahren; zulässige Grenzwerte finden sich in DIN 4108-7 Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden - Teil 7: Luftdichtheit von Gebäuden - Anforderungen, Planungs- und Ausführungsempfehlungen sowie -beispiele und der Energieeinsparverordnung (EnEV).

Fachwissen zum Thema

Beim Luftdichtheitskonzept stehen besonders die Anschlüsse und Übergänge verschiedener Bauteile im Mittelpunkt; sämtliche am Bau Beteiligten müssen an diesem Abstimmungsprozess und in der Ausführung teilnehmen

Beim Luftdichtheitskonzept stehen besonders die Anschlüsse und Übergänge verschiedener Bauteile im Mittelpunkt; sämtliche am Bau Beteiligten müssen an diesem Abstimmungsprozess und in der Ausführung teilnehmen

Luft und Lüftung

Herstellung der Luftdichtheitsebene

Zum Innenraum kann die Luftdichtheitsebene in den Anschlüssen zwischen den Bauteilen z.B. aus Folien, Klebebändern oder vorkomprimierten Dichtschnüren hergestellt werden.

Beispiel Fugenlüftung – nach EnEV nicht mehr möglich, da sie eine luftdichte Ausführung der Gebäudehülle bei Neubauten fordert

Beispiel Fugenlüftung – nach EnEV nicht mehr möglich, da sie eine luftdichte Ausführung der Gebäudehülle bei Neubauten fordert

Luft und Lüftung

Luftdichtheit und Lüftung

Die klimatischen Bedingungen in Gebäuden haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Zum einen sind die Anforderungen an den...

Schematische Darstellung zur Festlegung der raumseitigen Luftdichtheitsebene für die Abstimmung der planerischen Schnittstellen

Schematische Darstellung zur Festlegung der raumseitigen Luftdichtheitsebene für die Abstimmung der planerischen Schnittstellen

Luft und Lüftung

Luftdichtheit: Planungsgrundlagen und Normen

Mit dem Ziel, ungewollte Verluste an Wärmeenergie durch Leckagen auszuschließen, stehen bei einem Luftdichtheitskonzept die Anschlüsse und Übergänge verschiedener Bauteile im Fokus der Planung.

Einflussfaktoren auf die thermische Behaglichkeit

Einflussfaktoren auf die thermische Behaglichkeit

Luft und Lüftung

Raum(be)lüftung und Raumluftqualität

Die Aufgaben der Raumbelüftung bestehen im Wesentlichen darin die Behaglichkeit in den Räumen sicherzustellen und Bauschäden durch...

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A/V-Verhältnis

Schön, aber mit ungünstigem A/V-Verhältnis

Schön, aber mit ungünstigem A/V-Verhältnis

Das A/V-Verhältnis ist die Kurzform für Verhältnis zwischen Hüllfläche A und Gebäudeinhalt V (1/m) und bezeichnet die Relation von...

Abdichtung

Schadhafte Abdichtungen sind nach übereinkommender Meinung von Fachleuten die häufigsten und kostenintensivsten Mängel im Bauwesen

Schadhafte Abdichtungen sind nach übereinkommender Meinung von Fachleuten die häufigsten und kostenintensivsten Mängel im Bauwesen

Abdichtungen verhindern, dass Feuchtigkeit, Flüssigkeit oder auch Luft (Zugluft) in Gebäude, Bauteile, Bauelemente und Baustoffe...

Abminderungsfaktor

Außen liegende Sonnenschutzeinrichtungen haben niedrigere Fc-Werte als innen liegende

Außen liegende Sonnenschutzeinrichtungen haben niedrigere Fc-Werte als innen liegende

Der Abminderungsfaktor FC ist ein Wert aus dem Bereich des Sonnenschutzes und wird zur Berechnung des Gesamtenergiedurchlassgrades...

Absorption

Als Absorption bezeichnet man die Umwandlung von Strahlung in Wärme beim Auftreffen auf Oberflächen und beim Durchgang durch...

Äquivalente Schallabsorptionsfläche

Zur Charakterisierung eines quaderförmigen Raums kann man eine äquivalente Schallabsorptionsfläche Aeq (Einheit = m²) definieren.

Zur Charakterisierung eines quaderförmigen Raums kann man eine äquivalente Schallabsorptionsfläche Aeq (Einheit = m²) definieren.

Wie lassen sich mögliche Einflüsse auf die Akustik eines Raums, wie die Möblierung und Personenbelegung, rechnerisch einbeziehen?

Äquivalenter Dauerschallpegel

Äquivalenter Dauerschallpegel

Als Maß für die Einwirkung von Schallereignissen wird ein Pegel L ermittelt, der in der Praxis jedoch meist stark variiert. Beim...

Austrocknungskapazität

Die Fähigkeit einer Konstruktion, außerplanmäßige Feuchtigkeit in einem bestimmten Zeitraum austrocknen zu lassen

Baffeln

Baffeln

Baffeln (oder Baffels: englisch für Schallwand, Schallschirm) sind ebene Platten aus schallabsorbierendem Material, die vertikal...

Baustoffklasse

Baustoffe werden hinsichtlich ihrer Brenn- und Entflammbarkeit in Deutschland nach DIN 4102 Brandverhalten von Baustoffen und...

Bemessungspegel

Der Bemessungspegel wird für verschiedene Parameter mit Zuschlägen versehen (bezogen auf die unterschiedliche Tageszeit und Zeitdauer der Schalleinwirkung, aber auch die Ton- und Informationshaltigkeit, welche eine erhöhte Aufmerksamkeit für ein Geräusch bewirken).

Der Bemessungspegel wird für verschiedene Parameter mit Zuschlägen versehen (bezogen auf die unterschiedliche Tageszeit und Zeitdauer der Schalleinwirkung, aber auch die Ton- und Informationshaltigkeit, welche eine erhöhte Aufmerksamkeit für ein Geräusch bewirken).

Eine möglichst realitätsnahe Beurteilung einer Schallquelle und deren Auswirkungen auf die menschliche Wahrnehmung soll der Bemessungspegel ermöglichen.

Bewertetes Bau-Schalldämm-Maß

Bewertetes Bau-Schalldämm-Maß

Das bewertete Bau-Schalldämm-Maß R’w ist eine bauteilbezogene Kenngröße für die Luftschalldämmung und eine kennzeichnende Größe...

Blower-Door-Test

Um undichte Stellen in der Gebäudehülle aufzuspüren, wird in eine Außentür ein abgedichteter Rahmen mit einem Ventilator eingebaut, der einen Unterdruck im Gebäude erzeugt

Um undichte Stellen in der Gebäudehülle aufzuspüren, wird in eine Außentür ein abgedichteter Rahmen mit einem Ventilator eingebaut, der einen Unterdruck im Gebäude erzeugt

Mit dem Blower-Door-Test (auch Differenzdruck-Verfahren genannt) wird die Luftdichtheit eines Gebäudes und die Luftwechselrate...

Dämmstoffe

Dämmstoffe sollen den Wärmeaustausch zwischen unterschiedlich temperierten Räumen behindern; es sind Bauprodukte, die aufgrund...

Dampfsperre

Dampfsperren sind stark Feuchtigkeit sperrende Bauteilschichten, die in der Konstruktion so angeordnet werden, dass Feuchtigkeit...

Diffusion

Diffusion ist ein Ausgleichsprozess (lat. diffundere = ausbreiten, ausgießen, verstreuen) bei dem sich z.B. verschiedene Gase oder...

Dynamische Steifigkeit

Mit einer akustischen Messung wird die Resonanzfrequenz eines Masse-Feder-Systems – wie es eine Trittschalldämmung darstellt – bestimmt.

Mit einer akustischen Messung wird die Resonanzfrequenz eines Masse-Feder-Systems – wie es eine Trittschalldämmung darstellt – bestimmt.

Mit einer akustischen Messung wird die Resonanzfrequenz eines Masse-Feder-Systems, wie es eine Trittschalldämmung darstellt, bestimmt.

EnEV

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) ist die zurzeit in Deutschland gültige Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und...

ETA

Vorgang der ETA-Ausstellung

Vorgang der ETA-Ausstellung

ETA steht für European Technical Assessment und kennzeichnet bzw. bewertet Bauprodukte hinsichtlich ihrer Eigenschaften und...

Fugen

Fugen sind toleranzbedingte, beabsichtigte Zwischenräume zwischen aneinander stoßenden, festen Bauteilen. Dank der Fugen haben die...

Gebäudeklasse

Die Gebäudeklassen sind in der Musterbauordnung (MBO) definiert

Die Gebäudeklassen sind in der Musterbauordnung (MBO) definiert

Die Anforderungen an den baulichen Brandschutz von Gebäuden richten sich nach den Gebäudeklassen (GK). Die Unterteilung der GK...

Gesamtenergiedurchlassgrad

Der Gesamtenergiedurchlassgrad bzw. g-Wert erfasst die Energiedurchlässigkeit eines transparenten Bauteils, wie etwa einer...

Glaser-Verfahren

Das Glaser-Verfahren ist eine Untersuchung ob und wie viel Tauwasser sich in einem Bauteil (z.B. Außenwand oder Dach)...

Hellbezugswert

Der Hellbezugswert gibt an, wie hell oder dunkel eine Farbe im Vergleich zum idealen Weiß oder Schwarz ist. Das Maß beschreibt den...

Hygrothermik

Eine hygrothermische Simulation ermöglicht abzuschätzen, in welchem Maß eine Konstruktion unter verschiedenen Temperaturbedingungen Feuchtigkeit aufnimmt.

Hysterese

Unter dem Begriff der Hysterese versteht man das Zurückbleiben einer Wirkung hinter dem jeweiligen Stand der sie bedingenden...

Innendämmung

Ihrem Namen entsprechend werden Innendämmungen auf der Rauminnenseite der Bauteile angebracht. In der Regel sind es die...

Kapillarität

Im Bauwesen ist zunächst der unerwünschte Effekt der Kapillarwirkung von Baustoffen bekannt: Geläufigstes Beispiel ist wohl aufsteigende Feuchte in Kelleraußenwänden, wenn diese nicht mit einer horizontalen Feuchtesperre wie zum Beispiel einer Lage Bitumenpappe ausgestattet sind.

Im Bauwesen ist zunächst der unerwünschte Effekt der Kapillarwirkung von Baustoffen bekannt: Geläufigstes Beispiel ist wohl aufsteigende Feuchte in Kelleraußenwänden, wenn diese nicht mit einer horizontalen Feuchtesperre wie zum Beispiel einer Lage Bitumenpappe ausgestattet sind.

Entgegen der Gravitationskraft kann sich Feuchtigkeit in schmalen Röhrchen oder Spalten nach oben und seitlich ausbreiten.

Kondensat

Das Übergehen eines Stoffes vom gasförmigen in den flüssigen Aggregatzustand wird in der Physik als Kondensation bezeichnet; die...

Konvektion

Als Konvektion bezeichnet man einen Prozess der Wärmeübertragung bzw. der Wärmeströmung aufgrund der Bewegungen von Materie...

Lombard-Effekt

In Räumen mit überwiegend schallreflektierenden Oberflächen und langen Nachhallzeiten nimmt die Sprachverständlichkeit demnach kontinuierlich ab, je mehr bzw. je lauter dort gesprochen wird

In Räumen mit überwiegend schallreflektierenden Oberflächen und langen Nachhallzeiten nimmt die Sprachverständlichkeit demnach kontinuierlich ab, je mehr bzw. je lauter dort gesprochen wird

Die Wechselwirkung zwischen der akustischen Ausstattung eines Raums, dem vorhandenen Geräuschpegel und den Menschen, die dort...

Luftdichtheit

Luftdichtheit

Die Luftdichtheit verringert den unkontrollierten Luftwechsel durch unterschiedliche Druckunterschiede zwischen dem Gebäudeinneren...

Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit ist insbesondere abhängig von der Temperatur der Raumluft, aber auch von den Temperaturen der Raumoberflächen (Wände, Decken, Böden).

Die Luftfeuchtigkeit ist insbesondere abhängig von der Temperatur der Raumluft, aber auch von den Temperaturen der Raumoberflächen (Wände, Decken, Böden).

Die Luftfeuchtigkeit ist eine bauphysikalische Kenngröße, die für die Behaglichkeit und Gesundheit in Innenräumen relevant ist.

Luftwechsel

In der Bauphysik bezeichnet der Luftwechsel den Austausch der Luft in geschlossenen Räumen. Ziel ist dabei die Zufuhr von frischer...

Luftwechselrate

Die Luftwechselrate n ist der zugeführte Volumenstrom der Frischluft (in m³/h) dividiert durch das Luftvolumen eines Raums (in...

Musterbauordnung

Die Musterbauordnung (MBO) ist eine Standard- und Mindestbauordnung, die von den Sachverständigen der Arbeitsgemeinschaft für...

Nachhallzeit

Die Nachhallzeit T (Reverberation Time RT) ist diejenige Zeit, in der in einem Raum nach Beenden der Schallabstrahlung der...

Nennwert &#x3bb;<sub>D</sub>

Nennwert &#x3bb;<sub>D</sub>

Die Wärmeleitfähigkeit λ ist eine Eigenschaft von Baustoffen; sie dient zur Ermittlung des U-Wertes. Der λ-Wert ist der...

Olf

Olf (aus dem Lateinischen olfactus = Geruchssinn) bewertet die Stärke einer Geruchsbelastung. 1 olf entspricht der...

Perimeterdämmung

Anbringen einer Perimeterdämmung aus Schaumglas

Anbringen einer Perimeterdämmung aus Schaumglas

Die Dämmung bei erdberührten Außenbauteilen, also zum Beispiel bei Bodenplatten oder Kellerwänden, wird als Perimeterdämmung...

Pettenkofer-Wert

Wenn ein CO₂-Wert von 0,1% in der Raumluft erreicht ist, gilt die Raumluft als „verbraucht“. Diese Grenze wird als...

Phase Change Material

Bei Phase Change Materials, auch PCM oder Phasenwechselmaterialien genannt, handelt es sich um Latentwärmespeicher, die einen...

Primärfassade

Bei einer Doppelfassade wird die wärmedämmende Fassade (in der Regel die innen liegende Fassade) auch Primärfassade genannt. Sie...

Rauchgas

Wegen der durch sie verursachten Erstickungsgefahr stellen Rauchgase bei einem Brand eine Bedrohung für Menschen dar.

Wegen der durch sie verursachten Erstickungsgefahr stellen Rauchgase bei einem Brand eine Bedrohung für Menschen dar.

Rauchgase sind Verbrennungsprodukte von festen Brennstoffen. Bei einem Brand stellen sie eine Bedrohung dar.

Rauchgasvolumenstrom

Rauchgasvolumenstrom

Für eine Dimensionierung von Anlagen zum Abzug von Rauchgasen ist deren Quantifizierung notwendig.

Relative Luftfeuchte

Die Luftfeuchtigkeit bezeichnet den Gehalt von Wasserdampf in der Luft. Bei steigender Temperatur nimmt die Aufnahmefähigkeit der...

RWA

RWA

Eine Rauch- und Wärmeabzugsanlage (RWA) soll im Brandfall den Brandrauch schnellstmöglich aus Gebäuden nach außen abführen. Sie...

Sabinesche Formel

Die Sabinesche Formel beschreibt den Zusammenhang zwischen der Nachhallzeit und den räumlichen Randbedingungen. Sie geht auf...

Sättigungsdampfmenge

Sobald die Sättigungsdampfmenge überschritten wird, verändert sich der Aggregatzustand von Dampf zu Wasser – Kondensat bildet sich an den Oberflächen von Bauteilen.

Sobald die Sättigungsdampfmenge überschritten wird, verändert sich der Aggregatzustand von Dampf zu Wasser – Kondensat bildet sich an den Oberflächen von Bauteilen.

Wieviel Wasserdampf kann die Luft aufnehmen? Das hängt von der Temperatur ab. Sie ist entscheidend für die Bildung von Kondensat auf Bauteiloberflächen.

Schallabsorber

Schallabsorber (lat. absorbeo = aufsaugen, verschlingen) kommen zum Einsatz, um die akustischen Parameter von Räumen durch...

Schallabsorptionsgrad

Die Wirksamkeit eines Schallabsorbers wird durch den Schallabsorptionsgrad α beschrieben. Der Schallabsorptionsgrad wurde früher...

Schalldruckpegel

Kennzeichnende Größe für die Schallausbreitung ist der Schalldruckpegel L, der in Dezibel (dB) gemessen wird und die Stärke des...

Schallnebenweg

Der Einfluss der Schallnebenwege auf die Luftschallübertragung hängt vom Aufbau des trennenden Bauteils sowie der Qualität des Bauteilanschlusses ab.

Der Einfluss der Schallnebenwege auf die Luftschallübertragung hängt vom Aufbau des trennenden Bauteils sowie der Qualität des Bauteilanschlusses ab.

Auch die Anschlüsse flankierender Bauteile müssen bei der Planung des Schallschutzes betrachtet werden.

Schaumglas

Schaumglas

Schaumglas ist ein aus Glas durch Zugabe von Kohlenstoff werksmäßig aufgeschäumter, geschlossenzelliger Dämmstoff. Er besteht im...

Schimmel

Schimmel

Schimmel ist der umgangssprachliche Begriff für Schimmelpilze. Diese können für sie typische Pilzfäden und Sporen ausbilden und...

sd-Wert

Die wasserdampfdiffusionäquivalente Luftschichtdicke, kurz sd-Wert (oder auch Sperrwert) genannt, ist ein Maß für den Widerstand,...

Spezifische Wärmekapazität

Die spezifische Wärmekapazität c ist eine Stoffeigenschaft, wie der λ-Wert (siehe Wärmeleitfähigkeit ), der im Zusammenhang mit...

Tauwasser

Abhängig von der Temperatur hat Luft eine unterschiedliche hohe Aufnahmefähigkeit von Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf. Warme...

Tauwasserausfall

Tauwasserausfall

Zum Tauwasserausfall kann es kommen, wenn raumseitig warme Luft, die immer einen gewissen Anteil an Feuchtigkeit an sich gebunden...

Thermische Behaglichkeit

Wesentliche Faktoren für das Wohlbefinden einer Person in einem Raum sind die Lufttemperatur, die Temperatur der Raumoberflächen, die (nicht vorhandene) Luftbewegung („Zug“) sowie die Höhe der Luftfeuchtigkeit.

Wesentliche Faktoren für das Wohlbefinden einer Person in einem Raum sind die Lufttemperatur, die Temperatur der Raumoberflächen, die (nicht vorhandene) Luftbewegung („Zug“) sowie die Höhe der Luftfeuchtigkeit.

Lufttemperatur und -feuchtigkeit, Luftbewegung und Temperatur der Raumoberflächen sind maßgeblich für diese Definition.

Thermografie

Bei der Bauthermografie werden mit Hilfe einer Spezialkamera die unterschiedlichen Oberflächentemperaturen einzelner Gebäudeteile über Infrarottechnik ermittelt

Bei der Bauthermografie werden mit Hilfe einer Spezialkamera die unterschiedlichen Oberflächentemperaturen einzelner Gebäudeteile über Infrarottechnik ermittelt

Bei der Bauthermografie werden mit Hilfe einer Spezialkamera die unterschiedlichen Oberflächentemperaturen einzelner Gebäudeteile...

Transmission

Transmission bezeichnet den Durchgang von Strahlung oder Wärme durch Körper, also auch Bauteile. Bei transparenten oder...

Transmissionswärmeverlust

Mit dem spezifischen Transmissionswärmeverlust HT wird der Wärmeverlust durch die wärmeübertragenden Umfassungsflächen eines...

Trittschalldämmung

Im Gegensatz zur Luftschalldämmung, die auf einer Schallpegeldifferenz basiert, geht man bei der Trittschalldämmung von einer...

Trittschallpegel

Norm-Hammerwerk zur Messung der Trittschalldämmung

Norm-Hammerwerk zur Messung der Trittschalldämmung

Um die Trittschalldämmung zu messen, ist ein geeichtes Anregungsgerät, ein sogenanntes Norm-Hammerwerk erforderlich. Beim Betrieb...

U-Wert

Der U-Wert ist der Wärmedurchgangskoeffizient eines Bauteils. Er ist das Maß für den Wärmedurchgang durch eine ein- oder...

Umkehrdiffusion

Flachdachkonstruktionen aus Holz bedürfen eines sensibel geplanten und ausgeführten Schichtenaufbaus.

Flachdachkonstruktionen aus Holz bedürfen eines sensibel geplanten und ausgeführten Schichtenaufbaus.

Ist die Luftfeuchtigkeit im Sommer außen deutlich höher als im Inneren eines Gebäudes, kann Wasserdampf von außen in die Konstruktion eindringen.

Vollbetriebszeitfaktor

Der Vollbetriebszeitfaktor fV ist vom Anteil des Tageslichtes im Gebäude abhängig. Es handelt sich dabei um eine dimensionslose...

Wärmebrücken

Wärmebrücken

Wärmebrücken sind örtlich begrenzte Bereiche in der Wärme übertragenden Hülle eines Bauwerks, die eine höhere Wärmestromdichte als...

Wärmedämmverbundsystem

Dachrandabschluss mit Wärmedämmverbundsystem

Dachrandabschluss mit Wärmedämmverbundsystem

Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) sind aufeinander abgestimmte Baustoffe für die außenseitige Dämmung von Gebäuden. Das Kernstück,...

Wärmeleitfähigkeit

Wärmeleitfähigkeit

Die Wärmeleitfähigkeit „Lambda“ (λ) ist eine Stoffeigenschaft. Sie gibt den Wärmestrom an, der bei einem Temperaturunterschied von...

Wärmelinse

Darstellung der Isothermenverläufe bei einer ungedämmten Betonkonstruktion, die bis ca. 2,00 m unter Oberkante Gelände einbindet (Darstellung nach den stationären Randbedingungen der DIN 6946 mit – 5 °C Außenlufttemperatur und + 10 °C im Erdreich): Unter der Bodenplatte bildet sich eine Wärmelinse aus; die oberflächennahen Schichten des Erdreichs stehen im Einfluss der geringen Temperaturen der Außenluft

Darstellung der Isothermenverläufe bei einer ungedämmten Betonkonstruktion, die bis ca. 2,00 m unter Oberkante Gelände einbindet (Darstellung nach den stationären Randbedingungen der DIN 6946 mit – 5 °C Außenlufttemperatur und + 10 °C im Erdreich): Unter der Bodenplatte bildet sich eine Wärmelinse aus; die oberflächennahen Schichten des Erdreichs stehen im Einfluss der geringen Temperaturen der Außenluft

Eine Wärmelinse bildet sich unterhalb von Gebäuden: Es ist eine konvexe Wärmezone, die den Wärmeabfluss aus dem Gebäude...

Wärmerückgewinnung

Der Begriff Wärmerückgewinnung (WRG) steht für alle Verfahren, bei denen die thermische Energie eines den Prozess verlassenden...

Wärmestrahlung

Die natürliche Form der Wärmeübertragung auf den menschlichen Körper ist die Wärmestrahlung, wie sie beispielsweise durch Sonnenbestrahlung geschieht.

Die natürliche Form der Wärmeübertragung auf den menschlichen Körper ist die Wärmestrahlung, wie sie beispielsweise durch Sonnenbestrahlung geschieht.

Im Unterschied zur Konvektion entsteht durch Strahlungswärme kein Luftstrom im beheizten Raum.

Wasserdampfdiffusion

Diffusion ist ein Ausgleichsprozess (lat. diffundere = ausbreiten, ausgießen, verstreuen) bei dem sich z.B. verschiedene Gase oder...

Weber-Fechner-Gesetz

Mit steigender objektiver Intensität eines Reizes steigt die subjektive Wahrnehmung des Menschen nicht in gleichem Maße, d.h. linear an.

Mit steigender objektiver Intensität eines Reizes steigt die subjektive Wahrnehmung des Menschen nicht in gleichem Maße, d.h. linear an.

Steigt die Intensität eines Reizes (beispielsweise durch Schall und Licht) an, nimmt der Mensch diese Steigerung subjektiv stärker wahr, als sie objektiv messbar ist.

Wirksame Wärmespeicherkapazität

Je größer die Wärmespeicherfähigkeit der einzelnen Bauteile ist, die einen Raum umfassen, desto langsamer heizt sich der Raum auf bzw. kühlt er aus.

Je größer die Wärmespeicherfähigkeit der einzelnen Bauteile ist, die einen Raum umfassen, desto langsamer heizt sich der Raum auf bzw. kühlt er aus.

Je größer die Wärmespeicherfähigkeit der einzelnen Bauteile ist, die einen Raum umfassen, desto langsamer heizt sich der Raum auf bzw. kühlt er aus.

WU-Beton

WU-Beton steht für wasserundurchlässiger Beton, er ist hat ein dichtes Gefüge und eine begrenzte Wassereindringtiefe, ist aber...

Zonenmodell

Wie lässt sich für den Brandfall die Ausbreitung von Rauchgas und Hitze in unterschiedlichen Räumen simulieren?

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Wie lässt sich für den Brandfall die Ausbreitung von Rauchgas und Hitze in unterschiedlichen Räumen simulieren?