New Work ist ein Buzzword, hat aber ganz konkrete Auswirkungen
auf die Gestaltung von Innenräumen. Das zeigt sehr beispielhaft
der Beiersdorf Campus in
Hamburg. Die Architektur des 2023 eingeweihten Gebäudes planten
Hadi Teherani Architects. Die Innenarchitektur stammt von der
Ippolito Fleitz Group. Diese hat sich in den vergangenen Jahren
ausgiebig mit New Work beschäftigt und entwickelte eine eigene
Herangehensweise (Kraft x Weg) zur Planung der dafür
passenden Büroflächen.
Galerie
Für den Beiersdorf Campus entwarf die Ippolito Fleitz Group eine Innenarchitektur, die agiles und kollaboratives Arbeiten ermöglicht.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
01|25
Offene Räume sind dabei mehr als ein Gestaltungansatz: Sie bieten maximale Flexibilität. Hier der Empfang mit cremedosenrunden Elementen.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
02|25
Das offen gestaltete Café bietet viel Fläche für informelle Kommunikation.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
03|25
Gestaltprägend sind die Beiersdorf-Farben blau und weiß, sowie verschiedene Haut- und Naturtöne, die das Unternehmensthema „Care beyond skin“ farblich zitieren.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
04|25
Dazu kommt das Kreismotiv, das an die typischen Cremedosen erinnert.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
05|25
Hauptthema sind aber die wandelbaren Räume, wie hier das Restaurant mit leichtem Mobiliar und zarten Vorhängen, die sich für Veranstaltungen zur Seite schieben lassen.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
06|25
Polstermöbel schaffen Behaglichkeit, Privatheit und eine greifbare Haptik im offenen und flexiblen Raumkonzept.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
07|25
Im sogenannten „Collaboration Hub“ auf dem ersten Geschoss steht die kommunikative und kollaborative Arbeit der Teams im Vordergrund. Dafür lassen sich Wände verschieben und Räume bedarfsgerecht gestalten.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
08|25
Es gibt verschiedene flexible Raumatmosphären für unterschiedliche Arbeitsweisen und Besprechungsformate.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
09|25
Mit Vorhängen lassen sich Räume schnell und stufenweise abteilen.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
10|25
Selbstverständlich gibt es auch klassische Besprechungsräume. Alle sind mit Medientechnik ausgestattet; hybride Teambesprechungen sind längst Standard.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
11|25
Darüber hinaus gibt es viele andere Kommunikationsorte, Bereiche mit Sofas...
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
12|25
mit kleinen Sitznischen,...
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
13|25
mit großen Sitznischen,...
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
14|25
mit übergroßen Sitznischen...
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
15|25
und mit hölzernen Sitzstufen, die kleine Theater ausbilden.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
16|25
Auch auf der Bank schaukeln und den Gedanken nachhängen, kann produktive Arbeit sein.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
17|25
In den Bürogeschossen gruppieren sich feste Teams zu Teamnachbarschaften. Die Gestaltung dieser Bereiche obliegt jedem Team selbst und lässt sich schnell ändern.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
18|25
Meist gruppieren sich vier Arbeitsplätze zu einer Einheit, niedrige Seitenwände mit Tresen geben Anlehnung und Distanz beim Plausch mit Kolleg*innen.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
19|25
Der Beteiligungsprozess war umfangreich. Nach Befragungen und Workshops wurde ein digitales, dreidimensionales Raummodell des Geplanten erstellt, anhand dessen sich die Mitarbeitenden informieren und einbringen konnten.
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
20|25
Später wurde es zu einer Virtual-Reality-Umgebung weiterentwickelt. Per VR-Brille konnten die Beschäftigten ihre zukünftigen Arbeitsräume erkunden.
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
21|25
So sieht darin das Restaurant aus.
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
22|25
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
23|25
Grundriss des „Collaboration Hub“ auf dem ersten Obergeschoss
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
24|25
Grundriss der Teambereiche auf einem Regelgeschoss
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
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Agilität und Identität
Mitarbeitende bei Beiersdorf sollen jederzeit frei wählen
dürfen, wie und wo sie am besten arbeiten. Ein bedarfsgerechtes,
selbstbestimmtes Arbeitsumfeld, so der Gedanke, könnte das Büro
attraktiver und hybrider machen und einen Raum schaffen für direkte
Kommunikation und Kollaboration – das Büro als ein Marktplatz, auf
dem Ideen ausgetauscht und verhandelt werden. Die Flächen dafür
sollen sich flexibel an verschiedene und sich zukünftig immer
wieder verändernde Arbeitsweisen anpassen. Sicher, das
Innenarchitektur-Team hätte einfach ein schön gestaltetes
Open-Space-Design samt Desk-Sharing-Modell präsentieren können.
Doch der Haken des agilen Arbeitens und der daraus folgenden
flexiblen Bürofläche ist sehr häufig die Angst der Beschäftigten,
mit dem festen Schreibtisch auch das vertraute Arbeitsumfeld und in
der Folge Individualität und Wirksamkeit einzubüßen und einen
Bedeutungsverlust zu erfahren.
Galerie
Für den Beiersdorf Campus entwarf die Ippolito Fleitz Group eine Innenarchitektur, die agiles und kollaboratives Arbeiten ermöglicht.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
01|25
Offene Räume sind dabei mehr als ein Gestaltungansatz: Sie bieten maximale Flexibilität. Hier der Empfang mit cremedosenrunden Elementen.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
02|25
Das offen gestaltete Café bietet viel Fläche für informelle Kommunikation.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
03|25
Gestaltprägend sind die Beiersdorf-Farben blau und weiß, sowie verschiedene Haut- und Naturtöne, die das Unternehmensthema „Care beyond skin“ farblich zitieren.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
04|25
Dazu kommt das Kreismotiv, das an die typischen Cremedosen erinnert.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
05|25
Hauptthema sind aber die wandelbaren Räume, wie hier das Restaurant mit leichtem Mobiliar und zarten Vorhängen, die sich für Veranstaltungen zur Seite schieben lassen.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
06|25
Polstermöbel schaffen Behaglichkeit, Privatheit und eine greifbare Haptik im offenen und flexiblen Raumkonzept.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
07|25
Im sogenannten „Collaboration Hub“ auf dem ersten Geschoss steht die kommunikative und kollaborative Arbeit der Teams im Vordergrund. Dafür lassen sich Wände verschieben und Räume bedarfsgerecht gestalten.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Es gibt verschiedene flexible Raumatmosphären für unterschiedliche Arbeitsweisen und Besprechungsformate.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
09|25
Mit Vorhängen lassen sich Räume schnell und stufenweise abteilen.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
10|25
Selbstverständlich gibt es auch klassische Besprechungsräume. Alle sind mit Medientechnik ausgestattet; hybride Teambesprechungen sind längst Standard.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Darüber hinaus gibt es viele andere Kommunikationsorte, Bereiche mit Sofas...
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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mit kleinen Sitznischen,...
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
13|25
mit großen Sitznischen,...
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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mit übergroßen Sitznischen...
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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und mit hölzernen Sitzstufen, die kleine Theater ausbilden.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Auch auf der Bank schaukeln und den Gedanken nachhängen, kann produktive Arbeit sein.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
17|25
In den Bürogeschossen gruppieren sich feste Teams zu Teamnachbarschaften. Die Gestaltung dieser Bereiche obliegt jedem Team selbst und lässt sich schnell ändern.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Meist gruppieren sich vier Arbeitsplätze zu einer Einheit, niedrige Seitenwände mit Tresen geben Anlehnung und Distanz beim Plausch mit Kolleg*innen.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Der Beteiligungsprozess war umfangreich. Nach Befragungen und Workshops wurde ein digitales, dreidimensionales Raummodell des Geplanten erstellt, anhand dessen sich die Mitarbeitenden informieren und einbringen konnten.
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
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Später wurde es zu einer Virtual-Reality-Umgebung weiterentwickelt. Per VR-Brille konnten die Beschäftigten ihre zukünftigen Arbeitsräume erkunden.
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
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So sieht darin das Restaurant aus.
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
22|25
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
23|25
Grundriss des „Collaboration Hub“ auf dem ersten Obergeschoss
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
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Grundriss der Teambereiche auf einem Regelgeschoss
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
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Change Management
Ein Change Management kann helfen, dass Menschen sich mit dem
Neuen identifizieren und es sich aneignen. Das Ziel ist,
Veränderungen im Unternehmen positiv wahrzunehmen. Aber es gibt
einen zweiten Haken: Die Arbeitsweisen verändern sich derzeit
schneller, als ein Büro geplant und gebaut ist. Selbst wenn also
eine Planung den Mitarbeitenden gefällt, ist sie zum Zeitpunkt der
Realisierung bereits veraltet.
Daher gilt für die Planung, was auch für die Nutzung gilt: Sie
muss selbst agil, flexibel und kollaborativ sein und Teilhabe
ermöglichen, damit ebendiese Werte die Nutzung überdauern und
Flächen bedarfsgerecht und wandelbar bleiben. Daher begann das Team
der Ippolito Fleitz Group nicht mit der Planung, sondern mit dem
Management eines Beteiligungsprozesses. Das startete vor
Planungsbeginn und begleitete die Planungs- und Bauphase fünf Jahre
lang bis zur Fertigstellung im Jahr 2023.
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Für den Beiersdorf Campus entwarf die Ippolito Fleitz Group eine Innenarchitektur, die agiles und kollaboratives Arbeiten ermöglicht.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Offene Räume sind dabei mehr als ein Gestaltungansatz: Sie bieten maximale Flexibilität. Hier der Empfang mit cremedosenrunden Elementen.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Das offen gestaltete Café bietet viel Fläche für informelle Kommunikation.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Gestaltprägend sind die Beiersdorf-Farben blau und weiß, sowie verschiedene Haut- und Naturtöne, die das Unternehmensthema „Care beyond skin“ farblich zitieren.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Dazu kommt das Kreismotiv, das an die typischen Cremedosen erinnert.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Hauptthema sind aber die wandelbaren Räume, wie hier das Restaurant mit leichtem Mobiliar und zarten Vorhängen, die sich für Veranstaltungen zur Seite schieben lassen.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
06|25
Polstermöbel schaffen Behaglichkeit, Privatheit und eine greifbare Haptik im offenen und flexiblen Raumkonzept.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Im sogenannten „Collaboration Hub“ auf dem ersten Geschoss steht die kommunikative und kollaborative Arbeit der Teams im Vordergrund. Dafür lassen sich Wände verschieben und Räume bedarfsgerecht gestalten.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Es gibt verschiedene flexible Raumatmosphären für unterschiedliche Arbeitsweisen und Besprechungsformate.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
09|25
Mit Vorhängen lassen sich Räume schnell und stufenweise abteilen.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
10|25
Selbstverständlich gibt es auch klassische Besprechungsräume. Alle sind mit Medientechnik ausgestattet; hybride Teambesprechungen sind längst Standard.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Darüber hinaus gibt es viele andere Kommunikationsorte, Bereiche mit Sofas...
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
12|25
mit kleinen Sitznischen,...
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
13|25
mit großen Sitznischen,...
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
14|25
mit übergroßen Sitznischen...
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
15|25
und mit hölzernen Sitzstufen, die kleine Theater ausbilden.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
16|25
Auch auf der Bank schaukeln und den Gedanken nachhängen, kann produktive Arbeit sein.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
17|25
In den Bürogeschossen gruppieren sich feste Teams zu Teamnachbarschaften. Die Gestaltung dieser Bereiche obliegt jedem Team selbst und lässt sich schnell ändern.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
18|25
Meist gruppieren sich vier Arbeitsplätze zu einer Einheit, niedrige Seitenwände mit Tresen geben Anlehnung und Distanz beim Plausch mit Kolleg*innen.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
19|25
Der Beteiligungsprozess war umfangreich. Nach Befragungen und Workshops wurde ein digitales, dreidimensionales Raummodell des Geplanten erstellt, anhand dessen sich die Mitarbeitenden informieren und einbringen konnten.
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
20|25
Später wurde es zu einer Virtual-Reality-Umgebung weiterentwickelt. Per VR-Brille konnten die Beschäftigten ihre zukünftigen Arbeitsräume erkunden.
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
21|25
So sieht darin das Restaurant aus.
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
22|25
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
23|25
Grundriss des „Collaboration Hub“ auf dem ersten Obergeschoss
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
24|25
Grundriss der Teambereiche auf einem Regelgeschoss
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
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Beteiligungsprozess
Zunächst initiierte man Befragungen zur
Arbeitsplatzzufriedenheit. Dann wurden Workshops mit einer
kleineren Gruppe von Mitarbeitenden aus verschiedenen Bereichen
durchgeführt. Außerdem organisierte das Team Besuche bei
Unternehmen mit zeitgemäßen Bürokonzepten. Die Beschäftigten waren
bis in die Detailplanung eingebunden; später gab es
Baustellenführungen in großer Runde. In regelmäßigen Sprechstunden
und sogenannten Townhall-Meetings ließen sich Fragen und
Anmerkungen klären. Zudem testeten die Mitarbeitenden das
zukünftige Mobiliar in Probesitz-Formaten und
Einzelaufbauten.
Eigentlich kennen Planungsteams diese Herangehensweise aus
internen Prozessen: die ergebnisoffene Aufnahme eines Status Quo
und die permanente Überarbeitung im Entwurfsprozess. Das Vorgehen
bei Beiersdorf zeigt laut Peter Ippolito dennoch einen
Paradigmenwechsel in der Innenarchitektur: Der Prozess wird
wichtiger als das gestaltete Produkt. Denn das unterliegt ohnehin
einem ständigen Wandel.
Parallel zur Planung erstellte das Team eine virtuelle
Erkundungstour der zukünftigen Büroräume per App. Sie führte durch
ein digitales, dreidimensionales Raummodell, das den jeweiligen
Stand der Planungen zeigte und mit Spiel-Elementen Betrachtende zur
Interaktion aufforderte. Später wurde die 3D-Simulation zu einer
Virtual-Reality-Umgebung weiterentwickelt, sodass das neue Büro per
VR-Brille schon vor Fertigstellung erlebbar wurde.
Galerie
Für den Beiersdorf Campus entwarf die Ippolito Fleitz Group eine Innenarchitektur, die agiles und kollaboratives Arbeiten ermöglicht.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Offene Räume sind dabei mehr als ein Gestaltungansatz: Sie bieten maximale Flexibilität. Hier der Empfang mit cremedosenrunden Elementen.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
02|25
Das offen gestaltete Café bietet viel Fläche für informelle Kommunikation.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
03|25
Gestaltprägend sind die Beiersdorf-Farben blau und weiß, sowie verschiedene Haut- und Naturtöne, die das Unternehmensthema „Care beyond skin“ farblich zitieren.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Dazu kommt das Kreismotiv, das an die typischen Cremedosen erinnert.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Hauptthema sind aber die wandelbaren Räume, wie hier das Restaurant mit leichtem Mobiliar und zarten Vorhängen, die sich für Veranstaltungen zur Seite schieben lassen.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Polstermöbel schaffen Behaglichkeit, Privatheit und eine greifbare Haptik im offenen und flexiblen Raumkonzept.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
07|25
Im sogenannten „Collaboration Hub“ auf dem ersten Geschoss steht die kommunikative und kollaborative Arbeit der Teams im Vordergrund. Dafür lassen sich Wände verschieben und Räume bedarfsgerecht gestalten.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
08|25
Es gibt verschiedene flexible Raumatmosphären für unterschiedliche Arbeitsweisen und Besprechungsformate.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
09|25
Mit Vorhängen lassen sich Räume schnell und stufenweise abteilen.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
10|25
Selbstverständlich gibt es auch klassische Besprechungsräume. Alle sind mit Medientechnik ausgestattet; hybride Teambesprechungen sind längst Standard.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
11|25
Darüber hinaus gibt es viele andere Kommunikationsorte, Bereiche mit Sofas...
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
12|25
mit kleinen Sitznischen,...
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
13|25
mit großen Sitznischen,...
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
14|25
mit übergroßen Sitznischen...
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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und mit hölzernen Sitzstufen, die kleine Theater ausbilden.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
16|25
Auch auf der Bank schaukeln und den Gedanken nachhängen, kann produktive Arbeit sein.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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In den Bürogeschossen gruppieren sich feste Teams zu Teamnachbarschaften. Die Gestaltung dieser Bereiche obliegt jedem Team selbst und lässt sich schnell ändern.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Meist gruppieren sich vier Arbeitsplätze zu einer Einheit, niedrige Seitenwände mit Tresen geben Anlehnung und Distanz beim Plausch mit Kolleg*innen.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Der Beteiligungsprozess war umfangreich. Nach Befragungen und Workshops wurde ein digitales, dreidimensionales Raummodell des Geplanten erstellt, anhand dessen sich die Mitarbeitenden informieren und einbringen konnten.
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
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Später wurde es zu einer Virtual-Reality-Umgebung weiterentwickelt. Per VR-Brille konnten die Beschäftigten ihre zukünftigen Arbeitsräume erkunden.
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
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So sieht darin das Restaurant aus.
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
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Grundriss Erdgeschoss
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
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Grundriss des „Collaboration Hub“ auf dem ersten Obergeschoss
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
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Grundriss der Teambereiche auf einem Regelgeschoss
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
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Wohlfühlort
Die übergeordneten Ziele Kommunikation, Identifikation und
Flexibilität gehen bei der Innenarchitektur Hand-in-Hand. Im Sockel
des Gebäudes liegen der Empfang sowie ein Café und ein Restaurant.
Die Flächen sind als offene Kommunikationszonen schwellenlos
verbunden. Holzrippen überspannen die jeweiligen Bereiche und
sorgen zusammen mit gepolsterten Sitzinseln und -nischen für eine
warme, geborgene Atmosphäre und den notwendigen Schallschutz. Das
Restaurant lässt sich dank des flexiblen Mobiliars zur
Veranstaltungsfläche freiräumen. Die gesamte Gestaltung basiert auf
den identitätsprägenden Farben Blau und Weiß in Kombination mit
Holz und Textilien in verschiedenen Hauttönen, angelehnt an das
Unternehmensthema „Care beyond skin“. Sogar die für die Cremedose
typische Kreisform findet sich u.a. in Sichtschutzelementen, in
Polstermöbeln und Teppichen wieder.
Galerie
Für den Beiersdorf Campus entwarf die Ippolito Fleitz Group eine Innenarchitektur, die agiles und kollaboratives Arbeiten ermöglicht.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Offene Räume sind dabei mehr als ein Gestaltungansatz: Sie bieten maximale Flexibilität. Hier der Empfang mit cremedosenrunden Elementen.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Das offen gestaltete Café bietet viel Fläche für informelle Kommunikation.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
03|25
Gestaltprägend sind die Beiersdorf-Farben blau und weiß, sowie verschiedene Haut- und Naturtöne, die das Unternehmensthema „Care beyond skin“ farblich zitieren.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Dazu kommt das Kreismotiv, das an die typischen Cremedosen erinnert.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Hauptthema sind aber die wandelbaren Räume, wie hier das Restaurant mit leichtem Mobiliar und zarten Vorhängen, die sich für Veranstaltungen zur Seite schieben lassen.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
06|25
Polstermöbel schaffen Behaglichkeit, Privatheit und eine greifbare Haptik im offenen und flexiblen Raumkonzept.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
07|25
Im sogenannten „Collaboration Hub“ auf dem ersten Geschoss steht die kommunikative und kollaborative Arbeit der Teams im Vordergrund. Dafür lassen sich Wände verschieben und Räume bedarfsgerecht gestalten.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Es gibt verschiedene flexible Raumatmosphären für unterschiedliche Arbeitsweisen und Besprechungsformate.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Mit Vorhängen lassen sich Räume schnell und stufenweise abteilen.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
10|25
Selbstverständlich gibt es auch klassische Besprechungsräume. Alle sind mit Medientechnik ausgestattet; hybride Teambesprechungen sind längst Standard.
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Darüber hinaus gibt es viele andere Kommunikationsorte, Bereiche mit Sofas...
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mit kleinen Sitznischen,...
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
13|25
mit großen Sitznischen,...
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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mit übergroßen Sitznischen...
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und mit hölzernen Sitzstufen, die kleine Theater ausbilden.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Auch auf der Bank schaukeln und den Gedanken nachhängen, kann produktive Arbeit sein.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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In den Bürogeschossen gruppieren sich feste Teams zu Teamnachbarschaften. Die Gestaltung dieser Bereiche obliegt jedem Team selbst und lässt sich schnell ändern.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Meist gruppieren sich vier Arbeitsplätze zu einer Einheit, niedrige Seitenwände mit Tresen geben Anlehnung und Distanz beim Plausch mit Kolleg*innen.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
19|25
Der Beteiligungsprozess war umfangreich. Nach Befragungen und Workshops wurde ein digitales, dreidimensionales Raummodell des Geplanten erstellt, anhand dessen sich die Mitarbeitenden informieren und einbringen konnten.
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
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Später wurde es zu einer Virtual-Reality-Umgebung weiterentwickelt. Per VR-Brille konnten die Beschäftigten ihre zukünftigen Arbeitsräume erkunden.
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
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So sieht darin das Restaurant aus.
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
22|25
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
23|25
Grundriss des „Collaboration Hub“ auf dem ersten Obergeschoss
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
24|25
Grundriss der Teambereiche auf einem Regelgeschoss
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
25|25
Kollaboration
Über dem Sockel erhebt sich mit fünf Geschossen eine
Kammstruktur. Im ersten Obergeschoss liegen im Kammrücken große
Besprechungs- und Vortragsräume. Die fünf Kammzinken erweitern den
Kommunikationsraum zu einem sogenannten „Collaboration Hub mit
experimentellen Interaktionsflächen“. Es entstanden verschiedene
Besprechungszonen mit unterschiedlichen Gestaltungen und
Atmosphären für verschiedene Austauschformate: Es gibt kleine und
größere Sitzstufentheater, gemütliche Loungebereiche mit vielen
Pflanzen, Steh- und herkömmliche Besprechungstische, Flursofas und
Sitznischen. Die meisten der Polster- und Sitzmöbel sind leicht
verschiebbar und wechseln entsprechend innerhalb eines Bereiches
ihren Platz. Die Flächen lassen sich je nach Bedarf und spontan
durch die Mitarbeitenden selbst mit leichten Schiebewänden und
Vorhängen abtrennen oder zuschalten.
Galerie
Für den Beiersdorf Campus entwarf die Ippolito Fleitz Group eine Innenarchitektur, die agiles und kollaboratives Arbeiten ermöglicht.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
01|25
Offene Räume sind dabei mehr als ein Gestaltungansatz: Sie bieten maximale Flexibilität. Hier der Empfang mit cremedosenrunden Elementen.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Das offen gestaltete Café bietet viel Fläche für informelle Kommunikation.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
03|25
Gestaltprägend sind die Beiersdorf-Farben blau und weiß, sowie verschiedene Haut- und Naturtöne, die das Unternehmensthema „Care beyond skin“ farblich zitieren.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
04|25
Dazu kommt das Kreismotiv, das an die typischen Cremedosen erinnert.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Hauptthema sind aber die wandelbaren Räume, wie hier das Restaurant mit leichtem Mobiliar und zarten Vorhängen, die sich für Veranstaltungen zur Seite schieben lassen.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
06|25
Polstermöbel schaffen Behaglichkeit, Privatheit und eine greifbare Haptik im offenen und flexiblen Raumkonzept.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
07|25
Im sogenannten „Collaboration Hub“ auf dem ersten Geschoss steht die kommunikative und kollaborative Arbeit der Teams im Vordergrund. Dafür lassen sich Wände verschieben und Räume bedarfsgerecht gestalten.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Es gibt verschiedene flexible Raumatmosphären für unterschiedliche Arbeitsweisen und Besprechungsformate.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Mit Vorhängen lassen sich Räume schnell und stufenweise abteilen.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
10|25
Selbstverständlich gibt es auch klassische Besprechungsräume. Alle sind mit Medientechnik ausgestattet; hybride Teambesprechungen sind längst Standard.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
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Darüber hinaus gibt es viele andere Kommunikationsorte, Bereiche mit Sofas...
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
12|25
mit kleinen Sitznischen,...
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
13|25
mit großen Sitznischen,...
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
14|25
mit übergroßen Sitznischen...
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
15|25
und mit hölzernen Sitzstufen, die kleine Theater ausbilden.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
16|25
Auch auf der Bank schaukeln und den Gedanken nachhängen, kann produktive Arbeit sein.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
17|25
In den Bürogeschossen gruppieren sich feste Teams zu Teamnachbarschaften. Die Gestaltung dieser Bereiche obliegt jedem Team selbst und lässt sich schnell ändern.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
18|25
Meist gruppieren sich vier Arbeitsplätze zu einer Einheit, niedrige Seitenwände mit Tresen geben Anlehnung und Distanz beim Plausch mit Kolleg*innen.
Bild: Philip Kottlorz, Stuttgart
19|25
Der Beteiligungsprozess war umfangreich. Nach Befragungen und Workshops wurde ein digitales, dreidimensionales Raummodell des Geplanten erstellt, anhand dessen sich die Mitarbeitenden informieren und einbringen konnten.
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
20|25
Später wurde es zu einer Virtual-Reality-Umgebung weiterentwickelt. Per VR-Brille konnten die Beschäftigten ihre zukünftigen Arbeitsräume erkunden.
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
21|25
So sieht darin das Restaurant aus.
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
22|25
Grundriss Erdgeschoss
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
23|25
Grundriss des „Collaboration Hub“ auf dem ersten Obergeschoss
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
24|25
Grundriss der Teambereiche auf einem Regelgeschoss
Bild: Ippolito Fleitz Group, Stuttgart
25|25
Teametagen
Auch in den Büroetagen darüber reihen sich entlang der mittigen
Gebäudeachsen kommunikative Bereiche mit kleinen Lounge- und
Besprechungsbereichen. Allerdings sind die angelagerten Flächen
selbst kleinteiliger zoniert, mit offenen, zu kleinen Gruppen
gefassten Arbeitsplätzen und geschlossenen Raum-in-Raum-Modulen.
Diese Bereiche sind festen Teams und Teamnachbarschaften
zugeordnet. Diese durften ihre Teamräume frei einteilen und
gestalten. Auch zukünftig lassen sich diese Flächen leicht und ohne
hohe Baukosten umgestalten und ermöglichen so eine permanente
Transformation des Raumes für schnell wechselnde Anforderungen. Bei
der Ippolito Fleitz Group spricht man vom „Möglichkeitsraum, in dem
Teams die Freiheit und die Ressourcen haben, neue Ideen zu
entwickeln, zu experimentieren und innovative Lösungen zu
finden“.
Bautafel
Architektur: Ippolito Fleitz Group (Innenarchitektur), Hadi Teherani (Architektur) Projektbeteiligte: Lichtwerke, Köln (Lichtplanung) Bauherr*in: Beiersdorf Standort: Beiersdorfstraße 1-9, 22529 Hamburg Fertigstellung: 2023 Bildnachweis: Philip Kottlorz, Stuttgart
Bei der Digitalisierung hilft ein Innovationsmanagement, mit dem die Teams systematisch zu neuen, ungewöhnlichen Ideen und Lösungen finden.
Bauwerke zum Thema
Das neue Open-Office von McDonald's in Crissier (Schweiz) zeigt mal mehr, mal weniger subtil die Firmen-CI.
Bild: Mint Architecture / Oliver Rust
Case Studies - Büromanagement
McDonald's in Crissier
Die Planung von Open-Space-Büros muss sich an den unterschiedlichen Arbeitsweisen und Bedürfnissen der Teams orientieren. Spezielle Tools helfen, diese systematisch zu erfassen.
Das Wiener Studentenwohnheim des Betreibers Lumis Student Living bietet 390 Appartements auf dem Campus der FH.
Bild: ATP architekten ingenieure/Kuball, Wien
Case Studies - Büromanagement
Lumis Student Living in Wien
Effizienz beim Planen von Studierendenwohnheimen
Das neue Open-Office von McDonald's in Crissier (Schweiz) zeigt mal mehr, mal weniger subtil die Firmen-CI.
Bild: Mint Architecture / Oliver Rust
Case Studies - Büromanagement
McDonald's in Crissier
Räume für flexibles Arbeiten
Wie ein Wal im Wasser mäandert der von D:4 geplante Kita-Neubau in Berlin auf und ab.
Bild: Werner Huthmacher, Berlin
Case Studies - Büromanagement
Kita Jona und der Wal in Berlin
Neubau einer Kindertagesstätte
Das St. Vinzenzhaus wurde 1839 als Erweiterung des allgemeinen Krankenhauses erbaut. Hier, vor den Toren Münchens, sollten sich die Kranken erholen. Heute liegt das Areal mitten in der Ludwigsvorstadt.
Bild: Kai Otto Architekten / Ines Jenewein, Hilton Ashta
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St. Vinzenzhaus in München
Sanierung eines historischen Krankenpflegehauses
Das CRCRL Haus ist der Umbau und die Aufstockung einer ehemaligen Fassladehalle in Berlin-Neukölln.
Bild: Sarah Metwally-Sadowsky, Berlin
Case Studies - Büromanagement
CRCLR-Haus in Berlin
Fortschrittlich von der Planung bis zur Ausführung
Der Entwurf für das 2022 fertiggestellte Eiswerk am Berliner Spreeufer revitalisiert das ehemalige Areal der Eisfabrik durch ein diverses Nutzungskonzept.
Bild: Noam Rosenthal -Trockenland Management, Berlin
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Eiswerk in Berlin
Effiziente Formfindung mit parametrischen Entwurfsprozessen
Das Grundstück des Wohnhauses an der Aigner-Rollet-Allee ist im Besitz der Stadt Graz und wurde von der Siedlungsgenossenschaft Ennstal mit Fördermitteln des Landes Steiermark errichtet.
Bild: Simon Oberhofer
Case Studies - Büromanagement
Wohnbau Aigner-Rollett-Allee in Graz
Schnittstellen im Überblick
Für die Außenwände, die Tragstruktur und die Geschossdecken kamen vorgefertigte Brettschichtholzplatten zum Einsatz
Bild: Paul Ott, Graz
Case Studies - Büromanagement
Zentrum Reininghaus Süd in Graz
Effiziente Ressourcenplanung im Großprojekt
Für die norwegische Hafenstadt Kristiansund planen und bauen C. F. Møller Architects aus Oslo ein neues Opern-, Museums- und Kulturzentrum.
Bild: C.F. Møller, Oslo
Case Studies - Büromanagement
Opern-, Museums- und Kulturzentrum in Kristiansund
Neue kulturelle Mitte für die norwegische Hafenstadt
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