Vom ehemaligen Militärkrankenhaus zum Innovationscampus
In Berlin-Dahlem, unweit der Freien Universität, wird ein
ehemaliges Krankenhaus kernsaniert und zum Innovationszentrum
umgebaut. Die Planung der Leistungsphasen 2-8 übernahm das
Architekturbüro Heinlewischer, beauftragt durch die Berliner
Landesgesellschaft WISTA Management. Das Projekt wird mit 45
Millionen Euro aus GRW-Mitteln (zur Förderung strukturschwacher
Regionen; GRW = Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Regionalen
Wirtschaftsstruktur“) staatlich gefördert.
Galerie
Der Bau des Innovationscampus in Berlin-Dahlem schreitet voran. Im Zentrum des Campus entsteht auf dem ehemaligen Militärkrankenhaus der US-Army das neue FUBIC Innovationszentrum nach Plänen des Berliner Architekturbüros Heinlewischer.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
01|19
24 Jahre nutzte man den neuen Komplex als Militärkrankenhaus, bevor er 1994 an das Land Berlin ging und 2006 zu einem sogenannten Lost Place deklariert wurde.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
02|19
Der großflächige Bestand wurde kernsaniert, von seinen Anbauten befreit und um zwei Geschosse erweitert.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
03|19
Auf der neuen Bruttogeschossfläche von rund 30.000 Quadratmetern soll künftig Platz für bis zu 80 Start-ups und junge Unternehmen geschaffen werden.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
04|19
Baustelle
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
05|19
Die Entkernung des Krankenhauses sowie die Ergänzung der beiden Geschosse sind abgeschlossen...
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
06|19
...zwei Jahre nach Baubeginn feierte das FUBIC im Oktober 2025 Richtfest; die Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
07|19
Neben der CO2-Ersparnis durch Erhalt des Bestandes (etwa 3.500 Tonnen) liegt die Besonderheit des Innovationszentrums in der Realisierung als Nur-Stromprojekt.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
08|19
Aushub zwischen Bestandsfundamenten
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
09|19
Der Raum zwischen den Bestandsfundamenten wurde mit einer Neu-Gründung versehen.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
10|19
Nach dem Abbruch der Zwischendecke wurden die Bestandsstützen ertüchtigt.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
11|19
Herstellung zweigeschossiger Hauptstützen im Untergeschoss.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
12|19
Grundrisse
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
13|19
Schnitte
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
14|19
Schnitt Neubau
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
15|19
Perspektivschnitt durch die kommunikative Mitte
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
16|19
Darstellung des Bauablaufs im BIM Modell
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
17|19
Solibri: Kollision zwischen Wassertank und Träger
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
18|19
Solibri: Die Nähe zwischen der Leitung und Unterzug könnte zu Komplikationen bei der Montage führen.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
19|19
Inmitten des 50.000 Quadratmeter umfassenden FUBIC-Campus
(Business and Innovation Center next to Freie Universität Berlin
Campus) steht das seit 2006 brachliegende Krankenhaus. Erbaut
wurde es in den Siebzigerjahren an Stelle des Kreiskrankenhauses
Groß-Lichterfelde, welches zuvor als Hauptgesundheitszentrum der
US-Armee diente. 24 Jahre nutzte man den neuen Komplex als
Militärkrankenhaus, bevor er 1994 an das Land Berlin ging und 2006
zum „Lost Place“ deklariert wurde. Der großflächige Bestandsbau
gliedert sich in einen eingeschossigen Sockel, einen
viergeschossigen Riegel und zwei eingeschobene Anbauten, die das
Sockelgeschoss überhöhen. Der Riegel wird von drei Kernen, jeweils
an den Enden und im Zentrum des Gebäudes, durchstoßen.
Galerie
Der Bau des Innovationscampus in Berlin-Dahlem schreitet voran. Im Zentrum des Campus entsteht auf dem ehemaligen Militärkrankenhaus der US-Army das neue FUBIC Innovationszentrum nach Plänen des Berliner Architekturbüros Heinlewischer.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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24 Jahre nutzte man den neuen Komplex als Militärkrankenhaus, bevor er 1994 an das Land Berlin ging und 2006 zu einem sogenannten Lost Place deklariert wurde.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Der großflächige Bestand wurde kernsaniert, von seinen Anbauten befreit und um zwei Geschosse erweitert.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
03|19
Auf der neuen Bruttogeschossfläche von rund 30.000 Quadratmetern soll künftig Platz für bis zu 80 Start-ups und junge Unternehmen geschaffen werden.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Baustelle
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
05|19
Die Entkernung des Krankenhauses sowie die Ergänzung der beiden Geschosse sind abgeschlossen...
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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...zwei Jahre nach Baubeginn feierte das FUBIC im Oktober 2025 Richtfest; die Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Neben der CO2-Ersparnis durch Erhalt des Bestandes (etwa 3.500 Tonnen) liegt die Besonderheit des Innovationszentrums in der Realisierung als Nur-Stromprojekt.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
08|19
Aushub zwischen Bestandsfundamenten
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
09|19
Der Raum zwischen den Bestandsfundamenten wurde mit einer Neu-Gründung versehen.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
10|19
Nach dem Abbruch der Zwischendecke wurden die Bestandsstützen ertüchtigt.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
11|19
Herstellung zweigeschossiger Hauptstützen im Untergeschoss.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
12|19
Grundrisse
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
13|19
Schnitte
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
14|19
Schnitt Neubau
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
15|19
Perspektivschnitt durch die kommunikative Mitte
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
16|19
Darstellung des Bauablaufs im BIM Modell
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
17|19
Solibri: Kollision zwischen Wassertank und Träger
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
18|19
Solibri: Die Nähe zwischen der Leitung und Unterzug könnte zu Komplikationen bei der Montage führen.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Die klare Struktur eignet sich gut für eine Umnutzung; das
viergeschossige Gebäude wurde lediglich von den Anbauten befreit
und um zwei Geschosse erweitert. Auf einer Bruttogeschossfläche von
rund 30.000 Quadratmetern soll künftig Platz sein für bis zu 80
technologieorientierte Start-ups und junge Unternehmen aus dem
Life-Science-Sektor sowie für die Gesundheitswirtschaft und
Informatik. Die Büroräume sollen vorwiegend im ersten und zweiten
Obergeschoss angesiedelt werden, während die darüberliegenden
Geschosse für Laborbereiche vorgesehen sind. Im Sockelgeschoss wird
man künftig von einem teils zweigeschossigen Raum empfangen, in dem
verschiedene Nutzungen möglich sind. Durch den Empfangsbereich
erschließt man zudem das erste Obergeschoss mit Cafeteria und
Dachterrasse.
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Der Bau des Innovationscampus in Berlin-Dahlem schreitet voran. Im Zentrum des Campus entsteht auf dem ehemaligen Militärkrankenhaus der US-Army das neue FUBIC Innovationszentrum nach Plänen des Berliner Architekturbüros Heinlewischer.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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24 Jahre nutzte man den neuen Komplex als Militärkrankenhaus, bevor er 1994 an das Land Berlin ging und 2006 zu einem sogenannten Lost Place deklariert wurde.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Der großflächige Bestand wurde kernsaniert, von seinen Anbauten befreit und um zwei Geschosse erweitert.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Auf der neuen Bruttogeschossfläche von rund 30.000 Quadratmetern soll künftig Platz für bis zu 80 Start-ups und junge Unternehmen geschaffen werden.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Baustelle
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Die Entkernung des Krankenhauses sowie die Ergänzung der beiden Geschosse sind abgeschlossen...
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...zwei Jahre nach Baubeginn feierte das FUBIC im Oktober 2025 Richtfest; die Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Neben der CO2-Ersparnis durch Erhalt des Bestandes (etwa 3.500 Tonnen) liegt die Besonderheit des Innovationszentrums in der Realisierung als Nur-Stromprojekt.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Aushub zwischen Bestandsfundamenten
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Der Raum zwischen den Bestandsfundamenten wurde mit einer Neu-Gründung versehen.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Nach dem Abbruch der Zwischendecke wurden die Bestandsstützen ertüchtigt.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Herstellung zweigeschossiger Hauptstützen im Untergeschoss.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Grundrisse
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
13|19
Schnitte
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Schnitt Neubau
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Perspektivschnitt durch die kommunikative Mitte
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Darstellung des Bauablaufs im BIM Modell
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Solibri: Kollision zwischen Wassertank und Träger
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Solibri: Die Nähe zwischen der Leitung und Unterzug könnte zu Komplikationen bei der Montage führen.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Teile des
Campus sind bereits fertig und in Betrieb, etwa der FUHUB des
Unternehmens Driven Investment – das erste von sechs privat
finanzierten Büro- und Laborgebäuden.Sie schaffen zusätzliche
66.000 Quadratmeter Geschossfläche auf dem Gelände.Auch am
Campus-Zentrum gehen die Arbeiten voran: Die Entkernung des
Krankenhauses und die Aufstockung sind abgeschlossen.Zwei Jahre
nach Baubeginn feierte das FUBIC im Oktober 2025 Richtfest, die
Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant.
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Der Bau des Innovationscampus in Berlin-Dahlem schreitet voran. Im Zentrum des Campus entsteht auf dem ehemaligen Militärkrankenhaus der US-Army das neue FUBIC Innovationszentrum nach Plänen des Berliner Architekturbüros Heinlewischer.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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24 Jahre nutzte man den neuen Komplex als Militärkrankenhaus, bevor er 1994 an das Land Berlin ging und 2006 zu einem sogenannten Lost Place deklariert wurde.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Der großflächige Bestand wurde kernsaniert, von seinen Anbauten befreit und um zwei Geschosse erweitert.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Auf der neuen Bruttogeschossfläche von rund 30.000 Quadratmetern soll künftig Platz für bis zu 80 Start-ups und junge Unternehmen geschaffen werden.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Baustelle
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Die Entkernung des Krankenhauses sowie die Ergänzung der beiden Geschosse sind abgeschlossen...
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...zwei Jahre nach Baubeginn feierte das FUBIC im Oktober 2025 Richtfest; die Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
07|19
Neben der CO2-Ersparnis durch Erhalt des Bestandes (etwa 3.500 Tonnen) liegt die Besonderheit des Innovationszentrums in der Realisierung als Nur-Stromprojekt.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Aushub zwischen Bestandsfundamenten
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
09|19
Der Raum zwischen den Bestandsfundamenten wurde mit einer Neu-Gründung versehen.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Nach dem Abbruch der Zwischendecke wurden die Bestandsstützen ertüchtigt.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Herstellung zweigeschossiger Hauptstützen im Untergeschoss.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
12|19
Grundrisse
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
13|19
Schnitte
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
14|19
Schnitt Neubau
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
15|19
Perspektivschnitt durch die kommunikative Mitte
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Darstellung des Bauablaufs im BIM Modell
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Solibri: Kollision zwischen Wassertank und Träger
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Solibri: Die Nähe zwischen der Leitung und Unterzug könnte zu Komplikationen bei der Montage führen.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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CO₂ einsparen, Energie gewinnen
Neben der CO₂-Ersparnis durch den Erhalt des Bestandes (etwa
3.500 Tonnen) liegt die Besonderheit des Innovationszentrums in der
Realisierung als Nur-Stromprojekt; es soll CO₂-frei, das heißt
ausschließlich über erneuerbare Energien versorgt werden. Wie das
bei einem Gebäude von solchem Umfang gelingt, kann man unter
anderem an der geplanten Fassade ablesen. Eine klare visuelle
Trennung zeichnet sich künftig zwischen Bestand und Neubau ab.
Während der Bestand seine weiße Bandfassade aus Blechpaneelen
behält, soll die Aufstockung umlaufend mit einer dunklen, vertikal
gegliederten Photovoltaik-Fassade bekleidet werden, die gemeinsam
mit der Dachanlage einen wesentlichen Beitrag zur Stromversorgung
des Gebäudes leistet. Hinzu kommen ein großer Batteriespeicher und
vier Eisspeicherbauwerke, die als energetische Puffer zur Abdeckung
der Spitzenlast in die Gesamtanlage eingebaut wurden.
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Der Bau des Innovationscampus in Berlin-Dahlem schreitet voran. Im Zentrum des Campus entsteht auf dem ehemaligen Militärkrankenhaus der US-Army das neue FUBIC Innovationszentrum nach Plänen des Berliner Architekturbüros Heinlewischer.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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24 Jahre nutzte man den neuen Komplex als Militärkrankenhaus, bevor er 1994 an das Land Berlin ging und 2006 zu einem sogenannten Lost Place deklariert wurde.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Der großflächige Bestand wurde kernsaniert, von seinen Anbauten befreit und um zwei Geschosse erweitert.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Auf der neuen Bruttogeschossfläche von rund 30.000 Quadratmetern soll künftig Platz für bis zu 80 Start-ups und junge Unternehmen geschaffen werden.
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Baustelle
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Die Entkernung des Krankenhauses sowie die Ergänzung der beiden Geschosse sind abgeschlossen...
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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...zwei Jahre nach Baubeginn feierte das FUBIC im Oktober 2025 Richtfest; die Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Neben der CO2-Ersparnis durch Erhalt des Bestandes (etwa 3.500 Tonnen) liegt die Besonderheit des Innovationszentrums in der Realisierung als Nur-Stromprojekt.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Aushub zwischen Bestandsfundamenten
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Der Raum zwischen den Bestandsfundamenten wurde mit einer Neu-Gründung versehen.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Nach dem Abbruch der Zwischendecke wurden die Bestandsstützen ertüchtigt.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Herstellung zweigeschossiger Hauptstützen im Untergeschoss.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Grundrisse
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
13|19
Schnitte
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Schnitt Neubau
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Perspektivschnitt durch die kommunikative Mitte
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Darstellung des Bauablaufs im BIM Modell
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
17|19
Solibri: Kollision zwischen Wassertank und Träger
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Solibri: Die Nähe zwischen der Leitung und Unterzug könnte zu Komplikationen bei der Montage führen.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Effiziente und ressourcenschonende Bauablaufplanung
Beim Bauen im Bestand gibt es bekanntlich immer die eine oder
andere Überraschung. Damit diese nicht zu einer Kostenexplosion
führt, bedarf es besonderer Präzision, einer vorausschauenden
Bauablaufplanung sowie einer Menge Kommunikations- und
Koordinationsarbeit. Mithilfe des BIM-Modells ließen sich die
komplexen Abläufe detailliert darstellen, sodass die Kommunikation
zwischen allen Planungs- und Baubeteiligten deutlich verbessert
werden konnte. Der regelmäßige Modellabgleich als
Soll-Ist-Darstellung begleitete den Entkernungs- und Bauprozess,
sodass immer ein aktueller Stand des tatsächlichen Gebäudes zu
allen Zeiten eingesehen und als Grundlage verwendet werden konnte.
Dafür ist eine kontinuierliche und parallel laufende Pflege des
Modells von allen beteiligten Fachdisziplinen notwendig.
»Bauen, insbesondere im Bestand, ist immer eine
Teamleistung. Eine gelingende Kommunikation zwischen allen an
Planung und Bau Beteiligten ist ein entscheidender Erfolgsfaktor.
Das BIM-Modell ist dafür ein hervorragendes
Werkzeug.« Carl von Jagwitz, Projektleiter
heinlewischer
Um
Kollisionen und kritische Situationen zu vermeiden, setzte das
Planungsteam das digitale Qualitätssicherungswerkzeug
Solibri zur Modellprüfung ein.Das BIM-basierte Tool
prüft die digitalen Modelle strukturiert und integriert sie in den
Workflow.Heinlewischer entwickelte
und optimierte die Prüfregeln eigens für dieses Projekt.So erkannte
das Team etwa Kollisionen zwischen Stahlträgern und Wassertank
frühzeitig und passte die Planung an.Auch bei der
Leitungsplanung bewährte sich das Tool: Kritische Montagemomente
ließen sich im Voraus klären und Komplikationen auf der Baustelle
vermeiden.
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Der Bau des Innovationscampus in Berlin-Dahlem schreitet voran. Im Zentrum des Campus entsteht auf dem ehemaligen Militärkrankenhaus der US-Army das neue FUBIC Innovationszentrum nach Plänen des Berliner Architekturbüros Heinlewischer.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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24 Jahre nutzte man den neuen Komplex als Militärkrankenhaus, bevor er 1994 an das Land Berlin ging und 2006 zu einem sogenannten Lost Place deklariert wurde.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
02|19
Der großflächige Bestand wurde kernsaniert, von seinen Anbauten befreit und um zwei Geschosse erweitert.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Auf der neuen Bruttogeschossfläche von rund 30.000 Quadratmetern soll künftig Platz für bis zu 80 Start-ups und junge Unternehmen geschaffen werden.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Baustelle
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05|19
Die Entkernung des Krankenhauses sowie die Ergänzung der beiden Geschosse sind abgeschlossen...
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
06|19
...zwei Jahre nach Baubeginn feierte das FUBIC im Oktober 2025 Richtfest; die Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
07|19
Neben der CO2-Ersparnis durch Erhalt des Bestandes (etwa 3.500 Tonnen) liegt die Besonderheit des Innovationszentrums in der Realisierung als Nur-Stromprojekt.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Aushub zwischen Bestandsfundamenten
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
09|19
Der Raum zwischen den Bestandsfundamenten wurde mit einer Neu-Gründung versehen.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Nach dem Abbruch der Zwischendecke wurden die Bestandsstützen ertüchtigt.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
11|19
Herstellung zweigeschossiger Hauptstützen im Untergeschoss.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
12|19
Grundrisse
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
13|19
Schnitte
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
14|19
Schnitt Neubau
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
15|19
Perspektivschnitt durch die kommunikative Mitte
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
16|19
Darstellung des Bauablaufs im BIM Modell
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
17|19
Solibri: Kollision zwischen Wassertank und Träger
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
18|19
Solibri: Die Nähe zwischen der Leitung und Unterzug könnte zu Komplikationen bei der Montage führen.
Bild: Heinlewischer Architekten, Berlin
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Potenziale: Mängel- und Vergabemanagement
Bei
öffentlichen Projekten vergibt man die Gewerke oft einzeln.Alle
Beteiligten müssen sich daher schnell einarbeiten.Das
Vergabemanagement steht vor der Aufgabe, die Anforderungen an
BIM und
Kollisionsprüfung bei der Ausschreibung klar zu formulieren.Ziel ist eine
transparente Planung bis zur Werk- und Montageplanung, insbesondere
bei der Haustechnik – und das trotz eines möglichst breiten,
mittelständisch geprägten Bieterkreises.Baumängel
lassen sich mit dem BIM-Modell und integrierten Softwarelösungen
wie Planradar dokumentieren; diese Methode befindet sich
noch in der Testphase.
Video
Gründungszentrum FUBIC in Berlin Dahlem
Bautafel
Architektur: Heinlewischer Architekten, Belin Bauherr*in: WISTA Management, Berlin Fertigstellung: voraussichtlich 2026 Standort: Fabeckstraße 60-62, 14195 Berlin Bildnachweis: Heinlewischer Architekten, Berlin (Bilder und Pläne)
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