Konzeptionelle Weiterentwicklung des Wasserfußabdrucks

Forschungsbericht der TU Berlin

Der Konsum von Waren und Dienstleistungen wirkt sich auf die Umwelt und in der Regel auch auf die Ressource Wasser aus. Welche wasserbezogenen Umweltauswirkungen Deutschland als einer der fünf größten Konsumierenden-Märkte weltweit verursacht, wurde im Rahmen eines Forschungsvorhabens am Fachgebiet für Sustainable Engineering der TU Berlin untersucht. Die Ergebnisse fasst der Abschlussbericht Konzeptionelle Weiterentwicklung des Wasserfußabdrucks zusammen.

Galerie

Der Wasserfußabdruck wurde als Äquivalent des CO-Fußabdrucks entwickelt und ist ein Indikator für die Wassernutzung eines Landes, eines Unternehmens oder einer Person. Neben dem direkten Wasserverbrauch beinhaltet er auch das Wasser, das für die Produktion von Lebensmitteln, Kleidung und industriellen Gütern verwendet wird. Zur Bewertung wird der Wasserverbrauch in drei Kategorien eingeteilt (s.a. Fachwissen zum Thema: Wasserarten und -qualitäten):

  • Blaues Wasser: Grund- und Oberflächenwasser – wird zur Herstellung eines Produktes genutzt und ist nicht in Gewässer rückführbar
  • Grünes Wasser: Boden- und Regenwasser – wird von Pflanzen aufgenommen und verdunstet, ist relevant für landwirtschaftliche Produkte
  • Graues Wasser: bei der Herstellung eines Produkts verschmutztes Wasser, beispielsweise durch Pflanzenschutz- oder Düngemittel in der Landwirtschaft. Oder die Wassermenge, die nötig wäre, um das verschmutzte Wasser so weit zu verdünnen, dass es wieder die gesetzlich geforderten Qualitätsstandards erreicht

Der Bericht enthält Konzepte, Standards, Tools, Datenbanken und Wirkungsabschätzungsmethoden zum Wasserfußabdruck sowie die Belastbarkeitsgrenzen des durch Konsum induzierten Wasserverbrauchs in Deutschland. Aus den gesammelten Erkenntnisse haben die Autor*innen Handlungsempfehlungen für die Erfassung und Verringerung dieses Wasserfußabdrucks abgeleitet.

Der vom Umweltbundesamt beauftragte Abschlussbericht umfasst 168 Seiten und kann auf dessen Website als Pdf-Datei kostenlos heruntergeladen werden. Hier finden sich auch weitere Informationen zum Wasserfußabdruck (s. Surftipps).

Fachwissen zum Thema

Die weltweite Wasserknappheit verschärft sich rasant. Ein Hauptfaktor ist der hohe Wasserverbrauch, insbesondere in Landwirtschaft, Industrie und städtischen Gebieten.

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Salzwasser macht etwa 97 % der gesamten Wasservorkommen der Erde aus.

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Einführung

Wasserarten und -qualitäten

Süß- und Salzwasser; Oberflächenwasser, Niederschlagswasser, Grundwasser; Grau- und Schwarzwasser; blaues und grünes Wasser

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Genaue Kenntnisse des Klimas sind elementare Voraussetzungen für baukonstruktive und bauphysikalische Planungen.

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Konzeptionelle Weiterentwicklung des Wasserfußabdrucks

Abschlussbericht eines Forschungsvorhabens am Fachgebiet Sustainable Engineering der TU Berlin.

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Abschlussbericht eines Forschungsvorhabens am Fachgebiet für Sustainable Engineering der TU Berlin im Auftrag des Umweltbundesamtes.

Kostenrechner für die dezentrale Regenwasserbewirtschaftung

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