In Ballungsregionen ist günstiger Wohnraum rar. Der sogenannte
Hamburger Standard, eine experimentelle Wohnungsbauinitiative der
Stadt Hamburg, soll die Baukosten für öffentlich geförderte
Wohnungen um bis zu 30 Prozent auf maximal 3.000 Euro pro
Quadratmeter Wohnfläche reduzieren. Das soll über kostenreduzierte
Baustandards, optimierte Planungsprozesse und beschleunigte
Verfahren funktionieren und bedarf einer Änderung bestehender
Gesetze und einer hohen Digitalisierung von Arbeits-, Verwaltungs-
und Genehmigungsprozessen.
Galerie
Das Hamburger Mehrfamilienhaus Am Horner Moor, geplant von Stadtblick Architekten, beweist, günstiger Wohnraum ist möglich, ohne den Wohnkomfort oder die technischen Regeln zu missachten.
Bild: Stadtblick Architekten
01|09
Die Klinker-Holz-Fassade bietet Einsparpotenzial, sorgt aber auch für eine hochwertige Optik.
Bild: Stadtblick Architekten
02|09
Die sinnvolle und effiziente Erschließung ist eine Sparmaßnahme. Auf den Aufzug und die Barrierefreiheit wird hier trotzdem nicht verzichtet.
Bild: Stadtblick Architekten
03|09
Ein offener, weiter Wohnraum mit Einbauküche und Industrieparket. Das spart Geld für trennende Bauteile und erhöht zugleich den Wert der Wohnung.
Bild: Stadtblick Architekten
04|09
Die Einbauküche darf einfach und günstig sein, doch zeitgemäß und voll ausgestattet erhöht sie den Wert der Wohnung.
Bild: Stadtblick Architekten
05|09
Im Bad sind Standardprodukte verbaut, Fliesen sind nur im Spritzbereich verlegt. Das spart Kosten, reduziert aber nicht den Wohnkomfort.
Bild: Stadtblick Architekten
06|09
Der effiziente Grundriss ist entscheidend: kompakte Flurflächen, innenliegende Neben- und Sanitärräume zugunsten größerer und hellerer Wohnflächen.
Bild: Stadtblick Architekten
07|09
Die gedämmte Fassade ist einfach und verspringt kaum. Die Holzverkleidung der Loggien sind vorgesetzt, beleben die Fassade und schaffen mehr Privatsphäre. Auch das spart Kosten.
Bild: Stadtblick Architekten
08|09
Die Baukostengruppen 300 und 400 bieten das größte Einsparpotenzial. Hier kann das Gebäude fast 30 Prozent der üblichen Kosten nur über die Reduzierung der Baustandards einsparen, ohne Einbußen im Wohnkomfort oder bei der bautechnischen Qualität.
Bild: Stadtblick Architekten
09|09
Baustandards senken
Das sei aktuell nicht realistisch und nicht umsetzbar,
kritisiert der Architekt Stefan Scholz von Stadtblick Architekten.
Er verweist auf eine Alternative: Sein Team zeigt mit der Planung
eines Hamburger Wohngebäudes, dass sich Kosten alleine über
reduzierte Baustandards stark senken lassen. Das
Mehrfamilienhaus Am Horner Moor hat deutlich weniger
Bruttobaukosten als die durchschnittliche Hamburger Neubauwohnung,
bei vergleichsweise hoher Bauqualität und Ausstattung. So hat das
Gebäude eine Klinkerfassade, einen Aufzug, eine zentrale
Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und daher einen
KfW-Effizienhaus-40-Standard, Einbauküchen und Parkettböden.
Trotzdem lagen die Bruttobaukosten bei nur 3.693 Euro pro
Quadratmeter Wohnfläche. Bezogen auf die für die Einsparung
relevantesten Baukostengruppen 300 und 400 betragen die
Bruttobaukosten nur 2.750 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, das
sind fast dreißig Prozent unter den vergleichbaren
Durchschnittswerten. Nach Berechnungen von Stadtblick Architekten
und der HafenCity Universität Hamburg wären beim selben Projekt,
aber mit einfacher Putzfassade und ohne Lüftungsanlage, weitere
zehn Prozent Mehreinsparungen drin. Dann würden die Kosten dieses
Gebäudes nur über die reduzierten Baustandards den im Hamburger
Standard geforderten Baukostenrahmen fast erreichen. Dabei wurden
die anerkannten Regeln der Technik, wie zum Schallschutz,
eingehalten. Wie das funktioniert? Hier verrät Stefan Scholz,
welche sieben Faktoren die Kosten für den Wohnungsbau deutlich
senken:
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Das Hamburger Mehrfamilienhaus Am Horner Moor, geplant von Stadtblick Architekten, beweist, günstiger Wohnraum ist möglich, ohne den Wohnkomfort oder die technischen Regeln zu missachten.
Bild: Stadtblick Architekten
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Die Klinker-Holz-Fassade bietet Einsparpotenzial, sorgt aber auch für eine hochwertige Optik.
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Die sinnvolle und effiziente Erschließung ist eine Sparmaßnahme. Auf den Aufzug und die Barrierefreiheit wird hier trotzdem nicht verzichtet.
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Ein offener, weiter Wohnraum mit Einbauküche und Industrieparket. Das spart Geld für trennende Bauteile und erhöht zugleich den Wert der Wohnung.
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Die Einbauküche darf einfach und günstig sein, doch zeitgemäß und voll ausgestattet erhöht sie den Wert der Wohnung.
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Im Bad sind Standardprodukte verbaut, Fliesen sind nur im Spritzbereich verlegt. Das spart Kosten, reduziert aber nicht den Wohnkomfort.
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Der effiziente Grundriss ist entscheidend: kompakte Flurflächen, innenliegende Neben- und Sanitärräume zugunsten größerer und hellerer Wohnflächen.
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Die gedämmte Fassade ist einfach und verspringt kaum. Die Holzverkleidung der Loggien sind vorgesetzt, beleben die Fassade und schaffen mehr Privatsphäre. Auch das spart Kosten.
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Die Baukostengruppen 300 und 400 bieten das größte Einsparpotenzial. Hier kann das Gebäude fast 30 Prozent der üblichen Kosten nur über die Reduzierung der Baustandards einsparen, ohne Einbußen im Wohnkomfort oder bei der bautechnischen Qualität.
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1. Erhöhe die Flächenauslastung
Ein wirtschaftliches Gebäude hat eine günstige Proportion
zwischen umbautem Raum und notwendigen Bauteilen. Wenn zum Beispiel
statt zwei Geschossen drei gebaut werden können, bleiben Gründungs-
und Dachflächen gleich, aber ein komplettes zusätzliches Geschoss
kommt dazu. Das verbessert die Wirtschaftlichkeit und
Energieeffizienz. Auf diese Weise sinkt – ohne Qualitätsänderungen
– der Quadratmeterpreis für Wohnfläche. Auch die Effizienz der
Erschließung ist entscheidend.
Beispiel: Im zweigeschossigen Wohngebäude Am Horner Moor sind
zwölf Wohnungen über einen kompakten Treppenraum angeschlossen. Im
Erdgeschoss sind zusätzlich zwei kleine Wohnungen durch eine
direkte Eingangstür von außen erschlossen. Insgesamt fasst das
Gebäude vierzehn Wohnungen bei minimaler Erschließungsfläche. Es
braucht dafür sehr durchdachte Grundrisse.
2. Vermeide unnötige Flächen.
Gebaut werden sollten vor allem vermietbare und viel genutzte
Flächen – also Wohnraum. Flächen, die nicht vermietet werden können
und funktional verzichtbar sind, sollten konsequent weggelassen
werden. Das betrifft Kellergeschosse, die in der Herstellung teuer,
in der Miete aber nicht berücksichtigt werden können. Stattdessen
sind Abstellräume innerhalb von Wohnungen praktikabler und oft
wirtschaftlicher. Auch Tiefgaragen sind im Bau kostenintensiv und
refinanzieren sich selten über das Mehr an Miete.
Beispiel: Dieser Wohnungsbau hat vierzehn Wohnungen, aber
lediglich sechs oberirdische Stellplätze – das ist wirtschaftlich
sinnvoll. Das Gebäude hat kein Kellergeschoss, was die Kosten sehr
senkte. Die zulässige Bauweise mit zwei Vollgeschossen wurde mit
zwei weiteren Dachgeschossen optimiert. Im zweiten Dachgeschoss, im
Spitzboden, sind wegen des fehlenden zweiten Rettungsweges keine
Aufenthaltsräume zulässig; idealerweise liegen hier Abstellräume
und Gebäudetechnik.
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Das Hamburger Mehrfamilienhaus Am Horner Moor, geplant von Stadtblick Architekten, beweist, günstiger Wohnraum ist möglich, ohne den Wohnkomfort oder die technischen Regeln zu missachten.
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Die Klinker-Holz-Fassade bietet Einsparpotenzial, sorgt aber auch für eine hochwertige Optik.
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Die sinnvolle und effiziente Erschließung ist eine Sparmaßnahme. Auf den Aufzug und die Barrierefreiheit wird hier trotzdem nicht verzichtet.
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Ein offener, weiter Wohnraum mit Einbauküche und Industrieparket. Das spart Geld für trennende Bauteile und erhöht zugleich den Wert der Wohnung.
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Die Einbauküche darf einfach und günstig sein, doch zeitgemäß und voll ausgestattet erhöht sie den Wert der Wohnung.
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Im Bad sind Standardprodukte verbaut, Fliesen sind nur im Spritzbereich verlegt. Das spart Kosten, reduziert aber nicht den Wohnkomfort.
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Der effiziente Grundriss ist entscheidend: kompakte Flurflächen, innenliegende Neben- und Sanitärräume zugunsten größerer und hellerer Wohnflächen.
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Die gedämmte Fassade ist einfach und verspringt kaum. Die Holzverkleidung der Loggien sind vorgesetzt, beleben die Fassade und schaffen mehr Privatsphäre. Auch das spart Kosten.
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Die Baukostengruppen 300 und 400 bieten das größte Einsparpotenzial. Hier kann das Gebäude fast 30 Prozent der üblichen Kosten nur über die Reduzierung der Baustandards einsparen, ohne Einbußen im Wohnkomfort oder bei der bautechnischen Qualität.
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3. Halte die Kubatur einfach.
Wirtschaftliches Bauen verlangt Kompaktheit und eine reduzierte
Komplexität der Kubatur und Fassadengliederung. Vor- und
Rücksprünge, Erker, ungewöhnliche Formen und detailreiche
Fassadengliederung bedeuten oft mehr Materialbedarf und mehr Zeit
für die Planung komplizierter Anschlüsse und die Umsetzung auf der
Baustelle.
Beispiel: Hier erfolgte die Fassadengliederung durch vorgesetzte
Balkone, die wie Erker mit Holzverkleidung versehen wurden. Die
gedämmte Gebäudehülle hat auf diese Weise keine Versprünge, was
Kosten spart und dennoch die Fassade belebt.
4. Wäge Ausstattung und Raumbedarf ab.
Oft kommt der gewünschte Wohnstandard mit weniger Ausstattung
aus: Braucht es eine Dusche und zugleich eine Badewanne? Ist ein
Haushaltsraum nötig oder reicht ein Waschmaschinenplatz im Bad oder
Abstellraum? Lassen sich räumliche Synergien und
Multifunktionalitäten schaffen? Reicht eine offene Wohnküche mit
großzügigem Wohnraum, oder braucht es drei separate Räume zum
Kochen, Essen und Wohnen? Diese Entscheidungen führen zu
kompakteren Grundrissen, vereinfachen die Ausführung und reduzieren
so die Kosten für Konstruktion und Gebäudetechnik. Andere Punkte,
wie ein hochwertiger Boden oder eine Einbauküche, können dagegen
den Wohnstandard sehr aufwerten, bei vergleichsweise geringen
Kosten.
Beispiel: Vollständige Bäder, Küchen und schöne Böden steigern
die Attraktivität der Wohnung und damit den Mietwert. In diesem
Projekt wurde Industrieparkett verlegt. Das Bad enthält
Standardprodukte, eine Badewanne mit Glastrennwand und Deckenspots,
sodass alles nutzungsfertig bereitsteht. Auch die Einbauküche ist
Standard, aber zeitgemäß und voll ausgestattet.
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Das Hamburger Mehrfamilienhaus Am Horner Moor, geplant von Stadtblick Architekten, beweist, günstiger Wohnraum ist möglich, ohne den Wohnkomfort oder die technischen Regeln zu missachten.
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Die Klinker-Holz-Fassade bietet Einsparpotenzial, sorgt aber auch für eine hochwertige Optik.
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Die sinnvolle und effiziente Erschließung ist eine Sparmaßnahme. Auf den Aufzug und die Barrierefreiheit wird hier trotzdem nicht verzichtet.
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Ein offener, weiter Wohnraum mit Einbauküche und Industrieparket. Das spart Geld für trennende Bauteile und erhöht zugleich den Wert der Wohnung.
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Die Einbauküche darf einfach und günstig sein, doch zeitgemäß und voll ausgestattet erhöht sie den Wert der Wohnung.
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Im Bad sind Standardprodukte verbaut, Fliesen sind nur im Spritzbereich verlegt. Das spart Kosten, reduziert aber nicht den Wohnkomfort.
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Der effiziente Grundriss ist entscheidend: kompakte Flurflächen, innenliegende Neben- und Sanitärräume zugunsten größerer und hellerer Wohnflächen.
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Die gedämmte Fassade ist einfach und verspringt kaum. Die Holzverkleidung der Loggien sind vorgesetzt, beleben die Fassade und schaffen mehr Privatsphäre. Auch das spart Kosten.
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08|09
Die Baukostengruppen 300 und 400 bieten das größte Einsparpotenzial. Hier kann das Gebäude fast 30 Prozent der üblichen Kosten nur über die Reduzierung der Baustandards einsparen, ohne Einbußen im Wohnkomfort oder bei der bautechnischen Qualität.
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09|09
5. Plane mit marktüblichen Produkten.
Standardisierte Bauteile und Maße reduzieren Kosten und
erleichtern die Reparatur und Instandhaltung. So sind unter anderem
Fenster innerhalb der Regelmaße günstiger. Bei Übergrößen oder
ungewöhnlichen Formaten steigen die Kosten für die Herstellung und
die Bauausführungen (zum Beispiel, wenn Fensterstürze abgefangen
werden müssen) stark an. Übliche Konstruktionen bedeuten weniger
Sonderlösungen, eine bessere Verfügbarkeit und geringere
Fehleranfälligkeit; das alles wiederum senkt die Kosten.
6. Vermeide viele Material- und Konstruktionswechsel.
Eine hohe Material- und Konstruktionsvielfalt bedarf
zusätzlicher Gewerke, die mehr Koordinationsaufwand und Kosten
verursachen. Beispiel Fassade: Wenn ein Gewerk (z.B. Maurer) die
gesamte Fassade inklusive Vormauerschale erstellt, ist das
günstiger als die Kombination unterschiedlicher Fassadenmaterialien
durch mehrere Gewerke (z.B. unten Mauerwerk, oben Holzfassade).
Auch im Innern sparen durchgängige Böden Aufwand und Geld. Fliesen
sollten nur dort verlegt sein, wo sie notwendig sind, wie im
Spritzbereich von Sanitärräumen. Achten Sie vor allem bei den
vielgenutzten Gemeinschaftsflächen wie bei den Treppenhäusern auf
robuste, pflegeleichte und langlebige Materialien wie
Betonwerkstein oder Fliesen.
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Das Hamburger Mehrfamilienhaus Am Horner Moor, geplant von Stadtblick Architekten, beweist, günstiger Wohnraum ist möglich, ohne den Wohnkomfort oder die technischen Regeln zu missachten.
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Die Klinker-Holz-Fassade bietet Einsparpotenzial, sorgt aber auch für eine hochwertige Optik.
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02|09
Die sinnvolle und effiziente Erschließung ist eine Sparmaßnahme. Auf den Aufzug und die Barrierefreiheit wird hier trotzdem nicht verzichtet.
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Ein offener, weiter Wohnraum mit Einbauküche und Industrieparket. Das spart Geld für trennende Bauteile und erhöht zugleich den Wert der Wohnung.
Bild: Stadtblick Architekten
04|09
Die Einbauküche darf einfach und günstig sein, doch zeitgemäß und voll ausgestattet erhöht sie den Wert der Wohnung.
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Im Bad sind Standardprodukte verbaut, Fliesen sind nur im Spritzbereich verlegt. Das spart Kosten, reduziert aber nicht den Wohnkomfort.
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Der effiziente Grundriss ist entscheidend: kompakte Flurflächen, innenliegende Neben- und Sanitärräume zugunsten größerer und hellerer Wohnflächen.
Bild: Stadtblick Architekten
07|09
Die gedämmte Fassade ist einfach und verspringt kaum. Die Holzverkleidung der Loggien sind vorgesetzt, beleben die Fassade und schaffen mehr Privatsphäre. Auch das spart Kosten.
Bild: Stadtblick Architekten
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Die Baukostengruppen 300 und 400 bieten das größte Einsparpotenzial. Hier kann das Gebäude fast 30 Prozent der üblichen Kosten nur über die Reduzierung der Baustandards einsparen, ohne Einbußen im Wohnkomfort oder bei der bautechnischen Qualität.
Bild: Stadtblick Architekten
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7. Setze auf Low-Tech.
Technik kostet – in der Anschaffung, im Betrieb und bei der
Wartung. Eine minimale Lüftung, wie ein Abluftventilator im
innenliegenden Bad, ist erforderlich, aber eine zentrale
Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ist oft verzichtbar. Weniger
Technik bedeutet weniger Anschaffungskosten, einen geringeren
Stromverbrauch und damit oft geringere Betriebskosten, weniger
Wartung und geringere Folgekosten im Lebenszyklus. Low-Tech geht
nicht zulasten der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit: Ökologisch
hochwertige Gebäude sind nachweislich auch mit wenig Technik
realisierbar.
Beispiel: Bei diesem Projekt wurde aufgrund von damaligen
Finanzierungsvorgaben ein Effizienzhaus-Standard KFW 40 realisiert.
Deshalb musste eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung eingebaut
werden. Ein niedrigerer Energiestandard mit Gebäudetechnik ohne
zentrale Lüftungsanlage reduziert die Baukosten und wird zudem
derzeit befristet (Januar 2025) ebenfalls gefördert. -rg
Stefan Scholz, Stadtblick Architekten
Fachwissen zum Thema
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Controlling im Architekturbüro
Systematische Planung, Steuerung und Kontrolle unternehmerischer Prozesse, um die Effizienz und Effektivität der betrieblichen Abläufe sicherzustellen.
Anschauliche Kostenübersicht anhand von Balkendiagrammen mit PRO controlling von Projekt Pro.
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Das Hamburger Mehrfamilienhaus Am Horner Moor, geplant von Stadtblick Architekten, beweist, günstiger Wohnraum ist möglich, ohne den Wohnkomfort oder die technischen Regeln zu missachten.
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Die Berechnung der voraussichtlichen Kosten eines Bauvorhabens ist grundlegend für die Budgetplanung und die Beurteilung der finanziellen Machbarkeit des Projekts
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Der Einsatz digitaler Werkzeuge und Methoden verbessert die Genauigkeit und Effizienz der Arbeitsprozesse, und steigert die Wettbewerbsfähigkeit und den Erfolg des Architekturbüros
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In der Regel wird auch für den Zeitraum nach der Abnahme eine Sicherheit festgelegt.
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Anhand der Grundflächenermittlung kann nachgewiesen werden, dass das im Bebauungsplan festgelegte Maß der baulichen Nutzung nicht überschritten wird.
Bild: Sarah Metwally-Sadowsky, Berlin
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